Indiana Tribüne, Volume 30, Number 17, Indianapolis, Marion County, 12 September 1906 — Page 4

Jndtan Tribüne. 12. September 1906

Jndiana Tribüne. Htraukgecden von d Mtedg G. Indianapolis, Ind.

Harry O. Thudium Präsident. eschattslocal: No 31 Süd Delaware Straße. TELÖPHONE - - tered ftt the Post Office ot Indianapolis a second dass matter. Aus der Bundeshauptstadt. Um die Vereinheitlichung der Schei dungSgesetzt in allen Bundeiftaaten, über deren Nothwendigkeit man sich ja längst einig war, praktisch anzubahnen, fand hier bekanntlich anfangs des Jab' S statt, welcher jetzt anfängt grüchte zu tragen. Von dem damals ernann ten Ausschüsse ist ein Gesetzentwurf fertig gestellt worden, der das ganze Feld deckt und der nun den gesetzgebenden Körperschaften der verschiedenen Staa ten zur Annahme unterbreitet werden soll. Der Entwurf steht drei Arten von Scheidungen vor: Erstens Nichtig erilkrung der Ehe; zweitens, vollftün dige Scheidung der Ehe; drittens, Trennung der Ehe oder sogenannte Scheidung jvon Tisch und Bett. Die letztere Form, die die Ehe nicht aufhebt, schließt selbstverständlich die anderweitigeVerheirathung der getrennten Gatten aus. Nichtigerklärung der Ehe ist gleich, bedeutend mit der Erklärung, daß die Ehe von vornherein nicht rechtsgiltig war, also eigentlich keine war. Als Gründe zur Nichtigerklärung nennt der Entwurf: 1. unheilbare Impotenz eines Gatten, wenn solche bei Eingehung der Ehe bereits bestanden hat und zur Zeit dem anderen (auf Scheidung klagenden) Gatten nicht." bekannt gewesen ist; 2. Blutsverwandtschaft innerhalb be stimmt Verwandtschaftsgrade; 3. der Beweis, daß bei Eingehung der Ehe einer der Gatten bereits einen anderen Mann oder eine andere Frau gehabt hat; 4. Eheschließung unter Betrug oder Zwang, falls nicht der gezwun gene oder betrogene Theil die Ehe nachträglich bestätigt hat; 5. unheilbarer Wahnsinn eines Gatten bei Ein gehung der Ehe, vorausgesetzt, daß der andere Theil keine - Kenntniß davon hatte; 6. die Thatsache, daß bei Ein gehung der Ehe ein Gatte noch nicht das gesetzliche ZuftimmungSalter ernicht hatte (16 Jahre für männliche. 14 Jahre für weibliche Personen) und daß die Ehe nicht nach Erreichung des ZuftimmungSalter von dem betreffen den Gatten bestätigt worden ist. Vollständige Scheidung, die den Geschiedenen anderweitige Wiederve? hcirathung erlaubt, soll auf folgende Gründe hin erfolgen: 1) Ehebruch; 2) Bigamie; 3) Berurtheilung wegen Verbrechens, nachdem der schuldige Theil ein oder zwei Jahre eingesperrt gewesen: 4) grausame Behandlung, wodurch Leben oder Gesundheit in Ge fahr gebracht wird, oder so unwürdige Behandlung, daß ein Zusammenleben unerträglich dadurch wird; 5) döSwil ligeS Verlassen, nachdem die Abwesen heit de Davongegangenen zwei Jahre gewährt hat; 6) gewohnheitsmüßige Trunkenheit während der Dauer zweier Jahre, in Verbindung mit so grau samer Behandlung, daß sie daS Zu sammenleben unmöglich macht, oder wenn der Trunkenbold nicht für den Unterhalt der Familie sorgt. Tren nung von Zisch und Bett (die, gleichwie Nichtigerklärung an sich ungültiger oder unvollzogener Ehen, auch von der katholischen Kirche anerkannt wird) soll auf Grund unheilbaren Wahnsinns und im übrigen auf dieselben Gründe hin wie die vollständige Scheidung ge währt werden, nur daß Bigamie und Berurtheilung wegen Verbrechens aus genommen find. DeS weiteren enthält der Entwurf ausführliche Bestimmungen, das ge richtliche ScheidnngSverfahren zu gew. Verboten wiro u. A., daß Scheidungsprozeß unter Ausschluß der Oeffentlichkeit stattfinden. Wiederver. heirathung soll erst gestattet sein, ein Jahr nach der Scheidung; und wenn die Scheidung'Iwegen .Ehebruchs er folgt, so soll der schuldige Theil sich nie verheiraten dürfen mit der Person, mit der er die.Ehe gebrochen hat. kein Staat soll eine Scheidung bewilligen, wenn das Vergehen, auf das hin die Scheidung verlangt wird, in einem an deren Staate begangen! wurde, nach deffen Gesetzen, da Vergehen kein ScheidungSgrund ist. Sehr sorgfältig ist die wichtigetigrage der StaatSansüfftgkeit geregelt.

UebrigenS, wie kaum gesagt zu wer den braucht, war die Ausarbeitung deS Mufter"GesetzeS ein leichtes Stück Arbeit im Vergleich zu der Aufgabe, die ungefähr fünfzig Staats und Territoriallegislaturen zu seiner An nähme zu bewegen. An dem in der Navy Yard zu Port, mouth. N. H., gelegenen Gebäude, in welchem gerade vor einem Jahre der Friedensvertrag zwischen Rußland und Japan unterzeichnet wurde, ist in feier licher Weise zur Erinnerung an da?

wichtige Ereigniß eine Gedenktafel aus Kupfer enthüllt worden, welche die In schrift trügt: In diesemGebüude wurde auf Einladung von Theodore Roosevelt, dem Präsidenten der Ber.Staaten. die Friedenskonferenz zwischen den Be. vollmüchtigten von Rußland und Japan abgehalten und am 5. September 1906 Nachmittags um 3 Uhr 47 Minuten der Vertrag von Portsmouth unterzeichnet, welcher dem Krieg zwi schen den beiden Ländern ein Ende machte."' Der Tag wurde als Frie denStag durch Läuten aller Glocken in PortSmouth eröffnet und der Enthül lung der Geden'.tafel durch die Töchter zweier Marineoffiziere wohnten mehrere hundert Personen bei. Ein Bataillon Marinesoloaten zog um 3 Ubr die Flagge der Vereinigten Staaten auf, worauf ein MufikkocpS die National weisen von Japan, Rußland und Ame rika spielte. Dann erdröhnten die Geschütze, welche den Nationalsalut ab feuerten und hierauf erfolgte die Snt hüllung der Tafel. Präsident W. I. Tucker vom Darthmouth College hielt die Gedüchtnißrede. Gugen Gura gestorben. Einer der interessantesten und sym pathischften Künstler der Opernbtthne und deS KonzertsaaleS in Deutschland ist mit Eugen Gura dahingegangen. ES charakteriftrt GuraS Bedeutung, daß sein Name für eine gewisse Art und Klaffe von Gesang fast typisch ge worden ist. Er war und bleibt der Balladensünger par excellence. Die höchst reizvolle Gattung der deutschen Ballade, deren erste Ansänge noch bis in das 13. Jahrhundert zurückreichen, die aber erst Karl Löwe zu voller Aus bildung gebracht hat, hat in Gura ih ren vollendeten Interpreten gefunden und ist erst durch ihn im Konzertsaale heimisch geworden. Er verstand bei dieser dramatisch. lyrischen Mischgattung pathetische Kraft deS VortrageS mit vollendetem Takte der Maßhaltigkeit zu vereinigen und den geistigen, wie den StimmungSgehalt der Ballade zu er schöpfen, vermöge einer Bildung, die die übliche Bildung der Opern und Konzertsänger bei weitem übertraf. Damit ist wohl die eigentliche Quelle sewer künstlerischen Leistungen bezeich net. In diesem Sohne eines deutsch böhmischen DorsschullehrerS lebte ein unbezwinglicher Bildung und Kunst drang. Er verließ das Wiener Poly technikum, wo er sich gut bürgerlich ausbilden sollte, um in München Maler zu werden; und er hatte wirklich male rischeö Talent. Aber als er bei einem Künftlerfefte einige Lieder zum besten gab, riß er durch die Schönheit seiner Stimme und seines VortrageS die Zu Hörer dermaßen hin, daß fein Professor selbst ihm rieth, daS Studium des Ge fange nicht zu vernachlässigen. So ward er denn schließlich Sänger. Seine Lehr und Wanderjahre führten ihn an die Theater in München. BreS lau und Leipzig. Unter Pollini in Hamburg stieg fein Stern zuerst zu sei ner Höhe, und seitdem hat er fast 25 Jahre, erst in Hamburg, dann am Münchener Hoftheater unbestritten den Platz eines der ersten deutschen Opern künftler behauptet. Er hatte einen kraftvollen Bariton, der zugleich der größten Weichheit fähig war und einen überaus sympathischen, man möchte sagen: menschlichen Klang hatte. Man liebte den Mann unwillkürlich, wenn man nur ein 'paar Takte gehört hatte. Wagner hatte ihn in Leipzig kaum ge hört, als er ihn sogleich zu den ersten Bayreuther gefts vielen im Jahre 1876 verpflichtete, wo Gura der erste Gün ther war. ErZwar ein warmer und seiner Bewunderer Wagner? und sein HanS Sachsen, den Meistersingern", sein Wolfram Zim Tannhüuser- waren Mufterleiftungen. Immerhin, sie fanden doch ihresgleichen, und wöbe sondere bildete lFranz ZBetz eine Art Berliner Pendant zu Gura in München. Aber at Balladensünger hatte Gura nnht seinesgleichen. LöweS Kftä" oder Archidald Douglas". .Schatzgräber"! oder .Harald Meer fahrt" bleiben denen, die fievoniGura

aebört haben, durchaus unvergeßlich.

Ein Genie? Vielleicht nicht. Wohl aber eine so harmonische Vereinigung edlen MenschenthumS, echten Kunftsin neS, gediegener Technik und feiner Bil dung, wie sie auf dem Gebiete des Ge sangeS nur in langen Zwischenräumen einmal zur Wirklichkeit wird. Sein Sohn, zugleich sein Schüler, setzt die Pflege dieser Kunstgattung fort, aber Meister Gura ist so wenig zu ersetzen, wie zu vergessen. Hl SU I Europaische achrichtk. Provinz Hannover:. Hannover. Der Chor-Dirigent des hiesigen königlichen Theaters August Dierßen konnte auf eine 25jährige Thätigkeit in seinem Amt zurückblicken, in dem er sich die Werthschätzung und Anerkennung seiner Borgesetzten und College in reichem Maße erworben hat. A erzen. Dieser Tage ereignete sich auf der Landstraße von Bösingselb nach Grupenhagen ein schwerer Unfall. Auf einer abschüssigen Stelle der Straße schlug ein mit drei Personen besetzter Kutschwagen um. Während zwei Personen mit dem Schreden davonkamen, gerieth der dritte, der auf der hiesigen Maschinenfabrik beschäftigte Schlossermeister Robert Hepper, so unglücklich unter den Wagen, daß er auf dem Transporte nach hier verstarb. B a k e d e. Ein furchtbares Unglück passirte im hiesigen Armenhause. Die Ehefrau des Arbeiters Deike war mit der Zubereitung des Mittagessens beschäftigt und wollte in einer Pfanne Fett ausbraten. Plötzlich schlug die Herdflamme in die Pfanne und setzte das Fett in Brand. Die Frau stellte nun die brennenoe Pfanne auf die Erde und goß Wasser in die Pfanne, wodurch das brennende Fett herausspritzte und die Kleider der Frau Feuer fingen. Man fand die Frau auf dem Flur vor der Küchenthür, wo te zusammengebrochen war, mit chweren Brandwunden bedeckt besmnungslos vor. Obwohl man sofort allerlei Linderungsmittel anwandte, verstarb die Unglückliche nach etwa einer Stunde unter großen Schmerzen. Gehrden. Der bei der Straßenbahn beschäftiate technische Arbeiter Künzel hatte eine elektrische 5rraftund Lichtanlage nachzusehen. Durch einen unglücklichen Umstand kam an derselben ein elektrischer Schlag zur Entladung, wodurch Künzel sofort getödtet wurde. H a m e l n. Beim Freischwimmen ertrank der Musketier Ihr von der 7. Compagnie des hiesigen 164. Regiments. K l a u s t h a l. Handelsmann Liebetrut aus Benneckenstein hat hier sei nem Leben durch Erhängen ein Ende gemacht. Der blinde Handelsmann, der hier ziemlich bekannt war und mit Quirlen, Löffeln etc. handelte, war ohne Begleitung im Gasthof Stadt Braunschweig eingetroffen und wurde einige Zeit später als Leiche im dazugehörigen Stallgebäude aufgefunden. Offenbar haben Nahrungssorgen den unglücklichen Blinden in den Tod ge trieben. Neuenhau S. Bei den Abränmungsarbeiten eines abgebrannten Wohnhauses fanden dieser Tage Arbeiter einen Beutel mit ungefähr 200 alten silbernen Münzen von verschiedener Größe. Auf einigen Münzen ist das Wappen und die Jahreszahl noch deutlich zu erkennen. Viele t?agen auf der einen Seite die Jahreszahl 1671, während anj der anderen Seite in Reiter eingeprägt ist. S e e d o r f. Infolge starken Swrmes brachen hier zwe: Neubauten zusammen, wobei der Bauunternehmer Reinke aus Dahlem verschüttet und getödtet wurde. Zwei Arbeiter erlitten schwere Verletzungen Wilhelmshaven. Das 2jährige Kind des Heizers Henken stürzte in einem unbewachten Augenblick aus einem Fenfter der ersten Etage und erlitt hierbei so schwere Verletzungen, daß es nach kurzer Zeit starb. , &votin& Z?essf,rn. Münster. Das HauS Angelmodo, der einstige Wohnsitz der Füritn Gallitzin, die dort von Goethe beucht wurde, ist infolge eines BlitztrahleS gänzlich eingeäschert worden. B o ch o l t. Obermeister Vertu Wessels und Packmeister Bernhard Stennecken bei der hiesigen Firma X Beckmann Nachf. feierten ihr 40jd rigeS Dienstjubilaum. Den beide Jubilaren wurde vom Kaiser das Allgemeine Ehrenzeichen verliehen, reichuche Geschenke wurden ihnen auch seitens der Firma zutheil. Ergste. Ihre goldene Hochzeit begingen die Eheleute Schneidermeister Wilhelm Hinkelmann. Beide sind trotz ihres hotn Alters noch sehr rüft. H a m. Beim Baden ertrank in einem iegelteiche der 21jährige Arbeiter Heidenreich. Er wollte nach durchzechter Nacht ein Bad nehmen, dabei verließen ihn die Kräfte und er versank. Herzebrock. Während eine Gewitters schlug der Blitz in das Wohnhaus des Küfers Schöning. und

zündete, so daß das Haus nebst Star

uuigcn nicoerorannie. L ü d e n s ch e i d. Auf dem Westfallschen Kupfer- und Messingwerke Hierselbst ereignete sich ein schwerer Unglücksfall. Der 28 Jahre alte Arbeiter Hapitz wurde von einem Transmissionsriemen erfaßt und mehrmals gegen die Decke geschleudert. Der Körper war vollständig zermalmt, so daß der Tod auf der Stelle eintrat c lb e: , E.n jähes Ende nahm der FestesMbel auf dem kürzlich hier abgehaltenenKriegerfest. Gegen Abend Pfiff plötzlich eine Kugel vom Schießstand her dicht an den Köpfen mehrerer sich auf einer Wiese mit Vogelschießen beschäftigenden Krieger vorbei. Gleich darauf brach der in ihrer Mitte stehende Gutsbesitzer Wilhelm Schulze, durch eine zweite Kugel in's Herz getroffen, zusammen. Beide Kugeln waren an einer eisenharten Eichenschwelle abgeglitten und so aus der chußlinie gekommen. Der Getroffene war sofort todt. Schalks mühte. Mit Feuer spielende Kinder haben das den Gebrüdern Dahlhaus in Stephansohle gehörige Doppelwohnhaus in Brand gesteckt. Ein vierjähriges Kind ist in den Flammen umgekommen. Vorhalle. Durch eine scheu gewordene Kuh wurde der 10jährige Knabe Kochbeck von hier mitgerissen und gerieth auf der Herdecker Chaussee vor einen Straßenbahnwagen, wobei ihm beide Beine abgefahren wurden. Er starb kurz nach der Einlieferung in's Krankenhaus. Vheinprovinz. Köln. Der verstorbene Fabrikbesitze? Josef Coblenz vermachte einer Anzahl hiesiger Wohlfahrtseinrichtungen Stiftungen im Gesamtbeträge von 36,000 Mark, ferner der Stadt Köln die Summe von 300,000 Mark mit der Bestimmung, daß sein Bruder von diesen 300,000 Mark die lebenslängliche Nutznießung habe, das Geld aber dann zur Errichtung eines Asyles für altersschwache Personen beiderlei Geschlechts und jeder Confession verwandt werden soll. Barmen. Der 4 Jahre alte Knabe Fritz Siebel, der in der elterlichen Wohnung durch Hineinfallen in einen mit heißem Wasser angefüllten Kübel an Rücken und Gesäß sich verbrühte, ist im städtischen Krankenhause durch den Tod von seinen Leiden erlöst worden. Elberfeld. Bor einigen Wochen wurde das dreijährige Töchterchen Hilde des Laternenanzünders Köster auf der Kölnerstraße von einem Fuhrwerk überfahren und lebensgefährlich verletzt. Dieser Tage nun ist das Kind nach qualvollen Schmerzen an den erhaltenen Verletzungen gestorben. M ü l hei m (Ruhr). Beim Aufladen von Ziegelsteinen verunglückte der Ziegelmeister Gröne von hier dadurch, daß er unter die umstürzende, mit Ziegelsteinen beladene Karre gerieth. Er starb an den schweren Verletzungen im Krankenhause. Ohligs. Dieser Tage entschlief hier nach langem Leiden Sanitätsrath Dr. Ewald DUltgen im 59. Lebensjähre. Der Verstorbene, aus der Nachbargemeinde Wald (Dültgensthal) gebürtig, war etwa drei Jahrzehnte in unserer Stadt thätig, nachdem er etwa 2 Jahre in Solingen gewirkt hatte. Dem Bahnwärter Hubert Wolter zu Tränke wurde aus Anlaß des Uebertritts in den Ruhestand das Allgemeine Ehrenzeichen verliehen. Remscheid. Im Betriebe der Bergischen Stahlindustrie ereignete sich ein schwerer Unfall, dem einMenschenleben zum Opfer fiel. Der Vorarbeiter Hermann Wegerboff wurde in einem Nebenraum der Gasstocherei als Leiche aufgefunden. Er war einer Gasvergiftung zum Opfer gefallen. Wie es kam, daß Wegerhoff sich der Einwirkung der giftigen Gase nicht rechtzeitig entzog, konnte mcht festgestellt werden; sicher ist indessen, daß die Anlagen, an denen Wegerhoff arbeitete, vollkommen in Ordnung waren. Velbert. Bei Gelegenheit eines Festes im Naturheilvcrein machte der an der Südstraße wohnende Packer Wallmichrath einen Tanz mit seiner Frau. Nach einigen Wendungen mußte er, weil es ihm unwohl wurde, aufhören, und eine halbe Stunde sväm war er töd!. Win Herz schlag hatte dem Leben des 25jährigen Mannes ein Ziel gesetzt. Wesel. Auf dem nahen BahnHof Friedrichsfeld wurde der beim Gutspächter Schulte-Vorst beschäftigte Schäfer Theodor Neuhaus ein Opfer sei: s Pflichtgefühls. Von seiner Her.e waren verschiedene Thiere unter der Schranke durchgekrochci. Um sie vor dem Ueberfahrenwerden zu retten, eilte der Schäfer ihnen nach. ,aum hatte der Mann indessen das -'ahn-aeleise betreten, als d:r Schn.'zug heranbrauste und ihn zermalmte. Gleichzeitig wurden 10 Schafe getödtet. Unsere Kinder. Besuche, (zur Hausfrau): Gnädige Frau haben aber prachtvolle Zähne!" Die kleine Marke: Die hat Mama auch neulich zum Geburtstag bekommen!" Modern. Du, Männchen, da las ich retrospektiv"; was ist denn das?" Das weih ich selber nicht, Schatz." Da muß ich doch gleich unser neues Dienstmädchen fra-aen,"

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Geistesgegenwart rettete Knaben. Ein 16jähriger Knabe Namens Thomas Kelly in Shenandoah, Pa., wollte dieser Tage in einer dortigen Zeche die Maschinerie ölen, als feine Kleider sich verfingen und er allmälig in die Maschinerie hineingezogen wurde. Er hielt sich arc Hauvtfchaft fest und wurde mehrmals herumgeschleudert, bis seine Mitarbeiter endlich die Maschinerie zum Still stand brachten, nachdem ihm alle Klcioer vom Leibe gerissen worden. Er war am Kopf, Körper und G!i?dmatzen verletzt, erlitt aber keine 5tnoch?nbrüchc. Wie er sich so lang an dem sich drehen den Schaft festhalten konnte, bleibt ein Räthsel. Excursionen ta Big Four Route Sonntag, 16. September Lomsvillc, $2.00 pezialzua verläbt Jndianavoli nm 7 Uhr oraen. etourfahrt von LouiSvtle um 7 Uhr den. Dayton, ., $1 75 Srkjtt lzuq verlaßt Jndianavoli u . Uhr Morgen, etourfahtt von Dayton um 6 Uhr vend. wcinnati, ., $2.00 Epe!alzua verlaftt Jndianavoli nm 7 Uhr orgen. etourfahrt von Emcinnati um 7 Ihr bend,-

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