Indiana Tribüne, Volume 29, Number 208, Indianapolis, Marion County, 26 April 1906 — Page 6

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Europäische Nachrichten. Württemberg. Stuttgart. Der Direktor im Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten Staatsrath Freiherr von König-Warkhausen, ist gestorben. Zu Ehren des 60. Geburtstags des Garteninspektors N. Gaucher fand in dessen Villa beim Schönblick eine Feier statt, zu der zahlreiche Freunde des -in Obstzüchterkreisen wohlbe-f.irmfon-Jubilars slck einaefunden hatten. In einem Lehrsaal seiner ' r Ti"ri. ? . ...IX l Baumschule war für waK eine xciu,c Tafel gedeckt. Altensteig. Kürzlich feierte der älteste Bürqer unserer Stadt, Ka- ' - - srt ii. rn minfegermeister a. Ä. aonueo eutrlspacher hier in- außergewöhnlicher Rüstigkeit und Gesundheit seinen 90. Geburtstag. siiinslh. C5rn mehrfacher Mil lionär und Käsercibesitzer, der 72jä rige Jakob Preßmers von hier, begab sich , aus. einer Wirthschaft auf den Heimweg.' Hierbei muß er vom Wege öeratken und in den Ortsbach aestürzt M, woselbst seine Leiche später gefunoen wuroe. as ririnien Preßmers ist deshalb so unbegreiflich, da der Ortsbach ganz sticht ist. Heilbronn. Der Amtsdiener des Tiefbauamts. M. Hinzmann, der sich Nachlässigkeiten im Dienst hatte zu Schulden kommen lassen, sodaß er den Verlust seines Postens befürchten mußte, verletzte sich durch einen Schuß rn die Brust, so daß er ins Krankenhaus überführt werden mußte. L a u t e r b a ch. Kürzlich beaina die Hebamme Pauline Äberle unter zahlreicher Betheiligung, namentlich seitens der hiesigen Frauenwelt, die Feier ihres 26jährigen Dienstjubiläums. Mietinaen. Ein 15 Jahre al ter Bursche, Namens Kühner, der hier bei dem Weiherbauern Wengcr im Diensie stand, wollte von der unteren Schichte eines großen Haufens Kohlrabi eine Anzahl wegnehmen. Der Saufen stürzte ein und bearub den Kühner, der darin erstickte. 'Maden. Karlsruhe. Generalmajor von Hoffmeister, der popusäre Ehinakrieaer. bat sein Abschiedsgesuch einaereicht und genehmigt erhalten. Der verdkute Offizier, über dessen frühen Weggang man hier wohl sehr erstaunt ist' wird sich in Heidelberg niederlassen. woselbst er die herrliche Villa des Staatsanwalts Seebold gekauft hat. - A cy e r n. Ertränkt hat Ncy v:e in den .70er Jahren siehende Wittwe Bernhard Haaser aus unbekanntem Grunde. Geroldsau. Erbänat bat sich die Weißnäherin Frau Kölmel, Wittwe. Der Grund zum Selbstmord ist unbekannt. Heidelberq. Hofdiakonus Dr. Otto Trommel, der eine Verufuna nach Meiningen ablehnte, wurde zum Hospredlger ernannt. Er ist ern Neste des Berliner Hofpredigers Frommel. K i r ch y e i m. Hier hat sich der 13 Jahre alte Michael Heck erhängt. Lichtenthal. Vor Kurzem ist der seit 1879 emeritirte Straßburger Professor Dr. Eduard Böhmer, Vertreter der neuen Philologie, gestorben. Mannheim. Vor Kurzem hat sich der ledige 27 Jahre alte Friseur Otto Knecht aus Neustadt a. H. in seiner Wohnung Beilstraße 18 hier aus Lebensuberdruß mittelst einer Sublimatlösuna vergiftet und bald darauf im Allgemeinen Kranicnyaule yler an oen folgen olejer ' c i , . . Vergiftung gestorben. Rheinhausen. . Hier fiel das vierjährige Söhnchen des Fabrikarbeiters Hutting in einen Behälter heißen Wassers und erlitt tödtliche VerletZungen. St aussen. Der Dienstknecht Josef Müller von Sevvenbeim hatte im Dickrübenloch zu thun. Plötzlich löste sich ein Theil der Decke. Müller wurde verschüttet und konnte nur als Leiche hervorgezogen werden. "Fttzeinpfnrz. Freinsbeim. Kürzlich wollti die .Wittwe Kath. Kitsch hier Heu von der Obertenne berabwerfen. fiel dabei aber so unglücklich von der Tenne, daß sie außer einem Beinbruch sich noch schwere innere Verletzungen zuzog. Kaiserslautern. Durch einen Sturz von einer Felswand zoa sich vor einiger Zeit im Steinbruche von rockel hier der 63jahrige Tagner Franz Koch, ein Sachse, einen Bruch des Schlüsselbeins und des . Schädels zu. Jetzt ist der Mann nun an diesen Verletzungen gestorben. K a n d e l. Der. in den fünfnae Jahren stehende, hier hochgeachtete Gärtner Andreas Lorenz durchschnitt sich in einem Anfalle von V'rfolgungs Wahn die Pulsadern und die Hals schlagadern. Der Tod trat bald da nach ein. Ludwiashafen. Eine schwere Messerstecherei ereignete sich in der Friesenheimer Straße. Der ledige Taglöhner Ludw. Reimle brachte dem derheiratheten Kesselschmied , Friedr. Heeb vier schwere Messerstiche in den Kopf bei. Lebensgefährlich verletzt wurde letzterer in's Krankenhaus gebracht. Der Thäter ist flüchtig. L i e b s t h a l. Der 70jährige Vorfc.cri cv-t. rrr.: nrr i iuuuaiuuuii . AiüllUüIIC . CE I ' . .

Jndianq Tribüne,

hängte sich hier in de? Scheuer seines Schwiegersohnes Müller.. Der alte Mann war in der letzten Zeit immer sehr schwermüthig. besonders, seit ein. Gesuch, um Gewährung von Jnvalidenrente abgewiesen worden war. P i r m a s e n s. In der Älleestraße wurde der Wirtb Euer. Pächter der Schwäbischen Wirthschaft, von dem Schuhmacher Hag im Verlauf eines Streites durch mehrere Messerstiche lebensaefährlich verletzt. RNtersheim. Erschossen bat sich hier der 23jährige Schreiner Karl Gräser mittelst'eines Revolvers. Die Ursache dieses Selbstmordes ist in einer unheilbaren Krankheit zu suchen. fZrsß'Lotyringen. Straßburg. Hier hat sich in der philosophischen Fakultät Dr. Josef Karst für vergleichende SprachWissenschaft habilitirt. E o l m a r. Der Kufer und Winzer Jenny aus Epfig hatte einem Kaysersberger Weinhändler 24 Hektollter Epfiger Weißwein als eigenes Gewächs Naturtraubenwein ohne Zusatz verkauft. Später stellte sich heraus, daß der Naturwein mit Wasser. Zuckerwasser und Trauben vermischt war. Das Urtheil lautete auf 200 Geldstrafe. Dredenhofen. Das Schösfengericht verhandelte gegen den Pfarrer Leblanc von Garsch wegen Verlaumdung. Die Verhandlung endete mit der Verurteilung des Pfarrers zu 300 Mark Geldstrafe. Helmsorunn. Das Opfer eines Mordanschlags wurde der hiesige Schaffner Schwarzwälder. Als derselbe nach Hause gehen wollte, versetzte ihm ein Knecht mit einem Holzstück einen tödtlichen Hieb auf den Kopf. L u t t e r b a ch. Die Firma Immer - Klein von Sondernach hat ihre hier noch nicht lange bestehende Färberer wegen Mangels an Beschämaung eingehen lassen. Mecklenburg. Schwerin. In unserem Großherzogthum konnten folgende Paare das Fest der goldenen Hochzeit, begehen: Schlosser Jardin und Frau in Rostock, Arbeiter. Behrens und Frau in Warnemünde, Hauswirth Rüß und Frau in Suckow, Taglöhner Heinrich Weber und Frau in Belsch und Fischer Fritz Fust und Frau in Wismar. Der Großherzog erfreute alle Jubelpaare durch ein huldvolles Glückwunschschreiben aus dem großherzoglichen Eabinett. Grevesmuylen. Der Gesang-. verein Liederkranz stierte im Schlltzenhause sein 25jähriges Stiftunasfest. auf dem der Kluker Nerem vurcy eine Wepuranon venreren wa.. Musikstücke wechselten mit Gesangsvorträgen ab. Die Festrede hielt Senator Jhleseld. Ein Ball bildete den Schluß des Festes. Neustrelrtz. Der langiayrige Intendant des hiesiaen Hoftheaters. Kammerherr von Baerenfels, hat sich aus Gesundheitsrücksichten genöthigt gesehen, um Enthebung von der Leitung des Hoftheaters zu bitten. Zieqendorf. Als die Frau des Büdners Plückhahn Feuer im Ofen angelegt hatte, verließ sie die Stube und ließ dort ihr 2jähriges Kind allein zurück. Bei ihrer Rückkehr bemerkte sie zu ihrem Entsetzen, daß dem Kinde die Haare und die Kleider vom Leibe gebrannt waren. Auch hatte das Kind so schwere Brandwunden erlltten, daß es trotz ärztlicher Hilfe bald darauf gestorben ist. ' Hldenvurg. Oldenburg. Der Ober-Post-nspektsr Brvde 'aus Frankfurt a. O. iist zum Telegraphen-Direktor des neu einzurichtenden Telegraphenamtes in Oldenburg ernannt worden. Elsfleth. Nach der letzten Volkszählung haben die 11 Gemeinden des Amtes Elsfleth zusammen 13.955 Einwohner ' gegen 13,669 im Jhre 1900. Hude. Der hochgeachtete, la7.gjährige Administrator des Witzleben' ifcken Gutes. Herr Oekonom Kramer. feierte seinen 84. Geburtstag in xoi ler körperlicher Frische. Nordenham. Der Großherzog hat den Hafenmeister Groninger von httr zum 1. Mai d. I. m den Ruheirano ver ent. .s Rysum. Da5 Wohnbaus Nr. 85 Hierselbst ging Zum Preise von 2100 Mark in den Besitz des Schuhmacher meisters Johann Slebens über. Freie Stndte. Hamburg. Der Matrose Droop aus Ehemnitz erlitt durch den sturz vom Mast einen Schädelbruch uno war alsoaio iodi. ü. u$. lius Piening. Inhaber der alten bekannten Farben-, Droaen- undKuntt Handlung Piening & von Soden in der Breitenstraße, entschlief sanft nach langem Krankenlager, nachdem er noch seinen siebzigsten Geburtstag er lebt hatte. Dem Oberarzt am Sa senkrankenhause Dr. Karl Lauenstein ist der Rothe Adlerorden vierter Klasse verliehen worden. Sein 25jähriges Geschäftsjubiläum feierte in der bekannten Cigarrenfabrik Böble & Comp. Claus' Otto Mohr. Als der Leichter 87 im Schlepptau des Hafenschleppdampfers Elbe IV.", der von hier , durch den Reiherstieg nach Harburg fuhr, sich querab der Landungsstelle Konow befand, fiel der Schiffer Pilus vom Leichter 87 über Bord und ertrank trotz der sofort angestellten Rettungsversuche.

'ä(j. April 1906

Kürzlich benutzte die Ehefrau Wafelemsli, wohnhaft am Aogelhuttendeich, beim Aufstecken der Gardinen einen zerbrechlichen Stuhl, welchen sie auf einen Tisch stellte. Als die Frau den Stuhl betrat, brach er zusammen, die Frau fiel so unglücklich, daß ihr Theile des zerbrochenen Stuhles in den Unterleib drangen. Bremen. Von dem Jabnrade eines Lochwerkes zermalmt wurde der 15jährige Schlosserlehrling Dorn aus der Nordstraße. Dorn arbeitete bei der Aktiengesellschaft Weser" und hatte an einem Lochwerk eine Arbeit auszurichten. Hierbei ist er der An--Weisung zuwider m das Lochwerk hineingekrochen und hat sich zwischen die Speichen eines wagerecht liegenden Zahnrades gestellt. Durch irgend einen Vorgang setzte sich das Rad plötzlich in Bewegung und zerdrückte den Aermsten vollständig. Ein Opfer seines Berufes ist der 56 Jahre alte Klenipner Viebig, hier, geworden, is? hatte an einem Hause am Deich Klempnerarbeiten zu verrichten, wobei er aus einer Höhe von sieben Metern abstürzte und einen Schadelbruch erlitt, an welche: Verletzung er gestorden ist. Oskar Mummy, ein in Hannover lebender Bürger von hier, schenkte der hiesigen Kunsthalle eine fast lückenlose, höchst werthvolle Sammlung sämmtlicher Dürer'scher Kupferstiche und Holzschnitte, darunter Unjca. Schweiz. Bern. Der 23jährige Sohn des berühmten Philosophieprofessors Dr. Ludwig Stein hat sich in einem Anfall geistiger Umnachtung erschossen. Der Fall, dem Liebesgram zugrunde liegen soll, erregte großes Aufsehen. Der junge Mann, der an der hiesigen Hochschule Jurisprudenz studirte, hatte mit einer Dame em Liebesverhältniß angeknüpft, welches der Väter nicht duldete. Aus Gram darüber hat der Sohn Selbstmord begangur. Genf. Im Circus Rancy ist der Radfahrer French bei seinem sog. Todessprung auf dem Rade gestürzt. Bewußtlos und schwer verletzt wurde er' vom Platze getragen. Gland. Ein Schnellzug von Genf überfuhr auf der hiesigen Station einenGreis Namens Jean Glaus von Bussigny, der von einem anderen Zua abgestiegen war und das Geleise überschreiten wollte. Die Leiche wurde 100 Meter weiter schrecklich verstummelt aufgefunden. Luzern. Em 32iar)Nger Angesiellter des hiesigen Elektrizitatswerkes, Namens Schmidt, wurde beim Spannen von Drahten durch emen zerschellenden Draht so unglücklich an dre Schlafe getroffen, daß er am dem Transport nach dem Spital seinen Geist aufgab.' St. Gallen. Karl Moßdorf, der Architekt der Genossengemeinde St. Gallen, der Schöpfer der Plane für die Hochbauten des eidgenössischen Schützenfestes und der Straßendeko rationen, ein hervorragender Künstler m seinem Fache, wurde zum Stadtbahnmeister von Luzern gewählt. Heflerreich Wngarn. Wien. Kommerüenratb Äwiebak. Inhaber des bekannten Modekonfektwnshaufes, ist am Schlaganfall gestorben. Kritiker Ludwig Speidel ist im Alter von 76 Jahren gestorden. Ludwig Speidel, ein geborener Ulmer, sein Geburtsdatum ist der 11. April 1830, kam Ende der 50er Jahre nach hier. Vor kurzem beging die ehemalige Kaffeestedenn vom Wilden Mann" in Wäbrina, Frau Lori Wiesenberaer. mit ibrem Gatten Albert Wiesenberger das Fest. der silbernen Hochzeit. unlangn ist vor der Antoniuskirche in Favoriten die 56jährige Private Amalia -r r rr cis - f uf Ui yonrg, nolheyosgai.le ycr. v, fiv ;jr ... ..n.' .1 7 ! i.t-Vti in ucg zuiammenaenurzi. vsic umiut die Sakristei aebrackt. Aerzte der freiwilligen Rettungsgesellschaft konn- , . r. X-.P mrn rcn rarc oen infolge xsu .witretenen Tod- feststellen. str Tage starb die älteste Frau unserer Stadt, Maria Theresia Kulla, die em Mter a?on Iftsi abren erreicht hat. 5n der Taborstraße an der Ecke der Tandelmarktaasse wurde ore ifo , jährige Private Regina Rares von einem Motorwagen der städtischen Straßenbahn niedergestoßen. Sie 1 1 . rm . . r Y "u.-.M rillt eine yceivcnciicnuiuiuiiy, Wunde am Hwrerhaupt und Kontufronen im Kreuzbein. Aerzte der Freiwilligen Rettungsgesellschaft ver- . mm l r ' !u banden sie urw Vraazien-sle Wohnung. Große Mohungasse 29. A ö ck st e i n. Bor einiger Zeit stieg eine größere Anzahl von Knappen des Goldbergwerks am Rathhausberg unw,it von bitt von - ibrem bochgelegenen Arbeitsorte herab, als plötzlich eine Lawine medersauste und mevrere der Bergleute mitriß. Dabei stürzk der Hutmann Nikolaus Gefrer in eine Schlucht und erlitt schwere innere Verlekunaen. Seine Kameraden kamen merkwürdigerweise ,mit Hautabschürfungen davon. B r u n t 6ier verschied' im .Al ter von 76 Jahren der'. im ganzen Viustertbale und ebenso ' in Fremden,unÄ Touristenkreisen bekannte .. Wil-' Helm v. "GuFgenberg, Besitzer ' des Gasthofes zu? Sonne-, v. Guggenberg war.srüher Besitzer des uaitHofes zur Rose in Welsberg, des Amlacker ofes in Ainlach bei Linz. dann eines Gasibofes in Sillian und Percha und ließ'' sich' vor mehreren abren mer nieder.

ZNelk Habersack's Schreibedrlef.

r.N. Geöhrter Mister Editbor! Well, ich hen mein Känwäß bei die Sasseiethees kontinjuhd un ich muß sage, ich sin mit den Riesolt arig sättisfeit gewese un alles Hot gut zu mich geguckt. Uff en schöne Obend sin ich auch Widder emol von heim fort for mich emol bei die Singensasseiethee Thranfunzel" sehn zu losse. Der Christ Baldrian is reit hinner mich aus den Haus fort. Ich hen genohtißt, daß er sich immer in e Disten; von mich qehalte 'Hot. Grad wie ich in den Metingplatz enei sin, do hen ich mich noch emol erum gedreht un schuhr genug, er is auch die Stritt erunner komme, awwer ganz schloh. als wann er blos autseit war, for e wenig Luft zu schnappe. Well, ich sin in die Mietung. hen mein stierioteipt Spietsch gemacht, ich hen getriet un se hen mich hoch lewe losse un hen mich einiges geprammißt. Am nächste Dag hen ich von ems von die Membersch ausgefunne, daß, gleich nachdem ich aus die Singstund fort war, der Mister Baldrian komme wär; daß der auch en Spietsch, awwer in sem Fehwer gemacht hätt, daß se ihn getschiert hatte un daß er getriet hatt, ecksäcktliö wie mich. Do hen ich awwer doch e Wuth kriegt wie alles! Denke Se nur emol so en ausverschämter Feller! Also getschiert hen se ihn auch! Well. die will ich -mol ihre Klack flckse. Von wege meine Pressenz hen se nit viel singe gekonnt un do hatte se for den nächste Obend ihre Singstund pohstpohnt. Ich sin off Kohrs Widder hin un hen zu zwei Lieder gelissend. Dann hen se ihre Bierpaus eintrete losse ich denke, e wenig früher wie rehgeller, bikahs se hen eckspecktet, daß ich Widder ebbes uff den Herz hätte; ich hen auch ebbes uff den Herz gehabt un das sin ich darn kwick los qeworde. Meine Herren." hen ich gesagt, derf ich emol das Wort nemme?" Sie hen's". hol der Pressendent gesagt, un dann hen ich losgelegt: Ihr seid mich schöne Brüder, hen ich gesagt, zuerscht duht Ihr mich'tschiere, bikahs ich hen Euch die Drinks gekauft, un dann duht Ihr den Mister Baldrian tschiere. bikahs der Hot uffgesetzt. Wißt Ihr wie mer das uff deutsch rufe duht? Das ruft mer Gesinnungslumpe, das nenn ich chuwiaks. Wann Ihr noch e Singensasseiethee wart, wo sing könnt, awwer Euer singe das duht saunde. als wann mer in warmer Sommernacht an en Frahkpahnd vorbeipässe duht un mer hört dabei noch in e Distenz e Ahtomobilch vorbeipähse. Eier Tenner, der singt, als wann er die Konsumptschen im höchste Grad hatt, un euer Vehs der duht Tön von sich gewwe, als wann er schon seit e Halmes Jahr an en höhnische Kattahr soffere deht un hätt dabei noch die Klaueseuch. Ihr wollt Euch Singersch rufe? Do Hot e Heerd Hämmel un Kälwer mehr Muhsick in sich, wie euer ganze, Gäng un den Thiereckter inkluhdet. Alles wo Ihr gut for seid, das is Vier drinke un schmohke un Deis schehke. Ihr habt noch nit so viel Kerreckter in Euch wie e Känguruh, was an seine Großmutter ihren Geburtsdag als spanische Dängerin uff c Mäskerehd gehn duht. Es is e Glück, daß es von Euer Kaliber nur wenige Sasseiethees Hot, sonst könnt. sich unser Deitschdumm begrawe losse. Es ist gut genug, wann mer singe duht, dann muß mer auch wann un'dann eins täckele, Ihr awwer kommt nor for zu drinke un wann un dann eins zu singe. Der Feller wo Euch vorgeschwatzt Hot, daß Ihr singe könnt, . der sollt dreißig Johr in die Pennitenscherie geschickt un dann noch uffgehängt wer'n. Ihr awwer, die Ihr den Feller geglaubt. habt un euch werklich einbilde duht, Ihr wärt Singersch, ihr duht in das Jnnsehn Esellum belange. Wann Ihr so dies gesünke seid, daß Ihr for e paar Drinks un e paar Schmohks einigen Lump chochlewe losse duht, dann hen ich meine Oppinjien von Euch; Ihr besser duht Euer Sasseiethee ufflöse un krieg: Euch.Schapps bei die Zittie als ReitWaschmänner, do könnt Ihr wenigstens .'Euere melodische Stimme juhse, wann es gelte duht die Piebels in Kehs von e Feuer .uffzuwecke.. So, jetzt wißt Ihr, was ich von Euch denke duhn un ich. rieseine hiermit von den Verein. t5s gibt auchöch'diesente Sasseiethees wo 'so keine Lumpe' und Hahks sin .wie Jhx." Dann sin ich so schnell 'wie .n:5glich fort, - bikahs ich hen nit in Trubel komme wolle. Awwer wie ich an die Stritt gewese sin, do hen ich gefühlt, als wann mich er? Stein von verzehn Tonne Gewicht vom Herz erunner gefalle wär.' Ich hen mit mich Händs geschehkt un hätt mich sogar en Kiß gewwe, wann ich den Trick nur . hätt fertig bringe könne. Ich sin off Kobrs noch emol in den Saluhn gange

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for ein uff de Schrecke zu nemme un dort hen. ich die ganze Storie verzählt. Der Saluhnkieper Hot gesagt: So Lumpe; es soll awwer nur noch emol einer von die Gäng in mein Platz komme; von mich kriegt er kein Drin! wann er nit das käsche Geld for Hot. Awwer ich sehn zetzt. daß edde'z geschehn muß; wei der Mister Baldrian duht ja den ganze Sockzeß widder speule. Morge duhn ich e Mietung errehnsche un dann wolle mer emol sehn, wie mer den Käs täckele könne." Er Hot sich so in den Eifer eneigeredt, daß ich zu mich gedenkt hen, schiwiß, hen ich gedenkt, wann se all den Weg fühle, dann is keine Dehnfcher for mich. Ich hen die Kraut noch emol getriet un do hen mer gleich noch Propaganda for mich gemacht. Ich kann Jhne sage, was deht denn en Mann ennihau anfange, wann's keine Saluhns mehr gewwe deht! Un dabei gibts noch so Fellersch. wo gege die Saluhnwerthschafte sin. Die solle nor emol for e Poblick Offis rönne, dann finne se aus for was die Plätz gut sin. Mit den Christ duhn ich morge emol e kliere Brest mache un wann se von enEckzident höre, wo ihn zugestoße is, dann wisse Se. was gehappend is. Mit beste Riegards Juhrs trulie M.eik Habers, Eskweier un Scheriff von Appel Jack, - Holie Terrer Kauntie. Die Geretteten von CourriexeS.

Der Führer der 13 Bergleute, die aus der Katastrophe in Courieres wie durch ein Wunder gerettet wurden. Nemy mit Namen, erzählte über die fürchterlichen Erfahrungen der Leute folgendes: Durch die Explosion auf's höchste erregt, suchte ich mich in Sicherheit zu bringen; ich siel dabei über etwa 50 am Boden liegende Leichen. Später - gelang es mir, nach einer höher gelegenen Förderungsstelle durchzudringen, wo ich mit meinen zwölf Kameraden, die sich in einen geschützten Winkel hatten flllchten können, zusammentraf. Diese hielten mich zuerst für einen Retter und waren verzweifelt, daß ich gleich ihnen ein lebendig Begrabener sei. Ich sprach ihnen Muth zu und wir blieben acht Tage an jener Stelle. Ich wußte stets, wie wir mit der Zeit daran waren, da ich nie vergaß, meine Uhr aufzuziehen. Da es uns an Lebensmiteln fehlte, aßen wir Erde. Rinde, Holzwerk, kurz alles, was wir fanden. Vergebens suchten wir in dem Dunkel durch Trümmer und über Leichen aus der Sackgasse, in der wir eingeschlossen waren, herauszukommen. Eines Abends kamen wir an einen Stall; dort fanden wir Hafer, und von diesem lebten, wir zwei Tage, dann aßen wir von einem todten Pferde. Zu trinken hatten wir nur den Inhalt unserer Feldflaschen. Während der letzten Tage suchten wir, in Gruppen getrennt, nach einem Ausgang. Am Donnerstag Abend fühlten wir frische Luft eindringen. wir folgten der Richtung und gelangten an eine durch die Explosion eingestürzte Stelle in der Nähe des Fahrstuhls. Der Führer der 13 lebend aufgefundenen Bergleute wir der 38jährige Henri Nemy, ein ehemaliger Zög!ing der Vergbauschule in Alais, der einen ganz geistesklaren Eindruck machte. Er verlangte sofort seinen Vater, einen hochbetagten Häusler, ehemaligen Bergmann, sowie seine Frau zu sehen. Als er den Direktor Laveur erblickte, reichte er ihm die Hand und sagte: Guten Tag. Herr Direktor." Der Direktor bat ihn, sich zu schonen, und wollte ihm Schweigen auferlegen. Nemy fuhr jedoch fort: Ich hoffe, daß Sie mich nach Hause gehen lassen werden. Mir geht es ganZ gut. Ich habe meine Besinnung nicht verloren. Meine Frau ist aus Grenoble wie Sie, sie hat auch Ihren Sekretär in Spanien gekannt." Als die Bergleute, welche man mit großer Sorgfalt im Aufzug auf Stroh gebettet hatte, an's Tageslicht kamen, stiegen sie mühselig. aber, ohne Beihilfe aus. Vom Licht geblendet, hielten sie die Hand v die Augen. Der Direktor Laveur und seine Mitarbeiter waren auf's tiefste bewegt, weinten und entblößten ihr Haupt beim Anblick der Geretteten. Zwischen Washington, Baltimore und Annapolis soll eine elektrische Bahn gebaut werden. Die das Werk aurternehmende Gesellschaft hat bei der Carnegie Steel Co. in Pittsburg 2100 Tonnen Stahlschienen bestellt, welche im Mai und Juni dieses Jahres geliefert werden müssen. Die Fidelity 'Constrmtion Co. von Detroit, Mich., hat den Contrakt über die NivellirungSarbeiten für die Bahn erhalten. Nach einem von der Legislatur angenommenen Gesetze müssen die Damen in Iowa von nun an auf federnzeschmückte Hüte verzichten, wenn sie sich nicht mit Federn von Wildgänsen u. dgl. begnügen wollen. Das neue Gesetz macht den Besitz von todten Vögeln in 'irgend einer Form oder auch den Besitz von Theilen eines todten Vogels, wie Haut oder Federn, strafbar. Ausgenommen sind nur solche Vögel, die unter d Gattung Federwild einzureihen sind. Das Gesetz sieht Geld- und Freihntsstraftn vor..

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