Indiana Tribüne, Volume 29, Number 201, Indianapolis, Marion County, 18 April 1906 — Page 6

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Europäische Nachrichtens

t&s . 0 v - C vvTr'T , F.srPfaYt Magdeburg. Zu Professoren ernannt sind am Realgymnasium die Oberlehrer Kranold. Dr. Offenhauer und Blume, am König WilhelmsGymnasium Oberlehrer Brey und an der Guerickeschule Oberlehrer Dr. Danckwortt und Meyer. B e t h a u. Während der Abwesenheit ihrer Eltern verbrannte die allein in der Wohnung zurückgelassene 6 Jahre alte Tochter des Maurers Thinius. Die Mutter fand bei ihrer Rückkehr das Kind als Leiche vor. Ueber die Ursache des traurigen Borfalls ist nichts bekannt geworden. Gernstedt. Ein großes Feuer zerstörte das Gehöft von Meinhardt und die Stallungen und Scheunen von .Streuber. Halle. Oberbürgermeister Staude, welcher kürzlich aus seinem Amte schied, wurde zum Ehrenbürger unserer Stadt ernannt. Halber st ad t. Ein schwerer Unglücksfall ereignete sich auf dem' Neubau der Dehne'schen Fabrik. Der 42jährige Arbeiter Spillecke aus Harsleben stürzte von einer Leiter herab und zog sich dabei so schwere Berletzungen zu, daß er nach kurzer Zeit starb. I essen. In der hiesigen Fabrik von G. Fuhrmanns Sohn gerieth der Fabrikarbeiter Dademasch von hier in das Getriebe einer Maschine, wobei ihm der linke Unterarm so schwer verletzt wurde, daß der Arm bis .zum Ellbogen abgenommen werden müßte. P r e t t i n. Als die Maurersfrau Thinius auf Arbeit ging, schloß sie die drei Kinder in die Wohnung ein. Während der Abwesenheit der Mutter brach Feuer aus. - Das älteste 6jährige Mädchen lag bei ihrer Rückkehr todt unmittelbar an der Stubenthür, die es in seiner Todesangst jedenfalls noch rasch hatte öffnen wollen. Die Kleider waren ihm buchstäblich vom Leibe gebrannt. Rodden. Beim Ausroden von Pappeln wurde der vor einem stürzenden Baume flüchtende Gutsbesitzer Dorn so unglückich von einem Aste auf den Kops getroffen, daß er sofort todt war. . 1 S e y d a. Als sich der Sattlermeisier Kirsten dieser Tage von dem im Nachbardorfe Gadegast veranstalteten Fastnachtsfest auf dem Heimweg befand, stürzte er in einen mit Wasser angefüllten Graben und ertrank; später erst fand man. die Leiche des Berunglückten. Teuchern. Hier fand man die 63jährige Ehefrau des Bergmannes Flemmwg gänzlich verbrannt in ihrer Wohnung, ohne daß festgestellt werden konnte, wie das Unglück entstanden ist. Wittenberg. Ein Opfer der Dunkelheit wurde der von einer Feier heimkehrende Belziger Altsitzer Gottlieb Neue. Er trat auf einem schmalen Stege fehl und siel in einen Bach. Die Leiche wurde am anderen Morgen geborgen. Provinz Hannover. Hannover. Im Hinterhause Perlstraße 3 wurde die unverehelichte 56 Jahre alte Waschfrau Viermann mit Erwllrgungsmerkmalen und einer Wunde am Halse aufgefunden, die auf einen Mord schließen ließen. Die ärztliche Untersuchung der Leiche ergab jedoch, daß die Charlotte Biermann eines natürlichen Todes gestorben ist. Alfeld. Vor Kurzem verunglückte der mit der Reparatur des Fahrstuhls in der hiesigen Molkerei beschäftigte verheirathete Maurer Ernst Huntze aus Geizen dadurch, daß er zwischen Wand und Fahrstuhl gerieth. Er trug schwere Verletzungen der linken Brust, des linken Armes und der linken Schulter davon und mußte, in's Krankenhaus transportirt werden. Engerhafe. Für die gründliche Wiederherstellung der sehr alten Kirche sind 14,000 Mark bewilligt worden. Die Bauformen datiren ihre Entstehung bis in's dreizehnte Jahrhundert zurück. Auch im Innern enthält die Kirche viele SehensWürdigkeiten. L a m st e d t. Vor Kurzem brannte das Wohnwesen des im Moore wohnenden Stellbesttzers Ehlers total nieder, wobei mehrere Stück Vieh und sämmtliches Inventar verbrannten. Northeim. Der dreizehnjährige Sohn des Wagenfabrikanten Hartmann fand den geladenen Revolver seines Vaters und spielte damit. Pabei entlud sich die Waffe und die Kugel drang dem Knaben in den Leib, so daß er in schwer verletztem Zustande in's Krankenhaus geschasst werden mußte. S ch li l i s ch. Die fünfjährige Tochter des Maurers Kordt spielte in der Nähe eines lZrunnens. Da der Brunnen nicht zugedeckt war,' stürzte die Kleine in diesen und ertrank. W e e tz e n. Ein schweres Grubenunglüö ereignete sich in dem Kalischacht der GewerkschaftDeutschland in hiesiger Feldmark. Durch einen zu früh - zur Entzündung gelangten Sprengschuß ' wurden vier Arbeiter, die sich bereits im Fo'rderkorbe befanden, verletzt. Der, Bergmann Heinrich

l ube erlitt. I, durH SprenaMe sebr

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Frauen leiden Qualen durch Schmerzen, von denen Manner keinen Begriff haben. Eines dieser Leiden ist der schreckliche niederdrückende oder ziehende Schmerz der bei manchen Frauen so oft eine Begleiterscheinung der monatlichen Perioden ist und bei anderen von Monat zu Monat, Woche zu Woche, Tag zu Tag andauert, bis selbst der Tod als Erleichterung willkommen sein würde. Was bedeutet das ? Es bedeutet möglicherweise, daß Ihre Gebärmutter sich verrückt, umgekehrt, verdreht oder gesenkt hat in Folge einer gewissen Schwäche' jener Muskelfasern, welche dazu dienen sollen, dieselbe gerade und in Stellung zu halten. Es bedeutet, daß, Sie keine Zeit verlieren müssen, sondern zur Erleichterung und Cur die eine Medizin nehmen, welche mit Gewitzheit von Nutzen für Sie ist und Sie kurirt wie sie schon eine Million von anderen glücklichen, erfreuten Frauen kurirt hat, nämlich

Schreiben Sie ' an uns frei und offen in vollem

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schwere Verletzungen am Hals. Kopf und der Seite und wurde nach Hannover in's Krankenhaus I geschafft. Provinz Westfalen. Münster. Verliehen wurde dem Bergwerks- und Hüttendirektor August Kleffner in Niedermarsberg der Rothe Adlerorden 4. Klasse, dem Kreisbaumeister a. D. Geh. Baurath Biermann in Paderborn der Kronenorden 3. Klasse, dem Hauptlehrer a. D. Josef Seggewiß zu Oelde und dem Hauptlehrer a. D. Wilhelm Biermann zu Nieder-Hemer der Adler der Inhaber des Hausordens von Hohenzollern. Bochum. Unlängst ist das zweite Opfer des kürzlich gemeldeten Automohilunfalls, der Chauffeur Biesenkamp, an den erlittenen schweren Verletzungen gestorben. -- Großes Aufsehen erregt hier das Verschwinden des Spezialarztes für Frauenkrankheiten und Oberarztes der Dudenstiftung Doktor Berthold. Der in der Bürgerschaft hoch angesehene Arzt hat vor Kurzem eine Reise angetreten, von der er nicht zurückgekehrt ist. Wie man annimmt, ist ein eheliches Zerwürfniß der Grund der Abreise. Fröndenberg, Letztens ereignete sich auf dem hiesigen Güterbahnhofe ein bedauernswerther Unglücksfall. Der Knecht Karl Schulte hierselbst war mit dem Leeren eines Ziegelwagens beschäftigt, plötzlich zogen die Pferde vor dem Wagen an, und Schulte kam zu Falle, wobei er sich eine Verletzung der rechten Schulter und andere schwere Verletzungen zuzog. Herne. Kürzlich erschoß sich in seiner Wohnung in der Bahnhofstraße der praktische Zahnarzt Fischer. Vorher hatte er bereits Gift zu sich genommen. Zerrüttete Familien- und Vermögensverhältnisse sollen das Motiv zur That sein. Herford. Der Maurer Bollmann von hier, der seine Kinder in barbarischer Weise gezüchtigt hatte, erhielt vom Schöffengericht hierselbst 2 Monate Gefängniß. Durch die Zeugenaussagen stellte es sich heraus, daß der Rabenvater theilweise mit einer Latte oder anderen gefährlichen Werkzeugen seine Kinder mißhandelte. Hirschberg. Durch einen Axthieb beim Baumfällen verletzte sich selbst schwer der Waldarbeiter Köster hier. Minden. Der Fürst von Schaumburg-Lippe hat dem Regierungs-Präsidenten Dr. Kruse das Ehrenkreuz 2. Klasse des Schaumburg-Lippischen Hausordens verliehen. Riesel. Ein mit Kohlen beladener Wagen eines hiesigen Landwirths überfuhr in unserem Orte das vierjährige Töchterchen des Nachtwächters Anton Kleimeier. Die Räder gingen dem Kinde über den Leib, so daß mehrere Rippen gebrochen sind. Siegen. Die Stadtverordneten haben für die silberne Hochzeit des Kaiserpaares 20,000 Mark bewilligt. Von dieser Summe soll eine Kaiserin Auguste Viktoria-Stiftung geschaffen werden, die dem Zwecke dienen soll, bedürftigen Kranken, die auf dem Wege der Genesung sind, Aufnahme in einem noch zu erbauenden Genesungsheim zu gewähren. Rheinprovinz. Köln. Verliehen wurde: Dem pensionirten Eisenbahnwerkführer Wilhelm Reuter Hierselbst und dem pensionirten Eisenbahnweichensteller Leonhard Kirschhausen zu Manfort das Allgemeine Ehrenzeichen. Aachen. Der hiesige Verein zur Beförderung der Arbeitsamkeit bewilligte anläßlich der silbernen Hochzeit des Kaiserpaares 150.000 Mark zur Errichtung eines Genesungsheims hierselbst. Aus demselben Anlaß und zu demselben Zwecke hat auch die hiesige und Münchener Feuerversicherungs-Gesellschaft 150,000 Mark bewilligt. Düsseldorf. Der Unteroffizier Lauter vom hiesigen 39. Infanterie-

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Vertrauen und theilen I Regimente hat sich in der Kaserne erschössen. Motiv unbekannt. Duisburg. Ein tödtlicher Unglücksfall ereignete sich auf dem hiesigen Eisenstahlwerke. Der Maschinist Matth. Oehmer aus der Blücherstraße stürzte von einem Gerüst und war in kurzer Zeit eine Leiche. Gummersbach. Vor kurzem ist die 'Fabrik von Krawinkel vollständig niedergebrannt. Die Lagerhäuser und die Bureaugebäude sind unversehrt geblieben. Grafenberg. Die Leiche des auf der Eisenbahnstrecke - Eller-Rath todt ausgefundenen Mannes ist als diejenige des in der hiesigen Provin-zial-Jrrenanstalt beschäftigten Gärtners Paul Hirschfelden ermittelt worden. Kirchen. Eine ansehnliche Schenkung ist unserer Gemeinde durch eine Stiftung des hier wohnenden Salineninspektors a. D. und Gewerken Alfred Stein zugefallen. Dieser überwies der Gemeinde die Summe von 200.000 Mark unter der Bedingung, daß dieses Kapital bis zum. Jahre 1918 unberührt bleiben solle und Zins und Zinseszins bis dahin zuzuschlagen seien. Von diesem ZeitPunkt ab soyen die Zinsen zur Milderung der Kommunalsteuerlasten Verwendung sinden. Ohligs. Ein bedauerlicher Unglücksfall ereignete sich in dem Hause Burgstraße Nr. 3 Hierselbst. Der etwa 64 Jahre alte gewerblose Friedrich Lenz kam auf der Treppe zu Fall und zog sich hierbei eine Zertrümmerung der Schädeldecke zu, was den sofortigen Tod zur Folge hatte. Opladen. Vor einiger Zeit gerieth der Rangirer Schäfer aus Reusräth zwischen zwei Wagen, welche zusammenstießen. Es wurde ,ihm ein Arm derart zerquetscht, daß die Amputation erfolgen mußte. Der Mann fand Aufnahme im hiesigen KrankenHause. Solingen. Im Petroleumlager der Firma Karl Degarten am BahnHof Weyersberg entstand Großfeuer. Der Brand brach in einem Waarenschuppen aus und verbreitete sich dann über das große Petroleumlager. daS vollständig niederbrannte. Der Schaden ist sehr bedeutend. Provinz Ldessenassau. Kassel.- Zu Tode gestürzt hat sich im Hause No. 111 der Holländischen Straße der siebenjährige Sohn des Schreiners Ochs. Der Junge hatte sich zu weit aus dem Fenster des Wohnzimmers in der 4. Etage hinausgeneigt, verlor plötzlich den Halt und stürzte auf den gepflasterten Hos hinab. Er trug eine Gehirnerschütterung davon und brach außerdem das Genick, so daß der Tod auf der Stelle intrat. Hofgeismar. Ein beklagenswerther Unglllcksfall betraf die Familie des-auf der Altstadt wohnenden Ackermanns Hoff. Während derselbe seiner in Kassel im Krankenhause darniederliegenden Frau einen Besuch abstattete und die älteren Kinder hauswirthschaftliche Arbeiten verrichteten, machte sich der etwa 4jährigeSohn in der Scheune an der Leiter zu schaffen. Diese stürzte dabei um und traf den Kleinen mit solcher Wucht in das Genick, daß der Tod sofort eintrat. L e n d o r f. Der noch in den besten Mannesjahren stehende GastwirthOchs hat sich auf feinem Boden erhängt. Kurz vorher hatte er noch mit seiner Familie gemeinschaftlich Kaffee getrunken und. man hatte nichts Auffal liges an ihm bemerkt. Als er aber längere Zeit fortblieb, schöpfte man doch Verdacht und fand ihn dann in bereits entseeltem Zustande auf feinem Boden. Die sofort angestellten Wiederbelebungsversuche waren ohne Erfolg. Ochs lebte in den besten VermögensVerhältnissen. Er hat die That wohl in einem Anfall von geistiger Umnachtung begangen. Auch feine Mutter hat auf diele Weise ihrem Leben ein Ende gemacht. ' ,

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Nltlk ZZabersack'ö Lchreibebrief. X. 440. Geohrter Mister Edithor! Ich hen in die letzte Zeit so viele Pruhfs kriegt, daß ich das Kanfidenz von meine Mitberger hen. daß ich mich arig geschwein wollt ich sage geschmeichelt fühle. Do is for Instanz der Saluhnkieper. wo ich dann un wann als ernol alle Dag hingehn, ja, das is en Acann, wo ich dran diedende kann. Er Hot gesagt: Wisse Se Mister Scheriff, ich talke nit. bikahs Sie sin en Kostiemer von mich, sondern bikahs ich sin kanwinzt, daß Sie der richtige Mann sin, wo mir for Mehr hen sollte. Der Mister Mehr War ja früher auch en Kostiemer von mich, awwer jetzi is er mit einem Mal zu heituhnt geworde un läßt sich nit mehr bei mich sehn. Mir misse awwer en Mehr hen, wo nit so stockopp is, daß er sich fcheniere duht, in e diesendes Saluhnbißneß zu gehn, un Sie sin so en Mann, wo ebbes for die Piebels iwwerig Hot. Wann Sie Jhrcn Meind ufsmache wollte, for die Affis zu laufe, wei ich deht for Jhne schaffe, daß es e. Schehm is." Sehn Se, Mister Edithor, so ebbes is doch inkorretsching; awwer das is noch nit alles; wo ich hin gehn, do hör'n ich, daß e strenges Fühling in Taun is, mich for Mehr zu buhme. ' Offegestande. ich hen nit viel Eppeteit, for die Affis zu laufe. Sehn Se, in mein jetzige Schapp, do hen ich e ganz Autes Jnkomm, un was die Hauptsach ts, ich hen nit viel zu duhn. Ich gleiche kein Schapp, wo ich mich doht schaffe muß. Un dann noch e anneres Ding, ich hen auch jetzt nit viel Riespansibilliteh. Wann ebbes häppene duht,. das meint, wenn en Mißtehk gemacht werd, dann duhn ich immer den Christ for blehme. Wenn ich awwer Mehr sin, dann werd alles an mich geblehmt, un wann an en schöne Morgen die Taun gestohle worde wär, dann deht ich auch for geblehmt wer'n. Sell sin so die Riesens for mich gewese, warum ich das Ding nit gepuscht hen. Den Mister Mehr hen ich jetzt schon for e ganze Woch nit mehr gesehn, bikahs ich hen ihn nit sehn wolle. Awwer heut hen ich doch gedenkt, o, well, hen 'ich gedenkt, was geb ich drum, ich gehn doch emol zu ihn. Wie ich in seine Offis komme sin, do Hot er do gesosse un Hot geschlofe. Well, hen ich gedenkt, wann das auch zu sein Schapp belange duht, dann könnt ich das auch duhn. Ich hen mich ganz ruhig hingesetzt un hen zuerscht in e Pehper gelese, awwer uff eemol sin ich so teiert in's Gesicht geworde, daß ich auch eingeschlofe sin. Bei dem Schlofe is mich auch mei rechtes Bein eingeschlofe, un uff eemol hen ich Krämms in's Bein kriegt, un do sin ich uffgeweckt, un der Mister Mehr Hot noch immer do gesosse un Hot geschlofe. Do.hen ich en Eidie kriegt. Ich sm ganz langsam enaus geschniekt un hen zwei von die Klerks un zwei Kappersch, wo grad do gewese sin, un zwei ordinedre Zittisens, wo e Permit hen hawwe wolle, herbei gerufe un hen se gesagt, se sollte ganz leise inseit komme un sollte sich hinsetze, bis der Mister Mehr uffwecke deht. Das hen se dann auch gedahn, un mer hen jetzt all do gesosse un hen gevart. Ei telb juh, dreiviertel Stund I ben mer gewart un -hen uns nit ge-

' ch 'litt en niederziehenden Schmerzen und Borfall der Gebär mutter, "schreibt Frau Ina BayleS von Shenoood, Tcnn. ' ,,Meine Gesundheit war sehr angegriffen und ich konnte kaum meine Arbeit verrichten. Cardui kurirte mich."

BerfrattMi Mllnllleü ! muckst, bis' ich uff eemol e Neus gemacht hen, un do is der Mister Mehr uffgeweckt. Ich kann Jhne gar nit sage, wie der verschrocke is. wie er uns do all Hot in eine Roh sitze sehn. Er Hot nämlich das Häbbit, immer mit zu blohe. was er so schrecklich viel zu duhn hätt Ich hen grad iwwer ebbes arig impohrtentes nachgedenkt", Hot er als Ecksjuhs gesagt, un do hen ich Jhne gar nit inseit komme höre." Well," Hot do einer von die Zittisens gesagt, das muß en harter Kehs sein, wo Sie driwwer nachgedenkt hen. bikahs mer sitze jetzt schon zwei Stunde do un gucke Ihnen zu; wann ich in mei Bißneß so DenkEckzerseises mache deht, dann hatt ich schon lang zurück Bankrott mache könne; awwer die Zittie kann das ja erfordern. Es is iwwerhaupt emol Zeit, daß e Tschehnsch gemacht werd." Do hätte Se awwer emol den Mister Mehr sehn solle! Schiewiß. der is ganz schrecklich emberrest gewese. Er Hot mich en Blick zugeworfe, als wann er sage wollt, ich hätt ihn auch e Warning gewwe könne. Ich hen gesagt: Mister Mehr, ich hen dreimal e Neus gemacht, daß mich die Boliesmänner for Distörbenz hen erreste wolle, awwer Sie hen nit gebotscht. Ich kann Jhne doch nit beim Wickel nemme un en Schehk gewwe, kann ich?" Well, ich hen dann die PiebelZ erpfnnl Vir Wtftr TT?pftr Vipfit ml nitf I o fühle, das könnt jeder Mensch sehn, un se sollte in meine Offis komme. dann deht ich zu se tende. Do sin se fort, un der Mister Mehr Hot sich dann bei mich bedankt, daß ich ihn so aus die Verlegenheit geholfe hen. Seh, Meik," Hot er gesagt jetzt sin ich Widder uff eemol der Meik gewese , was Hot denn der Feller damit gemeint, daß er sagt, es war Zeit, daß e Tschehnsch gemacht deht wer'n?" Eidontnoh," hen ich gesagt, mehbie er Hot auch schon was von gehört, daß die Piebels all denke, Sie dehte rieseine." Do Hot er awwer alliwwer geschimmert un sagt, wann die Piebels so ebbes sage dehte, dann wäre se all mißtehken; er deht gar nit dran denke, zu rieseine; wann die Leut awwer wünsche dehte, daß er rieseine deht, daß se ihn also los wer'n wollte, dann sollt ich doch for Gutneß Sehk ebbes für ihn 'duhn, bikahs er wollt fein Schapp nit verliere. Do hen ich ihm dann emol klare Wein eingeschenkt, un hen. wie mer so uff deutsch sage duht, e kliere Brest' gemacht. Ich hen ihn gesagt, daß er mich ganz niederträchtig getriet hätt, un das dehte die Zittilens nit (tende, er sollt jetzt auch for sich selbst ausgucke, dann könnt er emol ausfinne. wie es en treue brave Affischel fühle deht mache, wann er den Stuhl vor die Diehr gesetzt deht kriege. Ich gucke for mich aus," hen ich gesagt, un Sie besser mache es den nämliche Weg". Dann sin ich fort, un ich hen feit siwwezehn Johr nit mehr so gut gefühlt wie jetzt. Sell is Pallidicks. Mit allerhand Achtung Juhrs trulie Meik Habersack, Eskweier un Scheriff von Appel Jack, Holie Terrer Kauntie. Einen Aprilscherz erlaubte sich in Baltimore Herr Edward McLane mit Mayor Timanus. Der Mayor erhielt per Post einen Brief mit einem Check für eine Million Dollars, welcher als Unterschrift den Namen John D. Rockefeller trug und auf die Calvert Bank" an Howard und Sa ratoga Str. lautete. Der Brief befagte. Herr Rockefeller habe beschlossen!, anläßlich der Geburt eines Enkels einen Theil seines Riesenvermögens an bedürftige Städte deS Landes wegzuschenken und Baltimore anläßlich deS großen Brarcdes eine Million zugedacht. Herr McLane. der sich als Rockeftller's ' Sekretär darstellte, machte den Vorschlag, einen Theil des Geldes für vie Errichtung ernes Denkmals tut das Jubelfeier - Direkwrwm zu vert.tit

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