Indiana Tribüne, Volume 30, Number 29, Indianapolis, Marion County, 26 September 1906 — Page 5

Jndiana Tribüne, 26 September 1906

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Jnterurban Zeit-Tabelle. I. U. T. System. I Ätaft Sonntag, den 20. Mai 1906.! Züge verlassen Indianapolis. Muncie & Marion Division, awraue, Forroille, Pendleton, nderson. Vorttown, Muncie, Middletown. lezandria, Gummiwille, Fairmount, Gas Cit, JoneS

öoro und Marion. 4 00 Vm. 1 06 Nm. 5 06 35m. 2 00 Nm. 00 Vm. 3 06 Nm. 7 06 Bm. 4 00 Nm, 00 m. 6 00 Nm. V 06 Bm. 5 06 ülm. 10 00 Bm. 6 00 Nm. 11 00 Bm. 7 06 Nm. 11 06 Bm. 8 Nm. 12 00 Mtt. 9 06 Nm. 11 30 Nm.

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Fremoenpcnfionen in Berlin. Die Zahl der internationalen Berliner Fremdenpensionen ist sehr erbeblich. Die große Mehrheit befindet sich im Westen und in den westlichen Vororten. Es folgt der Nordwesten, auch Centrum und Südwesten smo ibr Sitz. Der Ausländer, der nach Berlin kommt, um sich hier längere Zeit aufzuhalten, will nicht im otel wohnen; er sucht die Pension nicht nur wegen der Billigkeit, sondern auch des gesellschaftlichen Anschlusses wegen. Vor allem ajtx auch, weil er eines Dolmetschers Vedarf, der ihn sanft über die Fährnisse der deutschen Sprache hinweggeleitet. Nur belastet mit einigen gestammelten Brocken zieht er die Thürklingel. Die Pensionsdame erscheint. Zwei Seelen und ein Gedanke, beide Theile rekognosziren. Dann beginnt die Unterhaltung. Während die alte diplomatische Schule der Pensionsdamen ein wenig in's Sentimentale schillerte und mütterliche Gefühle markirre, stellt sich die neue Richtung lediglich auf den Standpunkt des Geschäftes. Diese Auffassung wird von dem Ausländer, zumal dem Amerikaner, der ein sehr erhebliches Kontingent der Berliner Pensionen liefert, gern angenommen. Der Amerikaner der mittleren Klassen feilscht über die Maßen. Die Pensionsinhaberin ist auf ihrer Hut; sie weiß, daß sie es mit einem Kunden zu thun hat, der im Essen ganz besondere Ansprüche stellt. Viel Früchte, Weißbrot, weißes Fleisch. Huhn. Roastbeef! Also heißt es entsprechend kalkuliren! Endlich ist der Vertrag geschlossen. So viel Deutsch hat der Fremdling mitge bracht, um zu sagen: .Sofort ausziehen, wenn nicht alles gut ist!" Die Pensionsinhaberin lächelt. Die großen Schreier sind die treuesten Gäste und werden ganz zahm. Als weniger anspruchsvoll werden die Engländer bezeichnet. Der Russe, wenn er nämlich Geld hat, ist generös, aber der mittlere Pensionsgast ist mit dem schnöden Mammon nicht allzusehr beladen. Immerhin ist auch er liebenswürdig und in der Pensionsgefangenschaft akklimationsfähig. Das Ideal der Pensionsdamen sind die Nordländer, Norweger und Schweden. Das offene, freie Benehmen dieses schönen Menschenschlages ift bestechend; sie treten sofort sicher und sprachgewandt auf. Während die übrigen Nationen hier erst Deutsch lernen wollen und die Inhaberin und das Personal ihrer Pension grausamerweise als Versuchskaninchen brauchen, bringen die, Nordländer fertige Sprachkenntnisse mit. Kein Wunder, daß das Auge der Pensionsmutter, die auch etwas für ihr Gemüth haben will, mit besonderem Wohlgefallen auf den nordischen Recken ruht. Geschätzte Kunden sind die Südamerikaner, freigebig und liebenswürdig; das Gegenstück zu dem rauhen Bruder im Norden. Der Franzose kommt nur in wenigen Exemplaren auf den Mark. Und alle Bemühungen, ihn dauernd zu fesseln, waren vergeblich. Der Fremdling hat bei seiner Ankunft in Berlin eine Ueberraschung. Sobald er gemeldet ist, erhält er eine Vorladung zur Polizei. Das ist jedesmal ein tüchtiger Schrecken, dem später ein gehöriges Räsonnement über Belästigung der Ausländer" folgt. Freilich weiß der Fremde nicht, daß auch der Inender dieser Verfügung untrworfen ist. Jedermann, der zum ersten Male in Berlin seinen Wohnsitz nimmt, hat sich persönlich dem Reviervorstand vorzustellen; gegen diese lange Jahre bestehende Verordnung ist nicht aufzukommen. Eine unangenehme . Ueberraschung folgt drei Monate später: der Steuerfiskus meldet sich. Das Gros der Studirenden, die aus der Eltern Tasche leben, wird hiervon nicht betroffen, aber die fremdländischen Pensionsgäste, die ein selbständiges Einkommen haben, sollen dieses deklariren. Sie schaudern und schütlein den Berliner Staub von ihren Füßen. In der großen Fremdenstadt Dresden ist es neuerdings gelungert, statt der üblichen drei Monate neun Monate Steuerfreiheit für die Fremden zu erwirken. Der Wunfch, sich einen auskömmlichen Lebensunterhalt zu verschaffen, verleitet häufig genug Damen, die bisher lediglich einen Familienhaushalt geführt haben, zur Errichtung einer Pension. Solche Experimente pflegen sich bald bitter durch den Zusammenbruch des Unternehmens zu rächen. Wer in Berlin ein FremdenPensionat errichten will, muß über Fachkenntnisse und ein gewisses Betriebskapital verfügen, das ihm ermöglicht, für geraume Zeit auf Einnahmen zu verzichten. Gute Sprachkenntnisse, Kenntnisse der Buchführung, hauswirthschaftliche Tugenden und nicht zuletzt eine gehörige Dosis Menschenkenntniß sind die schmllckenden Eigenschaften der modernen Pensionsdame.

In der Stadt London wurden letztes Jahr 39,586 Heirathen abgeschlossen. Viele Kaufleute in Cuba befürworten die Einführung des amerikanischen Geldes alö LandeSmünze.

Vom Jnlanve. Mit schlimmen Brandwunden, die sie dadurch erlitt, daß sie bei einem früh ausgebrochenen Feuer, um ihre Lieblingskatze zu retten, nochmals in die brennende Wohnung zurückeilte, liegt Frau Julia Sorhus von Jersey City. N. I., im Hospital. Als sie mit der Katze auf den Arm wieder aus dem Hause herauskam, brach sie auf dem Trottoir zusammen und mußte schleunigst nach dem Hospital gebracht werden. Ihr Zustand ist bedenklich. Der Farmer Charles Olefka von Hight-of-Land Township, Minn., hörte in der Nacht ein Kratzen an der Hauswand. Er stand auf und begab sich, so wie er war. vor das Haus, weil er meinte, daß sich irgend eine seiner Kühe losgemacht habe. Zu seinem Erstaunen war aber ein großer Bär der Verursacher des Geräusches, und dieser ging gleich auf ihn los. Es gelang ihm abcr noch rechtzeitig, sich in das Haus zu flüchten und das Thor hinter sich zu verschließen, worauf der Bär versuchte, sich den Eingang in das Haus zu erzwingen. Das unerlaubte Fahren mit dem Boote eines anderen kostete auf dem Rock-Flusse bei Janesville, Wis., einem Knaben das Leben. Frank McLaughlin, 15 Jahre alt. und Garry Groat hatten das Ruderboot eines gewissen Tracy, ohne ihn erst zu fragen, genommen und waren in der Mitte des Stromes, als der Eigenthümer es merkte. Er rief ihnen zu, sie sollten ans Ufer komwen; aus Furcht aber hörten sie nicht auf ihn. Dann nahm er eine Schrotflinte und feuerte mehrmals in die Luft. Die Kugeln kamen den Knaben aber so nahe, daß beide über Bord sprangen, um sich zu retten. McLiughlin, der nicht schwimmen konnte. ertrank. Eine einwandernde Frau von zweiundneunzig Jahren, angeblich die älteste Einwanderin, die jemals in Amerika eintraf, wurde schließlich von den Behörden auf Ellis Island zugelassen. Es ist Frau Clara Fogel aus Warschau. Die hochbetagte Frau, die vor einigen Tagen auf dem Dampfer Main" eintraf, war von der langen Reise derartig angegriffen, daß sie in's Hospital gebracht werden mußte. Jetzt nun erschien ihr in New Fork wohnender Sohn Joseph, welcher vor d:r Einwanderungsbehörde den Nachweis lieferte, daß er für seine Mutter sorgen könne. Da die alte Frau sich inzwischen erholt hatte, wurde ihr die Landung gestattet. Ein Verein von Taschend - e b en zu gegenseitigem Schutz soll nach den Angaben der canadischen Behörden in den Ver. Staaten existiren. So wird aus Ottawa, Ont., berichtet: Edward Quinn von Albany, N. V-, wurde in Cornwall, Ont., wegen Taschendiebstahls verhaftet und Richter McMahon verweigerte feine Freilassung gegen Bürgschaft, nachdem der Vertreter des General-An-walts erklärt hatte, es gäbe in den Ver. Staaten einen Verein der Taschendiebe, der seine Mitglieder zu den Ausstellungen und Pferderennen in Canada schicke und wenn sie verhaftet würden, Bürgschaft für sie stelle, worauf sie dann aus Canada über die Grenze zurückgingen. Ein Polizist, Namens Thomas Gallagher, in Brooklyn, erlitt vor einigen Wochen einen doppelten Beinbruch, als er eine Anzahl Personen vor dem Ueberfahrenwerden durch einen Spritzenwagen der Feuerwehr rettete. Ein Rad des schweren Gefährts ging dabei dicht unter den Knien über seine Beine hinweg und trotz sorgsamster Pflege im Hospital wollte die Wunde unter dem linken Knie nicht heilen. Die Aerzte erkannten schließlich eine Hautübertragung als unbedingt erforderlich. Auf den Appell von Feu-erwehr-Kaplan McGuire meldeten sich ohne Zögern zwei Kameraden des Verletzten, die Polizisten James O'Brien und Joseph Kane von derselben Station, welche sich bereit erklärten, je fünf Zoll der eigenen Haut vom Oberarm für den Berufsgenossen zu opfern. Die wackeren Blauröcke begaben sich rechtzeitig in's Hospital, und die Hautübertragungen wurden erfolgreich vorgenommen. Ein eigenartiger Unfall ereignete sich neulich Abends auf einem Straßenbahnwagen der CommoHarrtet - Linie in S. Paul, Minn. Frau Gertruds Henty von Moline. Iowa, welche sich zu Besuch bei Bekannten befindet, hatte mit ihrem 8 Monate altn Söhnchen an einem Fenster deö Straßenbahnwagens Platz genommen. Als der Wagen an ter Ecke der 6. und Robert Straße anhielt, fuhr in entgegengesetzter Richtung langsam ein Jnterurbanwagen vorbei. Das Kind griff mit seinem Händchen nach den Gittern dieses Wagens und wurde auf diese Weise aus dem Schooße dr Mutter durch die Fensteröffnung gehoben. Es hätte sicherlich seinen Tod gefunden, hätte ein in der Nähe sitzender Mann das Kind nicht rasch erfaßt und aus seiner gefährlichen Lage befreit. Die Mutter, welche dem Unfalle hilflos zusah, fiel in Ohnmacht, erholte sich aber bald und fand zu ihrer Freude den Säugling unversehri in ihren Armen.

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