Indiana Tribüne, Volume 29, Number 302, Indianapolis, Marion County, 15 August 1906 — Page 6
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WM . . . Jndiana Tribun, 13. Auguft 1906
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Oeffnung eines Kaisergrabes.
In der Kaisergruft zu Aachen hat dieser Tage ein höchst bemerkenswert thes Ereigniß stattgefunden die Oeffnung des silbernen Sarkophags, in welchem im Jahre 814 der große Ahnherr der Karolinger beigesetzt wurde. Der deutsche Kaiser Otto HI. war es, der zuerst im Jahre 1000 nach Christus dieGruft seines großen Vorängers öffnen ließ. Nach den Berichten aus damaliger Zeit, die vielleicht der romantischen Ausschmückung nicht ganz entbehren, fand man den todten Kaiser auf seinem marmornen Throne sitzend, im Kaisermantel und das Schwert an der Seite, auf seinen Knien lag die Bibel. In dieser Gestalt lebt er in Geschichte und Sage als der machtvolle Gebieter und Einiger des heiligen römischen Reiches deutscher Nation, unnzeben von seinen Paladinen, unter denen Roland der gefeiertste ist. Die römischen Päpste haben ihrerseits den großen SchutzHerrn der Christenheit, der mit scharfem Schwert die heidnischen Sachsen zu der Religion des Nazareners bekehrte, dadurch anerkannt und geehrt, daß sie ihn unter die Heiligen der katholischen Kirche erhoben. Papst Paschalis HI. vollzog die Heiligsprechung im Jahre 1164, und aus diefemAnlaß ließ der damals herrschende Kaiser Friedrich Barbarossa nochmals die Grabesruhe Kaiser Karls stören. Die Gebeine desselben, welche nunmehr zu heiligen Reliquien geworden waren, ließ er sammeln' und in kostbare Gewebe gebullt von neuem beisetzen. Mit Friedrich Barbarossa theilt ja der Kaiser Karl den Volksglauben, daß er nicht in seinem Sarge ruhe. Wie Friedrich Rothbart im rabenumflogenen Kyffhäufer sitzt und auf des Reiches Erwachen zu neuer Macht und Herrlichkeit wartet, so erzählte man sich auch von Mund zu Mund, daß Kaiser Karl im Unterberg bei Salzburg weile und einst erscheinen werde als Wiederhersteller der Herrlichkeit feines- Reiches. Die kostbaren Gewebe nun, in welche die als Reliquien verehrten Gebeine Kaiser Karls gehüllt sind, bildeten den Grund, weshalb vor kurzem wiederum einmal im Münster zu Aachen der silberne Sarkophag Kaiser Karls geöffnet wurde. Der Wunsch des regierenden Kaifers aus dem Hohenzollernhaufe hatte die Erlaubniß dazu von dem Kardinal-Erz-bischof Fischer von Köln erwirkt, und im Beisein geistlicher und weltlicher Würdenträger vollzog sich die feierliche Ceremonie. Nicht die romantische Verehrung des großen Kriegshelden, nicht die religiöse Schwärmerei für den heiliggesprochenen Vorkämpfer der Kirche störten die Ruhe dieses Kaisergrabes, sondern der wissenschaftliche Forschungseifer der Neuzeit, welcher die prunkvollen Erzeugnisse längst vergangener Webekunst in historischem Rahmen der neuzeitlichen Kunstforschung und Kunstübung als nachahmenswerthes Muster vorführen will. Bei dem bemerkenswerthen Vorgang, bei welchem unter anderen das Collegialstiftkapitel und der erzbischöfliche Ccmmissär und Notar zugegen waren, sprach der Direktor des königlichen Kunstgewerbemuseums in Berlin, Geheimer Regierungsrath Lessing, im Namen der Museumsverwaltung semen Dank für die ertheilte Erlaubniß aus und entwickelte ein Bild der hauptsächlichsten Leistungen, die unter seiner Leitung durch die Veröffentlichung der Abbildungen alter Stoffe erzielt wurden. Sodann wurden der Sarkophag und der innere Zinksarg geöffnet und die beiden in diesem enthaltenen kostbaren Gewebe herausgenommen. Die Reliquien in dem Sarge wurden unversehrt vorgefunden; bei ihnen lagen drei Urkunden aus den Jahren 1481, 1483 und 1861. Geheimrath Lessing erläuterte die kunsthistorische Bedeutung der beiden Gewebe, von denen das eine, das vier Elephantenfiguren zeigt, aus der zweiten Hälfte des zehnten, das andere aus dem zwölften Jahrhundert stammt. Die kostbaren Gewänder wurden mit Erlaubniß des Kardinals Fischer in Berlin Photographirt und alsdann wieder in den Schrein aufgenommen. Die Reproduktionen finden in einem Werke des Geheimraths Lefsing über die Geschichte der Gewerbe Verwendung. Unter dem Namen Nortbwestern Homestead Movement Co." ist in Yankton. S. D.. eine'Neger - rga nisanon zu dem Zwecke gegründet worden. Neaer der besseren Klasse von Missouri. Mississippi und Alabama nach den Staaten des Mittelwestens zu brinaen. Die Organisation wird im Einklang mit der Link Brothers"Oraaniiation arbeiten, welche vor tmu aer Zeit aeqründet worden ist. Diese Gesellschaft behauptet, in Missouri und Mississippi hundert solcher Organisationen zu ie 15 bis 20 Familien au haben, die bereit sind, nach dem Norden auszuwandern, sobald die Ernte m ihren jetzigen Wohnorten rwrüber ist und sie dadurch das nöthige Reisegeld erhalten. Es sind bereits große Landtratte in den Counties Meade. Stanley und Lyman sichergestellt worden, unld die erste Kolonie soll nahe von Whlte Lake, Aurora County. S. D. gegründet werden
Viele Sioux Indianer von Süd-Dakota haben nun auf der dortigen Holy Rosary Mission einen Congreß abgehalten, zu demsich tausende civilisirter Indianer einfanden. Viele hatten 300 bis 400 Meilen zu fahren oder zu reiten und große Strapazen durchzumachen. Der Leiter des Ganzen war der Bischof Johann Stariha. Die Prärien mit ihren vielen Zelten, Wagen und Pferden boten ein buntes Bild; die Mission prangte im Festschmuck. In Wildwood, Md., fürchtet man allgemein, daß sich in der dortigen Gegend ein Haifisch im Meere herumtreibt und, wo sich Gelegenheit bieget. Menschen verschlingt. Dieses Gerücht hat an GlaubwürdigKit gewonnen, seitdem James Hunt, von Vineland, kürzlich den Tod in den Wellen fand. Hunt badete in seichtem Wasser, als eine mächtige Woge heranrollte, in die Hunt sich stürzte. Er tummelte sich im Waffer, warf plötzlich beide Beine in die Luft
und ward nicht wieder gesehen. Am j nächsten Tage fand man einen Arm am Strande, der hart unter der Schulter vom Rumpfe getrennt worden war. An einer, an zwei Fingern befindlichen Narbe wurde der Arm als derjenige Hunt's erkannt. Eine ganz gelungene Geschichte wird aus Waterloo, Ja., mitgetheilt. Ein Dieb drang in den Laden von W. R. French, sperrte den Clerk in einen Nebenraum ein und räumte dann in aller Gemüthsruhe die Kasse aus; er erbeutete dabei M. Der Raub wurde bei hellem Tageslicht ausgeführt. Der Clerk, ein gewisser Madsen, hatte sich in einen rückwärtigen Raum begeben, um etwas zu holen, und als er nach zwei Minuten wieder in das Geschäftskvkal kommen wollte, merkte er zu seiner unangenehmen Ueberraschung, daß die Thür versperrt war. Er begab sich mit einem Elevator in das zweite Stockwerk und gelangte von dort aus durch eine Hinterthür ins Freie; dann rannte er über die Stiegen hinab und in das Geschäftslokal, fand aber dort den Dieb nicht mehr vor. dagegen die Kasse leer. Man hat keine Spur von dem Diebe. Wie die Erzähluna auS einem Roman hört sich die Flucht an. die der erst zehn Jahre alte Alex Zeltner aus Newark. N. I., aus dem dem City Home in Verona bemerkstelligte. Daß der Junge dabei nicht den Hals brach, ist Vielen ein Räthsel, wenn man berücksichtigt, daß der Wagehals durch einen Sprung von 40 Fuß in die Tiefe sein Leben riskirte. Die Schlafstelle, aus derem Fenster der Junge den kühnen Sprung in die Freiheit wagte, befinbet sich im dritten Stockwerke des Heims. Es war gegen 9 Uhr Abends, als Alex sein Vorhaben ausführte, und daß er dabei ohne Verletzungen abkam, ist wohl nur dem Umstände zuzuschreiben, daß gerade unter dem Fenster sich ein Blumenbeet befand und die Wucht des Falles durch die lockere Erde vermindert wurde. Die Abwesenheit des Knaben wurde sofort von dem Aufsichtspersonal bemerkt, und obwohl die Alarmglocke geläutet und alles abgesucht wurde, entkam der jugendliche Ausreißer nach dem nahen Gehölz, welches sich nördlich von der Anstalt ausbreitet. Jedenalls hatte der Junge unter den anderen Insassen des Heimes Helfershelfer, die für ihn, der in seinen Nachtkleidern die Flucht beherkstelligte, in dem Gebüsch Kleider verborgen hielten. Die Polizei, der es gelang, den Aufenthaltsort des Jungen in Newark auszuftnden, sandte ihn nach Verona zurück. Als kurzlich rm Hafen von New v)ork der Damvfer Bridgeport" sich seinem Pier am Fuße der Ost 2. Straße näherte, stürzte der 48mhnge Z.mmermann Bernard Bailey, der unter den Passagieren des Bootes einen Freund erwartete, vom Dock m den Fluß. Der Kapitän der Bridgeport", welcher die Gefahr erkannte, daß der Mann zwischen dem Dampfer und dem Dock erdrückt werde, gab sofort das Maschmensignal: Volldampf rückwärts!"; trotzdem rückte das Schiff weiter heran, und nichts schien den Unglücklichen retten zu können. Als das Boot knapp noch fünfzehn Fuß von dem Dock entfernt war, sprangen aber die New Yorker Martin F. Buckley und Jeremiah McCarty todesmutyig an den Rand des Piers; Buckley setzte sich nieder, schlang die Beine um einen eisernen Stützpfosten und lie sich mit dem Oberkörper über die Brüstung des Docks fallen. McCarthy kletterte über Buckley weg, schlang sein Bein um den Unterleib des Kameraden und packte den verzweifelt kämpfenden Bailey bei den Schultern. Bailey hob stch nun aus den Fluthen, kletterte mit großer Geschwindigkeit an den Körpern der Retter in die Höhe und gelangte unversehrt aufs Trockene. Wenige Minuten später knirschte die Steuerbordseite des Dampfers am Dock. Eine große Menschenmenge und die Passagiere riefen den braven Rettern lauten Beifall zu; einer davon aber hatte sich errathend hinter einen Haufen aufgestapelten Holzes geflüchtet, denn seine Unaussprechlichen waren ihm beim Rettungswerke vom Leibe aef allen--
Allerlei für's Haus.
Gelb gewordenes ElfenKein wird wieder schön weih, wenn man es in Gasolin taucht und dann die heißen Sonnenstrahlen darauf wirken läßt. Sobald die Gegenstände trocken sind, mutz das Befeuchten wiederholt werden, bis die gewünschte Wirkung erzielt worden ist. Blind gewordene Spiegelscheiben putzt man zunächst tüchtig mit Schlämmkreide, die mit Salmiakgeist zu einem Brei anzurühren ist. hinterher wird die Scheibe wie gewöhnliches Fensterglas gewaschen und abpolirt. Doch thut man gut, auch beim Nachwaschen dem Wasser noch Salmiakgeist zuzusetzen. Siegellackflecke zu entfernen. Man erweicht die Flecke zunächst durch öfteres Aufträufeln von reinem, starken Spiritus und wischt den gelösten Siegellack jedesmal mit Flanell weg. Der Rest wird wird schließlich mit einem mit Spiritus angefeuchteten Flanelllappen aufgetupft. Korbmöbel zu reinigen. Korbmöbel bürstet man an allen Theilen mit warmem Wasser und Schmierseife tüMig ab, dann überrieselt man sie mit einer Gietzkanne reinem Wasser. Das an dem Geflecht haftenbleibende Wasser ist mit Tüchern aufzutrocknen; die Möbel müssen der Zugluft ausgesetzt werden, damit sie rasch trocknen. Kamme reinigt man gut und leicht, indem man sie mit verdünntem Salmiakgeist vermittels einer scharfen Zahnbürste ausbürstet, mit schwachem Sodawasser nachspült und dann gut abtrocknet. Um Butter auf Jahre hinaus haltbar zu machen, hat man eine Mischung von zwei Theilen Kochsalz, einem Theil Zucker und einem Theil Salpeter hergestellt. 35 Gramm dieser Mischung knetet man auf ein Pfund Butter aui durch. Die Butter preßt man m einen Steintopf und bindet sie mit Pergamentpapier zu. Vor den ersten vier Wochen darf man sie aber nicht anrühren. Das Auslassen und Salzen der Butter nicht braten, denn dann würde sie ja braun geschieht nur bei weniger guter Marktqualitä?. die man dann allmählig als Kochbutter verwendet. Auch hier muß sie in einem Steintopf, in welchen man sie hineinpreßt, wie oben aufbewahrt werden. Gegen Mückenstiche gibt es die verschiedenartigsten Mittel, wovon wir nachstehend einige nennen: Man betupft die Stiche mit Baumöl oder Salmiakgeist oder legt feuchte Erde auf die gestochene Stelle, auch die Lösung von doppeltkohlensaurem Natron hat sich oft bewährt, es empfiehlt sich daher, auf Ausflügen mit einer Schachtel Natron versehen zu sein. Schließlich kann man das unangenehme Jucken der Mückenstiche dadurch verhindern, daß man diese sofort mit frischem Wasser kühlt und dann kräftig mit Glycerin einreibt. Um den Mückenstichen vorzubeugen, werden folgende Mittel empfohlen: Eau de Cologne und Nelkenöl gemischt, dann Waschwasser zugesetzt. Auch eine Lösung von Thymol in 50 Theilen 50proz Weingeist, mittelst eines Mulllävrchens oder Wattebäuschchens auf Hände, Nacken und Gesicht getupft, gilt als wirksam, die Plagegeister fernzuhalten. Rauchen dürfte wohl das Allereinfachste sein, sich der Mücken zu erwehren, doch machen wir zur Vermeidung von Strafmandaten darauf aufmerksam, daß im Sommer in allen Wäldern Rauchen verboten"' ist. Die Wäsche von Personen, welche eine ansteckende Krankheit gehabt oder wohl gar daran gestorben sind, leicht denen, die sich deren bedienen, schädlich werden kann, so muß die Wäsche zuerst mehrere Tage lang auf einem luftigen Boden aufgehängt und erst dann kann sie gewaschen und getrocknet werden. Hierauf läßt man sie so lange ungebraucht liegen, bis ein starker Frost eintritt, wo sie abermals gewaschen und zum Ausfrieren in der Kälte aufgehängt wird. Je länger sie dem Froste ausgesetzt bleiben kann, um so besser ist es, weil der Ansteckungsstoff dadurch um so mehr entweicht. Ist die Wäsche dann aufgethaut, so wird sie nochmals in fließendem Wasser rein ausgespült, getrocknet und zum Wiedergebrauch in Verwendung gegeben. Zur Milderung des Durst es und der Fieberhitze ist Apfelthee ein vorzügliches Getränk für Kranke. Zu dessen Herstellung zerschneidet man rohe Aepfel in dünn: Scheiben und übergießt diese in einem geeignetem Gefäß mit siedendem Wasser. Nach dessen Erkalten versüßt man es nach Belieben und es bildet dann ein höchst angenehmes, erquickcndes Getränk. Leim als Heilmittel. Man verdünnt den Leim mit Wasser, macbt ihn heiß und flüssig und verwendet ihn als gutes Hausmittel gegen Verbrennungen und Frostbeulen. Man streicht ihn sehr warm, dick auf. Gegenstände von Perlmutter. Man reinigt Perlmutter mit einer Mischung von weißem Ton und Wasser. Seife darf nicht angewendet werden, da sie den Glanz zer? stört.
Nobler
Eduard, es genirt mich, der Köchin, die noch für fünf Monate Lohn zekommt, jeden Tag unter die Augen zu treten reisen wir doch in die Sommerfrische!"
Resignation. Sag' 'mal, Tante, warst Du auch kinmal verliebt?" Freilich, und wie!" Na. und?. . ." Ach. es hat mir nichts genützt!" Aufforderung. Derjenige, welcher demjenigen vom letzten Samstag in der bewußten Brauerei den Ueberzieher mitgenommen, welcher wohl bekannt ist, wird hiermit aufgefordert, ihn höflichst wieder zurückzubringen, ansonsten er gerichtliche Schritte zu gewärtigen hat. ?ie kennen sich. Zwei K'ffeefreundinnen begegnen einander. Du," sagt die Eine, ich muß Dir eine hochinteressante Neutyteit erzählen . . . aber sag' um Gotteswillen keinem Menschen 'was davon! Es wär' mir äußerst unangenehm, wenn die Sache bekannt würde! . . Also versprich mir's fest!" Die Andere verspricht's und erfahrt das tiefe Geheimniß. Nach einer Stunde treten sie sich zufällig wieder. Nun." ruft die Erste gespannt, .was sagen denn die Leute dazu?" Im Laden. Junge Frau: Sieh' mal, Männchen, die schöne Mausefalle! Wie schade, das wir keine Mäuse haben!" Hilfsbedürftig. Bett, ler: Ach, seien Sie doch so gut und schenkenSie mir 'ne Kleinigkeit, meine Frau und meine Kinder hungern, und ick durschte!" Arocitsth eilung. ZJ itrn vS5s!B Hausherr: Wie zwölf Mark für das bischen Arbeit, eine Thüre abzuhobeln und da steht noch, drei Mann eine Thüre abgeho belt!" Lehrling: Ja wissen S'. Herr Maier, dös is a so: der G'sell hat g'hobelt. ich Hab's Werkzeug 'tragen und der Meister hat zug'schaut!" Schlagender B e w e i s A. (zu einem Bekannten, der in einen Prozeß verwickelt ist): . . .Keinen andern nimm zu Deinem Vertheidiger. als den RechtspraktikantenWinbig! Der bringt Dich frei dafür garantir ich Dir- der kann reden da machst Du Dir gar keinen Begriff! Geh' ich letzthin zu ihm. . . hab mir vorher selber einen heiligen Schwur geleistet, daß ich diesmal bleibe, bis ich mein Geld von ihm bekommen habe . . . und wie ich nachher seine Wohnung verlassen hatt' ich ihm noch 100 Mark dazu gepmnpu-
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Auswegs
Neue Mythologie. Zwei Grundbesitzer, von denen der eine ein bedeutender Kartenspieler ist, besuchen eine größere Stadt. Unter anderen Sehenswürdigkeiten sehen sie auch eine Statue des Amor mit Pfeil und Bogen. Der Kartenfpieler fragt den anderen: Sagen Sie einmal, wen stellt denn diese Figur vor?" Aber, daß Sie den nicht kennen? Das ist ja der Treffbube !" Unter Freunden.
Wieviel kriegst Geld, wenn Dei' Hausl abbrennt?" Viertausend Markl aber i' trau mi' net." Ein Brieffragment. . . . Unser Bureauchef Meier ist sehr krank. Gebe der Himmel, daß er uns erhalten bleibt! Leider wird er wohl aber nicht zu retten sein, und also dürfte mein sehnlichster Wunsch, zum Bureauchef ernannt zu werden, endlich in Erfüllung gehen." Uebetbotcn. Ich habe im letzten Jahre sechzehntausend Mark zurückgelegt und Du?" Fünfunddreißigtausend Kilometer." Wahres Geschichtchen. Das Bataillon hat miserabel exerztrt direkt zum Erbarmen. Der Herr Oberstleutnant sprengt wüthend vor die Front und schreit: Ihr wollt Karler sein? Ihr wollt ein Bataillon sein, das bei Aspern gesiegt hat? Und ich soll euch kommandiren? Euch kann nur ein Schwein kommandiren. Herr Major, übernehmen Sie das Kommando!" Auf dem Keller. .Mater, ich bring' 'n Deckel nim. wer zu!" Dummer Bub'. weg'n dem brauchst D' do net z'wnna! . . Was anders wär's, wenn D' n' nimmer aufbringa thät'st!" Selbstkritik. A.: Lasier, Sie .lbren Sobn nur nicht studiren! B.: .Aber warum denn nicht?" A.: D Ueberfülluna wegen. Äs ist wirklich ein Skandal, was sich ich für Gelichter in die Gymnasien dränat! trüber war es anders. Au meiner Zeit hat nicht jeder Trottel studnt ich war der einzige aus dem ganzen Beznr!"
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