Indiana Tribüne, Volume 29, Number 296, Indianapolis, Marion County, 8 August 1906 — Page 5

Jndiana Tribüne, 8. August 1906.

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Ein Sadeabentcuer. Humoreske von Th. Adolf. Frei ist der Bursch!" sang der Stuoent Fritz Merkel mit lauter Stimme, als er spät Nachmittags auf dem Feldwege dahinschntt. Solch ein Bummel," fuhr er dann in unmuitalischen Worten fort, solch ein Bummel .durch Wald und Feld ist doch das Schönste, wa? es ji&t. Aber aber ein bissel hüß macht freilich auch!" Der einsame Weg senkte sich, und Fritz sah plötzlich einen kleinen Fluß glänzen. D?r junge Mann ließ sich nicht zweimal einladen, er suchte sich eine becrueme Gelegenheit zum Hineingehen, entkleidete sich, und nachdem er das Hemd mit dem Rufe: ' Raus aus den Kartoffeln!" abgeworfen hatte, stieg er mit dem zweiten Rufe: Rin in'die Kartoffeln!" in den Fluß. Ah, das kühlte einmal, das war eine Labung! Er hatte gerade getaucht und schüttelte sich das Wasser aus 'den Haaren, da sah er plötzlich am anderen Ufer einen langen Mann stehen. Was machen Sie da?" rief dieser mit rauher Stimm. Wissen Sie nicht, daß hier das Baden verboten ist?" Fritz plätscherte lustig weiter und sah sich dabei den Mann genauer an; ein kleines Schild an dessen Rock kündete. daß es einer der zum Pfänden stets bereiten Feldhüter war. Fritz ließ sich jedoch durch den dräu-

enden Mann nicht imponiren, er dachte: Du bist drüben, und meine Sachen liegen herüben, lärme nur!" Dies that nun auch der grimme Feldhüter, er drohte mit Strafe, Psiindung, Arretiren, Fritz aber machte die elegantesten Schwimmbewegungen und kehrte sich nicht da?an. Plötzlich änderte der Feldhüter seine Taktik, er ging einStück flußaufwärts, und Fritz bemerkte, wie ' jener sich Stiefel und Strümpfe auszog, sie in die Hand nahm und in den Fluß hineinwatete. Das Gewässer war an jener Stelle breiter, auch waren dort zwei Pfähle an den Ufern angebracht, ein Zeichen, daß sich da eine Furth befand. Nun hieß es handeln! Fritz schwamm zu seinen Sachen hinüber, wickelte seine Kleider und Schuhe sorgfältig in sein Hemd, nahm dieses in die linke Hand, setzte den Strohhut auf und lehrte in die Fluth zurück. Als geübtem Schwimmer fiel es ihm nicht schwer, sich mit der rechten Hand über Wasser zu halten und mit der linken sein Gepäck über dem Kopfe zu tragen, und als nun der zornige Mann an der Stelle anlangte, wo die Kleider gelegen hatten, war Fritz längst um anderen Ufer. 5ins machte ihm allerdings 'Kummer: feine Rückzugslinie war adgeschnitten, denn 'er hätte am' anderen User weiter wandern und dann die nächste' Eisenbahntatlon aufsuchen wollen. Fritz fühlte sich im Angesicht dieser Schwierigkeit jedoch glnz Moltke. Während der Feldhüter drüben einen .Kartätschenhagel von Redewendungen losschmetterte, die in keinem Komplimeniirbuche stehen, wickelte er in aller Gemüthsruhe daö Hemd aus und nahm feine Landkarte aus dem Rocke. Sofort orientirte erich: Hier, an dieser Krümmung sitze ich. da ist ja auch die Furth angegeben! Nun flußabwärts! Da geht der Fluß hübsch schmal, also tief, weiter und hurrah da mündet ja drüben sogar ein anderes Flüßchen ein. Ortschaften befinden sich weit und breit nicht in der Nähe, und Leute sind auch nicht zu sehen!" Fritz zog jetzt die Schuhe und das Hemd an, nahm fein Gepäck und marschirte am grünen Ufer entlang flott flußabwärts, während der Feldhüter drüben wie ein Schatten folgte. Jetzt kam er an das einmündende Flüßchen, das dem Manne des Gesetzes den Weg versperrte. So, nun zieh' ich mich gemüthlich an," resümirte derStratege,'und gehe, allerdings mit einem Umwege von zwei Stunden, nach der an meinem Ufer liegenden anderen Station!" Schon machte er sich daran, diesen Plan auszuführen, er hatte jedoch nicht mit dem bis zur Siedehitze gestiegenen Zorn des Feldhüters gerechnet. Dieser hatte, um seine Amtswürde zu wahren, seine Hosen bereits langst wieder herabgekrempt und seine Stiefel anezogen, plötzlich aber enthüllte er seine langen unteren Gliedmaßen wieder. Fritz marschirte ein Stückchen weiter bis unterhalb der Einmündung des Nebenflusses und sah, fr jener nochmals etwas oberhalb in'3 Wasser ging. Uttd richtig, der Fluß war etwas ausgetrocknet, und der Mann erfreute sich hochständiger .Gehwerkzeuge, und so kam er denn glücklich herüber. Fritz hatte im Nu das Hemd 'herunter, wickelte -Schuhe und Kleider wieder hinein und. den Strohhut auf dem Haupte, durchschwamm er nochmals 'den Fluß. Drüben kleidete er sich dann eiligst an. . Der Feldhüter lief jetzt am rechten Ufer bis zu der Stelle, wo Fritz gegenüber Toilette machte. Wollen Sie nun endlich einmal warten, bis ich komme?" brüllte er; nachdem sein r..r..jt itLraju. i ii zweinr zueriucn mißgiuai ivar, yaue ihn der höchste 30m ersaßt. Auch jetzt schwieg Fritz und sah mit bangen Gefühlen, daß der Feind, durch den zweimaligen Erfolge feiner langen Beine ermuthigt, den Fluß zum dritten Mal durchwatete. Kam er herüber, so war der Studwsus trotz

aller .vorher bewiesenen Schäue" He-

liefert. Aber der grimmige Mann hatte m seiner blinden Wuth nicht mit der all mählichen Vertiefung des Flusses gerechnet. Zr watete hinein, und der Umstand, daß das Wasser seine West umspülte, fachte feinen Zorn nur noch mehr an. Plötzlich aber gerieth er, nicht mehr weit von der Stelle, wo Fritz soeben seinen Rock anzog, in ein Wasserloch und stand bis an die oberen Westenknöpfe in der Fluth. Vergeblich versuchte er weiter zu kommen, er stand wie festgekeilt. Zunächst wartete Fritz noch. Gehen Sie nach drüben zurück!" rief er. Hierüber kann es noch tiefer werden!" , Der Feldhüter zappelte weiter, kam aber nicht vorwärts, und zurückkehren wollte er 'anscheinend nicht. Der Studiosus sagte sich, eine solche Abkühlung könne Jenem gar nichts schaden, und fah sich um. Um Himmels willen, da blitzte ja einer jener Helme, die den Vagabunden auf zwei Meilen Entfernung anzeigen, daß der Gendarm naht. Der junge Stratege wurde von Schrecken durchrieselt: Jetzt war er hereingefallen, vor sich den Fluß mit dem Feldhüter, hinter sich 'den Gendarm! Da blitzte ein Mdanke in ihm auf. Noch ein Blick nif den festgekeilten, aber noch außer Gefahr befindlichen unfreiwilligen Bader, und er eilte dem Gendarm entgegen. Wer ruft denn da um Hilfe? rief ihm dieser zu. Ist dem Kerl schon recht! .erwiderte Fritz. Warum badet er an verbotener Stelle! Ich kann ihm leider nicht helfen, ich kann nicht schwim men. Sie können es gewiß?" Der Gendarm nickte. Na, da arretiren Sie ihn nur! Ich muß jetzt zum Bahnhof!" Und damit schritt er weiter, wah rend der Gendarm zum Wasser eilte. 'Kaum war Fritz an einer Wegecke angelangt, als er zum Galopp überging; die Abkühlung des Bades hatte ihm die Kraft zum Dauerlauf gegeben. Glücklich kam er auf der Bahnstation an, erkundizte sich unter der Hand nach dem Namen des Feldhüters und fuhr davon. Der Gendarm entkleidete sich nun und rettete" den durchweichten Mann; an die Verfolgung des leichtfüßigen Strategen dachten beide na türlich nicht weiter. Ein paar Tage später hielt der Feldhüter, 'der sich einen riesigen Schnupfen zugezogen hatte, durch die Post ein Kistchen Cigarren; auf ihnen lag ein Zettel mit den .Worten: Ms Trost für das unfreiwillige Vad." Eine gute Sorte," brummte er, als er sich die erste ansteckte. " 3r hat doch ein gutes Herz!" Seitdem streicht der Mann des Gesetze nllabendlich am User des Flusses herum, aber vergeblich jene Cigarren waren die ersten und letzten, die ihm der trügerische Flußgott spendirte. Die höchste Eisenbahn. Ueber den Ursprung der Redensart Es ist die höchste Eisenbahn" in dem Sinne von Es ist die höchste Zeit", der vielfach gebraucht wird, ohne daß wohl irgend einer der sie Anwendenden ihre Entstehung kennt, ist Folgendes ermittelt worden: Der Ausdruck rührt von Adolf Glasbrenner her. betn bekannten Vertreter des Berliner Bolkswitzes in den dreißiger und vier ziger Jahren des vorigen Jahrhunderts, dessen drastische Darstellungen und Scherze aus dem Berliner Volks leben sich damals großer Popularität erfreuten. In einer humonst:sch-dra matischen Szene Ein 'Heirathsantrag in der Niederwallstraße" hält der Briefträger VoTnicke um die Hand der Tochter des Stubenmalers Kleisich an. Der präsumtive Bräutigam ist eine brave, ehrliche Haut, nur leider ein wenig zerstreut, weil ihm, wie seine Auserwählte, Karoline, meint, seine Silberjroschens vor de Briefe immer durch den Kopp lehen. Bornicke's , Zerstreutheit äußert sich besonders darin, daß er zwei Dinge, über die er zugleich etwas aussagen will, gern miteinander vertauscht. Als sein Schwiegervater ihm eröffnet, wie viel er seiner Tochter mitgeben will, antwortet er: Diese Dochter ist janz hinreichend: ick Heirathe Ihre Mitgift." Gegen Ende der Szene bncht Bornicke eiligst auf. da die Lnvziger Post mgegangen sei und die Briefe ausgetragen werden müssen. Beim Abschiede sagt er: Es ist die allerhöchste Eisenbahn, die Zeit ist schon vor drei Stunden- anekom men." Eine Vertauschung der Begriffe in dieser und ähnlicher Art scheint in t nen Tagen ein ' besonders beliebter Scherz gewesen zu sein. Jto der be kannten Schilderung des Sralauer Fischzuges erzählt z. B. Glasbrenner von dem Gurkenhandler, kcr seinen Ruf Saure Gurken, meine Herren", wenn Niemand sich zum Kaufe melde te, in Saure Herren, meine Gurken' umwandelte. Begründete Pantoffelfurcht Jnteresstrst.Du Dich nicht mehr für die reiche Wittwe?" Nein, hab' zu viel Respekt vor ihr bekommen: sie lenkt ein 80 pferdiges Automobil!"

Vom Jnlaune. . Nachdem sich bereits 300 Japaner in den Reisdistrikten von Texas niedergelassen haben, sind Unterhandlungen wegen Ankaufs von Ländereien, zur Ansiedlung von weiteren 10,000 Japanern daselbst, abgebrochen worden. Wie es heißt, soll die Ablehnung auf Anrathen des Jmmigrations - Commissärs Sargent erfolgt sein, welcher sich durch eine Untersuchung davon überzeugt hat, daß die Japaner kein assimilirbares und eher ein den amerikanlfchen Interessen feindliches Element bilden. Das Polizeigericht in Jthaca, N. Y.. hallte kürzlich wieder von den Ruthenstreichen, welche acht liebende Mütter auf die Sitztheile ihrer ungerathenen Sprößlinge niedersausen heften, und von deren herzzerreißendem Jammergeschrei. Die Burschen hatten Dievstahle m den Eisenbahnwagen der Lehigh Val ley-Bahn verübt. Da ihre Eltern arm waren, erklärte sich der Richter bereit, die Geldstrafe zu erlassen. wenn die Mütter der acht Jnkulpanten sich zu einer körperhchen Züchtigung im Gericht verständen, und sie waren nicht mehr wie gern dazu bereit; denn, wie eine von ihnen sagte: Leichter ist es mir nie in meinem Leben geworden, $5 zu verdienen." Durch einen eigenthümlichen Zufall hat zu Sioux Falls, S. D., ein junger Mann, Namens A. Johnson, einen Check gefunden, welcher vor über 21 Jahren ausgestellt worden war zu Gunsten eines Mannes, der denselben Namen führte, wie er. Ter Check ist datirt vom 18. April 1885. lautet auf einen gewissen A. Johnson, ist auf die First National Bank von Sioux Falls gezogen, welche schon seit Jahren nicht mehr existirt, lautet auf $52 und ist von W. D. Stites, damals Hilfs - Countyschatzmeister, ausgestellt. Der Check ist zweifellos ausgestellt von C. K. Howard, der damals County-Schatzmeister war, ist aber niemals ausbezahlt worden. Wo er in der Zwischenzeit gewesen ist, ist ein Räthsel. Ein Fräulein Elfie Andres von Flatbush. N. Y., die mehrere Jahre mit einer Opern - Gesellschaft war, hat ihr Herz an einen 3 Fuß hohen Mann verloren. Fräulein Andres besuchte mit einigen Freun--de.n Coney Island und machte in Luna Park auch eine Reise nach dem Monde", dort hörte sie Henry Fisher, das ist der Name des Zwerges, singen und verliebte sich gleich in ihn. Sie .nahm bei der Eisenbahn - Uebersall - Schaustellung" eint Stellung an, um dem Mondbewohner näher zu sein. Dieser Tage zeigte sie ihre Verlobung mit dem kleinsten Manne in Luna Park an. Eine Firma bot ihr sofort $1000 an. wenn sie die Trauung in ihrem Löwenkäfig vornehmen ließe. Demnächst wird sich das Paar mit einem halben Dutzend Könige der Thiere als Trauzeugen ehelichen . lassen. "Äus Pipestone. - Minn.. wird berichtet: Ein , Weg, welcher durch einige tiefgelegene Wiesen des Farmers Wm. Lenz, eines bedeutenden Viehzüchters von Lime Lake, führt, war an diesen Stellen in einem schlechten Zustande. Infolge dessen hatte sich seitens seiner Nachbarn der Gebrauch herausgebildet, über hoher gelegene Stellen von Lenz' Wiesen zu fahren. Lenz hatte sich an die Behörden . wegen Ausbesserung des Weges gewandt, aber vergeblich. Dann hatte er Warnungstafeln angebracht, aber auch ohne Erfolg, und schließlich seine Nachbarn direkt gewarnt, nicht über seine Wiesen zu fahren. Dieser Tage nun hat Lenz in einem großen Wasserbehälter, an welchem seine Heede getränkt zu werden Pflegte, Parisergrün in folchen Mengen vorgefunden, daß beim Genusse dieses Wassers seine ganze werthvolle Viehheerde zu Grunde gegangen wäre. Anscheinend haben die Nachbarn versucht, sich auf diese Weise an Lenz zu rächen. Eine drollige Temperenzgeschichte wird aus Evansville, Ind.. berichtet. Auf einem großen Temperenzfest 'stand Trinkwasser in Fässern bereit. Viele tranken davon, ohne etwas Böses zu bemerken. Doch Temperenzweiber, welche nicht nur viel redeten, sondern außer vom Mundwerk auch von ihren Nasen guten Gebrauch machten, entdeckten plötzlich, daß in den Fässern, aus welchen die Unschuldigen tranken, früher Whiskey gewesen war. Sofort begaben diese Weiber sich zu den Mannern der Platzverwaltung und fragten, wie sie es über sich bringen konnten, die Leute so in Versuchung zu führen, da diese doch bei jedem kühlen Trunk Wasser an Schnaps denken müßten; gewiß seien dadurch schon viele Unschuldige , verführt worden. Die Herren von der Platzverwaltung entschuldigten sich: sie hätten entweder alte Essiafässer oder Schnapsfässer nehmen müssen, und das Wasser aus den Essigfässern hätte einen viel schlimmeren Nachgeschmack gehabt, als das aus 'den anderen. Es gehöre, so meinten die Herren, doch eine gute Schnapsnase dazu, um in diesem Wasser noch tx nen Schnapsgeschmack zu entdecken Die Temverenzfrauen aber erklärten, solche Nasen hatten sie eben. '

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