Indiana Tribüne, Volume 30, Number 13, Indianapolis, Marion County, 7 September 1906 — Page 4

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Indiana Tribüne. Hnaugvdn von btt utmbtta Indianapolis, Ind.

Hnrtz 0. Thnömm Präsident. VeschiiftSlocalt No, 31 Süd Delaware Strahe. telcphone 269 s rUred at the Pott Office ot Indianapolis as second cltit matter. Bryan Kandidat untöm Ut. So klar und bestimmt wie die eng lischt Sprache es erlaubt, Hat Herr Bryan in seiner NewVorker Rede die Truftfrage fürdie zur Zeit wichtigste, alles andere überschattende politische Streitfrage erklärt, schreibt die fa cago Adendpoft": jErft nachdem er des Langen und!Breiten über diese Frage, über die Mittel ur d Wege zu ihrer Lö sung und über die.dazu von der demo kratischen Partei eingenommene BUU lung sich geäußert, kommt er auf die Verstaatlichung der Eisendahnen zu sprechen. Bezüglich der Truftfrage spricht er im Namen seiner Partei, im Einklänge mit ihren wiederholt nieder gelegten Platform Erklärungen. Bezüglich der Eisenbahnen spricht er nur in seinem eigenen Namen. Die Trust frage ist die Hauptfrage, die Eisen bahnfrage wirdZbehandelt im Anschluß an die erstere als 'eine Neben und Un terfrage. Die Truftfrage ift ihm die Frage der'Gegenwart, die Eisenbahn frage ift ZukunftSsrage. Ich bin zu dem Schlusses gelangt" sagt er daß den Eisenbahnen so sehr die Natur eine Monopols anhaftet, daß sie schließlich (ultimately) in öffentlichen Besitz genommengund Jdon öffentlichen Beamten 'zum NutzenZdeS ganzen VolkeS verwaltet werden müssen, in Ueber einftimmung mit der Jwohlbekannten Theorie, daß öffentlicher Gemeindefitz (public (ownership) nothwendig ift, wo Wettbewerb unmöglich ift. Ich weiß nicht. "ob da Land reif ift für solche Aenderung. Ich weiß nicht, ob eine MehrheitZkmeiner .eigenen Partei dafür ift. Aber ich glaube, daß eine zunehmende Zahl der Mitglieder aller Parteien ins dem öffentlichen Gemeinbesitz die sichere Abhilfe finden wird für die Uebel der unterschiedlichen Behand lung von Personen und Parteien und für die erpresserisch hohen Aaten der Personen und Frechtbeförderung." Also eine rein persönliche Meinung? äußerung über eine Angelegenheit, die seines eigenen'ErachtenS noch weit im Felde steht. Ueber eine Politik, für die noch keine Partei fich ausgesprochen hat. Von der er nicht weiß, wie eine Mehrheit seiner eigenen Partei darüber denkt. Von der er nur glaubt- und hofft, daß fielimZBerlaufe der Zeit un ter den Angehörigen aller Parteien mehr und mehr Anhang finden werde. Eine Glaubenssache, ein frommer Wunsch; ein Endziel" j sozusagen, daS wohl in späteren Zeitenieinmal eine parteipoli tische Jffue-jwerden könnte, eine sol che aber bis jetzgnoch nicht ift und der Natur der Sache jnach noch gar nicht fein kann. Aber was Herr jBryan nicht gesagt hat, das legt Zihm.f wie kauf Berabre dung, die republikanische Parteipresse in den Mund. Nach deren Darstellung hat er nicht die Truftfrage, sondern die Politik der SisenbahnVerftaatlichung zur paramount iisue" deS kommen den PräfidentenwahlkampfeS auSgeru fen. Und habe damit die demokratisch Partei verpflichtet auf diese Politik, oder habe eSZdoch wenigstens dahin ge bracht, daß'seine Aufstellung als Prüft dentschaftskandidat gleichbedeutend wäre mit Verfechtung dieser Politik. Kaum gesagt zu werden braucht, daß da wieder einmal der Wunsch deS Ge dankenS Vater ift. Kein größerer Ge fallen könnte ,den republikanischen Par teileitern geschehen, als wenn Herr Bryan wirklich thun'wollte. was er nach den Darftellungen der republikanischen Presse bereits gethan haben soll. Sich selbst und ftfftl Partei auf eine Politik zu verpflichten, die mit den bisherigen Anschauungen lüdet die Aufgaben der XegierungZim demokratischen Freiftaate w schroffemZWiderspruche steht; auf ein finanzielle gund volkswirthschaftliches WagnißZfichgzu verpflichten, von dem nur gewiß ift. daß eS eine geradezu un geheuerliche öffentliche Schuldenlast schaffen und der ß herrschenden Partei vermöge eines ungeheuren Beamten Heeres und durch Dienftbarmachung rie figer geschäftlicher Interessen eine ganz unerhörte, der öffentlichen Freiheit hoch gefährliche Gewalt geben würde das

wäre den republikanischen Parteileitern ein gefundene Fressen, wie seinerzeit die, die Sicherheit des gesummten na ttonalen Geld und privaten KreditwesenS gefährdende Forderung unbe schränkte? Freiprügung des silbernen 50'CentDollarS, es war. Ganz wie damals würden dann wie der alle sogenannten konservativen In teressen, alle Gegner gewagter politi scher Neuerungen, alle vorsichtigen Ge schäftsleute wieder um daS republika Nische Banner fich schaaren zur Abwehr deS sozialistischen Experimentes", des sen Folgen nicht abzusehen wären. So sicher eS ift. daß die Truftfrage als Zffue" des nächsten Wahlkampfes der demokratischen Partei von Vortheil wäre, so sicher ift es, daß die Eisen

bahn VerftaatlichungS Jssue" nur Waffer auf die republikanische Mühle sein würde. Also ift der republikanische Wunsch, den voraussichtlichen demokratischen PräsidentschaftS.ttadidaten und seine Partei festzunageln auf die public ownership".Poütif, ein sehr begreif licher Wunsch. Und vielleicht mag auch Herr Bryan dabei der alten KriegSregel gedenken: Suche zu ermitteln, was dein Gegner will, daß du thuest und dann thue eS nicht!" Vielleicht, daß er auch danach handelt und die Wasser wieder zu beruhigen sucht, die er durch Enthüllung seiner ZukunftSpläne oder Zukunftshoffnungen unnöthig aufge regt hat. Vielleicht auch nicht. Text Manen Wm. McKinley's. Gestern jährte fich zum fünften Mal ein Trauertag der Nation: Am 6. September 1901 wurde William Mctttn ley, Präsident der Ver. Staaten, von dem wahnwitzigen Anarchisten CzogolS auf den AuSftellungSgründen inBuffalo geschossen. Acht volle Tage währte der Kampf gegen den Tod am 14. September hauchte er der letzten Athrm aus. In jenen Tagen vollzog fich ein gro ßeS Kapitel in der Geschichte der Ver. Staaten. Kaum war William Mc Kinley mit einem hingehauchten: Gott will eS so" hinübergegangcn zu seinem Schöpfer, als der jetzige Ehef der Ex kutive. Theodore Roosevelt. im Hause von Anöley Wilcor in Buffalo zum Präsidenten der Ver. Staaten einge schworen wurde. Um dem Lande Ver trauen einzuflößen und um den Börsen Spekulanten die Ueberzeugung beizu bringen, daß er persönlich an die Wie derherftellung McKinley'S glaube, hatte Herr Roosevelt fich auf eine Jagdtour begeben. Als ihm in entlegener LandeSgegend durch einen Eilboten die Mittheilung von dem im Befinden deS Opfers eingetretenen Rückfall gemacht wurde, kehrte er mit so dürftiger Toi leite in die Zivilisation zurück, daß er für die AmtSeidZeremonie einen Ey linderhut und einen schwarzen Anzug borgen mußte. Amerika hatte in der Reihe seiner Präsidenten brillantere Männer gehabt als William McKinley eS gewesen, Männer, die ihrer Epoche den Stempel der eigenen Persönlichkeit tiefer einge prägt hatten, als er: was man an ihm achtete, was dem Lande für ihm warme Sympathie einflößte, die fich bei seinem Tode zu einem Ausbruch tiefgefühlter, echtester nationaler Trauer erhob, das war sein patriotischer Ernst, die Lauter keit seines Charakters im öffentlichen Getriebe, die fast ideale Reinheit feines Privatlebens. Wunderlicher Prozeß. Einem Bescher in Vcriindjen, Brandenburg, wurde von seinem Nachbar ein Roggenssld zertreten, und er verlangte Ersatz des Schadens, den die Sachverständigen auf 4 Mark abschätzten. Der Nachbar wurde aufgefordert, diese 4 Mark und 5.70 Mark Fuhrkosten für die Sachverständigen u zahlen. Da er sich weigerte, kam es zum Prozeß, der sich vier Jahre lang hinzog und neulich mit der Verurtheilung des Beklaqten endete. Xt Kosten die ses Prozesses belaufen sich auf rund 400 Mark. Von Hornissen zerstoch e n. Knaben, die im Mühlbache in Neudorf bei Kattowitz, PreußischSchlesien, badeten, stocherten dabei in einem Hornissennest herum. Die aufgeregten Thiere fielen wüthend über die Knab'.i her. Während ein Knabe in's Wasser sprang, um sich durch Untertauchen zu schützen, eilten die anderen Knaben dem Dorfe zu. Auf ihr Angstgefchrei eilten die Dorfbewohner herbei, denen es erst nach langer Zeit gelang, die Thiere zu todten. Die Knaben waren arg zerstochen, zumal die Hornissen auch in die Nase und den Mund gedrungen waren, wo deren giftige Stiche bösartige Geschwülste erzeugten. Ein Knabe ist seinen Verletzungen erlegen; die anderen Knaben erkrankten schwer.

Grund ngenthums Uebertragungln.

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Der Hund im Alterthum. Gghpter und ffnrcr alS erfolgreiche Hunde ücher -Jntereffante Kunde in Per. Die ältesten geschichtlichen Zeugnisse.

die wir über den Hund besitzen, beweisen, daß die alten Kulturvölker sich schon verschiedene Hundeformen herausgebildet hatten, wie sie den BedürfRiffen und Heizungen d?s Menschen entsprachen. Die alten Egypt waren schon 4000 Jahre v. Chr. so weit, daß sie ihre Windhunde, ihre Teckel und hanzeohrigen Jagdhunde hatten. Im allgemeinen waren Stehohren, also der ursprünglich? Zustand des Wildhundes, anderseits aber auch wieder der Rine!schwänz, eine lrvorstechende Folge der Hausthierschaft, noch mehr canq und gäbe wie heute, und die altegyvtisch:n Windhunde mit ihrer ausgeprägten Windhundfigur, hohen Läufen und dünnem, jchlank aufgezogenem Rumpf, dazu aber spitzen Stehohren und kurzem, enggeringeltem Schwanz machen daher einen ganz eigenthümlichen Eindruck. Die hervorragendsten und zwar staunenswerth erflogreichen Doggenzüchier waren im alten Assyrier: sie haben allem Anschein nach solche Kolosse von großen schweren Hunden besessen, daß selbst der englische Bernhardiner- und Mastiffzüchter von heute sich geschlagen fühlen muß. wenn er manche Bilderreste aus dem alten Ninive oder Babylon ansieht, auf denen der Hund reichlich halb so hoch und beträchtlich schwcr an Körpergewicht erscheint als der Mann, der ihn führt. Daß solche wehrhaften Riesenhund' nicht nur bei der Jagd auf Raubtbiere und großes Wild gebraucht, sondern auch im Krieg auf den Neind aehent wurden, ist schließlich nicht mehr wie naturlich, und von den alten persischen Königen haben wir ja auch mehrfach Nachrichten üb Kriegshunde. Diese stammten in letzt Linie aus Indien, wo an den Abhängen des Himalajagebirges. namentlich aber auf dem tibe tanischen Hochland, große, bissige Hunde heute noch die einsamen Bergdorfer bewachen und beschützen. Schließlich seien noch die altperuani scheu Hunde erwähnt, weil sie eine hochinteressante neuweltliche Parallele zu den altegyptischen Hunden bilden. Der deutsche Forscher Nehring hat an Hundemumien aus dem Gräberfeld? von Ancon nachJewiesen. daß im Präkolumbischen Jnkareich vor der Entdeckung durch die Spanier drei deutlich verschiedene Hundetypen vorhanden waren: ein schäferhundartiger, ein teckelartiger Und ein bulldoggartiger. Gefestigte Bans. Die berühmte Trajanssäule in Rom ist in der letzten Zeit der Gegenstand gründlicher Forschungen und Rachgrabungen gewesen, die das italienische Unterrichtsministerium unter der Leitung des Ingenieurs Boni hat aussähe ren lassen. Die seit Jahrhunderten vom Sockel abgebrochenen Tekorationstheile sind fast ausnahmslos im Boden zu Füßen der Säule gefunden worden. wo man eine ausgedehnte Grotte von 2 Meter Tiefe festgestellt hat, die sich fast bis zum Mittelpunkt d Basis der Säule erstreckte. Diese Aushöhlung, die auf die Dauer der Standfestigkeit der Säule hätte gefährlich werden können, verdankt ihre Entstehung offenbar der Habgier mittelalterlicher Schatzgräder und ist vor dem 11. Jahrhundert als Gruft benutzt worden; man fand darin nicht wenig als 15 menschliche Gerippe. Nach der völligen Ausräumung dieser Höhlung ist sie nunmehr völlig mit Mauerwerk ausgefüllt worden. so daß die Säule wieder ein festes Fundament von dem nämlichen Umfang erhalten hat, wie es ihr Erbauer Apollodor ehedem angelegt hatte. Die ausgemauerten Hohlräume betragen nicht weniger als 17 Kubikmeter. Ein musikalischer Berg. Auf der Halbinsel Sinai, nordwestlich von der Stadt Tor, dicht am rothen Meer, liegt der Glockenberg, welcher diesen Namen vov den glockenartigen Tönen hat, die mau da vernimmt. Der Weg zu ihm führt üb einen weiten Sandstreifen, der auf der einen Seite durch das Meer, auf der andn durch ein steiles Gehänge Sandstein begrenzt ist. in welchem sich lange Furchen gebildet haben. Wenn man nun dahin geht, vernimmt man von Zeit zu Zeit schwache Klänge, die steigen und fallen und bisweilen ziemlich mit Flötentönen verglichen werden können. Plötzlich aber folgen auch wohl Töne, denen einer großen Orgel ähnlich und so stark, daß unter ihnen der ganze Hügel zu beben scheint. Der Beobachtung nach war die merkwürdige Erscheinung stets m'.i einer Bewegung des Sandes verbun' :n; erhebt man im Gehen den Fuß von dem lockeren Bod;;'. so erzeugt der Sand, welch sogleich ue enndene Vertiefung wieder ausfüH. Töne wie die wDnten, die um so ' ärk werden, je größer die Sandmasic ist. die sich bewegt. Die Reibung der Sandkörner an einander und ihre Erhitzung durch die Sonnenstrahlen scheinen allein die Ursachen des Tönens zu sein. Entdeckung einer Höhle. In Kis Selmecz, Ungarn, wurde jüngst eine neue Höhle entdeckt. Dieselbe ist von bedeutender Ausdehnung und in zwei Theile getheilt; im rückwärtiaen Theile fand man Schädelknochen, die aller Wahrscheinlichkeit nach von vorsintfluthlichen Höhlenthieren stammen.

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