Indiana Tribüne, Volume 30, Number 23, Indianapolis, Marion County, 19 September 1906 — Page 3

Jndian Tibüne, IS. September 1906

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Zweifelhafte

Situation entsteht bei Freund uud Feiud iu Cuba durch Kriegsfekctör Taft's Aukuuft.

Reformen vom Schab bewilligt. Präs. Palma mag abdanken müssen. Große Arbctterspcrre droht EnMickelt energische Thätigkeit. Der 80. Geburtstag. Czar zittert für sein Leben. Rebellen wieder aktiv. Zeitungs-Redaktionen zerstört. Meuterer erschossen.

Vuba. Die Lagein Cuba. H a v a n a , 18. Sept. Daö ein zige Resultat, soweit der Befehl deS Prüfidenten Palma, die Feindselig leiten eizuftellen, gehabt hat, ist. daß viele Führer der Liberalen und Re. bellen, die allen Grund hatten sich im Verborgenen zu halten, da sie sonst verhaftet worden wären, wieder hier herumgehen, und sogar mit Mitgliedern der Regierung betreffs des Frieden unterhandeln. Die im Felde stehenden Insurgenten haben sich bereit erklürt. dem Streit in friedlicher Weise ein Ende zu machen und bis dahin mit den Waffen bei Fuß abwarten zu wollen. Einige Jnsurgentenführer haben jedoch einen Waffenstillstand abgelehnt und befinden fich tnoch auf dem Kriegs. Pfade. Alle Berichte stimmen darin überein, daß ftch wenige Meilen südlich von hier wenigstens 5000 Insurgenten befinden und daß noch zahlreiche Rebellenbanden im Anmärsche auf Havana ftch bc finden. Ein Gerücht ist im Umlauf, daß die Rebellen friedlich in die Stadt einziehen würden, wenn diese ohne Belästigung geschehen könne, sie aber bis auf's Aeußerfte kämpfen würden, wenn ihnen Widerstand entgegen gesetzt werden ollte. Mit einem feindlichen Angriff auf die Hauptstadt soll gewartet wer. den, btS General Pino Suerra mit einen 10. bis 12.000 Insurgenten hier angekommen ist. der fich noch etwa 40 Meilen von hier entfernt befindet. Wa aber die Insurgenten und ihre Führer thun werden, wenn die Ber. Staaten eine Heereömacht hier landen werden, ist nicht bekannt. Rebellen wieder aktiv. Havana, 18. Septdr. Eine Bande von 2.000 Insurgenten unter dem Kommando von Oberst Letancourt versammelt fich bei MatanzaS und be abftchtigt morgen nach Havanna zu marschiren und fich mit den anderen hier in der Umgegend liegenden Siebel len zu vereinigen. Seitdem die gepanzerten Militärzüge wegen des WastenNtUflandes meryer zurückgekehrt find, zerstören die Rebel len wieder das Eigenthum der Western Bahn und der britischen Plantagen. Besitzer. Die wichtige Brücke in der Nähe von LoS PalacioS, die Brücke bei Santa Eruz und mehrere kleine Brücken find mit Dynamit heute zerstört wor den. In Folge dessen können die Züge der Western Bahn nur bis Artemis fahren. Präsident Palma mag ab. danken müssen. Havana, 13. Sept. Die Frie denSkommisfion, die ihre Wohnung in der Gesandtschaft der Ber. Staaten in Havana nimmt, wird zunächst mit dem Präsidenten Palma und seinem Kabinett und dann mit den einstufe reichsten Führern der Ausständigen konferiren. Stellt fich heraus, daß Palma fich nicht zu halten vermag, fo wird er von Taft aufgefordert werden, sofort zu refigniren. Glaubt er ftch jedoch stark genug, um die Rebellion zu unterdrücken, so soll ihm zur Lösung dieser Aufgabe eine angemessene Frist bewilligt werden. Die Insurgenten sollen in keiner Weise ignorirt oder gereizt werden. Alle Borschläge, welche sie zu machen haben, werden Taft und Bacon Palma unterbreitet werden. Das Programm, das Roosevelt verfolgt, lautet kurz und bündig : Bewaffnetes Einschreiten, wenn mit friedlichen Methoden die Ordnung auf der Insel nicht wieder hergestellt werden kann. Persien. Reformen vom Schah be willigt. Teheran, 18. Sept. Nach ei ner bekannt gegebenen Verfügung des Schah's von Perfien wird die neue Na tional.Verfammlung aus 156 Mitglie dern bestehen. Sechzig Mitglieder

werden in Teheran und die übrigen sechs und neunzig in den einzelnen Pro vinzen gewühlt werden. Die Zeit ihrer Lmtödauer ist auf zwei Jahre feftge setzt. In der Verfügung erklärt der Schah, daß die Mitglieder der Natio. nalversamlung während ihres Amt. terminS weder verhaftet, bestraft, noch auch sonst irgend r?ie von weltlichen Behörden belästigt werden dürfen, und giebt ganz genaue Anweisungen für die Wahlen, für die sofort nach Bekannt werden der Verfügung die nöthigen Vorbereitungen zu treffen sind. Im ganzen Lande ist dieser Erlaß mit gro ßem Jubel aufgenommen und selbst die schlimmsten Pessimisten, die bis jetzt immer noch nicht glauben wollen, daß eö dem Schah mit der Durchführung der von ihm versprochenen Reformen Ernst ist. geben jetzt freudig zu, daß ihre Zweifel geschwunden find, und ein neuer Tag für das so lange geknechtete und unter der Fuchtel deS autokra tischen Regime'S schmachtende und zu rückgebliebene Land anbricht. Oesterreich Ungarn. Scharfe Gegensätze. Budapest, 13. Sept. Die Lö sung der Kardinalfragen, welche die Vorbedingung für einen erfolgreichen Abschluß der seit einiger Zeit wieder im Gange befindlichen AuSgleichsverhand

j lungen zwischen Oesterreich und Ungarn bildet, haben fich gewaltige Schwierig ketten entgegengethürmt. Wie der biS her zwischen den beiderseitigen Bevoll. mächtigten stattgehabte MeinungSauS tausch ergeben hat, gehören die Feftle gung der Details des Handelsbündnis seS, Vertheilung der Zolleinnahmen und VerzehrungSfteuer zu den größten zu überwindenden Schwierigkeiten. Vor Allem droht die Quotenfrage das Zu ftandekommen eines Ausgleichs gefähr den zu sollen. Soweit diese in Betracht kommt, stehen fich diese beiderseitigen Regierungen einander diametral gegen über, und keine Seite scheint zumPreiS geben ihres Standpunktes geneigt zu sein. Ruszland. Meuterer erschossen. H e l s i n g f o r S , 13. Septbr. Von einem Kriegsgericht wurden heute hier 17 Marinesoldaten wegen der Meuterei in Sweaborg zum Tode der urtheilt und eine Stunde später er schössen. 80 andere Seesoldaten wur den zu langen Zuchthausstrafen bei harter Arbeit oder zum Dienen in Strafbataillonen verurtheilt. Elf von den angeklagten Sweaborg Meutern wurden freigesprochen, da sie durch Todesdrohungen zur Empörung ge zwangen worden waren. Ekuador. Zeitung? Redaktionen zerstört. Guayaquil, 18. Sept. In Folge von politischen MeinungSver schiedenheiten find hier die Redaktionen von mehreren Zeitungen zertrümmert worden. Eine große Anzahl Bürger überfiel in der letzten Nacht die Redak tionen deS La Nacion" und deS El Equadarino" und Vertrieb das Ar beitöpersonal mit Steinnürfen und warf dann die Setz und Druckerei Maschinen auf die Straße. Als der Mob auch die Redaktion des El Telegrapho" angreifen! iwollte, er schien die Polizei und Vertrieb den Volkshaufen. Die Zeitungen stehen in Opposition mit der gegenwärtigen Regierung und dieses ist der Grund des Angriffs auf dieselben. Der Mob schrie bei der De molirung der Zeitungen: Lange lebe Präsident lfaro.Wegen Falschmünzerei wurden heute in PetoSkey, Mich.. Lee Erown. Henry Williams und Harold Williams von einem Geheimdienftbeamten von Eleveland, O.. verhaftet. Die dre Burschen hatten 5 EentS Stücke aus Blei angefertigt, und damit die SlotMaschinen gefüllt.

Feftjubel im Landle. Loyale Huldigungen für das Großherzogöpaar.

Karlsruhe, 13. Sept. Ent husiaftifche Feftftimmung hat überall m badischen Landle" die Jubelfeier des Großherzogs Friedrich und seiner Gemahlin Luise hervorgerufen. Ganz besonders hoch gehen die Wogen der Begeisterung in der Haupt und Rendenzftadt Karlsruhe, die einen der fest. ichen Gelegenheit würdigen Schmuck angelegt hat. Mit den Badens wetteifern die zahlreichen Fremden, welche dort zur Theilnahme an den aus Anlaß der Jubelfeier geplanten großen Festlichkeiten zusammengeströmt find, in der Bekundung ihrer Verehrung für daö großherzogliche Paar. Eine enthu siaftische Huldigung wurde diesem heute Bormittag auf der Fahrt zum Gottes, dienst in derStadtkirche zutheil. Die von dem Schloß nach dem Gotteshaus füh renden Straßen waren besonders prüchig geschmückt und mit dichtgedrängten Menschenmassen gefüllt, welche das Großherzogöpaar mit nicht endenwol enden Jubel begrüßten. Immer noch treffen in der großher. zoglichen Residenzstadt zahlreiche Depu ationen ein. Besonderes Aufsehen er egte eine vom Sultan der Türkei kom menoe Eondergesandtschaft, mit dessen Feldadjutanten Admiral Hassan Rami Pascha an der Spitze. Dieser über, brachte die herzlichsten Glückwünsche deS Beherrschers aller Gläubigen" zum 80. Geburtstag des GroßherzogS Friedrich und der goldenen Hochzeit des GroßherzogSpaareS. Für den nächsten Donnerstag, den Hauptfefttag, hat auch Leopold, der König der Belgier, ein Eintreffen angemeldet. Deutschland. Große Ardeitersperre droht. Köln, 18. Sept. Von einer schwe ren Störung ist die gesammte Bauthü tigkeit dahier bedroht. Die seit einiger Zeit obwaltenden Streitigkeiten zwischen den hiesigen Bauunternehmern und den Ardeitern der Baugewerke find allmählig in ein derartig akute Sta. dium gelangt, daß beide Parteien zum äußersten Kampfmittel zu schreiten ent schlössen find. Des zähen Widerftan de der Arbeiter müde, haben nun die Unternehmer an letztere ein Ultimatum erlassen. Sie haben ihnen angekün digt. daß am Mittwoch eine General aussperrung sämmtlicher in den Bau gewerken thätigen Mannschaften erfol gen würde, falls bis dahin eine Beile gung der Streitigkeiten nicht zu Stande kommen wird. Entwickelt energische Thätigkeit. ! Berlin, 18. Sept. Allgemeine Anerkennung findet die energische und stramme Thätigkeit, welche der neue stellvertretende Direktor der kolonial Abtheilung des Auswärtigen Amts, Excellenz Bernhard Dernburg, in der Führung der Verwaltung entwickelt. Die Art und Weise, wie er die Herren Geheimräthe zu fleißiger Arbeit an feuert, den alten Schneckengang, die früher notorische Langsamkeit und Be quemlichkeit abstellt, wird rückhaltlos belobt. Wie von sonst gut unterrichte ter Seite verlautet, verlangte Dernburg selbst die Verleihung des Prädikats Excellenz", um gegenüber den Unter. gebenen besser abzustechen. Sonst, meinte er, würde er als einfacher Bank, mensch und stellvertretender Direktor machtlos sein. Die Wirkungen der Eolonialskandal Enthüllungen treten überall hervor. Oberst Ohnesorg, der seitherige Stabschef im Oberkommando der Schutztruppen, unter dessen Augen die Durchstechereien mit der Firma v. Tippelökirch & Eo. pasfirten, hat in aller Form seinen Abschied erhalten, nachdem er fich bereits vor einiger Zeit in ein Sanatorium zurückgezogen. An seiner Stelle ist Oberstleutnant Quade, ein tüchtiger Kenner der Eolonialver. Hältnisse, ernannt worden. Der 80. Geburtstag. Berlin. 18. Sept. In seiner Residenzstadt Altmburg beging heute Herzog Ernst von Sachsen-Altenburg die Feier seine achtzigsten Geburtstags. Dieselbe ging in größter Stille vor fich. Der IHerzog ist in Trauer um seinen soeben dahingeschiedenen Schwieger söhn, den Prinz.Regenten Albrecht von Braunschweig, der mit deS Herzogs ein zigem Kinde, vermählt war, welche ih. rem Gatten schon am 3. Oktober 1393 im Tod vorausging. Die Blätter wid men dem Herzog zum Wiegenfest höchst ehrende Artikel. Seine Verdienste als deutscher BundeSfürft und fein lauterer Patriotismus werden allgemein aner kannt.

Rußland. Ezar zittert für sein Leben. V i b o r g. 18. Sept. Zum Schutze des Ezaren, der gegenwärtig mit der Yacht ..Standart" im Finifchen Meer, busen kreuzt, ist jedes verfügbareKriegö schiff in den Dienst gepreßt worden. Die Jacht wird von einer ganzen Flotte von Kreuzern, Torpedojügern und Ratio nenbooten begleitet, und entlang der Küste find Hunderte von Geheimpoli ziften poftirt. welche alle auSlaufenden Fahrzeuge überwachen.

Allerlei kleine Depeschen. 18. September. In der Nähe von Bliß. Okla., feierten gestern etwa 40.000 Personen die Eröffnung des Cherokee Streifens. Ein Einsturz in de, Grube Gaylord" zu Plymouth bei WilkeS darre. Pa.. hat über ein Dutzend Hüu ser in Gefahr gebracht. In einem Lager von Eisenbahn arbeitern bei Kenora. Munitoba. wur den drei Mann durch vorzeitige Explo fton von Dynamit in Stücke gerissen. Im Auswärtigen Amt zu Berlin wird die vor einigen Tagen verbreitete Nachricht, daß der Kaiser im nächsten Jahre nach London gehen wolle, als erfunden bezeichnet. Der Herzog der Abruzzen hat auf seiner Forschungsreise in Afrika einen sehr großen und, wie er behauptet, für die kommerzielle Entwickelung deö Lan deS sehr wichtigen Fluß entdeckt. Privat Geheimpolizisten in PittSburg. Pa., haben gestern den aus Augufta, Ga., nach Unterschlagung von S200.000 durchgebrannten Baum Wollfabrikanten ThomaS W. Alexander verhaftet. Die vor einigen Tagen aus dem Zuchthause entlassene französische Erz schwindlerin Therese Humbert befindet sich in bitterer Nath und wird wahr scheinlich um Aufnahme in'S Armen hauS nachsuchen. Der engliche Schooner Brook! lyn" ist von dem in Baltimore ein. j tronenen norwegischen Vampser ,,&t mon DumoiS" am 13. September in 30.12n. B. und 14.58 ö. L. in hava. rirtem Zustand angetroffen worden, doch weigerte fich der Kapitän, sein Schiff aufzugeben. Die Ber. Siaaten Kreuzer Flo tille, unter Kommando deö RearAd mtral Brownson, traf heute in Gibral tar ein und salutirte die englische Flotte unter Kommando des Admirals Prinz Louis von Battenberg. Die amerika Nischen Schiffe werden 5 Tage in Gibraltar bleiben. Die von der Pennsylvania Bahn erbaute elektrische Straßenbahn zwischen Camden. N. I., und Atlantic City wurde heute unter entsprechenden Feierlichkeiten eröffnet. Die Züge be standen aus drei Wagen und legten die 60 Meilen lange Strecke in 90 Minuten zurück. Rückwärts fiel Samuel RhodeS. ein Farmer von Scottdale, Pa.. von seinem Wagen. Er brach das Genick und war todt, als man ihn aufhob. Thomas B. Hickey in Brockton, Mass., ist mit einer Mehrheit von etwa 2000 Stimmen an Stelle von John F. Tobin zum nationalen Präsidenten der Echuhmacher-Union erwählt worden. Commandeur Colwell von dem Kreuzer ..Denver" in Havana telegra phirte heute an das Staats Departe ment, daß in Havana Alles ruhig ist. Die Rebellenführer haben wiederholen! lich geäußert, mit KriegSsekretür Taft sofort nach seiner Ankunft in Havana konferiren zu wollen. In SanderSville, G.. fand eine Schießerei zwischen einem entsprunge nen farbigen Strüflling und einem Deputy.Sheriff statt, wobei eine Kugel in ein Zelt drang, worin eine Wild Weft" Schaustellung im Gange war, und die 13 Jahre alte Annie Alford. die Tochter eines HolzhündlerS, getrof fen und auf der Stelle getüdtet wurde. Kuratz als Todesurfache. Während einer Parade trug die 18jährige Henriette Summers in Cedar Rapids. Ja., einen Küraß, der viel zu klein für sie gewesen sein soll. Einige Tage nachher wurde sie krank und mutzte sich erner Operation unter ziehen. Da diese Operation nicht den gewünschten Erfolg hatte, wurde sie vor Kurzem nochmals operirt rmd rst nun nach dieser zweiten Opnation ge storben.

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