Indiana Tribüne, Volume 30, Number 39, Indianapolis, Marion County, 8 October 1906 — Page 4

r--Jndlans Tribüne, 9. Oktober 1906;

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Jndiana Tribüne. Haug,cde von dn tstrntxtfl G. Indianapolis, Ind. Harry O. Thndmm .... Präsident.

eicka f t s loc a l: 9lo, 31 Süd Delaware Straße. TELßPHONE 269 Kr.tred at the Pott Office ot Indianapolis a econri dass matter. Historisches Dokument. Der jüngste Sohn des verstorbenen Reichskanzlers Fürsten Chlodwig zu Hohenlohe SchillingSfürft, Prinz Alexander zu Hohenlohe. Kaiserlicher BezirkS-Prüftdent des Elsaß, hat jetzt die Memoiren seines Vaters veröffent licht. Die Memoiren enthalten AuZ. zöge aus dem Tagebuch des Fürsten über das Zerwürfnib zwifchrn dem Fürsten BiSmarck und dem Kaiser Wilhelm II., welches schließlich zum Rücktritt ViSmarck'S führte. Ein tutzer Ueberblick über diese Auszüge ist höchst intereffant, da dadurch die feind lichen Beziehungen zwischen Reichskanzler und Kaiser klargelegt werden. Fürst Chlodwig zu Hohenlohe trug am 21. März 1890 in sein Stammbuch folgendes ein: Berlin. Um 1 Uhr 28 Minuten früh eingetroffen und begab mich nach dem Hause des Herzogs von Ratibor, wo ich ein Extrablatt mit dem Schrei den des Kaisers an BiSmarck und der Nachricht, daß letzterer zum Herzog von Lauenburg ernannt worden, vorfand. Ich hörte, kdaß BiSmarck'S Rücktritt durch einen wirklichen Bruch zwischen dem Kaiser und ihm hervorgerufen orden würe. Die Art und Weise, in welcher BiSmarck den Kaiser behandelte. seine abfülligenZAeußerungen über den Kaiser, die er im Gesprach mit Diplo maten that, sowie daS gegenseitige un freundliche Benehmen beider war beob achtet worden, wenn sie Geschäfte mit einander hatten, und machten eine Trennung unvermeidlich. Der Kaiser hatte bereits vor mehreren Wochen mit Eaprivi über dessen eventuelle Enten nung zum Kauzler gesprochen. DieS hatte BiSmarck erfahren, und in dieser Weise konnte die Situation nicht länger bleiben." Der Kaiser erfuhr, wie Fürst zu Hohenlohe? weiter ausführt, daß Bis marck fichj den Diplomaten gegenüber über feine (des Kaisers) Politik hin fichtlich der Frage der Berbeffeung der Lage der Arbeiter beklagte und seinen Einfluß gegen eine Konferenz geltend zu machen versuchte. Die Beziehungan zwischen dem Kai ser und BiSmarck wurden auch durch die Frage deS KabinettSerlaffeS, durch welchen die Minister und der Kaiser in direkte Berührung kamen, verbittert. BiSwarck erfuhr, daß die Minister vom Kaiser mehr sahen, als er selbst. Er wurde eifersüchtig und eS wurde, wie der Kaiser sich tauSdrückte, zur Frage. ob die Dynastie BiSwarck oder die Hohenzollern regierten. Fürst zu Hohenlohe erzählt, wie drei Monate später im Palais unter den Mitgliedern der höheren offiziellen Welt infolge von BiSmarck'S Ber schwinden eine ausgezeichnete Stirn mung herrschte. .Der aUe General Stosch sagt er, .war glücklich wie ein Schneekönig, und eö wurde mir erzählt, er hätte ge äußert, daß man jetzt offen und ohne Furcht sprechen könnte. Diese wohl thuende Stimmung war allgemein.Der Kaiser gab am 23. April dem Fürsten zuZHohenlohe eine Schilderung von den Ereigniffen, die zu dem endgültigen Bruch geführt hatten. Sie befanden sich auf der Fahrt vom Bahn Hof Hagenau nach dem Hohenlohe'schen Jagdschloß und eine Stunde lang reka piwlirte der Kaiser die ganze Geschichte. Der Fürst trug die Mittheilungen drei Tage später in sein Tagebuch ein und von diesen Eintragungen ist folgendes ein Auszug: BiSmarck verlangte ein neues So zialiften.Gefetz, und als die Mehrheit?. Parteien die Annahme eines solchen ver weigerten, wollte er den Reichstag auf lösen und im Falle von Streiks und Unruhen energische Maßnahmen tref. sen. Der Kaiser wollte einem solchen Kur nicht zustimmen. Er sagte, er wollte seine Regierung nicht mit j dem Niederschießen seiner Unterthanen be ginnen. Er wäre willens, gegen Streiker vorzugehen, aber erst, nachdem er ihre Beschwerden gehört und ihre gerechten Forderungen zu erfüllen der. sucht Hütte. Der aiser ließ eine Ber ordnung. durch welche die Arbeiterkon

ferenz (die von 1890) zusammenberufen werden sollte, ausarbeiten und legte fie dem Mwisterrath vor, wogegen Bis

marck entschiedenen Widerstand leistete. Er wollte damit nicht das Geringste zu thun haben. Nichtsdestoweniger unterbreitete der Kaiser die Frage dem Mwisterrath, der dem Erlaß trotz Bis marck's Opposition zustimmte. PolitischeMaffenftreiks nicht verworfen. Der in einem großen Theil der ame. rikanischen Blätter erhobene Jubel, daß selbst August Bebel, der Führer der Sozialdemokratie Deutschlands, auf dem Parteitage in Mannhelm den po mischen Massenstreik" für unfinnig" erklärt habe, hat sich als verfrüht und ganz unbegründet erwiesen. Die da maligen Depeschen über die VerHand lungen in Mannheim und die Rede Be belS waren absichtlich oder unabsichtlich falsch. Bebe! hat, jetzt vorliegenden. zuverlässigen Poftnachrichten gemäß, den politischen Maffenftreik nicht nur nicht für unftnniz- erklärt sondern im Gegentheile selbst die folgende Resolu tion eingereicht, welche nicht danach aussteht, als ob die Sozialdemokraten auf die so äußerst gefährliche Waffe po litischer Mnffenftreiks verzichten sollen: Der Parteitag bestätigt die Be schlöffe des Jenenfer Parteitags den politischen Maffenftreik betreffend und empfiehlt mit besonderem Nachdruck die Beschlüsse betreffend Ausbau der ge werkschaftlichen und politischen Organi sation. Sobald der Parteivorftand die Nothwendigkeit eines politischen Mas senftreikS für gegeben erachtet, hat er sich mit der Generalkommission der Ge werkschaften in Verbindung zu setzen und alle Maßnahmen zu treffen, die erforderlich find, um die Aktion mit Erfolg durchzuführen." Dr. Forbes Winslo in London, England, erklärte heute, einer Kabel Meldung gemäß, die Irren Statistik erweise, daß eö binnen Kurzem auf der Erde mehr Verrückte als Vernünftige geben wird. Wenn man sich genau umsteht, will eS scheinen, als ob WinS low bedeutend hinter seiner Zeit zurüZ ist, denn Statistik oder nicht Statistik. die alte Auffaffung. daß die Erde schon längst ein großes Tollhaus ist, scheint immer noch die nichtige zu sein !" Anläßlich der am 6. Oktober in Rom ftattgefundenen Generalversamm lung italienischer Sozialiftinnen erließ der Avanti- einen Aufruf, in welchem eö heißt: Möchte doch aus der Seele der Frau jede Spur von philanthropi scher Gefühlsduselei und altbackener Weiblichkeit verschwinden, damit fie endlich die ihr von der Geschichte ange wiesene Stellung einnehme: an der Seite deö Mannes in wirthschaftlicher und politischer Organisation.- DaS übertrumpft noch den lärmendsten Blaustrumpf und die enragirtefte Frauenrechtlerin. Bon der herrschenden Prosperität erhält unser Süden einen so reichlichen Antheil, daß man meinen sollte, tt werde unter dem Einfluß einer neuen und besseren Zeit sich rasch seines alten RaffenhaffeS entwöhnen. Die Zahl der Fabrikarbeiter im Süden, die im letzten Jahre 862,125 betrug, hat fich im letzten halben Jahrzehnt um 139, .000. d. h. um 19.3 vermehrt. Die Zunahme der Zahl der Fabrikarbeiter im ganzen Lande belief fich nur auf etwa 16 Prozent. Am deutlichsten war der industrielle Aufschwung im Süden in den Staaten Birginien, West Vir ginien, Nord Earolina, Tenneffee, Louifiana und. Mississippi bemerkbar. In verschiedenen Theilen unseres Planeten hat der Seismograph gleich zeitig abermals ein heftiges Erdbeben regiftrirt. Das Eintreffen der Schre ckenSbotfchaften wird wohl nicht lange auf fich warten lassen. WaS für un heimliche Gewalten müffen da in Thü tigkeit fein, die den ganzen Planeten erzittern machen! Vielleicht auch war dieses neueste Erdbeben ein submarines und man wird erst spät oder gar nichts davon hören. Im Stillen Ocean ha ben in diesem Jahre submarine Erdbe den von solcher Stärke stattgefunden, daß dadurch anscheinend der MeereS gründ auf großen Strecken vollständig verändert worden ist. Man schließt das aus dem Umstand, daß die bisheri gen Strömungen in diesem Weltmeer theilweise nach veränderten Richtungen abgelenkt worden find. EhaS Baaöke'S Südseite Kneipe, 1291 Süd East Str.

Einbruch. Gestern war der Wohnung von A. I. Price, 347 High Straße, von un geladenen Gästen einen Besuch abgeftat. tet worden. Dieselben hatten in der Wohnung eine große Unordnung angerichte:. Nachdem die Ordnung miede hergestellt war, wurde eine goldene Uhr, ein goldener Ring und 510 in baa rem Gelde vermißt. Niemand hatte das Kommen und Gehen der Langfinger be merkt. Die Polizei wurde von dem Vorfall in Kenntniß gesetzt.

Grundeigenthums Uebertragungen. Archibald McClean an Jameö L. Gavin, Lot 4. Hubdard'S Subd.. Theil Außenlot 157, 37 bei 90 Fuß. derbes. sert, Westseite Agnes Str., nördlich von Hadley Str. 8975. Anna B. McElwee u. A. an Lavinia A. Owen. Lot 26 und westliche Hälfte von Lot 27, Block 3, North Jndiana polis, 45 bei 125 Fuß, verbeffert. Nordseite Eugene Str., östlich von Ra der Straße. 31.350. Marion Trust und Loan Affociation an Jsaac Wedge. Lot 31, WatterS Avd., 33 bei 126 Fuß, verbeffert. Südseite Howard Str., östlich von Bis marck Ave. $600. OtiS Kirkpatrtck an Anthony Foltz, Theil von Lot 38, Park Eide Addition, 39 bei 110 Fuß, verbeffert, südliche Seite der Maryland Straße, östlich von Randolph Str. $1,750. Elizadeth Nainey an Ella R. Wil son, Lot 32, Washington Square Add, 128.70 bei 297.5 Fuß, vacant, südöft. liche Ecke Meridian und 50. Straße. $3,000. Alice C Schilling an Vincent K Johnson, Lot 7, Schuman'S Subd, 40 bei 180 Fuß, verbeffert, südliche Seite der 21. Straße, östlich von Ca pitol Avenue. $3,300. Washington McNamara an Cla rence W. MeanS, Lot 1, Seaton'S Sud. vvo Theil von Johnsons Erben Add.. nordöstliche Ecke 12. und Belle, fontaine Str., 53,750. William H. H. Shank an John B. Powers, Lots 3, 4 und 9, Shank'S Southeaftern Avenue Add , zwischen Alexander und Southeaftern Ave. westlich von Sloan Ave., 8960. John IB. Power an Elizadeth Du Graurut. dasselbe, Lot 3. $350. Derselbe an Charles I. DuGraurut u. A.. dasselbe, Lot 9, 8360. Manford D. Yontz an William T. Sortwell, Theil des nordwestlichen Viertels von Section 24. Townfhip 16, Range 3, Center Township, 84000. Julia Reißner :c. an Sarah E. Brown, Lot 136 und Theil von 135, Morris' Oak Hill Addition, 75 bei 135.5 Fuß, verbeffert, Oftseite von Wheeler Str., nördlich von 22. Str., 82500. Henry Schäkel an dieselbe. Theil desselben Viertel derselben Section, 16.63 Acres, 88000. William P. EtriS an Julius M. KaminSky, L otS 53, 54 und 55, Big. ney'S Subdivifton, 120 bei 155 Fuß, vacant, Nordseite von Roy Str., weft. lich von Bigney Ave., 8750. Emilie M. Lebrecht an Reuben N. Miller, LotS 61 und 62, Clifford Place Addition, 80 bei 152.5 Fuß, Verb., Westseite der Hamilton Ave., nördlich von 10. Str. 83200. Eliza I. Zimmermann u. A. an Hamilton D. Palmer, südliche Hülste von Lot 44, E. T. Fletcher'S erste Ad dition, Brightwood, 37 bei 200 Fuß, Verb.. Westseite der Station, südlich von 25. Str. 82200. Minnie Blackman an George C. Haerle, Theil Lot 15. RhodeS Sub.. Theil N. Illinois Str., Add., südliche Seite von 23. Str., östlich von Capi tol Ave., $750. Frank ConeS an Samuel H. Hei stand, Lot 263 Weft Park Add., nord östliche Ecke Ohio und Addison Str., 82.150. Jda A. Fisher an Charles Silber. Theil des südöstlichen Viertels, Sec. 14. Sownship 15, ange 4, 40 Acker, Warren Township. 87.000. Harry S. Brown an Emma S. Dyer. Lot 25, McKernan'S Subd., Außenlot 28, verbeffert, Oftseite Wil lard Str., südlich von Garden Straße. 8600. David N Hawker an William Haw ker, Lot 10, Fauvre'S Subdivifton, 35 bei 160 Fuß, verbeffert, westliche Seite der Capital Avenue, nördlich von 36. Str. 84000. George W. Shelby an Mary E. Chapman, Lot 13, Block 6, North Indianapolis, 30 bei 125 Fuß. der bessert, Südseite von 30. Straße, oft. lich von Elmira St'., 81500.

Rrlormkn in Pcrlicn.

Der Schak, Musaffer Vddin gibt seine Volk, eine Konstitution. Der kürzlich erlassene Ukas des Schahs von Persien. Musaffer Eddin Murza, durch welchen eine Reihe liberaler Reformen in seinem Lande eingeführt wird, unter denen die Gcwährung einer Konstitution und die Bil dung einer Nationalversammlung für die künftige Entwicklung von llersien von weittragendster Bedeutung sind, bat das drohende Gespenst einer Revolution im Lande deS Schah-in-Schah." d. h. des Königs der Könige gescheucht. Die Einführung einer konfirtutwnellen Regierung gerade m Perien l t um o oemerkensnxrtber. als der Schah bisher absoluter Herr übe? Der Schah von Persieu. Leben und Tod seiner Unterthanen war und über die Einkünfte seiner Unterthanen nach Gutdünken verfügte. Nicht zum wenigsten sind es die Vorgänge, die sich gegenwärtig in Rußland abspielen, gewesen, die den Schah veranlaßt haben, seinem Lande eine Konstitution zu geben. Die Reformen schließen auch die Bildung eines Staatsrathes mit ein, dessen 50 Mitglieder sich aus allen Ständen, die Bauern ausgenommen, rekrutiren. Der neue Rathgeber des Schahs ist Muschir-Ed Dowleh. Musaffer-Eddin, geboren im Jahre 1853, ist nicht der älteste Sahn des im Jahre 1896 ermordeten Schahs NassrEddin, aber da sein älterer Halbbruder, Nassud Mirza. als Sohn einer Sklavin geboren ward, so konnte nach persischem Brauche nur der legitime älteste Sohn als Thronfolger m Frage kommen. Der Schah spricht französisch und englisch und hat feinen Kindern europäische Erziehung geben lassen. Er förderte die Reorganisation der persischen Armee nach europäischem Muster, gründete eine Kriegsschule und berief europäische Instrukteure. Der Tag. der 10. August, an dem die Reformen eingeführt wurden, ist ls N a t i o nalfeiertag vroklamirt worden. Notizwondige Folge. Wirth (auf dem Berge zum Kellner): Hat niemand von der großen Gesellschaft über die Preise geschimpft?" K e l l n e r : Nein, all: haben anstandslos bezahlt." W i r t h: So, dann setzen wir von morgen ab sämmtliche Preise der Speisekarte um zehn Pfennig hinauf." Attcrkenenl. Vertheidiger: Ich gebe 'Ihnen die Versicherung, meine Herren Geschworenen, daß der Angeklagt bei den mehrfachen Besprechungen, die ich mit ihm hatte, stets den besten Eindruck auf mich machte." Gauner (sich verneigend): Meinen verbindlichsten Dank. Herr Doktor!" Vielsagend. Mama, heute hat der Lehrer mit mir ganz allein geredet!" ?n, mein Junge, wa? hat er denn zu Dir gesagt?" Er frug, oj ich noch mehr Geschwister hätte!" Und was meinte er. daß Du unser einziger bist?" Er sagte: .Na. Gott sei Dank!'" - Unter deutscher Flagge fuhren im Jahre 1905 1657 See. dampfschiffe. die insgesammt einen Raumgehalt von 2,900,000 BruttoRegistertonnen besaßen. Tokio in Japan hat 800 öffentliche Bäder, die täglich von 300,000 Menschen benutzt werden. London besitzt 45 öffentliche Bäder, die in einem Jahr von über 6.000.000 Menschen besucht werden.

Man esse mehr von der am meistm Nahrhaftigkeit bietmden Mehlspeise Uneeda Biscuit der einzige am besten zubereitete Soda Cracker." Dann wird man mehr verdienen können, da em gutgepflegter Körper mößereLeifwnasWgkeit aufzuweisen hat.. Aus diese Weise kommt man endkch in die Lage, daß mttn mehr sparen kann; denn es giebt keine Nahrung die für den erhalw.ren Wert so bMg ist, als Uneeda Biscuit.

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Die kleinste Pension, die je ausgezahlt worden ist, hat ein gewisser Henry Martin in Atlant?.. Ga., in dem Betrage v?n sieben Genü erhalten. Ursprünglicn hätte er $2 trhalten sollen, aber nach Zahlung d.'r Anwaltskestcn erhielt er ganze fkUv. Cents ause ,ahli. Insektenstich brachte Tod. In Marion, Ja., wurde ein: Frau Clara Box von einem Insekt ir. die Stirne gestochen. Sie schenkte den Stiche keine Beachtung; am nächsten Tage aber zeigten sich schwere Bergif tungserfcheinunzen und am darauffolgenden Morgen starb sie unter gräßlichen Schmerzen. Verheerende. Regengüsse, haben im Staate Nebraska einen Schaden von über $1,000,000 angerichtet. Große Verluste an Hornvieh und Schweinen haben die Farmer auf dem Flachlande zu verzeichnen. Wohnhäuser wurden zu Hunderten von den Fluthen hinweggerissen und Bahngeleise auf weite Strecken unter Wasser gesetzt. 5aure Eier. (Aus Wunsch.. 1 Eßlöffel Butter wird auf die Pfann, gethan, darin 1 Eßlöffel Mehl ge bräunt, i Tasse Essig, h Tasse Masse, wird dazu gerührt. Wenn Alles tüch tig kocht, werden 5 6 Eier vorsichtig hineingebrochen; es muß aber gleic! weiter kochen. Salz und Pfeffer naci Geschmack; 5 Minuten genügen, docl kann man die Eier auch härter werder lassen. Ungarisches Stew. (Au Wunsch.) 1 Tasse voll feingehackte! gekochtes Fleisch, das beste ist Rindfleisch, 1 Tasse voll rohe Tomatoes ii Stückchen geschnitten, 1 Zwiebel ge hackt. Würze Alles mit Salz, fein gehackten rothen Pfefferschoten und But ter, wenn das Fleisch jehr mager ist Koche Alles, bis die Tomatoes gm sind, wenn zu dünn, vevdicke man mfl Mehl oder Crackerkrumen. Wollene Leibwäsche zu w a s ch en. Die beste Wolle zeigt leider auch Neigung zum Einlaufen" und Filzen", ulid zwar wenn der Körper transpiriert, schon während des Tragens. Tagegen giebt es kein Mittel. Aber beim Waschen kann man sich dagegen schützen. Als erstes, oft nicht beobachtetes Erfordermß gilt: Wollstoffe gleich welcher Art dürfen in nassem Zustande niemals gerieben werden; dagegen wird Tag für Tag in den verschiedenen Haus haltimgen verstoßen. Wollwäschc wie Leinenwäsche auf die Hand nehmen, einseifen und reiben, ruiniert sie al.f's kläglichste. Am besten wäscht man Wollwäsche in Seifenschauni, d. h. be reitet aus zerschnittener, weißer Seife durch Aufbrühen mit weichem Wasser ein Seifcnwasscr, läßt es lauwarm werden, drückt die Wäsche hineiu, deckt sie zu und läßt sie weichen. Danii drückt man die Wäsche wiederbolt aus und reibt die schmutzigen Stellen mit eiiier rauhen Bürste (z. B. die Hals bündchen). Zuletzt spült mau, ebenfalls die Sachen immer nur drückend, in lauwarmem Wasser und läßt sie trockuen. Helle, wollene Schals und Tücher kann man auf dieselbe Weise reinigen, man hängt diese aber nicht gern auf Leinen, wo sie zipflig trocknen würden, sondern legt sie gut auL gebreitet auf große Leinentücher.

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324 W. Maryland. rftNaffige jamilicnwasche. etde elevdon ? Viel zu thun. A. (einen Freund im Restaurant treffend): Na, wie geht's Geschäft? B.: Großartig, ich kann nicht einmal meine Mahlzeiten einhalten; sehen Sie, was ich jetzt esse, das ist erst mein Frühstück von gestern. 5W5Äö DVIÄ.' Wechsel, Kreditbriefe, Postanweisungen, auf alle Städte Europas. Schiffsscheine von und nach Europa. A und Verkauf ausländi schen Geldes. No. 35 Süd Meridian Str. Merchants National Bank. lF.T.fiTlW 3 ter roten. Ed. Anschütz, Fabrikant. Wm. Stocff ler SsileFi. 0. LOS Nord Noble Sfrafc. eueb Telephon 200t. Züge ersten Ranges Schnelle Zeit! Zu bequemen Stunden ! A Züge zwischen Indianapolis ur.d 1 Cincinnati. 10 Züge zwischen Indianapolis und L Tayton. 6 Züge zwischen Indianapolis und Toledo und Detroit. Züge zwischen Indianapolis und Decatur, Illinois. Züge zwischen Indianapolis trn Spnngfield, Illinois. 6 4 Darlor Waggon au allen kages und Vchlas waggons an allen Xacht-Zügen . Indianapolis Office': Union Bahnhof und 8.Rord Illinois St. R. P. lgeo. D. P. .

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