Indiana Tribüne, Volume 29, Number 309, Indianapolis, Marion County, 23 August 1906 — Page 4
Jndians Tribüne, 93. August 1006
Jndiana Tribüne. Hnausgtgld von dr Vt Indianapolis, Ind. varry O. Tdudinm .... Vräfident. VeschiftSloealt No 31 Süd Delaware Straße. Telephone
itred rnt the Pott Office oi Indianapolis econd dass matter. Roosevelts Platform Die Zeit des Streitens und Zwei, fels auf welche Fragen Hin wohl die bevorstehende nationale republikanische Wahlkampagne ausgekämpft werden würde, ift vorbei. Präsident Roofevelt hat ihm in charakteristischer Weise ein Ende gemacht und Klarheit geschaffen. Er hat die Platform geschrieben und bekannt gegeben, auf der .seine" Par tei die Kongreßwahlenkampagne auSzu kämpfen hat und damit ift die Wahl kampagne thatsachlich eröffnet. Wer als guter Republikaner gelten will, muß sich auf die Platform stellen und sie nach bestem Wissen und Können der theidigm. Der Präsident wählte zu feiner Kund gebung dießForm eines Briefes an das Kongreßmitglied Watfon von Ohio, der dem republikanischen Kongreßwah lenauöschuß seine Dienste für die ganze Kampagne! angetragen hat. Er erklärt in diesem Briefe, wenn fich'S in der be vorstehenden! Wahl nur um Parteifra gen handelte, würde er -gezögert haben, vor der Öffentlichkeit irgend etwa? darüber zu f??en; er; sei jedoch der Anficht, daß alle guten Bürger, denen die Wohl fahrt deS Landes am Herzen liegt, die ungeheuren Errungenschaften deS ge genwörtigen Kongresses würdigen soll, ten; er meint, eS würde ein ernstes Nn glück für das Land fein, wenn die Bür. gerschaft den',Muth, den gesunden Per stand und den Patriotismus, welche der gegenwärtige Kongreß zeigte, nicht an erkennen wollte. Jetzt einen Wechsel in der Führerschaft und der Organisa tion deS Kongresses" vorzunehmen, hieße, nach .'Herrn Roosevelt, an die Stelle zielbewußten edlen Streben? eine zweck und ziellose Verwirrung setzen. Der gegenwürtigejttongreß habe in sei. ner ersten Sitzung ungeheuer viel ge than, viel mehr als irgend ein anderer Kongreß der Neuzeit, aber er habe na türlich ' nicht ZalleS thun können, kein Kongreß könne das fertig bringen und am allerwenigsten in einer Tagung. So verbleibe dem Kongreß zunächst noch die Annahme einer Bill, welche die Zahlung von! Kampagnebeitrügen fei tenS der Korporationen verbiete; ferner einer Bill, welche den Philippinen Zoll ermäßigungenigewührt und zum Drit. ten einer Vorlage, welche die Arbeit?, stunden der Eisenbahner beschränkt; auch sollte noch ein Gesetz erlassen wer. den. welches die Korporationen unter BundeSnufficht bringt. Man wird mit dem Präsidenten durchaus übereinstimmen, wenn er sagt, daß dies alles Fragen, bezw. Errun genschaften find, die daS ganze Land angehen und nicht als Parteifragen und Angelegenheiten anzusehen find, aber eS wird vielleicht manchen nicht ganz klar fein, warum fie jener Errun genschaften und der vom gegenwärtigen Kongreß schon in Angriff genommenen aber noch nicht vollendeten Gesetzgebung zuliebe, durchaus nur für repudlikani fche Kongreßkandidaten stimmen sollten, denn man erinnert sich doch, daß von demokratischer Seite tapfer mitgearbei tet wurde an jenen Gesetzen, die der Präsident so sehr rühmt, daß das Ver. langen danach ursprünglich von demo kratischer Seit ausging, und die heftig ften Gegner all' der guten Gesetzgebung gerade Republikaner waren. Und eben sowenig wie die glücklich gelösten Fra. gen" Parteifragen waren und durch ein republikanisches Parteivotum zum gu tm Austrag kamen, ebensowenig wird die Zollermüßigung für die Philipps nen, wenn fie zu Stande kommt, als republikanische Errungenschaft gepriesen werden dürfen, !ste ift von Haus aus eine demokratische Forderung und wird bestenfalls dem republikanischen Gedan ken abgetrotzt werden. Jedenfalls Hütte fie und alle andere vom Präsidenten zunächst in Aussicht gestellte Gesetzge bung mehr Aussicht, wenn der Kongreß demokratischer to&te, als er ift. Die Hauptsache ift aber die, daß die zu er wählenden Kongreßmitglieder erft im Dezember 19075 ihre Sitze einnehmen und damit mit jenen Fragm gar nichts zu thun haben werden, wenn der jetzige vom Präsidenten ob seines Muthes, seiner Weisheit und Vaterlandsliebe",
seiner famosm Organisation" und Zielbewußtheit" so sehr belobte Kon. greß nur halbwegs seine Pflicht thut. Nur dem. wag der Präsident über die fernere Politik seiner Partei zu sagen hat, kann man Wichtigkeit für die Wah. len zugestehen. Der Rest der Roose veli'schenPlatform ist aber weiter nichts, als eine bündige Stand pat".Erklä rung! Wir halten", sagt der Präsident, unwiderruflich zum Schutzzoll und meinen, daß die phänomenale indu strielle Prosperität nicht leichtfinnig in Gefahr gebracht werden darf!" Er sagt allerdings, wenn immer ein gewisser Zollsatz offensichtlich der Nation zum Schaden gereiche, dann würde er geän dert werden, falls sich das leicht und ohne Schaden thun lasse; und eine all. gemeine Zollrevision würde vorgenom men werden, wenn das Volk danach verlange, und die Revision mehr Vor theil verspreche als Nachtheil. Aber, als habe er schon zu viel versprochen, beeilt er sich, noch warnend" hinzuzu. fügen, daß die Zollfrage mit der Trust' frage gar nichts zu thun habe, und man die Monopole und Trusts" ge nannten Korporationen nimmermehr durch die Zollrevision bekämpfen könne. Dai sei einzig und allein möglich durch solche republikanische Gesetzgebung wie die vom derzeitigen Kongreß und sei
nem unmittelbaren Vorgänger er lassene. Diese bedingungslose Standpat.Er klärung ift die einzige wirkliche und wichtige Parteiplanke in RooseveltS Platform was er über die Noihwen digkeit der Fortführung der Arbeiten am Panamakanal und den weiteren Ausbau der Kriegsflotte sagt, ift selbst verständlich, bezw. nebensächlich und damit ift den Demokraten daS Jssue" für den Wahlkampf gegeben. Chicago Freilunch Geheimnisse! Und verlange nimmer und nimmer zu schau'n. waS fie gnädig bedecken mit Nacht und Grau'n." Ob die Erde das Beben und Kra chen wohl von den Banken gelernt hat, oder die Banken ihr Krachen der Erde abgeguckt haben. In Chicago hat man entdeckt, daß der ffreilunch doller giftiger Stoffe sei. Glücklicherweise fehlt eS in den Sa. loonö" nie an Segengiften aller Art. Einer Frau Helen Hamilton, ei ner schneidigen, bildhübschen Wittwe in New York, isk eS gelungen, zahl reiche wohldegüterte Narren von be deudenden Betrügen ihres Gelde zu trennen, und die also dlamirten Gim pel, führen jetzt herzbrechende Klage, daß fie sich von einer raffinirten Abenteuerin" so gewaltig über den Löffel darbiren ließen. Als ob der Betrug in solchen Füllen Monopol deS münn lichen Geschlechtes sein müßte. Schier unerträchlich gestaltet sich die Hitze, aber warte nur, balde wird daS erquickende Herdftlüfterl wehen und wir werden von den Leiden der Son nengluth erlöst sein, dafür aber von anderen Trubeln heimgesucht werden. Die Menschenqual ift eine ununter brochene Kette, fie ändert sich nur in ihrer Form. Bald ift's zu warm, bald zu kalt. Deßhalb müssen wir uns auch über die gegenwärtige drückende Hitze mit möglichst viel Hu mor hinwegzutrösten suchen. Dem geduldigen Publikum werden immer die Kosten aufgebürdet. Auch jetzt wieder, da die VerflcherungSgesell schaffen so tief in die Taschen greifen müssen, um den Feuerschaden von San FranciSko zu decken. Höhere Verfiche rungSraten werden in Ausficht gestellt. Den bisherigen Profit behielten die Ge sellschaften für sich. ' Die Kosten laden fie auf'S Publikum ad. Das ift der Lauf der Welt. Sehr erfreulich ift andererseits, daß die VerficherungSge sellschaften auf bessere Schutzmaßregeln gegen FeuerSgefahr dringen wollen. Wenn fie ihren großen Einfluß auch für Verbesserung unserer nachlässigen Baugesetze geltend machen wollten, würde wahrscheinlich die erschreckend große Zahl der Feueröbrünfte in den Vereinigten Staaten sich rasch vermin dern. . Reflexion. Früher hat mein Mann allmonatlich zwanzig Mark von seinem Gehalt zurückgelegt! . . . Seit er aber im Sparverein ist und dreimal wöchentlich in die Vereinsabende geht ift's aus bannt!"
Lehmhäuser für Erdbeben-
Gegenden Die Depeschen aus Chile geben noch keinen bestimmten Aufschluß über die Zahl der Menschen, welche bei der Ka taftrophe um Leben gekommen find. Hoffentlich find die Berichte, welche von 2000 Opfern melden, stark übertrieben. Bemerkenswerth ift jedoch die Andeu. tung, daß genau so, wie in San Iran ciSco. die FeuerSdrunft sich verheeren der erwiesen hat, als das Erdbeben. Daraus scheint sich als beherzigen?, werthe Folgerung zu ergeben, daß für vulkanische Gegenden besondere bau. liche Einrichtungen getroffen werden müffen. Für Wohnzwecke wird die Konftruction von einstöckigen Häusern aus ungebrannten Ziegeln angebracht sein. DaS ift wenigstens die Lehre, die aus dem kürzlichen Erdbeben in Neu.Meiiko zu schöpfen ift. Die' Häuser lösten sich beim Erdbeben in Staub auf, so daß die Bewohner unverletzt blieben. Häuser für GeschäftSzwecke und den großstädtischen Bedarf müssen, wie man in San Francisco beobachtet hat, ein tiefes Fundament und die Elastizität besitzen, wie sie Bauten aus Cement mit eingelegten Stahlftüben eigenthümlich. Mit Gegenden vulka Nischen Karakterö verhält eS sich unge. fähr so, wie mit Niederungen, die ver Heerenden Überschwemmungen auöge setzt find. Wie der Mensch seine Ein richtungen Letzteren angepaßt hat, so muß dies auch mit Ersteren geschehen. Colombiao cichthum. 2 et amerikanisch Gesandte über die natsin lich, HtlsOqueUe der epndlik. In einem Berichte über die Vorzüge der Republik Colombia gibt der mexikaniscbe Gesandte in Santa Je de Bogota, John Barrett, dem Staatsdepartement in Washington eine ausfübrliche Schilderung der natürlichen Hilfs. quellen des Landes, die wohl geeignet sein dürfte, die Aufmerksamkeit amenkanischer Unternehmer und Kapitalisten zu erregen. Der Bericht enthält u. A. folgende Ausführungen: Während Colombien ein echt tropisches Land ist. bietet es doch auf den Hochplateaus ein Klima, welches angenehmer kaum gewünscht werden könnte. Distrikte, welche an Areal dasjenige der Neucngland-Staaten umfassen, haben ein Klima, kühl und erfrischend das ganze Jahr hindurch. Zwischen diesen Hochplateaus strecken sich warme Thäler, in denen alle Produkte der Tropen in üppigster Fülle gedeihen. Der Durchschnittsbewohner Colombiens kann an jedem Tage auf seinem Tische die besten Produkte der heißen und gemäßigten Zone, die in unmittelbarer Nachbarschaft gewachsen sind, vereint sehen. Die Hauptstadt. Bogota, nur 250 Meilen nördlich vom Aequator belegen, erfreut sich eines geradezu idealen Klimas, welches die Stadt zu einem der gesuchtesten Luftkurorte der Welt machen würde, wäre der Platz nur leichter zu erreichen. Die Stadt ist 8500 Fuß hoch 'iber dem Meere belegen, auf einer Hochebene oder Savanna, welche sich etwa 100 Meilen lang, in einer Breite von 5 bis 40 Meilen durch die Berge windet. Alle Ackerbauprodukte der gemäßigten Zone gedeihen hier auf das trefflichste. Die Viehzucht hat einen solchen Aufschwung in Colombien genommen, daß der Gesandte prophezeit, die Republik werde in nicht allzu ferner Zeit im Stande sein. New Fork mit Fleisch zu versorgen. Colombien würde ein reiches Land sein, selbst wenn es allein auf Ackerbau und den Reichthum seiner Forsten, welche die werthvollsten Holzarten bergen, angewiesen wäre. Aber dazu kommen enorme Depositen höchst werthvoller Mineralien. Kohlenlager von bedeutender Ausdehnung sind vorhanden. Die Eingeborenen beuten vorerst die Weichkohlenlager in primitiver Weise aus und verschmähen die Anthracitoepositen, welche zu schwer zu bearbeiten sind. Gold wird in den Staaten Antioquia, Tolima und Santander gefunden und eines Taaes mag hier ein neues Klondike" entveckt werden, wie Sachverständige erklären. Silber und Kupfer wird in den obigen Staaten, wie in Cauca gefunden. Ändere Mineralien. wie Blei. Asphalt. Marmor. Quecksilber, werden in großen Mengen gefunden. In Pradera, nahe Bogota, findet sich Eisen in solchen Quantitäten in nächster Nähe der Kohlengruben, daß man großartige Eisenwerke angelegt hat. Was der Republik fehlt, sind Kommunikations-Mittel. Die Hauptsächlichste Eisenbahnlinie, von BonaVentura an der Pacificküste ausgehend, ist erst kurzlich fertiggestellt worden, und wenn das Eisenbahnnek einmal weiter ausgedehnt ist, um die reichen Bergwerks disrrikte zu erschließen und die Ackerbauprodukte dem Export zuaänglich zu machen, so wird sich nach Ansicht BarrettS eine bedeutende Handelsthätigkeit entwickeln. Der größte weiße Sap h i r, der je entdeckt worden ist, wurde kürzlich in Brasilien gefunden. Vor dem Schneiden wog der Stein 1250 Karat.
, Ein Tubcrkulosc-Mulcum. Interessantes HilsSmittel i Kamps gegen die weike Peft. Ein Tuberlulose-Museum hat die Landes - Versicherungsanstalt für das Großherzogthum Hessen zu Darmstadt eingerichtet und erstmals in dem GeWerbemuseum des hessischen LandesgeWerbevereins in Darmstadt ausgestellt. Die Sammlung ist bestimmt, weitere Kreise der Bevölkerung über die Gefahren aufzuklären, die von der Tuberkulose drohen, und sie über die Mittel zu belehren, die zu ihrer Bekämpfung dienen. Das Museum, das demnächst in seinen wesentlichen Theilen in allen qx'6 ßeren Orten des Landes als Wandermuseum zur Schau kommen soll, ist so eingerichtet, daß die Ergebnisse der medizinischen Wissenschaft in einer auch dem Laien leicht verständlichen Weile vorgeführt werden. Zunächst wird durch eine Anzahl von Uebersichtskarten ein anschauliches Bild über die Verbreitung der Tuberkulose im Deutschen Reich gegeben. Für Hessen im besonderen sind Karten bearbeitet, welche die Verbreitung der Tuberkulose in den einzelnen Kreisen des Landes nackweisen und eint Grundlage bilden für du Untersuchungen, worauf die Unterschiede in der Verbreitung der Krankheit zurückzuführen sind. Eine zweite Abtheilung behandelte die Ursache der Tuberkulose; es wird der die Krankheit erregende Bazillus in Reinkulturen vorgezeigt, sowie dessen Einwirkung auf die Lungen durch Zeichnungen und Präparate tuberkulöser Lungen. Dem Umstände, daß die Berufe, die mit großer Staubentwicklung verknüpft sind, in besonders hohem Maße der Tuberkulose anheimfallen, ist in der Ausfiellung durch eine reichhaltige Sammlung von Staubarten Rechnung getragen. Die Verhütung der Staubentwicklung in den Betrieben wird durch eine Reihe von Modellen erläutert. Weiter sind alle Vorbeugungsmittel zur Verbreitung der Krankheit vorgeführt. Reinlichkeitspflege in Wohnung und Fabrik, Desinfektionsmittel, Körperpflege, insbesondere der Zähne etc. Zur Vorbeugung und Heilung gehört auch die Ernährungsweise, worüber die Ausstellung ebenfalls wichtige Belehrung biete. Ueber die Art der Krankheiisheilung gibt eine besondere AbTheilung Aufschluß durch die Vorführung von Bildern der hessischen Heilstatten; graphische Darstellungen geben zugleich Aufschluß über die Dauer der in diesen Anstalten erzielten Kurerfolge. Die Heilbehandlung im Großherzogthum Hessen ist mit Unterstützung der Invalidenversicherung 3710 Personen seit dem Jahre 1900 zutheil geworden. Auch die modernen Grundsätze der Pflege erkrankte? Säuglinge werden an der Hand eines Modells der Heubnerschen Kinderklinik in Berlin, sowie von Abbildungen der Charlottenburger Säuglingsfürsorgestelle erläutert. In der letzten Abtheilung sind sodann die Schädlichkeiten, die der ÄlkoHolismus im Gefolge hat, und die auch mit der Tuberkulose in innigem Zusammenhang stehen, gezeigt. Die ganze Ausstellung, welche die weitestgehende Beachtung verdient, ist sehr Übersichtlick und unter Vermeidung alles Ueberflüssigen angeordnet; zur Förderung des Verständnisses sind an den einzelnen Gruppen und Gegenständen MerkWorte angebracht, außerdem liegt auch ein gedruckter Führer vor. Es ist Vorsorge getroffen, daß während der Dauer der Ausstellung Führungen, namentlich von ärztlicher Seite vorgenommen werden, damit etwaige Anfragen sofort in sachkundiger Weise beantwortet werden können. Auch Vorträge aus dem Gebiet der Tuberkulose sind während der Ausstellungszeit vorgesehen. Kurz, es ist alles vorbereitet, um die breitesten Schichten der Bevölkerung über die Tuberkulose zu belehren und sie im Kampfe gegen diese Volksseuche zu stärken. Bierkonkum in den Ver. Staaten. In dem verflossenen Fiskaljahre hat der Bierrerbrauch in den Ver. Staaten beträchtlich zugenommen. Der Mehrverbrauch von Bier bezifferte sich im Vergleich zu dem voraufgegangenen Fiskaljahre auf 160,000.000 Gallonen; auch wurden größere Quantitaten Whisky konsumirt. Die Steuereinnahmen aus Spirituosen erreichten im letzten Fiskaljahre eine Höhe von 5143,394,055; eine Zunähme von $7,435,542 im Vergleich zu dem vorausgegangenen Fiskaljahre. Die Steuer auf Tabak brachte $48.422,997, eine Zunahme von $2.763.886. Die Gesammteinkünfte aus gegokrenen Getränken, fast ausschließlich Bier, bezifferten sich auf $55,641. 858; für Bier allein auf $",4,651.636. Da jedes Faß $1 Steuer b.'ngt, beli?f sich der Gesammtverbrauch von Bier im letzten Fiskaljahre auf 54,C "1,636 Faß. Jedes Faß enthält 31h CM. nen. Im voraufgeganzenen Fislaljähre war der Bierverbrauch 49,459.539 Faß. D e r Schiffskreisel. Praktische Versuche mit dem vom Direktor des Germanischen Lloyds. Konsu! Otto Schlick, erfundenen Schiffskreisel wurden jüngst auf der Unterelbe bei stürmischer Witterung auf einem in voller Fahrt befindlichen alten Torpedoboot vorgenommen. Durch die Rotation des Schiffs kreisels wurden die Schiffsschwankungen fcrfi völlig aufgehoben.
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