Indiana Tribüne, Volume 30, Number 9, Indianapolis, Marion County, 3 September 1906 — Page 4

Jnsttana Tribüne, 3. September I

Indiana Tribüne. Hnau,tbe von dn ntrobet a G. Indianapolis, Ind.

Harry O. Thudium .... Vräfiveul. Geschäfts loca l: No. 31 Süd Delaware Straße. telcphone ss. Rntrd t the Post Office oi Indianapolis aa tcond dlll matter. ZUM Arbettertagi Um dem Klaffenbewußtsein der Ar. better -ine ErmutHigung zu gewähren, find, wie wir glauben, die Arbeitertage gesetzlich in den Ber. Staaten einge führt. Die Nothwendigkeit hierfür entsprang der Erkenntniß, daß die Wohlfahrt de Lande mit der Arbeiterklaffe, welche über 50 Prozent der Bevölkerung bildet, verknüpft ift. Ein geknechteter, gefun kener Arbeiterftand ift ein Element der Schwäche für das ganze Land. DaS sollten Diejenigen beherzigen, welche kein Antheil an den Geschicken deS Arbeiter ftandeö nehmen und eher geneigt find, ihn herabzudrücken, als ihn zu heben. ES ift eine ganz falsche Anficht, daß man die halbe Bevölkerung eines gan zen Landes verkommen lasten kann, ohne daß die Reichen mit darunter zu leiden haben. Wir brauchen hierfür zum Beweise nur auf ie Thatsache aufmerksam zu machen, daß die Macht und der Reichthum der Nationen im proportionellen Verhältniß zur Lage ihrer Arbeiterklaffe fteht. Man wird d a S deutlich erfaffen, wenn man fich erinnert, daß die Ver. Staaten, Eng land, Frankreich und Deutschland die müchtigften und reichsten Nationen der Erde find und die Arbeiterklaffe in die sen Landern am besten fituirt ift. Zum Glück ift nicht mehr zu befürch. ten, daß hierin.noch ein Rückschritt ein treten wird. Die Arbeiter haben die Errungenschaft auszuweisen, daß man ihr Recht, bei der Verwendung ihrer Arbeitskraft ein Wort mitzureden, an erkannt hat. Sie haben in den letzten dreißig Jahren aufgehört, ein willen loses Werkzeug des Kapitals zu sein, sondern stehen vermöge ihrer Vereini gungen der kapitalistischen Klaffe als coordinirter und nicht als subordinirter Faktor gegenüber. Die Unionen und die anderen Ar. beiterbünde, denen diese ohne Frage bedeutende kulturelle Eroberung zu danken ift, haben bisher ihr Augenmerk auf Erhöhung der Löhne und Herab, setzung der Arbeitszeit des Ardeiterftan deS gerichtet. Wie weit fte das noch in Zukunft zu thun gezwungen sein wer. den, lkßtZ fich nicht mit Bestimmtheit feststellen, jedoch will eS unS scheinen, daß fich einige feste Regeln durchge rungen haben, welche die Aufgabe, die die Unionen und die anderen Ar beiterbünde fich gestellt haben, wesentlich erleichtern werden. ES ift anerkannt, daß der Arbeiter kein Höriger, sondern ein freier Mann ift, der seinen ArdeitS gebern gegenüber keine weitere Ver. pflichtung hat, als für den Lohn, den er empfängt, ein entsprechendes Aequi valent in der Arbeitsleistung zu liefern. Mit der Zeit wird fich ohne Frage das Verhältniß zwischen Ardeiter und Ar. beitgeber in solcher Weise herausbilden, daß die Lohnfrage und die Arbeitszeit, frage nach ganz bestimmten, festgesetzten Regeln beigelegt wird und Lohnftreitig ketten und ArbeitSzwiftigkeiten nicht mehr aufkommen können. Betreffs deS Eingreifens der Arbeiter in die Politik, wie eS von mehreren hervorragenden amerikanischen Arbeiter. führern angeregt worden ift, läßt fich vorläufigs.nichtS ..dafür" und nichts .dagegen- sagen. Die Arbeiter find heute noch in den Ver. Staaten zu sehr dem Gängelbande. der .smarten" Poli. tiker ausgesetzt undwer ihnen Brei in den Mund verspricht, dem folgen fie. und wmn eS auchZihr ärgster Feind ift. Abneigung gegen grobe" Arbeit. Ein Zeichen der Zeit ift die große Abneigung junger Leute, fich einem Berufe zuzuwenden, der, was man ge meinhin schmutzige Arbeit nennt, de dingt. Der junge Mann nimmt heut zutage viel lieber eine Stellung an, die ihm gestattet, stets ein weißes Hemd und Manschetten zu tragen, selbst, wmn er dabei kaum genug verdient. um Leib und Seele zusammenzuhalten. als daß er fich einem Beruf widmet, der ihm fein gute Auskommen sichert, der dn gkichMg festes Zugreifm mit

den Händen in nicht immer reinlicher Umgebung bedingt. Der .Manufactureö Record" in Bal. timore behandelte diese Erscheinung und veröffentlichte dabei auch die Anficht deS Leiters der Woodhouse Ketten werke in Trenton. Auch diese Werke klagen über Mangel an jungen Leuten, die willen find, fich dem Handwerke zu widmen. Das Gewerk kann in 6 bis 12 Monaten von einem jungen Mann erlernt werden, der dann $10 bis $14 verdient, aber eS ift schwer, jemanden zu finden, der fich dazu hergiebt. Sie arbeiten lieber für $1 per Tag, ja für noch weniger, wenn fie nur weiße Hem den und Lackschuhe tragen können. Die Neigung der jungen Leute der Jetztzeit, fich lieber einem Berufe an statt einem Handwerk zuzuwenden, ha den auch andere Firmen als die Tren ton Kettenschmiede beobachtet und ersah, ren. Männer, die gute Maschinisten, gute Zimmerleute, oder sonst welche Handwerker werden würden, die ein ge wiffeS werkmännischeS Talent, aber keines für die Wissenschaft haben, be harren trotzdem oft in einer Thätigkeit, die ihnen nur knappen Lohn einträgt, weil fie die schmutzige Arbeit scheuen. Jeder Mann hat eine gewiffe Fertig keit oder Geschicklichkeit, die. wenn entwickelt, ihn in den weitaus meisten Fällen in den Stand setzt, den Kampf um'S Dasein mit Erfolg zu führen. Die Wahl deS Berufes ift eine fchwie rige, die jetzt, wo die Schulen und die Colleges wieder eine so große Zahl jun ger Leute in die Welt schicken von de sonderer Wichtigkeit ift. Der Vater, der da denkt, daß sein Sohn ein Advo kat oder ein anderer Studierter werden soll, oder, wie er fich wohl ausdrückt, der aus ihm einen solchen Menschen machen will, ift thöricht. Weder er, noch alle Universitäten der Welt können das, wenn der betreffende junge Mann nicht die Neigung, das Zeug dazu in fich hat. Die Zahl der Anwälte im Lande ift eine beängstigend große, und wenn es allgemeiner bekannt wäre, wie viele unter diesen wewig mehr als die Office Miethe verdienen, so würde

das Streben ehrgeiziger Eltern, ihre Söhne diesem Berufe zuzuführen, sehr schnell abnehmen. Von den Hunder ten, die in dieser Jammer.Exiftenz hin leben, paffen nur wenige zu dem Be rufe! ES ift durchaus verkehrt zu glauben, daß ein Stand, eine Beschüf tiqung, die ihrem Angehörigen geftat tet, täglich gute Kleider zu tragen. ehrenvoller ift. als eine Arbeit, ein Be ruf, der schmutzige und harte Hände bedingt, und der ölige und von Ruß und Schmutz bedeckte Kleider nöthig macht, ebenso wie eS durchaus irrthüm lich ift, daß fich die erstere bester bezahlt! Niemand kann in einem Berufe Gutes leisten, wenn ihm Neigung und Talent dazu abgehen, wenn ihn gar Widerwille dagegen erfüllt. Wer nicht mit Luft und Liebe, ja Enthusiasmus bei der Arbeit ift, wird eS schwerlich über die unterste Stufe hinausbringen. Wie mancher, der in der Jugend ftolz ift und fich zu gut hält, ein Handwerk, eine Beschäftigung zu erlernen, die sei nen Geisteskräften, seinem Können ent. sprach und die ihm eine gesicherte Le benöftellung gewährt hätte, ift Arzt oder Advokat geworden, ohne je seines Lebens oder seines WiffenS froh zu werden. ES rächt fich wohl alles auf Erden, aber jedenfalls rächt fich nichts sicherer als Geringschätzung deS Berufe, in dem wir rasch und ficher zu Brod kommen konnten, nur weil er .schmutzige Arbeit" bedingt! Größere Kanalschleusen, als an fang beschlossen, find jetzt für den Pa nama. Kanal geplant die Folge wird natürlich auch sein größere Geldbe willigungen, als ursprünglich geplant. In Rußland verlangen fie nach einem Diktator weshalb den Neuen Mann nicht aus der Neuen Welt be ziehen; wie wär's mit dem NamrnSvet ter des großen Korsen dem schneidi gen MarineSecretür dem Anarchi ften' Zerschmetterer. .Erwarten läßt es fich", meint der frühere russische General Richard von Pfeil, daß wenigstens solange Etoly pin amRuder ift. die Regierung mit der jetzigen Entschlossenheit fortfahren wird. Gelingt e ihr den Nothstand im In nern des Landes zu beseitigen, so hat fte viel erreicht. Hand in Hand damit muß freilich eine gründliche Säuberung im höheren OffizierScorpS erfolgen, die feige und unfähig vor dem Feinde, den Unwillm ihrer Untergebenen erregen.

Grundeigenthums Uebertragungen.

Slifton L. Daugherty u. . an JameS ParSley u. A.. Theil vom füdöstlichen Viertel. Section 26. Tp. 17, Range 3, 2 Acker, Washington Tp. 15.00. JameS ParSley an JameS H. Bcill, dieselben. Hl, 100. William S. RobbinS an Charles H. Hancock, Lots 20 und 21 Shoemaker'S südöstliche Add., 80 bei 144.66 Fuß, vacant, Westseite der Dietz Str., nörd lich von Brandt Str. $500. Daniel M. Vandawalker an Riley P. HobbS, Lot 90, Marlette Park Add., 33 bei 123 Fuß. verbessert. Weft feite Wmdell Ave., nördlich von 21. Straße. $2,600. Sarah E. Haryen an Denselben, Theil LotS 2 und 3. Block 37, North Indianapolis, westlich von Northweftern Ave., südlich von 28. Straße, vacant. $2,200. Emil Wundrum an Emil Kernel, Lot 9, Cooper' Süd Meridian Str. Add., 30 bei 137 Fuß, verbessert. Nordseite Minnesota Str., westlich von Meridian Straße' $1,200. Clären E. Rundell an Mary M. Darrach. Lot 2, Rundell'S Subd., 55 bei Fuß, vacant, nordwestliche Seit von Sutherland Ave., westlich von Col lege Avenue. 52.500. Mary M. Dennis an School Board, Theil Lot 49, Burton u. A. Park Place Aod., 100 bei 175 Fuß. vacant, Oftseite Capital Ave., nördlich von 23. Straße. $3,500. Christian F. Dangler an Joseph Obergfell, Lot 42, South Park Add., 35 bei 100 Fuß, verbessert, Nordseite Parkway Ave., östlich von Fast Str. $2,400. David W. Strading an Martha E. Strading. Theil vom nordwestlichen Viertel. Section 36, Township 16. Sänge 3, Eenter Townspip. $2300. William L..ice an LewiS WamS ley, Lot 39, BrownS College Ave. Bdditton, 60 bei 145 Fuß, westliche Seite von Bellefontaine, nördlich von 43. Str. $600. Derselbe an Floren Wamsley, Lot 40, dieselbe. $600. LewiS WamSley an William L. Rice. LotS 156 und 157. CarpenterS Home Place Add... 73.S6 bei 149.43 Fuß, westliche Seite von WarmanS Bde.. südlich von Washington. $1400. Albert L. Reed an Henry B. Miller. LotS 89, 90 und 91, FlemingS 4. Nord Park Add., 123 bei 130 Fuß, westliche Seite dop Bellefontaine Str.. südlich von 30. Str. $1200. Arthur F. Hrimbach an Warren D. Kerr, Lot 111, MorriS Oak Hill Add.', 50 bei 135.5 Fuß, südöstliche Ecke von Parker Ave und 22. Str. $2000. William W. Knight an John Ta coma, Theil vom nordöstlichen Viertel, Section 13, Township 15, Range 4, 40 bei 206 Fuß, Center Township. 12200. Anton C. Hoß an Pearl H. Urfer, Theil vom südwestlichen Viertel, Sect. 21, Townsoip 16, Range 4, 10 Acker, Center Tp. $2500. Nellie BillingSley u. A. an George A. Van Pelt, LotS 217 und 218, Allen u. A. Add., 30 bei 171.76 Fuß. verbessert, Südweftecke 17. Str. und Central Ave. $1000. Clären C. Rundell an Frank H. Rupert, Lot 4, Rundell'S Subd., da cant, Nordweftseite Sutherland Ave., westlich von College Ade. $2500. Charles O. Britton, Commisfioner, an John N. Jackson, Lot 7. Shoe. maker u. A. Brookde Add., 39 bei 150 Fuß, vacant, Nordseite 12. Str., östlich von Beville Ave. 500. John N. Jackson an Lillian Har. mon dieselbe. 8600. Josephine Ritchee an Lyman I. Scudder, Lot 1, Meyer'S 1. Add., 38 bei 125 Fuß, verbessert, nordöstliche Ecke der St. Paul und Prospect Str. $2,100. Indianapolis Board of Trade an I. O. K. of P., Caftle Hall Association, Theil Lot 6, Square 74, 67 bet 153 Fuß, verbessert, südöstliche Ecke Capi. tol Ave. und Maryland Str. $50,000. Frrnk I. Carson an Archie E. Car rington, LotS 15 und 16, Jrvington Park Add., 87 bei 135.5 Fuß, verbes sert, südwestliche Ecke New York Str. und Riley Ave. $2,550. William L. Rice an Lucy A. Case, LotS 63102 und 104, Rosemont Add.. südwestliche Ecke von Bertha Str. und HolmeS Ave., und westliche Seite von Addison, nördlich von Jda. $1150. Herman P. Swwehart, an Densel ben, Loi 106, dieselbe. $1300'

Margareth M. Moore an Thomas

R. LewiS, Lot 61. Armstrong Park Addition. 40 bei 155 Fuß. verbesser', Südweft.Ecke von 36. Straße und Barnes Ave., $1000. Harriet A. Marsh an Emma Grand ftaff, Theil nordöstliches Viertel. Sec. 21, Township 15, Range 3, 1 Acre, Perry Tp.. $1.000. George Borger an dieselbe, Theil Sec. 7, Tp. 16, Range 5, Lawrence Tp., $1,100. Robert Douglaß an Milton H. Miller u. A.. Theil LotS 49 und 50. McCartyS 1. West Seite Add., südliche Seite von Howard Str., östlich von Reisner Str., $1,900. George C. Haerle an Alb. P. Hum. mel, Lot 95 in Douglas Park Add., 35 bei 132.4 Fuß. vacant, Westseite der Alabama Str., nördlich von 25 Str. $3.000. Jda E. I. Ray u. A. an Henry C. Bernhardt, nördliche Hülste von Lot 23, Sqr. 2. Hubbard u. A. südöstliche Add., 33 dei 181.6 Fuß, verbessert, Oftseite der Olive Str.. südlich von Prospect Str. $1,500. Arthur W. Dawson an Alphemia Gilbert, Lot 4. Vondersaar'S Subd., 35 bei 125 Fuß. vacant, Westseite Tastern Ave., südlich von New York Straße. $750. George W. Johnson an Laura Se nour, Lot 14, Ritter'S 3. Subdivifton in Jrvington, 40 bei 167 5 Fuß, vacant, Oftseite von Whittier Ave., nörd lich von Washington Str., $600. John Wicker an AloiS Wicker, Lot 53, Ketcham Place Addition. 32 bei 124 Fuß. verbessert. Westseite von Haugh Str.. nördlich von Vermozt Straße, $1500. CyruS W. Durbin durch den Sheriff, an Louis C. Reese. Lot 118 und Theile LotS 116 und 117, Mc Carty'S Subdivlfion. Außenlot 109, bei 193 Fuß. verbeffert. Westseite von Delaware Str.. südlich von Mc Carty Str., $1062.75. Barbara E. Jackson an Walter E. Lockwood, südliche Hälfte von Lot 29. Tweed'S Oxford Park Addition. 19 dei 136.35 Fuß. vacant. Westseite von Shepard Str., nördlich von LambertStraße. $600. Walter E. Lockwood an John M. Jackson zc, dieselbe Lot. 29.33 bei 136.35 Fuß. vacant. $1400. Charles L. Hutchinson an Mary R. Lombard. Lot 12. Hubbard'S tt. Sud divifion. Theil von Square 13. South' eaft Addition. 30 bet 115 Fuß. vacant. Oftseite von Linden Str., südlich von Cottage Ave., $1000. Joseph Meunch an die Keyleß Lock Co.. Lot 132, I. Fletcher'S dritte dition. 40 bei 172.6 Fuß. Verb., Oft' feite der Newman Str.. nördlich von der Big Four Bahn. $1350. Anna Singer an Caroline L. Bent ley, Lot 36, Morris' zweite Addition. 40 bei 150 Fuß, verb., Nordseite der New Jersey Str., nördlich von 11. Str. $8000. Wm. C. Dudding u. A. an Thomas .gleicher, Theil vom süoöftlichenVier. tel, Section 22, Township 16. Range 4, 65.69 Acker, Warren Tp. $13.000. ChaS E. Holloway an Harry L. NobbinS, Theil von LotS 29 und 30. HannemanS Subd., östliche Seite von Washington Boulevard, nördlich von 44. Str. $2700. Lilly lZ. Roch an Andrew L. Henry, östliche Drittel von Lot 9, Square 63, 22 6 bei 195 Fuß, nördliche Seite von Maryland, östlich von Delaware Str. $22.500. Central Trust Company, Trust, an Harry L. RobbinS. Theil von LotS 12 und 13. Martindale & Co'S Sud divifion, 81.10z bei 300 Fuß, vacant, Oftseite von Meridian Str., nördlich von 40. Straße, $3280. kary Mann an Eliza A. Milner, Lot 94, BateS' Subdivifton. Theil von Außenlot 89, 41.6 bei 117 .uß, der. bessert, Südweft.Ecke von Bäte- und Pine Str.. $2500. Die Wirthe Martin Sharkey. 1026 Weft New York Straße und John Comftock, 25 Nord Alabama Straße, mußten gestern den Weg nach der Bafttlle antreten, da fie ihre Wirth, schaften nicht geschloffen hatten und fich auf diese Weise gegen das Nicholfon Gesetz schuldig gemacht hatten. Unter gleicher Anklage wurden die Wirthe George Eagan, 325 Süd Ca. pitol Ave. und Earl Ford, Burton Fiats, in Haft genommen.

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E i n Mord aus vers ch m ä h t e r Liebe und Selbstmordversuch auf offener Straße rief in Mainz große Ausregung hervor. Dort feuerte der Privatier Clauter auf die 23jährige, bildhübsche Tochter Marie des Feldwebels und MilitärarrestHausverwalters Hoffmann drei Revolverschüsse ab, so daß das junge Mädchen nach wenigen Stunden verschied. Die in ihrer Begleitung befindliche Mutter wurde durch einen vierten Schutz an der Hand verlebt. Hierauf richtete der Attentäter die Waffe gegen sich selbst und jagte sich eine Kugel in den Leib, die an der linken Hüftseite wieder herauskam; die Verletzung ist nicht lebenögefählich. Nachdem er im Rochusspital verbunden worden war, wurde er dem Untersuchungsgefängnitz zugeführt. Clauter hatte vor länaerer 3eit daß junge Mädchen kennen gelernt und wollte zu ihm in ein näheres Verhältnih treten, doch wurde ihm ein ablehnender Bescheid zutheil. Er drohte nun in einem Briefe, daß er das Mädchen und sich todten werde, wenn die Heirath nicht zustande käme. Als er dieser Tage wiederum einen Liebcsbrief abgesandt hatte, dessen Annähme jedoch verweigert worden war, faßte er den Entschluß zu der schrecklichen That, die er dann auch auSführte, als sich tfrl. H. mit ihrer Mutter auf einem Spaziergang befand. Ein besonders typis ch e s Quartier Kopenhagens ist der Alte Strand, wo die jovialen Frauen von Skovshoved unter aufgespannten Regenschirmen mit wirklichem Mut terwitz und Kopenhagener Schlagfertigkeit ihre Fische verkaufen. Seit zwei Jahren führte dort der Polizist Nathan die Aufsicht. Dieser hatte sich allmählich so unbeliebt gemacht, daß die Damen" sich mit einer Adresse, betreffend die Entfernung Nathans an den Polizeidirektor richteten. Als diese erfolglos geblieben war. beschlossen sie, sich an den Justizminifter zu wenden, obgleich bekannt war, daß dieser außerordentlich auf die Aufrechterhaltung der Autorität sieht. Da hatte eine der Damen" den Einfall, gleichzeitig eine Adresse an die popu läre Prinzessin Marie von Dänemark zu richten. Und damit hatte sie das Richtige getroffen denn kurz darauf traf von höherer Stelle die Mittheilung ein: EureBiite ist gewährt." Darüber herrschte nun große Freude am Alten Strand. Im Eaf Diamant" wurde ein Chokoladenkränzchen und ein Bierball arrangirt, man rief Hurrah für Prinzessin Marie und schmückte die leeren Fischkästen mit Flaggen, um sie unter Jubel heimzutragen. Bei der allgemeinen Begeisterung für die Prinzessin ging aber auch der Justizminister Alberti nicht ganz leer auS, und eine der Damen machte ihm die anerkennende Bemerkung: Ja, das ist nicht ein Mann, der einer Dame in's Auge schlägt." Höchste Einbildung. Du, warum läuft der Kraxelbuber immer am Rande des TrottorrS?" Er ist ein leidenschaftlicher Bergfteiger und wenn er so am Rande geht, bildet er sich ein. in schwindelnder Höbe über einen schmalen Berggrat zu lchreitenl"

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