Indiana Tribüne, Volume 30, Number 41, Indianapolis, Marion County, 10 October 1906 — Page 3

Jndian Tibüne. 10. Oktober 1906

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Aeronautische

Probleme der Lenkbarkeit gelöst zu

Lenkbares Luftschiff steigt in die Löste. - Kaiser wüthend über Beröffentlichuug der Memoiren Berühmter Journalist tödtlich verwundet. todt der Aussätzigen. General-Zollinspektor bleibt Parteihaß soll beigelegt werden. Ausgleich in der Schwebe. Großer Streik iu Aussicht.

Deutschland. Lenkbare Luftschiff ft?igt in die Lüfte. F r i e o r i ch S h a f e n, a. Boden see, 9. Okt. DaS neue lenkbare Luft schiff deS Grafen Zeppelin stieg heute hier zum ersten Male in die Lüfte. Nachdem dasselbe mehrere Manöver ausgeführt hatte, welche zeigten, daß das Luftschiff vollständig steuerbar sei, flog eö fast gegen Wind über die Schweizergrenze und verschwand den zahlreichen Zuschauern in wenigen Mi nuten aus dem Gesichtskreise. Eine große Anzahl höherer deutscher Offiziere und Sachverständiger war beim Aufstiege des Luftschiffes, welches Graf Zeppelin selber lenkte, anwesend und soweit eS ftch beurtheilen lüßt, wird das neue Luftschiff alle Probleme lösen, die bisher von den Aeronauten noch nicht gelöst worden waren. Großer Streik in Aussicht. Duisburg, 9. Okt. Die Ent Wickelungen in der Frage der Neuregu lirung der Löhne der Bergarbeiter im Ruhrrevier, laffen die Lage in der bor tigen Montanindustrie recht ernst er scheinen. Unter den Belegschaften der verschiedenen Zechen macht sich eine starke Gührunz bemerkbar. Räch ein gehenden Berathungen mit den Berg arbeiterverbünden deS Inlandes wie deS Auslandes hat die Eiebenerttom Mission deS Ruhrreviers beschlossen, daß für die Arbeiter in allen deutschen Bergbauvereinen eine Lohnerhöhung von fünfzehn Prozent gefordert werden soll. Daß diese erhöhte Lohnforderung bei den Zechenbefitzern auf Widerstand stoßen und ein Streik die mögliche Folge einer solchen Ablehnung sein wird, find Eventualitäten, mit denen der deutsche Bcrgarbeiterverband de reitS rechnet. Er hat an den englischen Verband die Anfrage gerichtet, ob die ser eventuell durch Verhinderung einer gesteigerten Ausfuhr englischer Kohle nach Deutschland im Falle eines Streiks die deutschen Arbeiter zu unterstützen willens wäre. Auch die Eisendahnbehörden im We ften Deutschland, welche ihre Kohlen aus dem Ruhrrevier beziehen, rechnen augenscheinlich mit der Möglichkeit eines Streiks. Sie haben angeordnet, daß ihre Kohlenvorrüthe auf das Schleunigste ergänzt werden sollen. Will sich in Sicherheit bringen. Berlin, 9- Okt. uS Darm ftadt verlautet, daß die Zarin, welche bekanntlich die jüngste Schwester des GloßherzogS Ernst Ludwig von Heflen ist, im Laufe der nächsten Woche mit ihren fünf Kinoern dort eintreffen wird. Der Zar ist mit seiner Familie soeben erst von der Kreuzfahrt in den finnischen Gewö ffern nach Peterhof zu rückgekehrt, in Besuch der russischen Kaiserin in Darmstadt war seit Mona ten wiederholt angekündigt worden, ohne daß sich die Meldungen bestätig ten. In diesem Falle dürfte eS sich aber um eine authentische Nachricht handeln. Die Binder deS ZarenpaareS sind die Großfürstinnen Olga, Tat jana, Maria. Anaftafia und der an 30. Juli 1904 geborene Großfürst Thronfolger Alexei. . Rukland. Berühmter Journalist tödt l i ch verwundet. Warschau. 9. Okt. Der be. rühmte polnische Journalist der libera len Partei. John (RadomSki. und Re. dakteur der Gazeta PolSka" wurde heute Abend von Terroristen durch Re volverschüffe tödtlich verwundet. Alle Arbeiter in den Fabriken der großen Industriestadt Lodz gingen heute an den Streik, weil in der Stadt ein Kriegsgericht zusammengetreten ist, welche die Revolutionäre aburtheilt. Die streitenden Arbeiter verursachten Unfug, hielten die Straßenbahnwagen an und warfen alle Fenster mit Stei nen ein.

des Luftschiffes scheinen sein.

Oesterreich Ungarn. Kaiser wüthend über die Veröffentlichung der Memoiren. Prag, Böhmen, 9. Oktober. Fürst Alexander von Hohenlohe erhielt heute folgende Depesche vom Kaiser Wilhelm II : .Soeben habe ich mit großem Er. staunen und Indignation die Veröffent lichung einer sehr intimen und privaten Unterredung zwischen Ihrem Vater und Mir betreffs der Entlastung des Für ften BiSmarck als Reichskanzler gelesen. Wie konnten Sie eö wagen, ohne Meine Erlaubniß die Unterredung zu veuffent lichen? Die Veröffentlichung ist höchst taktlos, indiskret und kommt durchaus ungelegen. Es ist unerhört, daß ein solcher Vorfall, der einen regierenden Herrscher betrifft, überhaupt veröffent licht wird. (Gezeichnet) Wilhelm 11., Fürst BiSmarck sagte einst zu seinem vertrautesten Gehülfen im RelchSamte, dem Grafen von Holstein, daß ein Di plomat niemals feine Memoiren auf schreiben dürfe, wenn er nicht indiskret werden wolle. Ausgleich in der Schwebe Budapest. 9. Okt. Eine de stimmte Beantwortung der Frage, ob die zwischen Oesterreich und Ungarn schwebenden AuögleichSunterhandlun gen zu einem günstigen Resultat füh ren werden, ist, nach Lage der Dinge noch nicht möglich. Wie der ungarische Premier Dr. Wekerle erklärt hat, wer den erst die auf die Vorverhandlungen der beiderseitigen Kommissionen fol genden Berathungen der Regierungen die endgültige Entscheidung bringen. Diese werden zeigen, ob eine Verftän digung in den zwischen den beiden ReichShälften obwaltenden Streitigkeit ten möglich oder ob der Gegensatz zwi scheu ihnen unüberbrückbar ist. Portugal. StadtderAuSsätzigen. Lissabon, 9. Okt. Kaum glaublich mag eS erscheinen, daß schon seit Jahren in der Umgebung von Lissabon der Aussatz herrscht, ohne daß die Behörden davon Kenntniß genom men hätten. Diese Thatsache, welche eben erst bekannt wurde, hat in ganz Portugal eine Panik verursacht. DaS Städtchen Eaftroverde ist der Ort, in welchem sich die Krankheit ausgebreitet hat. Aerzte, welche dorthin gesandt wurden, haben 127 Aussätzige gefun den. ES wurde niemals ein Versuch ge macht, die Kranken oder andere Be wohner deS OrteS zu ifoliren, da Nie mand auch nur eine Idee von der Na tur der Krankheit hatte und man fürchtet, daß Leute, welche von Contra verde nach anderen Orten gingen, die selbe verschleppt haben mögen. Die Aufmerksamkeit wurde zuerst durch die abnorme große Sterbeziffer in dem Oertchen auf dasselbe gelenkt. Aerzte, welche darauf dorthin gesandt wurden, um die Ursache zu ermitteln, fanden, daß es der Aussatz war, wel cher so viele Todesfälle zur Folge hatte. China. General Zollinspektor bleibt. Shanghai, 9. Okt. Der chinesische General Zollinspettor Sir Robert Hart hat in einemZ Rundschrei, den an die Vertreter der hiesigen Frem denkolonie die Erklärung abgegeben, er hätte die Zuficherung erhalten, daß seine Stellung im chinesischen Zolldienft keine Aenderung erfahren würde, und er hege die Ueberzeugung, daß der aus ländischen Kontrolle über die Zölle nichts in den Weg gelegt werden würde. Durch ein kaiserliches Edikt vom ver flossenen Mai wurde Tieh Liang zum Zollsuperintendenten ernannt und die fremden Gesandten glaubten, daß da durch die Stellung von Sir Robert Hart betroffen würde, da alle im Zoll dienst angestellten Ausländer und Chi

nesen dem neuen Chef unterstellt

wurden. Großbritannien proteftirte sofort gegen das Edikt als eine Verletzung des Uebereinkommens mit China, dem zu folge das Amt eines General.Zoll inspektors von einem britischen Unter than bekleidet werden soll, so lange als der britische Handel mit China den irgend einer anderen Macht übertrifft. Hubst. Parteihab soll beigelegt werden. H a v a n a, 9. Okt. Der Partei haß, der in CienfuegoS seit der Prüft dentschaftSkampagne im Jahre 1905 exifttrt und der oamalS zu der Tödtung des Kongreß. Repräsentanten Villuen das und deS Polizeichefs Jllance führte, hat während der legten In furrekton derart zugenommen, daß die Rückkehr der Insurgenten vom Feld eine sehr gefährliche Lage schafft, der die Regierung jetzt ihre Aufmerksam keit schenkt. Um der kritischen Lage ein Ende zu machen, hat am Montag der Gouver r.eur Taft den Generalkonsul Steinart nach CienfuegoS geschickt mit der Voll macht, irgend welche Maßregeln zu er greifen, die er, um den politischen Differenzen ein Ende zu machen, für nöthig halten sollte. Gouverneur Taft hält eS für ganz besonders nothwendig, daß in Cien fuegoS zwischen den Parteien Friede gemacht wird, ehe er sein AmnestieDekret erläßt, denn er hat beschlossen, die Amnestie auf alle Personen auSzu dehnen, die der Mitschuld an der Er mordung VilluendaS angeklagt find. Er ist der Anficht, daß wenn er dem Drängen vieler Bürger von CienfuegoS nachgebe und die Prozeffirung der An geklagten gestatte, der Streit in noch heftigerer Weise wieder ausbrechen würde, im Falle die Angeklagten von einem zur gemäßigten Partei gehört gen Richter freigesprochen würden. Martnetruppen verlassen die Stadt. CienfuegoS, 9. Oktober. Oberst Barnett erließ heute den Befehl. Saß alle amerikanischen Marinetruppen sofort die Stadt verlassen sollen, da mehrere Fälle von Gelbem Fieber zum AuSbruche gekommen seien. Die Ma rinetruppen marschirten sofort ad und schifften ftch auf mehrere Transport dampfer ein. Das Gelbe Fieber wurde von CruceS hier eingeschleppt, wo die Krankheit um ftch greift. AmnefiieProklamation erlassen. H a v a n a , 9. Oktober. Gleich nach Ankunft deS neuernannten provi forischen Gouverneurs. Charles E. Magoon, der heute hier ankam, erließ Gouverneur Taft eine Proklamation, die nicht allein allen Rebellen, sondern auch allen Personen, welche wegen poli tischer Bergehen und Verbrechen, die im Zusammenhange mit der letzten Revo lution stehen, verurtheilt oder angeklagt find, vollständige Amnestie ge währleiftet. Gleichfalls erließ er die nöthigen Be fehle, wie ftch die amerikanischen Sol baten gegen die Bewohner der Insel Cuba zu verhalten haben, während sie die Insel okkupiren. Der Dampfer MaScotte" mit Herrn Magoon, General I. Franklin Bell, Frau Taft und Frau Bacon an Bord, traf heute im hiesigen Hafen um 4 Uhr Nachmittags ein. Gouverneur Taft und HülfSStaatSsekretür Bacon be begaben sich sofort an Bord deS MaS cotte" und begrüßten herzlich bl An kommenden. Als die ganze Gesellschaft im RegierungSpalaft angekommrn war, zogen ftch die beiden Damen in ihre Gemächer zurück, während die Herren eine längere Konferenz abhielten, worauf dann Gouverneur Taft die Gene ralAmneftieProklamation erließ. Spanien. Grausiger Verdacht. Chartagen a, 9. Okt. Hier hat man den feuerfesten Sicherheit? schrank des Ui letzten August bei der Insel RomigaS mit 150 Personen un tergegangenen Dampfers .Sirto" ge funden. Als er jedoch geöffnet wurde. fand man ihn zum Erstaunen aller Anwesenden leer, obwohl sonst auf Schiffen in diesem Schrank alles Geld, sämmtliche Werthsachen und wichtige Dokumente aufbewahrt werden. Die Behörden neigen ftch der Anficht zu, daß hier ein furchtbares Verbrechen vorliegt, an dem Personen von der Mannschaft deS Schiffes mit betheiligt waren.

Belgien. Offiziere als Reorgani f a t o r e n. Brüssel, 9. Okt. Nach einer Depesche aus Konftantinopel plant der Sultan die Reorganisation der türki scheu Gendarmerie in den Provinzen Smyrna. Beirut und Adrianopel unter belgischen Armee-Osfizieren, die bisher in Mazedonien thätig waren. Diese Offiziere find von Neuem engagirt, während die in Mazedonien thätigen schwedischen und norwegischen Offiziere entlassen worden find.

- Allerlei kleine Depesche. 9. Oktober. Das englische RiesenKriegSschiff Dreadnauzht- machte heute seine Probefahrt und legte stündlich 22 Kno. ten zurück. Seine Maschinen entwickelten bis zu 28.000 Pferdekrüfte. Ein Gerüst im Staatözuchthaufe in Auburn. U.A., auf dem vier Straf linge standen und die Decke gypften, brach zusammen und die Sträflinge stürzten vierzig Fuß tief hinab. Zwei derselben waren auf der Stelle todt und die anderen beiden werden auch sterben. Der Schankkellner Jameö Mc Namara wurde heute Nacht von drei unbekannten Männern in Maple Ridge bei EScabana, Mich., zugTode geschla gen. weil er ihnen keine Getränke ver abreichen wollte. Der See Titi:aca in Peru, der 5,000.000.000 H-ktaliter Wasser ent hält und 21.000.000 Pferdekräfte liefern kann, soll mit einem Kapital von 40.000.000 peruanischen Dollars nutz bar gemacht werden. In der mexikanischen Stadt Vera Cruz kostet das Pfund amerikanische Butter 60, einheimische 50 und spa Nische Butter 40 Cents und ist deshalb den Arbeitern nicht zugänglich. In der Kirchen Konferenz der Mormonen in Salt Lake, Utah, wur den sämmtliche Beamte wiedererwühlt, einschließlich Präsident Smith, gegen den bei den StaatSgerichten eine Klage wegen Bigamie anhängig gemacht wor den ist. In Springfield, Mo., ist Doß Galdraith, der Leiter deö Hochgerichtes, dem im Frühjahr drei Neger zum Opfer fielen, von Warren G. Hartley. der bei dem den Rädelsführern des Lynchmobs gemachten Prozesse als Hauptzeuge gegen ihn auftrat, auf offener Straße und in Gegenwart von 300 Leuten durch Schüsse schwer ver mundet worden. Herr Gerard, der franzöftsche Ge sandte in Brüssel, ist heute zum ersten Botschafter der französischen Republik in Tokio ernannt worden. In der Nähe von Bay Station. 16 Meilen van der Mündung des Co. lumbia Flusses in Washington, will Jameö I. Hill eine neue Stadt er bauen, die den Namen St. JameS City erhalten soll. Die 60 Jahre alte Frau George H. JenkS, Gattin eines bekannten Chicagoer ArzteS. verbrühte sich gestern beim Baden im WaldorfAftoriaHotel, New York, so schlimm, daß sie wahr scheinlich ihren Verletzungen erliegen wird. Bei VickSburg. LivingftonCounty. Ky., wurde gestern Ben JoneS, ein junger Neger, von dem Farmer John Scott erschossen, weil er auf die Tochter desselben einen verbrecherischen Angriff ausgeführt halte. In Berlin verlautete heute Abend, daß die Delegaten zu der augenblicklich daselbst tagenden Conferenz für Fun kentelegraphte in Folge der Haltung Marconi'S und der das Marconi-Mo nopol vertheidigenden Staateu zu keiner Einigung kommen werden. Rev. W. G. Murphy von New Dork, BizeRektor des amerikanischen Seminars in Rom, ist zu einem der Geheimen Kümmerer des Papstes er nannt worden. Der G r u n d. Er: Du bist ja heute so schweigsam, hat Dir Jemand ein Geheimniß anvertraut? Sie: Das ist's ja gerade, leider nicht! Verbessert. Autor: Sie sind also der, der mein neues 23ü nenwerk so schlecht gemacht hat? Rezensent: Bitte recht sehr, das waren Sie doch selbst. Unter Freundinnen. Fräulein A.: Glaubst du. daß er mich auch lieben wird, wenn ich alt bin? Fräulein B.: DaS wirst du doch bald sehenZ.

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