Indiana Tribüne, Volume 29, Number 197, Indianapolis, Marion County, 13 April 1906 — Page 4
Jndtana Tribüne, I. April 1.
i aulaeaeten von der tttntdtra 8. Indianapolis, Ind. Gart) O. Thndinm Präsident. . GeschSftSlocalt o. 31 Süd Delaware Straße. TELßPHONE 269. untered t the Post Office ot Indianapoli aa ccond clais matter. Die Schmützharke. Auch Herr Roosevelt wird bald Laßt genug sein des grausamen Spiels- so welt eZ sich um neue söge nannte KorruptionZenthüllungen han d:lt, rufen. Man kann eZ recht gut begreifen, daß e? ihn anekelt, sortw-ihrend neue KorruptionS'Sensationen an die Ober flüche gebracht zu sehen, und die schon zur Strecke gebrachten Verüber sich aus aus allen Schlingen, mit denen, das Gesetz sie zu packen vermeint, graziös und lächelnd herauZroinden. Man überlege nur was die Ent hüllungen gebracht haben. Das Pub lilum wurde darüber aufgeklärt, daß eö von Vamvyren auZgefaugt werde. EZ jubelte der Administration zu, welche Departements geschaffen hatte, um das Volk gegen die frechm Ueber griffe der MiUionen.TruftZ zu schützen, und Gesetze erließ um die Schuldigen zu bestrafen. EZ zeigte sich, daß die geschaffenen Departements wohl Aufklärung über dieZEefetzübertretungen lleferten,zugleich aber auch die Strafparagraphen unter denen man die reichen Schufte zur Ver antwortung ziehen wollte, annullirten. -Da ist es wohl selbstverständlich, wenn einem Manne wie Roosevelt die Galle übergeht. Er sieht die Schuld!, gen überwiesen und erkennt zugleich seine Ohnmacht durch saftige Strafen ein Beispiel zu statuiren. ES war in der Tdat ein grausames Spiel, diese Jagd auf die gesetzverach. tenden Trusts und zwar grausam für die' Bevölkerung. Mit großem Eifer verfolgte das große Publikum den Lrruzzug der Ad ministration gegen . den Fleifchtruft, den Eifenbahnmerger etc. Mit gutem Recht glaubt man, daß endlich auch die Stunde der über müihigen ttorporatlonen geschlagen habe. ' - Erdrückende Beweise wurden geliefert. Das Bundesgericht erklärte Hill und Konsorten für GefetzeSverletzer. BundeSGeneralanwalt 'ftneg, seligen Angedenkens, beging hier daS unze heure Verbrechen, nur die Geldstrafe, nicht aber die Freiheitsstrafe, welche auf das von Hill und Konsorten begangene Verbrechen steht, zu beantragen. Eine Geldstrafe von $5000 gegen Leute für die Hunderttausende noch eine Bagatelle sind. Ein Schrei der Entrüstung ging durch das Land und ttnox sah sich ge zwungen eine Erklärung abzugeben. Er begnügte sich damals mit dem Orakelspruch : It would be againit public policy." Er hatte wohl gemeint, daß es den ttnoz'schen Jntereffen schaden könnte, wenn er die großen Finanziers, die so einträgliche Posten in den Korpora tionen für einsichtsvolle Generalanwälte offen haben, schader. könne. Seine Rücksichtsnahme hat der Justiz ihre weiteren Funktionen in ähnlichen Fällen sehr erschwert. Der Verlauf des Großschlächter-ProzesseS bewies dies zur Genüge. - Herr Moody, der jetzige Generalan walt, welcher so wuchtig gegen die Großschlächter in'S Zeug ging, war anderer Ansicht wie ttnox, er erklärte in seinem Plaidoyer als der Fall ge schlössen wurde, daß eS gegen die öf fentlichen Interessen Verstöße, wenn man den Großfchlächtem Immunität bewillige. Man kann Herrn Roosevelt also im Prinzip beistimmen, wenn er sich gegen weitere KorruptionSaufdeckung öffent lich auSsprechen sollte. Man regt sich nur unnütz auf, ohne Vortheile zu er langen. Ein paar kleine Landdiebe, dudelnde Postbeamte, eine Anzahl Staats und städtische Beamten wurden in'S Ge sünniß gesteckt, das große Wild aber ist kugelfest. Wir sind überzeugt, daß die Schmutz harken bislang nur die Oberfläche auf gekratzt haben, aber da man ja schließ lich nicht einmal weiß, wohin mit die sem Schmutz, ist eS .in der That nutzlos, noch mehr Schmutz aufzu harken.
Jndiana Tribüne.
Besonders unangenehm sür die. Ad ministration war selbstverständlich die Entdeckung, daß große Korporationen so freigebig anderer Leute Geld zur republikanischen Kampagnekaffe bei. steuerten. Das Volk ist zwar im All gemeinen davon überzeugt, daß Herr Roosevelt nichts davon wußte, aber die Sache thut der Würde unserer Adminl ftration im Auslande riesigen Abbruch. ES hat wahrlich keinen Zweck mehr Schmutz aufzuharken, wir können ihn durch unsere GerichtZapparate nicht bei Seite schaffen und besudeln den Namen unserer Nation nur damit.
Hyperämie als Heilmittel. ,Alle großen Errungenschaften der Heilkunde beruhen letzten Sinnes dar auf, daß man den Willen der Natur richtiger als bisher verstehen lernt. So geht auch der bedeutendste Fort schritt,' den die Therapie seit längerer Zeit gemacht, nämlich die Anwendung der Blutstauung oder der Hyperämie, darauf zurück, daß man eine richtigere Vorstellung von den in der Natur selbst wirkenden .Kräften erwarb und den durch diese Kräfte gegebenen Fingerzei gen nachging. Jedermann weiß, daß, so bald an einer Stelle unseres Kör perS in Folge des Eindringens von Bakterien in eine vielleicht bis zur Un wahrnehmbarkeit minimale Wunde sich eine Wunde bildet, an der Stelle dieser Entzündung eine ungewöhnlich starke Blutansammlung erfolgt. Die bisher geltende Auffassung war, daß dieser Blutandrang und die mit ihm zusam menhängenden EntzündungSerscheinun gen so schnell als möglich zu beseitigen seien. DaS große Verdienst von Pro fessor August Bier in Bonn war nun die im Grunde ganz einfache Erkennt niß, daß Entzündungen an sich durch auß keine schädlichen Vorgänge im Le ben des Körpers, sondern daß sie viel mehr eine Selbsthilfe des Organismus gegen die Thätigkeit der Bazillen und das von ihnen erzeugte Gift darstellen. DaS Blut, daS der Körper eilig an die kranke Stelle sendet, bildet eine Truppe, durch die er ihr zu Hilfe kommt. Nun ist diese Hilfeleistung allerdings in der Regel nicht ausreichend, und die von Bier entwickelte geniale Methode der Hyperämie bezweckt nun nichts Ande reS, als den in den Vorgängen des KörperorganiSmuS angedeuteten Wil len der Natur vollkommen auSzufüh ren. Sagt doch schon Aristoteles, die Natur habe eine gute Absicht, aber sie könne sie nicht ausführen. So setzt in diesem Falle der Mensch daS Werk der Natur einfach fort, indem er die Blut anfammlung an der erkrankten Stelle befördert. Dies kann durch Anlegung elastischer Binden erfolgen, die das Blut zu der Stelle hinpressen und ihm den Rücklauf abschneiden, wobei freilich streng darauf zu achten ist. daß der SchlagaderkreiZlauf unbehelligt bleibt. Eine zweite Methode ist die Anfaugung von Blut durch Luftdruck, eine dritte die Verwendung von heißer Lust. Die Ergebnisse dieses Verfahrens find er ftaunliche. Die furchtbaren Schmerzen, die gewisse Gelenkentzündungen verur fachten, hörten bei sachgemäßer Anwen dung der Hyperämie schon nach einer Stunde auf. Selbst wenn sich schon Eiter in der Wunde angesammelt hat, genügt die Hyperämie zur Heilung der Entzündung, vorausgesetzt, daß die Eitermasse nicht zu groß ist. Die na türliche Heilkraft des Blutes vermag sie dann wieder aufzulösen. Ist aber die Eitermasse, bereits zu erheblich, so wird nur ein ganz kleiner Einschnitt ge macht und dann der Eiter durch ein SchröpfglaS herauSgesaugt. ES fallen also die peinigenden Beschwerden, die mit dem Ausstopfen der Wundhöhle früher unzertrernlich verbunden waren, fort, und ebenso hinterläßt die Heilung nicht mehr eine entstellende Narbe, son dem sie führt vollständig den Ursprung lichen Zustand der erkrankten Stelle wieder herbei. Das Messer des Ehirur gen verliert bei den Entzündungen seine Macht eine minder gewaltsame, eine natürlichere HeilungSmethode tritt an die Stelle oder ersetzt sie wenigstens, doch in der großen Mehrzahl der Fälle. Besonders wichtig, ist gegenwärtig die Bier'fche Methode für ble Gelenkentzün düngen, die bisher durch die nothwen digsten Gypsverbände, den Zwang wochenlanger Ruhigftellung des Gliedes und endlich die kn der Regel nur un vollkommene Heilung eine große Plage für Aerzte und Patienten bildeten. Das therapeutische Bild dieser Erkran kungen ist jetzt mit einem Male auf das Glücklichste aufgehellt. Die Bier'sche Methode bietet in der Mehrzahl der Fälle die begründete Aussicht auf sofor
tige Linderung und endgültige voll
kommene Hellung. Schon aber öffnen sich darüber hinaus neue, höchst bedeu tende Perspektiven. Wie, wenn eö uns mit Hilfe der neuen Methode gelänge, so furchtbare Feinde, wie die Lungen entzündung, die Blinddarmentzündung, die Gehirnhautentzündung, zu bekäm pfen? Wahrscheinlich würde die Me thode dann manchen Veränderungen unterliegen müssen, die Prinzipalfrage bleibt aber dieselbe, nämlich die, ob es gelingt, das rettende Blut zu der er krankten Stelle herbeizurusen. Jeden falls ist es ein großer Fortschritt der Therapie, der hier gemacht worden ist, und wenn Jemand, so hat Professor Bier die Anerkennung und AuZzeich nung der Wissenschaft verdient. ES ist ihm denn auch vor Kurzem der Kuß maul'PreiS zuerkannt worden, den die Universität Heidelberg alle drei Jahre für die beste therapeutische Leistung zu vertheilen hat. . i Grokdritannien. Thür steht offen. London, 12. April. Offiziell ist die Reuter Telegram Co. zur Bekannt gäbe ermächtigt worden, die Räumung der Mandschurei durch die Russen sei soweit vorgeschritten, daß die japanische Regierung daS Prinzip der offenen Thür" nunmehr in'S Praktische um setzt. - Auswärtige Schiffe dürfen dem nach m Häfen der Mandschurei einlau fen und Konsulagenten sich dort nieder lassen. Mexico. Für panamerika nischen C o n g r e ß. Mexico, 12. April. Gouver neur Moline vom Staate Jucatan ist zum Delegaten für den panamerikani fchen Congreß in Rio de Janeiro er nannt worden. Er wird am 18. die seS Monats abreisen. -l! Base-Ball. . Die gestrigen Spiele resultirten wie folgt: National Liga. Cincinnati, 12. April. Cincinnati.... 00100000 12 Chicago...... 00030002 27 Batterien Overall und Schlei; Lundgren und Kling. St. LoulS, 12. April. ' St. LouiS. .... 0000000000001 1 Pittöburg. .. .. . 0000000000002 2 Batterien Taylor undGrady;Wil liS und Gibson. Schisssnachrichten. New York: Pennsylvania" von Ham bürg, Dover und Boulogne; Li guria- von Genua und Neapel; La Lorraine" nach Havre; Chemnitz- nach Bremen: Hel lig Olav". nach Christiansand und Kopenhagen. Boston: Jvernia- von Liverpool und 'QneenStown. Halifax, N. S.: Corinthian" von Glasgow nach Boston. Browhead: Rmidam" von New York nach Boulogne und Rotterdam. Liverpool: Parisian- von St. John. N. B. und Halifax, via Moville; Teutonic" von New York via OueenStown. Glasgow: Hidernian" von Port land, Me. Dover: Pretoria" - von New York nach Hamburg. Liverpool: Saxonia" von Boston; Louifiana" nach Nett York. Neapel: Jl Piemonte" von New Jork. Bremen: Cassel- von Baltimore, Marseilles: Masfilla von New York. ttopenhagey: OScar II." von New York via Christiansand. London: .MinneapoliS" nach New . York. OueenStown: Oceanic" von Llver Pool nach New York. , Raucht die Tish I Mingo. ml M e , st e r i n. i m M a s ch , n e nschreiben. Auf der NationalGesckäftsausftelluna" in Cbicaao bat ein Frl. Rose L. Fritz von New York alle otZhengen Leitungen im Maschinenschreiben mit verbundenen Augen übertroffen. Tin 60 Minuten brackte sie 4007 Worte zu Papier und nur 450 Fehler kamen in den Worten vor. obwohl die schickte Schreibmasckinistin mit verbundenen Augen arbeitete. Für eine frühere Leistung von 3857 Worten in einer Stunde gewann Frl. Fritz die Champion-Medaille in New Fort. Den Wettstreit auf der Adtö tionömaschine gewann ein Frl. Genedieve Green in Chicaao. die sechs axoht Seiten mit Zahlen in drei Minuten uno 39 Sekunden zusammenrechnete.
Die Eisendaynfayrpreise.
Wenn die Frage der Reform unserer Eisenbahnfahrpreise und Frachtgebühren in sachgemäßer und befriedigender iiieisc geiou werden soll, p muh das auf Grund ruhiger und Vorurtheilsloser Erwägungen geschehen. Vor allen inaen oax die Thatsache me aus dem Auae verloren werden, bah nur ant geleitete und gewinnbringende Verkehrsanstalten, dem Publikum angemessene Dienste zu leisten vermögen. Wer an dieser Wahrheit etwa zweifeln sollte, kann in Chicago tagtäglich daraus etc Prove machen. Er braucht nur Vergleich: zwischen den BetriebsVerhältnissen der Chicago City Railway Company und der UnionTraction Company zu sieben. Herr Slason Thompson, einer dec besten Sachkenner unseres EisenbahnWesens, hat sich der dankeswertbcn Mühe unterzogen, die Betriebskosten uno mnaymen oer amerikamscheki Eisenbahnen zujammenzustellen. zu zergliedern undnit den entsprechenden Zahlen des deutschen und britischen Bahnbetriebes zu vergleichen. Die nachfolgenden ziffernmäßigen Angaben sinD öer Ärbett Herrn Thompson's entnommen. seitdem das zwischenstaatliche Sndelsgesetz Zn's, Leben trat, das heißt also während der letzten 18 Jahre, betrua die Durcüscknittseinnabme der Bahngesellschaften für Passagier und rwi r rPT rw i rv n yjitut z.uöö ems. A)er Aerleyr it wahrend dieses Zeitraumes allerdings ganz gewaltig gewachsen.' die Betriebskosten mo aber zugleich so wesentlich gestiegen, daß der Einheitssatz für Person und Meile nur wenig schwankte. Um dies an einigen Beispielen zu erläutern, sei nur darauf binaewiesen. daß die Lokomotiven der Passagierzüge im Jayre 1893 durchschnittlich $9800 kosteten, beute gber mit $20,000 b:-' zahlt werden müssen. Der Preis der Personenwaggons stieg während derselben Zeit von $5400 auf $9000. Die Löhne des Zugpersonals erfuhren gleichfalls beträchtliche Erhöhungen. Die Lokomotivführer erhalten gegenwärtig 13.6 Prozent, die Heizer 17.2, die Kondukteure 15 und das sonstige Zugpersonal 21 Prozent mehr, als im Jahre 1893. Das reisende Publikum stellte Werdies stetig erhöhte Ansprüche an die Schnelligkeit, Sicherheit und Bequemlichkeit der Züge. Die Eisenbahngesellschaften entsprachen diesen Wünschen. obgleich sie ihnen schwere Geldopfer auferlegten. Die Erhöhung der Schnelligkeit machte den Umbau der Bahnbetten, die Verwendung stärkerer Schienen, die Verstärkung der Brücken und vielfach Geleiseerhöhungen nothwendig. Welche ungeheuere Summen diese Verbesserungen verschlingen, erbllt zur Genüge aus dem Umstände, daß in Chicago allein seit dem Jahre 1893 für die Erhöhung der Schienenwege $32,000,000 ausgegeben wurden. Neben , den großen Betriebskosten haben die amerikanischen Eisenbahnleiter noch mit der dünnen Besiedelung des Landes zu rechnen. In Deutschland kommen 270 -Einwohner auf die Quadratmeile und in Großbritannien gar 342, in den Vereinigten Staaten aber nur 26. Trotzdem kommen in Europa (ausschließlich Rußlands) nur 5.4 Meilen Eisenbahn auf 10.000 Seelen, in den Vereinigten Staaten aber 26.5. Nichtsdestoweniger und trotz de? größeren Bequemlichkeiten sind die Fahrpreise auf den amerikanischen Eisenbahnen verbältnikmäkia billiaer. als auf den deutschen und britischen. Die Bequemlichkeiten der gewöhnlichen amerikanischen Züge entsprechen minbestens denen der zweiten Klasse in Deutschland und Großbritannien. In Deutschland aber zahlt der Fahrgast 2. Klasse für die Meile 2.30 Cents in gewöhnlichen und 2.55 Cents in Schnellzügen. In Großbritannien werden ihm 2.50 Cents in der 2. und 2 Cents noch in der 3. Klasse berechnet. Es bedarf wohl keines besondere:; Beweises dafür, daß die erhöhte Schnelligkeit. Sicherheit und Bequemlichkeit des Reifens mit einer Ernicdrigung des Fahrpreises durchaus unvereinbar ist. Deshalb erscheint die auf gesetzliche Festlegung eines Maximalfahrpreises von zwei Cents für die Meile hinzielende Bewegung gerade herausgesagt unsinnig! Die Eisenbahngesellschaften stellen eine so gewaltige Industrie dar und fördern die Entwickelung unseres Landes und seines Wohlstandes in so hohem Maße, daß es eine unverzeihliche Thorheit wäre, ' ihre Thatkraft und Leistungsfähigkeit willkürlich zu beeinträchtigen. Die Einnahmen auS dem Passagierverkehr decken überhaupt nur einen kleinen Theil der Betriebskosten. Das .'rVauktkrtränik l?c?ert der Gütertransport, diesem abc.' soll ein besonderer Artikel ge'.vidmet i,:: den. Der Vorüber des Raub mordes an dcr 31jährigen Wittwe Rothschild in Pfungstadt wurde dort in der Person des 21.jährigenSchlei' fers Adam Steinmetz aus Pfunzstadt verhaftet. Der Verbrecher, der die That bereits eingestanden hat, sagte aus, er habe der Greisin van Morgms 8 Uhr biö spät Nachmittags im ta aufgelauert, sie erwürgt' und ihr dann mit seinem Taschenmesser den Hals durchgeschnitten. Der Mörder erben tete ganze 26 Mark.
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Der deutsche Photograph
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