Indiana Tribüne, Volume 29, Number 217, Indianapolis, Marion County, 7 May 1906 — Page 4

MilWtf. ÜC

Jndtana Är'lbSne, 7. Mai 1000 .

Jndiana Tribüne. v d C. Indianapolis, Ind. Sanh O.THudiu yrastlent. veschäftSloealt o. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 69.

Kntercd t the Pott Office es Indianapolis ai sccond das matter. Der Kampf gegen die Korporattonen. Der Kampf der Administration gegen die großen Korporationen ift sicherlich nicht nur auf deren geschäftliches Ueber gewlcht dem Kleinhandel gegenüber zurückzuführen. Die Centralifirung von Geschäfts, intereffen an sich ift nur ein Zeichen der Richtung deS Zeitgeistes, die commer cielleu Resourcen des Landes in mög lichft methodischer Weise auszubeuten. Dagegen dürfte wohl Niemand etwas einzuwenden haben. Die ungeschäftliche Verwendung der von wenigen controllirten Riesensum rnen allein ift c3, welche eim Gefahr für Volk und Land bilden. Wenn die un geheuren Mittel, die durch Merger ve fchiedener industrieller Interessen sich zusammen finden für legitime AuSdeh nung .deS Handels allein verwendet werden würden, so wäre die Adminl ftration, welche derartige Verschmelzun gen bekämpft, auf üblen Wegen. Aber der Kampf, der augenblicklich gegen die großen Korporationen geführt wird, war deshalb nothwendig, weil dieselben die Gesetzgebung der Nation korrumpi ren. die Wahlen kaufen und durch ihre Kreaturen die beschicke deS Landes zu leiten versuchen. Die Korporationsmagnaten kennen keinen ParteipatriotlSmuS, sie wenden ihren Einfluß, das heißt die Geldmittel die zum Siege helfen, der Partei zu, welche ihren Plänen zugänglich ift. Interessant in diefer Hinsicht find die Erhebungen, die der New Jorker Kon greßabgeordnete Sulzer betreffs der bei Nationalwahlen verausgabten Kam pagnefunds gemacht hat. Nach diesen hatte keine Partei vor 1860 mehr als 525,000 für - Kampagnezwecke verauSgabt. Aber schon Lincolns Kampagne kostete $100,000. HayeS' Kampagne kostete den Republikanern schon $750, 000; die Kampagne seines besiegten demokratischen Gegenkandidaten Tilden aber $900,000. F!k die Kampagne Garfield erreichten die Ausgaben zum ersten Mal die Höhe einer Million. Die Demokraten verausgabten in derselben Kampagne nur . $500.000. Aber im Jahre 1884 erwählten die Demokraten mit Verausgabung eines Kampagne funds von $1,400,000, dem die Repu. blikaner nur eine runde Million gegen über stellen konnten, Grover Cleveland. Von da an erlaubten die republikani schen Kampagnelelter nicht wieder, daß die Demokraten mehr Geld für ihre Kampagne als die Republikaner der auSgabten. Die Aera der $25,000'Kampagne war vorüber und mit Aufblühen der großen Trusts wuchsen die Kampagne ausgaben ins riesenhafte. Sie erreichten ihren Höhepunkt, als die Republikaner 'für Erwählung Mc Kinley'S $16,000,000 aufzuwenden hatten. Die Bryan-Leute verausgab ten die Bagatelle von $975,000. Auch die . nächste lrepublikanische Kampagne verschlang $9,500,000, die Demokra. ten hatten nur! $400,000 zu verauSga. bm. Für die Roosevelt'ttampagne zahlte die republikanische Partei nur $4,500,000.' Den Demokraten kostete ihre Niederlage hingegen $1,250,000. Mann kann füglich annehmen, daß das Mehr anIKampagnegeldern, welches der republikanischenI,Partel zu Gebote stand, vcn den großen Korporationen beigesteuert wurde. Nimmt man' die Stlmmenzahl, die Bryan in feiner'ttampagne gegen Mc Kinley .hielt, alö Norm der-Stärke der demokratijchennd republikanischen Stimmen an, so ergiebt sich der Unter schied in der Stimmenzahl als sehr ge ring. Der riesige Neberschuß an Kampagne geldern, der denRepublikanem bei den letzten Wahlen zu Gebote stand, kann also nur aus den Taschen der großen Korporationen geflossen sein. Wenn daher für McKinley'S Kampagne $16. 000.000 vorhanden waren, für Bryan hingegen nur $975,000, so kann man getrost annehmen, ' daß von den großen Jntenssen mindestens $14,000,000 bei gesteuert wurden, um - BryanS Nieder läge httbeizuführen. .

Wie eS sich zeigte, war da? Geld der Koporatlonen vorzüglich angelegt, denn unter dn McKinley Administration wuchs dann ungehindert ihre Macht. Sie erhielten ihre Anlage mit Wucher, zinsen zurück. Daß sie sich in Präsident Roosevelt tauschten als sie zu seiner Kampagne beisteuerten um welter ungehindert das Volk aussaugen zu können, war freilich ein riesiger Irrthum aber, sie können sich da.mit trösten, daß selbst wenn sie ihren Einfluß auf die gegnerische Seite geworfen . hätten, Theodore Roosevelt dennoch gehegt hätte. Dreißig Millionen Dollars waren die Ausgaben für die McKinley Cam pagnen und die letzte Roosevelt Cam pagne. Die Demokraten verausgabten für dieselben drei Campagnen nur zwei eine halbe Million. Die großen In duftric und FinanzTruftS gaben also 27 Millionen um den Sieg der republikanischen Partei in den letzten 12 Jahren herbeizuführen aus. ES ift selbstverständlich, daß bei Staats und städtischen Wahlen diese! ben Interessen ihren Einfluß (D. h. Geld) der Partei zuwenden, von der sie Begünstigungen auf Kosten der Allge meinheit erhoffen und ebenso selbftver stündlich ist eS, daß ihr Einfluß (d. h. ihr Geld) in unskrupolöser Weise ver wendet wird um Beamte und gesetz gebende Körperschaften zu bestechen. Präsident Roosevelt . bekämpft die Trusts- nicht weil sie zu viel Geld ver dienen sondern weil sie damit Korrup tion und Unehrlichkeit im ganzen Lande erzeugen. Obwohl er weiß, daß wenn er die Korporationen bekämpft die Majorität des BundeSsenatS gegen ihn vereint ift, hat er nun auch dem Riesen unter den Truft'S der Standard Oil Co. den Fehdehandschuh hingeworfen.

Auf die Gewißheit gestützt, daß daZ ganze Volk hinter ihm steht, konnte er das wagen. Seine jüngste Botschaft an. Kongreß läßt keinen Zweifel darüber walten, daß er die letzten zwei Jahre seiner Administration daran zu wenden gedenkt, dem Volk Luft zu machen von dem Alp der eS langsam zu ersticken droht. Seine Botschaft ift eine Anklage schrist von überwältigendem Beweis Material begleitet. Seine Empfehlung, daß die Oelländereien Eigenthum der Nation fein müssen., mag ja sozial! ftlsch sein, aber das ist jedenfalls besser als wenn sie monopolistisch wäre. Seine Botschaft klagt in klaren Worten den Oel'Truft deS ÄaubeS an. Der Kongreß kann und darf nicht deuteln, die Sache ift überzeugend. Wenn es Herrn Roosevelt gelingt, das Land von dem Joche dieser verbre cherischen Korporation zu befreien, so hat er eine Titanenarbelt vollbracht. m ' Die Zerstörung der vielen ueltb' vollen Dokumente 'wie Besitztitel, Ac tiencertlficate und Geschäftsbücher durch das Erdbeben und Feuer in San ffran cisco ift vielleicht noch mehr zu beklagen als der Sachschaden selbst. . Leute, deren ganzer Besitz in diesen nun zerstörten Dokumenten ruhte, ha ben nur geringe Hoffnung, durch lan geö Prozessiren ihre Rechte etabliren zu können für die Anwälte aber blüht der Weizen, v t - ni 33 0 0 n öl N e, 6. Mai. Mittwoch Abend liefen im nördlichen Theile von Warrick County schwere Regen,' ie gleitet'von heftigem Wind, sodaß viele Bäume umgeweht und sonstiger Scha den angerichtet wurde. Drei Scheunen wurden vom Blitz getroffen und einge äschert. Eine genauere Angabe über den Verlust war noch nicht zu erhalten. G o s h e n, 6. Mai. John Walsh und John Smith, die die Poftossice in MillerZburg beraubt hatten wurden in einer Kirche, 13 Meilen von Goshen, abgefaßt. Sie zogen ihre Revolver und setzten sich zur Wehr und konnten erst gefangen genommen werden, nach dem die Farmer " eine Posse gebildet hatten. - Ein Theil der Beute und wahrscheinlich aus anderen Einbrüchen herrührende Sachen wurden an ihren Personen aufgefunden; Poftofice.Jn spektor Burr von Fort Wayne wird die Anklage leiten. ' Südafrika. Die rebellischen Zuluö. D u r b a n, Natal. 6. Mai. Der mit einer geringen Mannschaft auf einem NecognoScirungSritt begriffene Oberst Manfell wurde heute nicht allzu weit von Fort Yolland von einer etwa tausenhköpfigen Schaar rebellischer ttaf fern angegriffen. ZDieselben wurden unter Verlust von ungefähr 60 Todten und zahlreichen Verwundeten zurückge schlagen." Auf Seiten der Engländer wurden nur drei Mann verwundet.

Das April - Wetter der leyten

Woche in den Ver. Staaten. Das Ver. Staaten WetterBureau in Washington hat folgenden Allgemei nen Wetterbericht für die am letzten Montag abgelaufene Berichtswoche ver öffentlicht: Die am 30. April zu Ende gegan gene Woche war im Durchschnitt kälter als sonst in den mittleren und südlichen Theilen der pazifischen Küste und der PlateaU'Gegenden, im nördlichen Neu England und dem nördlichen Theil der mittelatlantischen Staaten. Der Fehl betrag in der Temperatur war am größten in Südoft. Kalifornien und im westlichen Arizona, nämlich von 6 bis 3 Grad per Tag. Im östlichen New Vork und nördlichen NeuEngland be trug er von 2 bis 4 Grad täglich. In den Gegenden der nördlichen Felsze birge und der pazifischen Küste und in der ganzen Seegezend, den mittleren Thälern und den mittelatlantischen und südlichen Staaten dagegen war die Woche durchschnittlich wärmer als sonst; ungewöhnlich warm war'S in dem unteren Missouri, unteren Ohio, oberen Mississippi und Red River of the North'Thale. wo der TageS'Ueber fchuß von bis 10 Grad rangirte. In den südatlantischen und Golsstaaten rangirte derTemperatur-Ueberschuß im Allgemeinen von 3 bis 5 Grad tüg lkch. In der Seegegend, Neu England und den nördlichen Theil der mittelst lantifchen Staaten waren die Höchst' temperaturen im Allgemeinen unter 80 Grad und rangirten von 60 bis 70 Grad über die nördlichen Theile der oberen Seegegend und NeuEngland'S, außer im östlichen Maine, wo sie unter 60 Grad waren. Durch alle mittleren Thäler und die Südgaatm rangirten die Höchsttemperaturen von 80 bis 90 Grad. Die Minimal Temperaturen waren unter dem Gefrierpunkt in einem großen Theil der Plateau und FelSgeblrgS'Gegend, im dem nördlichen Theil der Seegegend und NeuEnglaudS und im Innern der mittelatlantlfchen Staa. ten; im unteren Missouri, dem oberen Mississippi und dem unteren Ohio thale, sowie den lüdatlantischen Staa ten rangirten sie von 40 bis 50 Grad; in den mittleren und westlichen Golf' ftaaten von 50 bis 60 Grad, außer an der TexaS Küfte, 'wo fie 04 biS70 Grad betrugen. . fs ) Die Berichtswoche, war trockener als sonst über den größeren Theil deS Lan deS hin östlich von den Felsgebirgen. In einem beträchtlichen Theil der .at lantifchen Küsten und östlichen Golf. Distrikten, in Theilen deS oberen Mis. fisfippi und deS unteren OhloThalkS fand kein irgend nennenSwerther Re genfall statt. Begrenzte Flüchen in den Golf und atlantischen ttüftkndi strikten dagegen erhielten mehr Regen alS durchschnittlich. Schwerer Regen fall kam indem mittleren Felsgebirgs. Abhang und Theilen des mittleren und oberen MissourlThaleS vor und mehr als . der durchschnittliche Niederschlag siel durch die ganze mittlere und südliche Gegend der pazifischen Küste. Im nördlichen Jdaho und über den grö' ßeren Theil' von Montana und Wash. ington .hin war der Regenfall unter dem Durchschnitt. , , , Fort Wayne, 6. Mai. D. C. G. Mühlenbruck. ein Angestellter der Pennsylvania Co , der im April das 70. Lebensjahr zurücklegte, ift von der Gesellschaft auf die PennfionSlifte gesetzt worden. Mühlendruck kam in den 60er Jahren von Deutschland hierher und war als Schreiner füe die Gesellschaft thätig. Sein GesundheilSzuftand war seit den letzten 3 Monaten nicht 'der beste, und war er seitdem arbeitöun fähig. Fort Wayne, 6. Mai. Nach der soeben vön den Schulbehörden be endigten Zählung befinden sich inner halb der Stadt 15.939 Personen im schulpflichtigen Alter gegen 14.706 im Vorjahre, also eine Zunahme von 1283 Personen. Dieser Zuwachs ift theil weise der Aufnahme der neuen Gebiete in die Stadt zuzuschreiben, nämlich 837, während in den alten Theilen der Stadt eine Zunahme von 446 zu ver zeichnen ift. Die Stadt South Bend, welche mit Fort Wayne rivallstrt, weift 15.150 Personen im schulpflichtigen Alter auf ift also um 839 zurück. G e o. A. N e m m e t t e r, 224 Nord Pine Str. Dunkles und Helles Capi tat Elty Vier stets bei mir ,u haben.

Vom Ausianre.

.. Ein Zwischenfall vor dem Denkmal Anastasius Grüns in Wien wird wie folgt berichtet:- Kürzlich fand vor denr Denkmal auf dem Schillerplatz die Säkularfeier der Geburt des Dichters statt, worbei Bürgermeister Lueger die Gedächwißrede hielt. Ein Redakteur des Jnnsbrucker antiklerikalen Witzblattes Der Scherer" legte dann einen Kranz nieder mit den Worten: Für den Kämpfer gegen Rom, den sogar der Wieer Bürgermeister, ein Kämpfer für Rom, ehren müsse. Lueger erwiderte hierauf erregt, er ehre Anastasius Grün als guten Oesterreicher und habe dazu mehr Recht als solche junge Herren, deren Ungezogenheiten er sich verbitte. ' Ein Raubmordversuch an einem Bahnwärter wurde, wie aus Eupen in der Rheinprovinz berichtet wird, aus der Strecke Rären Röthgen verübt, und zwar von - einem Mann, der von Belgien über die deutsche Grenze abgeschoben worden war und sich' tagsüber in Herbesthal herumgetrieben hatte. Nachts 2 Uhr schlug der Strolch den Bahnwärter in dem Augenblick nieder, als er die Schranke geschlossen hatte, um zwei Züge Passiren zu lassen. Auf den Schrei des Mannes kam die Frau herbei. Sie sah den Fremden fliehen, ihren Mann am Boden liegen und zeigte kurz entschlossen den Zügen rothes Licht. Diese hielten an, und das Begleitpersonal begab sich auf die Suche nach dem Strolch. Er wurde entdeckt und gefesselt im Zug nach Röthgen mitgenommen, wo sich die Polizei seiner annahm. Der wegen Beihilfe an der Ermordung des Rentiers Sikora in Wien vom dortigen Schwurgericht zu mehrjähriger 'schwerer Kerkerstrafe verurtheilte Heinrich Klein hatte gegen seine Frau Franziska, die wegen des erwähnten Raubmordes zum Tode verurtheilt, später aber zu lebenslänglichem Kerker begnadigt worden war, die Ehescheidungsklage angestrengt. Nachdem diese Klage seinerzeit vom Langericht in Wien abgewiesen worden war, hatte sich das Oberlandesgericht mit dieser Sache in der Berufsinstanz zu beschäftigen. Der Gerichtshof gab der Berufung keine Folge und wies den Kläger kostenpflichtig ab mit der Begründung, daß nur ein schuldloser Gatte die Trennung der Ehe beanspruchen könne und auch nur dann, wenn er nach Kenntniß vom Ehetrennungsgründe, im vorliegenden Falle " Ehebruch, die Ehe nicht fortgesetzt hat. Ein geheimnißvolles Duell wurde während der Nacht auf der Place d'Enghien in Paris ausgefochten. In ''rasender Geschwindigkeit käm ein Automobil, in dem sich sechs Personen 'befanden, cmgesaust, . machte mitten auf dem Platz halt, und die Insassen stiegen aus. Zwei von ihnen nahmen mit gezückten Degen sofort Kampfesstellunq ein, und ein regulä;?es, höcbit erbittertes Duell begann. Nach wenigen Minuten bereits erlitt der . eine Gegner eine so schwere rerletzung an der Brust, daß er bewußtlos zusammenbrach. Unmittelbar darauf bestiegen die . fünf anderen Personen wieder das Automobil und fuhren,, ohne sich um den Verwundeten weiter zu bekümmern, in , schnellster Fahrt davon. Ein zufällig des Weges kommender Kaufmann war der einzige Zeuge dieses nächtlichen Duells. Er erstattete sofort Anzeige bei der Polizei, die den Verletzten in . ein Krankenyaus schaffen ließ, wo er bald darauf verstarb, ohne das Bewußtsein wieder erlangt zu haben.. Durch die Nachforschungen derPolizei wurde festgestellt, daß der Getödtete ein Ingenieur. war und sein Gegner ein Großindustrieller. Die beiden betrieben zusammen ein Geschäft, Und der Ingenieur soll mit der Frau seines Theilhabers in intimen Beziehungen gestanden haben. Pippo, der Feuerwehrhund'von Rom, ist selig entschlafen. Pippo. der in der Feuerwache in der Via Genova- Dienst that, war allen Besuchern Roms eine wohlbekannte Erscheinung. Der Rasse nach gehörte er zu denPudeln schäbigster Ordnung, seine Anlage bestimmte ihn jedoch zu etwas Höherem. Er gehörte eigentlich einer anderen Frau, war aber von frühester Jugend auf nicht mehr zu halten, sobald er eine Feuerwehruniform sah. Schließlich wurde er von seiner Eigenthümern den braven Pompiers der Stadt Rom zum Geschen! gemacht. Vom ersten Tage seiner lccitimen Anwesenheit in der Feuerwache faßte Pippo sein: Pflichten äußerst ernst auf. Sobald Alarm ertönte, rannte der Pudel laut blend von Bett 411 Bett und' beruhigte sich nicbt eber. als bis alle Mann auf ihrem Posten waren. Dann ging es in kurzem Trab hinter der .Dampfspritze nach der Brandstätte, wo er scharfe Wacht hielt. ' Wehe dem Unberufenen, der . sich " dem Schlauche zu nahen wagte . mit dumpfem Knurren sprang Pippo herben, und um die Hosen des Verwegenen war's geschehen! Selbst auf die- Leiter folgte der Hund seinen geliebten Spritzenleuten, ohne je den geringsten Unfall zu erleiden. Jetzt, ist er in hohem Alter und tief betrauert in jenes ferne Land hinübergegangen, wo' eS keine Hundefänger, doch die . listigsten Knochen gibt.

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Das Auftauchen eines Tigers im westlichen Kleinasien ist eine seltene und außergewöhnliche. Er scheinung. und doch ist der, griechische Einwohner Michal des Ortes Sokio im Wilajett Aidin kürzlich diesem Raubthier zum Opfer gefallen. Er bemerkte, als er zu 'seiner Feldarbeit ging, die Bestie in einem Hohlwege, und in der Annahme, einen Schakal vor sich zu haben, schoß er auf das Thier; aber zum Unglück, versagte das Gewehr',' und'' der' Tiger, der den Mann erst' jetzt bemerkte, stürzte sich sofort auf ihn. Ein Freund Michal'ö eilte diesem zu Hilfe und versetzte dem Thiere einen wuchtigen . Schlag mit seinem Fatagan über den Kopf. Obwohl etwas betäubt, griff der Tiger die beiden Männer von neuem wüthend an, warf sich zuerst auf Michal, diesen furchtbar zerfleischend, um alsdann den anderen Mann am Arme zu packen und -ihn entsetzlich zu verwunden. Hierauf floh die Bestie den Bergen zu und verschwand.- Michal wurde in das Hospital transportirt, erlag aber bald seinen furchtbaren Wunden; sein Gefährte liegt noch schwer darnieder. ' Eine arge Enttäuschung erfuhr kürzlich eine Ezpeditiott) die ausgesandt war, um einen Goldschatz zu heben. ' Am & November 1902 war an der Küste von NeuSeeland' : der Dampfer Elingamite" gescheitert, an dessen Bord sich eine Kiste, mit 17,300 Pfd. St. in Gold befand. Im vorigen Jahre nun wurde in Wellington eine Expedition auögerüstet, um den Schatz zu heben. Stürmisches Wetter verhinderte dies damals, es 'wurde aber festgestellt, daß die Goldkisten noch vorhanden waren. Man wartete also bis zum Sommer, und dann ging die Ezpediiion von neuem ab. Jetzt ist sie nach Wellington zurückgekehrt, - aber ohne den Schatz. Den haben inzwischen drei unternehmende Amerikaner gehoben. Vor einigen Wochen trafen sie auf einer Jacht in Auckland ein und rüsteten sie dort angeblich für Tiefseefischerei aus. Jetzt erfährt MQN, daß ihre Jacht wieder in Ausland liegt, daß sie selbst aber mit dem Dampfer nach San Francisco gefahren sind, unternxgS sehr vergnügt waren, viel Champagner 'tranken und geheimnißvolle Anspielungen über den Dampfer Elingamite" machten. Der Dampfer aber ist durch eine Ezplosion in. Stücke gerissen und die Goldlisten sind verschwunden. Seinembravenmannhaften Verhalten während des grausigen Slocum-Unglllcks in East River, in dessen Verlauf er neunzehn Menschenleben rettete, hat dieser Tage der Arbeiter Daniel Casey es zu danken, daß' ihn der Kadi deö Harlem Polizeigerichts, dem er unter der Anklage der Trunkenheit . vorgeführt wurde, freisprach. ' Der Probationsbcamte des Gerichts erkannte in Casey den Mann wieder, der sich an dem Tage des Leids so hervorragend be wahrt hatte, und unterrichtete des Richter davon.' Dieser ließ den Man mit einer kleinen Ermahnungsredt laufen.

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