Indiana Tribüne, Volume 29, Number 215, Indianapolis, Marion County, 4 May 1906 — Page 4

Jndtana Tribüne, Mal 1906

Jndiana Tribüne. HttauZsigebtu von dtt Vuttdttg E. ' Indianapolis, Ind.

gariy O. Thudin yrösideut. GeschäftSlocalt 0, 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269. llrtered at the Pott Office ot Indianapolis ai sccond clasa matter. Zwischen zwei Feuern. Die TelepioN'Sttuation ist in ein ernfteS Stadium getreten nnd es hat den Anschein, als ob der Bürger, gleich' viel mit flch die Sache drehen mag, in die Tasche wird greisen müssen, wenn die Stadt nicht mit aller Energie auf ihren Schein, d. h. den Vertrag mit der neuen Gesellschaft besteht. Die New Telephone-Gesellschaft der. ")an!i ihren Freibrief dem Umstände, daß sie sich zu niedrigeren Raten als die alte Telephone Gesellschaft berech, nete, verpflichtete. Die alte Telephon Gesellschaft .war im Besitz eines Freibriefes, der ihr er. möglichte die Bürgerschaft nach Belieben für ihren Dienst zu besteuern. Die Etablirung der neuen Telephon Gesellschaft sollte diesem Monopol eine Schranke setzen und die versprochene niedrigere Rate, welche die neue Tele. Phon Gesellschast sich einzusühren der pflichtete, war eine der Hauptbedingungen deS gewährten Freibriefes. ES war ein Konkurrenzunternehmen im engsten Sinne des Worte und die neue Gesellschaft übernahm außer der Verbilligung der Raten gewisse Pflich. ten. der Stadtverwaltung für kosten lose Leitung des Feueralarm Systems etc. sowie einer jährlichen Baarver gütung von $6000 jährlich sowie 82 zuschläglich für jedes Telephon über 6000 unter dieser Klausel zahlte die Telephon Gesellschaft letztes Jahr 812,. 000 an die Stadt. Ob die GeschäftZintereffen der Stadt durch die Etablirung der neuen Gesell schaft selbst Angesichts der verbilligten Raten viel gewannen, ist mehr als fraglich. ' Die Geschäftsleute' müßten freilich der alten Gesellschaft die hohe Rate von 872 jährlich zahlen, hatten dafür aber auch nur nöthig ein Tel? phon zu halten. Wohl sah sich die alte Gesellschaft durch die neue Konkurrenz gezwungen, ihre Raten zu ermäßigen, aber selbst mit dieser Ermäßigung kostete der Dienst, da die Geschäftsleute gezwungen waren, beide Fernsprecher zu halten etwa 895 jährlich, während man der alten Gesellschaft 872 bezahlte. Die neue Gesellschaft ersucht nun um Veränderung ihres Freibriefes dahin. daß ihr erlaubt wird, 854 per .Jahr für GefchäftLtelephone zu berechnen. wird dies gewährt, so würde dieser Dienst, da beide nöthig sind, sich auf 8103 per Jahr gegen 872 früher stellen. Auch wird eine erhöhte Rate für Pri vat.TelephonS verlangt. Für heute Abend ist von der neuen Telephon Gesellschaft eine Versamm lung ihrer. Kunden in derTomIlnson Halle einberufen worden, um die An gelegenheli zu besprechen. ES ist eine, gelinde ausgedrückt, starke Zumuthung einer Korporation an die Stadt, sie von einem angeblich unvortheilhaften Vertrag zu entbinden. umgekehrt wenn die Stadt eine der artige Zumuthung an eine Korporation richten würde, würde sie von derselben ausgelacht werden. Alles ruhig vrr und in Paris, besagen die heutigen Nachrichten. Als praktlsche .Wühler" verdienen die armenischen Revolutionäre die Palme. Sie haben wie Maulwürfe einen 700 Fuß langen Tunnel bis zum Arsenal gewühlt, um die .Besatzung zu überrumpeln und sich mit Waffen zu versehen. Sie wurden zufällig, als sie gerade ihre Arbeit vollendet hatten entdeckt und der kühne Plan wurde der eiteli. Man kann eS Witte nicht der Übeln, daß er des fortwährenden Kam VfeS mit der gofclique müde geworden ist. Er war nicht nur der Retter Ruß land'S als eS galt Frieden mit dem siegreichen Feinde zu schließen, sonder ihm dankt auch daS ZarenhauS seinen Bestand. Republiken mögen undankbar sein aber Autokratien kennen das Gefüh wirklicher DankeSVerpflichtung über Haupt nicht. Wir glauben bestimmt, daß der erzwungene Rücktritte Witte' sich bei der Regierung bitter fühlba machen wird.

Ob wohl die Inhaber des neuen BahnfreibriefeS zugeben würden, daß die ihnen geschenkten Privilegien nach Wunsch der Bürger verändert werden ? Wir bezweifeln'S. Die neue Telephon Gesellschaft aber verlangt nun gerade dies von der Bürgerschaft. Im Bulletin of the American Geographical Society" veröffentlicht Henry Cannett'vom BundeS.CensuS bureau eine Zusammenstellung der Bevölkerungszahlen von 14 verschie denen Staaten, in denen seit 1990 eine Volkszählung stattgefunden hat. In Michigan fand 19Q4 eine Zählung statt und in Florida, Iowa, KanfaS. Massachusetts, Minnesota, New Jer sey, New York, Nord'Dakota, Ore gon, Rhode Island, Süd'Dakota, Wisconsin und Wyoming in 1905. Die Liften von Florida und Oregon sind noch nicht abgeschlossen. Die anderen 12 Staaten zerfallen in vier Gruppen. Die Berichte von Massa. chusettö und Rhode Island spiegeln die BevölkerungSverhältnisse der sog. Neuengland Staaten, die von New York und New Jersey die der Mittel, ftaaten, Michigan, Wisconsin. Minne, sota, Iowa und KanfaS vertreten den am meisten bevölkerten Theil deS mitt

leren Westens, und Nord'Dakota, Süd. Dakota und Wyoming die noch unent wickelten Grenzftaaten. Massachusetts zeigt einen Zuwachs der Bevölkerung zwischen 1870 und 1880 von 22.4 Prozent, zwischen 1880 und 1890 von 25.6 Prozent und zwischen 1890 bis 1900 von 25.3 Prozent, dagegen zwischen 1900 und 1905 von nur 7 Prozent. Rhode Island hielt mit Massachusetts unge fähr gleichen Schritt mit 25 Prozent 8 1900, von da bis 1905 mit 14 Prozent. . Connecticut desgleichen, während die drei übrigen Neuengland. Staaten weniger als 10 Prozent pro Dekade zunahmen. Von den Mittelstaaten wuchs New Jersey schneller als New York oder Penr.sylvanien,v nämlich durchschnitt ich' um 27 Prozent, New York um 18.3 und Pennsylvanien um 21.4. New Jersey'S Ce-lsuö von 1905 zeigt 14 Prozent Zuwachs. In den Grenzftaaten sollte man eine bedeutende Steigerung der Bevölke rungSziffer erwarten. Aber Wyoming wuchs nia)t .schneller als New Bork oder New Jersey, und in den letzten fünf Jahren nur um 10 Prozent, Süd Dakota nur um 13 Prozent, weniger als Rhode Island oder New Jersey. Nord'Dakota dagegen brachte eö auf 37 Prozent und hat Aussicht, das füd liche .Dakota auSzuflechen. Süd Da kota hat jetzt 455.269 Einwohner und Nord'Dakota 437.070. Von den älteren westlichen Staaten machte Minnesota den größten Fort schritt. Dieser Staat hat drei große Städte und entwickelt neben der Land wirthschaft eine bedeutende Fabrik thätkgkeit. , . In 1880 zählte er blos 780,773, jetzt hat er 1.979.912 Ein wohner. Iowa, der typische Agricul turstaat, ohne große Städte und Fa briken. hat einen. Stillstand zu verzeich nen. In 1880 zählte eö 1.624.615 und heute nur 2.21.33721.493 we Niger als in 1900. Wisconsin und Michagan haben Iowa überflügelt. In 1904 hatte Michigan 2,530,016 gegen 2.210,387 in Iowa. Wiöcon sin zählte in 1880 300,000 Einwohner weniger als Iowa und jetzt 18,000 mehr. Mit ttansas, sieht es ziemlich bSS aus. Zwischen 1900 und 1905 hatte e$ einen Zuwachs von blos fünf Prozent. Drohbrief an den Mayor. Mayor Bookwalter erhielt einen Brief ohne Unterschrist, in welchen ihm aw gedroht wird, daß er in zwei oder dre Wochen erschossen werden wird. Augenscheinlich ist der Schreiber des Briefes nicht damit zufrieden, daß das jetzige Markthaus zu einer Stadthalle umgebaut werden soll, oder eö ist ein Händler, der irgend welcher krummer Manipulationen beim Erlangen von VerkaufSgänden im Markthause halber von letzterem ausgeschlossen werden soll Der Brief scheint von einem Italiener geschrieben zu sein. Jedenfalls ist der Mayor über di alberne Drohung nicht im Geringsten beunruhigt. H a m m o n d. 3. Mai. Der Zlm mermann Charles Buttersield verlor seinm Halt auf einem 20 Fuß hohen Gerüst und fiel zur Erde. Durch den Fall wurden beide Arme und das Rück grat gebrochen. Der Verunglückte starb auf dem Wege zum Hospital. '

Aus den Gerichten.

Kriminalgericht. Im Kriminalgericht' kam gestern der Fall von Henry Arzman und Frau zur Verhandlung, welche angeklagt worden sind, berauschende Getränke ohne Li cenz verkauft zu haben. Frau Arz. mann bekannte sich schuldig. Henry Arz man wurde verhört und der Fall wurde den Geschworenen zur Enljqeldung übergeben. Klage aus Einsetzung eines Ver valters. JameS Everitt verklagte William H. Everitt auf Einsetzung eines Verwal erS und Bezahlung von $10,000. Am 27. Januar 1906 associrten sich der Kläger und der Verklagte in einem Samengeschäft. Der Kläger steckte eine größere Summe Geldes in das Ge chäst. Kurze Zeit nachher verschwand der Verklagte ohne Wissen deS Klägers und ließ denselben in der Blüthezeit deS Geschäfts allein zurück, wodurch oem Geschäft ein großer Schaden zugefügt, wurde. Derselbe fordert die Einsetzung eines Verwalters, dem die Führung des Geschäfte überwiesen werden soll und der Bezahlung der oben erwähnten Summe. Klage aus Unterhalt. Katie Taylor strengte gegen ihren Gatten Charles Taylor eine Klage auf Unterhalt an. Die Ehe wurde am 7. Mai 1893 geschlossen und die Eheleute ebten bis zum 1. August 1905 als Mann und Frau zusammen. Der Ehe st ein Kind entsprossen. Böswilliges Verlassen von Seiten des ManneS soll der (Stund der Klage sein. Sie fordert $10 per Woche für ihren und den Un erhalt deS KindeS und die Bezahlung von $50 Advokatengcbühren. Scheidungsklagen. Phoebe Eix verklagte ihren Gatten Harry Eix auf, Scheidung. Die Ehe wurde am 16. April 1904 geschlossen und die Verehelichten lebten bis zum 4. April 1906 als Mann und Frau zu ammen. Ehebruch und der Sucht nach Morphium und Opium soll , der Grund der Klage sein. Sie fordert hren Mädchennamen Phoebe Booth wieder führen zu dürfen. Alice N. Dickison strengte gegen ihre? Gatten Charles P. Dickison eine Klage auf Scheidung an. Der Ehebund wurde am 6. März 1895 geschlossen und die Eheleute lebten bis zum 2. Mai 1906 als Mann und Frau zusammen. Dieser Ehe find zwei Kinder entsprossen Trunkenheit und grausame Behang lung soll der Grund der Klage sein. Sie fordert die Obhut der Kinder, Unterhalt und Alimente, deren Höhe das Gericht bestimmen soll und die Be zahlung der Gerichtöloften. Miriam Gerhardt verklagte ihren Gatten Christian A. Gerhardt auf Scheidung. Die Ehe wurde am 23. Mai 1891 geschlossen und die Verehe lichten lebten bis zum 15. April 1903 als Mann und Frau zusammen. Der Ehe ist ein Kind entsprossen. Grau. same Behandlung und Trunksucht von Seiten deS Mannes soll der Grund der Klage sein. Sie fordert die Obhut des Kindes, $5 pro Woche für ihren und den Unterhalt deS Knaben und die Bezahlung von $25 Advokatengebüh. ren. Schadenersatzklage. Henry P. HaaS strengte gegen die Indianapolis Horfe Cale Company, Albert D. Hughes und I. B. Chanaler eine 'Klage auf $2000 Schadenersatz an. Im Februar IM laufte der Kläger von der oben erwähnten Firma ein Rennpserd für N600, welches ein anerkannt gutes Thier sein sollte. Nach einiger Zeit stellte eS sich heraus, daß das Pferd nicht so viel werth war, wo durch der Kläger einen Schaden von der oben angegebenen Summe erlitten hat. Hauswirthschaftlicheö Museum. In Siriin ist dieser Tag! daZ Hausivirthschaftlich: Museum des Lcticreins" ema;weibt worden. Das für iefce .Hausfrau interessante Museum enthält in Lehrmitteln und Modellen alleZ Wissenswerthe über den Körpe? deZ Menschen, eine Hilfeleistung, ftlei dung und Gebrauchgegenstände. Heiz und Bzleucht.ingsmittel, Desinfektion Nahrunasmittelproien und deren chemische Bestandtheil?, Gewürze, Säug linaSernährung, Kochgeschirr. Eeräthe Putzmittel u. s. w. Hübsch gesagt. (Aus einem No man) . . . Wenn man eintrat, fiel Eb nein zuerst der große Kronleuchter in's Aug.

ZUariuc-Mggm.

Ihre Herstellung im Brooklyner Bun-dcss-chiffsbauhosc. verschiedene Flagge und ihr Zwek-e, schickte Näherinnen und Stickerinnen-Prü-fung deS FlaggentucheS-Tie Präsidenten' flagge Flaggenausrüstungskosten. Eines der interessantesten und dabei in der Außenwelt am wenigsten bekannten Departements des Ver. Staa-ten-Schiffsbauhofes in Brooklyn, N. Y.. ist die Abtheilung für die Herfiellung von Marineflaggen. Zur Flaggenvcrsorgung der Hunderte von Bundes-Kiiegsfahrzeugcn. vom großen Schlachtschiffe herab bis zur kleinen Barkasse, sind viele Tausende von diesen Gegenständen nöthiz. Alle drei Jahre ist das einzelne KriegsscdlN zum Empsanae neuer ftlaaaen berechtigt. Es muß ausgestattet sein mit Flaggen für alle ceremoniellen und ttmellen Gelegenheiten, für Salutlrungs- und 'Signalzwecke, sowohl in heimischen als in fremden Gewässern. Mit der vollständigen vorgeschriebenen Ausrüstung von Flaggen an Bord ist das Schlss vorbereitet, der navalen Etikette gegenüber den hohen Marinelsnz'.eren von irgend einer Nation, die an Bord des Fahrzeuges kommen sollten oder m deren heimischen Gewässern das Fahrzeug kreuzt, zu aenüaen. Die Zahl der von dem Schiffe mitgeführten Flaggen fremder Nationen betragt allein 43. Sie sind ie 25 Ruft lana und 13 Fuß breit. Manche dieser Flaggen zeigen Thieraestalten. andere Landschaftsbilder oder kuriose Entwurse. Diese Flaggen sind schwer herzustellen und erfordern für ihre Anfertigung eine erstaunlich lange Zeit. Vcsonders schwierig und mühsam ist du Herstellung der besonderen und oft verwickelten Emoelme, mit denen manche Flaggen ausgestattet sind. Diese Zeichen und mittelst andstickerel auszuführen. Kein Wunder, baft in dem FlaaaenDepartement des Brooklyner Schiffsbauhoses mit dem Zuschneiden des Flaggentuches, dem Nähen der Flaggen und deren Fertiastelluna jahraus jahrein nahezu ein halbes Hundert ge-schickte-Nayermnen und etliche Manner beschäftigt sind. Das Flaggentuch wird von Lowell. Mass.. liefert. Be vor es zur Verarbeitung gelangt, wird eine Probe des Tuches an einem Tage mit Seife und frischem Wasser und am nächsten Tage mit' Salzwasser gewasehen. Alsdann fetzt man das Tuchstück zehn Tage lang dem Wetter aus; 30 Stunden hiervon muß es in der strahlenden Sonne lieaen. Dieser Vrozeß wird vorgenommen, um zu prüfen. od das Tuch seine Farbe -behalt und nicht bleicht. Ein weiteres Verfahren wird zur.Vrüfunci der Haltbarkeit des Tuches ausgeführt. Man bringt einen zwei Zoll breiten Streifen in eme Maschine. wo er einer Zugkraft von 65 Pfund widerstehen muh. während zwei Zoll des Einschußstoffes eine Zugkraft von 4t Pfund auszuhalten haben. Das Nähen der Flaggen geschieht heute mittelst Nahmaschinen, die durch Eleltrizität betrieben werden. Das arokte in der Flaaaemabrik des Brooklvner SÄiffsbauhofes erzeugte Produkt ist die Ver. StaatenFlagge Nr. 1. Sie ist 36 Fuß lang und 19 Fufe breit. Viel Arbeit erfordcrt die Anfertigung einer Präsidentenflagge. Diese Flaaae zeiat auf blauem Grunde in der Mitte das Wappen der Ver. Staaten. Der Adler rn Lebens größe, mit feinen ausgespreiteten Flüaeln. und andere Embleme werden in Handstickereien aus Seide ausgeführt. und die Arbeit erfordert von Selten der betreffenden Arbeiterin groe AuZdauer und bedeutende Fertiakeit. ?lm Durchschnitt nimmt sie ein.en" Monat in c ÄNipruaz. )ic Prauoemenslagge roirn in zwei verschiedenen Großen hergestellt: die aröft.ere Nlaaae hat eine Länge von 14 Fuß und eine Breite von ll) Fun. wahrend die kleinere 5 Futz lang und 3 Fuk breit ist. Einen Veariff von - dem Umfanae vieler Flaagenmdustrie empfangt man wenn man eriakrt. dak die Iakl der m dem Brooklyner Departement jüngst hin vollendeten verschiedenen Flaggen für das neue Schlachtschiff Eonnecticut" nicht weniger als 250 beträgt. Sie bilden einen kaufen, der bis mx Sckulterhöhe eines Mannes reicht und 15 Fuß lang ist. Die Flaggenausrüstung für zeoes Schiff lostet Onlel &am $25UU. AeuersickereBäume. Die riest-en, Tausende von Jahren alten K, tm - keq-.'Zlas in Kaltformen havsn iq rn: Seilte crbalten. irttl fie ton t'ntr allster ordentlich dicken Rinde umc?ben sind. Im Lauft der Jahrhunderte hat -:var von 3dt zu Seit ein Waldbra das Gebiet dieser Niesenbäun-e heimge'-cht uno alles vernichtet, nur die Scquoia nicht, deren dicke Rind: dabei höchsten weniae 5Zoll tief verkoblt wurde. Dann aber bildete diese eine für du Flammen undurckdrinalicke .Süße, weil 'die ver kohlte Schicht durch ihre mangelnde Wärmeleitungsfähigkeit das Innere der Baume schützte. Ein petrifizirtes Mens ch e n a u g t in Goldfassung irägt ein Mann in Liverpool. England, als Busennadel. Der Eigenthümer dieses inzigartigen Schmuckstückes fand das versteinerte Auge auf einet Forfchungs reise in Peru.

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