Indiana Tribüne, Volume 29, Number 227, Indianapolis, Marion County, 18 May 1906 — Page 4
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Jndtana Tribüne, 18 Mai 1906.
Indiana Tribüne. Hnaulgezeben von der ttttvftcf g T. Indianapolis, Ind. ganz V.THudinm yrifldeut. GeschäftSloealt ilo. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269.
Kntered t the Post Office ol Indianapolis aa sccocd clatt matter. Roosevelt und der Senat. Die Kabale, die sich kürzlich im BundeZsenat gegen den Präsidenten Roosevelt abspann, zeigt mit grellster Deutlichkeit, daß die republikanischen und auch die demokratischen Mitglieder alle? daran setzen würden, um daZ Ver trauen des Volkes in Roosevelt zu er schüttern. Wer die Wankelmüthigkeit der Massen kennt, bezweifelt wohl auch nicht, daß die? bis zu einem gewissen Grade gelingen wird, aber doch nicht in tem Maße, um RooseveltS Rus dauernd und wirksam zu schädigen. ES wird Herrn Roosevelt der Vorwurf gemacht, daß er sich zu sehr in die Gesetzgebung einmische. Da? ist wohl auch wahr, doch kann dem entgegengesetzt werden, daß die Einmischung durch die Iü'en haften Formen der Gesetzvorlagen, die jede Wirksamkeit der nöthigen Gesetze für die Einschränkung der Trust zu der eiteln drohte, völlig berechtigt und ja sogar geboten war. Der AuZgang des Fleischtruft'Pro zesseS allein sollte genügen, um Herrn RooseveltS Wachsamkeit betreffs weite xtx Anti'Truftgesetzgebung völlig zu rechtfertigen. Der Schwulst von Verklauselirungen, die den einfachsten Maßnahmen, die zum Schutze deZ allgemeinen Bürger' thumS bestimmt sind, angehängt wer den, scheint nur dazu bestimmt zu sein, den Trusts in die Hände zu arbeiten oder gar den EorporationSanwälten reiche Saat zu streuen, die dann bei den folgenden langwierigen Prozessen in eine goldene Ernte aufgehen. Frohlockend verkünden die AntiAd mmistrationZ.Blätter, daß Präsident Roosevelt in die ihm von Tillman, Ehandler und Genossen gestellte Falle gegangen sei. . Sie geben also unum wunden zu, daß sie Roosevelt eine Falle stellten, aber auch zugleich ihre Ohn macht dieselbe zuklappen zu können. Daß dies letztere nicht gelang, ist einzig der erprobten Rechtlichkeit des Präsiden ten zuzuschreiben. Selbst wenn Herr Roosevelt sich auf einen Kompromiß" betreff des Ge richtZ-RevisionSparagraphen in ler Ra tenvorlage einzugehen bereit erklärt ha ben sollte, so ist dies leicht genug dar auf zurückzuführen, daß er die Vergeb lichkeit jedes Versuches einsah die Vor läge ganz in seinem Sinne d lrchzubrin gen. ES unterliegt keinem Zweifel, daß die Fallensteller im Senat eS bei dem einen Fiasko nicht bewenden lassen wer den, sondern weitere Versuche in der Richtung machen werden. Deutschland und der türkisch' ägyptische Grenzstreit. Die Hartnäckigkeit, mit der die Tür kei ihre Ansprüche in dem Grenzftreite mit Aegypten vertreten hat, ist darauf zurückgeführt worden, daß Deutschland hinter d;r türkischen Regierung stünde und sie in ihrem Widerstände gegen Aegypten bezv. Großbritannien er muthige. Gerade aber weil Deutsch land in freundschaftlichen Beziehungen zu der Türkei steht war man in deut schen RegierungSkreisen von vornherein gegen die türkische Aktion, weil diese für die Türkei ungünstig abschließen mußte. Die türkischen Staatsmänner scheinen von dieser Auffassung Deutsch landS überzeugt gewesen zu sein, denn während sie sonst gern den Rath deS deutschen Botschafters in ttonftantino pel einholen, haben sie in diesem Falle, wie man zuverlässig erfuhr, davon Ab stand genommen. Offenbar sagten sie sich, daß, wenn sie es schon mit Eng land verdürben, sie nicht auch noch Deutschland dadurch verstimmen sollten. daß sie dessen wohlmeinenden Rath mißachteten. Darum holten sie diesen Rath gar nicht erst ein, so daß Deutsch land völlig aus dem Spiele blieb. Nun ist behauptet worden, Deutsch land habe an der Mekkabahn und in Verbindung damit auch an dem Akaba Streite .ein Jnteresse, 'weil die Mekka bahn mit.deutschem Gelde gebaut sei. Da? ist ein Irrthum, das Geld für die Mekkabahn ist vielmehr von frommen Muselmännern der ganzen Welt zukam mengebracht worden. Schon vor fast
einem Jahre brachte die in Lahore er scheinende Zeitung Watan" eine Zu sammenftellung, aus der die großartige
Opferwilligkeit der Muhammedaner hervorging. In der europäischen Tür kei, in Afrika, in Indien, in Mittels fien, in China, kurz überall, wo Mo. hammedaner in großer Zahl leben. wurden bedeutende Summen zufam mengebracht. Deutschland hat mit der Mekkabahn nichts anderes zu thun, als daß einige deutsche Ingenieure den Bahnbau leiteten, was natürlich auf die äußere deutsche Politik ohne jeden Einfluß ist. Man erklärt sich die unbesonnene Ak tion der Türkei nur so, daß die türki sche Regierung dem Khedlve von Aegy ten und der ganzen mohammedanischen Welt habe zum Ausdruck bringen wol len, daß das mohammedanische Kalifat in Konßantinopel noch bestehe und daß jeder Muselmann diesem Kalifate Ge horsam schuldet. Der Khedive hat aber diesen Gehorsam verweigert und so ist die Aktion auch vom Standpunkte des PrestigeS aus gescheitert. Die radikale Strömung in der russischen Duma hat die Zügel an sich gerissen, man kann daher mit Sicher heit auf einen ganz gehörigen Krach rechnen. Eine Depesche aus New Jor! mel det, daß ein Jndianapoliser, der in einem New Yorker Hotel abgestiegen war, dadurch dem Tode nahe kam, daß er das Gas auZblieö. Wir glauben'S nicht, sondern halten die ganze Ge schichte für eine böswillige Verläum dung. Jeder Jndianapoliser ist ja in den letzten paar Jahren über die dösen und guten Eigenschaften deS GafeS so vollständig aufgeklärt worden, daß die New Vorker Geschichte unbedingt eine Lüge sein muß. Dak Polizeichef Metzger nicht ver urtheilt werden würde, weil er dem Schandkerl KoonS ein p:ar saftige Schellen verabreicht hatte, war gut und gewissermaßen selbstverändlich, ein Je der gönnte dem Patron die Keile; das einzige Unangenehme war nur, daß der Polizeichef sie ihm verabreichte. Aber daß der Prozeß stattfand war ebenfalls gut. Er trug eine Warnung an über eifrige Polizisten mit sich, von Brutali täten gegen Gefangene oder Häftlinge abzustehen. Körperliche Mißhandlung eines Bürgers, ob er nun Verbrecher oder unschuldig ist, gestatten unsere republikanischen Einrichtungen nicht und dürfen unter keinen Umständen geduldet werden. Wie bereits erwähnt, gönnen wir KoonS die fchlimmftenPrü gel, aber auch zugleich den Polizisten die Lection, die der Prozeß lehrte, näm lich, daß selbst Mißhandlung eines Scheusals sie in Unangelegenheiten bringen kann. Bezeichnend für die Ungerechtigkeit des gegenwärtigen ungarischen Wahl systemö ist die Thatsache, daß die nicht ungarischen Nationalitäten kaum 10 pCt. der Mandate erhalten haben, ob wohl sie die Mehrheit der Bevölkerung Ungarns ausmachen. Denn nach der letzten Volkszählung gehören von den ungefähr 20 Millionen Ungarn mehr 11 Millionen den nichtmagyarischen Nationalitäten (Deutsche, Rumänen, Kroaten, Serben u. f. w.) an und nur 8 Millionen dem magyarischen Volks stamm. Trotzdem die Magyaren die unbeschränkten Herrscher im Parlament und sie werden eS auch bleiben, wenn demnächst das allgemeine Wahlrecht ge setzlich eingeführt und auf Grund die seS Systems ein neuer Reichstag ge wühlt werden wird. Kossuth wird eS schon vergehen, das allgemeine gleiche Wahlrecht mit solchen Klauseln zu der sehen und die Wahlkreise so abzugren zen, daß die Magyaren und speziell seine Partei an der Herrschast bleiben. So muß man also wohl für unab sehbare Zeit mit der parlamentarischen Herrschaft der Tendenzen rechnen, die auf die LoZreißung Ungarns von der habSburgifchen Monarchie abzielen. ES sei denn, daß äußere Ereignisse ein tretm, die den Magyaren klar machen, daß sie mit Oesterreich vereint eine Großmacht sind, ohne Oesterreich aber in dem europäischen Konzerte ein In sirument spielen, das von den anderen erbarmungslos übertönt wird. Am 13. I uni finden im Bundes Gebäude - Sivildienft Prüfungen für einen geologischen Statistiker, Zeichner im OrdlnanzDepartement, Kastellan für das Akademie-Gebäude in West Point und KartenDrucker im geologi schen VermegungöDepartement - statt.
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epieljeit, Repertoire und Schauspieler deS Leikfekag i eikjawik. Ueber das Theaterleben auf der Insel Island schreibt der Mercure de France": Die einzige Bühne der kleinen Nordlandinsel, das Leikfelag, hat selbstverständlich in der Hauptstadt Reikjawik ihren Sitz; sie besteht seit Anfang 1897. Die Spielzeit dauert vom Oktober bis zum April. Während dieser Zeit wird einmal, selten zwei- bis dreimal in der Woche gespielt; da aber das Publikum sehr beschränkt ist (Reikjawik hat nur 9000 Einwohner), so muß das Repertoire häufig wechseln, und niemals ist ein Stück mehr als siebenmal in der gleichen Spielzeit gegeben worden. Im letzten Jahre bestand das Repertoir aus einigen der beliebtesten Stücke von Ibsen und Björnson, einigen klassischen Stücken der dänischen Literatur, sowie einigen kleinen Stücken isländischer Verfasser. Das Leilfelag erhält eine jährliche Unterstützung von 500 Kronen (1 Krone gleich 26.8 Cents) vom Gemeinderath von Reikjawik und die gleiche Summe vom Alting (dem isländischen Landtag). Das Budget des Theaters belief sich im letzten Jahre auf 8415 Kronen. Fast die ganze Ausstattung stammt aus Kopenhagen, wo sie bei den kleinen Theatern gekauft wird. Da es in Island kein Gas gibt, muß die Beleuchtung durch Petroleumlampen geschehen; das wird indessen in kurzem durch die bevorstehende Einführung des elektrischen Lichtes in Reikjawik anders werden. Was die Bezahlung der Schauspieler anbetrifft, so erhalten sie alle die gleiche Summe, nämlich zehn Kronen für den Abend. Es ist klar, daß sie von dieser Cage allein nicht bestehen können, umsoweniger, als die Proben nicht berechnet werden, und so üben sie denn auch fast alle ihren Beruf nur im Nebenamt aus. Die einzige Ausnahme stellt kr beliebteste Schauspieler JZlandS, Kristjan Thorogrimsson, dar. der vor der Errichtung des Leikfelag mit einer Wandertruppe in den Dörfern und Städtchen der Insel umherzog und lediglich seiner Kunst und von seiner Kunst lebt. Vlündcrungsszcnctt in Algecira. Heitere Szenen ereigneten sich im Sitzungssaale der Marokko-Konferenz kurz nachdem die Diplomaten das Schlußprotokoll der Konferenz unterzeichnet hatten. Kaum hatten sich die Diplomaten erhoben, als eine Gruppe englischer Touristen, die sich in dem Saale eingenistet hatte, bevor die Journalisten zugelassen wurden, ohne Umstände im Saal herumzugehen begann, um. sich die' Diplomaten und die Einrichtung des Saales genauer anzusehen. Tattenbach, Revoil und Regnault überreichten den Damen des diplomatischen Korps die Federhalter, mit denen sie unterzeichnet hatten. Als das die übrigen Anwesenden bcmerkten, machten auch sie sich daran, ein oder mehrere kleine Andenken zu erobern. Zuerst wurden Federhalter, Bleistifte, Tintenwischer und Löschblatter eingesteckt, zuletzt nahm man a&ii alles, was man gerade in die Hände bekam. Tattenbach nahm sich einen Abreißkalender von der Wand, White ergatterte zwei Papierbehälter, Bisconti Venosta steckte einen Briefbeschwerer in die Tasche, der Herzog von Almodoöar sicherte sich seine Präsidentenglocke. Revoil ergriff ein Tintenfaß und trug es vorsichtig balanzirend aus dem Saale. Natürlich betheiligten sich auch die Journalisten und nicht zuletzt die englischen Reisenden an der Plünderung. Die Marokkaner waren zuerst über das Schauspiel, das sich vor ihren Augen abspielte, ganz verblüfft, doch faßten sie sich rasch und brachten noch einige Kleinigkeiten in ihren Besitz. Ein Schwarzwald, Original. Ein den Bewohnern des SchwarzWaldes bekanntes Original, ein wirklicher Sonderling, hat dieser Tage im Alter von 75 Jahren sein Leben abgeschlössen: Christian Heitzmann, genannt Stocker. Er war am 10. Januar 1831 ZU Ev.-Tennenbronn (Amt Triberg) geboren und bewohnte neben der sögenannten Flohhlltte seit Jahren als Eremit eine aus drei Abtheilungen bestehende ärmliche Hütte, die er selbst gebaut hatte. Die eine Abtheilung war dem Petrus, die andere dem Elias und die dritte dem Moses geweiht. Seine Brust schmückte er stets mit Denkmünzen und Festzeichen. Seinen Ziegenhainer hielt er für den zur Schlange gewordenen Stab Moses. Werthlose Senenloose waren ihm ein Schatz von einer halben Million. Neben seinem Bette stand ein Sarg, den er als Kleiderschrank benützte. Eine besondere Art von Dekoration waren etwa 100 Strafmandate und Steuerbefehle gegen den Sonderling, die. an der Moseshütte angebracht waren. Ein Steinhaufen links von der Thür und der Leiter war der sogenannte Samariterbrunnen, ein armseliges Schmutzloch mit etwas schmierigem Wasser. Trotz seines hohen Alters lag Stöcke? der harten Waldarbeit ob und fühlte sich recht zufrieden. Nun ist er in seinem fchon lange btteitgehaltenen Sarge beerdigt. Die deutsche Fichte erreicht eine Höhe von 165 Fuß, eine Stärke von fast 7 Fuß Durchmesser in Brusthöhe und ein Alter von 400 und mehr Johren. - - : l
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Vernsprecheinrichtungen und Leitungen und deren Benützung. Rund 322.000.000 Mark waren bis vor Kurzem im Bereiche der deutschen Reichspost für Fernsprecheinrichtungen verausgabt worden Gegenwätig sind im Telephondienste der Reichspost über 12.800 Beamte beschäftigt. Man zählt in 4062 Orten mit Vermittelungsanstalten ins gesammt 510.831 Sprechstellen. Im vorigen Jahre hat die Zahl der gewechselten Gespräche zum ersten Male die Milliarde erreicht. Von den Ortsfernsprechnetzen ist das größte das Berliner; es umfaßt 74,836 Sprechstellen mit .196.698 Kilometern Betriebsleitung, auf denen täglich 578.422 Gespräche gewechselt werden. Dann kommen Hamburg (mit 31.707 Sprechstellen und 271,518 täglichen Gesprächen) und Frankfurt a. M. (14.104 beziehungsweise 108.179). Das Netz der Fernsprechverbindungsanlagen besteht aus 5234 Dopelleitungen mit 503.494 Kilometern Drahtlänge. Die längste Verbindungsleitung ist die Strecke Berlin-Paris (1192 Kilometer), auf der im letzten Jahre täglich 53 Gespräche (je fünf Mark) stattfanden. Ueber 900 Kilometer lang sind die Doppelleitungen nach Memel, Budapest und Basel, von denen die erstere im verwichenen Jahre am häufigsten (täglich 229 mal) benutzt wurde. Auf den nächstfolgenden Leitungen, Berlin-Königsberg (709 Kilometer), wurde täglich 140 mal, Berlin-Wien (686 Kilometer) 113 mal, Berlin-Praq-Wien 127 mal. BerlinMünchen 120 mal, Berlin-Düsseldorf 183 mal gesprochen. Ein lebhafter Fernsprechverkehr entwickelt sich auch auf den Strecken Ber-lin-Köln (226 tägliche Gespräche) und Berlin-Frankfurt a. M., für die fünf Leitungen zur Verfügung stehen (561 tägliche Gespräche). Für Fernsprechanlagen sind mit Rücksicht auf die Zunähme des telephonischen Verkehrsbedürfnisses in den neuen Reichs-Etat nicht weniger als 49 Millionen Mark eingestellt worden. Tabaksrauch deSinfizirt. In der englischen medizinischen Zeitschrift Lancet" wird über neue Untersuchungen berichtet, welche zur Festste!lung der desinfizirenden Eigenschaften des Tabaksrauches angestellt wurden. Die Untersuchungen bestätigen die Beobachtung. daß einer der Hauptbesiandtheile des Tabaksrauches, welche wegen ihrer keimtödtenden Eigenschaften in Betracht kommen, das sehr wirksame Antiseptikum Formaldehyd ist. Von dem Formaldehyd sind mehr als Spuren vorhanden, denn wenn Wasser, durch welches man nur wenige Mundvoll Tabaksrauch geblasen hat, auf seinen Gehalt an Formaldehyd geprüft wird, fo zeigt sich immer, daß dieses Antiseptikum ziemlich reichlich vorhanden ist. Der Formaldehydgehalt im Tabaksrauch hängt zwar von der Qualität und der Behandlung des Tabaks ab. doch kann man im Allgemeinen sagen, daß eine Cigarre mehr Formaldehyd liefert als eine Pfeife Tabak, und eine Pfeife Tabak mehr als eine Cigarette. Es ist mehr als einmal festgestellt worden, daß Raucher gegen gewisse Krankheiten immun sind und das häufige Vorhandensein eines wirksamen Antiseptikums im Munde, in der Nase und manchmal in der Lunge letzteres bei Lungenrauchern" erklärt diese Thatsache in gewissem Grade. Formaldehyd ist eines der wichtigsten Desinfektionsmittel. welches wir kennen: 1 Theil in 10.000 Theilen Wasser zerstört alle Mikroben, während solch' eine verdünnte Lösung keine Giftwirkung auf den menschlichen Organismus ausübt. Deutsche Tonristenveretue. Dem Verband deutscher Touristenvereine gehören jetzt 54 Gebirgsvereine mit 142.603 Mitgliedern an. Der stärkste Verein in diesem Verbände ist der Schwäbische Albverein mit 23.000 Mitgliedern; ihm zunächst folgt der Harzklub mit 17.298 Mitgliedern. Der badische Schwarzwaldverein hat 10,600, der Sauerländer Gebirgsverein 10.100. der Erzgebirgsverein 8500. der Vogesenklub 6936, der württembergische Schwarzwaldverein 6792, der Odenwaldklub 6035, der Eifelverein 5500, der Pfälzerwaldverein 4266 und der Taunusklub 4000 Mitglieder. Ueber 3000 hat .der Rhönklub, der Glatzer und der vogtländische Gebirgsverein; mehr als 2000 Mitglieder hat der Verekn für Mosel. Hochwald und Hur.Irück, der Niederhessische Touristenvcin, der Westerwaldkll:b und der Verein der Spessartfreunde. Verbrecherischer Lc'chts i nn. Wegen Todtschlazs würd: der 23jährige Charles Seaback von Mon roe County, O.. zu drei Jahren Zuchthaus verurtheilt. Seaback war mit seiner Braut damit beschäftigt, ' das neue Heim einzurichten, das er mit ihr bald zu beziehen hoffte. Er zielte dabei mit einem feiner Meinung nach mit blinden Patronen geladenen Revolver auf das junge Mädchen, das beim Abgeben des Schusses todt zusammen brach. Als unechte Vanille soll häufig eine auf Guyana gedeihende minderwerthige Vanilleart auf den europäischen Markt kommen. '
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