Indiana Tribüne, Volume 29, Number 267, Indianapolis, Marion County, 5 July 1906 — Page 1
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7 GrsLeint foden gtarfimittag. Jahrgang 29. Indianapolis, Ind., Donnerstag, 5. Juli 1906. No. 267.
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Die Fcicr des Vierten Juli.
Keine tödtlichen Verletzungen, aber zahlreiche geringfügige. Mehrere Brände.
Die Feier des glorreichen Viertenverlief in Indianapolis in der üblichen Weise. Die unvermeidliche, lüstige und gefährliche Knallerei hatte in diesem Jahre n?!nigflttiZ leine tödtlichen Verletzungen zur Folge, aber eine roße Anzahl Personen wurden doch mehr oder weniger gefährlich verwundet. Aber diese Opfer deö jahrauZ. jahrein bestehenden UnsinnS, müffen sich eben mit dem Sprüchmort Wer nicht hören will, muß fühlen", trösten. Viele PicnicS wurden abgehalten, die bei dem prächtigen, nicht zu heißem Wetter, in höchst amüsanter und luftiger Weise verliefen. Die zahlreichen Vergnü gungS SommerresortZ hatten zur Feier deS TageS ausgezeichnete Unter Haltung' und Concert Programms aufgestellt und waren von Tausenden Au-flüglern mit ihren Familien be sucht. Im Garten deS Wohnhauses der Fa milie I. E. Wright, 916 Olive Str., war der 19 Jahre alte Clifford Curry von Terre Haute, der bei der Wright fchen Familie zum Besuch war, mit det 18jährigen Tochter des HaufeS, Flo rence Wright, beim Abbrennen von Feuerwerk gegen Abend beschäftigt. Sie schössen eine aus einem Stück Ga-rohr angefertigte flamme ab, wo bei sich eine Quantität Pulver im Sqooße des fitzenden Mädchens ent zündete. Im Nu standen die Kleider der Wright in Flammen und sie lief hülfe
Scharfe JnftruZtlone
Großgeschworene sollen strenge ihre Pflicht erfüllen.
Im Criminalgericht wurde am Don nerstag Vormittag ein Großgeschwore neN'Collegium, bestehend au den Her ren Thomas AmoS, Obmann, John A. Buck, Sam. C. Smith, Oliver David, Geo. Bolander und Jos. Fin lay, für den Sommertermin au-ge looft und eingeschworen. Richter Alford hielt eine Ansprache und inftruirte die Geschworenen in scharfer Weise über ihre Recht? und Pflichten. Namentlich betonte er in seinen Instruktionen, daß die Großzeschworenen gegen alle Per sonen, welche zu irgend einem politi schen Ringe" gehören, ohne Ansehen der Personen und ohne auf ihren poli tischen Einfluß das geringste Gewicht zu legen, Anklagen erheben sollen. Ebenfalls wurden die Großgefchwore nen inftruict, gegen alle Händler mit verdorbenem oder chemifch'präparirtem Fleisch oder mit anderen schlechten Eß Waaren Anklagen zu erheben und eine Untersuchung gegen die Mitglieder des EiStrustS-, wenn ein solcher hier in Indianapolis bestehen sollte, während deS gazen Criminalgerich!5TerminS anzustellen und- wenn Thatsachen sich herausgestellt haben, dieselben in An klagezuftand zu versetzen. AuS Richter Alford'S Rede ist deut, lich zu ersehen, daß er ernstlich gewillt ist, die ganze Strenge deS Gesetzes wal ten zu lasten, wenn genügendes Be Weismaterial gegen die Mitglieder des EiStruft und gegen alle Verkäufer von gedoktertem- Fleisch, und anderen schlechten Eßwaaren beigebracht werden kann, so daß die Geschworenen Ankla gen gegen dieselben erheben können.
Weitere Anklagen erhoben.
chend. Nun konnte er nicht mehr näher heran von hier aus, wenn er sich vorsichtig erhob, mußte er den Mann sehen. Das Hütl auf den Voden legend, immer den Grabenrand im Auge behaltend, richtete sich Franz auf, um nach sekundenlangem Erstaunen in ein Gelächter der Enttäuschung auszubrechen. ' Denn vor ihm, den Vlick fest auf seinen vorsichtig auftauchenden Kopf gerichtet, saß. mit. einem Jägerhut bedeckt und in einen braunen Lodenmantel aewickelt die Zigeunerin Maruschka. Da hätt' ich mich nicht so viel zu plag'n braucht!" rief der Franzl in seinem Unmutbe der Enttäuschung aus. Er hatte es sich schon so schön vorgestellt, wie er den Wildschützen völlig überraschen, gefangennehmen und auf das Forstamt transportiren werde. Auch hatte er bereits im Geiste das bieder: Gesicht des Forstmeisters gesehen, der sehr zufrieden scheint, weil in seinem Reviere wieder ein Lump" wemger wurde. Anerkennung der Regie rung, Prämie des Jagdschutzveremes. alles Möalicke autelte schon vor des
Jägers Blicken, und nun entpuppte sich der gefährliche Wilderer als ein jungeS schönes Mädchen, das mit keineswegs bösen Blicken ZU ihm binuntersah.
j?tmr!" fluckte der ?läaer und
Ukit Vorsicht! die Säbne der Büchse in
Ruhe. Wie kommst denn Du in die Wildnin. Maruscbka: bei solch einem
Wetter und grad daher, wo so gern die Lawinen runtergeh'n?" Das Mädchen warf einen prüfenden Blick um sich, der aber keineswegs von innerem Schrecken zeugte. Auf Dich hab' ich hier gewartet. Steig' aber doch vollends herauf und wenn Du Dich nicht fürchtest so setze Dich nebe mich." ' .Auf mich' rief Franzl Kocherstaunt, eiterte den Abhang herauf und stellte sich vor Maruschka.'
Mädöen verschwunden.
Frl. Lottie Croß Brown verließ am 4. Juli kurz vor 5 Uhr die Wohnung ihrer Eltern, 535 Virginia Ave., und ist seither nicht wieder nach Hause gk kommen. Das Mädchen hatte keinen Hut auf und war mit einer hellen Blouse und einem hellen Jacket be kleidet, als es von Hause fortging. Die Mutter des Mädchens hat die Polizei von dcm Verschwinden ihrer Tochter benachrichtigt und dem Polizei Chef eine gute Photographie derselben eingehändigt. Die Polizei von Jndia napoliS und der Nachbarortschaften suchen eifrig nach der Verschwundenen.
Neue
Wendung in der viege-Frage.
Eis-
Händler verantwortlich, nicht der Fuhr mann.
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Stimme hervor.
Der Jäger stand noch immer tm
Banne dieser neuen Erkenntniß, die ibm durch den angstbebenden Blick des Mädchens aufgegangen war. Wieder
stand die Szene rn vc? Zurchweihnacht lebhaft vor ihm und er glaubte die hei-
ßen Küsse, von diesen zetzt so bleichen Lippen, noch einmal zu fühlen. Etwas, das zwischen geschmeichelter Eitelkeit und tiefem Mitleid stand, schien ihn nach einer Ausflucht, nach einer Ausrede suchen zu lassen, die dem armen ängstigten Wesen vor ihm einen großen Schmerz ersparen könnte. Wie hilflos irrten seine Augen umher und blieben zuletzt an dem vollständig durchnäßten Kleidsaum des Mädchens hänqen. Um Gottes willen!" rief er. als ob er die vorige Frage gänzlich überhört hatte. Du hast Dich ganz - durchnäßt bei dem tollen Einfall mit dem Wildbach. Mädl. das könnt' Dein Tod sein! Auf. vorwärts! Wenn's noth thut, trag ich Dich, bis wir wieder auf einen besseren Steig kommen..Nein, nein!" wehrte Maruschka ab. Ux ihr ganzer Körper erschauerte in heftigem Frostgefühl. Nein, nein, ich geh? selbst; wird mir dann schon wieder warm werden. Was liegt auch an einem verachteten Zigeunermädchen; ist ja doch nicht werth, daß sich 'ein ehrlicher Mensch damit plagt." Red nicht so. steh auf. eh' es zu spat wird! Die Sonn' brennt heiß aus die Gipfel und dann gehen die Lawinen
ab. G'rad hier' ist eme der gesayrl'chsten Franzl kam nicht zum Ende des
Satzes. Hoch über ihnen begann es zu
tosen, zu rollen, zu oonnern. Heiliger Gott, eine Lawine!" schrie er in höchster Angst. Hierher Ma-
ruschka!" Und als das halberstarrte
Mdchen sich nicht rasch genug erheben konnte, packte der Bursche es mit Bä renkraft und eilte mit zwei Sprüngen auf e'nen riesigen Felsblock zu, der mit
Eine in gewisser Beziehung wichtige Entscheidung wurde im Polizei gericht von Richter Whallon abgegeben. Nach Verhandlung deS Proz?sseS gegen den Fuhrmann Ben Taylor, welcher angeschuldigt war, EiS verkauft zu ha ben, ohne es vorher zu wiegen und im Besitze einer Waage zu fein, die nicht ge aicht war, erkannte der Richter den An geklagten nur wegen des letzteren Ver gehenS schuldig und verurtheilte ihn zur Zahlung einer Geldstrafe von S5 nebst Kosten. Diese Entscheidung wird dazu füh ren, daß die EiShändler selbst wegen Uebertretung der WiegeOrdinanz un ter Anklage gestellt und die schwebenden Anklagen gegen die Fuhrleute nieder geschlagen werden, da Richter Whallon die betreffende Ordinanz dahin aus legt, daß der Händler und nicht der Fuhrmann für das Wiegen des Eises vor der Ablieferung verantwortlich zu
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Küsse, die sie ihm nach gemeinsam Lberstandener Todesgefahr gab, hatte sie sich durch den Blick verrathen, der die ganze Angst ihrer Seele widerspie-
gelte, als er tm Begriff war zu sagen.
dem von einer Liebe zwischen ihnen
keine Rede sei oder sem könne. Sie
mußte ja wissen, was weder zu verschweigen noch zu verhehlen war. daß
sein Herz der Mider gehörte, daß er
aushalten wollte, bis sich die Gwandtner'schen eines Besseren besinnen wür-
den. Und dann war sie eine Zigeunerin,
gehörte einer verachteten, niederen Rasse
an. die lein Bauer und Franz war auch ein solcher für voll und ebenbürtig hält. Zu einem Spielzeuge kurzer Stunden schien jedoch das Mädchen kein Talent zu besitzen; das wußte der Franzl aus verschiedenen, ihm bekannten Vorgängen, wo der eine oder andere gemeint hatte: Ach was, ist ja nur eine Zigeunerin!" und hatte sich darnach betragen. Freilich wurden alle bös heimgeschickt. Sie hofften aber, daß der falsche Stolz des MädchinS, sich über kurz oder lang, zu ihren Gunften legen werde und hießen Maruschka
einstweilen spottweise die ZigeunerPrinzessin. Der Fischhaber-Franzl behauptete bei sich, daß er für das Mädchen nichts fühle als herzliches Mitleid und dachte gar nicht daran, daß Maruschka ihn auch anders nehmen könnte. Kann ihr ja nicht helfen." sagte er murmelnd, wird sich die dummen Eedanken sck'vn aus dem Kopf schlagen. Gott! - Hundert Burschen wären froh, so eine feine Liebschaft zu bekommenden auf etwas anderes läuft's doch nicht hinaus. Für mich taugt die Sach' aber nichts. In Zukunft will iäz mich auch so fern halten, daß sie von selbst zur Einsicht kommen wird. Kiänken möcht' ich das liebe Ding, das sich um meinethalben offenbarer Todesgefahr ausgesetzt hat, aber um sei
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Der Sturm am Dienstag. Schwerer Negenfall. Mehrfacher Schaden. Mi! dem Gewittersturm am Dienstag, der Mittags kurz nach 1 Uhr begann und nur etwa 15 Minuten dauerte, kam ein Regenfall, der der Kürze der Zeit entsprechend der schwerste war, welcher jemals in Indianapolis statt glfunöen hat. In unglaublich kurzer Zeit waren die Straßen in Seen ver wandelt, da die AdzugL.Kanäle die Wassermassen nicht zu fassen ver mochten. In tiefer gelegenen Straßen mußte der Straßenbahn Verkehr eingestellt werden, bis die Geleise einigermaßen vom Masser frei waren. Auch aller Übriger Verkehr stockte ; Dutzende von Fuhrleuten hatten große Schwierig leiten ihre Gespanne bei dem herrschen den Wind ruhig zu halten, da den selben Baumzweige, Dachschindeln, Straßenschilder u. s. w. mit großer Gewalt entgegentrieb, und Fußgänger suchten in aller Haft Schutz in den Häusern. ' Fünfzehn Minuten lang donnerte und blitzte eS, ehe der Sturm mit wolkenbruchartigem Regen losbrach ; plötzlicher als er gekommen war, war er vorübergezogen. Mannigfacher Schaden wurde vor nehmlich im Süden und Westen der Stadt angerichtet. Viele Bäume wur den entwurzelt oder durch Abreißen der der Zweiqe ruinirt und mehrere Keller unter Häusern an tiefer ' gelegenen Straßen wurden überschwemmt. An dem Gebäude der Jndiana Trust Co. wurden die Marquisen abgerissen und in den oberen Stockwerken mehrere Fensterscheiben zerbrochen. Ein großes Schaufenster der Wirthschaft von Peter Hämmerle in der Columbia Halle wurde durch die Gewalt deö Winde?
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Der Deutsche Tag.' Eine würdige Seier im Herr lichen Germania park.
Musik, Reden und Volks-belustigungen.
Der Deutsche Tag, der am Sonntag den 15. Juli unter den Ausplcien des Verbandes deutscher Vereine in den schönen Anlagen 'deS Germania Park begangen werden wird, sollte sich zu einem großartigen Creigniß gestalten. Jeder, der auf seine deutsche Stammesangehörigkeit stolz ist, sollte mit seiner Familie bei dem Feste anwesend sein. Weitgehende Veranstaltungen sind getroffen worden um die Feier zu einer erinnerungsreichen zu machen. Aus geübten Sängerkehlen wird un ter den schattengebenden Baumriesen des Germania Parkes deutsches Lied er tönen, bekannte Redner werden auf die hohe Bedeutung der Feier hinweisen und allerlei Belustigungen sind für Groß und Klein vorbereitet worden.
gehen, gefährlich hätte, werben können.
Hatte sie nicht seine Gedanken errathen! Sagie er sich nicht kurz vorher, daß das Zigeunermädchen wohl für manchen andern, doch nicht für ihn tauge? So sehr ihm diese Wahrheit in die Augen sprang, so unmuthig und verdrossen setzte er seinen Weg fort. Er beachtete es kaum, daß der Steg, dem er gefolgt war, statt sich nach der Tieft zu senken, dem Hange entlang lief. Aufblickend sah er sich plötzlich vor einem Holzschlaqe stehen. Aus einer rohgezimmerten Blockhütte stieg blauer Rauch mif; die Holzknechte waren also eben daran, sich ihr einfaches Abendessen zu bereiten. ..Mir auch recht." dachte er. ob ich früher oder später nach Garmisch komme; kann ich mich doch bei den Hölzern ein wenig ausruhen." Und so schritt er denn auf die braune Hütte zu. von deren drei Insassen er freundlich aufgenommen und begrüßt wurde. Das Innere der Blockhütte war einfach genug. An einigen Haken und Holznägeln hingen Kleidungsstücke der r. i , I C - - .1 .
Sieute; tm tntergrunvc iag eine iuup tige Schütte Wildheu. in welches sie sich zur Nachtzeit verkrochen; und in einer Ecke der aus Felsbrocken aufgerichtete Kochherd, auf dem in einer eisernen Pfanne, das Hauptnahrungsmittel der Holzer. der aus Mehl und Wasser gemachte Schmarrn. auch Rätsl genannt, in Schmalz oder Butter briet, das war aber auch alles. Mehr wollten und brauchten sie auch nicht, die sehnigen, arbeitsharten Burschen, die am Montag Morgen, beladen mit den Vorrathen, zum Berge aufstiegen und nach anstrengender, gefährlicher Arbeit ihn am Samstag Nachmittag wieder verließen, wohl meist, um den geringen Verdienst entweder am Sonntage leichtslnnka au verjubeln, oder auch, wenn
sie ein Familienanhangsel hatten, mit
diesem zu theilen. (Fortsetzung folgt.)
Südseite Tnruberein. Dienstag Abend fand die regelmäßige Versammlung des Südseite Turn tzereinS unter dem Vorfitz des ersten Sprechers Herrn F. I. Mack statt. Die Versammlung war sehr gut besucht; alle Beamte waren anwesend. Sechs neue Mitglieder wurden in den Verein aufgenommen und drei Kandidaten zur' Mitgliedschaft vorgeschlagen. Da der bisherige Kollektor des Ver eins Herr Otto Graf binnen Kurzem eine Reise nach Deutschland antritt, wurde Herr Hermann Beckmann bis zur Rückkehr deS Ersteren zu seinem Stell Vertreter ernannt.
Vergelvaltigt.'
Spielhäuser aufgehoben. Sonstiges aus Jndiana.
I e f f e r s o n v i l l e. Ein un ter dem Namen Daboa" DaviS be kannter Mann, wurde am Montag Nachmittag in seiner Wohnung unter der Anklage deS kriminellen Angriffs auf die noch nicht neun Jahre alte Pearl Monroe und die zehnjährige Eunice Leach verhaftet, und zwar auf Veranlassung der resp. Väter der Kin der. DaviS erklärte bei seiner Verhaf tung gefaßt, er habe dieselbe erwartet. Er ist 36 Jahre alt und hat die zweite Frau und drei Kinder. Die kleine Monroe ist, wie die Untersuchung ergab, thatsächlich vergewaltigt worden, nicht aber die kleine Leach. DaviS steht eine gesalzene Strafe bevor. P a o l i. ES war hier bekannt, daß Gouverneur Hanley Vorbereitun gen treffen und Untersuchungen anfiel len ließ, um die Besitzer der Spiel Häuser in Weft.Baden und French Lick SpringS verhaften zu können. Täg lich wurden solche Verhaftungen er wartet, da GeneralStaatSanwalt Mil ler und sein Assistent, Hadley, hier an gekommen waren und die nöthigen VerhaftSpapiere vorbereiten sollten. Am Dienstag Vormittag drangen Sheriff MaviS. Hülfssheriff JoneS und die beiden Konstabler John Sali cos und Laggerty in mehrere sog. EasinoS,. verhafteten die Eigenthümer und deren Bediensteten und defchlag nahmten eine beträchtliche Menge von Spielutensilien. S c o t t S b u r g. Die Nachricht traf hier am Montag ein, daß Wm. SporeS, welcher der Ermordung von Douglas Fawbush am 5. Juni beMufaint mir in TOnrintjm n 9Irfnn-
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