Indiana Tribüne, Volume 30, Number 12, Indianapolis, Marion County, 6 September 1906 — Page 7

Jndiana Tribüne, 6 September 1906

Eh, rann Crc Vornan von si. 1 u b o w s K i (Fortsetzung.) Adda ahnt nicht, was die andere zu ihr geführt haben mag. Sie ist in der Hoffnung gegangen, jemand zu finden, der ihre Hilfe begehrt, der mit leerer Hand an die Wand ihres Herzens anklopft. Sie möchte ihre brennende Qual in fremdes Leid versenken und Thränen trocknen, so viel sie nur vermag. Sie weiß ja jetj erst, wie es thut, wenn niemand helfen kann. Wähnnd sie Nora aus den großen, dunkel umschatteten Augen aufmerksam betrachtet, sucht jene verzweifelt nach Worten. Es ist so furchtbar schwer, was sie zu sagen hat. Ihr Mund schweigt. Nur ihre Blicke sprechen. Flebend und bittend, als sei der Jammer, der sie hierher trieb, zu groß und gewaltig, um ihn in Worte zu pressen. Adda versteht die stumme Sprache auf ihre Art. Ihr stolzes, starkes Herz, das niemand außer dem Bruder das Recht gegeben hat. an ihrem Leid mittragen zu helfen, ist voll barmherzigen Mitleids mit der Fremden. Sie geht auf sie zu und nimmt ihre Hände. .Was fehlt Ihnen?" fragt sie ganz

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leise. Ich will Ihnen helfen, wenn es chen und leichte Ständer. Eine Marjn meiner Macht liegt. Sprechen Sie morsäule fällt herab und zerspringt, nur!" Adda sammelt aain mechanisch die

Nora siebt sie lang? an. Sie wein nicht, daß ihr ein paar große Tbränen über die Wangen rollen. Sie wein nur. daß sie der Anblick des blassen Cesichtes mit dem zuckenden Munde, um den der Schmerz in tiefen Linien seine Zeichen eingegraben hat. im Innersten packt. Sie möchte sich ihr an das Her werfen und ihr Haupt an j.-nes grcr. gebeugte schmiegen. Aber noch darf sie es nicht. Es muß vorher Klarheit zwifchen ihnen sein. ,Fräulein von Wachenhusen." sagt sie letzt endlich tonlos. ..Geben Sie meine Hand fm, biv Ich 3tyKn alles gesagt habe, was Sie wissen müssen. Ich bin das Mädchen das Ihnen den Geliebten genommen haben soll." Adda schreit aus. Und Sie wagen nun auch noch das Letzte das Schlimmste. nach alle. 2as Sie mir bereits gethan nacen 3& mußte das wagen, weil ich keinen anderen Ausweg kenne. Hätte ich das alles früher gewußt, wurde Jhner. die Qual der letzten Zeit erspart ge blieben sein." Adda sieht sie voller Verachtung an Was geht Sie meine Qual an?" sagt sie stolz und kalt. Lassen Sie doch die Komödie! Es könnte leicht passiren. daß ich die Gewalt über mich verlöre. Tann würden Sie Ihre Kühnheit bitter bereuen." Nein. Fräulein von Wachenhusen. auch dann nicht. Was ich Ihnen zu sagen habe, wird gesagt jetzt in dieser Minute." Entfernen Sie sich, oder ich rufe die Dienerschaft herbei?" Das werden Sie nicht thun, bevor rti in , I Sie mich gehört haben. Es ist wahr ich liebe Hans Weddo ich zittere für sein Leben ich .Sie Elende!" Sie haben ganz recht, ich bin sehr elend, weil ich heimathslos cm, Nick; weil icn qnen l)r igenilium nl,t. M ?j i-v, m ! lc l Davon navm ich nichts, ch tieve iyn. . -, t wwie man innen 'olMater, oen 'censchen, der das Menschliche in uns aus dem Staube emporzieht, liebt. Ter . t , , i . t - s UN0 iCslt Sie JOCNÖ. Sie ttim etN 'etllCt Brot darreicht, der Arme betet für den. der ihm wohlthut, öer Heimathlos M , . V . C . rf" L W runt oie schwelle, oie iym enoilcr, e:n Zuhause gibt, solch Gefühl habe ich für Hans Weddo. Nennen Sie den Namen nicht noch einmal vor mir!" keucht Adda in zitternder Erregung. Bin ich Ihnen denn immer noch nicht arm genug?

vv4iSv4l viv ,"iien Ninoe. iicmm cir.c uiv.mv:, iuiui Ich Habe Ihnen nichts mehr zu geben. s,m si, noUen Schaumkronen de

Vterinnnen r(rr mhr hnn mtr c I Höchstens die Reinheit. Und nach der M " r . ai t tragen Sie kein Verlangen mehr." Warum nicht, Fräulein von Wa chenhusen?" Weil Sie im Schmutz leben." Das werden Sie zurücknehmen." m Gegentheil, ich werde es wieverholen, damit (ie die Wahrheit ertragen lernen." Wissen Sie denn, ob Sie nach dieiein oiz uayracii, oane zu erroioen, ertragen können? Bei dem Gott, dessen ind ich io gut bm, wie feie es rnd,

schwöre ich, daß ich Ihnen nichts von ge überschaut. Das Bett der Gerseiner Liebe genommen habe. Daß ich ande trotz der Wildheit der Strös:. eve oni.rr-: in ' ' 9 . .

in mm, yiciu yiicn. icuciu;i ii meine Reinheit sogar noch kostbarer, denn ich besaß niemand, der sie behütete. Ich will Ihnen sagen, was ich ix " rvj r r. M V c. n 9in bm. cn reioeinre oas yrenwort nicht mehr, das meiner Zunge Schweigen auferlegen sollte, bis sie nicht mehr lallen kann. Es ist mir in diesem Augenblick lächerlich, verächtlich. -.1 crl t-C r . ä. nn Firlefanz, eoeno oas von Hans eddo lerner todten Mutter gegeone Jn Adda von Wachenhusen regt sich das Blut des Soldatenkindes. Der Icharte Begrys von ver Ehre, m oem 1 erzog: worden ,st. steht das, was jene wie ein Nichts beiseite wirft, als

das Heiligsie an. Ihr Inneres bäumt sich dagegen auf. Um diesen Preis will ich es nicht wissen. Wer bürgt mir überhaupt dafüx, daß Sie nicht lügen?" schreit sie ihr entgegen.

Nora Hort nicht aus sie. Ihre Seele beugt sich der Macht, mit welcher sie der Verzweifelten das Glück zurück geben kann. Es muß heraus. Sonst erstickt Ne daran. hin" Adda kann sich nicht länaer beHerrschen. Sie darf kein Wort weiter hören. Mit sicherer Hand führt sie den Todesstreich gegen die vermeintliche Feindin, Jcb will Jbnen sagen, was Sie sind. Eine Dirne!" Nun ist es gesagt. Nora fährt mit der Hand nach dem Herzen, als ob ihr ein M:ncr hinein gestoßen wäre. Sie will reden, aber ihrer Stimme fehlt der Laut. Sie will die Andere todten, aber ihre Hände sind matt und kraftlos. Tann will sie fortgehen, weit fort, wo sie das schreckliche Wort nicht kennen, aber sie bricht zusanmen. Haltlos, geknickt, wie eine Blüthe, die der Sturm fort geworfen hat. Sie kann sich aus eigener Kraft nicht wieder empor heben. Da neigt sich Adda mit kalten, harten Zügen zu ihr kerab. Sie will ihr aufhelfen trotzdem! Sie ist ja auch ein Mensch und von Gott geschaffen. Aber Nora stößt ihre Hand zurück und schreit wild auf. Nicht anrühren!" wimmert sie. Dann gelingt es ihr doch, sich empor zu ringen. Sie taumelt vorwärts. Ein paar Mal stößt sie qeqen zierlicheTischTrümmer zusammen. Auf dem Bruchstück in ihrer Hand steht der golden? Spruch: ..So Tu eine müde Menschenseel? weißt, bette sie an Dein Herz!" Endlich hat Nora die Thür gefunden. Sie legt die Hand auf die Klinke und richtet sich mühsam an ihr in die Höhe. Dann stürzt sie hinaus. An der Blattpflanzengruvpe vorüber, über die gut gepflegten Ki?swege. zum Gartenthor hinaus, die Straße herunter, weiter. immer weiter. Ein paar Junten lachen hinter ihr her. Ein besonders ttaer. nemei Kümmel ruft aus vollen HalseLop da ne ,'o dull Du. Juch Mudder het'. dat Middag no lang ne taurecht." -ie hört es nicht. Ihr liegt nur das eme, ichrcc'licye vort im ijor Dirne! Wie eine Peitsche saust es aus ihre Glieder herab und hetzt sie wie em Wild. Es muß doch einen Ort geben. an dem sie den Klang nicht hört. Zehn Minuten mag sie so gelaufen sein. Da rauscht es neben ihr. Die Gertraude ist's, die im Frühlingsfie ber rast. Im Sommer kriecht sie ganz zahm und flach dahin, so daß man die Sieine auf ihrem Grund sieht. Jetzt überstürzt sie sich m tollen Sprüngen Nora hebt den Kovf ein wenig. Was wollen die Schaumkronen von ihr? Winken sie nicht Komm! Komm!" Ta schreit iemand wieder das häßliche Wort. Sie hört es genau. Sie will in die Fluth hinein, um sich von ihm zu retten. Es geht nicht. Eine Faust reißt sie zurück. Sie weiß nicht. f Sturm ist. der an ihren Kleidern zerrt. Einen Augenblick steh " . . . .. . . . ; t still uns legt Sie anoe an me Schläfe. Ta gellt die Stimme schon wieder. Um Gottes willen, sie kann sie nicht noch einmal hören. Ein Sprung, ein klatschendes Zusammenscklaaen. Tie Schaumkronen '.. ... siegen erichreckt aus einander. lin dunkler Punkt hat sich in ihre Mitte T - 1 .schoben. Sie springen neugierig vor, sie hasten zurück, dann schieben sie sich spulend ganz nahe heran und einen sich i U , S,m snrfcnn ?NN, STnc; Frühlingsfieber rast weiter, sehn suchtsvoll und wild. 19. Kapitel. A C-rr üst hnt rirrh nnrn nrrnf ster ben sollen. Die göttliche Bo?sehung hält die Hand iil;ei. ihrem Haupte und die himmlische Majestät vergibt dem aeängstig- . m: i f. Gertraude mit dem schlanken Mäd chenkörper Fangball spielten, komrnt Leutnant von Wachenhusen eiligen Schrit:es von der Reitbahn her. über die Brücke gegangen. Am User stehen ein paar Frauen und ringen die Hände. ie Kinder drängen sich furchtsam hin die mütterlichen Schürzen und der tieine Flachstopf, der rorher die kecke ede führte, verzieht das Gesicht zum Weinen. An die Rettung der Unglück chen denkt keiner, außer Wachenbu , csm osimmiiKtf bat er die Sack, mung schmal, csyaiv wirv er es m fe jungen, schweren Stiefeln schaffen, Mni.l' .nM und Müke wirft er ab. Dann stürzt er in die kalte, rebellische u Fluth hinein. reifm ist unter den brauen am ucn Sie murmelt mit zitternden oien ein Kebet. ?s ist ein altes Osterlied in dem die Wonne über die I l ' . . Auferstehung nach dunkler Schreckens acht jauchzt. Sie hat es in ihrer Jugendzeit mit den andern in der Spinnstube gesungen und es ist als einziges in ihrem immer schwächer werdenden Gedächtniß haften gebliebcn Die Andern halten den Athem j an. Neue Zuschauer strömen herzu.

Es gibt ohnehin in dem kleinen Städt

chen wenig genug Abwechslung, da müssen sie das hier gründlich ausnützen. Indessen ringt Wachenhusen m schwerem Kampf um ein Menschenleben. Offenbar will das Madchen. dessen Oberkörper er mit dem linken Arm über Wasser hält, nicht gerettet sein. Sie wehrt ihm ab mit mü den, kraftlosen Bewegungen allerdings, aber sie hemmen und hindern ihn doch Endlich hören sie auf. Die Glieder werden starr und das Haupt, über dem die Fülle dunkler Locken liegt, sinkt haltlos zurück. Die Greisin betet immer noch. Und gerade als sie an den Vers kommt: Wie sie nun draußen zitternd ftch'n. Ta läßt der Herr das Heil geschch'n trägt Wachenhusen die Gerettete an's Land. Ein Dutzend Hände strecken sich ihm entgegen, um oi Last in Empfang zu nehmen. Ganz still ist's umher. Die lauten Reden verstummen und die Neugier zieht sich scheu zurück. Ein stiller, heiliger Augenblick. Auch der Schluß des Osterliedes geht darin un ter. Das blasse, junge Gesicht, aus dem eine mitleidige Hand die Locken, die gleich einem schweren Schleier die Züge verhüllten, zurückstreicht, redet erne gewaltigere Sprache. ache. ochte wne Tode5' Wachenbusen m angst und Verzweiflung hinaus schreien, denn er sieht erst jetzt, wen er gerettet hat. Wohin mit ihr? Seine Hände zittern und die Gedanken wollen ihm nicht geborchen. Die Umstehenden bemerken seine Aufregung r- . je - j . I zirar, aret pc wunoern nai nicni oarüber. Wenn einer, kochheiß vom Reiten in das eiskalte (Element binei:sprinqt, kann es gar nicht ander? sein, rrr r mt . I WoyiN Mil iyr5 Ivieoerlioil ik' mand an seiner Seite die frage. an d!e sich sein Inneres klammert, um vor all diesen Menschen wenigstens emen Rest von Fassung zu bewahren. Da reißt er sich mit starker Anstrengung zusammen. Eine wilde Freude packt ihn. den Mann, der einst sein Freund war. demüthigen ?u können und damit vor sich selblt die Rechtfertigung der schweren Beleidigung. w - r r r i r y w l L k 1 0ie er iym in s encyi oe,cy:en.'erl yai.. 2ii bewirken. 5eu- on .arenverg." laut e. ; n.. -tu U mit miau Zunge, gebt ,hm Nach licht!' Ein paar Jungen stürzten eilfertig! davon. Unter ihnen der kleine Bäcker junge, der Nora sofort wieder erkannt hat. Die Frauen machen sich an der Bewußtlosen zu schassen. Sie frot. tiren den starren Körper mit ihren oiacn, leioilgeroeoien -azurzen. vcuxi . r n , " X Wachenhusen steht unthätig dabei und nern in aas regungsw e. wunoericyonc t- . r r t veflkyl oes aoqens. oas er mol. t- s i l y. m C'.-,.lfll aucy ieni nocr,. iray auem. was ge. schehen ist. Ein alter Mann schiebt m an ihn heran. ..Herr Leutnant sollten nach Hans! geben und einen ordentlichen Schnaps i . V!. mm li trinken vor die innerliche Erwär mung." räth er bescheiden. Wachenhusen schüttelt den Kopf. Er muß zuvor wissen, ob sie lebt. Tie Minuten verstreichen langsam. Ta endlich zuckt Noras kleine, weiße Hano aus una tauet nacy oem herzen mn. tölcicv oaraut ynkt 1,e wieder jc')lass und matt zurück. Ader oas ivMirrn rirtiint mmt rnenr in ?ri'"'' VfcVckend starr und M w. mm. j an p ,i ner.ä iserirneiTinr.fr in naai r hamna. dk dieWckt nit Ithi u azUhtn bat. Killn geworden. Nun - -) rti kann er nach Hause gehen. Man bnngt " a-t--r ' ' . J . . inrn Sto nnrfvr nnnornnrfonfn (SfUn it)in ote voryer aogeworsenen acyen herbei. Er vergißt zu danken. Mechanisch legt er sie an und stolpert hein warts. schwankend und unsicher, als wenn jemand im Dunkeln über lose? r. , , L 3ci El . 1 il Fluchland geht. Er durfte nicht län ger bei ihr bleiben. Der Ehrenrat h hat das Duell genehmigt, nnd daö erste Wiedersehen mit Tarenberg nach jenem schrecklichen Augenblick muß mit der Pistole in der Hand stattfinden So weit ist es erst morgen in der Frühe. Eine Viertelstunde später ist Tarenberg zur Stelle. Die wirren Reden der Jungen und Noras Abwesenheit im Jnspektorhaus. das er sofort nach beendetem Dienst aufsuchte, um sich die Fortsetzung des unterbrochenen Ge spräches zu erzwingen, beseitigen jedüu Zweifel an dem. was sie stotternd und wichtig mit erhitzten Gesichtern erzahlen Und jetzt sieht er sie vor sich. Starr :d stttl. Die Livven blutleer un uns trtl. ic Kippen leicht geöffnet, als wenn sich ihnen so eben erst der Schrei des Entsetzens über die Menschen, die sie so weit gebracht haben, entrungen hatte. Er winkt ein paar Manner heran. herbei qebolt. Tarenbera zieht den Mantel aus und deckt ihn über das schwere, feuchte Holz. Dann bettet er die regungslose Gestalt darauf. Der Herr Leutnant von Wacheniljv.. wuiiiuiu u uuuiii' mwLm fn Np r.2n,fmr tu',H. ;;, vii i li iuui(iivi wu. ; u iv v i uiii ein alter Krieger zu. der sämmtliche Offiziere des Regimentes, bei dem er vor. sechzig Jahren seiner Militärzeit aenuate kennt Tarenbera zuckt zusammen. Seine Augen irren umher. Aber sie finden den Andern nicht mehr. Seine üae arbeiten in heißem Kampf. Er schlägt ,. . u . TJ : ön )anoe vor das Gesicht. "

Bringt eine Traabab'" Kekieklt Sevsert von Stratsord in edem kana- Chicago Expreß p 11 dOBm Decatur Accom., nur Stg... 11 55932, " K,in Stimme ist aanV niMa dischen Hew- Dorf- und siädti Decatur Accom 3 30 inctnnati Expreß p 2 50rn SKbaben schon schen Bibliotheken in Kanada sind mit Decatur Accom., nur Stg... 7 OONm Springfield all Expreß 4 50 m liches gedacht und vom " Gärtner amerikanische Büchern angefüllt, und Ein.ckSprmgfield Ex. tägl.11 OONm Decatur Accom., nur Stg.. .11 40Nm nrhrnnn'hit ftnUKürn? mil dr fr? l7rV 'lt amerikanischen Zeitschriften Prä- ; ÄnÄföyb Ä domimren. . Chicago. Indianapolis 8c komsoille R?. (ZNoncn Rom,.)

Die Leute haben plötzlich scheue, ve?-

legene Gesichter. Sie beginnen zu ahnen, daß der deutlich zur Schau getragene Schmerz mit jener gruseligen Geschichte in Verbindung steht, die überall erzählt wird, wo zwei oder drei zusammen stehen. Bringt sie in meine Wohnung!" sagt Tarenberg jetzt laut. Er will, daß ihn jeder hört. Seine Verzweiflung hat die letzte Schränke der Vorsicht zerbrochen. Nach diesem ist ihm alles gleichgiltig. Das Gesicht seiner Mutter, wie er es in der Sterbestunde ah. erscheint vor ihm. Und ihre stimme klingt an fern Ohr. ro chelnd im Todeskampf und dennoch mn dem Klang des Vertrauens in seine Liebe zu ihr: Behüte )t mir, Hans Weddo. sie ist mein ehebtes Kind, wie Du es bist." Hat er nach ihren Worten gethan? Die Männer wollen den Weg hinten herum über die Schmiede nehmen, weil der um diese Zeit menschenleer zu sein pflegt. Tarenberg hebt abwehrend di? Hand ..Nicht dort! Durch die Stadt, dic Hauptstraße entlang, an der Kaserne vorbei, über den Marktplatz in meine Wohnung!" sagt er hart. Ta kehren sie wieder um und gehen mit langsamen, schweren Schritten der bezeichnen Weg. Als Nora endlich aus der dumpfen Bewußtlosigkeit erwacht und in einem Zustand, der zwischen Halbschlummer und Mattigkeit schwankt, die Augen öffnet, merkt sie die veränderte Umge - bung gar nicht. Sie sieht nur das n r t . . , rernite wtqt ccö alten cneraiarjtev über sich geneigt und Schwester Ulrike? dlutbenweiße Haube. Sie lächelt dank bar und schließt die Auqen wieder. T's rf.i.i r c i lehren runoen imo Nicyl in iyrern Gedächtniß haften geblieben. Ihr ist es. als läge sie noch in dem wohligen Stadium der Genesung, draußen im nspekwrhäuschen und wartete auf das Kommen des Bruders. Das Ge fübl des Friedens, das damals in nirer Seele gewesen, schwebte wieder auf si? herab. Jn ihiem Innern war es wi? Gloenklan. der den Tag der i?r lofiina, einläutet und des Herzen ngu vurcy leine Feierlichkeit itiu macht. Wie ein Kind, das ausaina. M; r , . . . Sehnsuch, zu kühlen, ersch-mts.e der beiden ernsten, gereiften Menschen, du auf ihre Athemzüge horchen. Wie eii Kind, das man dicht vor dem Ziel zu rua reinr, weil man il)m oie uo n jm i r i . . v . cr . mißgönnt, nach der es Verlangen trägt. Noch ist ihre Seele nn Dämmern um die Emvfinduna schläft. Erst wenr m Mw . das Licht und mit ihm das Erwacher kommt, wird sie merken, dan ihr 1 ' ' Sebnfuckt weiter brennt. Glübendc und verzehrender, wie zuvor, weil di! ' Fmme der Scham noch hinzu schlagJetzt träumt sie noch. an5 Weddo." murmelt sie. seh' Dich doch nicht dorthin! Nahe zu mn r noch näher so! Weißt Du I was mir heute zum ersten Mal an Di: auffällt? Du hast ja dieselben Augen und das nämliche goldene Haar, wie die Mutter es hatte. Komm her, ich möchte einmal mit der Hand darübei streichen! Tu willst nicht? O. es thut ;ö gar nicht weh." zann ist sie ein Weilchen still. Die Traumbilder scheinen nicht mehr st f rifMtrfi iinN tintl -ii f otr bre i c ?.c r t r n r.; m TTlCOHCD UNO anil su ein. .erre JU(fcn Unb ihre Stimm, ist m . i f.- o r I v'i ii.ii II iu iik viii o iu utiii-'iii ' ZJrLSS u cl " its I ililil Ullü uciu hl, iJ.iuiiiu.il n.. Win dennoch hat die Andere das schrecklich I an . e- jl ia an rr. Wort fu? mich ick, will in s Waffer laß m'ch los'" Mieaende Rötbe iaat über ihn schmalen Wangen. Das unbarmber oßcn Ummi und stößt sie auk I 90 N.l-Wlll. I V l dein Traun'land in die Wirklichkeit mit den spitzen Steinen und Untiesen herunter, an denen sich ihr Herz wund geschlagen hat. Von ibren Lippen kommt cm gellen der schrei. Sie richtet sich im Bei! empor, chreacnsvieich Mit leeren. verängstigten Auqen. Da wissen die beiden, daß ihr die Besinnung wieder völlig zurück2ekehrt ist. (Fort etzung folgt.) Meerrettich ou m ndP aedüngt werden. Da er im Gegensatz zu den meisten anderen Gemüsen auch Schweinedünger gern annimmt, kann man mit Vortheil diesen sonst ziemlich werthlosen Dung geben. Er wird aber nur flach ausgebreitet und nicht unteraearaben. Amerikanische Litera t u r e r z e u g n i s s e findet man nach emer Mittheilung des Konjutc, Beim Ein ammein von Pilzen sei man darauf bedacht, nur junge Pilze zu nehmen und meide w "t 's - c t r . i a. AHAMt.A4iv loiccc, vie von OTcncn Utt,... r 7v mw. . L - .(j Die Pilze verderben rasch und l ' . ' " v ,iasX"V können auch dadurch gesundheitslchao- . . , Ä . 'mit li' X. fü lch werden. Dies gilt namentlich für We, d wahrend des Regens gesameN , worden und .die unter dem vswi:ui3 uc uu,""""'-"''" Wassers rasch faulen. Die Pilze shü daher bald nach dem Sammeln zu to chen. zu trocknen oder einzumachen. So man es 'ryNien oay aucy eoa CsViT 1 . fUl(lkJ.I... -.Ml iiMn '

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