Indiana Tribüne, Volume 29, Number 209, Indianapolis, Marion County, 27 April 1906 — Page 4
Jndtana Trwüne, 27. April iv.
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. ndiana Tribüne. Heranlgegedenvo et Outmbctg Indianapolis, Ind. Harry O. Thudin Präsident. SeschSftSlocalt ilo. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269.
Entered t the Pott Office ol Indi&napoli ät tccond c!at matter. Die Bahnraten-Vorlage. Senator La Follette von Wisconsin hat in seiner Jungfernrede über die Bahnratenbill den Nagel auf den Kopf getroffen. Hauptsächlich als er er roühnl?, daß die bestgemeinten Vor lagen, ehe sie zur Annahme gelangen, durch die Hände so vieler ttorporationZ Anwälte gehen, daß sie völlig versah ren find. Die Erfahrung zeigt immer wieder. daß befonoerö Vorlagen, die zum Schutz der öffentlichen Interessen für Beschränkung deö TruftübermuthS pasfirt wurden, im Wortlaut derartig verzwickt wurden, daß sie, wenn vor die Gerichte gebracht, lange Prozesse, die sämmtlich im Sande verliefen, her beiführten. Mofaiföe Einfachheit sollte auch jetzt unsere Gesetzgeber leiten. Wenn man auch vielleicht unsere Gesetze ggen Korporationen nicht gar so einfach abfassen kann wie Du sollst nicht stehlen- oder ES soll Dich nicht gelüsten nach Tei neS Nächsten Gut", so sollte man doch versuchen, diesem Prinzip etwas näher zu treten. Das gilt nicht nur von nationalen sondern auch von den ftaatlichen und städtischen Gesetzen. Die einzigen Gesetze, die irgendwie be stimmte Wirksarskeit haben, sind die welche beabsichtigen, die persönliche Freiheit der Bürger einzuschränken. JedeS Amendement oder jede Verklause lirung dieser Gesetze dient denselben mehr Wucht zu geben, während alle die Anhängsel zu den AntiCorporationS Gesetzen, die anscheinend die Bürger gegen AuZbeuterei beschützen sollen, nur dazu dienen, die Wirksamkeit derselben abzuschwächen. Wenn La Follette die Hepdurn Bahnraten'Bill als völlig zweckverfehlt hinstellt, so kann man ihm nur Recht geben. Wir find gewöhnt, alle Hep burn'schen Vorlagen als Danaergaben zu betrachten und zwar durch gründ liche Erfahrung. Daß die Hepburn Bahnvorlage da her auch uns mit Mißtrauen erfüllt, ist fraglos. Seine Liebedienerei den Temperenzlern gegenüber läßt den Gedanken nicht einschlafen, daß er auch den Corporationen dient. Der Verlauf des Fleifchtrustprozeffes in Chicago zeigte ja klar und deutlich, was zu erwarten ist, wenn den Gerich ten die Entscheidung vorbehalten bleibt. Der zwischenstaatlichen HandelSkom Mission muß eS überlassen bleiben, eine vernünftige Frachtrate zu bestimmen, sonst ist daS Gesetz von vornherein ab solut nichts werth und die Existenz der Kommission überhaupt nicht noth wendig. Senator La Follette hat dem Lande einen großen Dienst erwiesen, kann sich deshalb wohl über den Groll seiner Kollegen im Senat hinwegsetzen. ' Auch die Kroaten zufrieden Nun ist auch die politische Jndivi dualität Kroatiens durch den Ausgleich mit Ungarn, den der Sieg der Koali tion mit sich brachte, anerkannt.. Die kroatische Sprache wird nicht mehr flies mütterlich behandelt, sondern erhält Gleichberechtigung bei gemeinsamen Aemtern. Nach einem sünsvierteljührigen Kam pfe ist kürzlich endlich Verständigung zwischen der ungarischen Krone und der ParlamentZmehrheit erfolgt. In der Frage, die den Hauptgegmstand deö Streites bildete, in der Armeefrage, hat die Volksvertretung dem Willen des greisen Herrschers nachgeben müssen. Andererseits aber hat sie den Triumph davongetragen, daß in dem neuen Mi nifterium sich einige Männer befinden. deren Endziel die LoSlösung Ungarns von der HabSburgischen Monarchie ist. ES wird abzuwarten sein, ob dieser Er folg der radikalen Richtung ein nur Äußerlicher oder ob er ein wahrer Er folg sein wird. Er würde nur äußer lich sein, wenn die Minister, was in der Geschichte nicht eben etwas seltenes ist man denke beispielsweise an Mlllerand in Frankreich, durch ihre neue Würde zu minder radikalen Anschauungen ge bracht würden. Aber selbst wenn dies
nicht gesagt, daß nunmehr die radikale Tendenz obsiegen müßte. In dieser Hinficht ist das Ergebniß der Wahl von großer Bedeutung. ES scheint unS indessen wohl mög lich, daß der Verlauf der letzten Krisis die Wählerschaft zu größerer
Besonnenöeit gebracht hat und daß die ParlamentZwahlmehrheit nun minder kampflustig sein wird, als das Parla ment von 1905. Wie eL auch immer kommen v öze. so ist eS jedenfalls von Bedeutung, daß zum wenigsten für den Augenblick der Friede hergestellt ist und daß das Land wieder aufathmen kann. Die unauf. hörlichen Krisen der letzten Jahrzehnte haben die österreichische und ungarische ReichShälste politisch und wirthschaft lich arg geschädigt. Vielleicht kommt daS Volk in der Ruhepause zur Besinnung und zu der Ueberzeugung, daß die vor handenen Streitpunkte der Opfer, die sie auferlegen, nicht werth sind. Selbst schaurige Ansnahmefälle wie das Erdbeben in San Francisco scheuen sich die . Temperenzfanatiker nicht auszubeuten. Bekanntlich war während der dortigen Schreckenswoche der AuSfchank geistiger Getränke obrig keitlich verböten worden. Nun meinen die Fanatiker, wenn eS eine Woche so ging, so kann eS ja immer so bleiben. Sie kennen eben die Geschichte von dem wechselnden Mond nicht. Man kann sich nicht darüber tau schen, daß die Sachlage in Frankreich viel ernster ist als sie an der Oberflüche erscheint. Lange Ruheperioden hat eS ja selten in Frankreich gegeben und man ist gewöhnt, daß sich dort die größten politischen Umwälzungen über Nacht vollziehen. . . DaS gewaltsame Vorgehen in der Jnventuraufnahme des katholischen Kircheneigenthums hat viel böses Blut gemacht und man geht wohl kaum fehl, wenn man einen großen Theil der stattgehabten Arbeiterunruhen auf die dadurch hervorgerufene Bitterkeit zurück führt. Die französische Arbeiterschaft ist nur im geringen Verhältniß frei finnig. Ihr gelten die frommen Brüder und Schwesterngemeinschaften immer noch als Trost und Hilse spendende Freunde. Dies trifft hauptsächlich in Arondisse mentS zu, in denen die Kohlengräber geweMaften, 'mächtig find. ES ift selbstverständlich, daß die gegen die Re gierung wühlenden Agitatoren fich diese Sachlage zu Nutzen machen und eifrig die Flamme der Unzufriedenheit schü ren. Viel braucht es nicht, um die leicht erregbaren französischen Arbeiter zu entflammen, das hat die Geschichte uns häufig genug bewiesen. ' Alexander Kielland, der große nor wegische Schriststeller, der am 9. April in ,Chrlftiania starb, war vielleicht noch gefeierter im Auslande als in Norwegen selbst, j; Von Hause aus Jurist, besann fich Kielland nach seinem literarischen Jahr zehnt (1880 1890) auf seinen ur sprünglichen Beruf und suchte eine Staatöanftellung. Da er aus ange sehener Familie und überdies eine Be rühmtheit war, so kam man ihm gern entgegen, machte ihn zuerst zum Bür germeister seiner Vaterstadt Stavanger und Übergab ihm einige Jahre später sogar den fettesten Posten in Norwegen, den eines StlftSamtmanneS in Nord BergenhuS. Als solcher refidirte er in dem kleinen, aber grandios gelegenen und im Sommer von Tausenden von Touristen besuchten Städtchen Molde. Als er hier sein Amt antrat, führten ihn seine neuen Untergebenen umher und zeigtm ihm auch das mit Akten repsfitoren angefüllte Archiv. ES war ein schönes Zimmer, und Kielland fragte: .WaS ist das? .Die Archiv. alten, Herr StiftSamtmann." Das muß heraus, hier will ich Blumen, Rosen haben," erklärte ttkelland. Er war eine durch und durch ästhetische Natur und zog die Rosen den Akten vor. Als Beamter hat er fich nie über Gebühr angestrengt und nie ein Hehl daraus gemächt, wie langweilig ihm im Grunde die ganze Sache sei. Wenn unter seinem Vorsitze Berathungen ftattsanden, so pflegte er üm Rednern das Wort mit der drastischen Auffor derung zu ertheilen: .Nun geh Du Io3!" Alles in allem genommm. war er wohl kein Genie, aber , immer doch einer der interessantesten - Charakter köpfe der modernen norwegischen Lite ratur. Geo.A.Nemmetler,224 Nord Pine Str. DunIleS und helle S Capi
Neuer Clloch Ardm.
Tragisches Ende elneS treuloskn Ehemannes i Laris. In Paris ereignete sich jüngst ein: Tragödie, die mit dem traurigen Motiv von Tennysons berühmtem Gedichte .EnoÄ Arden" viel Ähnlichkeit hat. Vor drei Jahren war ein gewisser Jacques Vrisset mit einer Varietesängerin nach Belgien entflohen; er hatte seine Frau und zwei Kinder mittellos " v rr vi- r.: zuruagelai,en unv $ouu, r i r - . V- ' 1 ! 1 . . v . Viroengeoer gryorieil, muyuiummcu. Vor emem Jahr etwa erfuhr nun seine Krau aus glaubwürdiger Quelle, daß ihr Mann an der belgischen Grenze in der Nahe von Lille mu durchschnittener Kehle todt aufgefunden worden sei. ja sogar seine Papiere und sein Paß wurden ihr eingehändigt. Bald danach hielt ein Nachbar, Courty, der die brave Frau schon lange m sem Herz geschlossen hatte, um sie an, die beiden heiratheten sich und lebten glücklich miteinander. Als jungst Courty ausgegangen war, klopfte es an die Thür des Hauses, und als Frau Courty öffnete, stand ein hagerer blasser Mann mit fast weißen Haaren vor ihr. Er siel be, ihrem Anblick vor ihr nieder und bat sie mit zitternder Stimme um Verzeihung. Da sie ihn erschreckt fragte, was er wolle, brachte er mit mühsamer Stimme hervor, daß er ihr Mann sei. Dann erzahlte er ihr von dem Unglück, das ihn nach semer Flucht getroffen habe, wie er von dem Weibe, dem er gefolgt'. gepeinigt, später von Dieben ausgeraubt worden sei. Er befand sich in btt höchsten Noth und hatte seit zwei Tagen nichts gegessen. Die Frau, von Mitleid überwältigt. nahm ihn herein, setzte ihm zunächst etwas zum Essen vor und begann dann auch von ihrem Leben zu berichten. Sie erzählte von der Nachricht semes Todes und dann auch von ihrer Wiederverheirathung. Bei diesen Worten zuckte Bnsset krampfhaft zusammen und stürzte wie vom Blitz getroffen zu ihren Fußen. Er war todt. Nach der Beerdigung ihres ersten Gatten hat sich Frau Courty mit ihrem zweiten Manne noch einmal trauen lassen. Von gräßlichem Verdacht befreit. Vor 1 Jahren ging durch die Zeitungen die Nachricht von dem Verschwinden der zwölfjährigen Tochter eines Schlächtermeisters in Oberschlesien. Der Volksmund brachte damals das Gerücht auf, der Vater habe sein Kind ermordet und in die Wurst gehackt. Der Fleischer verlor seine Eri? stenz und wurde auch in Untersuchung gezogen, die jedoch ergebnißlos verlief. Nun war aus dem Groß-Rosener Rettungshause vor kurzem ein Mäd-, chen entlaufen, und ein Gendarm tn Oberschlesien griff ein vagabondirendes Madchen aus m der Memung, es sei das entlaufene. In Grotz-Rosen stellte sich das als Irrthum heraus, man be-. hielt das Mädchen aber dennoch in Fürsorge. Das Mädchen behauptete,, keine Eltern mehr zu besitzen und gab einen falschen Namen an. Bei den fortgesetzten Nachforschung gen nach seiner Herkunft erinnerte man
sich der Angelegenheit des, Schlächtermeisters in Oberschlesien. Man ließ ihn nach Groß-Rosen kommen. Er mußte sich im Zimmer verstecken, während man .das Mädchen nochmals einem Verhör unterzog. Es blieb dabei, keine Eltern zu haben und behauptete sogar, hinter dem Sarge des Vaters hergegangen zu sein. Nun for-. derte man das Mädchen auf, sich einmal umzudrehen, ob es den Mann kenne, der im Winkel stehe. Schluchzend gestand es nun, daß der Mann sein Vater sei. Dser konnte sich kaum fassen vor Freude darüber, daß der Verdacht des Mordes nun von ihm genommen. Das völlig verwahrloste Mädchen, das Monate in keine Schule gekommen' war und die ganze Zeit vagabondirt ' hatte, wurde der Fürsorgeanstalt überwiesen. Gestörte Hochzeitsreise. Kürzlich kam ein Geschäftsmann aus der Gegend von Augsburg mit seiner jungen" Frau nach München, um dort die Hochzeitsreise zu beschließen. Während er am ersten Tae in dem Gasthof. wo sie sich einlogirt hatten, sitzen blieb, begab sie sich in ein nqhegelegenes Waarenbaus, um einige kleine Einkäufe zu machen. Dem jungen Ehemann währte die Abwesenheit schon etwas zu lange, doch dachte er an nichts Schlimmes, als er plötzlich an's TelePhon gerufen wurde. Zu seinem nicht geringen Erstaunen wurde ihm telephonisch von der Polizeihauptwache aus mitgetheilt, daß seine Gattin wegen Diebstahls in dem Waarenhaus verhaftet worden sei! Thatsächlich hatte die Unbesonnene ein Anhängsel und einen Damenring im Werthe von insgesammt etwa $1.40 entwendet. Die Frau wurde wegen des Diebstahls zu drei Tagen Gefängniß verurtheilt. Glänzende Robbensais o n. Nach einer Meldung des Robbenfängerdamvfers Bloodhound.- - der jüngst mit 18.000 Robbenfellen an Bord nach St. Johns, N. F., zurückkehrte, ist die unlängst zwischen de Eisflötzen auf der Hohe von Labrador begonnene Robbensaison die beste seit 10 Jahren. Alle Anzeichen deuten auf einen rekordbrechenden Fang hin. FineSchule für weib. liche Chemiker ist in Dessau, Anhalt, eröffnet worden. - i . i ' i-i. T;'"7' - "' . :
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2ie eseUschast sür rsgclschutz" in Sng. land und ihre edlen Vestrebunge. Die heutige Mode bereitet allen Freunden der gefiederten Welt wieder lebhafte ' Sorge, da die Vogelfedern immer mehr und immer mannigfache: in ihr Verwendung finden. Man braucht die Federn nicht nur zur Garnirung von Hüten und Toques, sondern trägt sie sogar auf dem Haar zur Vesellschaftstoilette. Die Nachfrage nach Vogelfedern ist jetzt eine ganz enorme. So brachte kürzlich eine Federauktion in London nicht weniger als 8503 Paradiesvögel zur Versteigerung, die fast alle ihren-Käufer fern den, ebenso wie 327 Pack Federn vom Flußadler, von denen 165 aus Ostindien stammten. Verschiedene Vogelarten sind daher in Gefahr gerathen, ganz ausgerottet zu werden. In Florida gibt es fast gar keine weißen Reiher mehr, und wenn das Eintreten der amerikanischen Audubon-Gesell-schaft für diesen Vogel nicht von Erfolg begleitet ist, so wird er in kurzer Zeit zweifellos völlig aussterben. Diesen Zuständen sucht nun in England die Königliche Gesellschaft für Vogelschütz" ein Ende zu bereiten, und sie hatte die Genugthuung, in der Königin Alexandra eine einflußreiche Helferin zu besitzen. Die Gesellschaft bemüht., sich besonders, die kleinen weißen Reiher,, di: Paradiesvögel und die Leierschwänzc. die in erschreckendem Maße der Eitelkeit der Damen zum Opfer fallen, vor dem völligen Untergange zu schützen.' Die weiblichen Mitglieder des Vereins, darunter die angesehensten Angehörigen der englischen Gesellschaft, haben die Verpflichtung auf sich genommen, nur Straußenfedern und Federn von solchen Vögeln, die zu Nahrungszwecken" getödtet werden, zu tragen. Viel verspricht man sich auch von der neuen Liga für Vogelschutz in Frankreich, die die Bestrebungen der englischen Gesellschaft nach besten Kräften unterstützt. Zweimal unschuldig verurthcilt. Das Schwurgericht in Dortmund, Westfalen, hat jüngst im Wiederaufnahmeverfahren gegen den Ackerknecht Heinrich Quast aus Hamm, der beschuldigt war, im Jahre 1903 in Werl einen Korbhändler überfallen und beraubt zu haben, den Angeklagten freigesprochen. . Quast wurde bereits im Jahre 1903 wegen dieser That zu sechs Jahren Zuchthaus verurtheilt. Das Reichsge, richt hob das Urtheil auf und wies die Sache an das Schwurgericht zurück, das, da keine günstigeren Feststellungen getroffen werden konnten, den Angeklagten abermals zu sechs Jahren Zuchthaus verurtheilte. Ein Gesuch um' Wiederaufnahme des Verfahrens .wurde zunächst abgelehnt, dann gelang es dem Angeklagten, neue entlastende Momente herbeizuschaffen, so daß einem erneuten Antrage auf Wiederaufnähme des Verfahrens stattgegeben werden mußte. In der jüngsten VerHandlung gelang es Quast, seine Unschuld in vollem Umfange nachzuweisen. Die Beweisaufnahme ergab, daß zwei andere Personen den Ueberfall ausgeführt haben müssen. , Die Zeugen, auf Grund deren Aussagen dieser Thatbestand festgestellt wurde, haben sich erst lange Zeit später gemeldet, weil sie keine Laufereien" haben wollten. Quast hat von der Strafe schon etwa drei Jahre Zuchthaus verbüßt. Chirurgische Erfahrungen im Kriege Dr. Schäfer in Berlin, welcher dem russischen Haupquartier attachirt war. führte jüngst in einem Vortrage aus, daß er nach der Schlacht von Mulden über 7000 Verwundete untersucht habe. Der Prozentsatz derjenigen, welche an Gewehrkugelwunden gestorben, sei sehr klein gewesen, und ein überraschend großer Theil der Verwundeten sei binnen kurzer Frist wieder zum aktiven Dienst tauglich gewesen. Drei Monate nach der Schlacht von Mulden sei die Hälfte der Verwundeten des. Armeekorps. bei dem sich Dr. Schäfer befand geheilt gewesen. Der Prozentsätze sei in manchen Regimentern auf 70 Prozent gestiegen. "Die Resultate seien so erstaunlich gewesen, daß ein russischer Divisions-Gencräl versucht habe, .weitere Erhebungen zu vereiteln, indem er erklärte, die ganze Welt werde lachen, wenn es ruchbar werde, daß die Japaner die Russen mit einem solch' erbarmlichen Gewehr besiegt hätten. Beerdigung mit Hind e r n i s s e n. Wie beschwerlich eine Beerdigung von einer Hallig aus zur Win'crszeit ist. zeigt die Bestattung der Leiche des Landmanns Koch von Hat-tersbüll-Hallig, Schleswig. Um die Leiche auf dem Kirchhofe des zugehörisien Kirchspiels Neukirchen bei To"dern beerdigen zu können, mußte der Org zuerst in ein Boot getragen, dann mit diesem weiterbesördert werden bis zu einem Stück festen Landes. Nachdem er über dieses hinüber getragen, ging hie Beförderung nochmals eine Strecke im Boote von statten, bis endlich vom Strande aus der Weg zur letzten Ruhestätte auf einem Wagen zurückgelegt
werden konnte. . , I ei d er'V e r a uögabung von falsche nGoldmünz e n sind mehrere Japaner in Tacoma, Wash.. abgefaßt worden. Die Formen und Batterien waren in Hiro shimi, Japan, angefertigt. worden. i 1 .
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