Indiana Tribüne, Volume 29, Number 274, Indianapolis, Marion County, 13 July 1906 — Page 5

. Jndiana Tribüne, IS, Juli IS.

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Jntcrurban Zcit-Talicllc.

I. N. T. System. I Kraft Sonntag, den 2. Mai 1906. Züge verlassen Indianapolis. Muncie ä: Marion Division. Lawrence, Fortville. Pendleton. Andersen, Yor!town.Muncie,Middletonzn,Alexandrla, Eummitville, Fairmount, Gas Clty, Jenes

dsro und Marion. 4 00 35m. 1 05 Nm. 5 05 Vm. 2 CO Nm. 6 00 Vm. 3 05 Nm. 7 05 Vm. 4 00 Nm. 8 00 Vm. 5 00 Nm. S 05 Vm. 5 05 Nm. 10 00 Vm. 6 00 Nm. 11 00 Vm. 7 05 Nm. 11 05 Vm. 8 CO Nm. 12 00 MttgZ. 9I05 Nm. 11 30 Nm.

Limited. Logansport & Peru Division. Carmel, Noblesville,? Cicero, Arcadia, Atlanta, Tipton, Koksmo, Galveston, Walton, Logansport, Miami, Bunker Hill,

Peru und Elwood. 5 00 Vm. 1 45 Nm. 5 45 Vm. 3 00 Nm. . . 7 03 Vm. 3 45 Nm. 7 45 Vm. 5 00 Nm. 9 00 Vm. 5 45 Nm. 9 45 Vm. 7 00 Nm. 11 00 Vm. 7 45 Nm. 11 45 Vm. 9 00 Nm. 1 00 Nm. 11 30 Nm. Limited. .

o mn.5slMu;flnttJ zottS-LoganSport IDivision geht nach Peru 'i oi- i , , A p,, (m.fe-, eue xezielle Bedienung nach Ft. Wahne.

, . . ,. - V JlUlt 4IMÜV IUI IV flIV VMV. V... rlUf laRen?.nirT ,m und Blumen hinleg n, den Frühu uy Bnnttg, und , und 7: einsaugen und in den Hin!'

I "Tl' .r.."E.r gl. ILOZI ,1, , u .,,.. rm ft CT I euer Zug - Marion Flver-Verlaßt Staun 7:35 LonnMags und 1:oo waq n. , . . ,. I mittags : Verlabt JndmnapollS 11:00 Vorr:T ...r-. v :r ' ... -. . . m - ... . -I esimk x.v (l)mitfnfls ri.iiT nina in I MvvV .w , ws,,i;,s. Oimm rrfiAm Daton. ; .tinat. Makasb. tnytvf O v, "r 1 v , . 9,fn;, rntoton. öartforb ich, Montpellier, Bluffton, Winchester, Tinion ssitt,. Rrnbi2e. O.. und Zwischen .i.. , -7 j-- l Kationen. Fracht und Passagier, Office Terminal Wartezimmer. Telephon M 175. JudianapoliZ & Eastern. Limited Züge für Rrchmond und allen Punkten in Ohio, welche verbunden sind mit elektrischen Linien, lum 8:10 und 11:10 Vor. Mittags, 2:10' und 5:10 Nachmittags und 0 Abends. Locale kZüge für Richmond I nb Zwischenstationen von 6:03 Uhr Vor. mittags l: und dann jede Stunde, ausg, nommen die Limited Zeit. bisI9:00 AbendS (7:00 Uhr Abends ausgelassen). Letzter Zug ,wsatff. SefetMQfl nach Greensield um 11:30 Uhr Abends. Indianapolis & Martinsville. Erste Morgen-Car um 5:1 Uhr Morgens. Dann von 6:30 Uhr Morgen jede Stunde diS 11:30 Uhr Abends ; ausgenommen d Stunden 8Ä0.und 10:30 Uhr Abends. Züge laufen stündlich von Indianapolis

nach Plainfield von 5:00 Uhr Morgen? bis ton Bangigkeit, und die Trennung 11:00 Uhr Abends -.ausgenommen die Stun. on seiner Familie erschien ihm unden 8:00 und 10:00 Uhr AbendS. .dlick, fckwer. Seine Seele wankte.

Indianapolis & Northwestern. Züge laufen stündlich von 3:00 Uhr Mor

genS bis 9:00 Uhr AbendS. Anschluß in freundliche Worte sagen. So zerrütLebanon fürThorntoronund CrarofordZville. tet. so kindlich - kläglich und hilflos

Der Zag um 10:00 Uhr Abends taijrt vlos bis nach Lebanon. Der Zug um 11:30 Uhr AbendS fährt bis nach Frankfort, Anschluß in Lebanon für CrawfordSville ; derselbe fährt in der Sonn. tag Nacht blos bis nach Lafayette. Limited Züge für Lafayette fahren ab um 8:10 und 11:10 Uhr Morgens, und 2:10, 5:10 Nachmittags und 7:10 Abends. Für CrawfordSville um 10:45 Vormittags und 4:25 Nachmittags. Peter Scheib's Wirthschaft iG 1 to Ende d?r Brightwood Straßenbahn Lini? Alle dürftige Seelen sind vill!ome Zesserson Hotel 101-105 Ost Süd Ott. Vltuti Telephon 1107. Vollständig neu umgebaut und renooirt. ...Deutsches Gasthaus... Mit meinem Hotel list eine hübsche gerä mige Halle verbunden, die ich Vereinen und Logm zu mäßigenPreisen vcrmiethe. Vsm. F. Matthias, Manager. Dr. A. H. Ml Teutscher Thier.Vrzt Osgce: Echelhouse'iLeih-Sta 329 On bsh t. Telephone: Neu. UZS 'Alt. Main IIS.

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Wohnung:, 1?33 dtso V. Neuer 'Phone 9LL.

1 der Amnestie. .

Novcllettc ron V. KochanorvLIy. I. Es war ein trüber Tag. Kein Fleckchen blauen Himmels, lein einziger Sonnenstrahl drang hinter den sichten, unbeweglichen Wollen hervor. Und alles ringsum, Menschen, Hütten, Bäume, war arau. Es begann zu reg nen. ixrrt noch qrauer wurde es, und ein Reaennebel ersullte die Lust. Stille herrschte. Wind und Baume regten sich nicht. Als wäre alles er starrt, als wäre die yfatur gestorben. Wassilij Jgnatiewitsch blickte um sich und sah nichts von dem, was er em!t gekannt, nichts, was sein: Pyan taste ihm stets vorgespiegelt hatte. Während der zwölf Jahre hatte sich alles verändert, der Weg. die Mühlen, die Hütten, ja selbst der bläulich schimmernde, unbewegliche Wald. Alles war anders, alles neu, fremd. Wassilij Jgnatiewitsch fühlte, wie Bangigkeit sich in sein Herz schlich. Wie wenn Nahes und Theures für immer verschwindet. Er erinnerte sich, wie er vor zwölf Jahren zum letzten Mal über diesen Weg gefahren war fortgefahren, seine Familie, das geliebte Heim, theure Menschen einer ungewißen Zukunft überlassend. Ein ttruhlinasmoraen war s. Statt des nebligen Himmels leuchtete die helle Sonne. Es duftete nach Kornahren, öonia und Feldblumen. Die Bienen summten, und die Lerchen im Felde riefen einander fröhlich zu. Aus bei den Seiten des Weges standen wie eine Diente Acauer. oie rei enoen VPIMN i rm i " ,. T jf lncht wiegend die Getreidehalme. Duftig, klar und frisch war die Luft. l vu iuiyct wai , uii u mu u. Um : 3L;rn fc,n 4. i r . i-3 ci ... rr.. mtl blicken mögen. m . . mKjM ., v:. w v w v - f to;rMf,n den Strenstauk aus. - J . Mn,2 rn. r': UUV Vlfc UiUlUU (UUU liUiilbt VVfc- ., . ... m kWll U IV VIIIV tflVI IUV UUtiVU ' 7 ' i o i - ent,uhnd. . cn:: t- i. c tr:.. litt yiuacu, yuuet uern vtuu lich schimmernden Walde blieb das .j. i , . s m Herrschastshaus Mit den ihm so tue rn, . tr:.c wa ruyuuu, yu?uc chen, das vertraute, nahe Leben zurück. Und vorn, da lag die Bahnstation, das Wachterhäuschen und das in der Ferne verschwindende Schienenpaar. Ein neues Leben, das unbekannte bange Leben des Verbannten, lag vor ihm. Der Roggen, die Feldblumen v.. (m:.r f.. . n beltbi Z?$tmTl lHen Usl IN I V3 3t:.r s,," ,7""". unc. , son harr ber & r" s21l"ljr"" i4"c.wciuc" "Uü llcn u ou schweigen mögen. Bilder aus der Vergangenheit tauchtcn vor ihm auf, und auch in ihnen war alles so eigen und so unvereinkar rnttemnnW' 9nh . enun. Leben und ?od. ?Krän?n unb chen. alles in eins verschmolzen. f(f)1:cr.t rA fln, 'w n al mitn n, ßhni finnnr :Ai Us I"- - . w v den können JUttl cticn inaiz üciuaajugic NH Wassilii anatiewitsck's ein als stürbe etwas. Es zog ihn heim zu Weib und Kindern, er wollte sie umarmen, ermuntern, ihnen einiae vunlte ihn dn Familie. Und war noch so nahe, dort hinter dem Kornfeld. hinter dem bläulich schimmernden Walde Der Tarantas aber rollte ächzend Die Grenzsteine ,'aaten vorüber, die Hütten und das heimathliche Haus entfernten sich immer mehr. Nun war die Station da. Leute mit neugierigen Blicken tauchten auf. Ein Gepäckraum. Wände mit ??abrPlänen, der Perron alles für einen kurzen Augenblick. Hier der Waggon. ein Abthell. Sie traten ein: die Thür fiel polternd hinter ihnen zu. Lebt wohl, ihr heimathlichen Stät ten! Ein neues Leben harrte seiner. Ein langes, in seiner düsteren Ungewißheit banges Leben. Jahre würden verstreichen, auch dieses fremdeLeben vor übrnieiKn und ein neues an seine Stelle treten, ebenso bange und ungewiß. Und stets wurde die Zukunft beklemmend und räthselhaft sein, nach einem Augenblick, einem Tage, nach Jahrzehnten. Das dritte Läuten erklang, und der Zug setzte nch m Bewegung. Der Stationschef mit rother Mütze, ine Thür mit der Aufschrift Ccmptoir-. ein Postamt, eine Wasserpumpe dann ein Garten, Blumenbeete, crn. Springbrunnen huschten an ihm vorWer. Und alles, sonst gleichgültig und unbeachtet, ward plötzlich unae wöhnlich lieb und theuer. Der zurückgebliebene Statwnschef, der Wachter und der Träger alle schienen jetzt so freundliche, gute Menschen zu sein. Man hätte vor ihnen die Seele öffnen und ihnen sagen mögen, wie schwer. wie qualvoll schwer es sei, sein Leben zu zerbrechen. Wassilij Jgnatiewitsch bedeckte sein Gesicht mit den Handen. Er hatte keine Lust, das Tageslicht zu sehen. In dr Seele war'S finster mochte cS

doch auch vor den Augen dunkel sein. Und der bange Gedanke: Wozu das alles, wozu diese Qualen?" durch furchte sein Gehirn. Immer vorwärts und vorwärts jagte mit polterndenKettcn undRädern der Zuq. und ein schmutziger grauer Rauck füllte die anze Geaend ein und verdeckte den Himmel und die Son-ne. Und als Wassilii anatie-

witsch die Augen öffnete, begegneten sie t:n kalten, leidenschastsojen, gieiazgültigen Augen seines Begleiters. II. Es dunkelte ... . c? w w?;V.r,m,. u n,5,s uns In den Niederungen lag Nebe . und am Himmel zogen da uno oorr zerrissene Wolken. Die Sterne blickten hervor, wurden aber gleich von dem Wolkennev überzoaen ollennetz uverzog n. (5r war kühl, und der ourchnanie Walo roch nach Herbst. Auf den Feldern flammten Lichter auf,' und ihr Anblick schuf Wärme und Leben Wassilij Jgnatiewitsch blickte schon erregt um sich her. Dort, in der Ferne, zwischen d?n Lichtern war auch das seine. Wie ein Leitstern leuchtete es Und in freudiger Erregung vergezen. wärtigte sich Wassilij Jgnat die Gesichter seiner Lieben. Wie unmrn wmir (I, an die Brust xrr w. ( Wie wird Serioscha, wie Wa za sein? dachte er und nebelhaft tauchten rn semer Phantasie die Gestalten der &S!&SZU !annt und fremd: er hatte sie verlasfen, als der Sohn vierzehn, die Tochter acht Jahre alt war. Jetzt sind sie beide erwachsen, beide in'S Leen unfT' WrÄ? o ' dieses schreckliche und rathselhafte LeCZll X fvv, f f n m . . M I Waren sie glücklich? Da, nahe, auf t- v 1 f . , cf ixmjugtt, Wen sie. nut wenige Au. ÄTÄrn1Äta ihm bekannt sein. So angstvoll bange war ihm zu Muthe. Als wäre ein Herhängnißvolles Geheimniß dort hinblcfcrÄnÄ" fiÄtcf: l 111 vun -uiiuu uittWH. Die Hunde fingen 3 bellen an: laut und wüthend. Stimmen erklangen. itnV tn Tfrnr fts tn'2 GCriTrtf fCtrt I "k wwywD. vi,rnw dunkle Gestalt trat vor das Thor und blieb in bewegungsloser Betrachtung stehen. Wassilij Jgnatiewitsch blinzelte mit seinen kurzsichtigen Augen, bemüht, oie muerniB 311 ourazormgen. gciung lym man. jucx urunias suyr an das Thor heran. Die Hunde bell

ten wie toll. Einer heulte. . Jemand ann setzte er sie in dem Sessel zuschr , an. r Fuhrmann zog du recht. und nahm neben ihr Platz. Sie nrt itnh rt 5ilFrS h,Ufen r

r . 7. ';. r .,;V r 1 hen. Wassilii jgnatiewitsch sprang aus dem Tarantas und stürzte zu dem

uu Vti vi icliu iuu 1. Sohn stand aufrecht und blickte zufrieMann war großgewachsen, stämmig den auf sie. Dann rauchte er sich eine aa Cua1 11 ' '

jg ciucu aiwBi, 1 uiu Er trug em Kattunhemd, und hohe Stiefel. In seinen Augen leuchtete tU was Bekanntes und zugleich Fernes uno remoes. vjr wiraajicie xuanuii gnalkerc cvn-rrw .. witsch mit einem gierigen und doch t. ? Ort t r , t. rumgen na uno sagie enoiiaz: mi-r Olll, JUIA , -OUICI Die Stimme klang hart und fern. , - 1 Ich tch ich " erwiderte Wassilij Jgnatiewitsch hastig und um--um vuv,u .iuv . roaf uiii -fcuyT. uyit üci vttt. d.. 1:. m..ii. i 7 ÖVV" Vlt .öUV i I tA tth ii4 vw rnuijui uuti ciucii tiiycu, im Dunkel kaum sichtbaren Pfad. Au beiden Seiten standen hohe breite Bäume. Zwischen den Stämmen war es finster wie in einem Grabe, in der Hohe schimmerte grau der Himmel. Ich bin so lange nicht hier gewesen, datz ich den Weg veraessen habe. sagte Wassilij Jgnatiewitsch freudia lachend. Nun, wie ' UU Ihr hier? w m sJSff" unM.z AJ iV VVty. W 4JV4U x Mama geht es schlechter, und M UU rncht mehr mU uns. Sie irtÄ Wass'll, Jgnatw,tsch Blieb plotzun, vsanz einsacn. m vergangenen Herbst ist sie von uns geflohen und lebt jetzt mit irgend einem Schauspiexm r ur fr'i ,.r . Und ich wußte es nicht " sagte S& 58ÄW- b!i lci S -w3 61 n n ... VTrXA ehnifc" m!?.' ms?:s:: .'.':r- 0, $fihv . iri V'ir?1.1' unschuldige Gesicht eines achtmhrigen (m"Lr.s ..C m 1. . '", . fn t?0: 'T1' m ein, Märchen! horte er ihre zarte WasHi Jgnatiewitsch mit ,..m iu k!Ü? ILXJuhLI? KL? Zö? mächtigen Bäume ausgerodet und neue eingepflanzt, als wäre das alte Erdreich auZgegraben und frisches aufgeschüttet worden Doch hier war schon das' Haus, Hier zwei erleuchtete Fenster, durch die man eine im Lehnstuhl sitzende krank-

qajrz üxau vemerkte. Ihr Gesicht süy bleich und krankhaft aus.'. Wessen Gesicht war es nur? Das Antlitz der geliebten jungen Frau war doch nicht so Dies hier 5? ein anderes, ein fremdes, fernes, schreckliches Ge sicht. Und Wassilij Jgnatiewitsch hielt an der Treppe und sagte leise zu dem Sohne: Geh' voraus und bereite sie vor Sie weiß es und erwartet Dich erwiderte der Sohn, ging aber voraus.

Wassilij Jgnatiewitsch stand unten und blickte durch das Fenster. Die bleiche Zrau sak unbewealick im Kesstl und schaute mit weit geöffneten L ' c..z.,.' r-' rtY? M JSftjZ l & nanD Fürchterlicher, Ferner, remUl fe. eintreten. Gleich s ' . . ? . u . miui dort sn. dachte Wassili M l d bleiche Frau. Plötzlich sah er, XS2n M " nCJ ie. l'V.r.. cv ' tt dachte Wassthj Jgnatle- . f "n J n,ld, trat der ZKe ?nd S ' vai( 8- m 1 . Treppe hinauf und betrat ein dunkles Vorzimmer. Er wußte nicht, wohin t unb h ü Hand an Mauer herum zu tasten. Er fühlte eine Thür und öffnete sie, Finsterniß . hnn, w' m 5kr? Mtr ist ,z bnwK ' ls Antwort ertönte ein unterdrücktt Schrei hinter der Mauer. Sie t aufgeschrieen dachte Wassilij Jgatiewitsch? Plötzlich fiel dn Ltchtstmm Alts tfirt 1lr V 1. Xnfs. ?V lVlt I" 11 z?uiin w.r ztr, kt er:?; I v wwvvnv. uiirn Jlttfc Ji,um ms m Zjmmcr betrat, sah er, to! seine bemühte, sich im o.f,rf,.,r r,,.., c,. m1t n. n weit geöffneten, fieberhaften Äugen ihn betrachtend, wie im Schlummer. Er ging auf sie zu und umarmte .sie unaelenk. Sie sank sckwer n Brust, und es war ibm. als fiele etwas Kaltes und Hölzernes auf ihn. Er .".ti. lt m.rrL . l. . . luiC U)l ZZlO)l UNO OlZ IQajlDZ, 0YNL dabei Freude zu empfinden, . . Er hatte die Empfindung, als sei es kein ' lebendiger, kein ihm theurer Mensch, der da an seiner Brust hing, Und sie wiederholte erschreckt: Du Du und als traute sie ihren Äugen Nicht, strich sie Mit der Hand über sein erarautes 5aar. nngen zu Iprechen an. wie zwei -itmU Leute einander mit verwirrten, staunten Augen betrachtend. Der iie an und verließ pfeifend das q; 5?;. mli-J Vxr, m; nm tr m,t,g 1V ivv 1 v v v WlU Die Hunde bellten, und Zp. rVntWt2 rnnnS nitf 3"w. ...v.... j........ , Pfiff. , Wie sich alles verändert hat," sagte Wassilij Jgnatiewitsch leise. ' Ja," antwortete sie mit schwacher tftrnm tff futt ritrfit mpsir Vit St t 4 1 il v p ffu7 v uw. iv "Vr vv ?u znrÜ5fa?lss,n fift. Mari ist nicht hier, und Sergei ist ein grober, respektloser Mensch." Sie betrachtete ihn aufmerksam und I iiumig VN flTfln TV11 h st ,s,n, MW A I w I " . nslnl ys.. Ich habe gelitten " r-""ii Ja, ja das ist entsetzlich. . Sie schwiegen eine Weile. Arme Warja!-sagte er. Ich sehe sie noch als Kind vor mir Ja, ja jetzt ist sie ein liederliches, verderbtes Weib " ' Schwer ist das alles! Er sank erschöpft in den Sessel zu tu?: rw$& arnpn .rxinWn Als er die Frau von Neuem ansah. ; Sul h sie einer Todten gleich. Und ihm wa? s, als sei sie gestorben. Er erfaßte sie an der Hand. Sie ösnete die Augen warf einen gleichgültigen Blick guf ihn. msla ist Dir?" fraate er. Vm m mübc widerte ste kaum hörbar. Nach einer heftigen Aufregung möchte ich immer ausä ? m3Müdi iiu icht ä pfen. Ich bin nicht mehr dieselbe. ganz und gar nicht mehr dieselbe Dann erhob sich vom Sessel und fling s dem Zimmer. Nach der Helligkeit im Zimmer schien eK im Hause noch dunkler geworden zu sein. Feiner Regen strich über die Blätter i.ulm tots. r,:. UIIV UUIUVIVW IVVI llil UUlW l1 Vl Nachtvoqkl. Er setzte sich auf d ,,k nk!k dkn k nk SSga der rauhen, kalten, Tundren, es schneit und ein eisiger Wind wehe. Es wurde 'hm sogakalt. und er erschauerte m us 5 d , ' . . ' . ' , , Die Kerze brannte Nieder und nebelhafte Schatten zitterten an den-Wan-den.. Der alte Schrank knisterte, und unter der Diele kratzten und kribbelten die Mäuse. . ' ;

Es war spat. Doch Wassilij Jgnaiewitsch schlief noch nicht und blätterte

zum zehnten Mal in den Seiten eines alten, zerrissenen Albums. Junge, mduche, theure Gesichter blickten ihm von , den Seiten entgegen. , Wassilij Jgnatiewitsch betrachtete sie, und pernvoll wünschte er sie lebendig, bewegt zu sehen, ihre Stimmen zu hören, ihre geiebten, ihm 'verwandten Seelen zu empfinden. Doch sie waren gestorben. Ihre Gesichter, ihre Seelen und Stimmen, alles war gestorben. ' Was er am N-.d gesehen, die Frau, der Sohn, dasBild seiner Tocher, der Schauspielerin wie anders war das alles! Es waren Menschen mit dem gleichen Aeußern, dem gleichen unaufhörlich schlagenden Herzen wie diese hier, die aus den' Blättern des Albums hervorblickten aber es waren doch Andere. Für ewig waren ie gestorben, und es gab keine Kraft, ie in's Leben zurückzurufen. Entsetzich war es, zu wissen, daß dort hinter ' der Wand seine Frau und sein Sohn chliefen, und zugleich zu fühlen, daß ie nicht lebend, sondern gestorben sind. Auch der Garten, der hinter dem Fenter leise rauschte, b und war doch odt. Ein Grauen vor sich selbst beiel ihn, und es schien ihm, als wäre kein Unterschied zwischen Leben und Tod. Die Kerze erlosch, die nebelhaften Schatten verdichteten sich und huschten immer dreister und dreister über die Wände, bis sie das ganze Zimmer erfüllten. Es wurde dunkel. Mädchen mit harten Handen. Das nachstehende interessante, gute Wahrheiten enthaltende Schreiben eines Junggesellen wollen wir unseren Leserinnen mcht vorenthalten: Die sozialen Verhältnisse, die es manchem jungen Manne unmöglich machen, seine Sehnsucht nach der Ehe zu verwirklichen, will ich hier nicht weiter berühren; über sie ist schon viel Gutes und Beachtenswerthes geschrieoen worden. Aber wenn man vorurtheilslos zusieht, wie sich die Benehungen zwischen den beiden Geschlechtern abspielen, so drängt sich einem die Beobachtung auf, daß auch das weibliche Geschlecht mcht schuldlos an der Ehescheu des männlichen Geschlechtes ist. Daß ein Mann durch liebenswürdiges Benehmen und eine geschmackvolle Toilette eher gefesselt wird als durch harte Hände, . ist natürlich: wir sind alle nur Menschen. Aber warum machen sich dann die Madchen, die wirthschaftllch und häuslich veranlagt sind, diese Thatfache nicht zunutze? Wirthschaftlich sein laß? sich jedoch sehr gut mit jenen trauten Reizen vereinigen, denen wir mn" ' sie? 5 Scanner uns oeolngungslos ergeoen. Da liegt aber der Hase rm Pfeffer! Die sogenannten wirthschaftlichen Frauen halten es vielfach unter ihrer Würde, sich zu schmücken, sei es auf die eine oder andere Weise. Und wir Männer wollen doch nun einmal.wenn auch nicht geputzte", so doch gut angezogene", adrette Frauen. An dem Kinde einer Frau muß, um einen populären Ausdruck zu gebrauchen, alles knacken." Solche Frauen gefallen Ans. Das sind ja nun alles so bekannte psychologisch erklärbare Thatsachen, daß man sich wundern muß, wie ein großerTheil des weiblichen Geschlechts nicht lernt, die Eonseauenzen daraus zu ziehen. Und wie gestaltet sich oft die Ehe mit einem Madchen mit har ten Händen?" Da herrscht ein das sanze Jahr dauerndes Reinemachen: die Möbel sind mit allen möglichen Decken und Ueberzügen belegt, nur damit nichts daran kommt, rauchen ist streng verboten, da sonst die Gar dinen schnell schmutzig werden, und so geht es fort: Die Gattin kommt vor Reinemachen nicht dazu, ihrem Manne die freundliche Gesellschafterin zu sein, als die er sie sich doch aewünscht hat. Kein Wunder, wenn in einem ungemüthlichen Heim, wo fortwährend der Kehrbesen das Regiment führt,, der Mann die Familie flieht und schließlich seine freien Stunden im Wlrthshause verbmgt. Unter solir 4 n ' 1 cyen umstanoen. rann man einem Manne nicht verargen, wen er sich sagt: Lieber eine Frau, die nicht durchaus toujours en yedette" ist, dafür aber mal ein Stündchen zum Plaudern für. mich übrig hat. und deren geistiger Horizont nicht allein von Kochtopf und Schrubber begrenzt ist. Man heirathet ja schließlich nicht nur, um stets angeflickte Knöpfe und gestopfte Strümpfe zu haben, sondern doch auch, um sich der Gesellschaft einer Leoensgenossin zu erfreuen. 'Und noch ein anderer Punkt: wie mancher Mann, der sich einem Mädchen nähert, um sie näher kennen zu lernen und zu sehen, ob sie für ihn patzt, wird dadurch kopfscheu gemacht. daß, er sieht, wie alle Register gezogen werden, um die Sache möglichst schnell perfekt" zu machen, und wie dann oft Mittel angewendet werden, die nur der. Zweck heiligt. Einem Manne, der derartiges erlebt hat, kann man es nicht verargen, wenn er überall Fallen wittert und sehr schwer dafür zu haben ist, dem Gedanken einer Heirath naher zu treten. Ich habe mit Vorstehendem nicht verallgemeinern wollen, aber daß die geschilderten Mißstände, hier und da bestehen, ,, wird jede Einsichtige Frau

zugeben. , , . .

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