Indiana Tribüne, Volume 29, Number 273, Indianapolis, Marion County, 12 July 1906 — Page 4
Jndtana Tribüne, 12. uli 1906;
Indiana Tribüne. Cuaulatitlen vou bet Snttnbcts Es. Indianapolis, Ind.
Harry O.THudium Präfldknt. WeschäftSlocal: sto, 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269. SrUred t the Poit Office oi Indianapolis ai ccond dass matter. Die Juvilaums'Ausgabe Der .Deutschen Zeitung" von Whee ling, W. Va. Die uns soeben zugeschickte Jubi läumZ.AuZzabe der Deutschen Zei iimg" vou Wheeling. W. Va., vom 4. Juli präsentirt sich im herrlichen, kunstvollen Gewände in achtundvierzig Seiten. Anlaß sür die Feftnummer ab das 10jährige Bestehen der tüg. lichen Ausgabe. In der uns vorlie genden, typographisch prachtvoll auSge statteten Gala.AuSgabe find Städte und Stadt in ihrer geschichtlichen Ent Wickelung, in ihrer industriellen und kommerziellen Bedeutung, mit ihren unerschöpflichen natürlichen HülfSquel len und ihrer romantischen Lage in Wort und Bild geschildert, wobei na mentlich auch dem Deutschthum selbst, seiner Geschichte, seiner Kirchen und Vereinen liebevollste und ausgiebigste Berücksichtigung zu theil wurde. Die Zukunft der TrolleyBahnen. Mit der Entwicklung der Trolles bahnen ist für die Bewohner der Landdiftrikte ein neuer Faktor entstanden. Die Zeit ist nicht mehr fern, da man von New Vork oder Philadelphia oder Buffalo über ColumbuZ und Jndiana poliZ in den Trolleywagen bis nach Chicago und Milwaukee oder noch wei ter westlich da? Land wird bereisen können. Die Trolley ist anscheinend bestimmt, das den veniger Bemittelten zu werden, was die Touring Car deZ Wohlhabenden, der ein Automobil sein eigen nennt, bereits geworden ist. In der richtigen Voraussetzung, daß die Elektrische, die auf ihren Wagen durch die Landdiftrikte zwanzig Meilen und mehr die Stunde zurücklegt, eine Zukunft hat, daß sie bestimmt ist, der Dampfbahn eine Konkurrenz zu ma chen, haben sich große Kapitalisten der einigt und bauen immer mehr das Trolleybahnnetz aus. Aus ColumduS, O., kommt soeben die Nachricht, daß zwölf elektrische Bahnen sich zu einer Gesellschaft vereinigt baben und damit 3ö0 Meilen ununterbrochenen Trolley geleiseS unter einen Hut gebracht sind. Diese vereinigten Straßenbahnen durch schneiden die reichsten Ackerbaudistrikte der Staaten Ohio und Jndiana und bringen diese, so weit sie von Dampf bahnen nicht berührt werden, in die innigste Beziehung zu einander und in engere Verbindung mit den Städten jhre? eigenen Staate? und den Nachbar staaten. Diese ländlichen Trolleybahnen sind mit allen nur denkbaren Bequemlkch leiten und Facilitäten ausgerüstet. Die Wegen find geräumkg,ldie Sitze bequem und für längere Fahrten; neben Per fönen befördern fie Fracht, dienen als Ezpreß und Postwagen und haben den Vortheil vor den Dampfbahnen, daß sie den kleineren Städten, den Dörfern und den Farmern in erster Linie Be achtung schenken. Dem Städter, d.h. dem Bewohner der größeren Städte deZ Ostens und deS MittelwestenS, erschließt diese Trolley fahrt ein neues Feld deS ReisenS. Er bereift da? Land mittelst der Trolley, . wenn ihm das Automobil versagt ist. Die Trolley wird allerdings die Dampf bahn nicht verdrängen, aber sie wird mit der Zeit ein Feld deS Verkehrs er schließen, das auf die Zukunft des Landes und des Volkes in mehr als einer Beziehung einen großen Einfluß ausüben muß. Sie wird Stadt und Land näher zusammenschließen. John D. Rockefeller soll beabsiö tigen, wenn er die gestreifte Jacke an ziehen muß, sämmtliche Zuchthäuser in dem Staate, wo er verurtheilt wurde, aufzukaufen und SommerresortS da auszumachen. Geld verleiht Macht und John D. Rockefeller weiß, wie man das Geld nutzbringend anzulegen hat. Aber vorläufig führt er im schönen Frankreich spazieren und läßt den ame rikanischen StaatSanvalt einen guten Mann sein. -
Noot's diplomatische Reise
In Amtsgeschäften hat StaatSmini fier Root eine Reise nach SüdAmerika angetreten, um jeder der dortigen Re publiken seine Aufwartung zu machen. Der Hauptzweck der Reise unseres Staatsmannes ist, ein innigeres Verhältniß zwischen den südamerikanischen Republiken und der großen Republik im Norden anzubahnen und sie diplo matisch darauf aufmerksam zu machen, etwas geordnetere Zustünde in ihren Ländern zu schaffen, z. A. zuverlässt, gere Rechtspflege amerikanischen Bür gern gegenüber, pünktlichere Erledigung eingegangener Schulden und anderer Verpflichtungen und ein Benehmen, wie es gesitteten Völkern zukommt, für derhin zu zeigen. Natürlich wird er nicht mit der Thür ins Haus fallen, sondern tt wird, fei ner Diplomat der er ist, sein Anliegen hübsch tactvoll und auf Umwegen, zur Kenntniß der Herren bringen. Hos fentlich dringt er mit seiner Diplomatie durch und macht den sogenannten Re publiken da drunten begreiflich, daß fie nicht mehr wie bisher nach eigenem Gutdünken schalten und walten kön nen, unbekümmert um Recht und Ge rechtigkelt. Viele dieser Republiken find eS nur dem Namen nach. Die Präsidenten spielen die Rolle von Ge walthabern. die ganz willkürlich darauf los wirthschaften. Im Laufe deS Jahres werden zahlreiche Verhaftungen, Einkerkerungen, Executionen, ConfiS cationen und andere strenge Maßregeln vorgenommen, die das Resultat dicta torischen WillkürverfahrenS sind. Durch Anwendung verbrecherischer Mittel gelingt eS so einem Präsidenten, seinen AmtStermin auf Jahre hinaus auszudehnen, bis er schließlich Land und Volk als sein Prlvateigenthum be trachtet. ES sind geradezu heillose Zu stünde, die in einigen dieser Gebiete herrschen. Handel und Wandel wür den einen ungeahnten Aufschwung in diesen von der Natur so außerordent lich begünstigten Ländern nehmen. wenn nicht die Giftpflanze der Beam ten Corruption und Eigennützigkeit überall üppig wucherte. Hoffentlich wird da? einmal anders. Die von amerikanifcken Kapita listen in Berlin zu errichtende Bank, wird ein weiteres festes Band werden. für die guten Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Finanzielle Jnter ssen halten fester, als wie freundschaft liche und sentimentale. Kriegsminister Tast hielt in dieser Woche im Süden eine Rede, in welcher er die Auftbeilung des soliden- Sü denS zwischen den Republikanern und Demokraten befürwortete. Unnützes Bemühen, der Süden bleibt noch lange Jahre solide- und Herrn Taft'5 Prä fidentschaftS'Boom wird dort nur auf unfruchtbaren Boden fallen. Die Turner haben auf ihrer Tag fatzung in Newark lauter gediegene Beschlüsse gefaßt; gegen da Mucker thum, für die Freiheit der Schule, ge gen die Greuel in Rußland und für gleiches Recht für Alle in Jdaho. An ßerdem wurde, was sehr erfreulich ist. der BundeS'Kongreß ganz gehörig von der Taasatzuna in Bezug auf seine Muckerlaunen abgekanzelt. Die Ab schassung der Kantine in den Soldaten und Matrosenheimathen sei ein Akt nutzloser Grausamkeit und Tyrannei gegen die alten Soldaten, und dieser Akt sei nicht moralischen Erwägungen entsprungen, auch nicht berechtigten Ge wlssenSmotiven, sondern sei nur blinde Unterordnung deS gesunden Menschen' Verstandes gegen Zeloten und unhalt baren Theorien. Das GerechtigkeitS. gefühl habe man unterdrückt, den Ver stand geknebelt und sich feige den Wünschen jener gefügt, deren pollti schen Einfluß man fürchte oder fürchten zu müssen glaube. Auch die Turner seien Freunde wahrer Müßigkeit, aber sie seien der Ansicht, daß man Tugend und Moral durch die Gesetzgebung nicht erzwingen könne. DaS ist eine Erklü rung, an der man nur seine helle Freude haben kann." Sie ist Beweis dafür, daß der alte gute Geist in un ferer Turnerschaft noch fortlebt, und daß, wo immmer die Freiheit in Ge fahr - kommt, auf die Turner gezählt werden kann. A l Arthur Harmon, 21 Jahr alt. 215 Parkview Ave. gestern von den Beamten Burk & Conn auf der Straße angehalten wurde, wurde ein Revolver bei ihm gefunden, worauf seine Nrretirung erfolgte.
Das britische wcltrcich. ' ;
ylächknumfang. Einwohner,!,! ud Haupt, gewcrbe der Bewolincr. Nach einer von der englischen Regierunq ausgestellten Statistik hatte das britische Weltreich im Jahre 1861 einen Umfang von 8.500.000 englischen GeViertmeilen. Im Jahre 1501 umfaßte es 11.903.378 Geviertmeüen. Die Bevölkerungsziffer stieg in derselben Periode von 259.000.000 auf 398,401.704 Köpfe. Es entfielen im Jahre 1901 auf das Vereinigte Königreich 121.089 Quadratmetten und 44.458,721 Einwohner, auf die Insel Man und die Kanalinseln 303 Quadratmeilen und 150.370 Bewohner, auf die sonstigen Besitzungen in Europa 3703 Quadratmeilen und 472,502 Einwohner. Dre entsprechenden Ziffern der übrigen britischen Besitzungen betrugen: in Asien 1.914.597 Geviertmeilen und 300.569.864 - Einwohner: in Afrika 2.644.399 Geviertmeilen und 43.029.688 Seelen; in Amerika 4.039.405 Quadratmeilen und 7.525.815 Seelen; in Australien 3.184.822 Quadratmeilen und 5.194,744 Bewobner. Von der Cesammtbevölkerung waren im Jahre 1901 54.000,000 Weiße und 344.000.000 Farbige. Auf die Geviertmeile kamen im Durchschnitt im Vereinigten Königreich 342.4 Perfernen: auf die Insel Man und die Kanalinseln 496.3 Personen; auf die sonstigen Besitzungen in Europa 127.6 Personen; in Asien 161.7 Personen; in Afrika 16.3 Personen; in Amerika 1.9 Personen; in Australien 1.6 Personen. Das englische Weltreich zählt 187 Städte von mehr als 50.000 Einwohnern; 87 dieser Städte liegen im Vereinigten Königreich. 78 in Indien. 7 in Australien, 5 in Kanada, 2 in Westlndien, 2 m den Straits-Settlements und je 1 in Hongkong, Ceylon, Kapland, Natal und Transvaal. Die größte Stadt des englischen Weltreiches ist nach London Kalkutta. Im Jahre 1710 hatte Kalkutta nicht mehr als 10.000 bis 12,000 Einwohner; im Jahre 1901 zählte es deren 848,000. Das männliche Geschlecht, gegenüber dem weiblichen, überwog im Jahre 1901 an Zahl in den folgenden Ländern: in Indien (50.9 Prozent der Gesammtoevolkerung), m den malaiischen Staaten (72), in der Oraniefluß-Kolo-Nie (o4), m Westaustralien C61), rn Neu-Seeland (52 Prozent). Das tfeib liche Geschlecht überwog: m England und Wales (51.6 v. H.), in Basutoland (53), auf den Leeward-Jnseln (55), an der Goldküste (55). Das wlchttgste Gewerbe des englischen Reiches ist die Landwirthschaft. In ihr waren 1901 von je 100 Köpfen ntx Eesammtbevolkeruna beschäftigt: in der Oranjefluß-Kolonie 43.9 Män ner und 34.3 Weiber; in der Kaplolo nie 42.6 Männer und 40.7 Weiber; in Indien 41.8 Männer und 19.3 Weider; in Neu-Seeland 20.5 Männer und 1.0 Weiber; in Australien 18.2 Manner und 2.2 Weiber; rn Schottland 7.8 Männer und 1.8 Weiber; in Eng land und Wales 6.8 Manner und 0.3 Weiber. Die Religion betreffend, aab es im Jahre 1901 im britischen Weltreiche 203.000,000 Hindus. 94.000.000 Mo hammedaner, 58.000.000 Christen. 12.000,000 Buddhisten, 23,000.000 primitive Animisten. Heiden und anoere Richtchrlsten. PriömenglaSscheiben. Dort, wo zerstreutes Tageslicht ae braucht wird, wie in den Werkstätten der Feinmechaniker, rn Zeichensälen, in den Ateliers der Bildhauer und in Museen wendet man neuerdings mit großem Erfolge zur Verglasung der Fenster das sogenannte Prismenglas an. Es sind das Glasscheiben, m deren Vorderseite Prismenflächen eingewalzt sind. Das auffallende Licht wird also gebrochen und so gestreut, daß es den Jnnenraum in ruhigem Strom gleichmäßig erfüllt. Freilich. das Ansehen solcher Scheiben ist nicht besonders schon. De gleichmaßige Riffelung erscheint zu nüchtern und eintönig. Bemerkenswerth ist daher die Art, solches Glas dadurch zu verzieren, daß man gewisse Theile der Prismen nach bestimmten Mustern ausbricht oder ausmeißelt und dadurch einige Abwechslung schafft. Dort, wo derartig nachgearbeitet ist, bleibt eine rauhe Flache zurück. Diese Stellen sind von beiden Seiten der Scheibe aus zu sehen. Man hat also die bessere Wirkung innen und außen. Das Aus sehen des Musters wird durch den Glanz der es umgebenden Prismenflachen erhöht. Als gelaufige Muster oienen Blumen, Sterne. Arabesken. flicht alle Scheiben eines Fensters be dürfen dieser Behandlung. Wo die Kosten zu hoch erscheinen, genügt es. einige mit Mustern versehene Prismenscheiben mit andern ohne solche Muster oder emige ganz gerauhte Scheiben mit andern, die theüwene oder gar mcht gerauht sind, zu vereinigen. Es sind da mannigfache Zusammenstellungen möglich. ate r u- n u , Glas zu machen, ist fo alt, daß ihr Urfprung nicht mehr bekannt ist. Bereits auf den Reliefs der Königsgräber in den egyptlschen Rmnenorten Bem Has san und fleber (etwa 1L00 v.. Chr.) sieht man Glashauser in voller Thätio keit. Es scheint, daß man farbiges GlaS frühzeitig herzustellen verstand. dagegen farbloses Glas nur mit großer Anstrengung erzeugen konnte. .
Tragisch. Ein einundzwannaiäbriaer 5!üna
V w j ling war James Tanner und ein tapferer Corpora! im siebenundachtzigsten Freiwilligen-Regiment von New Dort, als ihm in der zweiten s V rvt C -wx iscyiacyt am uu utun um Beine von einer Granate weaaerissen wurden. Als bejammernswerther Krüp- , . ti.r. . .-rlif rr-x. pzi oeuiejj ci ua jyuipiiai. jou) er verlor .den Muth nickt, sondern war darauf bedacht, sich eine tüchtige Alldung zur Erringunz einer geachteten Lebenöstellun-Z zu erwerben. Liebreich uno yeiseno uano iym oaoei tm Schatz aus öer gemeinsamen Heimity im New Norker Sboharie Counw zur Seite, und in seinem fünfundzwanzigsten Jahre heirathete er die Getreue. An ibrer .fianb ist er dann ein tücktiger Mann geworden und hat es zu etwas aebrackt in der Welt. Zu seinem ersten Lebensunterhalt hatte ihm Präsident Lincoln eine Clerks--Stelle im Kriegsdtpartement verschafft. Tann aber studirte Tanner in New York Rechtswissenschaft, was ihn bald zur Bekleidung höherer Aemter im Zolldienste in New York be sahigte. Präsident Benjamin yarrison aber machte ihn im Jahre 1889 zum Vorsteher des Pensions-Bureas, öas einen beträchtlichen Stab von Unterbeamten hat. In diesem ULaiyinztoner Amte beaufsichtigte Tanner die Pensionsansprüche alter Soldaten. Er verwaltete das Amt mit großer persönlicher Rechtschaffenheit; dcch machte man ihm den Vorwurf zu.großer Willfährigkeit gegen Pensionsanspruche; aber nur das o naturiiaze MitaeMl des schwer Verstümmelten für allerlei Unglücksgefährten lag seinem Usbereifer zu Grunde. Seit Iahren ist er ein anaesebener Rechtsanwalt in Washington. Die letzte nationale Zusammenkunft der Grano vumu wählte ihn zum Oberbefehlshaber dieser großen Organisation der Unionskampfer. Tin dieser Eigenschaft kam er nun kürzlich auf einer Inspektionsreise auch nach Helena in Montana, begleitet von seiner schon erwähnten Frau, die nun seit vierzig Jahren seine treue Pflegerin war. Und dort wurde sie bei einem Automcbilunsall getootet. wayrettd der verkrüppelte Gatte, der neben ibr iafc. unverletzt davon kam. Gebrochenen Herzens kehrte er nun mit der theuren Leiche nach Wafyingion zurück; und der zärtlichsten Hülfe und Stütze beraubt, muß sich nun d:r Fünfundsechzigjährige uf seinen künstlichen Beinen durch's X5even schleppen. Der Vertyeiviger Port Nrthnr'S. Bekanntlich alaubt man an vielen stellen nicht, daß General Stoffel d:: Seele der Vertheidigung von Von Arthur gewesen ist, sondern man hält hrt Jnühr(nh ?r VpfftftPritnrt fteinfie Vbtl IVUiVliV Ok.MW Wt vj VJkJUMfc' nen tapferen General Kandratenko rafür. Ob die gegen General Stöel eingeleitete unterfuchung die Wahrheit über die Verhältnisse in der belagerten Festung der Öffentlichkeit zugänglich machen wird, darf bet den ausgezeichneien Verbindungen des Generaladmtanten für den Fall, daß sem Ver halten nicht ganz einwandfrei gewesen sein sollte, sehr bezweifelt werden. Aber die Aufklärung wird, wie der Information" aus Petersburg geschrieben wird. iekt von anderer Seite erfolgen. General Kandratenko hatte wahrend der Belagerung ein Tagebuch geführt und seiner Gattin mehrfach geschrieben, daß er ihr die Aufzeichnunaen zusenden werde. Als er dann gefallen war, konnte dasTagebuch trotz aller Nachforschungen lemer Freunde nirgends entdeckt werden. Jetzt hat die Wittwe des Generals aus 51lavan die Nachricht erhalten, daß das Tagebuch sich wiedergefunden hat: es lag unter den Trümmern des eingestürzten ?, L o C r v m neuers oes .aus, in oem jun Zcondratenkos Quartier in Bort Artbur befand. Die Dame ist auf ihren iauni.ch vom Aaren in Audienz emvfanaen worden und bat ihn aebeten. die Aufzeichnungen ihres Gatten aus 5lavan herbeizuschaffen und ihr aushändigen zu lassen. Zar Nikolaus hat die Bitte gewahrt, und es ist mit Sicherheit zu erwarten, daß die Wahrbeit über Bort Arthur nicht l'inaer verborgen bleiben wird, da die Wittwe Kondratenkos entschlossen ist, das Ta gebuch zu veröffentlichen. Havarien in der französischen Marine. Die Kriegsflotte der französischen Republik hat an einem Tage eine Reihe mehr oder minder schwerer Unfälle erlit!:n. Aus Cherbourg wird darüber aemcldet: Der Panzerkreuzer .Du plei" verlor bei einer Uebur.-zsfahrt die Backbordschrcube, so daß die Maschine blind lief und drei Mann dur) den ausströmenden Dampf verbrüh: "ourden. Der Panzer Massena" erlit: bei Schießübungen ernsthafte Beschädigungen, die seine Außerdienststellunz t . C tl M.. nolywenvig maazien. iPic Ausoeue runqsarbeiten werden beschleunigt, da mit der Panzer nicht die Abfahrt des Nordqeschwaders verzögert. Das als Heizerschulschiff dienende Torpedoboot Zuave", das zu Uebungszwecken ge genüber dem Damme auf die hohe See hinausqeaanaen war. verlor eine Schraube. Als der Zue" seine Be wegungsfähigkeit verlorci hatte, gab er Signale ab. Hierauf wurde ihm ein Schleppdampfer zu Hilfe gesandt, der ion in Dock schlevvte.
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