Indiana Tribüne, Volume 29, Number 306, Indianapolis, Marion County, 20 August 1906 — Page 4

JudtANM Tribüne, 20 Augusi 1906

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Otraiilfltacbfn vsn dn G. Jndianapoli, Ind. Oarrtj O. Zhndium .... Vrifident. eschäftSlocalr No 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 869 Kr.trcd mt the Pott OAee ot Indianapolis as cond cltss matter. ,,GucatlQn'

. , . w r. . . I des aewe en itt, DU BUiianzone oer Cordillera Südamerika. ..CuScat lon", das heißt das Land, das wie eine Hängematte hin und herschwingt, So schwingen die Berhältniffe in den Ländern SädamerikaS hin und her, und die Menschen, welche die Berbült niffe macken. und die Erde, auf welcder die Menschen wohnen. Berhältniffe, Bevölkerung, Erde, alles vulkanisc. Am mächtigfim hat sich die Bulkanzor.e in der chilenischen Cordillera entwickelt, Ueber dreißia Eruption-keael träat

So nennen öle raulaner, oas IN" e,n oeu,,cyes pm aus oem wweiai- Ina ,ur Bowerh um sich zu arniidianervolk, welches einst Herr des La, ter, und zweitens zählt man doch nicht f mx S mizei etwa erm mt mm, mm m mm m mm mm m. H F 1 a l ' . . . -

diese allein! zwischen dem 30. und 43. wenn man einen gewandten Wagensüh. gerade das Werthvollste, was sich ftnGrad südlicher Breite, und als höchster rer besonder ehren wolle, so nenn, man fc Bulkan der Erde erhebt sich über 7000 ihn wohl mit dem Namm seines grie öttbm größeren Werth revrS.

Meter hoch der ?uSErupGonSaeftein bestehende Niesenkegel des Aconcagua. Die vulkanischen; Kräfte deS Riesen schlummern, wi. unter der Ueberschicht moderner Bildung und Lebenöbethä. tigung und unter fremdländischem Ein fluß bie ursprüngliche vultanartige Leidmschaft des chilenischen Bolkeö heute fester schläft als in irgend einem anderen Theile des südamerikanischen Lande, welches, wie eine Hängematte V hin und herschwingt. Die Bevölkerung von Chile, welche man das südamerikanifche Preußen' genannt hat, ist arbeitsam, frugal, zu frieden und fleißig. Amerikanischer, deutscher und französischer Einfluß ütl .kns nkskiln.. i'n "b'i'f ' w... , . i h, dn h SihtTHntifln nh ht, N,. ,"'.. , befferungen auf jedem Gebiet zu eigen. Auch Chile ist ebensowenig von dem Hin undZHerschwingen seiner Verhält niffe, wie vonZdem 'feinet Erde der schont geblieben. Aber die Militärdik tatur und Ider Büraerkriea. diese Uebel w rms nx n.u..tci t - I " I r a mw l ii n fr m 0 t mrw rr u 1111 n 1 110 rr nn. iuvumuuuMivui .v, - den die nwicklung deö Landes eben sowenig aufhalten können, wie die vielfachen Erdbeben, von welchen eö mm in M mrtffiiAt nintden ist, größerentSchaden anzurichten im XI JT! : runo gewen. , un aber nnd die vuttanl Qen e. . . . . malten, welcke 'lanae aescklummert. ,u , ' ' neuem Unheil erwacht. Valparaiso, die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, de .Thales deöi Paradieses-, der wich. tigfte Hafmplatz au der chilenischen Küste, ist von einer furchtbaren Katawh. mg.sucht?m.dm. Rch 11 S'n nur spä'llch. Nchnch,.n b d.n umfang oes unglvas vor, aoer ,on t r . v . t tn mm . t r jt I

wird von einer Wiederholung der verkürzt und selbst d,e Lebensmittel Licht. Die Madchen, die von der Heimsuchung, wielfie über die Königin ftnd billiger geworden. Wenn man die Arbeit kommen, schlendern mit wieha ,..i,is. an.. aui ..ei wx. .ixi aenden Schritten durch die Gassen

uumuum i 4upcu9 tuuu' - - m.Twir. ml. , ' OnRa.Xt arn k ihh hotppi artw uuv m Fels ist das Terrain abgerungen, und an den steilen, Hügeln kleben die HäuS. fin als mkkten ft auck abne das in. greifen entfesselter Elemente tn'S Meer ftkrzen. Fremde find Mitarbeiter ri d'm Werke. Balparaiso'S Bedeutung rasch emporzubrwgen, gewesen, und mit Hütern Kinn find di, bis,, nen der fremden Niederlassung entge- ' cv- .i L!x,i-il zivuxmuu o "N" ueutttt.v' mäkia kuene t Kai ttck die Stadt aus kleinmZAnfängen zu dem wichtig, a v,-" 1 - , en SafenvlaK der aamen KSSe ent. Lumii Nun ist au diese iflik hnn dem BeVhängM des .uscallon-, des Lan' des, welches wie eine Hängematte hin ..k k-winat ,?ni w,d,. Ni.l. O,.T,,rrtlt ift hinift W ' 7, I " '" Eigenthum angerichtete Schaden ist der Eindruck einzuschätzen, welchen die Ka taftrophe auf den kaum noch selbst ge festigten Sinn der Bevölkerung hervor bringen wird. Nun muß eö sich zei gen. ob Chile wirklich den Ehrennamen .das südamerikanische Preußen" mit echt trügt. NtSedO"sSrEhchNf. Der bekannte Journalist Dagobert von Gerhardt'Amyntor eifert gegm den Gedrauch dS orte Chauffeur". Der Kraftwagen sei eine deutsche Erfinoung; die Firma Deimler in Kann n 1. 1 t.l 1. . . k. . B ftadt bei Stuttgart habe den erftm

nzinmdtor eine Kraftwagens auf ben Kstt!t gebracht, und nun solle man

den Heizer eine solchen Wagen Chauffeur- nennen? Hat denn Frank reich dadurch, daß eö das Automobil bisher am meisten gepflegt hat, das echt erworben, daß wir der Bedienung dieser Wagen eine französische Bezeich' nung geben? Mancher mache sich in Deutschland lächerlich, indem er beim Netzball (Lawn t-rnnis) englisch zählen zu müssen glaubt, weil er meint, das Lawn.TenniS sei ein englisches Spiel diese Logik hinkt freilich aus beiden Füßen, denn erstens handelt es sich um i m mm . ? t - w am in . . per n cd. wmn man z. V. pernicyes Schach spielt) , beim ttrastwaM läßt sich aber auch nicht einmal eine ähnlich hinkende Entschuldigung vorbringen, denn er ist deutscher Herkunft, und ein Grund, den Heizer Chauffeur zu nennen, ist unerfindlich. Muß eS durckauS ein Fremdwort sein, so könne man utomedon (Ton auf der zweiten Silbe) in Borschlag dringen. 1 2 medon hictz bekanntlich der Wagenlen ker des Achilleus, und sein Name ist durch Homer unsterblich geworden: cdiscben Ahnherrn. DaS Wort habe einen paffenden Anklang an .Automo bil"; ut-heißt: selbst. und m6obedeutet: ich trage für etwas Sorge, Der Automedon ist also der Mann, der für seinen Wagen selber Sorge trägt und diese keinem der Fahrgäfte über laffen darf. sicher, die Ueberzeugung, bfl Ux 0culre Michel noch der gut. müthlge Schlucker von ehedem sei. hat v r t i . (c ixi .ii a b Onkel aus England nicht mit nach larienooo genommen. Die Gegner der uli-Arbeit am TTT ZZTJZ Panamakanal habm noch immer nicht . tr Qxi I barauf geantwortet, wer ihrer Ansicht m. cm(..:i : w .i.w..:rx I nacy v,e ivel, n ou uiumciiinjcn Klima der Kanalzone verrichten soll. Auf den Fürsten Ferdinand von I fnn ,b,nsll ,in Attentat beabstcktiat sein. 5offentlick wird die i--w--u- i w ii , . . . . l. 111 & . mm mm mm m. M m u a t m 1 gioBc 7if u it i umiuycu honen verschont. Sie ist keinen Schuß Pulver werth. Die Ausr.ttung der Pulanen auf den Bbilivv nen m etzt das näcbSe tta. - M ..,.... ,ß ntti iinrr khiitit npr rrjpn irnrn 9iin 1 i vu " umu uu5 . Wä tv rixMM. ...t k. BlttlMj. s,. k.t tml " mn lwer cpnei woyz n ica mey. uxt ewn Wie das Arbeiterbureau in Wash. inflton K ftnd bie .. beittlihn. Im ktzlm Jahr. .rhSllniß. ... . . . n. n . 1 maglg genregen. Die roeliszen wuroe uuicu arnuu pluil, i wie uii" . . ... .... ZMmL rts eme fi.,siqc ege.se,,e. an:.M:j.i.:i cuw v:. o.l.u ui. uuityuu nno nie eoen' mittelpreise höher geworden, ohne daß die Arbeitslöhne entsprechend stiegen.

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SST " "" thum der Stadt über, der verschiedene ufforderungm zugegangen find, den Thurm dann abzureißen. Anderseits . . anax m. - .....,. , v-t ... w r.r c', m m wm wm gm a mereorozogie ,anon venusen lvnne. Auch wirke derZThurm als Blitzableiter 1 . mm - . T emen qrn oer istor. uyeroem wn die daß er ür eine drahtlose Etation sehr geeignet tu us aum vielen ru' 1. ... . .w mi wi. i.wi ki. c. "n Bcwn" " iuoi, oic auinuoii. ..in .:. io,.c. im- ... -r n 019 zum lzurr ivio zu oeuun fl . - B a u e r 1 1 u ü n 1 1 1 4 1 1 n . G. i, Wohnhaus, West Michi gan. nahe Floren Str., 11,000. .. ,. .dw.. h.,h.u, si..d. uq rr., n,ow. - ronzo argrur,

Wohnhau, Orange Straße, nahe dürfen Der Verband der StraßenEhurchman Ave., G1.'.!00. Frau Vary fanger denn die herumziehenden

Mtchell. Wohnhaus, 908 Süd West Str., M50. niam Haueisen, Back- , . . ni . t m ätf. c ftein.Scheum. 944 Charles Straße, G2.900. Thomas usack Company, Schilder, Washington und Illinois Str., H600. William P. Diederick, Wohnhaus, 2440 N. Delaware Str.. tz8,500. M. Johnson, Wohnhau, i . r ernt. mj AAA i26. und Sherman Ave.. I2.000.

Ttt Einbruchsdiebstahl als Wisse.

V?. Ein New Yorker Versicherungsunternehmen hat unlängst angekündigt, daß die Gesellschaft in Zukunft keine Versicherungen gegen Einbruchsgefahr mehr übernehmen werde. Sie führt einen eigenthümlichen Grund dafür an: E3 ist in New gort eine neue Gene ma licken früheren Zeiten" heißt es weiter. stieg der Einbrecher in irgend einen Laden ein nahm, waj er gerad er reichen sonnte, suchte nraKs emen Hehler auf. versilberte die Beute und stickte. Das war der alte Typus der Einbrecher. Er ist am Aussterben, und an feine Stelle tritt der Mann. r wra f informirt sich über die Heute, die er holen will, nimmt, wenn es anaeht. einiae Ortsbesichtigungen vor. hat vielleicht einen oder zwei Ge. Hilfen, von denen einer sich vielleicht senden Polizisten weaen Trunkenheit arretirei lassen muH, und annektirt dann mrt Sachkenntnlh und Geschick sentirende Sacken sind. Die Beut? wird nicht zum Hehler bracht, fonde.rn zunächst eine Zeitlang in der ng des El K V ?b gljff ' schmolzen und die werthvollen Steine in fernen Städten verkauft. Der Einbrecher der Neuzeit führt V r.aI Glider Familienvater auf. gmg der Einbrecher in den Verbre. . m r r reuer. wo :yn mt Ponzei loron VUÜC1 lim, iwiin k lun u uuucn nfchte. heutzutage vermeidet den Berkebr m t Berufsaenossen. er aeHort irgend einem Klub an. Vorzugs weife einem polnischen denn wenn er dann mal wirklich mit der Polizei aonzm mriiih hrrtni fT m u ' ' M .. r tttischen freunde herbei, die für seinen po guien us zeugen muen. Cr aroen . mm m .. . mcht aufs Gerathewohl, fondern kann oe: jedem Geschäftsunternehmen" mit ziemlicher Sicherheit einen größeren Gewinn herausrechnen; auch F. i srt i . lpari er ein Velo, oersuar leoerzel! ber gutes, juristisches Talent, wenn m.rr., rM I Mrh in 4trt. nw. jiwtu um jjiuuii . sollte. Die Beute bei den einzelnen Diebstählen ist heutzutage größer als früher, eine Wiedererlanauna ist fast stets ausgeschlossen und so. bleibt der Versicherungs-esellschaft nur Übrig. zahlen. Unsere den letzten Jahren bel der Embruchs verückeruna zu eaen müssen und ft : ir- 1 . r, f A A-rtltr itnrr; r rr? ,"",vl V4miliu" &una der Sacklaae dazu entschlossen L.'m A - " ' ' " ' oas lv zu räumen. Die Pariser Stratzensanger. Abenddämmerung breitet ihre u" W 5ri.n. und 3 2 dunklen Schatten ein ungewisses 1 . . w u 1 ' . w. . . ,"; und die Kinder splelen ihre Spiele. ßch f einmal eine Menge ' L ... . p um einen Strap.enianaer aefammelt der m:t lauter Stimme das neueste Couplet singt. Die sentimentalen i hören zu spielen auf und stellen sich herum, die Mädchen wiegen sich im Takt und trällern den Reftain mit. Dieses echte Pariser Straßenbillj. das eine so merkwürdige Mischung von Leichtsinn und Schwärme- . mz,s.sl, ,tn (sirnm ,iWAn I Äv....vww.. " " w v.j .v beIt wohl jeder Reisende als eine ganz eigenthümliche cene m der Er innerung 1 itw rir. w:. ri ui .nun i Zde?M?' man viele Schwierigkeiten in den Weg legt. So haben die I rrr c. rr w ajcuiKutiiefl w oagegen zur xveor Iv, vp "v r"i I iTnithsS fit irSti.n ,in,n St ,.4,4 h.-if ht ßrrtfett.frtnAr I VHfVl.f V V w V...V.. fj und mehr kosten, für zwei SouS auf der Straße verkaufen, und sie haben einen Befehl von der Polizei erwirkt, daß daö streng verboten ist. Zudem haben die Straßenfänger überhaupt kein Recht, auf den Straßen zu sin!&Ä& a Dafe fie ihrem Beruf nackaeben Sanger haben so gut ihren Berban-d KÄI "un eine ociimnuc &.4uuiuiu, vuh mne hSTum an allen Orten, m e den Verkehr nicht stören, ihrem Gewerbe nachgehen dürfen und daß sie auf den Jahrmärkten und bei Volksen l" VlV. ' ZmJ schichten ' Elemente ani h J ' '

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So wird freilich die Romantik des

fahrenden Sängers" stark herabgemindert, aber wir dürfen hoffen, daß Paris die Strahensängerscenen, diese alteingebürgerte reizvolle Belebung seiner Straßenbilder, nicht verlieren wird. Die Pariser Polizisten sind tolerant und hören selbst den neuefien Gassenhauer gern, und wenn sie von der Strake Vertrieben werden. die sang wo Hinterfenstern ihnen mit Wonne lauschen wiro. Das Gewerbe des straßensängers ist unter Ümständen recht einträglich, und wenn er Gluck hat, so kann er an einem Tage 12 bis 18 Fr. verdienen. Auch thut er n feinem Theil eine bescheidene Kulturarbeit, denn die Pariser Straßenlieder, die zum Theil wie die Couplets von Bruant und Hanrof wirkliche Kunstwerke sind, zeichnen sich alle durch eine melodiöse Anmuth und durch witzige scharfe Beobachtung aus. Hin Tuverkulosc-Museum. Eine für die Bekämpfung der Tuberkulose sehr wichtige Einrichtung hat die Landesversscherungsanstalt für das Großherzogthum Hessen in Darmftadt in einem Museum geschaffen, welches dazu bestimmt ist, weitere Kreise der Bevölkerung über die Gefahren aufzuklären, die von der Tuberkulose drohn, und sie über die Mittel zu belehren, die zu ihrer Bekämpfung dienen. Eine große Reihe von deutschländischen Behörden Hai durch weitgehende Förderung die Sache unterstützt. Das Museum, das demnächst in feinen wesentlichen Theilen in allen größeren Orten des Landes als Wandermufeum zur Schau kommen soll, ist so eingerichtet, daß die Ergebnisse der medizinischen Wissenschaft in einer auch dem Laien leicht verständlichen Weise vorgeführt werden. Zunächst wird durch eine Anzahl von Uebersichtskarten ein anschauliches Bild über die Verbreitung der Tuberkulose im Deutschen Reich gegeben. Für Hessen im besondern sind Karten bearbeitet, welche die Verbreitung der Tuberkulose in den einzelnen Kreisen des Landes nachweisen und eine Grundlage bilden für die Untersuchungen, worauf die Unterschiede in der Verbreitung der Krankheit zurückzuführen sind. Eine zweite Abtheiluna behandelt die Ursache der Tuberkulose; es wird der die Krankheit erregende Bazillus in Reinkulturen vorgezeigt, sowie dessen Einwirkung auf die Lungen durch Zeichnungen und Präparate tuberkulöser Lungen. Dem Umstände, daß die Berufe, die mit großer Staubentwicklung verknüpft sind, in besonders hohem Maße der. Tuberkulose anteimfallen, ist in der Ausstellung durch eine Reihe von Modellen erläutert. Weiter sind die ..Vorbeugungsmittel zur Verbreitun der Krankheit vorgeführt, Reinlichkeitspflege in Wohnung und Fabrik. Desinfektionsmittel. Körperpflege, insbesondere der Zähne usw. Zur Vorbeugung und Heilung gehört auch die Ernährungsweise, worüber die Ausstellung ebenfalls wich' tige Belehrung bietet. Ueber die Art der Krankheitsheilung gibt eine besondere Abtheilung Aufschluß durch Vorführung von Bildern der hessischen Heilstätten; graphische Darstellungen geben zugleich Ausschluß über die Dauer der in diesen Anstalten erzielten Kurerfolge. Die HeilbeHandlung im Großherzogthum Hessen ist mit Unterstützung der InvalidenVersicherung 3710 Personen seit dem Iah 1900 zu Theil geworden. Auch die modernen Grundsätze der Pflege erkrankter Säuglinge werden an der Sand eines Modells eines Krankensaales der Heubner'schen Kinderklinik in Berlin, sowie von Abbildungen der Charlottenburger Säuglingsfürsorgestellen erläutert. In der letzten Abtheilung sind sodann die Schädlichkerten. die der Alkoholismus im Gefolge hat. und die auch mit der Tuberkulose in innigem Zusammenhang stehen, gezeigt. Die ganze Ausstellung, welche die weitestgehende Beachtung verdient, ist sehr übersichtlich und unter Vermeidung alle Ueberflüssigen angeordnet; zur Förderung des Verständnisses sind an den ein zelnen Gruppen und Gegenständen Merkwoile angebracht, außerdem liegt auch ein gedruckter Führer vor. E? ist Vorsorge getroffen, daß während der Ausstellung Führungen, namentlich von ärztlicher Seite vorgenommen werben, damit etwaige Anfragen so fort in fachkundiger Weise beantwortet nerven können. Auch Vorträge aus dem Gebiet der Tuberkulose sind während der Ausstellungszeit vorgesehen. Kurz, es ist alles vorlebtet, um die breitesten Schichten der Bevölkerung über die Tuberkulose zu belehren und sie im Kampfe gegen diefe Volksseuche zu stärken. Ein mysteriöser Ueberfall versetzte die Bevölkerung von Neubreisach in Elsaß in Aufregung. Der Posten vor dem Munitionsdepot wurde von zwei Männern mit geschwärzten Gesichtern Nachts überfallen, fernes Gewehrs und scharfer Patronen beraubt. Als der wachhabende Gefreite zu Hilfe kam, wurde er durch einen Schuß in die Schulter I . U M . ' Nöuder mit ihrer Beute.

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Man öffne eine Schachtel für ! die Kinder. Stelle es dann an emen Ort wo sie es reichen können. Dann beobachte man wie sie an Gewicht zunehmen werden. Man beobachte wie ihre Backen sich fürbm,sprotzend von Gesundheit und Leben. Uneeda Biscuit

sind die l emzigenl Soda Crackers" die nahrhafteste Speise von Weizen hergesteW, dcher die gesundeste Nahrung für Kinder.

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feuchtigkeitdichten Packet.

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0 Allerlei für'S Haus. Ziegel beim Kochen und Backen zu verwenden. Einige Ziegelsteine sind in der Küche unerläßlich. Es müssen immer drei derselben am unteren Ende des Herdes liegen. Auf ihnen stellt man alles, was fertig gekocht ist und nicht anbrennen soll. warm. Nie brennt darauf etwas an. Beim Backen legt man die Ziegelsteine unter das Blech, oder bei feinerem Backwerk noch unter das Einschiebeblech und bewirkt dadurch, daß der Kuchen nie anbrennt. Neuerdings legt man die Ziegelsteine auch auf die offene Flamme des Gasherdes, wenn etwas nur leicht fortkochen soll, und erzielt dadurch die besten Resultäte. Auf einem eisernen Zimmerofen steht immer ein Kessel mit Wasser zur Verdampfung in den Zimmern und zum Hausgebrauch. Damit dieser nicht zu scharf kocht, wird ebenfalls ein Ziegel untergelegt und so verhindert, daß das Wasser auf der glühenden Platte überkocht. Milchflecke aus hell- und dunkelfarbigen Wollstoffen entfernt 'man durch Abreiben mit Benzin und Nachwaschen mit warmem Wasser und Marseille? Seife. Papier auf Metall zu kleben. Papier, welches mit Kleister, Gummi oder Leim auf Metall befestigt worden ist, löst sich meist durch den Einfluß der Temperatur bald auf. und laßt dann auf der Metallfläche, besonders wenn sie recht glatt ist, die Schicht des angewendeten Klebstoffes zurück. Man hat nun ein Verfahren gefunden, welches jenen Uebelstand beseitigt, indem man das Metall in ein: starke, weihe Lösung von Wasch-Soda legt, mit einem fettfreien Lappen vollkommen rein abreibt, sodann Zwiebelsaft auf die Metallfläche aufträgt und dann das Papier in der gewöhnlichen Weise auflegl. Auf diese Weise auf Metall geklebtes Papier läßt sich nur durch Abkratzen entfernen. KittfürrinnendeFässer. 60 Theile Schweineschmalz. 40 Theile Kochsalz und 33 Theile weißes Wachs werden bei gelindem Feuer geschmolzen und dann, wenn die Mischung tüchtig siedet, 40 Theile Holzasche hineingerührt. Dieser Kitt eignet sich vorzüglich für Fässer, welche Rinnen und Sprünge der Dauben aufweisen. Mit dieser Mischung streicht man solche Stellen gut an, worauf man sicher sein kann, daß die Stellen luftdicht verschlössen sind. Theekannen sollten nach jeder Mahlzeit ausgewaschen und getrocknet werden. Sind sie von Granit oder Nickel, so kocht man sie einmal wöchentlich mit einer starken Lösung von Waschsoda aus, sie bleiben auf diese Weise inwendig ganz blank, und der darin bereitete The: hat einen reinen Geschmack. Praktische Verwendung vonTannennadeln. Man fülle die Speinäpfe damit. Sie nehmen den Auswurf besser an als Sand. Fällt ein Streichholz hinein, hat man den lieblichen Tannenduft im Zimmr. Auch brauchen sie nicht so oft erneuert zu werden, wie Sand. Nach dem Gebrauche werden sie verbrannt. Wollene Strümpfe. Tri kotagen und Flanellsachen reinigt man am vortheilhaftesten durch mehrmaligek Waschen in handwarmer Boraxlösung. Auf 1 Eimer Wasser nimmt man für 5 Cents Borar und eine Kleinigkeit aufgelöste Seife. Ge spült wird in lauwarmem Boraxwas ser. Dianach wringt man die Sachen fest aus und hängt sie sofort zum Trocknen auf. Dre auf diese Art be handelte Wollwäsche bleibt weich und . ri T 1 pvro uno iausl Nicyi ein.

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324 W. Marylantz. Erfiklafngc Ztzamiiicnwasche. ..... etdt kelepizo !zv e r A e r f a s s e r des Kuticy-ke-Liedes: Was kraucht dort in dem Busch herum, ich glaub', es ist Napolium?" sollte nach verschiedenen Zeitungsnachrrchten vor eiman Zeit gestorben fein. Dem ist nicht so! Wie man aus Schlesien berichtet, lebt Kutschke-Hofftnann, und zwar in BreSlau. Der noch immer stattliche Mann, geschmückt mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse, der im Kriege 1870 bis 1871 durch seinen unverwüstlichen Humor erfrischend und belebend auf seine Kameraden einwirkte, verfügt heute noch über naturwüchsigen Humor und schlagfertigen Witz. Herr G. Hoffmann-Kutschke war nach beendetem Feldzuge meje Jahre in Hansdorf als konigl. EisalbahnStationSasstftent thätig; nach seiner Pensionirung siedelte er nach BreSlau über und verwaltet dort heute noch daö Amt eines KirchenkvssenRendanten. Ihm und semen mannlichen Nachfolgern ist daö Recht ver liehen, den Namen HofftnannKutschke" zu fuhren! r I n der japanischen Provinz Tango, an der Westküste gelegen. hat sich neulich ein eigenartiger Vorfall zugetragen. Am Strande des Meereö tn der Nähe deö Dorfes In,mura war eine ftri damit beschäf tigt, Seetang aufzusammeln, der in Japan vielfach als Nahrungsmittel benutzt wird und, nebenbei gesagt. vermöge seines Jodgehaltö auch medizinische Wrrkaen auSübt. Sie batre ihr Kind, das sie nach japanischer Sitte auf dem Rucken trug, der Bequemlichkeit halber abgebunden und in den Ufersand gebettet. Daö Kleine war erst zwei Monate alt. Während sie so gebückt sich in dem seichten Wasser bin und her bewegte, horte sie ihr Kind schreien, achtete aber zunächst nicbt daraus, wohl in der Annahm, day eö sich wieder beruhigen werde. Schließlich aber wandte sich die Frau doch einmal um und sah gerade noch, wie eine große schwarze Krähe über ihrem Kinde schwebte, aus deren Schnabel Blut herabtropfte. Bei ihrer Annäherung floa der Voael davon. Die Frau eil nun oortbin und fand zu ihrem Schrecken, daß die Krähe dem Saugttna das lwke Auge ausgehackt hatte; außerdem hatte das arme Geschöpf im Hinterkopfe noch zwei ziemlich große Löcher von der Größe eines Sen (einer japanischen Kupfermünze, etwa so groß wie ew Quarter). Die weiche Scbädeldecke war durchbrochen. Die Frau suchte sofort ärztliche Silfe.aber da Kind starb w kurzer Zeit. ßropäischeS epaemet. Wechsel, Creditdriese, Postanweisungen, auf alle Städte Europas. . Schiffsscheine von und nach Europa. nd Verkauf ausländi schen Geldes. Ro. 35 Süd Meridian Str. Merchaots National Bank.

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