Indiana Tribüne, Volume 30, Number 24, Indianapolis, Marion County, 20 September 1906 — Page 4

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Jndiana Tribüne. Hnaulgtgede von der Gtndrg Ts. Indianapolis, Ind. Harry O.XHndinm .... Präfidttt. eschiftslocalt No. 31 Süd Delaware Straße. TBLflPHONE 69.

Hnt.red at the Po.t Office ot Indianapolis ai econd claas matter. französische Objektivität Der französische General Michel hat Während der französischen Manöver in einem Trinkspruche daö Einvernehmen zwischen Frankreich und England ge stiert. Wie wenig aber die Franzosen geneigt find, die Leistungen anderer Nationen, mag eS sich nun um die Engländer oder sonst ein Volk bandeln, objektiv zu.würdigen, sobald eS sich um den Wettbewerb dieser Nationen mit Frankreich handelt, dafür hat die letzte Zeit einige intereffante Beweise ge liefert. ES liegt eine Nummer deS in Tan. ger erscheinenden! Blattes der englischen Kolonie vor, deS AlMoghreb Al. Akfa". DaSZBlattlweift an der Hand des OrganS.ideS 'Comite de l'Afrique Fransaise" nach, wie ungerecht und unwahr die Franzosen find. Zunächst bringt das französische Organ eine kartographische Darstellung, nach der etwa deS afrikanischen Kontingents zur französischen Jntereffensphüre ge hört. Soilfindllder 'westliche Sudan. Adrar, Darfur, sowie das Hinterland von Liberia, Sierra Leone, Rio de Oro und anderen europäischen Siede, lungen alölfranzöfisch markirt. Ebenso verlogen find die Behauptungen über den französischen Einfluß in Marokko. BeispielSweiselwird von dem Hafen von Mogador gesagt, daß' Frankreich dort den Haupteinfluß habe.? Zum Beweise wird die Zahl der französischen in Mo. gador ansässigen Residenten mit der der englischen kontraftirt und ein Ueber gewicht der Franzosen über die Eng. länder herausgerechnet. Dabei wird der kleine Kniff angewandt, daß den Franzosen dieIunter französischem Schutze befindlichen Juden und Mauren zugerechnet werden, den Briten aber nur die reinen Engländer ein Musterbeispiel statistischer Fälschung. Beiläufig ist zu bemerken, ?daß im Handel des Hafens vonk Mogador ?die britische Flagge mit 121.000 TonS oder 46.8 Prozent des GesammtseeverkehrS an erster Stelle steht. jj dann glommt die deutsche mit rund 50,000 TonS oder 19 Prozent deS.SesammtverkehrS und dahinter erftkdie französische. So sieht e also mit dem ?..vorherrschenden Ein fluß" der Franzosen in Mogador aus. Das französische Organ beruft sich aber auch noch für seine Behauptung auf die Schule. Während eS die fran zöfifche Schule der Alliance JSraelitein Mogador in den Himmel hebt, sagt eS von der englischen Schule wegwer send: ..Diese ISchule ist weit entfernt davon, dasselbe Renommee zu genießen, wie die französische und fie scheint auch in Zukunft an Entwickelung erheblich hinter der französischen zurückbleiben zu wollen." Dabei wird die englische Schule als ganz junges, kaum zwei Jahre bestehender Unternehmen hinge stellt, während fie thatsächlich seit über vierzig Jahren besteht. Angesicht idieser Beispiele hat der Al-Moghreb" gewiß recht, wenn er sagt, daß bei der'französischenKolonial Partei wenig von einer Entente Cor diale" mit England zu spüren sei. Diese Ungerechtigkeit findet sich aber durchaus nicht nur bei den französischen Kolonial Ehauviniften. Auch der Temvö". daS bevorzugte Organ deS französischen Auswärtigen Amtes, hat neulich denZMangel an Objektivität bei einer Contraftirung der englischen Herr schaft über Aegypten mit der franzöfi schen über Algerien und Tunefien ge nügend bewiesen. Die englische An nexion AegyptenS ist nach der Meinung des ..TempS" nur eine militärische und administrative, so daß die Möglichkeit einer Empörung der Eingeborenen wohl gegeben sei: die Franzosen aber Hütten Algerien und Tunefien mit ihrem Geiste durchdrungen und deshalb gäbe eS bot keine aufständischen Em pfindungm. Nun, eS ist Algerien und Tunefien bereist worden, und eS kann nnr gesagt werden, daß ein groß Theil der Eingeborenen sich nichtSBeffe res Wünscht, als die Franzosen aus dem Lande zu werfen. Schließlich kommt der ..Temps" auch noch auf Indien zu sprechen und meint schadenfroh, die islamitische Bewegung werde in diesem Lande, da mehr al 60 Millionen

Mohammedaner zählt, den Engländern noch viel zu schaffen machen. Man kann annehmen, daß den Franzosen ihre Kolonien noch so viel zu schaffen machen werden, daß fie sich nicht den Kopf über die Sorgen anderer zu zer brechen brauchten.

Wenn die Rächte länger und dunkler werden, blüht der Weizen der Bankräuber, das heißt jener, die mit Brecheisen und Dynamit arbeiten. Die vor. nehme Gruppe dieser Sippe zieht den Sommer vor; dann kann man mit der Flucht gleich eine Vergnügungsreise der binden. Da ist ein junger Mensch, dem 825.000 geboten wurden, wenn er seine Braut aufgebe. Er ist ein armer Teufel, fünfundzwanzigtausend Doll. wären für ihn ein Vermögen. Aber trotzdem Hot er daö Angebot abgelehnt. Der Idealismus ist also doch noch nicht ganz auSgeftorbeu im Dollarlande, und man kann nur wünschen, daß der junge Mann seine Schwärmerei nach ein paar Jahren nicht bereuen wird. Wie die telegraphischen Berichte aus dem Gelände des letzten Kaiser manöverS meldeten, war Kaiser Wil Helm jeden Morgen schon mit den Höh nen auS den Federn und die Stra pazen, die er sich auferlegte und denen natürlich auch die Mitglieder seines Stabes sich nicht entziehen konnten, waren so gewaltig, daß verschiedene von den ausländischen Offizieren, welche das Manöver mitmachten, völlig fchach. matt waren. Am letzten Tage des Manövers war der Kaiser zehn Stunden lang im Sat tel und dann hielt er noch eine Stunde lang bei strömendem Regen Kritik ab. Es sei dies alles nur erwähnt, weil man in einer gewiffen Sorte von amerikanischen Zeitungen gele gentlich immer noch wieder der Be. hauptung begegnet, der deutsche Kaiser sei ein schwer kranker Mann. Die amerikanischen Offiziere, welche dem Manöver beigewohnt und den Kaiser jeden Tag gesehen und gesprochen haben, durften nach ihrer Rückkehr ihren Kameraden ein Licht aufstecken über diesen kranken Mann. In wenigen Wochen bereits soll die neue Amerikanische Bank in Berlin eröffnet werden, die eine Zweiganftalt der Darmftüdtischen Bank ist und mit dem großen New Yorker Bankhaus Ladenburg, Thalwann & Co. in direkte Beziehung treten wird. In deut, schen und auch in New Yorker Finanz kreisen verspricht man sich viel von dieser Bankgründung. Die neue Bank soll zunächst mit einem Grundkapital von $6,250,000 ausgestattet werden. Ihre Aufgabe soll einerseits die Einführung amerikanischer Werthpapiere in Deutschland und andererseits die Uebernahme finanzieller Transaktionen in den Ver. Staaten, Canada und Mexiko sein. Allem Anschein nach wird die 'neue Bank bald eine bedeu. tende Wichtigkeit in der Finanzwelt er. halten und' sehr viel dazu beitragen. die geschäftlichen iBeziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Deutsch land immer mehr zu kräftigen. B r a z i l. Eine regelrechte Klopffechterei, nach allen Regeln der Kunst. wurde hier zwischen Frau Sallie For refter undzFrau Cora McKenna aus. gefochten. Frau McKenna, die den Kürzeren zog, konnte bis jetzt noch nicht im Gerichte erscheinen. Feindseligkeiten waren bereits feit Längerem! zwischen den beiden Frauen im Gange, und nach gegenseitigem Uebereinkommen wurde beschlossen, daß beide Frauen einen Kampf bis zum Ende in Gegenwart der Männer aus fechten sollten. Die Sache ging gut bis eine der Frauen einen scharfen Schlag hinter die Ohren bekam. Dann aber wurde eö Ernst. Alle Regeln wurden beiseite gesetzt und fürchterlich hieben beide Weiber auf einander ein. Die Männer standen dabei und sahen der Sache ruhig zu, bis Frau Forrester ihre Gegnerin mit einem fürchterlichen Hiebe zuiBoden füllte, wo sie liegen blieb. McKenna konnte den Anblick nichi länger ertragen und er schlug der siegreichen Gegnerin ein blaues Auge. Beide Parteien haben gegenseitig Klage erhoben und außerdem werden fie noch wegm Veranftiltung eines Prizefight" zur Verantwortung gezogen werden. Truri g Professor: . . . Da läuft nun der Mensch auf dn Erde herum, ißt, trinkt und stirbt, und wet nicht einmal, wie groß die

Ans den Gerichten.

Superior-Gericht. Die Klage auf Unterhalt von L oretta Brouzliton gegen ihren Gatten Guy A. Brougliton wurde abgewiesen. In der Scheidungsklage von Sufie M. Mann gegen ihren Gatten Harvey L . Mann wurden die Zeugen vernom men. Die Entscheidung wurde vom Richter unter Berathung gezogen. Jugendgericht. William Brumlet, 15 Jahre alt, 2101 Wentell Ave., der wegen Kleindiebstahls vor dem Richter Stubbs er. scheinen mußte, wurde schuldig befun den und nach der Jndiana Reform schule in Plainfield gesandt. Kriminalgericht. Ed Williams, der wegen einer Schlä gzrei vorgeladen war, wurde derselben schuldig befunden und mit 5 und Kosten bestraft. Joe Levenson, der fich wegen eine Großdiebftahls zu verantworten hatte, wurde schuldig befunden. Daö Urtheil wurde mit dem Bemerken suSpendirt, daß er fich in Zukunft gut aufführen müsse. Benton Tolin, der wegen einer An klage auf Unterschlagung und Groß. diebftahl vorgeführt worden war. wurde deS Großdiebftahls schuldig befunden und zu AI und Kosten und zu 1 bis zu 14 Jahren im StaatSzuchthauS ver. donnert. Die zweite Anklage wurde vom Richter abgewiesen. Das Bür gerrecht wurde ihm auf ein Jahr ent zogen. Schadenersatzklagen. Newman T. Michaels strengte gegen die American Metal Company eine Klage auf 85000 Schadenersatz an. Der Kläger war ein Angestellter der Firma und zog fich bei der Bedienung einer Maschine, welche angeblich von der obenerwähnten Gesellschaft nicht in Stand gehalten wurde, Verletzungen zu. Auf diese Verletzung begründet er die Klage. Albert E. Whitehead strengte gegen die Wonderland Eonftruction Company eine Klage auf 55000 Schadenersatz an. Am 20. August 1906 wurde der Klüger angeblich durch Angestellte der Gesell schaft mißhandelt und geschlagen. Auf diese Mißhandlung begründet er seine Klage. John Linder verklagte die Eabinet Malers Union auf $1000 Schadener. sag. Der Kläger war ein Angestellter der obenerwähnten Firma und hatte als solcher eine Säge zu bedienen. Da die Schutzvorrichtungen an der Säge angeblich durch Schuld und Nachlässig. seit der Company verschoben worden war, verletzte fich der Kläger am 16. Juni 1906 bei der Arbeit. Auf diese Verletzung begründet er die Klage. June Short strengte gegen Sheridan T. DaviS ein Klage auf $2000 Echa. denersatz an. Laut der Klage wurde die Klägerin von einem Hunde, der auf einem Wagen deS Verklagten fich be fand, beim Paffiren der Straße gebif. sen und schwer verletzt. Auf diese Ver letzungen begründet fie die Klage. Scheidungsklagen. Thomas Schooley verklagte feine Gattin Henrietta Schooley auf Schei dung. Der Bund wurde am 12. März 1902 geschlossen und die Eheleute lebten bis zum 1. September 1902 zusam men. Der Klagegrund ist Pflichtver nachlüsfigung. Perry Geer strengte gegen seine Gat tin Nancy Geer eine Klage auf Schei dung an. Die Ehe wurde am 15. Januar 1883 geschloffen und die Ver heiratheten lebten bis zum 15. August 1905 zusammen. Grausame BeHand lung ist der Klagegrund. Polizeigericht. Arthur M a r t i n d a l e, ein Grocer an der Fairview Ave., Nord Indianapolis, der vor einiger Zeit un ter Anklage Spiritussen ohne LizenS verkauft zu haben, verhaftet wurde, be stand gestern sein Verhör im Polizei gerichte. MartindaleS Anwalt verfoch feine Anficht, daß der Grocer das Recht besitze, unter seiner RegierungSlizenS Spiritussen in Quartquantitüten zu verkaufen, und daß derselbe niemals in kleineren Quantitäten Getränke ver Handels Hütte, so scharf, daß der Richter die Sache in Berathung nahm und sein Urtheil auf den 26. September ver schob. Frank Roeßler, ein Clerk in I. F. Truelock, Droguenhandlung an der Jndiana Ave., der am Sonntag wegen Verkaufs von Spiritussen eingeliefer war, wurde wegen diese Vergehens mit $10 nebst Kosten bestraft, die Strafe wegen Verkaufs von Spiritus

sen ohne StaatslizenS betrug $20 nebst Kosten, im Ganzen also 850. Herr Truelock, hex Eigenthümer des Geschäftes, wurde gestern unter der Anklage verhaftet, Spiritussen ohne Stadtlizenö verkauft zu haben. fforderungsklage. Sam Block strengte gegen Sarah Jacobs eine Klage auf Bezahlung von $1000 an. Am 10. Februar 1898 übergab der Klüger der Verklagten einen Wechsel auf 5500 lautend, welche nach 4 Monaten mit 8 Prozent Zinsen und 5 Prozent Advokatengebühren be zahlt werden sollte. Diese Summe ist nun überfüllig und unbezahlt, worauf die Klage begründet ist. Er fordert die obenangegebene Summe einschließ. lich der Zinsen und Gebühren.

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Neue Verhandlungen des FalleK Vlisc von Keusler. Wie man aus Münchcil mclbd, ist bern vom Vertheidiger der Stiftsobe in Clise von Heusln gesellten (Se. uch um Wiederaufnalime des Ver ahrem? vom Landgericht München I., Ferienstrafkammer, stattgegeben wor dcn. Tie Erneuerung der Hauptverhaildlung vor dem dortigen chwlir gerichte wurde verfügt und wird im Herbste stattfinden. E. von Heuöier hat bereits drei Jabre von der ihr sei nerzeit zugewrochenen Lumtnau3 strafe abgesessen. Im Skovemder 1905 wurde sie im Wege der Ltra Unterbrechung entlassen. Eine vom Staatsanwalt deswegen erhobene Beschwerde ist jetzt endgültig als unbegründet bezeichnet worden. E. von Heusler bleibt demnach außer Haft: sie lebt in München. Tie Stiftsoberin Elise von Heus ler war wegen eines angeblichen Giftmordversuchs an der inzwifchen verstorbenen Krankenwärterin Minna Wagner auf deren Aussage bin zu sechs Jahren Zuchthaus verur theilt worden. Ter Prozeß selbst so wie die sich daran anschließenden Ver Handlungen um die Wiederaufnahme des Verfahrens, die von der Staats. anwaltschaft scharf bekämpft wurde, haben feiner Zeit großes Aufsehen erregt. Von einem Juwelendiebftahl i Lstende werden Einzelheiten mitgetheilt, die vermuthen lassen, daß es sich dabei um einen geschickt durchgeführten Raubzuz einer internationalen Diebesbande handelt. Die bestohlene Dame ist eine Baronin Hollreider auS Wien, die aus Anlaß des großen Wohlthatigkettsfestes im Kursaal fast ihren sammt lichen kostbarenSchmuck angelegt hatte. Der ungeheure Andrang von Menschen ließ es ihr jedoch gerathen erscheinen, sich des Schmuckes zu entledigen, und so steckte sie denn ihr PerlenHalsband, das allein den Werth von 200.000 Frank revräsentirt. mit anderen Schmuckstücken in eine Tasche aus Goldschuppen, die mit Brillanten und Saphiren verziert war, und legte diese beim Diner neben sich auf den Tisch. Vom Nebentisch hatten mehrere Individuen sie beobachtet; durch ein von ihnen künstlich verursachtes Gedränge wurde die Aufmerksamkeit der Baronin einen Moment abgelenkt; im nächsten Augenblick war die Tasche mit ihrem kostbaren Inhalt verschwunden. Die Diebe ausfindig zu machen, wird keine leichte Aufgabe für die Polizei sein, da Ostende an jenem Sonntag von einer ungeheuren Fluth von Befuchern überschwemmt worden ist, die zum Theil genöthigt waren, im Freien auf den Bänken des Deichs zu übernachten. Geschoren. AIs der bekannte Hu. morist Spitzer das Gymnasium besuchte, ließen sich beim Beginn des Schuljahrs auf seine Veranlassung sämmtliche Primaner die Köpfe ganz kahl scheren. Als sie nun in diesem keineswegs geistreichen Aufzug in der Klasse erschienen, war ihnen nichts nnchtign. als den Eindruck zu schen. den die kahlen Köpfe auf ihren Direktor machen würden. Beim ungewohnten Anblick so vieler Glatzen bleibt dieser in der That zuerst verdutzt unter ver Thür stehen, dann aber sagte er gelassen: Jch dachte, die Schafschur vön erst im ?hiftr

Zohn Verein. Präsident. H. . chlotzhuer. Schatzmeifter. Capital und Ueberschuß 8 2,000,000.00 Depositen über 5,000,000.00 Hilfsquellen 10,000,000.00

Rational nk wird in da alte Postgebäude die Renovirungi- und Umänderungs Arbeiten Mineral ll I 324 W. Maryland. SrftNasfige amilicuwasche. Beide relevhou yoMscheS Deartenmü. Wechsel, Creditdriefe, Postanweisungen, auf alle Städte Europas. Schiffsscheine von und nach Europa. Nn- unv Verkauf ausländi schen Geldes. ta, No. 35 Süd Meridian Str. Merchante National Bank. 8 ist dem Durchschnitts-LoHnarbei-Qjl ter wohl bekannt, daß eö viel leichter )t Gelo zu veroienen als zu sparen,! und es ist ebenso wahr, daß öfters Diejenigen, welche behaupten. nichts von ihrem Verdienst sparen zu können, größere Saläre beziehen als die Mehrheit der fleißigen Leute welche unter den Sparbank - Deponenten zu finden sind. Diese starke Gesellschaft wird jede Hilfe gewähren, für Solche, die an Geldersparniß glauben und dort anlegen wo es absolut sicher ist und gerechte Zinsen trägt. Beginnt heute noch mit dem Sparen. THE INDIAN4 TRUST COMPANY, apttal $1,000,000.00 Ueberschuß 325,000.00 F. J. Hack & Co. Sans- und Schilder Maler. ?corationS. und! AreSeo , Malerei. Scenerie AnSftaffirnng . ...26 Kentucky Avenuc... Neue Televbon 1726. Dr. L H, Yaebr Deutscher Zlner.Arzt Ofücc: Schklldoule'eLeih Stall 839 b.sd t. Telephone: Reu. UM All. Main litt. Wohnung : liUCüfc eridin tre. Neue, 'Vhone Eleonore Duse will nun doch wieder zur Bühne zurückkehren. Sie hat sich entschlossen, ein neues En semble zu bilden, mit dem sie wnh rend des Winters ein beschränktes Repertoire von höchstens echs Stücken zur Aufführung bringen will. Der Gesellschaft wird eine gan', junge Schauspielerin Clelia Zucchlr.i angehören, in öer die Duse ein neuos großes Bühnentalent entdeckt zu ha den glaubt.

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