Indiana Tribüne, Volume 29, Number 270, Indianapolis, Marion County, 9 July 1906 — Page 7

Jndiana Tribsme, 0. Juli 190G

O-o-o o-o-oo

X r. . I Y FN orn AUgrmlu $ R c rn a n von Adolf Htt fO0000-X0000 (Fortsetzung.) enmch schwellte in diesem Kedanken. Moraen schon, morgen war er qeI ' J ' I rächt treten der will er von Dir; höchstens bist Du ihm ein Gegenstand der Lust, den er wegwirft, wenn er ihn besudelt hat. Ve'rneW will i(fi ?enn xA bab' ick lieb heiß, wahnsinnig lieb. Mein Kopf ist wie Feuer, mein Herz wie flüssiges Erz und alles nur um ZÄ. um Dick! Deine Nähe ist mir wie die Sonne und wenn Tu Dich von mir wendest, so . , ' . ... mich iiim blutdürstig macht, die mir das Messerin die Hand ' ' " , w i y c I zu rnetnen pusten wmoen; eyer rottu das Slut aus Deinem falschen Herzen fließen, als daß Tu jenen andern um- ' " ' i. . . . . . armen sonst. O. UJiaruimra! Utettc Dick und mich. Macke mich wieder zum Menschen; vertreibe diese Höllenaual aus meiner Brust. Wie ein Lamm will ich sein und auf den Händen will ich Dich tragen. Komm' mit! r v -. c r uori wouen wir, aus iqcm ewigen Winter; weg von diesen eisigen Beraen: nach Unaarn. nach Svanien wohin Du willst, aber nur fort, fort!i i r -r rm r r I Uno oann iay er 'scaruicyia in ieinen Armen lieaen. in den Armen, die sie so fest und treu halten wollten. ' ' ' ' . . ! Janosch berauschte sich völlig m dien Vorstellungen. Was war ihm der , c.. rm wanoiner, oaz ungma oer intiozu ichts, nichts. Er sah nur das Ziel n?, itnS s; rnf;rt2 sirtrf lilWi. IIUUV UUV W I ii IU41 iiV VIUU I Leise und vorsichtig, wie er sich angeschlichen, zog er sich wieder zurück, um auf einem Umwege Garmisch zu erreichen. Heute schon die Anzeige machen, wäre nickt vorsscktia aewesen. denn wer weiß, ob der Jäger nicht doch noch seinen Sinn ändert. Das Midei hatte so . r .... . i vc . vm von o:cern verlang!, caß eine r jr, ars:A: ,af I IUJIUUU.JC u;iuiiimC Jiuuauitu uutu, wenn sie auch nicht wahrscheinlich ist. ?ln diesem ftalle werden sie ihn selbst U ' - ' ' ' I aber als Verleumder packen und es wird ibm nicht gut gehen. Also trotz der tobenden Ungeduld, warten, so schwer es auch fällt. Je weiter sich Janosch von den beiden entfernte, destoweniger Grund hatte er, vorsichtia zu aehen. Sein Kopf war auch so voll wilder und süßer Eedanken. daß er kaum des Weaes achtete, auf dem das Wurzelwerk und berabaekollerte Steine das Gehen sehr er schwerten. Ein Fehltritt, und aufächzend brach er zusammen. Er war in dem glitscherlgen Boden, auf einer über den Weg lausenden Wurzel ausgeglitten und hatte sich den rechten Fuß tüchtig vervi j. i cn.i,i... imTia .. hih ,uui. tfiuu,cuu . w -,u und weiter gehen. Das Bein schmerzte I . ' ' . . I jedoch dergestalt, daß es ihm unmögwrt hrttnit niifjiiiTMt. 1 Es konnten Tage vergehen, bis irgend jemand diesen abgelegenen Steig pasfirt. Ci fKTbüna&t im Wlde. ohne allen Schutz und unter solchen ' 7 J . . 1 ... ' I Weiterkommen mit zwei Stöcken versuchen. Aber auch das hatte seine Sckwieriakeit. denn r nasum standen nur alte, aroße sichten, deren niedere weiae morsch und dürr waren. y ' 1 ter abwärts zu humpeln. Die unvollkommenen Krücken brachen unter seinem ?wichte? er mukte sich unter unbeschreiblichen Qualen nach neuen umschauen. An einer sehr schlechten Wegstelle kam er nochmals zu Fall und blieb geraume Zeit auf dem kalten, nassen Lehmboden liegen, bis er wieder m (rtt fcmh fi t trfirfiMt. vv .,. 1 , 170- V I Dabei war es rabenschwarze Nacht , r . I Wünsche nicht sl Der v.m r,,r fW r,A y mrtfmrtTm in snem Gehirne festgesetzt. Jeder ankere würde bei der furchtbar schmerzenden,

Dann wollte er vor Maruschka nen ;iesen?aq. ozx ciwa weiier unien mcqi ungeriicei, Dqaß einen großen ' I ! . c i . r Y fX.. C. I rr rr -. c i rt

und saaen: .Siebst Du! So ist nes uno i?angie oen icl)inerz?noen 1113 inen-orang uno zeigie eicyicl zu

den p-vl aeliebt fast Nichts wissen htnem. Das kalte Waner brachte et- allen Arbeiten, die er unternahm. Aber

wird es Nacht. Aber eine Nacht, in der Bemanne craaj er amincn unu eine in iyrem herzen, ich mein Blut sieden und zischen höre; lähmende Ohnmacht nahm ihn. in ihre Was Liebe und Leidenschaft hieß, die mich mm blutdürstigen Mörder weichen Arme. das lernte sie erst mit dem Jäger. fcer

cxüdtn wird, auch gegen Dich. Du juen cuj. wai ocm roeroenvsn -iagc rreien war, eriennen. -cyon oer vtbist der Himmel und Hölle. Leben und wehte ein so eiskalter Luftstrom über danke an denselben machte sie erSterben. Eber wirst Du Dick ruckend die dämmerigen Wiesen, daß ihm das schauern, und ihr Herz schlug ihm sicher

schend vor Wuth, die lästerlichsten Aus- ouus. -tage ergingen un nach Fassung ringeno yeraus. en:e drücke schreiend und murmelnd, lehnte nier noch keine merkliche Besierung. Ja- icht, daß er vor Dir sich fürchtet, er sich an eine Fichte. Jeder Versuh. uosch war der Verzweiflung nah: und nn er gleich keine Stunde vor Deiner den Weg fortzusetzen, scheiterte an den zermarterte seinen Kopf mit quälenden meuchelmörderischen Hand sicher ist. fürchterlichen Schmerzen, die er em- Gedanken. Die Sehnsucht nach dem Was soll Deine neue Drohung und vfand. Über er munte doch weiter. Anblicke der Heißgeliebten wurde für was aebt sie mich an?"

Verhältnis! en zugebracht, war furch- mujuiycucu. uu mwuH neu im uxstnn icg oiesen censcnen, oen icy terlich. sagen, sie verspüre keine Neugierde, ebenso hasse als Du ihn liebst, wegen Endlich bekam er den Einfall, das seine Wichtigleiien kennen zu lernen einer Schlechtigkeit, die er begangen

Mit Ausbietuna aller Kraft und un- scijn tmen vjuiicf atu:c gretroar; oen oesuoeil

furchtbarer Ne n aelana es öm. mit n?urce cen iersiano verlieren. alcht.

dem Dolche zwei abzuhauen, die zur Widerwillig entschlofi sicq das u.'!aö- Glaubst Du?" lachte Janosch wild Noth eine Stütze abgeben konnten. lhen. Es ging gegen Abend; der Berg. auf. Du könntest Dich irren. Zur Und so begann er denn, auf einem schatten legte sich schon über die Zigeu- Zeit läuft er herum, mit GewissensbisBeine das verletzte mußte er hoch- .nsrhütten und den dunkelgrünen See, ftn in seinem .reinen' Herzen, das Du zieben. um rA&i damit amuttofcen als sie die Hütte betrat, in der Janosch doch so aenau kennst. Und weint Du

um ihn. Wahrend er sich auf oas eme v i1; vuj vtv l icm -auu;ici midien s icyu Sein stützte tastete er mit dem Stocke Spuren der heftigsten Aufregungen alle Qualen der aufflammenden leidennach rechts' und links, um den Pfad trug, die schwarzen Augen; die Hände schaftlichen Eifersucht.

nicht ganz zu verlieren. Und dazu diese lagen mu kcim jiy oeraegenwn rnr lugst!" gellte sie. jagenden Gedanken! Er kannte solche gern auf de7 Bettdecke; durch den Kor- Mnn ich auch lügen wollte; so bösartige Verstauchungen zu wohl, um Nr lies es wie Zittern und Zucken, schön als es die Wirklichkeit war, die nicht zu wissen, daß durch diese An- Man sah. der Mann hatte bos gelitten, ich sah. hörte, ja beinah' greifen konnte, strengungen sich der Fall verschlim- Auch Maruschka konnte sich emer hätte ich es nie verstanden. Ich schwöre mere; daß er bei bester Behandlung mitleidigen Regung nicht entziehen. Sie Dir bei den Gebeinen meiner Mutter von raTiirf fslnfn dürste, wenn er in wußte ja, daß nur die leidenschaftliche und Du weißt, daß ein Ziaeuner nie

einigen Tagen wieder das Bein gebrau- Liebe zu ihr diesen Mann zu dem bei diesen einen falschen Eid leistet chen könnte. Hätte er nicht diese drän- machte, was er setzt war. ES gab eme daß jefcs Wort Wahrheit ist, das ich aende Ungeduld im Herzen! Es war 3, aber sie lag schon ziemlich weit rede." Diesem Eide mußte Maruschka ihm, als ob jeder Tag das Ziel seiner Zurück, da war ihr der zunge Zigeuner Glauben schenken.

nur ferner hinausschiebe, uicnr gieicygung gewesen, uuq ver Uno sie das Midei vom Gwanöt- ' . ' l stj .s. tmir nt I r . n- n

Indern auch schwerer erreichbar mache. Utt I S.'"". neryos leine anorre Isis was Isi

Gedanke, mit Maruschka im Rei. 1 oj,,, mit ihr?"

2'. sMn.tfr.s innWrtnt sites GthCLüt. VJM üi wacysenoen Jaqren .Deine Eifersucht räth riütia " sagte

wenn auaz mcyt gesayrttHen'uenenung.

unfähig gewesen sein, sich bei Nacht auf einem schon bei Tage halsorecherlschen Wege, weiterzuschleppen. Das gab itjm aber die Kraft dazu. Zoll für Zoll wankte und tastete er sich fort. Nach Stunden erhellte d?r im ersten Viertel stehende Mond ein wenig den Pfad, aber auch die Ziraste begannen zu schwinden. Als er endlich geqen zwei Uhr Nachts den Waldrand erreicht hatte, mußte er eine Stunde liegen bleiben; dann schleppte er sich an einen kleinrn r . v..I... q ! 1 . 1 I was Linderung. Seine Hast und Unruhe trieb ihn weite? nach der Landstraße zu, denn dort bestand auch die einzige Möglichkeit. von irgend einem Fuhrwerk, das Zufällig vorllberkam, aufgenommen zu werden. Bis er aber dabin gelangte, hatte er fich vollständig erschöpft. Am Strar, v. l t r w . ? Als er erwachte, hellte es sich im ... r rm i . . t . V . I 0T) iv. Sitn dvm&nry it arflnwary I zwu wi uuyuu ju oroyte uno zeoes weilere orrvewegen bei seinem geschwächten Zustande, nun jt I . Douig unir.ognm mamxc. Da lag er, wimmernd und fluchend. Nur sein wildes Rachegefühl, das legte sich, trotzdem seine Glieder in der Morgenkälte von wahnsinnigen Schmerzen bebten und zitterten, warm auf sein TAVnn tS vtatl ya a U4lV ilw dn Kraftfunken, der noch in ihm glomm. Es war schon lange Tag geworden, V 1 . s,u f.!.. OlC V 3 COfY. I fciuuyu; cui uji vua yivucu uu Wagens. Gespannt horchte Janosch. Wird er mich mitnehmen, wird er mich n t i I liegen laen )vtt fragen -wnoellen in seinem wirrgewordenen Kopse durch1 1 V CQ tl - emunuci. unu uuci, vci. um nem Holzfuhrwerk herankam, fühlte wirklick, so etwas wie Mitleid ein " " 1 " ' I ziemliches Geldgeschenk hatte ihn außerdem geschmeidig gemacht und fuhr die Jammergestalt bis zur Zigeunermederlassung am Eibsee. Dort waren sie über das Ausbleiben des Burschen schon in Unruhe gerathen und befürchteten, daß sicher eine Getru&i:f:i s: s: s? iyuuu;uuyicu, uic u;u m iyuuw k.3 i sVoTtrf I02 ntVirftrk frnH Itrfftffte vkuu;ww vu.v uv, v i! Ware. Halbtodl wurde der Zigeuner vom Wagen gehoben uns $uxi wege übergeben, die alsbald gefährlich mit Tränken und Salben zu wirthschaften begann. M?., I Als sich Janosch etwas von den schrecklichen Strarazen erholt batte und me schmerzen am Beme nachließen, da begann für ihn erst eine recht furchtbare Zeit. Alle Bemühungen, den kranken Fuß in Kürze wieder brauchen zu können, waren umsonst. Aechzend und fluchend mußte er lieaen bleiben. Seine Kameraden hatten keine freie Zeit für ihn und sonst sah er niemand um sich als Zsursi. die ihm den Fuß verband und. das Eisen brachte. Ja, wenn -er nur einmal in das Gesicht der lieblichen vtt rxi. (."ii. ' t; j v . : c . I I j,iuIW4a i;auc vuuen uuC,eu: Die aber hielt sich fern von ihm. VAUU. Il .MT .Vk IU I un llc Tureic icic uuuuuuc w denschaftlichkeit. lhn zum körperlichen Schmerz. kam er oaraus, ourq Zsursi oie Maruschka zu sich bitten zu lassen: er habe ihr etwas von höchster Wichtigkeit :i...ic.:f.. rr . o ernsx. r:r. it.. I stl. .. . .. . anoscrz rasie uoer Liese urucieisung. Aber immer flehentlicher wu? oen seine liien. uno Zsursi ernarie rjcfi.es: t. fi m n . 3 V, ui . 1 lag. er Eindruck, den diese machte, war kein besonders erfreulicher, denn sie ente den unverheiratheten Männern und Burschen zur Unterkunft, welchen Ordnung und Reinlichkeit erst m zweiter Linie kam. Janosch lag. rn erner Ecke auf einem niederen Bettgestell. Sein Aussehen . r n ir V. rco er 1 wur susi auwKuuw. vs iiammic , tsfihr.'TifTtn iMTrhT hnR aber entwickelte sich der Bursche zu dem. 5 was wir ihn jetzt kennen, und das begann sie avzuschreaen. Ihre ceigung erlaileie. ue oerarn urazi vor ocm xvu

31t uuu iyuit ivuuui, vi v ivuvu yuuuv rnr llll lCinCIil 'Ulllt. ViCUCltUl UUUJ

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den. Menschen, der tqr überall aus-

lauerte, sie nie aus den Augen ließ und unablässig mit peinigender, grundloser Eifersucht verfolgte. Ungezählte Naufernen unter den Zigeunern und Fremden waren auf Ianosch zurückzuführen. In seiner Wildheit war ihm rede Waffe recht und eine solche Sache hätte fast ein tragisches Ende genommen, wenn nicht ein glücklicher Zufall eingetreten wäre. Außerdem aber konnte Janosch weich und lenksam sein wie ein Kind. Er war begabt, für sein Herkommen i . r r . r . . . rachsüchtig und leidenschaftlich war er. wie kaum ein zweiter, Maruschka empfand über die Aenderung ihrer Gefühle keine Trauer. Im Gegentheil; wie eine halb widerwillig getragene Last fiel es von ihr, denn die jugendliche Neigung, entstanden auö der Gewohnheit des Beisammenseins, der Gleichalterigkeit. hinterließ keine "-. rso harmlos in ihren Schicksalskreis c.ei c Lf i.!fS M ! 1 Z .....'T i ettjv wiw, uu uuui ,v muuycu entgegen, wie des Janosch d:m ihren, Tausendmal sagte sie sich, daß es v .-.r r r i. . I zan nnn iei. iten m unerwioerier Liebe zu verzehren, und ebenso oft glaubte sie, daß der Tag kommen müßte, an dem sie die Siegerin bleiben würde. Um welchen Preis? Das war ihr ry" r. ..f, .!X13 l 3 yiciuiyung. ui ic yuu et mu, wus sie nicht gethan, nicht gegeben hätte, Sie verzehrte sich in heißer Leidenschaff nach dem, der si: für eine niedere fTt f .1 L V - - CY " . junc cieu unv lyre caye nur vlliveie, weil es nichts anderes sein konnte. Was er für sie that, hatte der Jager für iede . ' . . andere gethan. Aber es war ihr eine Wollust, ihm dankbar sein zu dürfen; k? . tl. . V V o V - Iie Malaie oici meqr rarauö, lllö variil steckte; sie wollte Absichtlichkeiten sehen, Mnnhn w vuiv kVItuiiVkl Und während sie an das Lager trat. um Janosch Mit einigen mitleidigen Worten die. Hand zu reichen, schössen ihr gerade diese Gedanken d-rch den Kopf. Der Bursche hatte ihre Hand gefaßt und wollte sie an die Lippen drücken. mr:i . ' ri m., jjiu einer rajtyen eioegung cnuiß tfr 5N?vr? s;0rrx st; o. uiu .vmiuuiu vuu .rvwvii' blin übersloq die sich mattröthenden Züge des Burschen. . . . . üak solche Dlnqs. Janosch. Dazu bin ich nicht gekommen. Was willst Tu von mir?" Der Zigeuner richtete sich halb auf. Stechend hefteten sich seine Augen auf das Madchen, als ob er in ihrem In nern ieen roouie. Maruschka, was hast Du mit dem Jager?" Unwillig wendete sie sich ab. Wer gibt Dir das Recht, mich so zu fragen? Willst Du sonst nichts, so gehe ich. Ich bm Dir keine Rechen schaft schuldig." Rasch eilte sie der Thüre zu, aber der Ruf des Zigeuners: Wenn Du gehst, so ist er verloren! kannte ibren Schritt und läbmte ibren Willen. v , m . mt 9 m aö willst xu damit lagen 5" stttsz sie. todtenbleick aeworden. aewaltsam sie, todtenbleich geworden, gewaltsam Ein höhnisches Grinsen verzerrte in Gesicht. .Du bast Dich verrathen, es aebt Dich deswegen viel, sehr viel an. Heh! ni . ? vr..r v. v. ? in's Gefängniß bringen könnte! Was ag t u dazu' Unmöglich!" rief Maruschka entsetzt. Der mann i t in und unan- - . rs c . . y . iLtttne jQslno auch warum?" Der Zigeuner machte eine Pause und weidete sich an der Anasi und Verwirrung Maruschkas. die eine Stuhllehne ergriffen hatte, um sich zu stützen, Weiß Du warum er es gethan hat? ... Um ein reiches, junges Weib in sein armseliges Haus zu bekommen " I .. , . unmöglich!- schrie 'caruschra, aoer 1 1 . v.:.r o..trjci .:r jii ruc rx bitter der Bursche. Weiß! Du jetzt wie cs thut, wenn diese Qual sich .in's H,erz frißt; wenn

sie wie ein giftiger Wurm, der sich

hineingebohrt hat, es langsam verzehrt. Weißt Du es jetzt?" lachte er schrill auf. ,Jch will Dich aber Nicht quälen. darum magst Du hören, daß es gerade dieses Weib selbst war. die den Jäger verführte. Ich habe ja gehört, wie sie gefleht hat, mit Bitten und Thränen; wie sie seine Kniee umfaßt hielt und nicht aufhörte, bis er endlich nachgab. Wär's eine andere gewesen, wer weiß! Aber natürlich! So ein reiches, schönes Mädel, das einem Geld in's Haus brmgt und noch dazu ihr Lebtag' Dank schulden muß wer kann da widerstehen? Ter Jäger konnte nicht, wenngleich er sich dabei zum untreuen Schuft machte." Schändlich!" knirschte Maruschka. Sie ballte ihre Fäuste und hätte die Verführerin erwürgen mögen. Die ganze Fluth ihres Zornes stürzte auf Midei nieder; der Jäger war in ihren Augen schon fast entlastet. Schändlich! Das gemeine Weib. diese Verführerin!" Sie stampfte aus Zorn mit den Füßen. .Und zu was hat sie den Menschen gebracht, der die Ehrlichkeit selbst war?" .Jetzt fragst Du einmal vernünftig," versetzte anscheinend ruhig der Zigeuner. Du weißt, daß seit Monaten ein gefährlicher Wilddieb in der Gegend haust. Diesen Wildschützen hat der Jäger auf frischer That ertappt und erkannt." Was hat das mit dieser Sache zu thun und kann uns kümmern?" .Uns?" fragte höhnisch Janosch entgegen. Uns? Sehr viel, denn damit fällt auch der Verdacht, der weil wir eben Zigeunergesindel sind auch auf uns geworfen wurde. ..Freilich konnten sie uns nicht an, sonst säßen wir alle längst hinter Schloß und Riegel oder führen mit unfern Karren im Land umher. Wer weiß wie weit, wer weiß wohin! Für den Zigeuner gibt's ja kein Bleiben." Janosch. Janosch! Ich bitte Dich. martere mich nicht länger!" Mit erhobenen Händen war Maruschka an das Bett herangetreten und eme wilde Ungeduld sprach aus ihren Zügen. Will ich auch nicht. Weißt Du: Ter Mann, den der Jäger beim Wild?rn ertappte, das war der Gwandt-ner-Bauer. der Vater des Midei, der Geliebten Deines Jägers." Ein zischendes Ah!" des Erstaunens, des Erschreckens, entrang sich den Lippen des Mädchens. Nun war ihr alles klar, auch ohne die genaue Erz'ählung, die Janosch folgen ließ, nun wußte sie alles. Zugleich aber erkannte sie die große Gefahr, m der der ForstGehilfe schwebte. Jedenfalls hatte derfelbe diese Begegnung semen Borgesetzten verschwiegen, um den Vater seines Madchens vor entehrender Strafe zu retten. Ob er es nun aus den Beweggrunoen 'ryal. die Janosch anführte, oder aus andern, war ihr gleichgiltig. Sie sah nur, daß das Ziel, nach welchem ihr wildes Sehnen strebte, sich immer weiter hinausruckte. Aber, konnte das nicht gewaltsam gehemnt werden? Mit einem bitteren Lächeln auf den bleichen Lippen mußte sie sich einqestehen, daß die Möglichkei ten dunkel und unfruchtbar vor ihr lagen. Ihre Liebe flammte noch einmal heiß auf und es kam über sie, als wenn sie sich als Opfer m den Ab gründ werfen müßte, der todtbringend vor dem Geliebten klaffte. Rettung, Rettung um jeden Preis! So sehr sie ihre Nebenbuhlerin haßte, ebensogut verstand sie dieselbe. Hätte sie doch selbst nicht anders gehandelt. Em Ge suhl schmerzlichster Entsagung ergriff sie. Gewaltsam drängte sie den Brand in ihrem leidenschaftlichen Busen meder. unbekümmert, daß die Funken unter der Asche fortglommen. Was sie vor wenigen Minuten als unmöglich, undenkbar von sich gewiesen hätte in . diesem Augenblicke tauchte es drohend, als unabweisbare That der Pflicht vor ihr auf. Einmal hatte der Jager ihre Ehre. einmal ihr Leben gerettet. Was kümwerte sie ihr eigenes! Das gehörte ihm. nicht nur von jenen Augenblicken her, sondern seit sie ihn kannte. Das Gefühl ihres Opsermutyes machte sie weich und für den Gedanken empfänglich, einem andern Leben, Licht und Sonne zu werden. Maruschka schien vollkommen ruhig, als sie sich auf einen Stuhl, die Arme über die Brust verschränkend, niederließ. Dem Zigeuner entging diese plotzliche Veränderung nicht. Ein heißer, leidenschaftlicher aber lauernder Blick streifte ihre Gestalt. Sie schlug aber ihre Augen zu Boden, weil er sie verletzte und sie ihn nicht aushalten wollte. Janosch jubelte in seinem Innern. So wie der Jäger, war nun auch Ma ruschka in seine Hand gegeben. Hätte sie gerast, ihrem Zorne Lust gemacht würde er alle aufgewendete Mühe für vergeblich gehalten haben. Aber diese Ruhe, diese Ergebenheit! Hinter der steckte etwas und dieses Etwas war die Ergebung in seine eigenen Wunsche Noch kannte er den Preis nicht, aber er war bereit jeden zu zahlen, der nur irgend menschenmöglich schien. Nach einer kurzen Pause begann o Zigeu nerin: Und was gedenkst Du nun zu thun?" Sobald ich mein Bein gebrauchen kann, gehe ich auf das Forstamt und zeige den Jäger an. Ich vergelte nur

Gleiches mit Gleichem.'. (Fortsetzung folgt.)

CMMÜMÜM

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