Indiana Tribüne, Volume 29, Number 199, Indianapolis, Marion County, 16 April 1906 — Page 4

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Indiana Tnblne. Haulg,aden von htx utneberg C. Indianapolis, Ind. varry O.THudiu ... - Präsident. GeschäftSlocalt o. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269

Entcred at the Post Office oi Indianapolis as tccond da matter. Das Nauchübel. Unsere Stadtvüter haben durch zweck müßige Ordinanzen das Ihrige gethan, um dem Rauchübel zu steuern. Seit Jahren sind diese Anti'Rauch. Ordinanzen in ttrast, aber ungehindert entsenden Hunderte von Schloten ihren dicken, die ufi verpestenden Qualm. Das Publikum duldet und schweigt, und der Rauch.Jnspektor bezieht mit gewohnter Pünktlichkeit sein Salair. Alle anderen Ordinanzen werden we nigstenZ einigermaßen durchgeführt. Wohl steht man hin und wieder flie gende FruchthÄndler die Straßen, und Commissionöhändler die Bürgerfieige versperren, aber sonst werden die Ge böte der würdigen Stadtvüter ziemlich gründlich befolgt. Nur die. Uebertreter der Rauchordinanz -scheeren ficy den Teufel um das Gesetz, den Comfort der Bevölkerung und den wohllöblichen Rauch'Jnspektor. Aber jetzt wird'S anders werden. Mayor Bookwalter wird durch .Reden und wissenschaftliche Vorträge den Schornfteinbesitzern Aufklärung brin gen und durch Theorien der Praxis des QualmenS ein Ende machen. Nun hätte zwar der Mayor anstatt durch Polizei und Büttel die Tanz, hallenbesitzer, Wirthe und Nacht, schwärme? ebenfalls durch belehrende Vorlesungen auf den Werth und den Inhalt bezw. städtischer Ordinanzen aufmerksam machen können, aber wenn man wie er selbst Fabrikbesitzer ist, so kommt einem natürlich die Verletzung der einen Ordinanz gegen den Rauch lange nicht so wichtig vor, wie die an deren Ordinanzen, welche zur Rsgu lirung deS Gemeinwesens geschaffen wnrden und dann unmoralischen Schmutz zu bekämpfen, ist ja Mode ge worden. Der Qualm ist ja nur äußerlich. Dann haben wir auch einen Rauch Inspektor. Wer'S nicht glaubt, der kann sich beim Durchschauen der städti schen Salärliften davon überzeugen. andere Beweise für seine Existenz giebt'S leider nicht. . Auch andere Städte find im Kampfe gegen den Qualm begriffen. Sie ha den leine Rauch Inspektoren. Das Gesundheitsamt übernimmt z.B. in New York die Pflicht die dortige Anti Rauch Ordinanz, weil sie eine sanitäre Maßnahme ist ' durchzuführen. Der Hilfö . Gesundheitsbeamte Dr. Bensel ließ Vorladungen gegen 25 oder mehr Fabrikbesitzer ergeheu. welche die Rauch Ordinanz nicht respektirten. Sammt liche Vorgeladene wurden Donnerstag unter Prozeßbürgschaften von $100 bis S300 gestellt. . Selbst die Entschuldigung, daß durch den Streik die Hartkohlen so theuer ge worden wären, ließ Dr. Bensel nicht gelten. Er erklärte einfach, daß durch Anbringung der nun so gut funktionl renden Rauchverzehrer selbst der dicke von Weichkohlen aussteigende Qualm unschädlich gemacht werde. Die New Jorker Methode ist jedenfalls weit przk tischer wie die unsere. Auch hier sollte die städtische Gesund. heitSbehörde sich mit der Bekämpfung dieses Uebels befassen. Man sollte das Rauchlnfpectoren Salair einfach der Gefundheitödehörde überweisen. ReinelLuft ist zum Mindesten für das Wohlbefinden der Menschheit eben so wichtig, wie unverdünnte Milch und unsere Gesundheitöbeamten haben be wiesen, daß sie eS verstehen, gegen Uebertreter von sanitären Ordinanzen vorzugehen. ' Mayor Bookwalter könnte ein verdienstvolles Werk vollführen, wenn er in seiner Blusen Fabrik den -besten Rauchverzehrer Apparat andringen läßt, der erhältlich ist. DaS würde besser wirken, wie alle Vorlesungen und sonstige Weitläufigkelten, den Rauch. Inspektor miteingeschlossen. . Der Star" als Textbuch in einer Schule in Jndiäna ist ungefähr das Schliymfte, vas unfer Erziehung?, wesen.der. empfänglichen Jugend bis jeßt7geboten hat. . Der -Superintendent des UnterrichtSroesenS im Staate, Herr Cotton, sollte den ,L ehrern ge

wältig auf den Kopf steigen, die den

Unverstand besitzen, dieses Blatt, wel. cheS von entstellten und willkürlich gefärbten Artikeln wimmelt, Kindern, die ihre geistige Bildung von ihnen em. pfangen sollen, zur Lektüre zu unter, breiten. DieArbeiterbanZ in Chicago ist ein Product der Neuzeit, welches gute Leh ren dringen kann. ES mag dadurch bewiesen werden, daß auch der Mann mit der schwieligen Faust Flnanzta lente besitzt, die man an ihm nicht vermuthete. Leider aber find alle derar tige Experimente in diesem Lande zum großen Schaden aller Betheiligten ver laufen. Die co-operativen Handlungshäuser, bei denen Arbeiter ihr sauer verdientes Geld anlegten und leider verloren, soll. ten zur Warnung dienen. , In ganz gemeiner Weise bespricht ein Eorrespondent, der den berüchtigten Namen Castellane führt, in dem hiefi. gen englischen Sonntagsblatte die hoch, herzige Beisteuer des deutschen Kaisers für die Hinterbliebenen der verunglück ten ttohlengräber in CourriereS. Er sagt, daß man in Frankreich ein niedriges und selbstsüchtiges Motiv der Handlung des Kaisers zu Grunde legt. Er wolle sich lieb Kind in Frankreich machen. Selbstverständlich theilen ben Castellane nur einige geistig De generirte diese Ansicht. ; Die Franzosen, selbst als großherzig bekannt, wissen, daß der Kaiser, der deutsches Blut zur Bergung der Opfer der Katastrophe wagte, auch die Geldgäbe aus den edelsten Beweggründen machte.' In köstlicher Weise ergießt die New York . Evenlnz Post- die Beize ihrer Ironie über die New York Times-, dieses deutschfregenden Zingo. Blattes. Die Post" schreibt: Das böse Deutschland ist wieder an der Ar. beit. Der stets auf seinem Posten zu findend:- Washingtoner Korrespondent der New York Time5 hat am Sonn tag den Kaiser auf frischer That er. tappt, als dieser die Arbeit deS PanAmerikanischen Kongresses zu Nichte machen wollte, indem er die Haager Konferenz vor dem Zusammentritt deS Panamerikanischen Kongresses einbe rufen wollte. Sicherlich konnte dies nur- einen bestimmten' Grund haben. Der Kaiser, welcher in seinen Bemü hungen, eine Marine-Static? in Ma. rokko zu . erhalten, erfolglos war. spannte alle seine rüste an, um eine solche in San Domingo zu errichten. Diese Depesche war. soweit das richtige Erkennen der Machinationen einer fern liegenden Regierung in Betracht kommt, ein Meisterstück, und den Ksrrespon denten trifft wahrlich keine Schuld, als sich schon am nächsten Tage heraus stellte, daß Deutschland die ganze Zeit hindurch für eine Vertagung der Haa ger Konferenz im Interesse des Berner Rothen Kreuz.ttongresseS eingetreten ist. Irgend Jemand muß doch gesun den werden, um einen wirksamen Hin tergrund für sensationelle Telegramme auf der ersten Seite eines Blattes ab zugeben, und der Kaiser ist die geeig netfte Person, . dem man allerlei böse Sachen unterschieben kann. Falls wirk lich ein. Widderruf nothwendig ist, so kann der an einem versteckten Platz auf einer Innenseite gedruckt werden. Wir werden aber heute, dieses Mal von der Londoner Times-, mit frischen Be weisen von den böser. Absichten der Deutschen regalirt. AuS Furcht, daß nur amerikanisch gefärbte Berichte Über die Rio Janeiro. Konferenz nach Eu ropa dringen könnten, verlangt die Berliner National Zeitung- einen fähigen deutschen Gisandten in Rio Janeiro und die. Entsendung eines zweiten geübten. Diplomaten, welcher portugiesisch und spanisch spricht. DieS ist sicherlich vollgültiger Beweis dafür. daß Deutschland ganz Südamerika ver schlucken will. ' Wir geben keinen Pfil ferling darum, ob unsere Gesandten in Brasilien außer der englischen noch eine andere Sprache beherrschen; aber das Verlangen, fähige deutsche Diplomaten nach Rio Janeiro zu entsenden, zeigt klar und deutlich die arg verschmitzte an'tt'amerikanische Politik, welche der Kaiser und von Bülow verfolgen.B r a z l l , 15. April. Die Besitzer von Blockkohlengruben in der Nähe die ser Stadt hielten eine weitere Versamm lung ab und besprachen die Kohlen Situation, thaten, ader nichts Entschet. dendeö. . DaSIGerücht, daß einige der Grubenbesitzer nachgeben und die Scala von 1903 unterzeichnen wollm, weisen fit als unbegründet zurück. V

Das SZtkkUNgöwesen im Sergbau.

Das furchtbare Grubenunglück bei Courrieres beschäftigt drüben noch unausgesetzt die öffentliche Meinung, besonders in Frankreich, das nunmehr bemüht ist, die mustergültigen deutschen Rettungseinrichtungen ' kennen zu lernen . und sich zu eigen zu machen. Mehr denn je grübelt : man jetzt darüber nach, wie solche Massen, Unglücke vermieden werden können, und welche Mittel anzuwenden sind, um schnelle Rettung zu bringen. Der Führer der deutschen Rettungsmannschaften, die bei der Bergung der Leir m r l" . lf .T . 'n.l . cyen 0 AUtzeroroenlüazes geiciuei yaben. Berawerksdirektor Meyer von Zeche Shamrock", ist seit Jahren schon aus dem Gebiete des viettungsWesens eifrig bemüht gewesen, Verbesserungen herbeizuführen. Gelegentlich des 8. deutschen Vergmannstages lieferte Herr Meyer in der umfangreichen Festschrift eine werthvolle AbHandlung über Feuerschutz. Feuerbekämpfung und Rettungswesen", die jetzt große Beachtung findet. Während über Tage alle Betriebe gegen Feuersgefahr versichert werden kön uen, so führt Meyer an. können die unterirdischen Grubenwerke gegen Feuer nicht versichert sein. Ein wirksames Mittel gegen Gru benbrände ist der auf den Grubenze chen seit Jahren eingeführte Bergever satz. welcber eine Entzündung der Kohle verhindert. Ferner ist es werthvoll, daß anstatt Grubenholz für das Stutzen des Gebirges , Eisenträger mehr und mehr in Anwendung kommen, die bei einem Grubenbrand unschädlich' sind. Auf mehreren Ruhrzechen hat man hiermit' gute Resultate erzielt. Da die Sonn- und Festtage immer recht kritisch für Grubenunglücke geWesen sind, ist es auch sehr notwendig, daß an diesen Tagen die Grubenbaue befahren werden. Zur schnelleren Verständigung bei außergewöhn lichen Ereignissen ist es zweckmäßig, daß die einzelnen Sohlen telephonisch verbunden sind. Ferner hat man die Ausbildung eines besonderen Personals in der Bekämpfung von Bränden und im Eindringen in ' Räume mit giftigen Gasen und im Arbeiten in denselben für nothwendig gehalten. Einen lebhaften Aufschwung erhielt dieses Bestreben durch die Erfindung eines besonderen Pneumators. Dieser zur Ermöglichung des - menschlichen Athmungsvorganges in giftigen Gasen bestimmte Apparat, eröffnete auf dem Gebiete der Brandbekämpfung und des Rettungskxsens gute Aussichten. Da der Pneumator trotz seiner einfachen Construktion für die Benutzung durch ungeübte Leute im Ernste falle nicht geeignet erschien, warman genöthigt, gewisse Personen in. dez Anwendung desselben auszubilden Es rnd bei diesem Apparat die seinen Vo zängern eigenthümlichen Ventile vö' lg vermieden, die offenbar dem T' 'cherwesen entstammende Maske ist abrworfen; das Kohlensäure-Absorp tionsmittel wird in Gestalt von flüssiger Natronlauge in einer hermetisch verschlossenen und durch Zertrümmerung zu öffnenden Glasflasche stets gebrauchsfertig gehalten. Im rheinisch - westfälischen Bezirk kann nur der Pneumatophor, und zwar in Gestalt der Shamrocktype in Frage kommen. Diejenigen Fachgenos sen, welche mit der Leitung einer brandgesahrlichen Grube betraut sind, wissen davon zu berichten, daß sie im Fall der Noth nicht bestehen können, wenn sie in ihrem Arsenal nur einige Sauerstoff - Nettungsapparate haben, sondern daß zur Füllung derselben noch viele andere unentbehrliche Gegenstände gehören, Mobilmachungsplan usw. Man darf feststellen, sagt Meyer, daß im Ruhrbezirk die Ansicht immer mehr Anhänger gewinnt, daß die planmäßige Durcharbeitung und Vorbereitung des gesammten mit der Feuersgefahr in den Gruben zusam menhängenden Schutzwesens die beste Wahrnehmung der den Betriebsleitern anvertrauten menschlichen und Wirth, schaftlichcn Interessen, ist. Bei besonders brandgefährlichen Flözen begnügt man sich nicht mit der BereitHaltung der nöthigen Luftabschluß Mittel, sondern es werden die Abtbeilungen in diesen von vornherein an der Eingangsstelle der Wetter und an der Ausgangsstelle derselben mit Mauerkränzen versehen, welche in der Sohle- an den Stößen und im Dach in das Gebirge eingespitzt und nach dem Innern der offenbleibenden Durchgangsöffnung hin mit- einem eingesetzten I7-Eisenrahmen versehen werden. Es würde ferner , im Interne eines nach der Oertlichkeit und nach der Art der Betriebe zusammengehörigen Bergbaubezirkes liegen, . daß alle Hauptrettungslager nach einem völlig gleichartigen Schema eingerich tet und daß die Rettungsmannschaft ten überall nach derselben Anweisung ausgebildet werden. Die Pittsburg Steam. ship Co. hat beschlossen, eine völl kommene Ausrüstung zur Hebung gesunkener . Schiffe und zur Bergung gestrandet anzschaffen. Ein Theil der Ausrüstung ist bereits angekauft und wird b:i der Bergung des gestrandeten Dampfers Crescent City" verwendet werden. . Die Gesellschaft glaubt, daß sie durch Anschaffung einer derartigen Ausrüstung billiger . wegkommt, als wenn sie fremde , Hilfe in. Anspruch nehmen muß- .

Allerlei fiir'ö HanS.

' Wachstuchstoffe zu reinZ. g e n.' Auf ein wollenes Fleckchen träufelt- man etwas Petroleum und reibt die Stoffe damit ab. Sie werden davon sehr schön rein und glänzend, während sie bei Anwendung anderer Flüssigkeiten meistens fleckig und streifig werden. Pie Fußrolle im Bett. Kalte Füße sind im Bett sehr unangenehm, sie hindern am Einschlafen und stören den Schlaf, indem sie uns immer von neuem erwachen lassen. Ein sehr gutes Mittel zum Warmhalten der Füße imBett ist eine Rolle, die mit Ryßhaar oder anderem Polstermaterial ausgestopft ist. die ganze Breite des Bettes ausfüllt und an dessen Fußende gelegt wird. Sie verhütet, daß die Füße, wenn der Körper in tiefem Schlaf im Bette hinabrutscht, mit der kalten Bettwand in Berührung kommen und sich abkühlen. Nur darf man nicht das Betttuch über die Rolle legen, weil die Füße sonst über die Rolle hinweggleiten. Sie muß vielmehr frei auf dem Betttuch liegen. Helle Leder fachen zu rein i g e n. Die modernen weißen Lederschuhe, -Gürtel und -Täschchen, die sich allgemeiner Beliebtheit erfreuen, werden rasch trübe. Man reinigt sie mit geriebenem Speckstein, den man mit Benzin zu einem dicken Brei anrührt und gleichmäßig aufträgt. Nach dem Trocknen bürstet man den weißen Staub ab und wird mit dem Ergebniß zufrieden sein. Pulverisirter Speckstein ist auch bei hellen Wollstoffen ein gutes Fleckenmittel. Man streut ihn trocken auf die besckmukte Stelle und läßt ihn einige Stunden wirken. Beim Streichen des ftuftbodens mit Firniß ist es sehr gut, wenn man letzteren vor dem Gebrauch erwärmt, well man ihn so besser und gleichmaßkaer auftragen kann. Um dem Fußboden dann einen schönen Glanz zu geben, ist es rathsam, nach dem Reinigen mit kaltem Wasser (am besten viegenwaner) ein wemg Much auf demselben zu verreiben. Um Fische Z m besten Zustande aufzubewahren natürlich immer nur für kürzere Zeit denke man daran, dak solche niemals un mittelbar aufeinander gelegt werden dürfen. Am besten feuchtet man reine Stücke Leinen mit Salzwasser an. wickelt jeden Fisch, einzeln in einem solchen ein und legt sie dann in eine mittelst Eis kalt erhaltene Schüssel. Beim Umpflanzen der Topfgewächse haben wir uns vor nichts mer zu hüten als vor zu aro ßen' Töpfen. Handelt es sich um das verpflanzen jchnellwachsender ; Gewächse, welche noch durch Mistbeetwärme in der Entwickelung unterstützt werden, dann darf der neue Topf nicht größer sein als daß der bisherige bequem in demselben stehen kann. In großen Gefänen versauert die Erde, ehe . die Wurzeln imstande sind. sie auszunutzen. Jede Pflanze, welche umgetopft wurde, wird tuchtia anae gössen und vor den grellen Sonnennraylen etwas geschützt. Wir wer den uns merken, dak der Wasserbe darf in der ersten Zeit nicht so groß t; dato aber entwickelt sich frisches reges Wachsthum und wir gießen wieder starker. Mit dem Umvflan zen wird ein sorgfältiges Ausputzen und Aufbinden unserer Gewächse verbunden, wenn nöthig auch ein Zurückschneiden, um gedrungene buschige Pflanzen zu erziehen. Neue Töpfe zieyen rn der ersten Nett viel Wasser in sich selbst, hierauf ist beim Gießen zu rechnen, eventuell sind dieselben vor dem Umpflanzen m Wasser zu legen. Waschen vonStevvdecken. Diese Reinigung kann man sehr gut im Hause vornehmen. Man muß die Decken .in lauwarmem Seifenwasser einlegen. Am nächsten' Tag- drückt man dann die Decken aus und hangt sie auf. ?km Trocknen lieat die Hauptschwierigkeit der Behandlung Die Decken müssen immer wieder aewendet werden und das in den Ecken zusammenlaufende Wasser ist wieder holt auszudrücken. Um die Watte Elfenbeinwaaren zu bleichen. Um derartige Gegen stände, welche mit der Zeit gelb ge worden sind, wieder weiß zu bekom men. befeuchte man sie mit Cblorwas ser und seke sie. wenn tbunlick. den Sonnenstrahlen aus. ,Am besten ist es. wenn man die zu bleichenden Stüe (Stockgriffe. Messerhefte etc.) nach dem Befeuchten unter einer Glasplatte anhaltend den Sonnen strablen aussetzen kann. ü'm wirk sames Bleichmittel für Elfenbein und Knochen ist das Wasserstosssuperryo womit die Gegenstande nach dem (ntfetten befeuchtet werden. Zrbrochene, Meerschaumvfeiien ,u kitten Man streut feingepulverten Schellack auf den Aruck und häU diesen über ein Kohlenfeuer, so daß der Schellack slujjlg wird. Alsdann druckt man die zerbrochenen Theile fest aufeinander, worauf die Bruchstellen so- fest haften, daß man sie nicht mehr tren nen kann. , . Aus alten weichen Filzhüten kann man Schuhfohlen schneiden und diese in die Schuhe legen. ES ist "dieS ein gutes Mittel gegen' kalte

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Pennsylvania Linien S2.00 Lmttsville8Z.gg Sonntag, 22. April. Erste Excursion der Saison. Spkzial.Tchnkllzug verlaßt Indianapolis -um 7 Uhr Morgen. Rttoursshrt von LouiSdill, (Main Et raie Station) 7 Vhr bendl. In der Nähe von Weaver, S?.D., wurde tm Mann Namens Frank O'Neil verhaftet und nach Superior, Minn., in's Gefängniß eingeliefert. Es wird gegen ihn die Anklage erhoben, daß er vor drei Jahren seine jetzt noch nicht 17jährige Tochter gezwungen habe, ihn in Superior unter angenommenem Namen zu heirathen. Er soll in Tomahawk, Wis., eine Frau und drei Kinder haben. Der ihMSn (Etablirt 1853.) . ..Jndiana'S größter Laden. . . Tapeten Ersparnis. Tausende von Rollen der schönsten Tapeten zu einer großen Ersparniß und gerade zur Zeit- in der Sie die selben bedürfen. Schwere emboßed Gold Tapeten, zweitönige Zug Effekte und Tapest ricö, wurden regelmäßig verkauft zu 3öc und40c; d,e Rolle nur.... Le VelvetineS, Verger und Gobelin" TapestrieS. erstklassige Kunsttapeten, sehr speziell die Rolle zu. 25c Gold Parlor Tapeten, ' Blumen, Cretonne und Tapestrie Effekten, sehr seine Werthe, die Rolle 10c Die allerneuesten Tapeten in rei chen dunklen Farben, die neuesten Effekte dieser'. Saison, wurden einge kaust um zu 8c und 10c verkaust u erden, speziell die Rolle zu. . . . . Qc ' Dritter Stock. .

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