Indiana Tribüne, Volume 29, Number 218, Indianapolis, Marion County, 8 May 1906 — Page 4
Jndlana Tribüne,. Mai WOG,
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Jndiana Tribüne. Ctraulatactca v brt dttg Indianapolis, Ind. Harry O. Thudinm k yräfident. VeschäftSloealz Ho 31 Süd Delaware Straße. telcphone so.
Rr.tered it the Pott' Office o! Indianapolis tccond cl&M matter. Aus der Bundeshauptstadt. Die persönlichen Beziehungen zwi schen dem Präsidenten und Senator TlUman haben sich trotz des Umftan des, daß Tillman gewissermaßen der Vorkämpfer der Frachttarif.Bill des Präsidenten Roosevelt ist. keineswegs gebessert. Bekanntlich stammt die Span nung aus dem Jahre 1902 her, als Präsident Roosevelt zu Ehren des Prin zen Heinrich ein Bankett im Weißen Hause veranftaltet hatte, zu welchem Senator Bllman als Mitglied des Se. natZ'ttomiteS für Marine.Angelegen heiten eine Einladung erhalten hatte. Wegen seines Rencontre mit seinem Kollegen McLaurin von Süd'Earolina zog der Präsident jedoch die an Till man ergangen? Einladung zurück, und seither hat der Süd'Earoliner eine er klärliche Bitterkeit gegen den Präsiden ten gehegt. Letzte Woche, als zu Eh ren der französischen Marineoffiziere, welche zur Beisetzung der sterblichen Neberreste von John Paul JoneS in UnnapoliS nach den Ber. Staaten ge kommen waren, ein feierlicher Empfang im Weißen Hause arrangirt worden war, hatte Senator Tillman ebenfalls eine Einladung erhalten, doch ignorirte er dieselbe. Er war mit seiner Gattin in AnnapoliS bei den Feierlichkeiten ge wesen, hatte aber bei dieser Gelegenheit ein Zusammentreffen mit dem Präsi denten vermieden. Auf Tillman'S Groll gegen den Prä sidenten ist eS wohl luch zurück zu füh ren, daß die Affaire der Frau Morris, welche, wie erinnerlich sein wird, am 4. Januar gewaltsam aus dem Weißen Hause hinaus befördert wurde, und bei dieser Gelegenheit -von den im Weißen Haufe ftationirten Polizisten ziemlich unsanft behandelt wurde, in eine neue Phase treten zu sollen scheint. Präsi. dent Roosevelt hatte seinen HülfSsecre. tär BarneSZ(welchem, wenn auch unge rechtfertkgter Weife, die Hauptschuld an dem Vorgange beigemessen worden ist) zum Postmeister hie? in Washington er nannt und Senator Tillman, welcher die MorrlZ'Affaire seinerzelt in scharfer Weise kritisirte, verlangte vom ttomite für Poftwesen, daß die Angelegenheit gründlich untersucht werden solle. Das ttomite that dies nicht, sondern der nahm nur einige HerrnBarneS günstige Zeugen und ließ sich Beweismaterial von der Polizei vorlegen, welches erhär ten sollte, daß Frau MorriS geisteSge stört sei. Senator Tillman hat nun eine Reso lution eingereicht, die eine Untersuchung der Rolle, welche die Polizei bei der Affaire gespielt, verlangt, und er wird bald über diese Resolution reden. ES liegen Anhaltspunkte dafür vor, daß die Washingtoner Polizeiverwaltung Material herbeigeschafft hat, um den Charakter der Frau MorriS anju schwärzen und zum Theil ist dieses Ma terial angeblich fabrizirt. Zum Bei' fpiel-lkegt die Aussage eines Arztes aus Ashville, N. C., vor, welcher konfta tlrte, Frau MorriS sei vor zwei Jahren Insassin seiner Privat-Jrrenanftalt ge Wesen. Dr. MorriS und seine Frau erklärten dagegen eidlich, daß sie nie malS. in Asheville gewesen seien. Se nator Tillman behauptet, der hiesige Polizeichef, Major Sylvester, habe vom Weißen Hause den Austrag erhalten, er solle Beweismaterial gegen Frau Morris liefern und er habe das gethan, ohne in den Mitteln wählerisch zu fein. Senator Tillman wünscht nun, genau untersucht zu sehen, welche Rolle die Washingtoner Polizei, und die Bundes Geheimpolizisten im MorriS.Falle ge spielt haben. . . , DaS j Juyizkomite des Senats hat nunmehr Tillman's Bill,- welche die Besteuerung von Kampagnebelträgen seitens großer Bank-Jnstitute und an derer der Bundeskontrolle unterstehen der Korporationen verbietet, günstig einderichtet. Eine Bestimmung der ursprünglichen Bill, nämlich diejmkge, daß Korporationen, welche am zwi schenyaatlichen Verkehr betheillgt sind, unter daS Verbot konmen sollen, ist ge strichen worden. Die Begrünsung da ' für ist, daß solche Korporationen der Kontrolle deS Kongresses :. nur auf Grund deS zwischenstaatlichen Handels
gesetzeS unterstehen, daß aber Kam pagnbeitrüge nichts mit Handel zu thun haben. Die Bestimmungen der Bill beschränken sich daher auf zwei Gruppen von Korporationen, nämlich erstens solche, die bom Kongreß ihren Charter erhalten haben, und zweitens Korporationen, die von Staaten ihren Charter erhalten haben, soweit natio nale politische Kampagnen in Betracht kommen. Alle Natlonal.Banlen und andere Korporationen, deren Existenz von BundeLwegen Ireirt ist, dürsen überhaupt keine Kampagnebeiträge an politische Partelen liesern, Etaatökor. porationen nicht zu Präsidentenwahlen,
Kongreßwahlen, noch auch zu Staats legiölaturwahlen Beiträge liesern, wenn die betr. Legislatur einen Bundesse nator zu erwählen hat. Zuwider Handlungen werden mit Geldbußen von $5000 für eine Korporation resp. $1000 für jeden individuellen Direktor, der für die Zahlung eines Kampagne beitragS stimmt, belegt. ES gilt für wahrscheinlich, daß die Bill, sei eS in dieser Fassung oder mit einigen Modi fikationen in beiden Häusern zur An nvhme gelangen wird. Repräsentant Dunwell und seine Brooklyner Kollegen find seit geraumer Zeit eifrig bemüht gewksen, den Prüft denten dazu zu bewegen, daß er 2Bel sung geben möge, mindestens eines der neuen großen Panzerschiffe im Brock lyner Schiffsbauhof zu bauen. Zur Zeit wird dort die letzte Hanö an das Panzerschiff .Connecticut- gelegt, und man möchte des weiteren Arbeit im dor, tigen Schiffbauhof haben, wenn dieses Schiff fertiggestellt ist. Die Reprüsen tanten Dunwell, , Calder, Waldo und Law hatten eine längere Konferenz mit Marinekekretär Bonaparte 'über diese Frage,. nachdem sie bereits dem Präsi denten ihre dringenden Wünsche vorge tragen. ES liegt ihnen speziell zur ge genwärtigen Zeit daran, die Zusage zu erhalten, daß dee Brooklyner Schiffs bauhof weitere Arbeiten erhalten soll. weil die Kongreßttampagne vor der Thür steht und eS viel Werth für sie ist. ihren Anhängern die Versicherung ge den zu können, daß sie auf permanente Beschäftigung rechnen dürfen. Sekretär Bonaparte gab keine bin denden Versprechungen, obschon er er klärte, daß er persönlich nichts dagegen einzuwenden habe, wenn eines der neuen Panzerschiff: in Brooklyn gebaut werde. Er' führte den KongreßMit gliedern indeß zu Gemüthe, daß unter den bestehenden Verhältnissen kaum daran zu denken sei. den Wunsch der Herren zu gewähren, weil solches mit den vom Kongreß gemachten Bewil ligungen nicht zu bewerkstelligen sei. Der Bau von Kriegsschiffen in Regie rungS Schiffbauhöfen stellt sich stets kostspieliger als der Kontraktpreis, weil die Regierung das AchtftundenGesetz respektlren muß, waS in den Privat Wersten nicht geschieht, und weil die Regierung höhere Löhne zahlt, waS sich aus den politischen Konstellationen ergiebt. Der Marinesekretär kann aber nicht über die vom Kongreß ge machten Bewilligungen hinausgehen, ohne die strikten gesetzlichen Beftimmun gen zu übertreten. Er machte den Broollynern den Vorschlag, sie möchten ein Amendement ,' in. daS Marine Bud get hineinbringen, welches den Bau eine der Schiffe im dortigen Schiffs bauhof anordnet, und die Schwierig ketten würden sofort gehoben sein. Ge schähe das nicht, so stünde eS nicht in seiner Macht eine bezügliche Anord nung zu treffen. Die Brooklyner De legation wird nun ernstliche Versuche machen, ein dahingehendes Amendement in das Budget eingesägt zu erhalten. - Rockport, 7. Mai. Richter C. W. Cook von Corydon, der zum Spe zialrichter sür das Rockporter KreiSge richt ernannt war, um .den ofterwühn ten Berufungsfall der vier Wirthe von Rockport zu entscheiden, hat endlich seine Entscheidung abgegeben und zwar zu Gunsten der appellirenden Wirthe Damit sind Unzeichner der Remonftranz abgeblitzt; sie hatten die Majorität ihrer Un!e:schristen auf die Spezial wähl von 1905 bafirt, eine Ansicht, die auch Richter Cly von Petersburg ge theilt hatte. Natürlich geben sich die Temperenzler mit Richter Cool's Ent scheldung -nicht zufrieden. Drei wel tere Wirthe haben eine Applikation fü eine Lizenz eingereicht und die Fanatiker stnd rührig dabei, noch mehr Unter schristen zu sammeln, um die erforder liche Mehrheit sür ihre Remonftranz zu erhalten.. : Geol A7Ne mmett e r, 224 Nord Pine Str. DunkleS und ' Helles Capl tal City Bier stets bei mir zu habm. ,
ZUelk Daberlack's Schrtibebritf.
Vc.idX Geöhrter Mister Edithor! E! tell zuh, wenn en Feller schmar! is, 'dann kann er sich dorch die Welt krcrwwele un es macht gar nicks aus, was ihn for en Trubel gemacht werd un. wieviele Kntppel ihn zwische die Bein geworfe wer'n. So en schmarter Feller sin ich. Sie müsse doch selbst ekrihe, daß ich mich mit, die Dellegehschen in die Kaunzilmietung e schöne Meß eingebrockt gehabt hen un en annere Mensch,, mit weniger Vrehn, wär in e schreckliches Ember resment gewese und hätte sich in den Etempt, sich eraus zu krawwele, nor noch dieser eneigeworkt. Nit mich. Schon wie ich nach die Kaunzelmietung in den Saluhn sm; do hen ich mein Meind uffgemacht gehabt daß ich mit den Saluhnkieper e Wort odder zwei kanviehdenlschiel hen spreche müsse. Das hen ich auch gedahn un zwar in die folgende kanwinzing Männer. Ich hen gesagt: Nau luckehier, ich hen off Kohrs mit . die ganze Geschieht nicks zu duhn gehabt un jeder Mensch werd das auch einsehn, wann ich awwer nur ein Wort höre duhn, daß Jemand Niemarks mache duht, tvo mer draus nemme kann, daß ich der Jnstikehter von den Muhfment war, dann sin ich ganz Scheriff; dann geht das Lidd baun un wann die ganze Taun drei werd. Das Zs all un jetzt gewwe Se mich noch en Drink un nemme Se eins an mich." Der Saluhnkieper hat reiteweg gemerkt, wo der Willd her blohe duht und Hot mit dem linke Auge gewinkt. Wie ich den Christ zum erschte.mol gesehn hen, do Hot er gesagt: Schiwiß, do Hot crwwer eener en Bull gemacht in die Kaunzilmietung. Ich sin schuhr, wann der Misie? Mehr lerne duht, wer das ganze Bißneß uffgemacht Hot, dann kann Jemand for en annere Schappettwerteise. Ich weiß auch, wer es gewese is".un dabei Hot er so sonnte geschmeilt, daß es mich, ordentlich' en Stich ins Herz Hot gewwe. Dieselwe Seckend is mich en Eidie komme. Ich hen gewußt, den Felle muß ich blosse un sell hen ich auch gedahn. So?" hen ich gesagt, du weißt wer es is? Du sollst das off Kohrs auch wisse. Du scheinst dich zu scheniere, den Name zu nenne, ich awwer scheniere mich nit un ich will es dich reit streht sage, 'wer es war, du bist es gewese." Do is, er for Schrecke ganz, weiß in sei Fehs' geworde un Hot alliwwer getrembelt. 'JehsVhen ich gesagt, du bist der Schuwiak; - denkst du ich wußt nit, daß du zu die Sasseiethees geschowe bist un Host in dein Jnterest geschafft. In die Kaunzilmietung hen se nur mein Name gejuhst, bikahs se hen en Mißtehk gemacht, das heißt, se hen unsere Name uffgemickst. Sag nur kein einziges Wort - mehr, fönst geb ich dich eweg un dann kannst du for en annere Schapp suche." Dann hen ich ihn stehn losse un sin fort; ich sin dann zu den Mister Mehr un hen mich uff en ganz gehörige Rohst gefaßt gemacht; awwer wie der mich gesehn Hot, do Hot er alliwwer ge-schmeilt.-Mk", Hot er gesagt, das is der Weg wie es in die Palliticks gehn duht. Jeder sucht sein Ettwentetsch un duht nicks drum gewwe, ob en annerer zu die Dahgs geht. Solche Dricks hen ich schon oft genug getreit. awwer ich .sin jedesmol flätt mit gefalle. Ich hen diesmol auch en Dr:ck an dich gespielt un der Drick bot aeschafft. Ich hen dich for dier Jahre eppeuntet un'for die ganze Zeit hen ich Ruh vor dich, mkays rch weiß, es kann keiner for e anneres Amt in unsere Taun laufe solang er noch sei altes Amt nit ausgesehrst Hot. Awwer wie ich schon gesagt hen, trubel dich nur nit deßwege ich sin nitmähd an dich." Well, ich hen keinder fchmahl gefühlt, awwer 'ich un doch den an nere Weg Widder froh gewese, daß er den Weg gefühlt Hot un ich hen widder ganz Scheriff sein könne. Un'ich hen mich vorgenomme.daß ich emol en ganz gehörige Schehlopp tn me: Departement vornemme wollt. Der Rehs vyn mei Sällerie der Hot mich ganz gut gepliest, bikahs ich hen doch mit die verdollte Kempehn e ' ganze xatt Eckspenzes geyavt, wo ich wid der for uffmache hen müsse. Den Christ, den hen ich uff em. Strich gehabt un ich hen mich vorgenomme. daß ich ihn bei die erschte Tschebns feiern wollt. Off Kohrs hen ich do e .ganze Latt Trubel bei die Selma zu eckspeckte gehabt, awwer do hen ich mcks drum gewwe. -Ich hen muh hingehockt un hen driwwer nach aedenkt, -was ich wohl am Beste duhn sollt un ich muß sage, ick hen nicks gefunne. Un , dabei hen ich doch en förmliche Hunger nach e gute Eidie gehabt. Der Christ Hot sei ,Lebdag keine Eidies nn ich muß sage, t U mich mt besser gange. Wie ich 'sö
nachdenke, do Zs einer von die Kav
persch an den Fenster vorbeigepäßt. Der Feller Hot so schlappig geguckt, daß ich mich ordentlich geschehmt hen un in die nämliche Minnitt is mich en Eidie komme. Die Kappersch müsse neue uniforms hen. Kleider, macbe Leut un wann mer Poliesmanner yor. wo bomm ausgucke, dann kann mer nit annerschter eckspeckte, daß das ganze Departement an den Bomm is un das hen ich stappe müsse. Das is meine erschte Eidie gewese un dann hen ich auch gleich noch e annerk kriegt. Mer müsse auch e neue Stehschen hen. En schöner Vogel braucht auch e schöne Kehtsch un das is all was er braucht. Wenn ich die Zittie e neue Boliesstehschen verschaffe, dann werd noch in die späteste Zeit, wann ich schon lang doht sin, mein Name mit Riespeckt gemenschend un so ebbes macht en Mensche immer gut fühle. Ich hen mich mit e paar Kohnträcktersch in Verbindung gesetzt, for daß ich Figgersch kriegt hen, 'bikahs mitaus das, hen ich doch den Kaunzil nit mit mein Pratscheckt komme derfe. In mem nächste Schreioebrief will ich Jhne verzähle, was meine Eckspierienzes in die Lein wäre. Mit allerhand Achtung, Juhrs trulie Meik Habersack, Eskweier un Scheriff von Appel Jack. Holte Terrer Kauntie. Hygienische Hausbücher. In Paris ist jetzt ein: besondere Einrichtung getroffen worden, um die Wohnungshygiene zu fördern. Seit einiger Zeit hat jedes Pariser Haus ein besonderes Buch, worin genaue Angaben über seine Einrichtung bezüglich des gesundheitsgemäßen Zustandes, sowie alle nach dieser Richtung getroffenen Veränderungen oder Verbesserungen vermerkt werden. Auf dem Deckel steht der Bezirk. Straße und die Hausnummer, und im Innern befindet sich ein kleiner Plan des Hauses mit Angabe aller Lei-tungs-und Kanalisationsröhren, der Plätze für Ablage des Hausmülls usw. Auf einem wmeren Blatt ist das Haus genau deschrieben, : dann folgt ferner eine Zusammenstellung aller Fälle von ansteckenden Krankheiten, die in dem Gebäude vorgekommen sind, und der durch sie herbeigeführten Todesfälle. Dann folgt ein Blatt mit Angaben über die im Haus vorgenommene Desinfektion nebst Datum 'und Vermerk d'r Urfache. Ein oder mehr Blätter sind den Veränderungen gewidmet, die. etwa auf Veranlassung der Sanitätsbehörde geschehen sind. Daran schließen sich Mittheilungen über die Ergebnisse der Sanitätsinspektion in dem betreffenden Haus.. : .All diese Hausbücher werden für jede einzelne Straße in einem Umschlag gehalten und dieser enthält noch für sich' auf der Außenseite Notizen über die Lange und Breite der Straße, über d Zahl der Häuser und ihrer Einwohner, über das System der Wasserleitung und Kanalisation usw. Das Ganze steht unter einer Polizeiabtheilung, die zu diesem Zweck besonders organisirt ist, Seit dem Jahr 1902 ist übrigens in Frankreich durch Gesetz die Bildung eines Gesundheitsbureaus in jeder Stadt von mehr als 20,000 Einwohnern zur Vorschrift gemacht worden, und es soll nun darauf hingewirkt werden, daß die Beamten dieses Bureaus auch in jeder Stadt eine dauernde Aufsicht über die einzelnen Häuser durch derartige , Hausbücher übernehmen sollen. Die erste Ausgabe für die Anlage der Bücher kann nicht groß sein,' und auch die weitere Führung wird sich ohne viele Kosten ermöglichen lassen. Die Sache steht noch in ihren Anfängen, verdient aber ohne Zweifel Nachahmung. Findigkeit der Brieftauben. Ueber das Orientirungsvermögen der Brieftauben hat Professor Sigmund Exner Untersuchungen angestellt. Er beschreibt eine Methode, um die Luftstrecke zu messen, welche die Taube im Fluge zurückttgt. Unter Anwendung dieser Methode konnte in zahlreichen Versuchsflllgen festgestellt werden, daß die don Brieftaubenzüä tern allgemein angewendete Dressur auf bestimmte Strecken ihre Berechtigung hat; es ließ sich aber nicht erweisen, daß Tauben den' Weg, für den sie dressirt.sind, auch dann. noch einschlagen, wenn sie ihre Heimath auf kürzerem Wege erreichen können. Ezncr schließt sich der Anschauung jener. an, welche das Orientirungsvermögen der Brieftauben auchließlich auf den Gesichtssinn und ein au:gezeichnetes Gedächtniß für Oertl'..hkei-, ten zurückführen. ' Schwere Bürd e.Herr (eine Photographie betrachtend): Die Dame scheint aber ziemlich buckelig zu sein!" Heirathsvermittler: Na, wissen Sie wenn sie 'mal dreißig Jahre eine halbe Million mit herumschlevvt...!" Neue. .Warum .find Sie denn so wüthend?- Ja,- denken Sie sich, ich habe jetzt volle sechs Wochen kein Bier getrunken, weil mir's der Doktor verboten hat!" Na, und nun?" .Nun. sagt der Doktor, er hätte nie geglaubt daß-lch'2 fertig bring'!" '
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