Indiana Tribüne, Volume 29, Number 200, Indianapolis, Marion County, 17 April 1906 — Page 4

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3 a Jndlana Tribune, 17. April 1900.

Jndlana Tribüne. ttanlatatten du bet temdttg V. Indianapolis, Ind.

vnrtz O. Thudinm Präsident. eschSf.tSlocalt o. 31 Süd Delaware Straße. telcphone 2ss. ' Kntered Rt the Pott Office ot Indianapoli a aecond d&ti matter. Also doch! Ueber denProteft nicht nur der große ncomm er zielten Körperschaften, der unmittelbar interes sirten Bürger schaf t, s.on dern.auch der allgemeinen Bevölkerung Hat der S t ad t r a t H mit 13 g e g e n 8 Stimmen d e r I. C. & 6. B ahn das Wegerecht durch die Straßen unserer schönen 5. Wardbeäilligt. Warum? Nachgewiesener Maßen hat die Stadt absolut keinen Nutzen durch diese Ve schacherung der Straßen. Der überwiegende Theil, der Bevöl kemng proteftikt gegen die Gewährung des Freibriefes. . . Wir haben genügend Facilitüten im Union'Depot auch für die neue Bahn strecke. Die sogenannten Verbesserungen zu dem Original'Entwurf deS Freibriefes, sind absolut werthloS für die Interessen der Bürgerschaft. - . Warum ?. Warum ? W a turn also ? In Antwort darauf, muß die Bür gerschoft nach dem Nigger im Wood plle" suchen. Daß er da ist, ist fraglos. Wenn der M a y or seine Versprechungen, die er den Wühlern vor der Wahl ge m a ch t h a t, ernstlich zu halten g e s i n nt i st, m u ß er die Vorlage vetiren. Thut er dies nicht, so braucht m a n d e n N i g g e r" nicht lange zu suchen. Die Abstimmung war wie folgt: Dafür Benjamin A. Brown, John g. Hamlet, John F. Wood, Charles G. Da'viS, Wendell O. Bangs, Albert E. UilEd'ward I. Stickelman. Harry E. Royse, JameS T. Sullivan, Otto Hoffmaxn, Jacob A. Hilkene, Louis F. Henry, Frederick W. Eppert. ; DagegenAlbert (5. Cottey, William I. Neulom, Henry C. Smlther, Wm. A. RhodeS. Charles L. Hartmann. Theodor PortteuS, John L. Donno van, Fay Wright. Die Wühler werden die Namen im guten Gedächtniß behalten'. Der Freibrief wird dem Mayor zur Unterschrift vorliegen. ' Seine klar vorgezeichnete Pflicht iß eS, denselben nicht zu unterzeichnen. Zweidrittel Majorität wird die in. fame Maßnahme niemals im Stadtrath finden. : . ' It 18 up to you, Mr. Bbokwalter.r Aus der Sundeshauptstadt. Als vor einiger Zeit in der Bespre chung.der schon mehr oder weniger bekannten Thatsache, daß daS den Mit gliedern de? Kongresses zugestandene .Frankaturvorrecht- von nicht wenigen auf das Unverschämteste mißbraucht wird, gesagt wurde, einige unserer Ge setzgeber seien so weit gegangen, Schweine und ttühe, Wagen und ttla viere und ändere große Frachtstücke unter -ihrem Frankaturrecht- durch die Post und auf RegimentSkoften nach . Hause" schicken zu lassen, da glaubte man wohl ganz allgemein, daß dieS nicht wörtlich zu nehmen sei, son dern nur gesagt wurde, durch drastische Uebertreibung die allgemeine Ausmerk samkeit 'auf den Mißbrauch zu lenken. Da Jedermann weiß, daß die Post sich mit der Beförderung solcher großer Frachtstücke (von den Schweinen, Pfer. den und Kühen ganz zu schweigen) nicht abgiebt, hielt man e5 für ganz unmöglich,- daß sie derlei nach dazu frei befördern könne, und fchon den Gedanken daran hielt man für fo unge heuer lachhaft, daß man jene Mitthel lung für eine gute und typische Leiftung' deS bekannten amerikanischen HumorS, der' durch grenzenlose Ueber treibung zu wirken sucht, hielt. Man war damit jedoch gewaltig auf dem Holzwege. WaS da gesagt wurde, war' kein Scherz, sondern ' nüchterne Wahrheit DieSchveine, Kühe und Pferde, Wa gen und Klaviere als Psstgut-naren

versandt worden und neben ihnen noch vieles andere -mehr, das ebenso wenig wie sie, Postgut im gewöhnlichen Sinne des Wortes ist, noch von der Post an genommen werden würde, wenn ein gewöhnlicher Bürger eö anbieten und ein entsprechendes Porto" dafür be zahlen wollte. Jene Geschichten wur den erst kürzlich wieder vor dem Haus ausschusse für Poftangelegenheiten wie derholt und blieben unbestritten und dafür, daß große Frachtstücke fehr'häu sig unter dem 'Frankaturrecht- der Kongreßmitglieder durch die Post der sandt worden find, wurden die unwider leglichften Beweise erbracht. Wollte man trotzdem noch daran zweifeln, so müßte auch der letzte Zweifel schwinden angesichts der Thatsache, daß der AuS schuß der postalischen BewilligungSblll. die dieser Tage vom Hause in Be

rathung genommen wurde, eine Klau sel einfügte, welche eS der Post aus drücklich verbietet, unter dem kongressio nellen Frankaturrecht" irgendwelche Gegenstände oder Packete zu befördern, die nicht angenommen werden würden, wenn ein Bürger sie anböte. Wüßte man nicht, was vorgefallen ist, so müßte eS lächerlich erscheinen. daß der PoftauSschuß der Bill eine solche Klausel einfügte. Man sollte es nicht für möglich halten daß die Post. Verwaltung sich zu. so offensichtlich völ lkg außerhalb ihrer Aufgabe liegenden Diensten' bereit finden ließ, aber man kann fich'S ja leicht genug erklären, vie'S dazu kam. 'ES ging so allmäh. lich. Schritt für Schritt. Mit Kleinem fing man an. Zuerst waren die Packete, welche einige Kongreßmitglieder der Post zuschickten, nur ein . wenig größer als erlaubt, oder sie überschritten das vorschriftsmäßige Gewicht nicht, ent

hielten dafür aber' Unerlaubtes, und man ließ es hingehen, weil man dem Staatsmann nicht vor den Kopf stoßen wollte. Dann wurden die Packete gri ßer und immer größer, und man wußte nicht mehr, wo man die Grenze ziehen sollte so verzichtete , man dar auf, irgend eine zu ziehen, und schließ lich wurde das Unrecht durch langen Gebrauch zu einer Art Recht und Alles ging durch. Unter den noch unerledigten Kon greßvorlagen befindet sich eine Bill zur Einrichtung einer RegierungSpulver Fabrik. '.Man will damit dem Mono. pol des Pulvertrug ein Ende bereiten, der die Regierung mit unverschämt hohen Preisen schröpft. DaS von ihm für Armee und Marine gelieferte rauch lose Pulver muß . mit 80. Cents das Pfund bezahlt werden,.. während die Herstellung nur 20 Cents kostet. Da. bei ist die Regierung noch gehalten, Offiziere zur Kontrolle der Fabrikation abzukommandirenz' und das Patent, nach welchem, der Truff fabrizirt, ist von zwei BundeSoffizieren erfunden. Admiral Corcoran und Commandeur Bernadoü werden als die Erfinder ge nannt. Wie .berichtet wird, hat der Trust ihnen daS Patent für eine hübsche Summe abgekauft, bezahlt ihnen auch eine jährliche Abgabe. ES ist die Frage, ob dieser Verkauf 'statthaft war. oder ob daS .Patent nicht von rechtSwegen Eigenthum der Regierung hätte sein müssen; da eS von .Offizieren, die sie für den Dienst ausgebildet hat, und die in demselben stehen, auSgedacht worden war. Aber darüber . ließe sich vielerlei für die eine oder die andere Seite fa gen. Doch wie dem auch sei, Thatsache ist, daß der Trust die Erfindung de nutzt und als Eigenthum beansprucht. DaS aber' würde für die Regierung kein Hinderniß eigener Fabrikation bil den. , Die Herstellung rauchlosen Pul. verö ist . kein so absolutes Geheimniß mehr, daß eS auf dieses eine Patent an käme. ES find andere Prozesse bekannt, unter denen der.,. erforderliche Bedarf hergestellt werden könnte. ' Die ' vorlie gende Bill fordert eine Bewilligung von $125,000 für die Anlage der Fabrik. Marinefecretär Bonaparte und Kriegs fecretär Taft find der . Meinung, daß diefeSumme nicht ausreicht, denn wenn die Regierung- schon einmal die. Her ftellung übernimmt, muß fie auch auf alle Fülle vorbereitet sein, um jede er forderliche Menge liefern zu fönen. (53 würde demnach ein weit größerer Betrag nothwendig sein, den indessen der Kongreß schon bewilligen dürfte, denn bei der eigenen . Fabrikation würde die Regierung in einem Jahre genug sparen um die sämmtlichen' Anlagen, die zur,Deckung ihres Bedarfs nöthig' find, zu bezahlen. Wenn der Kongreß wollte, könnte der .Trust binnen kurzer Zeit lahm gelegt werden. Die' einzige Waffe, dle dieser hätle, wäre eine' Weigerung, über die laufenden Kontrakte hinaus zu liefern um die Negierung gegebenen

Falles in Verlegenheit zu bringen,

doch ifteS nicht wahrscheinlich, daß er dazu schreiten würde. Gegen die An läge einer eigeuenFabrik läßt fich ebenso wenig vorbringen wie seinerzeit gegen die Einrichtung einer eigenen Geschütz gießerei. Aber eS scheint nicht, daß der Kongreß sür die Bill besonders elnge nommen ist. Die Trusts haben viele gute Freunde. Vielleicht aber kann die Bill dazu benutzt werden, den Trust zur Herabsetzung seines AuSbeuterpreiseS zu zwingen.. Zu den Maßnahmen, durch welche man die Einwanderung zu erschweren sucht, gehört auch der Vorschlag, die Kopisteuer von S2 auf $5 zu erhöhen. Dagegen hat aber in den letzten Tagen Kongreßmann CrimminS energisch pro teftirt. Sein Wort wiegt umso schwe rer. als er in Clliö Island die Ein Wanderungsfrage gründlich studirt hat. Seine Aeußerungen verdienen allge meine Beachtung: Was ich auf Ellis Island sah, hat mich überrascht und ersreut. Unter den 6000 oder mehr Einwanderern, die bis Sonntag deti nirt wurden, habe ich nicht mehr als fünf gesehen, die möglicherweise depor. tirt werden könnten. Wenn man be denkt, daß im letzten Monat über 110,. 000 Einwanderer hier, landeten, und daß jeder einzelne von ihnen den Besitz von 520 nachweisen mußte, so bedeutet das, daß der Reichthum des 'Landes um mehr als $2,200,000 vermehrt worden ist. Ich denke daher, eS ist geradezu Blödsinn, wenn unsere Gefetzgeber in Washington die Kopfsteuer für jeden Einwanderer von $2 aus $5 erhöhen wollen. Dieses Geld geht in einen Fonds, aus dem die Angaben deS Ein wanderungSBureaus beftritten wer. den. Der Fonds ist auf mehr als $2, 000,000 angewachsen und ist zum Ueberlaufen voll. Meiner Anficht nach würde dieRegierung weifer daran thun, jedem Einwanderer die $3 zu lassen, die ihm jetzt noch extra weggenommen werden sollen. $3 find keine große Summe für die Regierung, aber Nie mänd kann den Werth berechnen, den die Summe für den . Einwanderer ha ben mag." : ) Vitro Alb a n y , 16. April. Da Verwandte fich weigerten die Kosten der Beerdigung für den hier plötzlich' verstorbenen John Harmon zu tragen wurde die Leiche an j ein medizinisches Institut in Indianapolis gesandt um für wissenschastliche Zwecke Verwendung zu finden. Marion. 16. April.' Der Bremser W. I. Miller wurde von einem Rangierzuge der-Toledo, St. Louiö -& Western Eisenbahn übersah, ren und sofort getödtet. Er hatte beim Rangiren einige Wagen abkoppeln wol len und fiel unter die . Räder; fünf Wagen gingen über ihn hinweg und schnitten seinen Körper in Stücke. Der Verunglückte wohnte ln Frankfort und hinterlaßt seine Wittwe und fünf Kinder. . Elmer Gr een. 23 Jahre alt, Elaood, Ind., wurde von Kapitän Asch und Sergt. Barmfuhrer unter dem Verdacht der Unterschlagung ein gesperrt. Green, ber bei einem gewis sen Adam Miller als Schneidergehülfe angestellt ist, soll L33 von einem Kun den für einen Anzug in Empfang ge nommm und für seinen eigenen Ge brauch verwandt haben. . B a u e r l a u b n i ß s ch e i n e. George L. Harrington Wohnhaus, No. 1290 Olney Str., veranschlagt auf $1250. Charles Wechler, Wohnhaus. 1534 Nord Capltol Ave., $2500. A.J. Manöfield, Wohnhaus, 2244 Broadway, $3500. C. R. Brown, Wohnhaus, 23. Straße, nahe Senate Avenue, $1000. O. A. B. Berfhing, Wohnhaus, 31.. nahe Clifton Str., $1050. Western C'old Storage & Jce Company,' Ziegelschuppen, $4500. Frau CullinS, Wohnhaus, Rly. und Division Str., $2000. A. Un. derwood, Wohnhaus, Madison Ave., nahe Lincoln Str., $2000. I. Ä. Shirley, Wohnhaus, 3317 Nord Ca. pitol Ave., $1855. Joseph Brügge, ner, Cottage, Raymond Str., $1000. 2U größte und pas. sendsteNnövahl von OHnitt. blnmen und OknmenftüSen für alle freudigen und trau rigen (Ereignisse. Wir find jederzeit gern bereit bei der Nuövayi behülflich tu Uw. Oerterrnann Oroö. aasj. Me. 2el.

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?flfi verbun??! YtttS r froren wurde Siverene Tettmeyer in einer Refrigerator Cär" in La Crosse, Wis., aufgefunden. Er hatte sich in den Wagen geschlichen, sich eine freie Fahrt zu verschaffen. Dieser war dann geschlossen worden, ohne daß man den blinden Passagier bemerkte, und er mußte dann drei Tage ohne Nahrung bei der Kälte in dem Wagen zubringen, bis dieser in La Crosse geöffnet wurde. Auf einem Bremer Dampfer kam dieser Tage von draußen in Hoboken R. F. Deucey aus Montreal an, der sich mit seiner Gattin nach einem siebenjährigen Aufenthalt in Afrika wieder nach der Heimath in Canada begiebt. Deucey, ein großer Nimrod, bringt Sammlungen .afrikanischer Merkwürdigkeiten, die er von Eingeborenen erworben hat. Interessant und aufregend zugleich sind die Schilderungen seiner afrikanischen Jagdabenteuer. Eine außerordentlich energische junge Dame ist Frl. Christine Fehr, die aus ihrer russischen Heimath in Aberdeen,.S. D., eintraf, am selben Tage im Gerichte erklärte, daß sie beabsichtige, Bürgerin der Vereinigten Staaten zu werden, dann sich eine Heirathslizens verschaffte, dann im Bundesgebäude sich eine Viertelsektion Regierungsland in Campbell County sicherte und. immer noch am selben Tage den jungen Farmer Fred Giese heirathete. Die beiden waren schon jahrelang in Rußland verlobt gewesen Und Giese war hierher gekommen und hatte in Campbell County eine Heimstatte erworben. Dann hatte er seiner Braut mitgetheilt, daß er nun hier zu ihrem Empfange bereit sei. Die 21jährige junge Dame hat daraufhin die weite Reise von Rußland allein zurückgelegt. Eine Hafenstadt hofft demnächst Atlantic City, N. I., zu werden. lZs wird von dort berichtet: Die Hoffnungen auf .eine baldige Vertiefung des Absecon Inlet bei Atlantic City sind neu belebt worden, nachdem Gouverneur' Stokes beiden Häusern der Gesetzgebung, des Staates eine gemeinschaftliche Resolution unterbreitet hat, derzufolge eine ComMission eingesetzt werden soll, deren Aufgabe es sei, vom Congreß die Ermächtigung für den Staat New Jersey zu erlangen, die Buchten und Häfen längs der New Jersey-Küste zu verbessern. Die Umwandlung des Ab-secon-Jnlet.' in einen Zufluchtshafen für sturmbedrohte Schiffe ist einer der Zwecke dieses Vorgehens. De? Canal, der vom Ocean durch die Untiefen m das Inlet führt, wird, so hofft man, weiter und' tiefer gemacht werden, und das Inlet wird, den gehegten Plänen zufolge, der Endpunkt einer Linie von Excursionsdampfern werden, die zwr-schen-Atlantic City 'und New York verkehren. Um ihr schwer verbrannteZ Kind rascher nach dem Hospital zu crmgen, sprang Frau Nabiosio an der Venson Str.-Kreuzung in Camden, N. I.', von einem Zuge der West Jersey und Seashore-Vahn, mit ihrem dreijährigen, Kinde in ihren Armen. Der .Zug fuhr ziemlich schnell und Augenzeugen des Vorfalles glaubten, daß , die Frau , von den Rädern des Zuges zermalmt 'oder anderweitig schwer, verletzt-werden würde. Sie landete jedoch glücklicherweise auf ihren Füßen und lief in aller 'Eile die Venson Str. entlang nach dem Cooper Hospital. Das dreijährige Kind der Frau hatte in Vineland an einem Freudenfeuer gespielt, als seine Kleider Feuer fingen, und bevor dieselben gelöscht werden konnten, , hatte die Kleine schreckliche Brandwunden erlitten. Ein Arzt verband die Wunden und die Mutter bestieg mit ihremKind den nächsten Zug nach Camden. Um rascher an ihr Ziel zu kommen, sprang sie an Venson Str., noch ehe sie oött den Zugangestellten verhindert werden konnte, ab. Die Aerzte des Hospitals haben keine Hoffnung, das . Kind zu retten. Eine hübsche Malteser Katze der Familie von Francis Wilcox in East Orange. N. I., ist in ihrem Werth und der Gunst der Familie noch 'bedeutend gestiegen, seit sie kürzlich die Mitglieder der .Familie von einem fast sicheren Feuertode rette. Die Katze wird des Nachts über in der Küche gelassen und die Thüren zu den angrenzenden Zimmern geschlössen. Neulich Morgens brach in der Küche Feuer aus und die Flammen brannten ein Loch in die Küchenthüre, die nach dem Hofe führte. Die itotze entwich durch dieses, kletterte auf einen Baum im Hofe und sprang von da auf das Dach der Veranda des Hauses, gerade unter das Fenster des Zimmers, in dem ' rtzx und Frau Wilcox schliefen. Ihr jämmerliches Geschrei veranlaßte Herrn Wilcöx' das Fenster zu öffnen, um die anscheinend fremde Katze wegzujagen, doch sobald er dasselbe hob, sprang die Katze m das Zimmer und er bemerkte den Rauch und die Flammen, die aus dem Kuchensenster schlugen. Er telephonirte nach der Feuerwehr, welche prompt erschien, doch der angerichtete Schaden betrug immerhin 'über $300. Das schöne . Fell der Katze, das an verschiedenen ' Stellen verbrannt war, sieht zwar etwas mitgenommen aus, doch steht sie dafür, in der Achtung der Familienmitglieder womöglich ' noch baner als iiivor. - .

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