Indiana Tribüne, Volume 29, Number 198, Indianapolis, Marion County, 14 April 1906 — Page 4
Zndiana Tribüne. Cttaulgtatten tos Ux Vtdrg O. Indianapolis, Ind.
garrZ O. Thudlum .... Präsident. mj' -u --------r- i - ri , - . 1-n-n-n-njx-n-njxr GeschäftSloealt sto. 31 Süd Delaware Straße. telaphone es. BtUrei Rt the Pott Office of lndiiapolU econd du matter. Markige Z&oxtt. Die Ansprache Roosevell'S an die deutschen Veteranen, welche ihm Don nerstag vom deutschen Botschafter, Ba ron Speck von Sterndurg, vorgestellt wurden, rnutbet Einen als Ausdruck einer ehrlichen Meinung, die der Prüfl dent für weitere Kreise bekannt zu ge den wünschte, an. Aus dem Inhalte der Ansprache geht auch hervor, daß der Präsident bedacht darauf war, den Na tivisten und Deutschenhassern bei dieser Gelegenheit einmal ganz deutlich die Wahrheit zu sagen. Ich begrüße Sie", sagte der Prüsi. dent zu den Besuchern, als Mltameri kaner; denn unter den vielen Stümmen, die unsere gemischte amerikanische Rasse bilden, hat keiner unö bessere Armerika mx geliefert, wie der deutsche. ES ist unser besonderer Stolz, daß wir in die ser Republik die Idee verwirklicht ha. ben, nach der gute Bürger keinen Unter schied zwischen Glauben und Glauben, Gedurtöplad und Geburtsplatz machen, vorausgesetzt nur, daß, was auch die Abstammung sein möge, oder die Art, in welcher er seinen Schöpser verehrt, er sich ehrlich bemüht, seine Pflicht zu thun und unserem gemeinsamen Lande treu zu sein." Wenn der Präsident da einfach bei dem Satze ode'r die Art, wie er seinen Schöpfer verehrt" die Worte und sein Leben genießt" eingeflochten Hütte, so wäre dies beinahe buchstäblich das Ar gument, welches der Nationalbund ge gen die versuchte Einschränkung der persönlichen Freiheit gebraucht. Speciell an die Adresse der Nativiften aber find wohl die Worte gerichtet: Die Verehrung, die ein Mann für sein Geburtsland bewahrt, ist weit entfernt davon, ihn abzuhalten, fein Adop tlv'Vaterland zu lieben und ihm gegen über seine Pflicht zu thun, sie sollte ihm helfen, dieses Land zu lieben und feine Pflicht zu erfüllen. ,Wenn ein Mann ein guter Sohn ist, ist er auch fähig, ein guter Gatte zu fein. m Die Eigenschaft, welche einem Manne sein Geburtsland theuer macht, befähigt ihn auch, ein guter Bürger feines Adoptiv-VaterlandeS zu fein." Aber über die Mucker und Nativiften hat der Präsident di. verächtlichen Hetzer, welche die Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Deutsch. land trüben wollen, nicht vergessen, und wenn er sagt: Die Bande, welche Deutschland und die Vereinigten Staaten verknüpfen, sind zahlreich und fest. In keinem Lande herrscht wärmere Bewunderung für Deutschland und seinen erhabenen Herrscher, wie hier in Amerika.", so kann das als eine Erklärung von höchster Stelle gelten, daß die Hetzyer suche einer von England subsidirten Presse in Washington mit Mißbilligung und Verachtung aufgenommen werden. Präsident Roosevelt hat sich ja schon längst- einen großen Platz im Herzen der deutsch'geborenen Amerikaner durch seine Geradheit und Forsche ' erworben, aber täglich lernt man ihn von einer neuen vortheilhaften Seite kennen. Er stand seit seiner Wahl im Kampfe mit einem gegnerischen Senate, der allen seinen Bemühungen zum Besten des Volkes einen Riegel vorschob. Aber unentwegt verfolgt er seine Ziele und er wird sie erreichen; dmn das Voll ist mit ihm. Der Vesuv scheint ausgetobt zu haben hoffentlich für immer. So eine 2 Cents Bahnfahrtrate macht sich ja ganz hübsch auf den Platsormen wenn nur die Freibriefe nicht im Wege wären. Hep! Hep!. Hepdurn. sollte fift die Worte des Präsidenten Roosevelt an die deutschen Veteranen zu Gemüthe führen, wenn er darnach strebt, ein guter Amerikaner zu sein. Die Resiznatien Castro's ist ob! hauptsächlich auf die verzwickte Kontra . Verse, .mit Frankreich zurückzuführen. Er möchte wie alle seine Vorgänger seinen Raub in dem genußreichen Paris verzehren, eht er in Frankreich ganz unmöglich geworden ist.
Der Stadtrath ist glückttcher Meise aus besonnenen Männern zusammen gesetzt, die selbst bei Bahnfreibriesen nicht an'S railroaden- denken.
Die rep. Etaats-Kandidaten'Liste ist nicht übel. ES stehen recht zute Namen darauf und ihre Erwählung ist nach langjährigem UsuS zu erwarten. Wie Maxim Gorki bei feinem Eintreffen hier erklärt hat, soll der Pope Gapon die Interessen der ihm ver trauenden Arbeitermassen um einige Hunderttausend Rubel an die russische Regierung verkauft haben. Herr Gorkl muß wohl vollgültige Beweise sür seine Behauptung haben; denn er giebt die genaue Summe an, nämlich 219,000 Rubel. Judas that'S billiger! ES hat den Anschein, als ob das HauS der demokratischen Partei kein bischen Wind für ihre Segel übrig lassen will. Nun hat auch das Haus Comite an !. Wahlen die Vorlage von Norris einem Vertreter aus BryanS Staat laut welcher die Wahl von Senatoren eine direkte fein soll, günstig dem Hause einberichtet. Sollte die Vorlage zur Annahme gelangen, so wird den Demokraten wieder eine Planke der Platsorm unter den Füßen weggezogen. Der Vorlage ist ein Reiter beigesellt, laut welchem die Ter mine für Kongreßabgeordnete 4 anstatt wie bislang währen sollen. Der Hauptgrund der das Comite in Befürwortung dir letzteren Klausel leitete, warder, daß eine politische Par tel innerhalb von zwei Jahren unmög lich ihre Politik zur Durchführung bringen könne. Der Grund ist jeden falls ein guter, ebenso auch der, daß bei weniger häusigen Wahlen der pro fesfionelle und korrupte Politiker nicht mehr von einer Wahl bis zur andern durch Schröpfung der Kandidaten reiche Beute machen kann. Die Idee ist so Übel nicht, aber da sie nur durch Amendement .zur Verfassung zum Gesetz werden kann und eine solche Amendirung nur mit zwei DrittelStim menmehrheit in beiden Häusern der Verfassung angehängt werden kann so wird die Sache wohl ein schöner Traum bleiben. New Bork ist von eine Mucker gesetz bedroht,, welches an Niederträch tigkeit alles Dagewesene übertrumpft. Die Bill besagt: " In irgendeinem Wohndezirk in der Stadt,' indem 300 oder mehr Wühler wohnen, kann von einer Mehrheit der Wähler mittelst Einreichung einer Pe tition die Abhaltung eine? Spezlalwahl binnen 40 Tagen gefordert werden, bei welcher durch eine einfache Mehrheit entschieden werden soll, ob in dem betr. Bezirk der AuSschank geistiger Getränke statthaft sein soll. Hotels mit mehr als 50 Zimmer, Clubs, die ihr eigenes Haus besitzen, das ausschließlich Club, zwecken dient, find ' von . den, Beftim mungen deS Gesetzes auSgmommen." . Die Staatszeitung- schreibt dazu : Zunächst ist absolut keine Nothwendig, seit für ein solches Gesetz vorhanden, denn das gegenwärtige RaineS'Gesetz giebt Leuten die keine Wirthschaft in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft dul den wollen, vollauf Gilegenheit, die Etablirung , einer Wirthschaft zu der hindern. Dann aber macht die Bill eine unbillige Unterscheidung zwischen den Wohnbezirken der Reichen und den i Stätten, wo d:r kleine Mann sein be scheideneö Heim aufgeschlagen hat. In der Bill ist nämlich bestimmt, daß zu den Wohnbezirken keine solchen Stra ßen mitzurechnen sind, wo der Block zur Hälfte von Geschäftshäusern einge nommen wird. Irgend ein Schubiak, der in dem Wohnbezirk etwas Einfluß hat. könnte mit Leichtigkeit eine Petition zur Cin führung von Prohibition zusammen bringen, besonders, da das Gesetz noch bestimmt, daß die Unterschriften auf solcher Petition-nicht persönlich auSge fertigt zu werden brauchen. .Mit dieser Petition kann so ein Kerl jeden Wirth in. seinem Bezirke nach Belieben zwie beln, entweder Geld damit herauöschla gen oder aber sonstige Gefälligkeiten damit erzwingen. Für die sogenann ten DistriktSsührer der verschiedenen Parteien wäre dies ein Mittel, jeden Wirth in ihrem Rayon sich und ihrer Organisation tributpflichtig zu machen. Zum erstenmal heute Capital ityOrauerei OoS Oier an Zapf in allen fteffe ren Wirthschaften. , Don FeiusSmeSern alS daö beste Jrau der Oaifon bezeichnet. Telephon alt und neu VVO.
Polizeiliches.
Joe Willis, .35 Jahre alt. von Detroit, Mich., wanderte gestern planlos durch die Straßen und wurde vom Sergeanten Paulsell als verdüch. tige Person eingestellt. Walter D.Ferg uso n, 47 Jahre alt, No. 323 West Washington. Straße wohnhaft,' wurde gestern von den Radlern Shine und AmSden, als des NlelndiebstahlS verdächtig, hinier Schloß und Riegel gebracht. Derselbe soll aus dem Geschäfte von Ben Ru berg, No. 1434 Oft Washington Straße, eine Marquise gestohlen gesteh len zu haben. Der Beamte Tomlinson führte gestern den Neger David Payne, 21 Jahre alt und 1012 Toledo.Straße wohnhaft, in Polizeigewahrsam ab, weil er ziellos auf der Straße herum bummelte. A f a C. R e e v e s wurde gestern vom Kapitän Asch eingesperrt, weil er sich gegen das Gesetz betreffs Versäl. schung von Nahrungsmitteln vergan gen hat. El soll schlechte Milch ver kaust haben. Joseph Moore. 13 Jahre alt. 415 West Merrlll Straße, wurde gestern unter dem Verdacht des Klein diebftahls von dem Detektiv Manning in Hast genommen. Derselbe soll von einem Schauspieler des Park Theaters, wo Moore als ttoulissenfchiebkr ange stellt ist, einen Revolver gestohlen haben. Er verkaufte denselben für 50 Cents an einen gewissen Ohmer ElliS. Bei dem Verhör in der Polizeiftation brannte Moore feine Schuld. D e r professionelle BürgschastS steller Sam Färb rannte gestern auf der Washington Straße mit der be jährten Frau Maggie Plerce, 822 Michael Straße, aus Versehen, zusam men, wodurch dieselbe zu Boden stürzte und sich das Kinn leicht verletzte. Färb nahm die alte Frau zu einem Arzt, welcher ihr einen Verband an legte, worauf Färb die Frau nach Hanse brachte. D e r Kapitän Bray Deckte gestern den 14jährigen George Richters, 340 Ogden Straße, -und den 13jähr!gen Moseö Mlchelson, 705 Buchanan Str. ein, weil sie sich auf der Straße herum prügelte und , dadurch einen Auflauf aus der Straße verursachten. - EllSworth E. Gourir, 37 Jahre alt, von Greencaftle, Ind., wurde gestern von dem Polizisten Belch verhaftet, well er ein Schießeisen bei sich trug, ohne Erlaubniß zu haben.' ein solche? tragen zu dürfen. . ' U. John C. Alllson, 3157 Nord Western Ave., wurde gestern auf einen Haftbefehl von einer gewissen Marie B. Christ von 'dem Beamten Pope prompt abgeführt. Allison handelt mit Grundeigenthum und will in Er. fahrung gebracht haben,' daß die oben erwähnte Marie Christ eine Besitzung, 831 West 31; Str. verkaufen wolltet Er begab sich zu der Frau und wollte Unterhandlungen einleiten. Dieselbe wies ihn jedoch ab und versicherte ihm. daß sie nicht vorhabe, die Besitzung zu verkaufen. - Allison ließ sich nicht ein schüchtern, sondern suchte die Frau mit Drohungen, wobei er zur Bekräftigung dteser Drohungen ein kleines Messer ge braucht haben soll, zu dem Verkauf zu zwingen. Die bedrängte Frau suchte Schutz bel der Polizei und ließ den Auf dringling einstecken, um ihn loS zu wer den. JOit Geheimpolizisten Kurtz und Dugan machten gestern den23jüh. rigen Omer Hill, 712 West 11. Str., dingfest. Derselbe wird in Marion, Ind., wegen Verdacht des Einbruchs gewünscht. Bauierlaubnißschein e. C. A. Ruch, Wohnhaus, 2415 Park Ave., $5000. George H. Nehm, Re paraturen. 1523 Park Ave.. 1100. John A. Dugan, doppeltes Wohnhaus, Capitol Ave., südlich von 24. Str., $3000. V. H. Carman, Wohnhaus, Parkview, südlich von New York Str.. S3000. George Miller. Anbau, 2423 Southeastern Ave., $300. D. L. Freyer, Wohnhaus. - Parkview, südlich von New York Str., $3000. Jacob Petty. Schuppen. 2222 Ashland Ave., S100. Laycock Power House Cont pany, Stall und Schuppen, Canal, zwischen Pratt und 10. Str., $500. . A. Wiley, Stall, 33 Süd Webster,' $150. M. HöZig, Reparaturen, 349 Hamllton Ave., 5125. Erneft . Ott, Reparaturen. 1124 (spann 2fce.fc200. William H. Miker, Totlage, Gladftone Ave., nahe varfield Ave., $1200.
Garden!.
Das glänzend erleuchtete Theater zeigt das festliche Aussehen, der gro ßen" Abende. Im Parkett ein wogendes Meer von Fräcken und Cylindern, in dessen trostloses Schwarz nur die steifgestärkten Hemd'brüs!e einen helleren Ton bringen. Um so färbenprächtiger sieht's in den Logen aus. Da blitzen die Edelsteine auf kunstvoll frisirten Köpfchen, auf entblößten weißen Armen und Nacken da leuchtet die ganze Farbenskala des Regenbogens, in zarten und gesättigten Tönen auf und bebt sich wirkungsvoll von dem rothen Hintergrund ab. . Unter dem Crescendo des meisterlich spielenden Orchesters, das den ganzen Raum mit fluthenden Tonwellen erfüllt, hebt sich langsam der Vorhang und zeigt die künstlerisch und wahrheitsgetreu ausgeführte nächtliche Szenerie. Durch die Gallene, die Menge da oben, die wirklich in's Theater kommt, um zu sehen, zu hören und mitzuerleben, geht ein Gemurmel der Bcwundcrung, bis hinunter, wo es sich im korrekten Schweiaen des vornehmeren Theiles des Publikums verliert. Die feinen Fächer schließen sich mit einem leichten Schlag wie Vöglein, die ihre Flügel einziehen, utb all die blitzenden Augenpaare, all die unzähligen Operngläser richten sich wie auf Kommando dorthin,, wo das erdichtete Drama sich unter einer Fluth von Musik, Licht und Farben abspielt. Ungesehen und unbeachtet wickelt sich auch das kleine, intime Drama des Lebens ab. In einer der Logen sitzt sie gegenüber der Mutter, das arme Mädchen, zart und fein und stolz wie der weiße Stern der Gardenia, die ihr reiches, dunkles Haar schmückt. Der schlanke, schmiegsame Körper läßt sich nicht in die Kissen sinken, die festaeschlossenen Lippen zucken nicht und die Augen bleiben trocken und klar, während sie das grausame Schauspiel betrachten, das sich ihnen in einer gegenüberliegenden Loge bietet. Dicht aneinander geschmiegt sitzen die Verlobten, die eifrig miteinander plaudern, die Köpfe zusammensteckend, daß sich ihre Haare beinahe vermischen; sie klein, blond, pikant; er hochgewachsen und kraftvoll, mit einem Lächeln leidenschaftlichen Sehnens auf den Lippen, das eine Lüge . . . mit der weißen Gardenia im Knopfloch, die ein Verrath ist! Wahrend die Heldin auf der Bühne in leidenschaftsglühenden Tönen über ihren Sieg jubelt, durchlebt das arme, verlassene Mädchen noch einmal ihren ganzen, kurzen, zarten Liebestraum. Sie kannten sich von Kindheit an, waren fast zusammen aufgewachsen in der Intimität der Familie,' und rntf ihnen war langsam auch der Glückstraum groß geworden und hatte immer festere und greifbarere Gestalt gewonnen. Er war voll Aufmerksamkeit und LiebensWürdigkeit gegen sie,- er hatte es ihr hundertmal gesagt, daß sie sein Ideal sei, die Poesie, das Glück seines Lebens... er hatte ihr so oft die we:ße, königliche Gardenia überreicht und ihr hundertmal mit seinen heuchlerischen Lippen gesagt, daß es die einzige ihrer würdige Blume sei, mit ihrem zarten Schmelz, den ein Hauch trübt, mit ihrem Duft, so süß und schmeichelnd wie eine Liebkosung. Und sie hatte ihm alles geglaubt, mit dem blinden, begeisterten Glauben des unerfahrenen Gemüthes, und das Leben schien ihr so schön.' und die Welt so herrlich, voll von Blumen und Sonnenschein.. Dann hatte sie langsam begonnen, die alte, immer wiederkehrende Geschichte von Lebensklugheit und kühler Berechnung, die- alte Geschichte der Feigheit, die sich jeden Tag unter unseren Augen wiederholt, jene Niederträchtigkeit, die schlimmer ist als manches Verbrechen und die 'doch kein Strafgesetz ahndet. Langsam. Tag für Tag. Stunde um Stunde hatte er sich zurückgezogen, die Ihren hatten nichts , gemerkt, ihm war die Komödie leicht , geworden, aber sie hatte gelitten, unsäglich, mit jeder Fiber ihres Wesens. Jetzt ist alles schon längst vorbei, auch die große Neuigkeit ist eigentlich schon keine mehr, nachdem sie gebührend durchgehechelt wurde. Er wird die blonde .Dollarerbin heirathen, die er vor einem Monat in einem befnunbeten Hause kennen lernte, und man hat ihn zu diesem Schlag, um" den ihn alle beneiden, von allen Seiten beglückwünscht, und kaum einer hat des blassen, zarten Mädchens gedacht. -Sie wird enttäuscht sein.- Ach was. Mädchenträume,- meinte ein anderer. Es wäre aber aufi eine unverantwortliche Dummheit vo:r ihm gewesen, mit seinen Aussichten . . Er ist schlau genug, was scl.'!e er anfangen mit einer Mitgift von c!lichen lumpigen vierzig ... fünfzigtausend Lire?" , Du bist so blaß. Liebling." sagt die Mutter plötzlich,' sich zu ihr beugend. Sie schreckt auf aus ihren Träumen. Was fehlt Dir? Ist'S die Hitze? Das grelle Licht?" ' Sie lächelt niit bleichen Lippen der Mutter zu; zu stolz und scheu, um ihr Geheimniß preiszugeben, zu rem, um zu lügen, nimmt sie hastig' die Garoenia aus dem Haar und laßt sie auf den Teppich fallen, nachdem sie sie einen Moment zwischen den zitternden Fingern zerdrückt hat.' 1 " ' ; - 'Nein, es ist der Duft dieser Blume."
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