Indiana Tribüne, Volume 29, Number 206, Indianapolis, Marion County, 24 April 1906 — Page 4

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Hndiana Tribüne. Ynaulgtdtn von Ut Uuttnltti . Indianapolis, Ind. HarrY O. Thudium Präsident. SeschäftSloeal: ilo, 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269. Ertcrcd &t the Pott Office oi In dianapol ia ai ccond claa matter.

Der Vorstand des Hilss Comites in San Francisco ist mit Rooseveltz Zurückweisuug der von den Hambur gerund Bremer großen SchifffahrtZ geseUschaften angebotenen Spenden von je $25,000 durchaus nicht zufrieden. Er erklärt, wie die Depeschen melden, daß jeder Dollar, woher ihn auch immer gütige Herzen senden würden, für die aller Habe beraubten, vom Erd beben Betroffenen willkommen sei. Zu gleicher Zeit ersieht man aus einer 53er liner Depesche, daß man-sich in Deutsch land über Rooseveli'S Zurückweisung der Geldspenden deS Auslandes für San Francisco brüZkirt fühlt. ES wird gesagt, daß der Präsident die Monroe Doktrin auch auf ethische Gebiete anwenden will. Deutsche Noth leidende hätten nie, wenn Amerika bei großen Kalamitäten Hilfe sandte, den Protzen herausgebissen und die freund lkche Geberhand zurückgewiesen. Bei derartigen Kalamitäten wie die in San Francisco kenne man keine na tionalen Grenzen. Die Neuzeit strebe Völkerverwandtschaft und nicht Tren nung an. Auch wir sind der Ansicht, daß Präsident Roosevelt Unrecht hatte als er die Hilfe, die so spontan ange boten wurde, zurückwies, hauptsächlich deshalb weil nun' amerikanische Gaben für Getroffene anderer Nationen einen Sondercharakter erhalten. Das amerl kanlsche Volk wurde von der Admlni stration wiederholt ersucht, den Hrni gernden in Indien und kürzlich in Ja pan Hilfe zu Kisten, und die von ihnen gespendeten Gaben wurden von den be treffenden Regierungen ebenso groß herzig, ohne kleinliche Nebengedanken, angenommen wie sie gegeben wurden. Soll dieses Band, welches gegenseitige Wohlthätigkeit knüpft, von nun an nicht mehr gelten? Hat Präsident Roo sevelt ein Recht für die Verarmten von San Francisco zu sprechen? Wir glau den. daßZ in dieser Hinficht sein Na tionalftolz völlig nngerechifertigt und ungeneröS iß. LluS der Sundeshauvtstadt. Jener famose Markus Braun, der die amerikanische Presse schon verschie dentlich beschäftigt und der letztes Jahr um ein Haar diplomatische Störungen in den diplomatischen Beziehungen der Vereinigten Staaten und Oesterreich Ungarn, herbeigesührt hätte, hat den Kongreß wieder 'mal beschäftigt. Der Mann ist offenbar unterschätzt worden, denn der Kongreß hat ihm den Con gressional Record" zur Verfügung ge stellt, und der Fall Markus Braun nimmt über dreißig Spalten Nonparelle.Satz in dem .Record" ein. Re. präsentant Sulzer von New Vor! hat seinem Freunde Braun dazu verholfen, seine Rehabllittrung im Congresstonal Record" herbeizuführen, indem er alle die Korrespondenzen Braun'S an das Staats Departement einforderte und zum Abdruck bringen ließ, wobei er be merkte, er glaube, daß Hrn. Braun ein großes Unrecht zugefügt worden fei und daß ihm Gelegenheit gegeben wer den solle, sich vor dem amerikanischen Volke zu rechtfertigen. Herr Braun sei jederzeit ein 'wackerer Republikaner gewesen, einer der patriotischsten' und loyalsten Männer des Landes und sei ein Freund des Präsidenten Roose velt-, der ihm das größte Vertrauen schenke. Die Anklagen der österreichisch ungarischen Regierung gegen unseren Markus Braun seien absolut falsch. ES entzieht stch natürlich unserer Beurtheilung, in wieweit die Beschul digungen der öfterreichischungarisch:n Regierung gegen Braun begründet sind. DaS aber ist bereits vor einigen Monaten festgestellt worden, daß Braun in seinen Berichten über dle ÄuSwan derung aus Oesterreich Ungam arg geflunkert hat und daß er als amerika nischer SpezialKommissär recht taktlos gewesen ist. ' Seine im .Congresfional Necord- veröffentlichten Dokumente an das Staats Departement bestätigen vollauf, daß . es 'Markus Braun an Takt fehlt, und -zeigen überdies, daß ihm eine Portion Größenwahn in die Krone gestiegen ist. In einem Schrei den an StaatZSekretür Hay attackirt er unferen Botschftkr in. Olin,. Herrn

Storer, und sagt, dle Berichte seien entschieden falsch und irreleitend. Er habe dle infamen Anschuldigungen ungarischer Regierungsbeamten nicht gründlich untersucht und geprüft. Dle Angriffe gegen ihn seien aus unehr lichen Quellen gekommen und so falsch, wie die Hölle. Sie seien aus reiner Verzweiflung gemacht worden, um Braun in seiner Arbeit zu hindern, welche die sowieso wackelige öfterreichisch ungarische Regierung überzeugen sollte von den gigantischen Schwindeleien in der Auswanderung. Der Botschafter am Habsburger Hof, . Herr Storer, fei überhaupt nur ein Country Lavyer", der auf gut Glück argumentire. Hätte er Ihre (Herrn Hays) juristische Kapazität, so würde er seinem Mitbürger (Markus Braun) mannhaft beigestan den haben, anstatt dem österreichischen Minister deS Auswärtigen zu helfen, der Herrn Storer gesagt habe: Schließlich ist'S ja nur ein Jude !" Markus Braun erzählt noch des Langen und Breiten, daß er 1892 aus Ungarn nach den Vereinigten Staaten kam, daß er in einem Blldergeschüft Beschäftigung fand und im Herbst deS Jahres Reporter der Oesterreichlsch Ungarischen Zeitung" wurde. Als Reporter deS N. Y. Herold" sei er 1893 zur Weltausstellung nach Chicago gegangen und sei dort nebenbei Preß agent von Alt Wien" geworden. Als solcher habe er unehrliche Praktiken deS öfterreichisch'Ungarischen Generalttom missärS und General'KonsulS in New York aufgedeckt. Im Januar 1901 sei er nach Ungarn gereift, von unserem Konsul in Pest dem Premierminister Wekerle vorgestellt worden, habe i Staatsmänner, Politiker und Jour naliflen besucht. In 1904 habe er in New Jork um seine ersten Bürger. Papiere nachgesucht. Der GerichtSclerk habe verlangt, dem Kaiser von Oefter reich die Unterthanentreue abzuschwö' ren. Er habesich geweigert und er klärt, er schulde dem Kaiser von Oefter reich keine Treu?, sondern nur dem König von Ungarn. Der Clerk habe keinen Unterschied in Oesterreich und Ungarn einsehen können und habe das erste Papier verweigert. Er habe einen richterlichen Befehl erwlrkt, und die Angelegenheit habe Anlaß zu diplo matischen und parlamentarischen Aus elnandersetzunen gegeben. Die unga ilschen Zeitungen hätten ihn wegen sei neö Patriotismus hoch gepriesen. 1895 wurde MarcuS Braun von dem öfterreichisch'Ungarischen Konsul in New York als amerikanischer Preß Agent für die ungarische Milleniums Feier engaglrt. Er erhielt die Photo graphien aller ungarischen Minister mit schmeichelhaften - Briefen, die in dem Ungarischen American", einer Braun schen Gründung, veröffentlicht werden sollten, wurde von den Ministern em pfangen und war einer der sechs von 800 Journalisten, der eine Einladung zu der GalaVorftellung erhielt, in wel cher der .König" zugegen war. Und dann mußte Braun dle ungarische Re gierung für.daS Salär seiner journali stischen Arbeiten verklagen. Und da hatte dle Herrlichkeit ein Ende. Mar. cuS Braun war personanon grat", wie er nun auseinandir fetzt. Genug über die Auslassungen des Hrn. Mar kus Braun. deS Ungarn, mit dem sich der Kogreß bereits mehr befaßt hat, als mit einigen Millionen anderer Ein gewanderter. Er hat es bestanden, stch politischen .Pull" zu sichern, hochmö gende Politiker für sich zu gewinnen, angeblich sogar die Freundschaft deS Präsidenten Roosevelt. Auch ein hübscheS Aemtchen, das eines Ver. Staaten EinwanderungS'JnspektorS. hat er er gattert. Das soll ihm AlleS gegönnt feint. Den Mann aber mit einer Spe zial'Mission nachUngarn zu schicken, war nach allem, was Braun dem Staats Sekretär selbst schreibt, verkehrt. Dem Manne fehlt es an Takt, er hätte, nach dem Vorgefallenen, unter keinen Um stünden in ofsizieller Mission wieder nach Ungarn geschickt werden dürfen. Bundessenator Platt von New York hat erklärt, daß er keinen Versuch ma chen werde, stch nach Ablauf seines Termins in 1909 wieder wählen zu lassen. Die Erklärung war überflüssig. Nach all' den Bloßstellungen der letzten Zeit hat Senator Thomas C. Platt keine Aussichten mejr, in den Bundessenat gewählt zu werden, ebensowenig wie sein Kollege Depett. Und wenn die Beiden resigniren würden, wie es Csnkling und Platten 1L31 thaten, so würde vielen Leutm ein Gefallen ge than. Damals, in 1331, als er mit! Conkling restgnirte, erhielt Platt htn Spöitnämen-.Me Too", der ihmJahre lang anhing. Jetzt würde es heißen

Depew und Me Too". UebrigenS ist Platt noch immer Präsident der United StateS Expreß Co." und den gut zahlenden Posten gedenkt er sobald noch nicht aufzugeben. Sprecher Cannon'S Glück ist jetzt vollkommen. Nachdem ihm vor einigen Monaten ein Stück felbftgewobeneS Tuch zu einem Anzug von einer Be wunderin in Nord Carolina zum Prä fent gemacht worden, und diesem Ge schenk der nordcarolinischen Verehrerin ein dito Hut, dito gestrickte Handschuhe, dito wollene Socken aus verschiedenen LandeSgegenden gefolgt waren, ist die Ausstattung Onkel Joe'S nunmehr durch einen Waschlappen, von einer Dame in Charlefton, S. C., auö'süd. carolinlschem Garn gefertigt, vervoll ftändigt worden. Sinnbildlich ist die Gabe nicht aufzufassen, denn zwei von einander verschiedenere Begriffe als On kel Joe Cannon und ein Waschlappen giebt eö gewiß nicht. Aehnlich wie Cordelia ihrem Vater König Lear er klärte, sie liebe ihn wie das Salz, hat die Dame aus Charlefton dem Spre cher als Zeichen ihrer Verehrung das jenige dargebracht, was sie vom allge mein menschlichen Standpunkt für das nothwendigste erachtet. Meine gute Freundin, die mir dies gesandt," meinte Onkel Joe, als er das weißwol lene" Meisterstück prüfend betrachtete, ist offenbar dem nämlichen Grundsatz zugethan wie ich, nämlich daß die Rein lichkeit der Gottwohlgcsülligkeit am nächsten kommt."

Kleine Stadtnenigkelten. Richter Aremont Alford wurde von den Großgeschworenen in der Unter suchungösache gegen den Hülfs-County-Ankläger Taylor E. Gronlnger als Zeuge vernommen. Die Vernehmung nahm mehr als eine Stunde in An fpruch. Die Beendigung der Unter suchung wird nicht vor nächster Woche erwartet. Staats Auditor Bigler ertheilte gestern der City of New Jork Insurance Co. die Erlaubniß, in In diana VersicherungSgeschäste adzuschlle ßen. Die Gesellschaft besteht seit unge fähr einem Jahre und hat ein Actken kapital von $200,000. Die Firma Gregory & Appel hat die Agentur sür Indianapolis. 7r A n der Illinois und - Market Straße sah es gestern beinahe aus wie! im Land, wo Milch und Honig fließt. Honig war allerdings nicht da und die Milch war auch nur Buttermilch. Ein Wagen der Straßenbahn war mit einem AblteferungS Wagen der Bridgeport Milk Co. zusammengestoßen und em Dutzend oder mehr Kannen ergoffen ihren Inhalt von je fünf Gallonen in den Rinnstein. Der Stadrath der neunten Ward, Theodor PortteuS,' überreichte der Behörde für öffentliche Arbeiten eine Petition, in welcher um Verlange rung der Straßenbahnlinie von dem gegenwärtigen Endpunkt an der Eng lish Ave. bis zur Arllngton Ave. ersucht wird. Die Unterzeichner der Petition wurden gestern Nachmittag zu seiner Berathung der Behörde über die Ange legenheit zugezogen. DieAbbrucharbeitenan dem Gebäude an der Illinois und Mi chigan Str. haben gestern Morgen be gönnen. An der Stelle des alten Ram sey.GebäudeS wird daS ClubhauS deS Indianapolis Männerchor errichtet wer den. Dasselbe wird einen Aufwand von $150,000 erfordern und soll am 1. Januar 1907 fertig gestellt sein. Ausschreitungen von Streitern, tt e n o s h a, 23. April. In Ver. bindung mit dem Streike in der Ger berei von H. R. AllenS SonS Co. kam es heute Abend zu bedenklichen Aus schreltungen. Ein zweihundertköpsiger Mob stürmte einen Theil der Fabrik anläge, zertrümmerten sämmtliche Jen fter und verletzten zwei der Angestellten. . Um Gurkensamen zu ge w innen, läßt man die schönsten Gurken vom zweiten Ansähe an den Stöcken, legt sie auf Schieferstücke. Brettchen oder dergleichen, und nimmt sie ab, wen.:, sie gelb sind. Man läßt sie an einem luftigen, trockenen Orte zum Umreifen liegen, nimmt dann das Mark sammt den Kernen heraus, thut dasselbe in eine Schüssel und reinigt die Kerne nach vier bis sechs Tagen durch Waschen in einem Siebe. Die guten Kerne fallen im Wasser zu Bo den.' Diese trocknet man schnell an tx Sonne ab, reibt die aneinander kleben den auseinander und bewahrt si auf. Sie sind fünf bis sechk-Jah und noch länger fennfähig.' , . .. .

klbenteuerliqe Ballonfahrt. r-.'-: Vor wenigen - Wochen', legten, zwei Luftschiffer von der 1.- Compagnie des LuftschifferbataillonZ Berlins auf einer Uebungsfahrt den Weg von der deutschen Ostseeküste nach Schweden unter beispiellosen Gefahren und Strapazen zurück. Nur ihrer Ausdauer, Thatkraft, Umsicht 'und ihrem recht deutschen Mannesmuth 'verdanken die beiden braven Soldaten die Rettung ihres Lebens, dem in Stunden grausiger Todesgefahr die Wogen des Meeres den sicheren Untergang zu bereiten schienen. Ueber diese ans Abenteuerliche grenzende Luftschiffahrt werden folgende Einzelheiten mitgetheilt: Die beiden Luftschiffer Görgen und Plep, die im . Luftschiffer-Bataill-on im zweiten Dienstjahre stehen, erhielten kürzlich den Befehl, im Ibis" eine Uebungsfahrt zu unternehmen. Um 12 -Uhr Mittags begann bei der Kaserne zu Tegel der Aufstieg. Der Ballon nahm sofort eine nördliche Richtung: über Nieder-Schönhausen hatte man schon die Höhe von 640 Meter erreicht, und der Ballon verschwand in den Wolken. Um 5 Uhr gedachten die Fahrer zu landen. Allein als sie durch die Wolken hindurchkamen, bemerkten sie in Höhe von 700 Meter, daß sie die deutsche Küste längst hinter sich gelassen hatten und über der Ostsee kreisten. Der Ballon hatte sich wieder bis auf 250 Meter tief gesenkt. Es galt nun, ihn zu entlasten, um h'ohü zu steigen und ungefährdet über das Meer hinwegzukommen. Aber obgleich man innerhalb einer Stunde schon den gesammten Ballast weggeworfen hJtte, wollte der Aufstieg infolge widriger Winde nicht gelingen. Die Dunkelheit war eingetreten, und eine genaue Abmessung der Zeit und der Entfernungen war nicht mehr möglich. Nur so viel wußten die beiden, daß sie ziemlich nahe über dem Wasserspiegel - dahinschwebten das Rauschen der Wogen drang an ihr Ohr. Jetzt konnte das Leben nur noch gerettet werden, wenn alle nur irgendwie entbehrlichen Gegenstände ins Meer geworfen wurden, um den erkichterten Ballon in die Höhe zu treiben. Zunächst wucdedas centnerschwere Schlepptau in Stücke geschnitten und versenkt. Das gleiche geschah mit den Verpackungen und dem Deckplan des' Korbes. Als auch das nichts half, mußten sich die waderen Soldaten trotz der winterlichbitteren Kälte ihrer Stiefel entledigen und ste ins Meer werfen. Aber immer' noch wollte der Ballon nicht steigen. Kaum 30 Meter schwebte man über dem wild dahinbrandendenMeer. Nun mußte der Korb geopfert werben. Die Todcsmuthigen schnitten die Leinen, die den Korb mit dem 5orbring und dem Netz verbanden, bis auf zwei ab, warfen sie ins Meer und kletterten an den zwei übriggebliebenen Leinen hinauf zum Ballon, um sich oben am Korbring festzuseilen. Der traurige Rest des Korbes hing nun noch an zwei Seilen fest, nber wurde schon von der hochgehen den See hin und her geworfen. Es mag um 11 Uhr Nachts gewesen sein, da wurden auch, die letzten Seile mit dem Korbgerippe vomBallon getrennt, und nun stieg dieser wieder in die Höhe. Wenige' Augenblicke später war man wieder über den Wolken. Bald darauf fiel der Ballon aufs' neue. In der höchsten Noth warfen die beiden, die das Meer umtoste, die Jnstrumente, die Seitengewehre und die Koppel in die See. Eine 'Viertelstunde später hörten ste plötzlich Hundegebell! Jetzt wußten sie sich gerettet! In dem nächsten Augenblick zogen ste am Ballon das Ventil und wenige Sekunden spater saßen sie auf den Kronen großer Bäume. Sie waren um 1 Uhr Nachts in einem Walde in Schweden angelangt. Sobald der Tag graute, liefen die Luftschiffer im fußhohen Schnee barfuß zwei Stunden lang umher, um Umschau nach menschlichen Behausungen zu halten. Ein einzelstehendes Häuschen wurde entdeckt, wo die Hungrigen aufs freundlichste bewirthet wurden. In der nahen Bahnstation Alnaryd wurden die Vorbereitungen für die Heimfahrt mit Hilfe' des deutfchen Consuls aus dem nahen KarlsKrona getroffen. Kürzlich konnten die wackeren Jungen nach ihrer Rückkehr nach Berlin bereits wieder ihren Dienst thun.

A :kf schreckliche Weise den Tod g:funden hat der im Russell'schen Holzlager beschäftigte Robert Workman zu Plains, Mont. Er brachte gerade einen Baumstamm in der durch die vorhergegangenen Regengüsse besonders schlüpfrig gewordenen Glctrinne herab, wobei er selbst auf dem Stamme saß. Am oberen Ende kamen eine Anzahl von Stammen in's Gleiten und sausten mit rasender Elle hinab. : Trotzdem andere Holzfäller dem gefährdeten Manne Warnungen zuriefen, konnte er sich doch nicht retten.' Die Stämme stießen mit solcher Wucht an den Baumstamm an, auf dem er saß, daß er hoch in die Luft geschleudert wurde. Er. fiel dann unglücklicherweise. zwischen' die Stämme und würde förmlich zermalmt. Als man ihn herauszog lebte er 'wohl noch. it.arb aber eine halbe Stunde später. -

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Der Tabak hatte auf seinem Eroberungszuge dieser Tage in England einen neuen Sieg zu verzeichnen, indem in einem Schnellzuge von London nach Liverpool ein Rauchercoup6 für Damen 1. Klasse" refervirt wurde. Es waren drei Damen, die diese Reise machten und die ihr EoupZ ausdrücklich in dieser Form bestellt hatten, und die Gesellschaft hatte sie auch ss angenommen. Man kann in England, besonders in London, eine stelig zunehmende Vorliebe der Damen, in der Oeffentlichkcit zu rautfn, beobachten. In den vornehmen Restaurants i:r.b den eleganten Eafös achtet heui? i vrnanb mehr darauf, irtnn eine D:..l: raucht, während es noch vor zel'n Jahren großes Aufsehen eregt hätte.. wenn eine Dame in vornehmer Gesellschaft ' nach Tisch in einem solchen Restaurant eine Eigarette angezündet hätte. Die Damen rauchen gewöhnlich Eigaretten von sehr theurem ägyptischem, türkischem oder russischem Tabak. Aber die neue Leidenschaft der Frauen beschränkt sich nicht nur auf die Kreise der vornehmen Gesellschaft, sondern alle Beobachter stimmen darin ' überein, daß in allen Klassen des englischen Volkes die Frauen immer mehr Gescbmack am Tabak-' finden. Dre größte K r a v v e, mt man bis jetzt gefunden hat, wurde unlängst in der Nordsee gefangen. Sie maß 675 Millimeter in der Breite und hatte Scheeren von entsprechender Größe. .. , - . . . Die Baukosten betragen beim Simplontunnel nur mal soviel per Kilometer als beim St. Gotthardtunnel; trotzdem wurde der Kilometer in einem Viertel der Zeit gebaui, die man beim St. Gotthard brauchte. .....

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