Indiana Tribüne, Volume 29, Number 278, Indianapolis, Marion County, 18 July 1906 — Page 4

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Indiana Tribüne. Vnaulgklde von d tMbg C. Indianapolis, Ind.

ganz O.THudinm Präsident. VeschäftSlocalt flo, 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269. Ertcred t tie Poit Ofice ot Indiinapoli t cond das matter. Berliner Brief. Wenn mein Berliner Brief heute in ersier Reihe nicht von Berlin, sondern von dem KriegShasen Kiel - handelt, so liegt das daran, daß in diesen Wochen Kiel das Centrum Deutschlands geWesen lft7 Zunächst hat sich der Kaiser roochenlang in Kiel und seiner Umge bung ausgehalten, sodann schaarten sich u ihn hervorragende Vertreter deö Auswärtigen Amtes, hochgestellte Osftziere deS HeereS und der Marine und Männer, die in Industrie und Handel einen großen Namen haben. Wer z. B. hi diesen Tagen Gast aus der der Ham burg.Amerika.Linie gehörigen Prin zeß Victoria Luise" war, that gut, seine Mltgäfte mit dem Titel Excellenz anzu reden. In der Halste der Fülle traf er daS Richtige und in der anderen Hülste nun. eS ist immer besser, eine Nichtexcellenz Excellenz zu nennen, als einer Excellenz den ihr gebührenden Titel vorzuenthalten. Bildeten die Excellenzen auf der Victoria Luise" und in dem vornehmen,, Seebadehotel' gewissermaßen den gediegenen Kern, so waren ihre Frauen und Töchter eine sehr anmuthige Umhüllung dieses Ker neZ. Ich habe selten auf kleinem Raume so viel schönt Damen zusammen gesehen, wie auf der Victoria Luise', und ihre lieblichen Gesichter hätten schon für sich appetitanregend gewirkt, wenn eS dessen bei der ausgezeichneten Küche auf diesem Schiffe und der kräftigenden Seeluft noch bedurft hätte. Da die ersten Träger der deutschen Politik außerhalb Berlins weilen, so ist eS kein Wunder, daß mangels Post, tiver politischer Vorgänge in der Reichs Hauptstadt politische Phantasten ge deihen. So wurde während der Kieler Woche, die ja ungezwungen einenJdeen zusammenhang mit der Marine her stellen läßt, das Gerücht verbreitet, dem Reichstage werde schon In diesem Winter eine neue Flottenvorlage zugehen. Dieses Gerücht-ift selbstverständlich un begründet. Erstens würde sich dieRegie. rung selbst deZavouiren, wenn sie wenig, Monate nach der Erledigung des Flottengesetzes von 1905J6 .eine neue Flottenforoerung einbringen würde, denn sie würde damit anerkennen, daß sie im Winter 190516 ein unauSrekchen des Gesetz eingebracht habe. Zweitens würde eS mehr als schwer halten, den Reichstag, kaum ein Jahr nach dem Zustandekommen eines Flottengesetzes, zur Bewilligung einer weiteren und abermals erhebliche Kosten verursachenden Flottenforderung zu bringen. DieS um so weniger, als bis zum nächsten Winter noch nicht volle Klarheit über die Erträge aus dem neuen Zolltarife und aus den in diesem Frühjahr be willigten neuen Steuergesetzen geschaffen sein kann. Ein Jahr später dürste die finanzielle Lage des Reiches allerdings geklärt sein, und wenn sie eine günstige ist, dann ist eS wohl möglich, daß eine neue Flottenforderung an den Reichs tag gelangt. Dies würde dem Vor . gehen am Schlüsse des vorigen Jahr zehntS entsprechen, wo auf das Flotten geietz von 1897198 nach zwei Jahren die erweiterte Flottensorderung von 1899100 folgte. DaS laufende Jahr also dürste für die Gewöhnung' deS Publikum? an die neuen Steuern freigehalten werden. So unbeliebt auch ohne Zweifel manche dieser Steuern sein mögen, so wird sich doch das deutsche Volk verhältnißmäßig leicht.damit abßnden. Auch der Bier krieg, der infolge -der Erhöhung der Bierfteuer einerseits zwischen den Braue reim und den .Gaftwirthen und den Konsumenten entbrennen sollte, scheint. wo er überhaupt fiatifindet. harmlos zu verlaufen. Hier hat die deutsche Presse zweifellos ein nützliches Werk ver richtet, indem sie ohne Unterschied der .Parteirichtung die Brauereien und die Sastwirthe davor warnte, die Lang muth der Konsumenten allzuscharf auf die Probe zu stellen. . Der katholischen CentrumSpartei, die gerade für dieZgegenwärtige Geftaltüng der Braufteuer die .Aerantwortung rügt, wird eS besonders JU5 sein, 's enn ihre Popularität nicht durch vjimpse zwischen den Gaftwirthen und

dem Publikum erschütterwird."', Diese

Partei, hat überhaupt wieder einmal Glück. ' So fällt ihr als einer katholi fchen Partei jetzt ein Reichstagswahl kreis zu, in dem die Katholiken nur wenig mehr als ein Viertel der Bedöl. kerun? ausmachen. Dieses merkwür. dige. Ergebniß der Ersatzwahl indem weflphälischen Wahlkreise Altena.Jser. lohn war nur möglich durch die Unei nigkeit der beiden größten liberalen Parteien. Jede dieser beiden Parteien gellte einen eignen Kandidaten auf und so kam eS daß der Centrumskandidat mehr Stimmen' erhielt als einer der beiden liberalen Bewerber. Hätten die Liberalen . sich , vorher verständigt, so hätten sie .aus ihren gemeinsamen Be. Werber, mehr als 14,000 Stimmen ver einigt und sie wären damit dem Cen trum um über .6000 Stimmen über legen gewesen. Jetzt müssen sie ln der Stichwahl dem Centrumömanne ihre Stimme. .geben, .damit kein Sozial demokrat gewählt wird. Diese trotz häusiger Mißerfolge immer wieder .hervortretende Uneinigkeit des deutschen Liberalismus ist um so ver. wunderlicher, als die deutschen Liberoen ohnehin einen schwierigen Stand haben. Infolge der energischen und geschickten agrarischen Agitation gehört ein große?. Theil deö platten Landes, besonders im .Osten und Nordosten Deutschlands, den konservativen Par tien. DaS Centrum hat eine sichere Stütze an den 20 Millionen Katholiken, die ein volles Drittel der Bevölkerung Deutschlands ausmachen. Die Sozial demokratie rekrutirt sich aus der indu ftriellen Arbeiterschaft, zum Theil ge winnt sie auch bei den bäuerlichen Ar beitern an Boden. So ist das Ter ain, auf dem die liberalen Parteien Eroberungen machen können, eng be grenzt. Und wenn sie uneinig find. o machen fie nicht nur keine Eroberun gen, sondern fie verlieren alten Besitz stand, wie im vorigen Jahre daS sagen umsponnene Eisenach und jetzt den modern'lnduftriellen Wahlkreis Altena Jserlohn. Der republikanische automatische Ezar, Joe Cannon, und der nativiftisch angehauchte Arbeitersührer Samuel GomperS beabsichtigen in der kommen den Kampagne für die Congreßwahlen m ganzen Lande ihre Kräfte zu messen. DaS wird ein ' Kampf der Riesen, wel chen die Pygmäen sich mit Seelenruhe ansehen können. - Dem Stadtrath wurde in der am Montag Abend abgehaltenen Sitzung eine Ordinanz eingereicht, welche $300. 000 für den Bau einer neuen City.Hall und eines Auditoriums bewilligt. Die Zuficherung ist gegeben, daß der Stadt rath diese Ordinanz in den nächsten Tagen annehmen und innerhalb 60 Tagen mit dem Bau der Gebäude be gönnen werden wird. Hierdurch würde zur Fertigstellung des Auditoriums, in welchem im Monat Juni nächsten Iah reS das BundeSüngerfeft hier abge halten werden soll, genügende Zeit ge geben, um dasselbe rechtzeitig unter Dach und Fach bringen zu können. Kaiser Wilhelm II. macht's den Nörglern im alten deutschen Vater lande wieder 'mal nicht recht. Er hat nach der Geburt seines Enkels und Thronerben in der dritten Generation keine Amnestie erlassen, und einen fclchen Erlaß hatte man doch schon sehn süchtig zu der Silberhochzeit deö Kaiser. paareS erwartet.' Die Ehrung des Kultusministers Dr. Studt durch Ver leihung . deö Schwartn Adlerordens wird ebensallö sehr abfällig bekritelr. Auch die Rede, welche der Kaiser bei der Zusammenkunst mit König Haakon von Norwegen gehalten hat, ist auch nicht korrekt, u. s. w. Die Nörgelei war, ist und wird auch stets ein Bedürf niß der Deutschen bleiben. Marion. Seit mehreren Wochen hält hier Rev.- Joseph Best in einem Zelt' Gebetsversammlungen ab.' welche bisher nicht gut besucht waren. Um die . ewige . Monotonie des BetenS mit etwas ganz Neuem zur Abwechslung zu unterbrechen, nannte der Pastor am Montag Abend einen alten Herrn, der eine fromme Rede gerade vom Stapel ließ 'einen hundsgemeinen. Lügner. Schnell standen sich darauf.' die beiden Gottesmänner in kampfbereiterStellung gegenüber und eine höchst emüsantt K?ilerei . bot sich den zum Gebet der sammeltm Andächtigen dar. Erst als mehrere Männer auf die Tribüne eilten und sich zwischen die Kampshühne stell ten, hörte die Schlägerei aus. Die Andächtigen verlkeßm mit einem Kopf tjttMt 1 .--m trt.t- ' . ' lqunem oas njeu.

Ernennung eines ZvangS-Ver-

Walters beantragt Harold B. Hibben, William Scott, William W. Crltchlow und Louis C. Huesman, in deren Händen nahezu die Hälste aller Aktien-Antheile der State Agency Co. vereinigt ist, stellten gestern bei dichter Vinson Carter im Supe rior.Gericht den Antrag auf Ernen nung eines Zwangsverwalters für die State Agency Co.. welcher die Ge schäste der letzteren' abwickeln und die Auszahlung von $150,000 an die State Life Insurance Co. und von $13,000 an John W. Hogan verhindern soll. Richter Carter erlkeß in Bezug auf den letzteren Theil des Antrages ein vorläufiges Verbot und setzte die Ver Handlung der Angelegenheit auf den 20. Au?uft fest. VevnktloS aufgefunden. Die Aufmerksamkeit der Matrone in der Damenabtheilung deS Bahnhofs wurde letzte Nacht gegen 11.30 Uhr auf eine Frau in dem Wartesaal gelenkt, welche dort eine geraume Zelt gesessen hatte. AlS die Matrone sich derselben näherte, bemerkte sie, daß die Frau ' be wußtloS war. . Der Stationsvorsteher wurde von dem Fall in Kenntniß gesetzt, der die Betvußtlofe im Ambulanzwagen nach dem städtischen Hospital bringen ließ. In dem Besitz derselben wurde ein Billet nach Springfield, Jll., und ein Baggagecheck gefunden, welcher an zeigte, daß ihre Koffer bereits dorthin abgegangen find. Im Hospital stellte eS sich heraus, daß die Frau unter dem Einfluß be rauschender Getränke sich befand. Sie wurde zu Bett gebracht, um ihren Rausch auSzuschlafen; der Name der selben ist Maggie Wilson. Siiverstde-Park. Die .CHuteS" im Riverside Park sind wieder in vollem Betriebe. Einer Am derung der Maschinerie wegen konnte die so sehr beliebte Rutschbahn eine Zeit lang nicht benutzt werden und erfreut sich jetzt wieder eines um so größeren ZusprxchS. Das Vergnügen, welche? eine Fahrt die ChuteS" hinunterLe währt, kann 'nicht beschrieben werden; man muß die Fahrt selber mitmachen und sicher ist, daß Jeder, der sie ein mal gemacht hat, die Rutschpartie so oft als nur möglich wiederholt. Auch alle anderen Attraktionen werden Nachmit tags sowohl als Abends von den zahlreichen Besuchern fleißig benutzt. Die Zahl der letzteren nimmt mit jedem Tage zu, waS beweist, daß sich daS Etablissement immer größerer Beliebt helt erfreut. Polizeiliches. D e r N e g er Robert Vooker, 30 Jahre alt, 614 West Court Straße, wurde gestern von dem Polizisten Trimpe mit einem Messer im Besitz abgefaßt. .Der Beamte brachte ihn nach Nummer Sicher. , um ihn zu ver. hindern Unheil anzurichten. MlloRogerS, 35 Jahre alt, von Muncie, Ind., hatte , sich gestern einen Affen gekauft und wurde prompt von den Radlerpoliziften Shine und Schlangen eingelocht. Bei der Unter suchung durch den Schließer wurde eine Waffe bei ihm gefunden; und wird er sich dieserhalb vor dem Polizeirichter verantworten müssen. D e r 60 . j ä h r i g e E. I. Arm ftrong, 1036 West 30. Straße, erschoß gestern eine Katze. Er wurde, von den Beamten Petticord und Sergt. Shafer kurz darauf in Haft genommen, weil er innerhalb der Stadtgrenze -inen Schuß abgegeben hätte. R a y Lore, 22 Jahre alt, und der Neger William Llnzey, 34 Jahre alt, bummelten gestern in verdächtiger Weise auf der' Straße herum. Der Beamte Trimpe hatte sie jedoch halb aus Korn genommen und brachte sie hinter das eiserne Gitter. Eine hohe Bürgschaft wurde auf ihre Freilassung gesetzt. In d e n Lagerplätzen der Big 4 Eisenbahn an der Belmont Ave., wur den von den Beamten Condell und Harftell 8 verdächtig aussehende Perso nen letzte Nacht festgenommen und nach derPolizeiftation erpedirt.Dieselben hiel len sich dort aus, um sich freie Fahrten nach den verschiedensten Plätzen zu steh . ' - T ' len.

Botschafter Stern bürg vn der Hitze über wältigt. New York. 17.. Juli. Der deutsche Botschafter Baron Speck von Sternburg wurde heutz Nachmittag in der South Station in Boston von der Hitze überwältigt, als er im Begriffe stand, einen Zug für New York zu be steigen. Er wurde sofort in ein Hospital ge schafft, wo er sich schnell erholte; schon nach einer Stunde konnte er wieder entlassen werden. Der Botschafter setzte darauf seine Reise fort und kam heute Abend spät hier an. Allem Anschein nach wird der Unsall keine schlimmen Folgen haben. Z w e i N e g e r g e h'ä n g t. N a tchez. Miss.. 17. Juli. Die beiden Neger Lee gleicher und John Robinson wurden heute Vormittag im Gefängniß in Fayette, Jefferson Co., am Galgen aufgehängt. Die beiden Mörder hatten im Januar 1904 bei einem Würfelspiel den Weißen Lamd Änderson getödtet.

Neue Inkorporationen. Die folgenden neuen Gesellschaften ließen sich beim Staatssekretär inkor Poriren: Die CreLcent Handle Worte", Evanöville, und die Hartley Handle Company-, Muncie, haben sich vereinigt. DaS Capital der neuen Com pany, Globe Handle Company-, ist 550,000 und die Direktoren find: Wm. A. Hamilton. Albert I. Ottt, John K. Slack, Baird W. Hale und George F., William A. und Harry D. Hart ley. Die Rllison Land Company- und die Ca:dwell Lumber Company", De catur; jede Company hat ein Capital von $10,000 und jede die folgenden Direktoren: RufuS tt. Allison, John W. Vail, Aaron T. Vail. Joseph E. Thomas, Don L. Quinn, Charles S. Nidlack und French Quinn. Central Folding Box Company", Jndiananapolis, Capital $50,000; Direktoren:' William H. Drapler, Jr., Frank H. Rudert und Frank L Way man. Die .Elkö" bereiten den jähr, lichen Ausflug der Waisenkinder der Stadt sür den 3. August vor. Cxal ted Ruler Joseph Bauer ist Vorsitzen der deS Arrangements Comites und wird den Kindern, weißen sowohl als farbigen, ein vergnügter Tag in Aus ficht gestellt. White City ist sür den Ausflug in Ausficht genommen; im letzten Jahre fand das Picknick im Riverside Park statt. Samuel Bourne, 30 Jahre alt, Süd Illinois Str. wohnhaft, fing gestern Händel mit seiner Frau an. Die Bedrängte rief die Polizei zu Hülfe, worauf der Wütherich von dem Beamten Bixler abgeführt wurde. Walter Haines, 22 Jahre alt, 119 Nord Alabama Str., welcher am Montag Abend mit einem Messer einen thätlichen Angriff auf die Polizi ften Dienerund Smlth gemacht hatte und dann geflüchtet war, wurde gestern von dem Beamten Melvihill verhaftet. T e r r e Haute. Gegen die Milchverküufer William H. Klatte, Roß Mace und Len Peters wurden Hastbefehle ausgestellt wegen Verkaufs von prüparlrter Milch. Die Verhaftung von Roß Mace und Len Peters erfolgte auf Grund einer durch Inspektor Charles Fleming an gestellten Untersuchung von Milchmu ftern, welche ein Formaldehyde enthal tendeS Prcparat enthielten, um die Milch vor dem schnellen Sauelwerden zu bewahren. Milchhändler sollten vorsichtiger sein, denn die Gesetze lassen mit sich nicht spassen. Grul:deZklenthum8 Übertragungen. Jtsse Kellum an Helen E. Mcur ray, die nnrdliqe Hälste von fc'-t 30, Washington-Park Add östliche Seite von Delaware StraßeZ nördlich von 34. Str., $3,600. Charles C. Kiftner an Mary Stln son, Lot 65, Fletcher u. A., Sub., Outlot 96 usw.. südliche Seite von English Avenue, östlich von Pine Str., $4,350. Margaret Barrett an Mary JonaS, Lot 17, KlingensmithS Sub.. Theil Oullot 123, westliche Seite von Chad wick Straße, nördlich von Ray Str. $900. - ' v Anna K. Stafförd ari I. W. Wood,

Mn esse mehr von der am meisten Nahrhaftigkeit bietenden Mehlspeise , Uneda Biscuit der einzige am besten zubereitete Soda Cracker." Dannmrd mnn mehr vrrdienen können, da ein gutgepflegter Körper arößereLeiswnasMgkeit aufzuweisen hat. Auf diese Weise kommt man endlich in die Lage, daß MNN mehr sparen kam; dmn es giebt keine Naymng die für den erhaltenen Wert so billig ist, al Uneeda Biscuit.

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