Indiana Tribüne, Volume 29, Number 233, Indianapolis, Marion County, 25 May 1906 — Page 4
Jndtana Tribüne, 23. Mai 1900.
Indiana Tribüne. Heraukgegeben von de Sntevdttg T. Indianapolis, Ind. Hany O. Thudium Präsident. QeschSftSloeal: ilo, 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269.
Enttred t the Post Office ol Indianapolis ts cond clat matter. Die Legislatur. D!e Tlooxt und Guirl - Vorlage wurde von der letzten Legislatur, um einer Rotte hirnverbrannter Zeloten einen Gefallen zu thun, durchgepeitscht. Da? SonntagZ'Bafeball.Verbot wurde mit dem Bewußtsein den Bürgern ein Vergnügen zu verderben, den Zeloten ein solches aber bereitet zu haben, eben falls angenommen. Das LLetten auf Pferderennen wurde zum Verbrechen gestempelt. Die der Legislatur aber borliegende Dill zur Regulirung der Prlvatbanlen, welche die Ersparnisse deS arbeitenden Volkes schützen sollte, blieb unberücksich tigt. In der Folge zeigte eS sich auch, daß die Privatbanken, die ihnen von der Le gislatur gegebene .LicenS" die Armen zu . berauben gar wacker ausnützten. Der nun vorliegende McCoy Fall zeigt wieder einmal in wie unverantwortlich gemeiner und verbrecherischer Weise mit den Spar und Depositengeldern ge häuft wurde. Wenn eZ nicht von der Legislatur verboten wäre, so würden wir wetten. daß die PrivatbankierS Lobby viel . freigebiger war. wie der Lobbyist für den TabakStruft Herr Baker, denn das Privat Bankgesetz verschwand vom Schauplatze als ob es plötzlich mit einer Tarnkappe bedeckt worden wäre, wäh rend das Anti - Cigarrettengesetz ange nommeu,wurde. Henrik Ibsen Ui der Welt viel gegeben; den Verlust, den sie durch sei nen Tod erleidet ist ein herber. Er war eS, der durch seine Dramen Büh nenschilderungen voll tiefster Wahrheit aus dem Alltagsleben, die Sonde an die wunven Stellen, Künstelei und Un natur fetzte und den Geschmack des lesenden und theaterbesuchenden Publi kumZ läuterte. Er wurde Bahnbrecher . für die neue realistische Richtung, die Hauptmann u. A. aufnahmen. Nicht nur daZ norwegische Volk trauert um Ibsen. Er gehörte der ganzen Welt und eine Welt trauert um ihn. Zur Zeit versieht Onkel Sam in Santo Domingo wiederum die Dienste einer Schutzwache für einen jener kurz lebigen' Präsidenten, den ein Vorgün ger, .dieses. Mal unser ehemaliger Freund MorateS, vom Präsidenten stuhle heben möchte. Gleichzeitig wird eine Schuwache für Panama in Be reitfchast gehalten, um dort bei den Wahlen für Äuhe und Ordnung zu sorgen. ES fragt sich sehr, ob dazu unsere Marine und unser Heer geschaf fen worden find. Wohl haben wir die Verpflichtung übernommen, in dem Kanalgeblet und auch in Panama nach dem Rechten zu sehen, aber eS sieht doch mehr aus wie eine Einmischung in Ge schüste, die uns nicht angehen, wenn wir dort auch die Polizeidienfte 5ei den Wahlen versehen wollen. Mit Santo Domingo verhält eZ sich ähnlich. Man mag wenig dagegen einzuwenden haben, daß wir dort bei der Räumung deS ChaoS mithelfen wollen. Aber des wegen brauchen wir keine ständige Schildwache zur Beschützung dieses oder jenes Präsidenten zu unterhalten, der sich zufälligerweise einmal wieder im Amte befindet. Man weiß ja nie, we da im Recht oder im Unrecht ist und wer eigentlich von dem Volke überhaupt ge Wünscht Wird. ES mag sein, daß wir mitunter mit unsererSchildwache bösem Krawall vorbeugen, vielleicht leisten wir aber auch irgend einem erbärmlichen Schubiak, dem eZ nur um ein paa gute Griffe in die Kasse zu thun ist, ehe e? wiederum verschwinden möchte. Handlangerdienste. Für solche Dienste scheinen unsere Blaujacken denn doch zu gut zu sein. Aber nachdem wir einma 8 gesagt, müssen wir auch B sagen Nachdem wir uns einmal als paname rikanlsche Polizei aufgespielt, müssen wir eben auch eingreifen, wenn immer jemand uns um Polizeidienste angeht, fei es Einer in Panama, der sich vor dem Ausfall der Wahlen ängstigt, fe es ein Präsident von San Domingo, der ob des Rütteln? seines Stuhles von Furcht befallen ist, daß sein Vorgänger wieder den Platz mit ihm wechseln möchte. . (New York Stastöztg.)
Das Obergericht von Massachusetts
hat dem Tabackstruft einen folgen chweren Schlag versetzt. ES hat näm ich entschieden, daß ein von der LegiS atur von Massachusetts gegebenes Ge etz zum Schutze der Händler- Ionstitionell ist und mit keinem Bundes gesetz in Widerspruch steht. Nach diesem Gesetze darf keine Person, Kor poration, Firma oder sonstige ', Ge sellfchast, die im Staate Geschäfte mackt. an dem Vertrieb ihrer Waaren die Bedingung knüpfen, daß der Klein Händler keine Waarenon andern Ge schäften neben den ihren halten darf. Wenn ein Kleinhändler zum eigenen Vortheil von verschiedenen Lieferanten Waaren benebt, so kann ihm von einem derselben das Privilegium ent zogen werden. In dem dem Gerichte vorliegenden Falle war eS bewiesen, daß die Conti nental Tobacco Company den Klein Händlern einen Rabatt von 6 Prozent auf Plug'Taback" versprochen hatte unter der Bedingung, daß sie nur den Tabak der genannten Gesellschaft füh ren durften. ES war der Beweis er bracht, daß die Handelsbedingungen derart waren, daß diese 6 Prozent Ra batt einen wesentlicyen Einfluß auf daS Geschäft der Kleinhändler hatten; daß daß in 1905 95 Prozent deS Plug. Tabaks und 80 Prozent deS geschnitte nen Tabaks in Massachusetts von der Gesellschaft, allgemein als Trust de kannt, in den Handel gebracht wurden; baß die 210 TabakShündler in Massa chusetts es nicht wagen konnten, von irgend einem anderen Lieferanten außer dem Trust etwas zu beziehen und daß sonach ein thatsächliches Monopol ge schaffen wurde, dessen Wirkungen schließlich in einer Preiserhöhung für den Konsumenten gipfeln mußten. Der Gerichtshof bemerkte dazu: Tabak ist allerdings kein LebenSbe dürfniß, allein fein Verbrauch ist so allgemein, daß er für viele Personen bereit zum täglichen Brod gehört. Der Arme noch mehr als der Reiche würde durch das Monopol auf den Verkauf von Plug'Tabak und eine damit der bundene Preiserhöhung schwer getrof fen." Der Gerichtshof ist der Ansicht, daß das erwähnte Gesetz, das die Mo' nopolifirung verbietet, im Interesse der öffentlichen Gesundheit und deS Gemeinwohls, wenn nicht gar der öffentlichen Moral- geschaffen sei. DaS Recht deS armen ManneS. seinen Tabak zu einem annehmbaren Preise zu be kommen, muß ihm gewahrt bleiben. Deshalb sollte keiner Korporation un gestraft gestattet sein, den Preis auf Plug.Tabak in Massachusetts zu er. höhen. Das Gesetz, wie eS das Obergericht von Massachusetts auslegt, findet auf alle Versuche Anwendung, ein Monopol zu schaffen, sei eS durch Verweigerung des Verkaufs ohne ausschließende Kon trakte oder durch besonderen Rabatt. DaS Gesetz ist von wohlthätigen Fol gen, durch die eigenthümlichen Ge schäftSverhällnisse unserer Zeit bedingt und aus gesunden gesetzlichen Prinzipien beruhend. Grundeigenthums Nebertragungen. M. M. JoneS an W. R. N. Syl bester TrufteeS, Lot 270, Martin'S New York Addition, 40 bei 110 Fuß, verbessert, Nordseite von New .York Straße, westlich von Mill Race Ave., 3500. M. M. JoneS an Sarah M. Bassett, Lot 266. dieselbe Gegend, dieselbe Größe, ebendaselbst, 53500. Kate R. Salter an JameS L. Carr. Lot 29, Square 6, Flttcher's South Brookside - Addition, 40 bei 151.10 Fuß, verbessert, Westseite von Tuxedo Straße, nördlich von 11. Straße, 82500. Jacob Wshlfeld an JameS F. Edwards, LotS 130 und 131, Douglaß Park Addition, 70 bei 132.4 Fuß, va cvnt. Westseite von New Jersey Str., südlich vom Creek, 82400. Laura H. Carpenter an Lottle M. Horg, LotS 163, 169 und 170, Home Place Add., 120 bei 122.1 Faß. öft liche Seite von Harris Str.. südlich von Washington. 81275. Jessie L. Pettinger an Hugh I. Drummond, Lot 246, West Park Add., östliche Seite von Addlson Str., nörd lich von Washington. 81600. William F. Robertson an .Edward I. Metz, Lot 4, BarrowS Place Sub., Creß Add., 32 bei 115.6 Fuß, nörd liche Celte von Naomi Str.. östlich von Linden. 81000. G e o. A. N e m m e t t e r, 224 Nord Plne Str. Dunkles und Helles Capi tal City Bier stets bei mir zu haben. -
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Eine Ehe, rote sie viele ein gehen. von Paola ?ombrosg. Maria wußte sehr wohl, daß die Einladung zum Mittagessen bei den Verwandten als Vorhand zu einer Zusammenkunft dienen sollte. Zwar hatte man ihr direkt nichts davon erzählt, noch hatte sie danach gefragt, aber man hatte sich auch nicht bemüyt, die Unterredungen ganz geheim zu halten. Ihr Schlafzimmer lag neben dem der Eltern, und so hörte sie denn die glänzenden Aussichten erörtnn und konnte aus Bruchstücken der Unterhaltung sich nach und nach die Bedingungen des Antrages und den Umschwung in ihrem Leben zusammenreimen. Maria wußte, daß der Cavaliere R.. der Bewerber um ihre Hand, fünfunddreißig Jahre alt war, daß er nicht gut aussah, aber drei alte reiche Onkel hatte, daß er sein Leben als Junggeselle sehr genossen, aber eine gesicherte Zukunft und eine glänzende Stellung in Aussicht haben würde. Man hatte ihm schon oft eine ansehnlichere Mitgift als die ihre angeboten, doch er legte Werth auf eine schöne Erscheinung," gerade wie bei den Inseraten auf der vierten Seite der Zeitungen. Ehe er jedoch willens war. in UnterHandlungen zu treten, mußte man versprechen, die Mitgift um zehntausend Lire zu erhöhen. Jetzt schienen alle Schwierigkeiten aus dem Wege geräumt, und es sollte eine zxfällige Begegnung stattfinden, um als Funke die große Liebe anzufachen." Maria hatte für diese Gelegenheit ein neues Kleid bekommen. Zloifchen Neugierde und Bangen wiederholte sichMaria stets von neuem: Schließlich kann ich ihm immer noch eine abschlägige Antwort geben," obgleich sie innerlich fühlte, daß sie es schwerlich thun würde. Lag nicht in ihrem Benehmen, sich weder etwas merken zu lassen, noch dagegen Protestiren zu wollen, eine stillschweigende Zustimmung? Maria war ein gescheites Mädchen mit praktischen Ansichten. In einem beschränkten bürgerlichen Haushalt aufgewachsen, waren zwar in ihre Hände nur Jugendschriften gekommen, man hatte sie nur zu Aufführungen für junge Mädchen mitgenommen und niemals allein ausgehen lassen, aber wieviel Dinge dringen nicht in jene kleinen bürgerlichen Kreise, die vor jeder Aufklärung so geschützt scheinen! Sie wußte schon sehr viel. Sie war fest entschlossen, sich zu verheirathen und so gut wie möglich zu verheiraihen, um in eine angesehene Stellung zu kommen. Die Welt, jene kleine Welt von Freundinnen und Be-' kannten berücksichtigt .und achtet tmt Frau um so mehr, wenn sie mit einem Manne verheirathet ist, der ihr neben einem angesehenen Namen ein schönes Haus und reichen Schmuck bieten kann. Allerdings verheirathe: man sich nicht allein für bis Urtheil der Menschen, es kommt auck noch anderes in Betracht. Maria wäre glücklich gewesen, eine Liebesehe zu schließen, einen guten und vor allen Dingen intelligenten Mann zu heirathen, der wie sie höhere Interessen hatte. , Sie empfand die geistige Beschränktheit ihrer Umgebung und hätte sie gern verlassen, um einem Gatten zu folgen, der sie mit seinem überlegenen Geist leiten konnte. Sie fühlte, daß sie in diesem Falle mit der ganzen Kraft und Frische der Jugend hätte lieben können. Aber mein Gott, wie schwierig ist es, alle diese Eigenschaften: Reichthum, Verstand und Güte in einem Manne vereinigt zu finden, besonders wenn man selbst nur sechzigtausend Lire Mitgift hat! Vor wenigen Monaten, im Sommer, hatte sie eine kurze Liebelei mit einem jungen, sehr sympathischen Doktor angefangen, der wirklich tiefer veranlagt war, der mehr seelisches Empfinden besaß, als sie jemals bei einem Manne angetroffen hatte, und so war aus jenem Flirt eine wirkliche Neigung ihrerseits entstanden. Das war ein Mann, wie sie ihn sich als Gatten gewünscht hatte sie hätte ihn glücklich machen können und wäre selbst glücklich geworden, und fast hätte sie sein' Werben angenommen. Aber dann hatte ihr Kopfchen vernünftelt: Nein, wir leben nicht mehr in den Zeiten der Hütte mit dem glücklich liebenden Paar." Wie hätte sie sich zu einem so armseligen Leben verstehen können, und wie sollte sie sich Einschränkungen auferlegen? Etwa im vierten Stock wohnen, bei allem knausern und gar das Dienstmädchen entbehren? Er hatte schüchtern einen Vorschlag gewagt: er könne ja nach Amerika gehen und sehen, sich dort eine Position zu verschaffen. Aber das war fast noch schlimmer. Was sollte sie während der drei vier fünf Jahre thun, während die Freundinnen sich verheiraihen, während theilnehmende Fragen sie belästigen, und die weite Entfernung die Wartefrist zu verlängern und den Erfolg noch ungewisser und schwieriger zu gestalten scheint? Nein, nein sie hatte zu gesunden Verstand und kannte sich zur Genüge, und so war dieses wahre Empfinden im Entstehen verraucht, verflogen wie ein einfacher Sommerflirt. Ihre Eltern hatten schon zweimal versucht, sie zu verheiraihen. Das erste Mal vor zwei Jahren war es für sie
eine zu große Ueberraschung gewesen
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als man sie nach einer Abendgesell-! schaft fragte, wie ihr der Herr Soundso! als Gatte gefallen würde. Damals hätte sie unter keiner Bedingung annehmen mögen, so plump und abstoßend erschien ihr das Anerbieten. Ein anderes Mal führten die Verbandlun gen zu keinem Ergebniß, weil ihre Mitgift nicht hoch genug war. Sie fühlte, wie sie bis unter die Stirnfrisur crröthete, als er gemeldet wurde und in den Salon trat. Es war ein Mann, den man noch nicht alt nennen konnte, der es aber binnen kurzem sein würde. Sein Aeußeres verrieth, daß er das Leben stark genossen hatte, und sein galantes Austreten ließ vermuthen, daß er es auch fernerhin thun würde. Kurz, er war ein Mann, der sich seiner halben Million voll bewußt war und sich trotzdem herabließ, eine Mitgift von sechzigtausend Lire anzunehmen. Er betrachtete sie während der Vorstellung mit Kennermiene und schien befriedigt. Maria konnte ihm schon gefallen mit ihrem hübschen Köpfchen, das sie ein wenig stolz auf ihrer schlanken, biegsamen Gestalt trug. Bei Tisch setzte man sie nebeneinander. Ich bin hocherfreut, Sie persönlich kennen zu lernen; Ihr Bild hatte ich bereits bei Ihrem Onkel in L. gesehen." Ah, Sie kennen meine Verwandten?" Das können Sie sich denken! In den kleineren Städten stehen die angeseheneren Persönlichkeiten in Veziehungen zueinander." x Während des Mittagessens betrachtet ihn Maria, und mehr und mehr erfüllt sie ein Gefühl der Leere, der Enttäuschung. Sie gehört keineswegs zu den sentimentalen, naiven Mädchen, die jedes objektiven Urtheils entbehren. Unschwer kann sie erkennen, daß er hochmüthig, banal und eitel ist. in seinem Benehmen der richtige Protz. Als sie sich über Musik unterhalten, hat er gemeint: Ich muß schon bekennen, daß ich darin vollständig unwissend bin. Für mich ist die schönste Musik die des klingenden Geldes." Ich hingegen verehre die Musik!" erwidert Maria verletzt. Nun, ich muß hinzufügen, daß, wenn ich auch nichts von der Musik verstehe, ich sie doch für eine schätzenswerthe Eigenschaft der Frau halte. Es ist wie mit dem Kirchenbesuch: eine Frau muß in die Messe gehen, und etwas von der Musik verstehen, das Uno Bürgschaften für eme gute An Wendung ihrer Zeit." Und dann hat er eine Art, sie zu betrachten wie eine Sache, die ihm bereits zugeschlagen ist. über die er als natür lich erworbene und gewonnene Beute verfugen rann. ' Am folgenden Tage machen ihr die Eltern von dem Antrag feierlich Mittheilung und heben nur einen Punkt hervor, nämlich, daß einem Mädchen nicht jeden Tag eine Partie von einer halben Million geboten wird. Im übrigen lassen sie ihr Willensfreiheit. denn sie ist klug genug, um selbst die Vortheile zu ermessen und abzuwägen. Uno sie überlegt Das halb vergessene Bild des.som merlichen Flirts steigt lebhaft und leuchtend vor ihren Blicken auf. ' Vielleicht" denkt sie einen Augen blick, hätte ich den Muth haben sollen. mit den .konventionellen Banden zu brechen und dem Schicksal Trotz zu bieten. Aber fortan ist die Verwirklichung dieses Gedankens unmöglich und auch schon wie ein Traum entschwunden Jetzt steht die Wirklichkeit vor ihr: eine prosaische, aber reiche Ehe mit einem gewöhnlichen, gleichgiltigen Gatten, und schließlich werden die Vewerder, die man ihr in dieser Weise vor führt, sich so ziemlich gleich bleiben. ohne daß sie nebenbei das Mildernde einer halben Million haben, denn der Reichthum bewahrt doch vor vielen Sorgen und versüßt manches Herbe. Und so gibt sie ohne Begeisterung. aber bestimmt ihr Jawort. Eine Mumicnfabri!:. Das sonderbare Geschäft eines Mu mienfabrikanten betreibt ein Mann in einem Vororte von Liverpool. Er rühmt sich, Mumien, die genau das Aussehen haben, als ob sie schon Jahrtaufende in irgend einer Pyramide ge ruht hätten, in wenigen Wochen herstellen zu können. Zxt Leichen verschafft er sich durch Kauf. Arme Leute, denen ein Ange höriger verstorben ist und denen die Kosten des Begräbnisses schwere S?r gen machen, bewegt er leicht dar. ihm für Beträge bis zu 100 Mark die seiche zu überlassen. Der Körper wird lnn in Papiermache gehüllt und mit einer Asphaltlösung, deren Zusammensetzung sein Geheimniß ist, bedeckt. Nach ernt gen Wochen ist die Leiche so ei'nae schrumpft, daß sie völlig einer echten Mumie gleicht. Sorgfältig in künstlich altgemachte ' Gewänder gekleidet, mit entsprechenden nachgemachten egyptischen oder wie e3 der Fall gerade verlangt auch assyriscken oder indischen Schmucksachen versehen, siguriri die künstliche Mumie bald als eine vor 3000 Jahren verstorbene Pharaonentochter in dem Raritätenbestand eines reichen Sammlers."
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