Indiana Tribüne, Volume 30, Number 36, Indianapolis, Marion County, 4 October 1906 — Page 4
Jndiana Tribüne, 4. Oktober 1906
Jndiana Tribüne. H,aug,ebn von dn ! GS. Indianapolis, Ind. Harry 0. Thndiu .... Präftdent. Geschäfts local: No 31 Süd Delaware Strahe. telaphone s. Rured t the Pott Office ot Indianapolis at econd clM matter. Vie Spannung zwischen der Türkei und Bulgarien.
Während in den letzten Jahren die Zustünde in Süd.Oft.Europa meistens im Frühjahr ein kritisches Gepräge trugen, steht es in diesem Jahre im Spät sommer recht kriegerisch aus. Die bei den stärksten Militärmächte der Bal kanhalbinsel, die Türkei und Bul. garien, rüsten gegeneinander und sie geben sich nicht die Mühe, ihr gegen seitigeS Mißtrauen und ihre Abneigung zu verhehlen. Die Stimmung der türkischen Re gierung ist durchaus nicht kriegsluftig. Die Türkeit wird nur dann zum Schwerte greifen, wenn sie muß. Sie weiß, daß auch ein erfolgreicher Krieg ihr nichts einbringen würde; weder an Landbesitz, noch voraussichtlich an Kriegsentschädigung würde sie etwas erhalten. Auch in Bulgarien ist es nicht eigentlich die Regierung, die auf den Krieg hindrängt. Wohl ist der Ehrgeiz des Fürsten Ferdinand daraus gerichtet, König zu werden und dereinst seinem Nachfolger ein größeres Bulgarien zurückzulassen, als eS dasjenige war, das er im Jabre 1887 übernommen hat, aber er möchte gern diese Ziele auf friedlichem Wege erreichen, denn er ist persönlich keine kriegerische Natur. Auch der einfluß reiche bulgarische Minister deS Innern, Herr Petkow, ist. obwohl sehr national gesinnt, doch auch zugleich friedliebend. SS ist aber leicht möglich, daß sich die Volksleidenschaft stärker erweift, als die Friedensliebe deS Fürsten und seine athgederS. Vor die Wahl gestellt, aus dem Lande gejagt zu werden, wie eS seinem Vorgänger Alexander gesche hen ist, oder aber zum Schwerte zu greifen, würde der Fürst sich natürlich für den Krieg entscheiden. Käme eS zum Kriege, so wäre sein AuSgang zweifelhaft. Numerisch ist die türkische Armee der bulgarischen weit überlegen. Sie kann einschließ, lich der Landwehrtruppen und der Mi liz im Kriegsfalle auf über etne Mil lion Streiter gebracht werden. Die Kriegsstärke der bulgarischen Armee hingegen ist nur auf 250,000 bis höch. ftens 300,000 Mann zu berechnen. Wäre die Kriegsbereitschaft und die Ausbildung beider Armeen die gleiche, so könnte angesichts einer solchen nume rischen Ueberlegenheit an dem Siege der Türkei nie gezweifelt erden, denn an Tapferkeit und Ausdauer steht der tür. kifche Soldat sicherlich nicht hinter dem bulgarischen zurück. Hinsichtlich der Ausbildung und Kriegsbereitschaft ist das bulgarische Heer dem türkischen weit überlegen. In sonderheit die bulgarischen Offiziere genießen eine viel einheitlichere und sorgfältigere Ausbildung auf der sage nannten Junkerschule, als das türkische Offizierkorps. Tüchtigkeit und Einheitlichkeit aber des Offizierkorps find von der ein schneidendsten Bedeutung für den Er folg eines Feldzuges. Bor allen Dingen aber ist die Mobilifirung deS bulgarischen HeereS viel rascher mög lich, alS die deS türkischen. Abgesehen davon, daß in den bulgarischen Maga zinen eine bessere Ordnung herrscht, als in den türkischen, ist daS bulgarische Heer auf einem viel engeren Raume zusammengedrängt als das türkische, daS zum Theil ja weit hinten in Klein Asien in Gegenden garnisoniert, die noch keine Eisendahnverbindung haben. Von dort Truppen kriegsbereit auf einen europäischen Kriegsschauplatz zu werfen, nimmt, wenn man noch oben drein den nun einmal nicht auSzu rottenden türkischen Schlendrian in Betracht zieht, Monate in Anspruch. So ist e also leicht möglich, daß die bulgarischen Truppen, bester befehligt und schneller kriegsbereit als die tür kischen, zum mindesten in der ersten Zeit Erfolge erzielen. Im weiteren Verlaufe des FeldzugeS könnte sich dann allerdings die numerische Uederlegen heit de türkischen HeereS geltmd ma. chen. Soviel ist gewiß, daß die Tür kei nicht so leicht daS Schwert aus der Hand fallen lasten wird. Hat sie doch vor nun bald einem Menschenalter im Kriege mit einer ganz anderen Macht als Bulgarien ihn Zähigkeit bewiesen.
DiSeiplinloftgkeit in der französischen rmee.
Aus Frankreich werden fortgesetzt Fülle von schweren Verletzungen der Disciplin im französischen Heere derichtet, nach denen eS den Anschein ge winnen könnte, als sei die Disciplin in demselben völlig untergraben. DaS Echo de Paris berichtet zwei neue Fälle von schwerer militärischer Disziplin Widrigkeit. In PoitittS fanden vor Kurzem eines Morgens die von einer Manöverübung heimkehrenden Refer viften daS Essen schlecht. Sie begaben sich darauf, offenbar auf Vereinbarung hin, in den Kasernenhof und veranftal teten hier unter Rufen wie Nieder mit den Offizieren!" heftige Einspruchs Kundgedungen. Der Oberft wurde schleunigst benach richtigt. Er eilte herbei und ertheilte den Reservisten, nachdem er ihnen, bleich vor Entrüstung, den Standpunkt klar gemacht hatte, Stubenarrest. Diese begaben sich nunmehr in ihr Quartier, erklärten aber offen heraus, daß sie dem Arrest nicht Folge leisten würden, sondern sich lieber vor ein Kriegsgericht stellen lassen wollten. Die Militär behörde ertheilte darauf den Befehl, die Reservisten am Abend ausgehen zu lassen. Sie wollte, meint das Echo de Paris keine Geschichte" haben. Der zweite Fall ereignete sich auf dem Bahnhofe zu EhalonS an der Marne. Hier hatten 954 Reservisten, die in einem gemeinsamen Zuge von Nancy und Toul nach Paris zurückkehrten, wegen ZugwechselS einen kurzen Auf. enthalt. Auf dem Bahnsteig befanden sich außerdem noch Reservisten deS 106. Infanterieregiments, die von zwei Offi zieren ebenfallSur Rückkehr nach Paris zum Bahnhofe geführt worden waren. AlS der Zug sich zur Abfahrt in Bewe gung setzte, riefen die Reservisten den beiden Offizieren unter drohenden Ge berden allerhand Beschimpfungen zu, die diese über sich ergehen ließen, ohne sich zu rübren. WaS wird einmal in Kriegszeiten von einem solchen Heere zu erwarten sein? Zur nämlichen Zeit wie an un seren Südküften haben Sturm und Fluth an den Küften Spaniens und Algiers über eine ganze Anzahl von Städten Tod und Vernichtung ge bracht und haben heftige Erdstöße die Jniel Porto Rico erschüttert. Unver. kennbar hat man eS bei diesen Borgän gen mit großen kosmischen Störungen zu thun, die sich mit ganzer Schwere auf unserem Erdplaneten geltend machen. Auch die furchtbaren Katha ftrophen dieses Jahres an der nord und südamerikanischen Pacificküfte sollen te konische Erdbeben gewesen sein, bei welchen kosmische Einflüsse stark eingewirkt haben. Die Wissenschaft vermag noch keine bestimmte Erklärung dieser gewaltigen Kathaftrophen zu geben, die ganze Kontinente in Mitlei denschaft ziehen und bis in entfernte Theile deS Erdplaneten verspürt wer. den. Augenscheinlich kommen diese kosmischen Einflüsse aus anderen Thei len unseres Planetensystems, oder viel leicht aus dem bisher noch Unbekannten und Unberechenbaren. Unwillkürlich fragt man sich bei der vernichtenden Gewalt dieser Erscheinungen, um wie Vieles stärker sie sein müßten, um die Zerstörung der organischen Welt un sereS Planeten herbeizuführen, wie das nach Behauptung der Geologen in früheren EntwicklungSperioden unseres Planeten einmal bereits der Fall ge wejen sein soll. Knights und Ladies os Soor. Groß-Beamtenwahl beschäftigt die Sitzung. Die gestern abgehaltene Wahl der Groß. Beamten resultlrte wie folgt: Groß.Protektor E. B. Harris von Evansvtlle. VizeGroß.Protektor D. I. D. Ni chols vor. JndiananapoliS. Groß.Sekretär I. H. Haugh von Indianapolis. SupremeRepräsentanten JohnM. Rewlky von Brazil, Peter Luther von Brazil. Der Groß.Protektor machte den Vor schlag das jetzige Heim des Ordens, welches $62,000 kostete, für welches aber 532,000 geboten wurden, zu ve?. kaufen und ein größeres Heim zu errich ten. Die Sache wird in der Herbst Sitzung zur Entscheidung gelangen. Gott li e b Seukh ard t, Die gemüthliche Scke", Ecke Noble und Market Str.
Sin tagliches Blatt
Erhält die Reformanstalt in Jeffersonvillc. Ein tägliche Blatt mit der Kgl. Roosevelt'schen Schreibweise" wird in Kurzem in der Reformanstalt zu Jeffersonville herausgegeben werden. Wann das geschieht, ist noch nicht ent. schieden, eS soll aber bald sein. Zuerst muß eine neue Presse angeschafft werden. DaS Blatt dürfte den Titel der jetzi fltn Wochenschrift Reflector", behalten und jedenfalls werden sich 1200 Leser sofort und 1500 bald findm. Das ist mehr, als die beiden anderen täglichen Blätter in Jeffersonville aufzuweisen haben. Anzeigen find ausgeschlossen, sogar die Bahnen sollen nicht durch ihre Fahrplüne vertreten sein. Superin tend.'nt W. H. Whittaker bezweckt mit der Publikation die Fernhaltung ande rer Zeitungen aus der Anstalt. Gute Magazine sollen den Sträfltn gen jedoch gestattet bleiben, doch müssen dieselben, wenn sie gelesen find, der Bibliothek zurückerstattet werden. Diese wird üderhaut sehr erweitert werden nach Raum und nach Qualität. In den Tagen de alten Südlichen Zuchthauses in Jeffersonville befand sich ein regulärer ZeitungSftand in demselben, und jahrelang führte dort Buck" McKinn:y einen kleinen La. den, in dem er von den Sträflingen hergestellte Andenken anlBesucher. und Zettungen, Tabak, Tandy etc. an die Insassen verkaufte. Schon lange wurde diese Einrichtung aufgehoben. Behörde für öffentliche Arbeiten Resolutionen wurden angenommen: Für Eröffnung und Erweiterung der Eable Straße, von der Vermont bis zur Michigan Straße. Für Bitullthic.Pflafterung des Fahr. wegeS und Backfteingossen in der 21. Straße, von der Central Ave. bis zu den Geleisen der Lake Erie & Western Eisenbahn. Für Biw'Mineral Macadam Pfla. fter, Backfteingossen und Randsteine in der 10. Straße, von der West Straße bis zur Jndiana Ave. Für Holzdlockpflafterung des Fahr. wegeS in der Noble Straße, von der Pine bis zur Washington Str. Für Backfteinpflafterung deS Fahr. wegeS in der zweiten Alley südlich bon 10. Straße, von der New Jersey Iris zur Eaft Straße. Für Cement.Seitenwege und Rand steine in der Winter Ave. von der Bioyd Ave. bis zu einem Punkt 1133 Fuß nördlich an der Oftseite und 1159 Fuß nördlich an der Westseite. Für Cement.Seitenwege und Rand steine in der St. Paul Straße von der Prospekt bis zu einem Punkt 772 Fuß südlich. Voranschlüge wurden ge wünscht. Für Cement Seitenwege, Rand steine und Kieöbeftreuung deS Fahr wegeS in der 25. Str. von der Martin dale dis zur Baltimore Ave. Für KieSbeftreuung des Fahrweges, Randsteine und Cement.Seitenwege in der Belmont Ave. von der Washington Str. bis zu den Schienen der Bandalia Eisenbahn. Für Backfteinpflafterung des Fahr. wegeS in der Drezel Av(. von der Washington biS zur Michigan Str. Für Bitu.Mineral.Fahrweg in der Walnut Str., von der Bright Str. bis zum White River Boulevard. Für Backfteinpflafterung des Fahr. wegeS in der Davidson Str., von der Massachusetts Ave. bis zur St. Clair. Straße. Für Backfteinpflafterung des Fahr. Weges in der Alley östlich der Alabama Straße, von der 20. bis zur 25. Str. Für CementSeitenwege in der 30. Straße, von der Cornell bis zur Co lumbia Ave. Endgültige Beschlüsse wurden ge. saßt: Für Kieödeschüttung deS Fahrweges und Backfteingossen in der Oxford Str., von der 10. Straße bis zur Nowland Avenue. Für Cement'Seitenwege in der New Vork Str., von der Blackford- bis zur Blake Str. Für tzemmt'Seitenweze in der Whee ler Str., von der oosevelt .Ave. bis zur 25. Straße. Am No. 11 Spritzenhause an der Oft Washington Str. wird an Stelle der vom Gebüudeinspektor kon demntrter. Wand eine neue Wand auf geführt werden.
Dem Gtdenkm der Todten. 9U Urnengruft aus dem Wiener ventral friedhos Symbolischer a. Auf dem Wiener Centralfriedhof steht, als erster Bau seiner Art in Oesterreich, die vor Kurzem fertiggestellte Urnengruft. In Oesterreich ist die Feuerbestattung nicht erlaubt; ebenso ist die sichtbare Beisetzung von Urnen mit der Asche in sogenannten Kolumbarien untersagt. Die Urne darf nur unter der Erde beigesetzt werden. Die Gruft, die zwölf Nischen zur Aufstellung der Aschenurnen enthält, ist von einem reichgeschmückten kapellen.artigen Aufbau überdeckt, der als Beträum und Stätte der Sammlung in der unmittelbarerk Nähe der irdischen Reste der Heimgegangenen dient. Der im Barockstil ausgeführte Bau besteht aus vier reichgegliederten, quadratisch angeordneten Säulenportalen. Drei Seiten sind offen; die vierte ist durch eine nischenartige Wand abgeschlössen. Ueber dem durch ein kräftiges umlaufendes Gebälk bekrönten Unterbau erhebt sich eine Kuppel, von deren Scheitel sich der geflügelte Genius des Feuers in den Aether schwingt. Die Zwischenräume zwischen den Säulen, sowie die innere und äußere Decke sind von einem dornenartigen Maßwerk umsponnen, das eine Art Dornenlaube
Xit Wiener Urneiigrnft. bildet und auf die von den Verewigten überstandenen Qualen und Leiden des Menschenlebens hindeutet. Ueber dem östlichen Thorbogen blickt aus dem Gewirr der Dornenzweige ein blumenumrankter Kinderkopf der aufgehenden Sonne zu. Am westlichen Thorbogen richtet ein Greis die lebensmüden Augen nach dem untergehenden Tagesgestirn. Die Glasdecke zum Abschluß der inneren Kuppel zeigt in bunter Verglasung den aus der Asche aufsteigenden Phönix, das altegyptische Symbol der Unsterblichkeit der Seele. Uebler Geruch aus dem Munde. Der schlechte Geruch aus dem Munde rührt meistens von erkrankten Zähnen her; man lasse stm dieselben beim Zahnarzt ausfüllen, sorge überhaupt durch öfteres Ausspülen des Mundes und Putzen der Zähne für größte Sauberkeit desselben. Oft rührt der üble Geruch aus dem Mund aber von einem chronischen Lunaenoder Magenleiden her; durch Heilung der betreffenden Organe verschwinde: dann auch das Ueel. Auf die normal? Thätigkeit von Leler. Ealle und Mastdarm muß aber auch geachiet werden. nf der Wanderschaft. Frank Tomlinson aus Cumberland, ein 8 Jahre alter Junge, verschwand gestern Abend aus dem Elternhause, nachdem ihm seine Mutter eine Züch tigung ertheilte. Er nahm sein 5 Jahre altes Schwesterchen mit sich und begab fich auf die Wandlrschaft. Dr. Thompson aus Jrvington griff beide spat am Abende in Jrvington auf und sorgte dafür, daß die Kinder in'S Haus der besorgten Eltern zurückgesandt wur den. Polizeiliche. Gestern wurde der ZeltungS. junge Leon Erlich, 16 Jahre alt, 226 Nord Senate Ave. von dem Beamten Deiner nach der Baftille abgeführt, nm w. un Gebrauchens von Schimpfwor ten und Springen? auf die Straßen, car fich zu'verantworten. Der Junge ist schon seit! einiger Zeit ven den Veam. ten gewarnt worden, ein bty 33e nehmen auf der Straße an den Tg zu legen. Nach wk vor sprang der Ge warnte jedoch auf die Straßenbahncarö und deläftigte biej Straßenbahnbeam ten mit Schimpfworten. Gestern faßte ihn derBeamte gerade als er von einem Waggon sprang und dem Con dukteur einige Schimpfworte nachrief. Der Beamtelnahm den Burschen sofort fest und brachte ihn nach jNummer Sicher. Chas Baaske'ö Südseite Kneipe. 1261 Süd East Str.
John Verein, mjJTrrnK imrvwB
VI
ED. E. ROBISON,
Republikanischer Kandidat für County Schatzmeister, verspricht wenn erwählt, getreu alle erhaltene Zinsen abzuliefern und jedem Departe. ment seine persönliche Aufmerksamkeit zu widmen. Wahl am 6. November 1906.'
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Gold in Mauern. Man hat ausgefunden, daß die Mauern dieler Adobe-Häuser in den Vororten von Guanajuato. Mexiko. Gold und Silber in erheblichen Quantitäten enthalten. Etwa 300 kleine Häuser wurden abgerissen, um einer neuen Linie der mexikonischen Centralbahn Platz zu machen und eine Schmelzer, welche die Adobehäuser ankaufte, entdeckte, daß s über 530.000 werth Gold und Silber enthielten. Die Häuser waren aus Erzabfällen errichtet worden. Etwa 4000 Tonnen sind bereits geschmolzen worden und enthalten $8 feines Erz per Ton'Ne. Merkwürdige Bankr ä u b e r. Während der Kassirer P. W. Van Anche von der Staatsbank in Ruinier, Ore., an Händen und Füßen gefesselt und mit einem Knebel im Munde an einem Tisch in einem Hinterzimmer angebunden war. füllten sich zwei Banditen, die ihn allein angetroffen und überwältigt hatten, die Taschen mit Gold. Erst nach zwei Stunden gelang es Van Anche sich frei zu machen und den Alarm zu geben, die Räuber waren aber dann schon längst über alle Berge. Das Merkwürdige an der Geschichte war, dafc die Banditm sich nur daö Gold ungefähr $2000 bis $2500 aneigneten, aber daö Silber und die Banknoten, die auf dem Zahltisch lagen, unberührt ließen. Will todte Gattin imm e r sehen. In Pottsville, Pa.. verlor ein F. Roth seine Frau durch den Tod. Als ihr Sarg eben in's Grab gesenkt worden, ließ er ihn wieder herausheben und ihn nach dem Etablissement eines Leichenbestatters bringen, wo die Leiche so lange lag, bis ein Gewölbe für ihre Aufnahme errichtet worden war, das so eingerichtet ist, daß Roth so oft er es wünscht. Zugang zu der Leiche hat. Opfer seiner Schuld. Der Hilfs-Superintendent der Central Illinois Traction Co., John ). Backus in Mattoon, Jll.. hat sich eine 5?gel in den Kopf gejagt, nachdem eine Coroners-Jury ihn für einen stattgefundenen Straßenbahnunfall verantwortlich gehalten hatte, wobei der Motorführer getödtet und mehrere Passagiere schlimm verletzt worden waren. Fatale Sesctieidenltett. Hausknecht (zur Dame, die ihm für das Schuhputzen eine Mark Trinkgeld geben will): Nee. das ist zu viel, Fräulein, wenn Sie auch a Paar sakrisch große Füß' hab'n, aber soviel kann ich doch nit annehmen!" Dann kreittar. Mutter: Aber. Ella, wie konntest Du Dir vom Assessor einen Kuß rauben lassen?" T o ch t e r : Mama. er raubt ja mit ernsten Absichten." Rnandtittko. In Anbetracht der Kälte und in Ermangelung von genügendem Unterhalwngsstoff hüllten sich Paul und Anna in ihre Mäntel und in Schweigen.
Prisident. . A. chlo,tzuer. Schatzmeifter.
Capital und Ueberschuß 8 2,000,000.00 Depositen über 5,000,000.00 Hilfsquellen 10,000,000.00 Die American National ins wird in das alte Postgebäude umziehen sobald die Renovirungk- und UmändernngK-Zeiten fertiggestellt sind.
Neben Grand Opern Hau. 7. Oktober. Lawrencebnrg qi rn Aurora. .. ... j OliOU pezialzng Abfahrt von Indianapolis 7 Uhr morgens ; Retourfahrt von Äurora 7 Uhr Abends. Von einer Walze erdrückt. Der Farmer James Miller in Northampton County. Pa.. fubr mit einer Walze über ein neu gevflügtes Feld und begab sich nach vorn, um das Fliegennetz eines der Pferde loszumachen. Eines der Pferde schlug aus und Miller stürzte zu Boden, die Pferde aber rissen aus und schleppten die schwere Walze üb Miller Hinwegs wobei er erdrückt wurde. Ferientrunkene Schül e r. Die Prospect Hochschule in der Nähe von Newtvwn. Pa.. wurde von Schülern mittelst Dynamit in die Luft gesprengt. Die Schuljungen leugneten gar nicht, dah sie die That begangen haben. Sie sagten, sie würden nichts dergleichen gethan haben, wenn man ihre Ferien noch durch den September ausgedehnt hätte, wie sie verlangt hatten. ropäischeS ffijfefljgjgfe Wechsel, Creditdriefe, Postanweisungen, auf alle Städte Europas. Schrffsschetne Von und nach Europa. und Verkauf ausländi scheu Geldes. ta, No. 35 Süd Meridian Str. Merchants National Bank.
Frenze
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