Indiana Tribüne, Volume 30, Number 36, Indianapolis, Marion County, 4 October 1906 — Page 3
Zndians TibSne, n Oktober 1006
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Entwaffnung
Der Insurgenten aus Cuba wird ohne Feindseligleiten vollzöge.
Mißlungener Ranbanfall.-Terroristen
that. Des Landesverraths angeklagt. Conferenz endlich abgehal ten. Terroristen im Czaren'Palaft. Aus militärischen Kreisen. Alarm-Nachrichten aus China. Gouvernenr Taft macht sich beliebt.
Cuba. In Frieden gehen die In sur genten heim. H a V a n a, 3. Okt. Die Munter seit, welche die Rebellen beim Abliefern der Waffen entfalten, erregt das größte Erstaunen der provisorischen Regie rung. Heute haben 800 von General Pino Guerra's Insurgenten in der Nachbarschaft von Havana die Waffen lnd Pferde abgeliefert und find ruhig nach ihren Wohnungen in der Provinz Pinar Del Rio abmarschirt. Hunderte Personen gingen heute von hier nach Santiago de Las Vegas, um die Waf fenablieferung der Insurgenten mit anzusehen ; aber sie wurden enttäuscht, da General Funfton den Rebellen er laubt hatte, ibre Waffen mit nach ihren HeimathSortschaften zu nehmen, wo fie an die Behörden abgeliefert werden sollen. Die in der letzten Nacht nach Pina del Rio geschickten amerikanischen Ma rinesoldaten kamen gerade zur rechten Zeit an, um Ruhe und Ordnung auf recht zu erhalten. Viele der entlaste nen Insurgenten waren unruhig gewor den und eS wäre wahrscheinlich zu ernsten Ruhestörungen gekommen, aber bei Ankunft der Marinetruppen der liefen fich die unruhigen Elemente und Alles blieb ruhig. Nach einem hier eingetroffenen Bericht von Santiago sollen fich 2,000 Insurgenten in der Nähe von Guanta namo energisch weigern, ihre Waffen und ihre Pferde abzugeben. Die Si tuation ist dort sehr gefahrlich. Die Insurgenten erklären, daß fie nur ihre Waffen abliefern werden, wenn Gene ral Del Caftillo den Befehl dazu geben wird. Der General hat in Folge des sen einen Befehl zum Abgeben der Waffen ausgestellt, aber die Rebellen haben, soweit es bekannt ist, noch nicht ihre Waffen abgeliefert. Gouverneur Taft macht s i ch b e l i e b t. Havana, 3. Okt. Gouverneur Taft hat eS verstanden, fich durch fein humanes Auftreten rasch die Herzen der Cubaner zu erwerben, so durch die Rede, welche er heute Morgen im Gebäude der Universität von Havana hielt und worin er sagte, seine Mission be schränke sich darauf, die gefallene Re publik wieder aufzurichten und auf den Pfad der Prosperität zurückzuleiten. Diese Ankündigung rief unter den ihm zuhörenden Cubanern, unter welch? fich Vertreter der besten Kreise von Ha vana befanden, enthusiastische Kundge düngen hervor. Auch hat eS einen sehr günstigen Eindruck gemacht als bekannt wurde, daß Taft und HülfS.StaatSse kretür Bacon per Kabel ihre Frauen er sucht haben, hierher zu kommen. Man erhofft davon eine weitere Kräftigung des guten Einvernehmens zwischen Ame rikanern und Cubanern. Die Gelbfieber Gefahr scheint viel ernster zu sein, als in den offiziellen Be richten zugestanden wird. ES wurde heute Nachmittag bekannt, daß bereits drei amerikanische Soldaten an der ge fürchteten Seuche erkrankt find. Rußland. DeS LandeSverrathS an geklagt. Pt. Petersburg, 3. Okt. Ein neuer Militärfkandal macht jetzt wiedt: viel von fich reden. Ein Oberst v. Geniekorps ist nämlich auf die An klage hin verhaftet worden, mit dem Bertauf von Plänen wichtiger Grenzbe feftigungen an eine auswärtige Macht in Verbindung gestanden zu haben. Man erwartet, daß eS bei dem Prozeß zu sensationellen Enthüllungen kommen wird. Mißlungener Raub a n f a l l. St. Petersburg, 3. Okt. Ein frecher Angriff auf den Kaffirer des SteueramteS wurde heute hier von Revolutionären ausgeführt, der aber durch das schnelle und energische Ein greifen der Polizei mißlang. Der Kasfirer kehrte vom Schatzamte zurück
erbeuten K6000-Entsetzliche Mord-
und hatte 810.000 in einem Geldbeu tel. als zwei Männer plötzlich dem Pferde in die Zügel fielen, während sieben andere bewaffnete Männer den Wagen, in dem der Kassirer saß, um zingelten. Mehrere Revolver waren auf die Jnsaffen deö Wagens gerichtet, und einer der Angreifer wollte gerade den Geldbeutel ergreifen, als mehrere Poli ziften schössen und ein Räuber todt auf die Straße stürzte, während fünf an dere gefangen genommen wurden. Die Verhafteten und der todte Revolutio när find Jünglinge, welche Studenten beider trugen. Terroristen erbeuten 86.000. Pott, TranSkaukafien, 3. Okt. Fünfundzwanzig mit Revolvern und anderen Mordinftrumenten bewaffnete Terroristen hatten den Paffaglerdam. pfer Zarewitfch Georg" im hiesigen Hafen des Schwarzen Meeres bestiegen, und als das Fahrzeug auf hoher See war, bedrohten fie die Paffugiere und die Schiffsmannschaft und trieben die selben in die Kajüte. Darauf spreng ten sie den eisernen Geldschrank des Schiffe auf und raubten aus Demselben $6000. Mit vorgehaltenen Re volvern zwangen die Banditen den Kapitän, in die Nähe der Küste zu fahren und fie mit den geraubten 86000 mit einem Boote des Dampfers an'S Land zu setzen. Eonferenz endlich abge halten. St. Petersburg. 3. Okt. Nach Ueberwindung der zahlreichen Schwte rigkeiten, welche ihm seitens der Regie rung in den Weg gelegt worden waren. war der CentralAuSschuß der Konfti tutionellen Demokraten endlich im Stande, hier eine Sitzung abzuhalten. Sämmtliche Delegaten der St. Peter?, burger KomiteS waren anwesend. Die Stellung des ProfefforS Milukoff in der Partei wurde durch feine Erwüh lung zum Vorfitzenden anerkannt. Herr Kutler. der unter Witte Ackerban. Mi nifter war und der jetzt zu den eifrig ften Mitgliedern der Konstitutionellen Demokraten gehört, eröffnete die Ver fammlung und gedachte in seiner Rede der Verdienste deS in Finland im der fl offenen Juli ermordeten Abgeordne ten Hertzenftein. Bei Nennung von Hertzenftein'S Namen erhoben fich alle Anwesenden. Nach einer kurzen De batte über die Geschäftsregeln erklärte ein Delegat der Arbeiter und Ladenge' hülfen im Namen von 40.000 Wählern der Stadt St. Petersburg, daß diese die Partei verlaffen würden, falls ihnen im nächsten Parlament keine Vertre tung zugestanden würde. Terroristen im Czaren Palast. St. Petersburg. 3. Okt. Der Svet" bringt heute weitere Einzelhei ten über die jüngsten Verhaftungen von Terroristen in dem Palais von Peter Hof. Diesem Berichte zufolge Hütten die Terroristen in der Wohnung eines Lakaiö, Namens Klepnikoff, der kürzlich unter der Anschuldigung die Terro riften durch die Wachen geschmuggelt und versteckt zu haben, verhaftet wurde seit einiger Zeit einen Unterschlupf ge habt. Die Terroristen bezahlten für Mittheilungen über die Bewegungen der Mitglieder der Kaiserfamilie gut Die Polizei fand in dem Zimmer eines verhafteten Zöglings einer höheren Lehranstalt, der erst 18 Iah zählt, Briefe des revolutionären Bundes und hofft, auf Grund dieser Korrespondenz alle Fäden des Komplotts blos zu le gen. Philippinen.Jnfeln. Bulletin. Manila. 4. Oktober, 2 Uhr Morgens. Der Bundes Transport dumpfer Thomas" steht in Flammen. Das Feuer ist in seinen Frachtrüumen auSgebrochen, wo 4500 Ballen Heu lagern. Die einzige Rettung für den Dampfer ist, wenn derselbe versenkt wird.
Deutschland
Entsetzliche Mordthat. Essen. 3. Oktober. Im Stadt Park wurde am Montag Abend die furchtbar verstümmelte Leiche des Früu leinS Magdalena Lake, Tochter eines britischen Offiziers, gefunden. Bis jetzt ist es der Polizei nicht gelungen, irgend eine Spur des oder der Mörder zu entdecken. Ueber diese scheußliche Mordthat, welche am hellen Tage ver übt sein muß. herrscht hier eine kolossale Aufregung, und die Polizei macht die größten Anstrengungen. daS mysteriöse schreckliche Verbrechen aufzuklären. Fräulein Lake war die Tochter eines früheren britischen Offizier, der vor einigen Jahren starb. Der werthvolle Grundbesitz der Familie Lake in Rich. mond, England, wurde von einem alten Freunde der Familie verwaltet, der in der letzte Woche noch einen Brief erhielt, daß Fräulein Lake in dieser Woche nach England zurückkehren würde. Aus militärischen Kreisen. B e r l i n. 3. Okt. General d. Kav. v. Deines, kommandirender General deS Vlll. Armeekorps (Koblenz), wird im Dezember aus dem aktiven Dienst scheiden. Sein Nachfolger wird Gene ralleutnant v. Ploetz. derzeitiger Kom mandeur der 15. Division in Köln. In Naumburg an der Saale bat Generalleutnant z. D. von Jena sein sechzigjähriges Dienftjubilüum gefeiert. Im Feldzuge der Mainarmee 1866 war Jena GeneralftabSoffizier der Division Goeben. Im Juli 1870, bei Beginn deS deutfch.franzöfischen Kriegs, war er Bataillons Kommandeur bei den brandenburgischen Jägern. In der Schlacht bei Spichern wurde er schwer verwundet. Im April 1885 war Jena zum Generalleutnant befördert wor den, und im April 1886 erhielt er den erbetenen Abschied. AlarmNachrichten aus E h i n a. B e r l i n, 3. Okt. Die Kölnische Volkszeitung" veröffentlicht alarmirende Misftonöbriefe aus Süd'Schantung in China. Darnach stehen schwere Kata ftrophen bevor. Das Volk befindet fich in größter Erregung. Bewaffnete Räu berbanden ziehen umher und plündern in den Dörfern, deren Bevölkerung in hellen Haufen flüchtet. Die unlägft beschlossene und größten theils bereits ausgeführte Zurückzie hung der europäischen Truppen wird unter diesen Umständen als ein höchst bedenklicher Schritt bezeichnet, der noch schwerwiegende Folgen nach fich ziehen möge. Vorderindien. Wünsche sollen geprüft werden. S i m l a , 3. Okt. Eine unter Führung von Agra Khan stehende und 36 Mitglieder als Vertreter sämmtlicher Provinzen sowie Klaffen der gebildeten muhamedanischen Bevölkerung umfassende Abordnung überreichte dem Lord Minto, Vizekönig von Indien, eine Adresse mit den Beschwerden und Wün schen der Muhamedaner in Indien. Diese Wünsche erstreckten fich namentlich auf Bewilligung eine angemessenen Antheils in einem beschränkten Reprä sentativshftem. daö etwa in Aussicht genommen wäre. Lord Minto sagte in seiner Erwiderung, daß er den Bestrebungen der jüngeren Generation würdigte und ihre echte Bengali'S Ge ftnnung seinen Beifall hätte. Ihre Hoffnungen undBeftrebungen wären, wie er anerkannte, nicht auf Unzufrie denheit, sondern auf ihre zunehmende Bildung zurückzuführen, deren Samen durch die britische Herrschaft ausgestreut worden wäre. Die Ernte, welche Bil dung bringen müßte, würde zunehmen, aber die britischen Ideen müßten die Oberhand behalten. Lord Minto ver hieß den Wünschen der Abordnung jede angemessene Förderung und versprach, daß bei jeder versuchten Aenderung ihre religiösen Glaubenssätze die nationalen Traditionen gebührende Achtung finden würden. Marokko. Gesandter proteftirt. Tanger, 3. Okt. Mit dem geheimen Einverftändniß deö Kaid Relia wurde einem Soldaten, der den Sohn eines unter dem Schutz der Ver. Staaten stehenden marokkanischen Un terthanS Namens Tami Slaoui mißhandelt hatte, die Flucht ermöglicht. Der amerikanische Gesandte Gummere hat einen entschiedenen Protest erhoben und nicht nur die Absenkung einer Ka valleric. Abtheilung zur Festnahme deS Kaid, sondern eine bedeutende Gelben t schüdigung und Bestrafung der Schul dtgen gefordert.
Allerlei kleine Depesche.
3. Oktober. Die cubanische Junta in New York hat gestern ihre Thätigkeit ein gestellt. Die FreimaurerGroßloge von Ohio tagt in ColumbuS. ES find etwa 600 Besucher anwesend. Atlantic City hat eine Sommer bevölkerung von 300.000 Seelen und im Winter eine solche von 30,000. Die kürzlich aus dem Vatikan ge ftohlenen Statuen und Büsten sollen fich in England befinden, wo ein ame rikanischer Antiquar dieselben für 830.000 erstand. In den Schifföbauhöfen von New Vork legten die Schiffszimmerleute die Arbeit nieder, weil ihnen die gewünschte Lohnerhöhung von 83.50 auf 84 den Tag nicht gewährt worden war. In Topeka. KaS.. wurden heute gegen die Standard Oil Co. und die Jndependent Harvefter Co. Klagen an hängig gemacht, um fie aus dem Staate Kansaö vollständig zu verdrängen. Die große Kohlenzeche von Samuel Gebo bei Thermopolis. Wvo.. ist in Brand gerathen und soll nicht mehr zu retten sein. Alle Arbeiter sollen glücklich ihre Rettung bewerkstelligt ha ben. Ein junger Mann, welcher fich in Stockton, Cal., am Freitag auf der Straße erschoß, ist jetzt als der Sohn von I. G. Carmichael. einem sehr rei chen Bewohner von Jackson, Ga., ag noöcirt worden. Mayor Schmitz von San Fran ciöco hat einen zweimonatlichen Urlaub erhalten, welchen er zu einer Reise nach Europa benutzen will. Er hat schon seine Abfahrt nach der atlantischen Küste angetreten. In Chicago hat der Barbier Fred. Ethenftadt seiner Frau mit einem Ra ftrmesser den HalS abgeschnitten und dann Selbstmord begangen. Er hatte vor einem Monat seine Frau und seine zwei Kinder im Stich gelassen. , In einer einsamen Hütte bei Hudson, N. Y.. in der eine Ein siedle, rin, Fräulein FranciS Carolyn, vor einigen Tagen starb, fanden die Be hörden in Töpfen, Kannen und Decken versteckt 850.000 in baarem Gelde. In daS allgemeine Ladengeschäft und daö Postamt in Rockland, R. I., drangen nächtlicher Weise Verbrecher ein, sprengten zwei Geldschränke mit Sprengpulver und erbeuteten baareS Geld und Poftmarken im Werthe von mehreren hundert Dollars. In Folge deS Streiks an der Wasserkante von Baltimore. Md.. find einige Küftendampfer verhindert worden. ihre reguläre Fahrt einzuhalten. Edward H. Ozmun, der als Nachfolger von Charles M. Dickinson zum Generalkonsul in Konftantinopel ernannt worden ist, traf heute dortselbst ein. Fünfunddreißig junge Männer, welche fich um Stellungen zum Stu dium als Dolmetscher in China und Japan beworben haben, fanden fich heute vor der Civildienft'Kommisfton in Washington. D. C.. zur Prüfung ein. Das Staatsdepartement wird aus denen, welche die Prüfung bestehen, sieben auswählen. Einen Erbsenpflücker hat ein gewisser Frank Hamachek in Kewaunee, Wis.. erfunden. In New York zählt man gegen 300 Frauen der weißen Ra''e. die mit Chinesen verheirathet sind. Brutaler Gatte. In Pa. terson, N. I., brachte ein William Leonard seiner Gattin tödtliche Verletzungen mit einem Beilstiele bei, weil sie, ohne ihn vorher um Erlaubnis; zu fragen, sechs Cents für den Haushalt ausgegeben hatte. Ter brutale Bursche wurde verhaftet, als er eben eine Wirthschaft betreten wollte. Verheerende Regeng ü s s e haben im Staate Nebraska einen Schaden von üttx $1,000,000 angerichtet. Große Verluste an Hornvieh und Schweinen haben die Farmer auf dem Flachlande zu verzeichnen. Wohnhäuser wurden zu Hunderten von den Fluthen hinweggcrissen und Bahngeleise auf weite Strecken unter Wasser gesetzt. Nach 61 Jahren zurückgekehrt. Ein gewisser Ch. Burmastcr, der seit 51 Jahren vermißt und für todt gehalten wurde, ist zu seinec Familie in Burlington, Ja., zurückgekehrt. Er war mit 17 Jahren weggegangen, hatte sich emporgearbeitet und seitdem in Kalifornien gelebt. Vor zwei Jahren starb seine Frau und er bekam schließlich Sehnsucht nach der Heimath und reifte zu seinen Verwandten.
Jlltcrurbaa Zeit-Tadcllc. I. U. T. System. I 8 rat Sonntag, den 20. Mai 1906.; Züge verlassen Indianapolis. Muncie & Marion Division. Lawrence, Forrville, Pendleton, nderson, gorktown, Muncie, Middletown, Alexandria, SummitviUe, Fairmount, Gas City, JoneS sro und Marion. 4 00 m. 1 06 m. 5 05 93m. 2 00 Nm. 6 00 rn. 3 06 Nm. 7 06 Bm. 4 00 Nm. 00 Bm. 00 Nm. 06 Sm. 6 06 Nm. 10 00 Bm. 6 00 Nm. 11 00 Bm. 7 06 Nm. 11 06 Bm. 8 00 Nm. 12 00 Rttg. 9 06 Nm. 11 3 Nm.
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