Indiana Tribüne, Volume 29, Number 304, Indianapolis, Marion County, 17 August 1906 — Page 4
Jnd tan Tribüne, 17. Augufl 19062
4 Jndiana Tribüne. Hnauseeden von dn Wtebeg E , Indianapolis, Ind. Harry O. Thudium .... Präsident. Geschäfts loe alt No. 31 Süd Delaware Straße. TEL8PM0NE ttnwred t the Post Office ot Indianapolis a, second dass matter.
Nappapyxt's Revc ruft Echo hervor. Der Hieb, den da? Muckerelement von der 3. Staats- Konvention der De legaten deutscher Vereine am 11. August in Jort Wayne, sowie von Herrn Rap paport in seiner Rede versetzt erhielt, muß wohl gesessen haben; denn die der muckerte Indianapolis News" quit tirr darüber und die FortWayne News" fühlt sich bemüßigt, den Erguß nachzuempfinden. Die Indianapolis NewS" schrieb unter Anderem : .Herr Rappaport sprach von der WünschenSwerthigkeit, in diesem Lande the liberty of native gerrnan Custorns" zu bewahren." .Unsere Hauptarbeit ift, die Horden Ausländer, die hierher geschneit fom men, in Homogenität zu bekommen, und amerikanische Institutionen, am? rikanische Ideale und amerikanische Sitten bei ihnen zur Anerkennung zu bringen. Die Amerikaner haben ein Recht, zu verlangen, daß die Eingewan derten, wenn sie Bürger werden, sich den amerikanischen Wegen fügen und streben, Amerikaner zu sein und sonst nicht s." .Leute wie Rappaport können Amerikaner nichts in Bezug auf Freiheit lehren. Er kommt aus einem Lande. in welchemZLeute dafür bestraft und eingekerkert! werden, daß sie Ansichten AuSdruckZgeben, die der Regierung un angenehm find; aus einem Lande, in welchem Arbeiter, wenn sie O f f i ziere nicht ordnungSge müß gegrüßt haben, ge t ö d t e t w o r d e nl f i n d. Die Hunderttausende Deutsche. die nach hier kamen, flohen nicht aus der Freiheit in den Despotismus, sondern auS dem Despotismus in die Freiheit. Wir ha den hier keine iPreßcensur, keine Beein trüchtigung derZfreien Rede, keine MajestütSbeleidigung." .Unsere deutschen Freunde, anstatt sich aufzulehnenlgegen sehr angebrachte Gesetze, welche rechtlich Gesetzeskraft er langt und die den Willen und die Meinung eines freien Volkes repräfentiren, das durchtifreie gewählte Reprüfentan ten spricht, sollten einsehen, daß sie hier frei find, wi , sie lnie zu Hause waren und sollte ngdankbar sein für diese Segnungen." .Der Angriff auf das Nicholfon und das MooreGesetz und daS Verlangen nach dem Ausschluß aller Lehren aus der Schule inbezug auf die Wirkungen des Alkohols machen es klar, was bei dem Worte Freiheit gemeint ift. DaS Verlangen steht nach unbeschränk tem Getränkeverkauf." .Unsere deutschen Freunde haben daS völlige Recht, gegen alle in Kraft befindlichen Gesetze zu opponiren, jedoch sollten fie eS thun, weil sie glauben, daß fie schlecht für Amerika und daS amerikanische Volk find und nicht weil fie glauben, fie seien den heimischm deutschen Gebräuchen feindlich. Und wenn fie ein Recht haben, denselben zu opponiren, so haben'andere daS Recht, dieselben zu unterstützen, und alle find verpflichtet, dem Urtheil an den Wahl' Plätzen fich zujunterwerfen." Zunächst möchten wir die verehrte .Indianapolis News" fragen, wo Herr Rappaport von the liberty of native German"Customs" gesprochen hat. die er hier einführen will ? Wir lasen seine Rede! wiederholt sehr aufmerksam durch, konnten jedoch diesen Ausdruck oder einen ähnlichen nicht finden. Also ift daS ganze Gefasel des Jingos in der Indianapolis :NewS" über diesen Punkt für dieittatz. Will unSidie verehrte .Indianapolis NewS" gefälligst einmal angeben, was amerikanische Ideale find, die wir uns mit Volldampf aneignen sollen ? Die Anbetung deS Geldsacks? Die An nähme deS Princips, Macht geht vor Recht ? Die Anerkennung des Prin ctpS, daß eine Handvoll Mucker uns vorschreiben kann, was wir essen und trinken sollen ? DaS würde den Her nn Rativiften freilich in den Kram paffen ! Auch sollen natürlich die Ein gewanderten keine eigenen Ideen von Freiheit haben, Freiheit, die ich meine,
giebtS nicht, sondern nur die wird der langt, die die Mucker meinen. Jedoch müssen uns die Herren entschuldigen, wenn wir unS unsere Begriffe von Freiheit selbst bilden und nicht vor. kauen lassen wollen ! Ueberflüsfig ift der Hinweis, daß, was wir zu verlangen hätten, wir als Amerikaner und nicht als Deutsche zu verlangen hätten. Herr Rappaport hat in seiner Rede ausdrücklich gesagt, daß wir alles waS wir verlangen, als Amerikaner verlangen. Also: Wir verlangen als Amerikaner, daß unS un sere durch die Verfaffung gewährleiste, ten Rechte nicht verkümmert werden, wir verlangen, daß der Staat aufhört, in unsere Privatangelegenheiten hinein zugreifen und Vorschriften uns zu ma chin. wo er unS in Wirklichkeit nichts zu sagen hat. Wir als Katholiken. Protestanten oder Juden oder Ungläubige verwahren uns gegen die Oktro irung von Methodiften'ttirchengesetzen, gegen daS Hinüberspielen von kirchlichen Gebräuchen in die Staatsgesetzgebung. Der SonntagSzwang ift ein sektenkirchlicheS Kirchengedot, denn Katholiken, Lutheraner, Juden und Ungläubige kennen ihn nicht, und sektenkirchliche Kirchengesetze sollten w der Staats gefetzgebung keinen Raum finden. Und für Annahme amerikanischer Ideale bedanken wir uns aus einem einfachen Grunde; uns find unsere deutschen Ideale, Ehrlichkeit, Sittlichkeit, Treue, Gesetzesliebe, Liebe zu Kunst und Lite ratur noch lange gut genug. AmerikanischeJdeale müs. senerftnochentdecktwer. den, bevor Wir sie gegen unsere deutschen ver tauschen können! Die Behauptung der .NewS", daß in Deutschland Arbeiter, die Offiziere nicht vorschriftsmüßig gegrüßt hätten, erstochen worden feien, reiht fich dem andern im Artikel verzapften Blech würdig an. In Deutschland brauchen Ardeiter die Offiziere ebensowenig zu grüßen wie in Amerika. Die Schauermähr kann nur dem Denkerhaupte eines in der Redaktionsftube eine europäische Spezialdepesche fabrizirenden gelben Korrespondenten entsprungen sein! Und mit der vielgerühmten Freiheit ift eö auch nicht weit her. Wenn der Despotismus in Deutschland so groß ift; wenn die ZZuftünde draußen so schauerliche find, daß der arme Arbeit?, mann erstochen wird, wenn er den Offi zier nicht grüßt, warum kommen denn keine Deutschen mehr herüber? Wo find fie denn, die Deutschen? Wo ift denn die deutsche Einwanderung geblie btn ? Die Zustände können koch nicht ganz so schlecht ins Deutschland sein, daß die Deutschen von heutzutage die alte Heimath vorziehen und fich nicht mehr im FreiheitSftall niederlassen wollen. Der FreiheitSftall ift eben zum AugiaSstall geword-n, der einmal ordentlich ausgemistet gehört, und die amerikani sche Freiheit hat ihre Lockungen der. loren. In Deutschland werden keine Ameri kaner wie Sklaven in Holzfällerlagern behandelt, und werden auch keine Ar beiter von Milizsoldaien niedergeschof. sen, wie wir Beispiele vonZExempeln" haben. Die Behauptung, daß die bestehen den Gesetze der Ausdruck des VolkSwil lenS seien, entspricht der Wahrheit edensowenigZalS die anderen Behaup. tungen genannter Zeitung. Die Gesetz geber, meistens aus dem Hinterwalde stammend, infolge unserer famosen Einteilung in Kongreß oder Legisla. tur.Diftrikte lund der hieraus refulti renden famosen Mißftände, machen die Gesetze. Ein solcher Hinterwäldler, des. sen Unfähigkeit) oft nur von seiner Feigheit übertroffen wird, stimmt, be einflußt durch allerleiZZSchürzen und Temperenzlobdyiften für irgend ein vorsündfluthlicheS Gesetz, um dieses Machwerk dann als den Ausdruck des VolkswillenS" zu bezeichnen, zeugt von köstlicher Naivetät. Der Vorwurf, daß die von uns an geftrebte Freiheit die Trinkfreiheit ift, wurde uns natürlich nicht erspart, trotzdem Herr Rappaport in seiner Rede selbst eine solche Auffassung zurückwies. ES ift dtesjweiter nichts als eine wis. sentliche Entstellung der Thatsachen. Am famosesten ift jedoch der Hin weis, daß wir hier freier feien, als wir eS z Hauseiwaren, und daß wir dank bar für diese Segnungen sein sollten. Bravo! Jetzttfehlt nur noch, daß uns gesagt wird: wenn eS Euch nicht paßt, macht, daß Jhrwieder hinüberkommt. Ein solcherjPaffuSiwüre völlig im Ein klänge mitilder ijingohaften Natur des Artikels gewesen undhütte demselben die KroneZaufgesetzt. Der Artikel ift
ein Gemengsel von Entstellungen, zu. meist wiffentlich falscher Behauptungen und falscher Schlußfolgerungen, und reflectirt die Wuth darüber, daß die Deutsch'Amerikaner eö satt find, fich von einer Handvoll Mucker am Güngel bände leiten zu laffen. Und den Muckern schadet der Aerger nichts, im Gegentheil. (Fort Wahne Freie Presse.)
Europäische Nachrichten. -Provinz Sachsen. Magdeburg. Ihre goldene Hochzeit begingen der Monieur Karl Friedrich und seine Ehefrau Dorothea, geb. Pabst. Die nochmalige Einsegnung erfolgte in der ohonniskirche durch Superintendent Trümpelmann. Der Jubelbräutigam ist 78, die Jubelbraut 72 Jahre alt; beide erfreuen sich völliger geistiger Frische und körperlicher Rüstigkeit. Arneburg. Kürzlich gmg das Pferd eines Stendaler Händlers, das in einem hiesigen Hofe stand, mit dem Wagen durch. Leider überrannte das rasende Thier den 70 Jahre alten schwerhörigen Arbeiter Page, der so schwere Verletzungen davontrug, daß er alsbald starb. Benshausen. Der hiesige Fuhrmann Grimm, ein solider Mann, wurde unweit von hier von seinem mit Basalt beladenen Wagen überfahren und erlitt derartige Verletzungcn, daß er sofort den Geist aufgab. Erfurt. Beim Ballspiel fiel das dreijährige Söhnchen des Schuhmachermeisters Staub in die Gera und ertrank. Halle. Im hiesigen Siechenhause starb im Alter von 65 Jahren der frühere Arbeiter Karl Fischer, der Verfasser der Denkwürdigkeiten und Erinnerungen eines Arbeiters." Die Lebensbeschreibung, die zwei starke Bände umfaßt, machte seiner Zeit ein gewisses Aufsehen und wird wegen der urwüchsigen Darstellung höchlich gerühmt. Wormsdorf. Unter starker Betheiligung von 21 auswärtigen Vereinen feierte der hiesige Männergesangverein das Fest seines 50jähr: cn Bestehens. Landwirth F. Peters hielt die Festrede, der ein GesangsWettstreit der einzelnen Vereine folgte. Ein Festball bildete den Beschluß der Feier. Wolmirstedt. Beim Abbruch eines Schornsteins auf der Zuckerfabrik von Friedrich Loß u. Co. stürzte der Schornfteinbauer Satta jun. aus Chemnitz etwa 40 Fuß herab. Er erlitt so erhebliche Verletzungen, daß er sofort starb. Sein Vater, der mit ihm bei dem Abbruch beschäftigt war, konnte sich noch halten und wurde gerettet. Hrovinz gbannovev. Hannover. Das Fest der goldenen Hochzeit konnte kürzlich Siegellackfabrikant Engelke mit seiner Gattin in seltener Rüstigkeit begehen. Einen tödtlichen Unfall erlitt der Zimmerer Christiansen. 51 Jahre alt, hier wohnhaft, dadurch, daß er bei einem Umbau m der Kniestraße 5 Meter hoch abstürzte und sich einen Schädelbruch zuzog. Der Schwerverletzte wurt in's Krankenhaus überführt, wo er, ohne das Bewußtsem wieder erlangt zu haben, nach kurzer Zeit verstorben ist. Bremervörde. Sein 50jähriges Jubiläum als selbständiger Kaufmann beging Kaufmann Georg Jüssow hier. Celle. Vor einiger Zeit stürzte das Lastautomobil der Brauerei Schillmg von der Brücke hoch hinab in den Boyer - Bach. Der bei dieser Gelegenheit mit verunglückte Fahrer Meyer ist bald darauf an den Folgen des Unfalls gestorben. Göttingen. Der ruchlose Messerheld Arbeiter Busch aus Oberscheien, der gelegentlich des Fahnentveihfestes des Krieqervereins in Mnnsen n Vorsitzenden dieses Vereins, Oekonom Bohne, erstach, hat sich im hiesigen Landgerichts - Gefängniß der irdischen Gerechtigkeit entzogen. Er erhängte sich in seiner Zelle an einem Stricke, den er aus Streifen seines Hemdes gefertigt hatte. Holte. Unerwartet und schnell fand der Haussohn Bergholz hier, ein im besten Alter steheröder junger Mann, seinen Tod. Er besuchte die Fahnenweihe des Pennigsehler Kriegervereins und traf beim Wirthshaus gute Bekannte. Ewer von diesen, der Dienstknecht Hassel. wollte einen Scherz machen und gab Bergholz einen Stoß. Dieser glitt aus und fiel hin, stand aber bald wieber auf und war weiter fröhlich und lustig, als wenn nichts geschehen sei. Auch einige Zeit später war er noch ganz auf Deck, bis er plötzttch unwohl wurde und sich zu Bett legen mußte. Bald hatte er die Besinnung verloren und war in kurzer Zeit eine Leiche. Die vorgenommene Sektion ergab als Todesursache emen Schäbelbruch an der linken Schläfe. Lüneberg. Der in der Tapetenfabrik von Penseler u. Sohn Nachf. hier beschäftigte Farbenmeister Johannes Kühl beging kürzlich sein 50jähriaes Arbeitsjubilaum. L ahe. Letztens ist der 16 Jahre alte Sohn deö Arbeiters Ernst Barn-
Vtv Weg zum mensch, lich, Herzen durch den Mund er Khrk, Sonst hb' ich mich, wie ich finde, i die eU grirrk. v -peker pidr.
so so rein Diese Sie ist an m finden, storf auf dem Wege zur Arbeit mit seinem Rade zwischen hier und Kl. Buchholz gestürzt und ist todt neben demselben liegen geblieben. Ein Herzschlag hatte seinem Leben ein vorzeitiaes Ende bereitet. Wulsdorf. Vor einiger Zeit verschied nach nur kurzem Kranksein unser früherer Gemeindevorsteher, I. N. Brakhahn, in seinem 87. Lebensjähre. Provinz WsstfaLen. Münster. Sein 50jähriges Dienstjubiläum beging dieser Tage Justizrath Notar C. I. Meyer hierselbst. Der Jubilar wurde am 1. Dez. 1832 zu Burgsteinfurt geboren, besuchte das Gymnasium in Coesfeld und widmete sich seit 1854 dem Studium des Rechts an den Universitäten zu Würzburg. Breslau und Berlin und wurde dann nach wohlbestandcnem Examen als Auskultator vereidigt; damit trat er definitiv in den Justizdienst, dem er nunmehr 50 Jahre angehört. A l t o n a. Vor Kurzem erschoß sich aus unbekannten Motiven der bei der Firma Basse und Selve angestellte Bureaugehilfe Kröchen, Die Leiche wurde in die Halle des lutherischen Kirchhofs gebracht. Bochum. Das ljährige Töchterchen der Familie Matnor an der Hernerstraße schüttete sich eine Kanne heißen Kaffee so unglücklich über den Körper, daß es kurz darauf eine Leiche war. Dortmund. Auf dem Schießstände am Fredenbaum wurde während des Schießens der mit Anzeigen beschäftigte 16jährige Rudolf Stolle von einer Kugel getroffen und so schwer verletzt, daß er bald darauf starb. Wer den unglücklichen Schuß abgegeben hat, ist nicht festgestellt worden. Hagen. Bei einer FeuerwehrÜbung, die im Stadttheil Eilpe abgehalten wurde, benutzte man auch die große, vier Stockwerke hohe Drehleiter. Der Obertheil der Leiter brach plötzlich ab und der darauf stehende Steiger Pieau stürzte in die Tiefe. Er wurde mit schweren Schädelbrüchen in's Krankenhaus gebracht, wo er alsbald gestorben ist. O l s b e r g. Hier feierte das Ehepaar Rentner Ferdinand Carthaus die goldene Hochzeit. P a d e r b o r n. Bei der Putzarbeit am Hotel Fürsten Woldemar stürzte der Stukkateur Werner aus Wewer und erlitt schwere Verletzungen. Werl. Letztens wurde die Fa milie des .Arbeiters Christiani hier in große Trauer versetzt. Das ungefähr drei Jahre alte Söhnchen spielte mit anderen Kindern in der Nähe des Hauses an einer Stelle, wo von zwei nebeneinander führenden Straßen die eine beinahe 2 Meter tiefer liegt als die andere. Das unglückliche Kind fiel von dieser Höhe herab und blieb unten bewußtlos liegen. Der schleunigst herbeigerufene Arzt konnte nur den Tod konstatiren, der infolge Genickbruches sofort eingetreten war. Vheinprovinz. öln. Der Leiter der Kapelle des Jnf.iterie - Regiments Ro. 53, Königlicher Musikdirektor ...ix Granzow, feierte hier sein 5jäb.,ges Dienstjubiläum. Das Offiz.. .korps veranstaltete ihm zu Ehren ein estmahl, wobei der Kommandeur Q.'rst Freiherr von Lüttwitz den Jubilar als pflichttreuen Soldaten und idealveranlagten Künstler feierte. Aachen. Der Geh. Kommerzienraty Ktrvorfs, Generaldirektor des yiesigen Hüttenvereins, hat zum Andenken an seine verstorbene Frau Stiftungen im Gesammtbetrage von 100,000 Mark gemacht. Im Einzelnen überwies er 50.000 Mark verschiedenen Frauenvereinen, 40.000 Mark dem Luisen - Hospital. 5000 Mark für die Armen der Buetscheiber Gemeinde und 5000 Mark für das Marien - Hospital in Raeren.
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