Indiana Tribüne, Volume 29, Number 237, Indianapolis, Marion County, 30 May 1906 — Page 1
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Jahrgang 29.
vM , '.-mu Cvrofjfcuc Vier VJianu vcrlel'.t. chadra bedeutend. (5 h i c a g 20. Mai. Armour i o.'s ,??er Getreidesreicher D. am vuße der :-!sirß? wuröe her.!e a:n frühen ÄorgiN durz öeu:c zerstört, 'it dem pttcher verdranntkn eine :c! Äeizm, Welsch! orn unb Hafer. Mehrere 6r&loüonen fanden alcich :iz$ der (intstehuNZ bc5 y:iur tf.;tt, bei welchen vier Arbeiter, einer o:n i"3::en leden-fährlich, verletzt rcurDen. Der Schaden wird ücii einer balben bis z:: einer Million Dol Izt tffö&p. Tie Rraftfiaticn der Commonwealth ISUctric (Ic in der Nachbarschaft deZ Solcher; gerieth durch Funken eben f2Ü- in Brand, e5 lang jedoch hi.-r da? Feuer bal zu lösch::: und ebenfallöcn veichc C der Armour Co. vor d.-m Anbrennen zu schützen. ?;f?r,rtf,tne itX Rekkleues r V tfc f W V w m - - der Kohlengruben. Zu hiesigen Agenturen der Kohlengruben im südwestlichen Indiana wurden von d,'n Besikern benachrichtigt, da der Litrieb in den Gruben am Freiiag ooer Samstag uns in einigen ,,',l,?? ,,7 J 2i ? v ...J;.! 'u.c ,t4. ui i. 3 n s-. .'n ; "i--ri 'rtrh. .liCMUMItl 1 V 1 (il:nd:rt waren seit dem c 1 O l. gkichl.'nen, doch machte sich die XiUi j 5ernund.'e r:dul!lon fan gar nia. s dem:r!bar. da so viel mehr Kohlen d?n Ul;N . i ter üb;r gefördert waren, dazz a-äcn z-cd.'Z"ng.'n genügt werden konnte. Tiefe U-'bcrruktion war zum großen Tbeil für di.' Einstellung deö Betriebe-verantwortlich-die Besitzer konnten bi dn großen Ä?rräthen keinen genügsnd hohen Pm- für ihre Kohlen erlangen. Während der zwei Monate, in denen keine Kohlen vroduzirt wurden, sind die Borräth? fast ganz aufgebraucht; die Nachfrage nach Kohlen ist unvermindert groß und die Besitzer sehen die Gelegenheit vor Äugen, ein gute- Gei1 T"vvrf vvl livl.11,1 2Ir.5 vielem Grunde sind sie darauf bedacht, den Bctrieb so schnell wie mög' lich wieder auszunehmen und dadurch zugleich dem Streik der Kohlenzrüder ein Ende zu machen. Fairbank-Garteu. Obgleich das Wetter zur Eröffnung des Fairdank' Gartens am Montag Abend nicht grade sommerlich zu neu nen war. hatte sich doch ein zahlreiche? Publikum c ingefunden, um dem au? gezichn.'tcn Musilprozramm zu lau scheu, 'vcncer Kelly wurde so vst durch stürmiichsn Applaus herausgeru fen, daß er schließlich noch eine weiter.' Zugabe verweigern mußte. Fräulein Rennie Vedrsen theilte sich mit Kelln in die Ehren des Abends; auch ihre! Vortrage in der zweiten Hälfte deZ Programm? ernteten wohlverdienten reilic Beifall. Für Viele kam da- Feuerwerk am Schluß des Concerte- als eine Ueber raschunz. da dasselbe nicht auf dem Programm angegeben war; umsomehr wurde dasselbe gewürdigt. Taß Fairbank-Garten als ein Unterhaltungsort für Familien betrachtet wird, davon legte die Anwesenheit vie ler Kinder Zeugniß ab, die von ihren Eltern zu dem Concert mitgebracht wurden. Indem Streik der Maschinisten sino noch keine Anzeichen für eine daldige Beendigung desselben Vorhanden; beide Seiten halten mit großer Hart, näckigkcit an dem eingenommenen Standpunkt fest. Die Streiker be Häupten, daß 400 Mann Von den Ac beitgedern nach hier gebracht wurden, von denen sich etwa 45 an Stelle der Streiker in Arbeit besinnen: der Rest wurde von den Ausständigen bewogen, wieder dahin von wo sie gekommen wa n zurückzukehren.
Zusamn:::::'::
Ter ?!ezer Wi!h. Lancaster jag!e in betrunkenem Zustande mit gestern seinem Fuhrwerk durc) die Straßen dou ttdianapOli?. An der Nord vitcl Aötttttt kam cr mit d:m Gespann von Fczu John Heitkam in olllsion, wobci Frl. May Alexander. No. 22 Toledo Straße, die mit dem Neer in dem Waacn saß. auf de Straße ge schleudert wurde und leichte Verlernns;en davon truz. Sie trurde im ÄmbulanzN'aen nach ibrcr Wzhnunz w bracht. Der Wazen des ?c?zers wurde schwer beschädigt, während die Kutsche von Frau Heit'am nur leicht g'schrammt wurde. Tie herbeigeeiltc Polizei steckte den Neger wegen Fahrlässigkeit und Trun kenheit ein. A m S o n n t a g den 3. und Mit!woch den 6. Juni findet in der Staat-' Taubstummen - Anstalt an der fl Öaföington Straße die Schluß feier de- chuljahreZ und die Crtbeilung der Diplome statt. Gouverneur Hanly und ieutenant-Gouverneur Miller erden am Sonntag resp. Mittwoch Ansprachen halten.
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llfonfo, der Dreizehnte, König von Spanien, der sich heute, im Alter von 20 Jahren, verheirathen wird.
vanien. Zur Hochzeit i m K ö n i g lhaus. Madrid, 20. Mai. Die Vorbereitungen zur Hochzeit des Königs Alfons? mit Prinzessin Ena von Battenberz find vollendet, und Madrid strahlt in lange nicht gejchauten Glänze. Einen wahrhaft prächtigen Anblick bo ten die Ankunft und der Empfang der heute Mittag eingelassenen Fürstlichkeiten; es waren die- Prinz Albrech? von Preußen. Prinz und Prinzessin von Walcs. Erzherzog Franz Jerdi nand von Oesterreich, roßfürst Wladimir von Rußland, Kronprinz Konstantin von Griechenland, Prinz Albert Leopold von Belgien, Prinz Eugen von Schweden und zahlreiche Andere. Ter Glanz der verschiedenartigen prachtvollen Uniformen der Fürstlichleiten und deren Gefolge, die durch das lange Spalier der spanischen Palastgarde in ihrer schneeweißen Uniform mit schimmernden Helmen und der buntfarbigen Husaren und Ulanen nach dem Parde Paläste geleitet, umgeben von den reichdekorirten Spitzen des spa nischen Adel-, Militär und Beamtenstandes. bot ein die Augen blendendes Bild. König Alfonfo, Prinzeffin Ena und alle die hohen Gäste und Würdenträger wohnten Abends einer Festvorstellung im Pardo-Theater bei. Nachtwaren sämmtliche herrlich geschmückten Hauptstraßen der Stadt bengalisch beleuchtet und die verschiedenen Unterhaltungsplätze von dem Vergnügung?süchtigen Volke dicht besetzt. Der Zuzug von Fremden nach Madrid ist ein ungeheurer.
Indianapolis, Ind., Mittwoch, 3N. Mai i!)0(.
Wichtige Entscheidung für !rdciter und Arbeitgeber. Ta- Supreme-Gericht entschied gestein, daß Fabrikanten. Gruben-Besitzer und andere Firmen verpflichtet sind, die !öhne an ihre Arbeiter Halbmonatlich in gcset.'lichem Gelde zu zahlen, wenn solcheZ von den Arbeitern verlangt wird. In der Begründung de- Urtheils sagt da? Gericht unter anderem, daß die bezügl. Bestimmung nicht an den selben Mängeln leidet, wegen welcher öa- Gesetz betr. die wöchentliche Au--Zahlung der Löhne für ungültig erklärt wurde. Die Bestimmung setzt keinen PreiZ für die Arbeit de- Mannes fest, sondern überläßt di:5 den beteiligten Parteien. Tie Au-zahlung der Löhne wenigsten- jeden halben Monat wird für den Arbeitgeber zur Mußsache, wenn der Arbeiter die- verlangt und er dem Arbeiter Lohn schuldig ist. Da- Gesetz giebt dem Arbeiter da Äccht, eine halbmonatliche Zahlung zu verlangen, doch ist ihm die Ausübung diese- Recht- vollständig überlassen und ist er in keiner Weise gezwungen, dieseR?cht gegen seinen Willen auszuüben. Tie Auferlegung eine Strafe für die Verzögerung der Auszahlung des Ar-beitNohne-ist vollständig berechtigt; die Strafe darf jedoch in keinem Falle mehr als da- Doppelte des schuldigen Arbeitslohnes betragen. E- handelte sich um den Fall eines Kohlengrübers gegen die Seelelzvelle (5oal Mining Eo. Ter Kläger forderte $53.00 rückständigen Lohn und das Suprem-Gericyt verurtheilte die Beklagte zur Zahlung dieses Betrage sowie einer Strafe von $118 für jeden Tag der Verzögerung der Lohn Zahlung Sl und der Gebühren für den Anwalt de- Kläger- im Betrage von j 0. Pgöensall entdeckt. Tie städtischen Gesundheits-Beamten befürchten den Ausbruch einer Pocken Epidemie. Ter Neger Harry Hayden wurde mit der ansteckenden Krankheit behaftet von seiner Wohnung. 917 Bell Straße, nach dem Tetention-'Hospital geschasst. Ter Arzt, welcher den Kran ken behandelte, glaubte zuerst mit einem Fall von Windpocken zu thun zu haben und versäumte, den Fall der Gesund' heits-Behörde zu berichten, obgleich dieseine Pflicht gewesen wäre. ES wird allgemein angenommen, daß eine große Anzahl von Personen der Ansteckung ausgesetzt gewesen ist. Der Fall kam durch die Polizei zur Kenntniß der Gesundheit- Behörde, welche nun bemüht ist, alle Personen ausfindig zu machen, die mit dem Hay den in Berührung kamen um dieselben vorsichtshalber zu impfen.
Aus den Gc:ichtcn.
chadencrsah'lac. Martha Richardson strengte gegen Henry N. Hunt eine Klage auf Schadenersatz an. Am 7. September 1005 kam die Klägerin durch Nach-, lüssigkeit ihre- Hau-wirthe- auf einer beschädigten Treppe ihrer Wohnung zu Falle, wodurch sie sich schwere Verletzungen zuzog. Auf diese Verletzungen hin begründet sie ihre Klage. Edward E. Rced strengte gegen CnoH. Nebeker und Sewall A. Nebeker. Inhaber der Firma E. H. Nebeker & Son eine Klage auf 3G00O Schadenersatz an. Tie Beklagten hatten mit dem Kläger einen Kontrakt auf Lieserung von Holz gemacht. Seit dem I. Februar 1906 verfehlten dieselben jedoch denselben inne zu halten, wo durch dem Klüger der oben erwähnte Schaden zugefügt wurde. Auf den Bruch diese- Kontrakte- begründet sich die Klage. Scheidungättagcn. Anna Leffler verklagte ihren Gatten Jacob Leffler auf Scheidung. Ter Ghebrnid wurde ein 21. Juli 1002 geschlossen und die (Zheleute lebten bis jtr v - ß jj
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Prinzessin Ena von Battenberg, die von heute ab als Königin Victoria von Spanien bekannt sein wird.
zum 25. Mai lim als Mann und Frau zusammen. Grausame Behandung ist der Grund der Klage. Sie fordert $4000 Alimente. Bezahlung der Gerichtskosten und die Erlaubniß ihren Mädchennamen Anna Rick wieder fuh ren zu dürfen. anford L. Hitchcock strengte gegen seine Gattin Elizabeth Hüchcock eine Klage auf Scheidung an. Die Ehe würd.' am 12. April 1003 geschlossen und die Eheleute lebten bis zum Jahre 1005 als Mann und Frau zusammen. Grausame Behandlung und PflichtVernachlässigung find die Gründe der Klage. EharleZ E. Elements verklagte seine Gattin Lona Elements auf Scheidung. Sie verheirateten sich am 12. April 1002 und lebten bis zum 3. März 1005 als Mann und Frau zusammen. Eifersucht ist der Grund der Klage. Pauline I. Kent strengte gegen ihren Gatten Harry A. Kent eine Klage auf Scheidung an. Die Ehe wurde am 23. März 1000 geschlossen und die Verehelichteten lebten bi- zum 5. Febr. 1006 als Mann und Frau zusammen. Trunksucht ist der Grund der Klage. Sie wünscht ihren Mädchennamen I. Elark wieder führen zu dürfen. Jugendgericht. Wm. O. Neill. 13 Jahre alt, an der Süd West Straße wohnhaft, wurde gestern vom Richter StubbS nach der Reformanstalt in Plainfield geschickt. Der Knabe hat in wiederholten Füllen im Jugendgericht erscheinen müssen. Raucht die Tish Mingo.
Was ein Häkchen werden will, krümmt sich bei Zeiten.
l- kommt nicht oft vor, daß ein Fälscher, der nicht mehr als 13 Jahre alt ist. vor Gericht steht. Gestern passirte die- im Kindergericht; der Junge nannte sich Earl McKee und gestand dem Richter Stubb?, mehrere Checks mit dem Namen Dr. McKee unterschrieben nnd auf sich selbst zahlbar gemacht zu haben. Cr gab einen dieser Checks auf den Betrag von einem Dollar lautend im New Vor! Store in Zahlung. Hier wurde jedoch die Fälschung al-dal) entdeckt und der Junge wurde verhaftet. Bei der Durchsuchung feiner Kleider fanden sich noch zwei andere Falfisikate über S2 und 85, die er ebenfalls angefertigt zu haben zugestand. Ter Junge macht einen ungewöhn. lich intelligenten Eindruck und soll sonst einen guten Charakter haben, nur der Hang nach Müßiggang und der Wunsch stets Geld in der Tasche zu haben, find ihm nicht auszutreiben. Richter Stubb- verurtheilte ihn zum Transport in die Corrections.Anstalt. suspendirte jedoch die Vollstreckung des Urtheils auf einige Tage, um nähere Erhebungen anzustellen. In der Zwischenzeit wurde der junge Missethüter in der Jriendly Jnn untergebracht. Sitzung der Schnlehörde. . Die Schulbehörde beschloß in ihrer gestrigen Sitzung, daß die Miethen für den Gebrauch der Caled MillS Halle oder anderer Schul-Zluditorium- von letzt ad lm Voraus bezahlt werden müssen. Der Kommissionär Moorc siegte der Behörde eine Resolution vor. die jähr lichen Höchstgehälter der Lehrer um $40 jährlich zu erhöhen. Ter Be schluß wurde von der Behörde angenommen. Die Gehälter der deutschen Lehrer der ersten Klasse betragen von jetzt ad $600 und diejenigen der zweiten Klasse S610. In der Schule No. 3 an der Ecke der Ost Washington und Rural Straße wird im nächsten Jahre Deutsch unterrichtet werden. Für laufende Rechnungen wurden von der Behörde $65.324 60 bewilligt. Freitag, den 15. Juni, wurde für die nächste Sitzung der Behörde be stimmt, da einige Mitglieder derselben an dem regelmüßigen SitzungStage anderweitig in Anspruch genommen find. Frl. Elizabeth Fish, Lehrerin in der Jrvington Schule, reichte ihre Refig Nation ein.
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No. 237.
Nachrichten aus Indiana. W i n a m a c, 20. Mai. Ter Italiener Giovanno Anselmo wurde von einem Frachtzuge der Pennfylva-nia-Aahn überfahren. Er erlitt so schwere Verletzungen am Kopf und an den Füßen, daß er mit dem Leben nicht davonkommen wird. N o b l e - v i l l e, 20. Mai. Auf einer Spazierfahrt wurden die 20-jähr. Goldie Kaiser nnd ihre ljährige Schwester Margarethe Kaiser aus dem Wagen geschleudert. Beide erhielten schwere Verletzungen und glaubt man. daß die ältere Schwester an denselben sterben wird. L a f a y e t t e, 20. Mai. Die im Wabash-Flusse aufgefundene Leiche wurde von E. W. Miller von Antwerp, Ohio, als diejenige von P. Benner Gorgas von HickSville identinzirt. und zur Bestattung nach dorten verbracht. Eorgas befand fich letzten Winter in einem hiesigen Hospital in Behandlung. In seiner Tasche wurde ein Brief aufgefunden, in welchem er seiner Absicht Ausdruck gab. sich das Leben zu nehmen, und schien er in letzter Zeit geistesgestört gewesen zu sein. L i n t o n, 20. Mai. In einer Schießerei zwischen Negern, welche nahe Emison beim Aahnbau beschäftigt sind, wurden A. Jack und Blanche Grades erschossen und A. Eooper und James Stewart lebensgesührlich verwundet. Tie Urfache des Kampfes, in welchem 22 Schüsse abgegeben wurden, war ein Streit über einen kleinen Geldbetrag, den Jack von Grave? zu fordern hatte. Shcriss Edington begab sich mit dem Eoroner nach dem Eamp der Neger, Verhaftungen sind jedoch noch nicht vorgenommen. Princeton. 20. Mai. Ter im Octoder v. I. von seiner arm in der Nähe von Mt. Earmel. Jll.. spur los verschwundene Clyde Shoewalter wurde vor einigen Tagen als Leiche im Wabash Fluß gefunden. Ein schwerer tein war ihm um den Hals gebunden worden und ist c- de-halb offenbar. daß ein Verbrechen begangen wurde. Gleich nach dem Verschwinden des Verstorbenen hatten die Angehörigen desselben Briefe von unbekannter Hand erhalten, in welchem eine Summe Gelde? für seine Freilassung verlangt wurde; den Briefen wurde jedoch keine Beachtung geschenkt, dagegen eine Belohnung für denjenigen ausgesetzt. welcher über den Verbleib des Ver schwundenen irgend welche Auskunft geben würde. Niemand meldete fich, bis die Leiche gefunden wurde. F o r t W a y n e, 20. Mai. Herr John Nail, ein angesehener Farmer von Jackion Township und Geschäftsmann in Maples. einer Sranon östlich von hier an der Pennsylvania Bahn, hatte Samstag Abend einen verzweifelten Kampf mit einem anscheinendWahnsinnigen zu bestehen. Samuel Slos ser. ein bei ihm angestellte? Farmarbeiter, der vom Vormann der Farmar beiter den Auftrag erhalten hatte, den Garten bei dem Haufe zu pflügen, detrat den Laden des Herrn Nail und, nachdem er den Letzteren mit Schimpfnamen überhäuft hatte, ging er mit einem geöffneten Messer auf ihn los. Nail versuchte seinem Angreifer daMesser zu entreißen und war auch schließlich erfolgreich. Slosser begab fich dann nach dem vorderen Ende des Laden- und holte dort einen schweren Knüppel, mit dem er wieder auf Nail lo-ging. Letzterer hatte inzwischen sei nen Revolver gezogen und drohte da von Gebrauch zu machen. Ter Wahnfinnige eilte hierauf zur Thüre hinaus, sprang auf seinen Wagen und fuhr in raschem Tempo davon. Ter Sheriff wurde benachrichtigt, und machte er sich zusammen mit mehreren Hülfs-Sheriff-auf zur Verfolgung Slossers. Seine Bemühungen blieben aber ge stern den ganzen Tag erfolglos. Auch wird die Umgegend von MapleZ rneilenweit von dortig? Bürgern abgesucht. Stosser kam vor ungefähr 7 Wochen als Tramp nach der Nail'schen Farm und begehrte Arbeit, und waren seine Leistungen bisher vollständig zu friedenftellend.
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