Indiana Tribüne, Volume 29, Number 295, Indianapolis, Marion County, 7 August 1906 — Page 7

Jndiana Tribüne, 7 ' August 1006

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r x 5 Uathscl dcr Licbc Q o man von Dietrich Theden 5 5 (Fortsetzung.) Leider: es hat nicht sein sollen. Es ist nichts Festgestelltes, nichts Positives. Es ist nur Behauptetes, wenn auch Wahnscheinliches. Der Angeklagte vernemt. Er halt " f 7 .Yl C V. 0 . 3 V f!jt I

1C01311C9 aus ocn nonNmus, ver ncy bk? auf jeden

für iqn nniireng:. ein amincgcn ?e- Ich richt seht er en starres Leugnen entge- ;t tnrat ein

gen, und er leugnet beharrlich selbst da. anmalt' Saft nichts rechtes mit ihnen in Winterhude. Was bezweckte der Anwo c? ohne allen und jeden Zweifel anzufangen wußie. geklagte da mit seiner offenbar unwahüberführt ist. Er läßt sich nur da ein itnSnm Annnfn N?;. ren Äusfaae? Meine Zerren! Titi

Zugeständniß entreißen, wo die Zeugen n t r . v -' . r . 1 lieg pausen; reu er om einzelnen gegen

sich hat, ist er der alte, der seine Ret- Wahrheit enthalten, und sie können er- llchkelt einem gerechten Spruche zu entwng in dem hartnäckigen Negiren dichtet fein. Wir baben aber nickt mit Ziehen. Auch ich habe die Pflicht, an

sucht." Der Ankläger sah auf em Blatt Papier, auf dem er sich eine Reihe von Stichworten notirt haben mochte, und fuhr fort: Das schlechte Gewissen hielt dem Angeklagten in seinem Unterschlupf die ctr - rr rr . x.x. v cr Flucht spricht Bande! ihr Beginn und ihr Verlaus! Für den Weg durch's enrer oas cu zureazigeieg oie Richtung der Flucht durch ein Labyrinth vo.n Gassen reiflich vorbedacht. und als Endpunkt eines der düstersten erneae ganz amourgs ausgeiuazi wahrlich, der Gejagte, der so große ujirciiguuucii ux icinc wnciung

-auge ojzn. vzz roarxcic vis zer- Angeklagten; meine Pflicht ist die Un- yoaznens sur eine zerauoung oes ourcy folger, spähte nach ihnen aus und war tersuchunz, ob sie nicht auch eine Aus- eigene Hand Gefallenen reden. Das vorbereitet, ihnen zu entgehen! Diese uVnx der entaeaenaesekten Seite einschränkende .Mkftens' bitte ick.

nicht scheute, mußte sich schon im vollen ffo daß der Angeklagte noch immer 17 r t ti r.i .9 ..e. rül'..' . ....v . 1 . I

umfange ccTOUßx icin, roaa ex auy gebürdet hatte, und was für ihn infolgedessen auf dem Spiele stand! Diese Flucht allein schon belastet ihn in einem so hohen Grade, wie ich es m meiner Praxis noch selten erlebt habe. Und darum reiht sich Stein an Stein zum vollendeten Beweisbau! .Ach! die mitgebrachten Schätze! Nichts vermöchte schlagender ihre Erlogencu zu rccijcn, ai& ver umuo. 'i ... ;r v 1 ri v. I vap ver raogcioinmene. nowuy arveitZjcheue 'enjch m der äußersten Noth sogar in der Schreiberstube am Klosterthor Zuflucht suchte! Er hatte Nichts mehr. Nichts! Um seden Preis selbst um den der Arbeit! mußte er sich für den Augenblick eine, wenn auch noch so kärgliche Einnahme schaffen: ur oen 'ugenoiicr sur 10 I lange nur, alv iym eme (Äaunermas uickit eine mübelosere Ernte einbrachten als er nicht borgen, als er nicht ein jticn iuiuwujcu um tun. vik-fti.miv i ? l-.Zl.'iC. f.! (X-vZvimrmU beschwindeln, als er Nicht skrupellos 1 den Revolver gegen den Freund erheben und mit dem mörderischen Ble: eme größere Beute erzielen konnte! Man hat zuerst emen Selbstmord Langes nicht für ausgeschlossen gehalten, und ich habe den Gedanken im Anfang gleichfalls nicht ganz abgewiesen. Aber ich bin längst davon abgekommen! W, & II. f.tl er iiicrnn yane gar leine eranlaisung. und er war viel zu lebensfroh, um von einer solchen Gewaltthat auch

nur zu träumen! O nein, der flüchtete hätte er sich soweit ab vom Wege in die nach Thüren. Fenstern. Balkons. Ernicht aus dem Leben, das ihm gefiel einsamen Gegenden locken lassen sollen? kern, Thürmen das man nach hun-

dem landte der ucann, oer aus oer n- Und endlich sogar noch von der Straße dert leicht merkbaren Eigenheiten wieklagebank sitzt, die tödtliche Kugel in abseits in ein unwirthliches, wenn nicht dererkennen kann. Die Gesichter der

vaZ ledenswarme Herz! em rauvte der Mörder, dem rauvte der Angenagte Leben und Eigenthum, das bestätigt der Zeuge, der die Habseligkeiten des Hingestreckten wiedererkennt, das bestätigt der andere, der in dem VerworMeine Herren Geschworenen! Lassen Sie sich nicht beirren von dem Nein überstehen, und deren Wort unantast bar ist wie ihr Wandel, und sprechen Sie es aus: jawohl, er und kein anderer ist der Schuldige!" Ter Staatsanwalt setzte sich, und der Anaeklaqte fiiirte ihn mit einer unverhohlenen Wuth in dem flammendrothen Verbrechergesichte. . rr" i. rn ei't . zx mmzm m PUVMUIN war ein um io stärkerer, als es sich schon ohnehin fast ausnahmslos und lange gegen 'hart Wnnaflnylart ni(sfrKrt itrtN I volle. Ohne große Verwunderung tDUioe vermerkt, daß der Kaushr Gerhard Willens sich gleich nach der Rede des Staatsanwaltes aus dem Saale entfernte. Ein Gerichtsdiener, der schon wartend an der Thür gestanden zu haben schien, wechselte ein paar Worte mit ihm. und darauf stand Willens auf. verabschiedete sich kurz von den Nachbarn und zwängte sich nach dem Ausgang durch. Man war sich nicht ganz klar, ob er Höhepunkt des Dramas doch überschritten und schließlich der Ausgana kaum noch zweifelhaft schien, uftd man vergaß den T rv:r jl crr trv -ra v. ro. . wciucu isa)zn sau vaw, ui i theidiger das Wort nahm.und in ruhig

senen vor uns oen ueoeroringer uno Buschwerk geschleppt i Xtz Herr ötom- Meine Herren Versetze? der geringen Taschenwerthe missär Schott ist einer der tüchtigsten habe die Zuverstchi

des Todten unwiderleglich feststellt! Beamten Er

oes um seinen ops xampsenoen: irgendwelche Spuren entdeckt, die nach Zuversicht, daß Sie sich nicht auf zwei Wägen Sie die Reihe und den Werth einem Schleppen des schweren Körpers ungeübte, der schwierigen Wissenschaft der ehrenhaften Zeugen, die ihm gegen- unbedingt bätten vorbanden sein müs- der Vbnstoanomik aam unkundige Au-

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ivnuan. ,i4,ivvvi ;v4.v. jetfjy iciwlea. 'anen N cqi einmal oie iucu, ui ciucxi uiityuiuigcn ungcdie Ausgabe des Vertheidigers galt Wabrscheinlichkeit spricht dafür, da recht zu strafen, bitte ich entschieden nicht als eine dankbare und aussichts- cvfcmmene vom SÄaae des um Nreispreckuna."

vielleicht vom Geschäft aus weggerufen guten an seinem Korper. besessen, und unrecht geben, daß zur Fallung emes war oder das Ende der Verhandlung er ist zum mindesten nicht widerlegt. so inhaltschweren Spruches, wie desnicht abwartete, weil der Höhepunkt Ter 5err Staatsanwalt bat diese jenigen über Leben und Tod. der eine

objektiver, konziser Sprechweise dem Dazu rechne ich. allerdings entgegen Der ist wobl mondsüchtig!" murrte Staatsanwalt zu begegnen suchte. dem Herrn Ankläger, auch die Erwa- er w seiner unbezähmbaren ZllgellosigDe? Ankläger hatte seine Darlegun- auna. welS- Mittel der' -Anaeklaat: keit gedämpft und' doch verständlich vor

gen nur sparsam mit Gestm begleitet, etwa über den Ozean mit sich gebracht sich hin und fügte laut hinzu: Umgeder Vertheidign enthielt sich ihr fast that. Mir scheint diese Geldfrage ebenso kehrt ist es: die Gerichte verurtheilen

' r. t t .1 I Linke aus den Tisch und hob nur selten die' Reckte ein wenig empor, wenn er einmal einen Satz mochte unterstrichen ' 1 ' haben wollen. Cr fceaann mit dem .uaeständnin. daß der Angeklagte allerdings nicht unirefeniliä delaitet ersckeme. Jch der(ehle auch Nicht führte er freimüthig m m -w . i w aus, Das einePerioniiHleil mcylionderlich sympathisch ist. Allein die pers'önlicken Empfindungen haben im Gerichtssaal nickts zu suchen, und was söeint, ist noch nicht wahr. Was die fremde Behörde dem Ancxtknhn vr.täacil berecktiat dielleickt n s.m seiner Austteferuna. h?, könnte dann den Beweis für ibre Vehauptunaen versuchen, den sie uns . ' '.' ' .' I Fall noch schuldig ist. ''. I bloßen Unterstellungen auck die Staatsgleich vorwegnehmen: ich scheide auch - 1 ' '. ' ' . ' I r!g au (z können ein Körnchen Möglichkeiten m rechnen, sondern mit fbar?n Wirklickkeitserscheinunaen. uch diese letzteren haben noch immx ihre zwei Seiten. Sie können zu Gunsten und ?u unaunsien des Anaeklagten bedeutet werden. Der 5err Staatsanwalt verwerthet sie aeaen den . .' . i? ?. I zulassen. ' Ter Herr Staatsanwalt macht dem Angeklagten zum Vorwurf einmal, daß Vickt aear5ei!et. und ein zweites Mal. daft er aearbeitet habe. Man d ;a den ersten Vorwurf nicht ab. weisen, dem zweiten aber die Gefolgschuft versagen dürfen. Ich schließe flUa ?lufentbalt in der Sckreibnjchj allen sittlichen Halt verlo"cn atter daß das Bessere in ibm zeitweilig Vl0& wieder die Oberband erstrebte und auch gewann. Die karae Entlobnuna und die Mübcwaltuna standen aber wobl nickt im reckten Nerbältnik zueinander, und so kam es vielleicht, daß der erlabmte Schwimmer sich nicht weiter binaustraute in den klaren trom de? blicken ber auck ttc Kräfte anstrengenden Existenz. Ter Hang zun . ' Nichtsthun in ibm war stärker als der te Wille. Aber darum nun gleich Raub und Mord? er Hauptzug im Wesen der Arkeitsickeuen ist die aliederfaule und tölattuckthe Neauemlickkeit. Sie fersest eine Vusrafsun. ,u aeleaentsZch Gewaltthaten nicht immer aus. rx?r?tl aber meines Erachtens bei dem .ksJJten. Aei diesem stebt die ckt. Ti& nkckt m reaen. xualeick, mit ausaesvrochener Feigheit in engem Im v jv . . I . k. I unoc. ie einiae iraie. vie er ertüten bat. war die Sühne für eine feig aiI dem Hinterhalt verübte That gegen eine Wehrlose. An den ehemaligen freund, den junaen. ihm an Kraft weit überlegenen Mann, konnte sich der feige, seelisch und körperlich entnervte Mensch aber nicht wohl herantrauen! nns die Berlouna in einen öinterbalt auch hier ? Ich glaube nicht daran. AM 1 Lange war nach den einhelligen ers.ckerunzen der beugen keineswegs betrunken, und mit nüchternen Sinnen unheimliches Gebüsch? Und ausgesucht er. der den sauberen Begleiter doch kannte? Undenkbar! tast unmöatick! Und die Annahme, der Verbrecher kiätte sein Opfer nach der That in das bat den Fundort um die Leiche sorasam abgesucht: aber weder er noch ein anderer der Beamten hat sen. freilich konnte der Verbrecher den Todten auf den Schultern getragen ha- . .. m ben. aber dann hatte er sich dermaßen mit Blut besudelt, daß er. eine Rückkehr in fei? keluc5teten Straften der Stadt icht hätte wagen dürfen. An seiner Kleidung ist aber auch' nicht ein TüpO I ' ' ' felchen von Blut gefunden worden, und die Lbauvtuna. daß er den befrecften Anzug vernichtet habe, fehlt c rvi cf r i . ! 1 . Angeklagten meist nicht viel mehr an PJeiburtaftiiefen tefifecn. aI3 ftc aerabc auf dem Leibe tragen. Sie sind nicht mebr eitel und würden ein Mehr als nöthig auf ihren Flatterfahrten nur als Ballast empfinden. Sie kommen auch gar nicht dazu, sich überflüssigen Vorratb anzuschaffen. Die Noth pocht doch alle Augenblicke bei ihnen an. und dann geben sie fort, was nur irgend entbehrlich und noch nutzbar zu machen ist. Der Angeklagte behauptet, er habe keinen anderen Anzuz, als den leidlich er fttn Staatsanwalt bat diest Kleiderfra und mancke anderen Details die iöm nickt von Belana sckeinen mochten, ignorirt. Ich folge seiI M ' " . . r r v-, nem neiipiei uno uoergel)? gteiOZsaus mebr als eine der Nebensächlichkeiten,

aam. uiuma ttano er oa. ituste oie

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. V OY .11 . . . . ten inszenirte abenteuerliche Flucht und die Beweqqründe dafür. Solche Vagabundennaturen siegen ja wohl mit k. ... er . r V 1 oer Polizei aus immer meqr oocr roem ger gespanntem Fuße und sind unausgesetzt am durchsichtigen Glase. Auch oer 'angenagte wiro Dieueicni lerne Gründe gehabt haben, und es liegt mir m a. jL 2 Väm Oft 1 J(t Xa i VmaCi - i", uyu uuuj jeuet yuuumj iu waen zu wollen. Ja? streue am das eine, daß nur ein Mord es sem konnte, der ihn wachsam hielt und in die wilde Flucht jagte. Liegen zum prei oen anonymen Miesen aua, nur einige reale Vorgänge zugrunde. ein einziaer davon reichte vielleicht schon ZU der Annahme -crns, daß Polizei und Gericht nicht mit sich spaßen lassen i ' mocyien! Y I C rfrft P , ycnt ganz unreoenilicy ericyeini mir die anfangs geleugnete Begegnung siehe nicht an diesem Platze mit der . r . . ? ivYi" 'usgaoe. einen cyuioigcn nacy 'cogder Ermittlung der Wahrheit mitzuhelfen. Aber auch von diesem StandPunkt aus muß ich als meine ehrliche Ueberzeugung aussprechen, daß das Verhalten des Angeklagten und die Aussage des Hauptzeugen, des Pfandleihers, keineswegs für Mord, sondern .. in ... r m c - c vermerken. Denn natürlich will und darf ich nicht dem Angeklagten eine yat umersteuen, an oer gieichsaus noch erhebliche Zweifel obwalten. Ich will nicht bei dem Leugnen des Angeklagten auch nicht lange aufhaln. ist iogijcy gefolgert, oav er siÄ damit beschwerte, wenn sein Gen?i en nicyl ganz auoer war: oan er sich in diesem Falle von dem Bestreben , , , . , . ? r. lenen ilen. eine wicynge ÄNsangsipur nach dem neuen Thatorte hin nach Kräften zu verwischen. Aber die Geisiesfähigkeiten des Angeklagten sind verwiloert. durch Jahre schon. Er konnte lügen aus Furcht, er konnte aber auch der Verlogenheit fröhnen aus oer ilzm zur zweiten Natur ge woroenen (Äcwodnung. )ie voraussekung des Schuldbewußtseins erscheint U c V mir ieineswegs oeoingungsws gegeren. un oer Herr aupizeuge. Ja. wenn der Herr sich nicht doch täuschen sollte, dann Ware allerdings an einer von zwei Verschuldungen des Angeklagten kaum noch zu rütteln. Wenn der Angeklagte die Sachen überbracht. wenn er sie sogar unter dem Namen des Todten in Geldwerth umgesetzt hatte, ia. dann Ware woyl auch erwie?m nFin- fr st? tianpji! nTTein cefolt baben könnte . . . .Meine erren! ?lrren ist aber imenimnm. lilli naoe millZ aeiMsaus r v v v , -lf.ijtrrfa nach dem Serrn Äeuqen erkundigt. Ja. der Ruf des Mannes ist makellos. Und was er bekundet: gewiß, es ist in seiIne Augen die zweifellose, reine Wahrheit. Aber noch einmal: irren ist nur allzu menschlich! Wieviel andere vor ihm haben geirrt! Wie oft sind selbst 5,ockaebildete Täusckunaen unterleaen' Wie häufig greifen selbst geschulte a Fachleute fehl! Ein Menschengestcht ist nickt wie ein Qaus. das man nack der Geaend. nach der Äabl der Stockwerke. Menschen weichen oft nur in so feinen Nuancen voneinander ab. daß selbst der ernstwissenschaftliche Vbvstoanom sich täuschen kann. . Und wenn der. wieviel mehr dann ein einfacher Mann, wie der Herr Zeuge! Geschworenen! Ich , daß Sie sich nicht von persönlichen Eindrücken. Stimm.unaen und vielleicht Verstimmunaen leiten lassen werden. Ich hege die feste gen vergasten wcroen: erlagen 0ic aber diesem einen Augenpaar den I m m t t t m Glauben. io bricht damit die ganz? Annage haltlos zusammen. Und es mag weiter von einer Todesschuld die Rede bleiben oder einer des Raubes ein noch Unbekannter kann sie auf sich geladen haben eine wie die andere. ....... . . er Angeklagte aber i t keiner von beiden überführt! Und nach dem Grundsatze. lieber ein paar Schuldige laufen I ... s -r? Io 1tr Jl..r: Die Welt im Schwurgerichtssaal qatte doch wieder cm etwas anderes Gesicht, und die Wagschale der blinden Gerechtigkeit neigte sich im Publikum hier und da wieder ein wenig zugunsten des Angeklagten. Die Argumentirung des Vertheidigers und vorher auch schon des Vorsitzenden leuchtete ein. daft am letzten Ende das Entscheidende in dem Prozesse doch allein die Bekundung des Käufers der Sachen war. Und gerade die Bedächtigen im Zuhörerräum mochten dem Vertheidiger nicht Zeuge doch wohl nicht ganz ausreichend sei. Zu einem Theil aber paralysirte der I s.TCsi v. rni. v m r. mz uuiung ver Ver theidigerrede.

rrreieoanl. nne oie von uem -.aiiöcuuy

lieder eine ganze Masse Unschuldiger, als daß sie einmal einen vielleickt

Schuldigen freilassen. Herr Präsident. iC 4 1 ft ..VI . .. . . r ' iuy juiu aazi nimi oas 2pser emes .un: 4. r . . r' . Jy lern: und wenn ein Berbrechen in diesem Prozeß in ??raae kommt, dann will öas Gericht es an mir begehen!" Ter Borsitzende verwies den Ausfall abermals mit strafendem Ernst, und der Staatsanwalt schickte sich eben zu seiner Replik an, als zu einiger Ueberraschung des Gerichts und des Publilums plötzlich der Kaufherr Gerhard Willens wieder in den Saal trat. direkt auf die Richterbank zuschritt und den Äerhandlungslelter um die Erlaubniß zu einer Erklärung bat. Ter Vorsitzende zögerte nicht mit seiner Zustimmung und neigte sich gespannt selbst ein wenig vor. er Kaufherr war sichtlich ernst aestimmt, wenn auch äußerlich vollkommen ruhig. Herr Präsident, in meinem Geschäft ist soeben ein Wechsel präsentirt worden, der gefälscht ist." erklärte er bündig und sachlich. Der Wechsel lautet euf den Betraa von fünfia Mille. Er trägt das Datum vom Tage vor dem Tode meines ehemaligen ölasstrers Stefan Lanae. und in der verstellten Handschrift glauben meine Prokuristen Eigenheiten derjenigen Langes zu erkennen. Mein Acccpt ist nicht ungeschickt nachgeahmt, der Name des Ausstellers anscheinend fingirt. Ich habe, um Schuldlose, die dem Rufe meiner Firma vertrauten, nicht zu schädigen, es für meine Pflicht gehalten, das Papier einzulösen und lege es hiermit in Ihre Hände. We?.n ich noch ein paar Worte hinzufügen darf... Der Fall ist mit der Annahme des Wechsels für meine Firma und die sämmtlichen Indossanten erledigt. Welche Bedeutung der Zwischenfall für den Prozeß hat. untersteht aber mchi meiner Kompetenz." Der Eindruck der überraschenden Mittheilung war ein alle Gemüther aufwühlender. Der Präsident las das Papier wiederholt durch, das Publikum tuschelte aufaeregt, und unter den Richtern und Geschworenen herrschte eine starke, andauernde Bewegung. Ter Angeklagte steckte nach einem ansanglichen verdutzten Glotzen eine verschmihte Siegermiene auf und grinste über das ganze rothe, zuckende Gesicht, als der Vorsitzende das unerwartet aufgetaucht Dokument unentschlossen unter den Richtern herumgehen ließ und nach einem Zögern ernst erklärte: .Allerdings, das ist eine Wendung, die zu überlegen gibt, die wohl nicht ignorirt werden kann. Ein Zusammenhan? dieses ominösen Papier,? mit dem Kassirer Lange ist, nach dem Datum und der Ansicht über die Hand. schrift, mindestens m Betracht zu ziehen. Herr Vertheidiger ?" Der mnge Anwalt war' einsam auf gestanden und hatte schon damit zu erkennen gegeben, daß er sich zu äußern wünschte. ,Der Zwilchenfall ist für den Angeklagten von höchstem Werthe," bemerkte er. Denn kann aus der Handschrist bewiesen oder auch nur einigermaßen wahrscheinlich gemacht werden, daß Lange der Urheber des im rechten Moment aufgetauchten Falschwechsels war, so erscheint plötzlich auch das Ende des Todten wieder in einem sehr viel anderen Lichte, als nach den bisherigen Ermittlungen angenommen werden durfte. In jedem Fall muß eine neue, durchgreifende Untersuchung als dringend geboten gelten, und ich stelle deshalb im Interesse des Angeklagten' den Antrag, die Verhandlung auszuictzen. (Fort etzunz folgt.) Vrrdliclitig. Hörnt Sie 'mal, Herr Fleischermeiste?, Sie haben fast jede Woche einer anderen Gaul vor Ihrem Fuhrwert das müßten Sie doch aus Geschäftsmteresse vermeiden!" . vttdj richtig. 5 a u s i r e r : Kaufen Sie das berübmte Buck über die Selbstvertbeidigung. jedermann hat es jetzt." Herr: Nun. wenn es zedermann hat, was nützt es dann mir?" 9iif ? ? st e Nockamvferin der ?srauenbewegun war die Holländerin Anna Maria Schurmann. In den Buchten Nor ' , w e g e n s sagt man zur vaiqiti mit einem Auge oft bis zu 300 Ton nen Heringe. X ü t ? ; n ; ä k, r i a e (Z i s ?, - b ä r e n zahlt Hagenbec! den Fängern etwa Z300 das StuZ. Äeltere .mer sind zur Dressur untauglich. E v h t ii mackt ein Haus nich feuckt? im leaentbeil. seine kleinen Wurzeln entziehen jedwede Feuchtigkei oer veauer, an weicher er a) empor rankt. Staatsvreis für Dich t e r. Die französische Republik wi n fortan die Dickter in ibrem Streben ebenso ermutmaen wie die ttunuier Ein Preis, der dem Rompreis für h'xl . i , y n ri r:t rr - oenoe Künstler anawg il, x sur x. en beiderlei Keickleckts ausae ent wor den. deren Werk von einer 5lury von Sachverständigen als das würdigste erliart wira. er u;rels. oer avw c rx C rsf Francs ($579) beträgt, wurde zum ersten Male neulich an den erst Jahre alten Dichter Abel Bonnard L---.11.- v rr rj-VijC.1 O p tluciiiccn, üCrn viicuiti ma uu liers" 5ausaenossen unter 250 zur Begutachtung eingereichten Werken

ausgewählt ward. -

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