Indiana Tribüne, Volume 29, Number 241, Indianapolis, Marion County, 4 June 1906 — Page 6

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ewe Geschichte vom Lande. Von 271. Vöhler. Wie ein rosiger LiebeZtraum lag die blühende Heide von goldenem Sonnenlichts überstrahlt da; heiße Luftwellen flimmerten fast sichtbar über ihr, farbenprächtige Falter badeten sich wohlig in dieser Dust- und Lichtfülle, und die Blüthen der Erika neiaten sich leicht im Winde. Inmitten all dieser sommerlichen . . . . i. . r err 1 1 !. 3 Pracht laß oer am azaser ujtaxinic mit seinem grauen Strickstrumpf im Schatten emes verkümmerten Hollunderstrauches; aber er schenkte der köstlichen Landschaft nicht die geringste Aufmerksamkeit, sondern strickte höchst ernsthaft und 'ehrbar darauf los. und wenn er seinen Blick einmal hob, so geschah es nur, um sich davon zu überzeugen, daß seine Pflegebefohlenen sich noch immer in den ihnen zuertbeilten Grenzen kielten. Bei einer dieser Prüfungen blieben die Augen des alten Mannes länger als sonst in der Außenwelt hasten? schließlich deckte er seine sonnverbrannte große Hand schützend über die Stirn und spähte so. unbelastigt von der Frau Sonne, IN die Ferne. Bon dort er. wo ein bläulicher Rauch sich kräuselnd in die Luft hob und einia schwärzliche Umrisse menschliche Wohnungen bekundeten, .. jt!n. i - cm " xam eiligen sozriiies cm zungcstuvchen dahergegangen; die Füße bewegten sich so zierlich und slmk vorwärts, die Zöpfe umflogen mit dem hellen Kattunkleide um die Wette die chlanke Gestalt, während der Blick beharrlich am Boden gesenkt blieb, als suche er dort etwas schmerzlich Vermißtes; daher kam es auch, daß die näher Eilende gar nicht den Mat hies bemerkte und erst auf sem ausdiucksvolles Räuspern mit einem Laut der Ueberraschuna st me stand. Ach, Ihr seid es, Schäfer Mathies, nein, wie Ihr mich erschreckt habt!" Will's wohl glauben, Anne-Lies', bin aber nicht schuld daran; wer geht auch so gebückt einher, als drucke einen das Leben wie eine Eentnerlast?" Glaubt Ihr nicht, daß das Leben schwer ist?" fragte Anne-Liese, indem sie sich ntlH dem Alten m s blühende Heidekraut tzte. .Nun, He man s nehmen will. lautete die In philosophischem Tone ertheilte G?aencede: ein furchtbarer Seufzer qujjtirte diese Antwort, und nun trat eil Pause ein, in welcher der eine 2$eil fleißig arbeitete und der andere. Eifrig nachzudenken schien. Nachdem kas junge Mädchen einigemal einen keinen Anlauf zum Reden genommen jatte, ermannte es sich plötzlich zu I n überraschenden Frage: Vater Mat fts, was haltet Ihr von oer xLitot Ein forsöiknder Seitenblick, der ei nem Krim? lbeamten alle Ebre aeinarni caii meine oic traqeun. . i ri.?ri t?. rv dann flog c8 plötzlich wie ein glückliebes Erinnern über das alte, faltenreiche Gesicht, so daß es für einen Augenblick um Jahre verjüngt aussah, und der Mund lächelte ganz verschmltzt, als er die Antwort gab: .Die Liebe? O. die Liebe ist ein schnackisches Ding, sie hält Lachen und meinen tn einer and. .Nickt wabr? Das ist sie aewik! Wenn man frob ist. man weik nickt warum, und gleich darauf wieder traurig wird, so schrecklich traurig, daß man aar nicht mehr leben mag!" Nun. Du weint für Dein Alter ja ganz hübsch Bescheid in dieser Angelegenheit; es wundert mich, daß Du noch danach fragst; bist also auch schon m's Herz getroffen?" .iÄ? O nein, wer sollte wobl Aber Anne-Liese konnte nicht weiter sprechen: große Thränen traten ibr in die Augen und tropften langsam über die rosige Wange herab. Da haben wir es. da sind richtig die Thränen, nun laß auch rasch das wachen folgen; aber wer ist denn eigentlich der Unruhstifter? Wohl der Hannes?" Anne-Liese hatte unterdessen ihre Thränen tapfer bekämpft: wenn die Lippen auch noch wie von verbaltenem Weinen zuckten, so konnte sie doch jetzt ziemlich ruhig antworten: Ihr seid ein alter Mann, Matthies,- kennt die Welt besser als ich und werdet aewik in Eurer Jugend Jemand lieb gehabt lzaven, so recht von Herzen lieb. - Und ob " nickte der Alte mit seinem weißen Kopfe zustimmend, wäbrend seine , jugendliche BeichtigerZn sortsuyr: Also werdet Ihr mir vielleicht sa gen können, was ich thun soll, denn so ertrage ich es nicht langer. Ihr habt richtig gerathen, ick bin dem Hannes sehr aut: er ist auck irnrn freundlich zu mir, aber dabei bleibt es, niemals spricht er ein Wort, das mir Gewißheit aeben könnte! Wenn ich mich ärgerlich stelle, ist er still, und wenn ich zum Schein mit einem andern liebäugle, dann geht er ruhig fort; das halte ich iekt aber nickt mehr aus und bin heute Nachmittag in die Heide gelaufen, um einmal gehörig über die Sache nachzudenken. Da ick Euch nun hier traf, so ist mir das ein Fingerzeig, daß Ihr mir vielleicht helfen konnt. Die dunklen Mädchenauaen blickten zum Schluß so kindlich bittend und treuyerzlg aus den Schafer, daß demselben ganz weich und weh um's Herz rouroe. .Ja, siehst Du, Kleine, Dein Han

nes ist ganz anders als die andern."

O ja, das weiß ich, er ist so brav, wie selten einer!" Nein, ich meinte, daß er fo duckmauserig, immer so für sich allein ist, daß man wenig aus ihm klug werden kann; da war ich rn meiner Jugend ein ganz anderer Burfche! Wennich einem Madchen gut war, wußte sie es bald, und vom ersten Tanz zum ersten Kuß war oftmals nur ein Augenblick; aber deshalb Dein Hannes in all?n Ehren, denn es ist ja immerhin möglich, daß er sich nicht getraut, das erste Wort zu sprechen, Du müßtest ihn etwas ermuntern, ihm etwas helfen!" Aber ich kann ihm doch nicht um den Hals fallen und und das Uebrige merkt er nicht." Wo ist er denn aber?" In der Stadt. Er hatte eine Besorgung für den Amtmann und wollte vor Sonnenuntergang auf dem nächsten Weg zurück sein. Der nächste Weg fuhrt über die Heide; sieh' mal an, nun versiehe ich auch, warum Du gerade hier über Dein Unglück nachdenken wolltest!" Die glühende Rothe, die AnneLiesens Wangen färbte, verrieth, daß der Schafer wieder einmal den Nagel auf den Kopf getroffen hatte. Was ist nun aber dabei zu machen?" fuhr er nach einer Weile fort, nicht wenig geschmeichelt, einen so hochwichtigen Vertrauensposten in Herzensangelegenheiten einzunehmen. Wenn ich ihm erzählte, daß Du einen anderen heirathen mußt,, dann wurdest Du meiner Meinung nach bald merken, was er dazu meint. wie?" Da kennt Ihr den Hannes schlecht; er würde mir antworten: Da wünsch lch Euch alles Gluck, Jungfrau AnneLies'", und dann würde er fort sein, ehe ich bis drei zähle." Warte, da fällt mir etwas Besseres ein; ich werde ihn hier erwarten, und wenn er vorübergeht, ihm erzählen. es sei Dir ein entsetzliches Unglück zugestoßen; Euer Haus sei abgebrannt. Deine Mutter vor Schreck gestorben, und Dich nun Dich hät ten die Gendarmen weggebracht dann werde ich schon an seinen Anstalten erfahren, ob er auch nur einen Funken Liebe für Dich hat." Gott bewahre mich. Ihr seid nicht ganz klug, warum müssen mich denn he Gendarmen wegschleppen? Ich habe ja nichts gethan, und wenn er nun sofort dahinter kommt, daß Ihr ihn so furchtbar belogen habt, dann sieht er mich mein Tag Nicht mehr an; aber Du meine Gerechtigkeit, da kommt er richtig über die Heide! O, Vater Matthies, ich sterbe vor Angst!" Matthies erblickte am Horizont die Gestatt eines Wanderers; zugleich ge wahrte er aber auch, daß seine gel'eb ten Schafe sich weit und breit 'jcr streut hatten; wahrscheinlich waren siz geschworene Feinde von Llebesgeschlch ten und hatten infolgedessen dasWeüe gesucht. Wayreno der Schäfer das iunge Mädchen in seiner Herzensangst und Pein schmählich im Stiche ließ, um mit geschwungenem Stocke hinter sei ner Herde her zu laufen, kam der so sehr gefürchtete und ersehnte Hannes immer näher; nur noch einen Augenblick, und er stand neben Anne-Liese, die vor Herzklopsen kein Wort hervorbringen konnte und in ihrer sitzen den Stellung verharrte, als sei sie an allen Gliedern gelahmt. Einen schonen guten Tag, Anne Lies!" Vielen Dank, Hannes." Was thust Du denn hier, Liese? Ich? Nun, ich besuchte ein wenig den alten Matthies und kam unVersehens so in's' Plaudern, daß ich die Aett darüber vergaß. Was hat der alte Schwatzer denn so Angenehmes zu erzahlen?" Besser ein Schwätzer, als ein Stummer, und übrigens hat er mir die gute Lehre gegeben, von einer Distel keine Rosen zu erwarten. 'Du sprichst immer so unversiändlich, daß ich Dich entweder gar nicht oder nur halb begreife; wenn ich nicht so gesprächig bin wie die anderen Burschen, so zwingt Dich ja Niemand, Dich mit Mir zu langweilen, und mei ner Treu', Du hältst Dich schadlos genug für das Schweigen in meiner Gesellschaft: wenn Du mit anderen redest, laufen Zunge und Augen um die Wette!" So? Geht's Dich was an? Oder thut es Dir vielleicht leid? . f t ...tft r: ris.a . iüu, zgannes, icg roiu juu aucs verzeihen, was Du mir je und je angethau hast, wenn Du mir diesesmal aufrichtig antwortest: Ist es Dir un angenehm, wenn ich mit anderen Burschen vergnügt und lustig dun" Der arme Hannes, obgleich er keine Ahnung davon hatte, was er je und e an Anne - Llesen so Arges verbro chen haben mochte, war doch gern bereit, die langte Sühne für unbesoußt begangene Sunden zu leisten, und fagte der Wahrheit gemäß: Ja. sehr unangenehm!" O. wie mich das freut!" Und aus den braunen Augensternen des Mädchens brach die Freude wie ein lichter Sonnenstrahl. Hannes' Staunen hatte den Gipfel Punkt erreicht. Also das freut Dich? Pfui, Anne Lies,' für so schlecht hätte ich Dich wahrhaftig mcht gehalten!' und im höchsten Unwillen , wollte er - seinen

Weg fortsetzen, aber zwei Hände fal

teten sich bittend um semen Arm und ließen ihn nicht gehen. Nicht deswegen, weil es Dich schmerzt, freue ich mich, Hannes, sondern weil weil Dein Schmerz mir beweist .Daß?" fragte Hannes, und wenn er einen Wunsch hatte, so war es entschieden der, kem Wort von dem zu verlieren, was nun kommen würde.. .Daß Du mich etwas leiden magst!" kam es wie ein Hauch von Anne-Llefens Lippen. Und letzt sah Matthies aus einiger Entfernung, wo er endlich nach großer Mühe die Häupter seiner Lieben um sich versammelt hatte wie die Zwei sich umfaßt hielten, als wollten nimmer wieder von einander lassen. ,Na endlich." flüsterte der Alte. ist ihm dle Zunge gelost; bln neugie ng, welches von meinen beiden Mitteln die Anne-Lies angewandt hat, um ihn zum Sprechen zu bringen, ich weiß, daß die beiden sehr gut sind. Und nachdem er diesen Gedanken ausgedacht hatte, trieb er seine Herde heimwärts. Die scheidende Sonne aber küßte noch einmal dle Hei, und die m ternden Schleier, die die herernbrechende Dämmerung wob, umhüllten zetzt auch die beiden Gestalten, die Hand in Hand zum Dorse schritten; und wenn der Hannes und die AnneLies nicht gar so erfüllt gewesen wa ren von ihrem Gluck, dann hatten sie entschieden wahrgenommen, wie dort. wo sie gingen, die zarten Blüthew locken der Heideblumen leise, leise erllangen ein süßes Brautqelaute für zwei Menschenherzen, die sich ge funden hatten für's Leben. Unbewußte Kritik. Der berühmte englische Journalist George Kennan, der die erschütternden Schilderungen aus Sibirien veröffentlichte, machte einmal mit Frederick Villiers. dem bekannten Maler, der gleichzeitig ein interessanter Reiseschnftsteller ist, einen Ausflug nach Japan. Nachdem sie den ganzen Tag Tokio durchstreift hatten, traten sie Abends in ein TheehauS. um etwas zu essen. Zunächst kam ihnen ein panisches Schenkmädchen entgegen. hielt ihnen auf lacklrtem Tablett eine Tasse farblosen Thee hin und wartete dann auf den Knien die weiteren Befehle der vornehmen Gäste ab. Die Besucher suchten ihr auf Englisch, Franzosisch und m der Zeichensprache . rir-c? v t c r i oeinanoiicD-zu machen, vag sie elwas zu essen haben wollten, doch ihre mannigfachen Bemühungen in den verschiedenen Sprachen hatten nicht den geringsten Erfolg, sondern zau derten auf die Lippen der kleinen Japanerin nur ein verlegenes Lächeln, wahrend sie einen eigenthumlichen Gutturallaut ausstieß. Versuchen Sie es doch Mit Zeichnen , sagte Kennan zu seinem Freuw de. Sie können von Ihrem kunstlerischen Talent gar keinen besseren Gebrauch machen. Zeichnen Sie einen Fisch, ein Ei. ein Stück Brod und eine Flasche Bier, und ich werde ihr inzwischen die Bewegungen des Essens und Trinkens vormachen. Das wird sie hoffentlich verstehen." Gesagt, gethan. Der Kunstler zeichnete die einzelnen Gegenstande, und das Mädchen eilte mit verständnißvollem Nicken von dannen. Als sie nach etwa einer halben Stunde zurückkam, erwarteten die Besucher natürlich die Speisen; doch sie bot ihnen statt dessen zwei frische, sorgsam zusammengelegte Vadelostume, em Frottierhandtuch und ein Stück Seife! Lieber Villiers". sagte Kennan lachend, lassen Sie sich Ihr Lehrgeld wiedergeben. Wenn Sie einen Fisch, ein Ei und eine Flasche Vier so zeichnen, daß eine intelligente Japanerin dies für ein Badekostüm, ein Handtuch und ein Stück Seife halten kann, dann sollten Sie auf die Zeichnerei lieber verzichten. Wenn wir uns auf Jhrr Bilder verlassen sollten. können wir ja Hungers sterben Tö dtfie nglisch. Ein Engländer, welcher von einer Reise um die Welt zurückgekehrt ist. behauptet, daß im gesegneten Lande des blauen Grases, der schnellsten Pferde, des besten Whiskeys und der schönsten Weiber, im gesegneten, Kentucky, auch das beste, sozusagen klassisch reinste Englisch gesprochen wird. Wahrend der Durchschmttsbewohner der britischen Inseln stark dialektisch spricht, das hatsch" an falscher SW le spricht oder verschweigt, und falsche arrs" anhängt, wovon idear" eine idea" geben mag. während in den südlicheren Südstaaten die Sprache affektirt gezerrt wird und die Nankees so durch die Nase sprechen, daß es auf den Englander hier wie da komisch roirii, yaii eniuay, oem ueilrelsenden zufolge, an der reinen Sprache i . C. rm r r der. englischen Klassiker fest und verdirbt sie durch keinerlei dialektische Absurditäten. Ich habe", schreibt der Englander. in St. Louis eine Aus svrache und einen Gebrauch des allgemeinen Wortschatzes gefunden, der meinem urejuqi nau 'auuivn unv 4cn sri .rv.tr -c Mi.k.:r v v englischen Klassikern naher steht, als Alles, was die Eounties von England, die australischen und indischen Provinzen, die Dominion Canada oder selbst das schottische Niederland bieten.'..

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Dem Fräulein Leoni habe ich Gedichte geschenkt!" Ich glaube, dem Fraulem Ware Auskunft. Sind Sie der Portier zum Goldenen Kalb"?" .Nein, aber wenn Sie ?ium Rothen Ochsen" wollen, der bin ich." Pech. Herr Sümpfle (sentimental): Gerade hatte ich meinen klemen Jungen so weit, daß er allein Bier holen konnte, da verbietet mir's der Arzt! Aus der Schule. Wenn Du einen Kirschkern auf die Straße wirfst, was kann da leicht für em Unglück passiren?" Daß ich eine Ohrfelge bekomme, Herr Lehrer !" Der schöne Teint. Doktor (zu einem älteren Fräulein): Aber ich sehe, Sie gehen schon so früh spazieren! Dame: Gewiß. Herr Doktor, ich laufe jeden Morgen vor dem Frühstuck zwei Kilometer meines Teints wegen. Doktor: So? Ist die Parsürnerie so weit?" Neuer Beruf. Richter: ms rrh c;-? Qimmi bin fftMyu v w vj ? Mörder" für kmematographische Aufnahmen der nemsten Attentate und Verbrechen. Beim Diner. Ein vielseitiger, Mensch, der Professor. Mit seiner rechten Nachbarin spricht er französisch' mit der linken englisch. und in der Mitte ißt er!" Erkannt. Commis: Hier schickt der Herr Inspektor das Kistchen Cigarren zurück er ließe sich nicht bestechen", schreibt er!" Chef: Hm, eine fehlt also hat er sie wenigstens versucht ... da schicken Sie ihm 'mal gleich eine bessere Nortel" m t Durch die Blume. Wirth: Na, wie schmeckt Ui mei Hasebrätl? Mi freut er!" Gast: Mi au!" . Etwas Anderes. NachtWächter (zu einer fidelen Maske): Wenn Sie nicht augenblicklich aufhöreu, das Singen einzustellen, muß ich Sie arretiren!" Maske: Ach was, lieber Nachtrath Singe, wem Gesang gegeben, heißt es im Uhland!" Nachtwächter: Das kümmert mich nicht. Wir sind hier in der Schweiz und nicht in Uhland!"

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zum Geburtstag einen Band meiner

etwas Genießbareres ueber gewesen! Er echter Griesgram. Nun, wie haben Sie denn die erste Nacht auf dem Lande geschlafen?" Abscheulich bin ich gestört worden! Die halbe Nacht hat im Garten unter meinem Fenster eine Nachtigall gekrächzt!" Zerstreut. Junger Mann (zu einem mit Töchtern reich gesegneten Professor): Ach. wenn noch eine Ihrer Töchter frei wäre, es wäre mein Glück, Sie als Schwiegervater zu besitzen!" Professor: Das weiß ich nicht auswendig, da muß ick erst einmal nachsehen!" Ein Zcitkind. fc Die kleine Ella (die vom Vater bestraft werden soll): Ach laß mich, ich hab' heute fo, wie so meine Nerven!" - ' Mißverständniß. Herr (freudig): Sagen Sie, Fräulein Rosa, wollen Sie mein Loos mit mir theilen?" Fräulein: Recht gern, Herr Schulz! Mit wie viel ist es denn herausgekommen?" Drastisch. Operettentenor (zu einem Freunde): Ich sage Ihnen, so eine langweilige Premiere wie gestern habe ich schon lange nicht mitgemacht gegähnt wurde bei den Zuschauern, sage ich Ihnen wenn ein Taubstummer auf der Bühne gestanden hätte, der hatte gedacht, das Publikum singt mit!" Der humoristische Nachtwächter. llNPHlLrill wiims V ?.'., '"!, iwm 1 iiniii .inum i r4 1 1 Na. hören S'. sind Sie a' Ballettmadel!?" Umschrieben. Richter zum eingelieferten Gauker): Sie waren sehr oft schon eingesperrt?" Gauner: Ich war auch manchmal in Freiheit, aber zu langen Haaren hab' ich's nie gebracht!" Unnöthige Mahnung. Pfarrer: Als ich heute früh zur Kirche ging, sah ich Euch schon wieder arbeiten; das soll nicht sein, einen Tag in der Woche muß man auch ausruhen." O, dös thu' i' scho'. Herr Pfarrer, morg'n mach' i' an blauen Montag!" T:r ungeduldige Schutzengel. Was weinst Du denn, Kleiner?" Weil's heut' so lange dauert!" Ja was dauert denn heut' so lang?" Biö f 'n Vätern 'nausschmeiß'n!"

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