Indiana Tribüne, Volume 29, Number 295, Indianapolis, Marion County, 7 August 1906 — Page 4

Jndiana Tribüne, 7. August 1900.

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Jndiana Tribüne. ttaaleaitien von bet ttttirtef i E. Indianapolis, Ind. garry O.THudin Präsident. VeschäftSlocaN No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269. Kntrd &t the Post Office ot Indianapolis a secood dass matter. Aus der Bundeshauptstadt.

Wenn nicht alle Anzeichen trügen, werden die Politiker in der nächsten Präsidentenwahl mit einem neuen Fak tor zu rechnen haben, deffen Eintreten in die politische Arena eine Umwälzung der bisherigen Partelverhältnlffe zur Folge haben mag, wie sie daZ Land seit 1856, als die republikanische Par tei geboren wurde, nicht gesehen hat. Damit ist nicht etwa die Arbeiterpartei von deren Begründung wiederholt die Rede gewesen ist, gemeint, sondern vielmehr eine Koalition der fortschritt lichm Elemente der beiden großen Par teien und zwar unter Leiterschaft der fähigsten Köpfe, welche eZ unmöglich gefunden haben mit den von ihnen de fürworteten Reformen gegen die der alteten Parteitraditlonen aufzukom men. Seitdem der republikanische KampagneauSschuß abermals die De dise Stand.Pat- auf sein Banner ge schrieben und zu verstehen gegeben hat, daß an dem Schutzzoll nicht gerüttelt werden dürfe, hat die Bewegung ge wältige Fortschritte gemacht. Wie aus Omaha, Neb., gemeldet wird, ist die Organisation der neuen dritten Partei in aller Stille vollzogen worden - und bereits soweit gediehen, daß man nurlauf den geeigneten Mo ment wartet, um mit möglichstem Eklat in den Wahlkampf eingreifen zu können. Die Mitgliedschaft beziffert sich bereits auf eine Million und wächst rapid. Die neue Partei soll ihre Stärke sowohl aus den Reihen der De mokraten wieZ auch der Republikaner ziehen, doch sieht zu erwarten, daß in den westlichen Staaten, wo die Demo kralie sich ohnehin in hoffnungsloser Minderheit befindet, sich diese in corpore der neuen Bewegung anschließen wird, wie das ja auchZ zu Zeiten der popu liftischen Agitation der Fall ge. Wesen. Da die EivildienstKommission bei den vorgeschriebenen Examina für die meisten Stellungen im klassifizlrten RegierungSdienft keinen Unterschied deS Geschlechts macht, so sind gegenwärtig volle 20 Prozent der von den hiesigen Departements beschäftigten Unterbeam ten und ttanzliften weibliche Personen. Fast alle SchreibmaschlnenOperateure find weiblich. Was nun die letzteren anbetrifft, welche mit einem JahreSge halt von $900 anfangen und es fehr schnell auf $100 monatlich bringen, so werden sie nicht gesucht. In letzter Zeit haben diejEhesö der Departements und Bureaus die Tendenz gezeigt, männliche Stenographen den weib lichen vorzuziehen und bei eintretenden Vakanzen wird die Zivildlenftkommis. fion stets um männliche Applikanten ersucht. Wenn eS auch von den Ehef clerkS deSZ Departements offiziell der leugnet wird, so werden männliche Per sonen in allen Stellungen in den De partementZ vorgezogen und die Be schäftigung von weiblichen Personen im RegierungSdienft scheint mit 20 Prozent deS', GefammtpersonalS ihren Höhepunktrreicht zu haben. Gegen Frauen in den Departements wird geltend gemacht, daß sie nicht allein jeden Tag ihre Ferien v bean spruchen, sondern auch 30 Tage Kran kenurlaub, einerlei, ob sie krank find oder nicht. Außerdem hat :eS sich her ausgestellt, daß viele im RegierungS dienst deschäftlgteZMädchen wirklich der heirathete Frauen oder absichtliche Strohwlttwen sind, und im Poftdepar tement u!rd.jetzt jede weibliche Person entlassen, wenn sie sich ohne nachge suchte Erlaubniß verheirathet. In den letzten zehn Jahren haben sich die weid iichen Personen so in den Regierungs dienst hineingedrängt, daß in vielen Bureaus undjAbtieilungen außer dem Chef keine männliche Person zu finden ist. Die Rekord; der Zivildienst'ttom. Mission beweisen, daß wenigstens hier in Washington weit mehr weibliche als Männliche Personen das Examen für Kanzlift bestehen und zwar sehr gut bestehen. In anderen Städten des Landes, wo Examina für den Regierungsdienft abgehalten werden, ist das Umgekehrte der Fall. Ueber die Nützlichkett' weibliche? Per. sonen im NegierungSdienste und über

die Gründe warum männliche Perfo nen gegenwärtig vorgezogen werden sollen, gehen die Ansichten der höheren Beamten weit auseinander. Das De partement des Innern, zu welchem das große Patent'Amt gehört, scheint ge genwärtig das Paradies der weiblichen RegierungS.Angeftellten zu sein. Der Chefclerk deS Patentamtes, Herr Charles M. Irland, ift ein Bewun derer der RegierungS Schreibmaschi nenmamsell. .Wir find nicht gegen die Beschäftigung von weiblichen Per. sonen. Im Gegentheil. Wenn wir Leute gebrauchen, ersuchen wir die Zi vildienft Kommission, uns immer weibliche Personen zu beglaubigen. Unsere Schreibmaschinenmamsells kön nen in der ganzen industriellen Welt nicht übertroffen werden und das ganze Departement ift aus sie ftolz. Wir finden die weiblichen Angestellten besser und zuverlässiger als die männ lichen, nicht allein bei den Schreidma schinen, sondern auch als Stenogra phen und allgemeine Kanzliften. In jeder Stellung ift die Frau dem Manne ebenbürtig. - Zu den sozialen Fragen, zu deren Lösung Präsident Roosevelt an seinem Theile beitragen möchte, zählt die Ehe scheidungSfrage. Er fteht in seinem Streben nicht allein. Ueber den Um fang des Uebels herrscht ja kein Zwei sel, aber ehe der Präsident mit der For derung strengerer und jedenfalls ein hntlicherer ScheidungSgefetze vor den Kongreß tritt, will er genaue zuver lässige statistische Belege beibringen. ES wurden deshalb hundert Spezial agenten ernannt, die in diesen Tagen in den 2800 CountieS die Scheidung elntragungen zählen und prüfen wer den. Ift der Kongreß erft einmal

dokumentarisch von dem Umfang der Ehescheidung in Kenntniß gesetzt war den. und find ihm die Ursachen, die zur Scheidung führten, klargelegt worden, dann wird sich ihm auch die Nothwen digkeit einer gleichmäßigen Eheschei dungö'Gesetzgebung aufdrängen. In jedem unserer fünfundvierzig Staaten bestehen über Ehescheidungen andere Gesetze, und eS verursacht dann geringe Mühe, die Gesetze desjenigen Staates zu umgehen, der Werth auf die Wahrung der durch die Gesetze ein gegangenen Verpflichtungen legt. ES herrscht jetzt in der EhescheidungSGe setzgebung ein Wirrwarr sondergleichen. Und diesem Wirrwarr könnte nur da durch ein Ende gemacht werden, daß dem Kongreß die Regulirung der Schei düngen überwiesen wird. Der Ende Februar in Philadelphia versammelte Kongreß zur Regulirung der Eheschei dungöfrage hat betreffs der Frage, auf welche triftige Gründe hin wohl eine Scheidung ausgesprochen werden könnte, sich auf folgende sechs geeinigt: Un treue, böswilliges Verlassen, Verbre chen, Grausamkeit, physische Unfähig keit und Trunksucht. Das find immer noch Gründe genug, wiewohl der Kon greß dabei schon viele andere Vergehen ausgeschieden hat, die in manchen Staa ten rechtskräftig als ScheldungSgrund gelten. Präsident Roosevelt'S arbeiterfreund liche AchtftundeN'Verordnung soll der eitelt werden, wenn die davon betroffenen Großindustriellen die mit Re glerungSardeiten beschäftigten Schiff bauer, Geschützgleßer, Pulvermacher, Panzerplattenfabrikanten u. f. w., u. s. w. eS irgend fertig bringen kön nen. Da?Zift sehr schade, sehr zu be dauern, doch ist eS so. Der Präsident hatte eS so gut gemeint und war über zeugt, die rechte That zur rechten. Zeit gethan zu haben. Die neue Kongreß wähl fteht vor der Thür und eine An zahl EtaatSwahlen desgleichen, wobei sehr viel aus dem Spiel fteht für Herrn Roosevelt'S Partei und keine Vorsicht außer Acht gelassen werden darf. Zwar find die Aussichten im Allgemeinen nicht schlecht, die Partei ist gut der schanzt und der vor zwei Jahren so furchtbar verhauene demokratische Gegner ift ersichtlicher Weise nicht fürchter llcher geworden. Aber man kann doch nie wissen. Jedenfalls geziemt sich'S, daß am Vorabend der Schlacht der Feldherr die Stärke feiner Positionen prüft und gefährdete Posten so viel als möglich zu verftärken sucht. Im gege denen Falle hat die Umschau gezeigt, daß von einerZSeite Gefahr droht, von der früher keine -gedroht hat. Der große Arbeiterbund (Federation of La bor), der in früheren politischen Käm pfen sich neutral verhalten hat, will diesmal StellungZnehmen im Kampfe. Und zwar in einer Weife, die der republikanischen Partei nichts Gutes verheißt. - Der.jvon Gomperö erlassene Aufruf legt in bitteren Worten die

Mißachtung dar, die den .berechtigten Wünschen und Forderungen" deS Ar beiterbundeö von Seiten des Kongresses und der republikanischen Parteiführer zutheil geworden ist.

Messcrattcntar auf einen Iourna listen. T'Agostin Viccnzi, der Korrcspon dcnt von zwei römischen Zeitungen ni Florenz, zugleich auch Präses des Lebrerinnervereins in Palermo nnd Sekretär des italienischen Syndikats der Zeitungökorrespondentcn, wurde in der Straße Vittorio Emanucle in Palermo von einem unbekannten Manne aus vollständig unerklärlichen Gründen mit einem Messer niederas stoßen. Vicenzi ging Wer die Straße, als er plötzlich einen wuchtigen Schlag auf den Rücken bekam. Er zog sogleich seinen Revolver und wandte sich um. Ter Angreifer, ein Mann von verkommenem Ausfehen, ergriff die Flucht. Viccnzi dachte, er habe es mit einem Geistesgestörten zu thun und steckte die Waffe wieder ein. ohne zu feuern, während der Flüchtige in cinemScitcngäbchen verschwand. In diesem Augenblick irmrde Vicenzi von einem Passanten da rauf aufmerksam gemacht, daß das Heft eines Messers aus seinem Rü cken hervorrage. Dadurch, daß die Waffe unverrückt in der Wunde ge blieben war, war für einige Augen blicke das Bluten der Wunde unmög lich gemacht. Verletzte hatte keinen .Stich, blos; einen Schlag fcerspürt und wußte gar nicht, daß er sich in solch gefährlicher Lage befand.' Er wurde in ärztliche Pflege gebracht. Rippenfell und Lunge sind durchfto ckicn. und man zweifelt an feinern Aufkommen. Kindermund. Herr Saly kam mit Frää un Kind Tcrr in enn Lade hie Un fegt: Ach gcwwe Se geschwind Mcrr doch enn ParablicF. Enn Scherm, gut, billig, leicht un fei. Es regend, 's is e Graus! Ich brauch enn ääch forn Sonne schei Trci Mark, die gcww ich aus." Tor Hannel kam dann ääch zuStann, Nach langer, schwerer Wahl. Truff segt zu seiner Frää der Mann: Nchbcckche zahl cmal." Toch wie dcrr des sei Kkääncs Ijeeri, Ta fehrt des uff im Nu Un hält der Mama, ganz empcert, Tie Rockdasch krampfhaft zu. Un kreischt: Tu giebst kääa Geld ' crauS, Kään Pfennig, sag ich dir! Was leiht uns an dem Rege' drausz, Merr sin im Trockne hier." Truff segt die Frää: Tcs mechst de gut! Tcr Kaufmann, uff mei Wort, u Lcßt, wann mcr nix bezahle dhut,' Ten Vaba net meßr fort." . Da zieht die Krott) mit bääde Arm Tie Mama nach der Thier: Tann komm un nemm den Regen scherm Un laß den Vaba hier!" 1 Kleine M2dchcn. Roman aus dem Leben. Die kürzlich in Philadelphia abgeschlossene Hochzeit eines gewissen John D. Gays aus Trenton mit Fräulein Estella Dammel aus Philadelphia hat eine romantische Vorgeschichte. Schon vor einem Jahre verlobt, zerzankte sich das Brautpaar aus irgendeinem nichtigen Grunde. Am 4. Juli d. I. nun hatten Beide Einladungen zu einem Picknick erhalten, die sie auch, ohne von einander etwas zu wissen, annahmen. Der Zufall wollte es, daß sie am RückWege in einer und derselben MailCoach saßen. Fräulein Dammel neben dem Wagenlenker, Herr Gays im Innern der Kutsche. Infolge eines in nächster Nähe abgefeuerten Schusses scheuten die Pferde, bäumten sich auf und brachten den Wagen derart in's Schwanken, daß die junge Dame zwischen die Pferde fiel und auf ein Haar überfahren worden wäre, hätte nicht der Ex-Bräutigam die gefahrvolle Situation mit einem Blicke überschaut, sofort einen Sprung aus dem Wagen gemacht und sein ehemaliges Bräutchen vor den Hufen der Pferde gerettet. So kam es, daß... Wholesale-Wichse. Das Polizeigericht zu Jthaka, N. Y., war kürzlich der Schauplatz einer originellen Szene, als acht Mütter auf Anrathen von Rekorder Sweetland ihre leider wenig hoffnungsvollen Sprößlinge tüchtig mit Rohrstöcken bearbeiteten. Die acht Jungen waren wegen der Verübung zahlreicher Diebereien in Straßenbahnwagen verhaftet worden, und da die betreffenden Mütter durchweg der armen Klasse angehörten, machte Rekorder Sweetland ihnen den Vorschlag, er werde von der Erlegung der Geldstrafen absehen, falls sie den mißrathenen Burschen vor seinen Augen eine tüchtige Lektion mit dem Stock geben würden. Die Frauen ließen sich das nicht zweimal sagen und hatten bald die leichtesten $5 ihres Lebens-verdient...

Meik Zjabcrsack'ö Zchreibebrief. .456. Seöhrier Mister Edithor! Well, ich sin froh, daß ich jetzt endlich das Richtige gestrocke hen. Die Piebels in die Zittiehahl un in die ganze Taun hen en Riespekt un e Estimehschen for mir. das biet einiges. Ich gehn in kein Saluhn mehr un wann mich Jemand frage duht, ob ich en Orink an ihn nemme wollt, do werf ich ihn ln die erschte Lein en schreckliches Blick zu un dann sag' ich: Ich drinke nicks! un das sag ich mit e Weus. daß Jeder erffreht sein muß, wann er noch e Wort sage deht, daß ich ihn bei lewendigem Leib ufffresse deht. Ei tell juh, den Weg kann mer sich Niespeckt verschaffe. Der Trubel is nur. daß ich jedesmol, wann ich en Drink 'effjuhse, en ganz schreckliche Dorscht kriegt un als e Ruhl schnell heim lause, for eins an den Schlei hinnig die Recktei zu gieße. Das Lewe gleich ich ganz gut. Was braucht dann Jedes zu wisse, wann un wo un wieviel ich drinke; ei tell juh. der is no Plehs Uit Hohm. DieSelma Hot zu mich gesagt: ,Mik, denWeg gleich ich dich zehntausend mol besser, wie früher. Ich weiß ja gut genüg, daß die mehrschte Mennfohks gleiche wann un dann en Drink zu nemme un das duht auch keinem Mensche Harm; ich weiß auch, daß je mehr ebbes verböte werd, desto mehr gleicht mer's zu duhn, awwer Ihr könnt grad so gut Euern Drink ins Haus hen, als wie in den Saluhn. Ihr seid dann in gute Kompenie un es kost euch e latt Geld weniger." Die Selma duht als emol arig sennsibbel spreche. Se Hot mich sogar das Priffeletfch gewwe, mich als emol e paar Freunde zu inweite un dann wär se einige Zeit rettig for en gute Lonsch zu sorge. Sehn Se, so e Frau is Gold werth und ich kann Jhne sage, der Christ duht so ebbes gar nit diesehrfe. Off Kohrs derfe Se nit denke. Mister Edithor, daß alle Mensche freundlich zu mich gewese wäre. Ratt bei en lange Schatt; ei tell juh. die Bruhersch un die Saluhnkieper die hen's in for mich gehabt. Die hen mich gerohstet, als wann ich der größte Schuhwiak wär, wo in Ecksistenz is. Mehrfchtens hen se das gedahn, wann ich nit dabei war, awwer wann un dann Hot auch , emol einer genug Korretsch uffgepickt,mich streht ins Gesicht zu sage, was er von mich denke duht. Well, do is dann off Kohrs auch meine Tschehns gewefe,emol ganz gehörig auszuspucke.Schiewiß.was hen ich dene Feger die Klack gefickst! Ich hen gesagt: Ihr traurige Seckel, Ihr duht diesörfe, daß jeder diefende Mensch back an Euch geht. Hot's en Mensch in diese hier Stadt, wo mehr for Euch gedahn Hot wie mich? For wen hen ich mein große Spicisch gemacht? For Euch! Wer is es gewese, wo, wie ich in Trubel komme sin, uff mich eingcpitscht un kei gutes Haar an mich gelosse Hot? Ihr, un Kein annerer. Was deht Ihr denke, wann ich rrotz alledem Widder freundlich zu Euch wär un deht Euch nachlaufe? Natt mich. Ich sin dorch mit Euch un wann sich noch emol einer in meine Näh blicke läßt, dann gibts Trubel; dann kriegt einer en Brickstein an den Kopp geschmisse, daß er sich sei ganzes Lewe lang sei Nos nit mehr zu weipe braucht. So un jetzt Skidduh!" Wie ich so gesproche hen. do hen se sich schnell verzöge un sin auch nit mehr Widder komme. Ich sin awwer noch weiter gange. Ich hen die sämmtliche Kapversch zu mich in meine Offis bestellt. Se sin auch all angetrete un dann hen ich jeden gefragt: Pat", hen ich gesagt, odder Meik, wie grad die Tschehnses Ware, nimmst du wann un dann en Wißkie odder en Brehndie?" Als e Ruhl, Hot er gesagt: Schuhr Meik", un das Hot's for ihn gesettelt. Er Hot reiteweg seine Wahking Pehpersch kriegt, mitaus daß e Wort gesagt is worde. T:s Fonnige war. daß nur die fdjte s:chs gesagt hen, se dehte Wißhe gern drinke, wie ich an dcn Rest von die Kappersch komme sin, do Hot jeder e annere Antwort gehabt. Der eine sagt, er deht nie en Trop,"; totsche; der zweite sagt, alle Liclersch dehte ihn sick mache, der dritte Hot gesagt, wann er nur Wißkie menschene deht höre, dann deht er schon die Schills krieg; wie ich an den Pat O'Bryen komme sin, do Hot der mich auch sage wolle, er deht nicks strongeres drinke wie gekochtes Wasser. Do hen ich awwer gesagt: Nau lucke hier, wo Host du denn deine rothe Kuhkum mer her?" Do Hot er en Seifzn gelasse un gesagt: DaS is der Fluch, wo mich schon mei ganzes Lewe anH3ng duht; Jeder Mensch tschotscht mich bei meine RoS un ich sin doch so innesent wie e frischgeboreneSBaby.

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15 Nord Illinois Str. Der Trubel iZ, daß mich die alte Leh. die immer z klohs zu den Stohf gehalte hot. Mei Krehdel, die war auch ganz klos zu den Feuer un uff en schöne Dag sin ich alliwwer reit hatt gewese. Do hen se an mich erum gedocktert un hen einiges gedahn for mich zu fickse. Sie sin auch fuckzeßfüll gewese bis uff meine Noö un der Dackter Hot gesagt, wann ich emol später in e Feit mein Gesichtsvorsprung abgebisse deht kriege, dann deht er mich cn neue Zinke ansetze un der hatt dann die nehtscherell Kol ler. Das is. awwer nie nit gehäppend un so muß ich dann mei ganzes Lewe lang mit die rothe Nos erum laufe." Ich hen gewußt, daß er mich e Lei gesagt Hot.' awwer vorläufig hen ich nicks duhn köne. Der Rest von die Kappersch Ware all gege Wißkie un off Kohrs hen ich se auch nit gefeiert. Spater hen ich ausgefunne. daß se von die wo dißtschartscht geworde sin. gepohstet wäre un for den Riesen ganz ecksäcktlie gewußt hen, was se zu ennsere hatte. Den Weg is es denn auch komme, daß ich die Leut, wo nor dann un wann en Drink nemme un rieleiebbel sin, den Baunz gewwe hen un daß die Sohks ihren Schapp behalte hen. Es ist e Fäckt, mer kann sich uff kein Deiwel mehr verlosse un ich komme immer mehr zu die Konkluhschen, daß eS nor ein Mensch an die Welt gidk, wo diesent streht un mit einem Wort e Pietsch is un daö sin ich. Mit beste Rttgards. JuhrZ trulie Meik HaSersack. ESkweier un Scheriff von Vppel Jatk, Holie Terrer Kauntie. Das in den' Ver. Staaten in Tageszeitungs - Unternehmen angelegte Kapital wird mit $384,021,359 angegeben. Für 211 Bibliotheken unseres Landes hat Andrew Carnegie im letzten Jahre Donationen von insgesammt $3,000,000 gemacht. Aus der Insel Formosa ist eine neue gummiproduzirende 'Schlingpflanze entdeckt worden, welche den Namen Gomuzuru führt. Auf dem Meeresgrunde liegen insgesammt etwa 223,000 Meilen Kabelstränge, welche einen Werth von $225,000,000 darstellen. Der Bierverbrauch in München belief sich vor 20 Jahren auf 500 Liter, heute nur noch mf 296 Liter der Kopf der Vevölkeruna. , Weniger als die Hälfte der Bergwerkarbeiter Europa'S gehö ren Gewerkverbänden an. Der japanische Reichstag hat eine Summe von $40,000 für die Anlage von Pftrdezüchtereien ausgeworfen. Die Stadt Paris zählte bei dem letzten Census 10,809 Perso nen im Alter von über 80 Jahren. 620 Personen hatten 'daö 90. Lebensjahr überschritten und 89 standen unmittel. bar vor ihrem 100; 2A "fältn dieses überschritte.', mrd 6 sogar öereitö daö 102. Beruhigung. Arzt (vor der Operation): .Nur keine Angst. Sie werden nicht viel fühlen: nach den ersten paar 'Schnitten sind Sie ohnmächtig!" Verschnappt. Besucher (den prachtv'ollen Teppich bewundernd): Also diesen Tiger hat Ihr Mann selbst erlegt; ein wunderbareL Fell!- Hausfrau: .Nicht wahr?... und o preiswerH!"

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Columbia (HelleS) Pale Select mip unycTaiuji. ' i X i OOO Iyxool Hotel lst l tt$tnübtt. ! Angenehmes Erwachen, .Wann haben Sie 'S denn nun ge merkt, daß Ihre Frau durchgebranut war?" .Am nächsten Morgen erft; ich war nämlich, in der Ttocht etwas spät nach Hause gekommen, hatte die Stiefel auf der Treppe ausgezogen, daß sie nicht wach werde und gar nicht nach ihrem Bett hingeschaut,... auf einmal klingelt's um acht Uhr am TelePhon; da ruft sie mir auö Hamburg .Lebewohl" zu!urzHaischeS atcmeut. Wechsel, CrcditSricfe, Postanweisungen, auf alle Städte Europas. Schiffsscheine Von und nach Europa. cln- und Verkauf ausländi schen Geldes. No. 35 Süd Meridian Str. Merchants National Bank. Afint Rücksicht, welche andere Form von Geldanlagen Sie haben, so sollten Sie doch ebenfalls ein Spar-Conto mit dieser starken Gesellschuft besitzen. Ein solches Conto bedeutet ein Mittel für eine konservative Anlage jeder Art mit der Versicherung eineS hübschen Einkommens und abf.iluter Sicherheit des Kapitals und Zinsen. Zögem Sie nicht weil die Summe, die Ihnen zur Verfugung steht, klein erscheint ; ein Dollar wird Ihnen ein Conto eröffnen und Sie können : nach Wunsch hinzufügen. Unsere unübertrefflichen Facilitäten zum Sparen stehen Ihnen zu Diensten. Beginnen Sie heute noch. TUE II1DIM14 TRUST CO'WUY, Ct:al..u.. l,ooo,ooo.co . Üederfchuß ... 325,000.00.

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