Indiana Tribüne, Volume 29, Number 273, Indianapolis, Marion County, 12 July 1906 — Page 5
Jndiana Tribüne, 12. Juli 1906;
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Geracht. .
Cki;ze aus dem Artistenleben von Marti Behrend. Madame Clnmont, eine Menage-
riebesltzerin aus der Bretagne, war eine vielgereiste Frau, die die Gelegenheit. die Welt und die Menschen auf ihren ausgedehnten Wanderungen kennen zu lernen, gründlich benutzt hatte.
Das Ergebnlß dieser tuvien war, dan sie. wie sie sich ausdrückte, ver
teufelt wenig Respekt vor den Menscheu batte und sehr häufig die Gesell-
schaft ihrer Thiere der der ersteren!
vorzog. Dle yjunaitn waren lyrer Meinung nach viel schlimmer als die Thiere. Sie waren durchtriebener, verschlagener und. -jusamer und vor allen Dingen unersättlicher als die
Thlere. Dttse waren nacy lyren Mahlzeiten völlig zufrieden und der-! langten dann nicht nach mehr. Die Menschen aber waren unersättlich. Das heißt, sie suchten nicht nur für. den Tag die Befriedigung ihres Magens zu erlangen, sondern sie hetzten einer den anderen, um den vielen an deren Bedürfnissen gerecht zu werden. Hatte Madame Clermont schon seit langer Zeit solchen Ansichten gehuldigt, so wurde sie im Laufe der Jahre nur noch mehr darin bestärkt; und verbissener noch als je wurde sie, als sie wirklichen Grund bekam, zwei Vertretern der Gattung Mensch, und
zwar des männlichen Theiles, von ganzem Herzen zu zürnen. Der erste dieser beiden war ihr Gatte, der sich, kurz nachdem er sie geheirathet hatte, als ein Spieler und Säuser der
schlimmsten Art entpuppte, jedoch so rücksichtsvoll gegen seine Gattin war.
als diese ihn wahrend einer stoaslnsteren Nacht nach vorhergegangenem
Streit mitten auf der Landstraße aus
dem gemächlich fahrenden Wohnwagen hinausgeworfen hatte, auf Nimmerwiedersehen zu . verschwinden.
Hierdurch wurde die lunge Frau
allerdings vor Verarmung geschützt, empfand aber dafür nors? mehr Groll
und Mißtrauen gegen die Männer.'
Um so mehr schloß sie sich aber iy-
rer jüngeren Schwester an, der emzi-
gen Verwandten, die sie hatte. Ueber diese schüttete sie alles, was sie an p.iebe besaß. ' Jeanette war ein junges, lebensfrohes Mädchen, das genaue Gegentheil ihrer Schwester. Sie hatte für die ganze Welt ein Herz voll Liebe und bewies das nicht nur an den Thieren der schwesterlichen Menagerie, sondern auch an allen Menschen, de-
nen sie im Leben begegnete. Aber 'cadame Clermont wachte wie mit Ar-
gusaugen über Jeanettes Handlungen und sorgte dafür, daß sie wenig oder gar keinen Umgang mit der Welt außerhalb der Menagerie 'hatte.
Aber diese Bewachung konnte es doch nicht verhindern, daß Jeanette
den Nachstellungen eines Mannes zum Opser fiel, der sich in ihr Herz eingeschlichen hatte, um sie dann schmählich zu betrügen. In Marseille war es gewesen, wo eines Tages ein Trupp junger Männer in die Menagerie trat, um sich an den darin gebotenen Schaustellungen zu ergötzen. Unter ihnen befand sich auch ein junger Kaufmann, der nach mehrjährigem Aufenthalt in einer englischen Colonie in Afrika seinen halbjährigen Urlaub dazu benutzte, sich in seinem Vaterlande zu erholen. Maurice Duval war ein hübscher Mensch, der nach den vielen Entbehrungen, die ihm sein Aufenthalt in Afrika auferlegt hatte, jetzt den einzigen Zweck verfolgte, ' den versäumten Lebensgenuß nachzuholen. Er war nach Afrika gegangen, um schnell Carriere zu machen. Rücksichtslos gegen sich selbst, war er es auch gegen andere, was die mancherlei Gewaltthaten, die er sich gegen die Neger seiner Umgebung herausgenommen hatte, deutlich bewiesen. Nun, durch die Gesetze seines Heimathlandes gezwungen, seine Ausschreitungen zu beschränken, lebte er hier, Abenteuern nachgehend, die' keine Gefahren für ihn im. Gefolge haben konnten, um dann, wenn er erst wieder nach Afrika zurückgekehrt sein würde, seinem Hang zu Grausamkeiten desto mehr fröhnen zu können.
Die Schönheit Jeanettens hatte ihn auf den ersten Blick gefesselt, und der Muth, den sie bei ihren Produktionen als Thierbändigerin zeigte, vergrößerte sein Interesse noch mehr. Er wurde bald ständiger Gast der Menagerie, wobei er nicht unterließ.
deutlich zum Ausdruck zu bringen,
daß dle schone Thlerbandlgerln eS
ihm angethan habe.
Und Jeanette sah ihn ebenfalls
gern, und t öfter er kam, desto lieber sah siechn. Nicht lange dauerte es, da hatte der gewissenlose Mensch ein Opfer mehr gefunden. Eines Ta
ges war Jeanette verschwunden, und kurz darauf fand man ihre , Leiche In
einem Teiche unweit Marseilles.
Jahre waren vergangen. Madame
Clermont zog weiter m der Welt her
um. Sie schleppte ihr Dasein' dahin
ohne Zweck und .Ziel Leben, weiterleben mit der. Verachtung und der
Wuth gegen die' ganze Menschheit im Herzen, um vielleicht, aber nur vielleicht, ihre arme in den Tod getriebe-
ne Schwester rächen zu können.
Und wieder war eö ' Marseille, wo sie ihre Menagerie zur Schau stellte.
und wo wieder, feinen Urlaub genießend, Duval verweilte. Gewissenlos, von keiner Reue belästigt, besuchte er wieder im Kreise sei-
ner Freunde die Menagerie. Er zeigte sich hier als mit den Verhältnissen eingehend vertraut und fragte, als wisse er in dieser Beuebuna von nichts, nach dem Verbleib der icyonen Thierbändigerin, die er vor einigen
Jahren hier zu bewundern Gelegen-
heit gehabt hatte.
Ruhia und ohne zu verrathen, daß
sie wisse, denjenigen vor sich zu haben, der ihre Schwester in den Tod getrieben, antwortete Madame Clermont, daß Jeanette vor einigen Iahren verunglückt sei.
Prahlerisch lehnte Duval die Erklärunaen der Angestellten der Mena-
gerie ab Und übernahm es selbst, seinen Freunden gegenüber den Cicerone zu spielen.
Ber einem braunen Baren, einem
mächtigen Exemplar, machte er Halt. Er stellte sich vor dessen Käfig und erzählte, daß er bei seinem letzten Hiersein vielfach Gelegenheit gehabt hatte, den Muth der Thierbändigerin Jeanette zu bewundern, indem sie da-
mals allabendlich einen Ringkamps mit dem braunen Gesellen unternom-
men hatte, aus dem sie jedesmal als Siegerin hervorgegangen war. Schade, daß Ihr dieses interessanteSchauspiel nicht sehen konntet," setzte er dann, zu seinen Freunden gewendet.
hinzu. Ihr hättet Euch wirklich
amusirt. Aber vielleicht werde ich in Ermangelung einer Thierbändigerin
den, Kampf mit dem Baren ausnehmen, wenn einer unter Euch ist, der
bereit ist, einen Korb Champagner zum Besten zu geben, wenn ich das Wagestück vollführe."
Fast alle Begleiter Duvals waren bereit, das Verlangte zu geben, und die Erlaubniß der Besitzerin des Bä-
ren vorausgesetzt, sollte der Ring-
kämpf am folgenden Abend stattfinden. Die Erlaubniß wurde ertheilt, und siegesgewiß verließ Duval die Menagerie. Er hatte von Jeanette mehr als einmal erfahren, daß der Bär ein gutmüthiges, vorzüglich dressirtes Thier war, das an dem Ringkampf selbst Gefallen fand und sich zu Boden warf, wenn man, sein linkes Ohr
ergreifend, den Kopf zur Seite bog.
Mit diesem Tnck rechnete Duval. Aber ebenso rechnete Madame Clermont damit. Der Bär sollte das Werkzeug ihrer Rache werden. Es war spät in der Nacht, als Madame Clermont, nachdem sie sich überzeugt hatte, daß .niemand ihrer Leute wachte, wieder in der Menagerie erschien. Vor dem Käfig des Bären blieb sie stehen. Lange betrachtete sie das schlafende Thier. Du ahnst es nicht, mein guter Petz," begann sie im Selbstgespräch, daß Du morgen Deine frühcre Pflegerin, Jeanette.' mit der Du so manchen Ringkampf ausgefochten hast, rächen sollst. Der Mann, dessen Verbrechen an ihr sie in den Tod getrieben hat, ist wieder da; hörst Du, Petz; Maurice Duval. der Verführer meiner armen, Unglücklichen Schwester, ist wieder hier. Und dem sollst Du den Garaus machen. Er hat sich selbst in eine Falle getraut mit seiner prahlerischen Wette, aus der er nicht wieder herauskommen wird. Lebend nicht, hörst Du, Petz? Nicht lebend darf er aus feiner Falle wieder heraus. Dafür mußt Du sorgen. Du sollst ihn umschlingen, fester, viel fester noch, als er meine Jeanette umschlungen hat. Seine Umarmungen trieben daö arme Kind in den Tod. Seine Umarmungen sollen ihm, dem Mörder Jeanettens, den Tod geben." Sie stieß mehrere Male mit einer eisernen Stange in den Käfig hinein, bis der Bär erwachte. Jetzt fuhr Madame Clermont mit ihrer Stange in einen bis zum Rand mit Honig gefüllten Behälter, zog sie wieder, heraus und schob sie dem gierig witternden Bären ins Maul. Ein behagliches Brummen wurde laut, und immer nach mehr verlangend,, schob das Thier seinen Kopf gegen die Gitterstäbe des Käfigs. Langsam und vorsichtig hob Madame Clermont die Käfigthür und schob daS Gefäß mit Honig in den Raum. Und gierig drückte der Bär seinen Kopf hinein, um sich satt zu fressen an dem süßen, herrlichen Futter. Ruhig sah seine Besitzerin dem Treiben zu. Dann fuhr ihre Hand blitzschnell zwischen die Gitterstäbe und schnitt mit einem scharfen Messer tief'in das linke Ohr des Bären. Laut brüllte das Thier auf. Aber nur einen Moment. Dann drückte es wieder den zottigen Kopf in den Honigtopf, um. der Schmerzen nicht achtend, sich wieder über den Honig herzumachen, in den Madame Klermont mit scknellr Snnh n
uanlum Branntwein gegoren oal
te.
Satt und berauscht lag der Bar
am anderen Tage m seinem BeHalter.
Niemand sah seine Wunde: und me
mand ahnte, waö sich nur wenige
stunden spater zutragen werde. .Es war Abend geworden. Die Me
nagerie war fast überfüllt vom Publikum. Denn es hatte sich bald in der Stadt herumgetragen, was dort fük eine Wette ausgefochten werden sollte. Endlich erschien Duval mit seinen Freunden, und nachdem er, als wisse n gar nicht, weshalb das Publikum in so. großer Zahl gekommen fei, dieses auf sein. Vorhaben .aufmerksam gemacht hatte, stieg er in den Bärenkäsig, um sein Schaustück zum Besten
zu geoen. Brummend und Töne deS Mißbehagens von sich gebend, erhob sich Petz auf die Hinterbeine, ging auf seinen Gegner zu und rang mit diesem, wie er es so oft mit Jeanette gethan hatte. Mehrere Minuten spielte Duval mit dem Thier; denn ein Spiel war dieser Ringkampf nur zu nennen. Dann nickte er seinen Freunden zu und hatte gleich darauf das linke Ohr des Bären . erfaßt, um mit einem kräftigen Ruck dessen Kopf zur Seite zu rciken. Aber einen fur&ihnrm
Ton ausstokend. erbnb ftrf hr m?:. zu seiner ganzen Größe; seine Augen glühten, sein Athem flog heiß aus dem weitgeöffneten Maul, dessen Zahne sich plötzlich in den Körper Duvals begruben. Kein Schrei kam aus dessen Munde. Denn fest hatte der Bär die mäcktiaen ynrhrhene
um ihn geschlungen und, ihn gegen T . on n. , .
leine ruu preeno. ihn ervruckt. Die Panik war entsetzlich, als das Publikum sah, was sich zugetragen hatte. Aber zus retten war nichts mehr. Duval war todt. Später erst, als das Tbier aus dem Käfia ri
- I ZJ ij bracht worden war. damit man den leblosen Körper Duvals entfernen könne, wurde die plötzliche Wildheit des Bären erklärlich. Man fand in seinem Käfig ein scharfes, blutbeflecktes Messer. Freilich, jetzt konnte man sich das Vorgefallene erklären. Duval nila Vn? Cffc:.. iI . .3 1
um. vus -ciiti utiitgi, iuic c ja auch die aroke. tiefe Wunde an dessen
linkem Ohr bewies.
Eine Untersuchung errmfi nZckts
Gravirendes aeaen irgend emnnken
und einige Tage später zog Madame (XI rm rtvil ytXl it... cm. : . :
vivmiwiu hui uyic gyicuuyctic loeiter, um nie wieder nach Marseille zu-
ruuzuieyren. Unfreiwilliger ZeitungS.Humor. Der Wiener Komiker Hugo Thiming benutzt seine freie Zeit, um theaterhistorische Dokumente und Zeitungsausschnitte, die unfreiwillige Komik darbieten, zu sammeln. Aus dieser Sammlung hier eine Reihe von Proben. Wie schwierig oft die Aufgaben eines Herrschers sind, erkennt man in einem Bericht, den das Neue Wiener Tageblatt vom 8. April 1894 aus der Kieler Zeitung wiedergibt. Er lautet: Der Kaiser (WilHelm II.) trug österreichischeUniform; er begrüßte und küßte die Kaiserin, hierauf das Erzherzogspaar, das Gefolge und die anwesenden Behörden." Am 26. Februar 1895 schrieb die gleiche Zeitung: Als Kaiser Wilhelm vom Waggon aus des in deutscher Admiralsuniform erschienenen ErzherzogsKarl Stephan ansichtig ward, nickte er diesem besonders mit dem Kopfe freundlich zu." ! Manchmal aber sind die Zeitungen auch undankbar und verkennen . die besten lAbsichten hoher Herrschaften. Wie uncyön. klingt es, wenn die Neue Freie Presse am 25. Januar 1896 zu melden weiß: Baron Helfert eröffnet den Jahresbericht mit der Mittheilung, daß Erzherzog Ludwig Viktor das Protektorat über den Verein ' übernommen habe und fein Bedauern ausdrückt, bei der heutigen Jahresversammlung nicht persönlich erscheinen zu können. Die Anwesenden drückten ihre Befriedigung ob dieser erfreulichen Mittheilung durch Erheben von den Sitzen aus." Wie sehr große Ereignisse die Feder der geübtesten Journalisten zu stören vermögen, beweist die Wiener Börsenwoche der Neuen Freien Presse vom 2. Februar 1889. Sie schließt mit den Worten: So richtete er sich in seinem Bette auf, ergriff die Wasfe, setzte sie an die Sazläfe, drückte los und war eine Leiche. Das ist zu schrecklich, und jede Fiber schauert bei dieser Vorstellung. Können wir angesichts eines solchen Jammers noch an die Kurse denken? Die wichtigsten der vorgekommenen Kursvariationen zeigt die nachstehende Kurstabelle." (Folgen die Ziffern.) Gar nicht übel meldet die Wiener Allgemeine Zeitung, daß der Direktor der Bodenkreditanstalt, Herr Theodor R. v. Taussig, Samstag Abends zum Kursgedrauch nach Karlsbad abgereist ist." Kostbar ist auch die Sammlung von gelungenen Anzeigen, die Hugo Thimig für seine Mappe gesammelt hat. Das Blaubeurer Blatt enthält folgende Danksagung: Anläßlich des Todeö meiner Frau sehe ich mich veranlaßt, dem Herrn Dr. H. in Blaubeuren für seine aufopfernden Bemühungen auch meinen öffentlichen Dank auszusprechen. Ich bedauere nrrr, daß ich mich nicht bälder an diesen Arzt geendet habe.
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Erfreulich,
Herr Theophil Nizkann, der auf seiner Visitenkarte das Wort Bühnen-Schriftsteller" siehen hat. kommt in das Bureau des Melpomene -Theaters, um sich den Bescheid über ein jüngstes Angebot abzuholen. Ich habe Ihren Schwank ja angenommen," verkündete ihm der Direktor, aber nun gestehen Sie, ist er wirklich ihr alleiniges geistiges Eiaenthum?" Ja," erwiderte Theo-Phil-etwas verlegen, hm... daö heißt, der vierte Akt ist ganz allein von mir." So", meint der Gestrenge kühl, ja. wissen Sie, den J . . ..jk. m tiinr im cucimr. .
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