Indiana Tribüne, Volume 29, Number 196, Indianapolis, Marion County, 12 April 1906 — Page 4

v. . i,.1,...

Jnvlana Tribüne, S. April 1000.

Indiana Tribüne. HttanIgeTkde von der tdO JianapoliS, Ind. Karry O. Thudium Präsident. VeschäftSloealt rto, 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269

Entrcd at the Pott Office of Indianapolis at second cl&is iaitter. Auch in veränderter Form ist der von der C., I. & 6. - Bahn verlangte Freibrief für die Stadt nur zum Nach, theile. Zwei Bahnhöfe, der Union Bahnhof und der der Terminal, find mehr als genug für unsere Stadt. Der Freibrief sollte vom Stadtrathe nicht gewährt werden. Noch diel verwickelter wie das ganze Bahnnetz . in den Vereinigten Staaten, scheint die Verwickelung in der Bahnratensrage zu sein. Wir möch ten die Herren Senatoren besonders er mahnen, in dem Gesetz nur ja die Klauseln nicht zu vergessen, auf welche hin Straf'Jmmunitüt erlangt werden kann. John NockefeUer zeigt sich nun wieder in der Oeffentlichkeit, nachdem er monatelang fich in semer Festung bei Lakewood, N. I., vor den Gerichts, boten verbarrikadirt hatte. Daß dieLan deögesetze von ihm verspottet wurden, ist eine Schmach für unsere Nation, in welcher doch Niemand über dem Gesetz stehen sollte. Senator Beveridgc hat in seiner gestern in der rep. StaatZ.Convention geschmetterten Rede, so viel Lobhudelei über all die modernen Staatsmänner Jndiana's geleistet, daß man zu der Frage gedrüngtzwird. Wozu der Lärm, war gebt dem He:rn zu Dien, ften oder auch weniger klassisch nu feg mal Fiel wat wull de Kirl ? Ehe Mayor Bookwalter von den Bürgern der Stadt verlangt, daß sie die Straßen sauber halten, sollte er dasür sorgen, daß dieselben reparlrt und tot nigftenö'in einigermaßen in guten Zu stand versetzt werden. Wie eS scheint, ist der Mayor so sehr von der ZukunftS Politik in Anspruch genommen, daß er keine Zelt für das Zunüchfiliegende Übrig hat. Er darf nicht vergessen, daß die .Erfüllung seiner ZukunftS träume ganz davon abhängt, wie er sein Amt als Mayor führt. Nein feuriger, sondern ein Dampf wagen war eS, der Elijah den 3 vulgo Alex. Dowie nach Chicago führte, des halb gelangte er wohl auch nicht in die Stadt Zion. Dem alten Gauner scheint der Schreck in die Glieder gefah ren zu sein, als er hörte, daß selbst seine LeibwacheZ von ihm abfiel. Merkwür dig ist nur, daß die verblendeten Zio niten nun blindlings den früheren Hel ferShelfern ihres früheren Großmoguls folgen. Sie sollten doch wissen, daß diese Kerle Alex in seinen Lügen und Heucheleien Jahre lang unterstützt hat' ten. So viel condenfirte Dummheit anderswo zu finden dürste unmöglich sein. Internationale Bevölkerungöstatistik. Veranlaßt durch die am 1. Dezember 1905 stattgehabte Volkszählung ' in Deutschland beschäftigt fich das eben erschienene VierteljahrSheft zur Statt stik des deutschen Reiches besonders eingehend mit bevölkerungsftatiftischen Betrachtungen, die deshalb .sehr inte ressant sind, weil fie fich nicht nur auf Deutschland beschränken, sondern lnter nationale Vergleiche ermöglichen. Ein Zeichen der fortschreitenden Kul tur ist die Abnahme der Sterblichkeit in allen Kulturstaaten im Laufe deö letzten Jahrzehnts. Rußland stand mit 35 Gestorbenen auf 1000 Einwohner im Jahre 1895 an der Spitze, aber auch hier hatten fich binnen fünf Iah ren die Sterbefälle auf 31 herabge mindert; für die letzten fünf Jahre (1900 bis 1905) fehlt eö leider an einer usstschen Statistik. Der gesün defte der europäischen Großftaaten ist England mit 18,7 , Sterbefüllen im Jahre 1895 und 16.3 im letzten Jahre. Teutschland und Frankreich stehen fast ganz gleich, in beiden Ländern nahmen die Sterbefälle von 22 auf 19z für 100Ü., Einwohner ab. Ebenso stehen Oesterreich und Italien mit ungefähr 23 Sterbesüllen im letzten Jahre einan der gleich. Viel größer ist die Differenz hinficht lich der Zahl der Geborenen und dem

gemäß auch hinsichtlich des Ueberschus seS der Geburten über die Sterbefälle. Nennt man die Abnahme der Sterbe fülle im letzten Jahrzehnt ein erfreu licheö Zeichen der Kultur, so ist die Ab nähme der Geburten in fast allen Kulturlands eine weniger zu begrüßende Begleiterscheinung.' Nur in Japan haben die Geburten noch'zugenommen, nämlich von 29.5 aus 32.5. In Ruß land find sie ungefähr stabil geblieben. In Deutschland betrögt die Abnahme 2, in Oesterreich 3, in Ungarn 5, in Eng land 2z auf 1000 Einwohner. In Frankreich ist die Abnahme mit 0.3 Prozent allerdings viel geringer, als in' Deutschland, aber trotzdem steht Frankreich noch immer um mehr als 13 pro Mille hinter Deutschland zurück. So ist eö zn erklären, daß der Ueber schuß der Geburten über die Sterbe fälle in Deutschland im letzten Berichts, jähre 14$ auf 1000 Einwohner betrug, in Frankreich aber nur H. Wenn auch die übrigen Großftaaten Hinsicht lkch des Geburtsüberschusses, also der natürlichm Bevölkerungsvermehrung wesentlich über Frankreich stehen, so bleiben sie doch durchweg hinter Deutschland zurück. Der deutsche Ge burtenüberschuß wird nur von kleine ren Staaten, wie den Niederlanden, Argentinien, Uruguay und einigen Staaten Australiens übertroffen. So ist es zu erklären, daß die Be Völkerungsdichtigkeit in Deutschland rasch und stark zugenommen hat. i Im Jahre 1816 kamen auf 1 Quadratkilometer des Gebiets des jetzigen deutschen Reiches nur etwa 50 Einwoh ner, nach dem deutsch.sranzöfischen Kriege waren eS bereits 76 und nach

der letzten Volkszählung find es 112. Die Vereinigten Staaten, die ihre Be völkerung allerdingr nicht fowoh auf dem natürlichen Wege des Gebur enüberschusseS, als durch ungeheure Masseneinwanderung viel schneller vermehrt haben als Deutschland, stehen an BevölkerungSdlchtigkeit mit 8,22 Einwohnern aus einen Qudratkilome noch immer um daS Vkerzehnfache hin er Deutschland zurück. Der andere von der weißen Rasse beherrschte Staat, Rußland, der an absoluter Be völkerungziffer noch Deutschland über rifft, bleibt an Dichtigkeit der Be fiedlung mit ungefähr 20 Einwohnern auf den Quadratkilometer um mehr als Fünchfache hinter' Deutschland zurück. Ungesühr mit Deutschland gleich stehen Italien mit 113 und Japan mit 122 Einwohnern aus den Quadratkilo meter. An Dichtigkeit der Bevöl !erung weit übertroffen wird Deutsch and nur von einer Großmacht, näm ich England mit 215. Allerdings mindert fich dieser Ueberschuß sehr herab, wenn man Schottland und Jr and dazu nimmt, da alsdann die Dichtigkeit des europäischen Groß britannienS nur noch 132z betrügt. Der am dichtesten von allen Kultur ändern der Erde bevölkerte Staat ist das kleine, industrierelche Belgien mit 227. Dies ist eine Anhäufung der Bevölkerung, die beinahe schon etwas Beängstigendes hat und die im Laufe des gegenwärtigen Jahrhunderts wohl kaum von Deutschland erreicht werden dürste. N e w c a st l e, 11. April. Die Groß'Geschworenen find zum dritten Male mit einer Untersuchung der Star buckMordaffaire beschäftigt. In den zwei früheren Prozessen wurde jedesmal Haley Glpe schuldig befunden, in die Angelegenheit verwickelt zu sein, der wahre Mörder wurde bis jetzt jedoch noch nicht gefunden. Die jetzige Un tersuchung wurde auf Betreiben des Schwiegervaters der Ermordeten einge leitet, der es fich zur Lebensaufgabe ge macht hat, den Mörder zu entdecken. Terre Haute, 11. April. Gestern Morgens fanden die Aufwär ter der Jail den Leichnam d?S etwa 27 jährigen Otto Miller in einer der Zel len. Otto Miller wurde 'vorige Woche durch den Deputy.Sheriss Schmidt im Courthause verhaftet, weil er Zeichen geistiger Störung gab. : ES war ein milde? Fall von Irr sinn. Der Mann erzählte, er sei hier fremd Und wolle arbeiten. Wenn er aber arbeite, so hindere man ihn daran. Er suchte fortwährend Beschäftigung für seine Hände und man mußte ihn einsperren. In der Haft erzählte er, er habe eine Schwester . in Blooming ton, Ind., aber sie habe einen Engel geheirathet. . . . . . , ' . Der Coroner ist bemüht, Angehörige des Verstorbenm ausfindig, zu mach:n.

Grundeigenthums Uebertragungeu.

I. Wallace PerkinS an Mary K. Eastman, Theil von Lots 1 und 2, Square 27, 43 bei 195 Fuß, verdes sert, westliche Seite der Jlllnoiö Str.,' südlich von Vermont Str. $18,000. Frederick Topp an Andrew Streng, Theil von Lot 4, Wright'S Subd 37 bei 132 Fuß, vacant, östliche Seite der Kenwood Ave., südlich von' 32. Str. $1000. Anna B Tattersall an Martin V Basey, Lot 11, Blake'S Sub., Außen lot 167 etc.. 40 bei 125 Fuß. derbes sert, südöstliche Ecke , der Pratt und West Str. $4000. Andrew I. Koffert an George W White. Theil nordöstliche Viertel See. 2, Township 15, Range 2, Wayne Tp.. $3,000. Mary Butler an August B. Meyer, Lot 13. MorriS Add.. westliche Seite von Alabama Str., südlich von 13. Str.. $8,100. J- i Bridge: Sulllvan an Henry F. Cop ley u. A., Lot 21, Van VlaricumS Sud., Theil Outlot 121 westliche Seite von Eapitol Apenue, südlich von McCarty Str., $1000. Edwin S. Harding an Elmer F. Gilpin :c., Lot 11, Bradley'S :c. Oft Washington Str. Addition, 40 bei 135 Fuß, verbessert,' Ostseite von Ehester Avenue. nördlich von Washington Straße, $1600. Anna H. Wright an Charles R. MyerS. Theil von Section 27. Town ship 15, Range 4, 41j Acres, Frank lin Township, $7262.50. Walter I. Hubbard an Richard M. Coleman, Lots 26, 27 und 23, Block 3. Braden'S Riverfide Addition, 30.6 bei 112.6 Fuß jede, vacant, Ostseite der OScar Str., nördlich von Romaine Sir.. $600. Jda O. Stanley an John R. Mil ler, Theil von Lot 22, OögoodZ zweite Washington Boulevard Addition, 40 bei 131.5 Fuß, vacant, Westseite 'der New Jersey Str., südlich von 34. Str, $850. Helen Van Sickle u. A. an Bernard NowakowSki, westliche Hälfte vom süd östlichen Viertel, Section 22, Town ship 15, Range 5. Warren Township. $8,000. Peter Ransch an Henry Magg, Lot 5. AyreS' Süd Meridian Str. Add.. 35 d?i 120 Fuß verbessert, Oftseite Meridian Str. östlich von Carson.Str. $950. : ; Frederick H. Wlley an Columbia Insurance Company, Theil von Sqr. 16,65 bei 210 Fuß, verbessert, weft liche Seite der Pennsylvania Str.'. süd lich von Michigan Str. $12,500. v George L. Maas an TbomaS A. Wright, Lot 29, Metzger'S Park Place Add., 40 bei 150 Fuß. vacant, weft. liche Seite der Capltol .Ave., südlich von Fall Creek. $1200. Charles F. Spray an George L. Maas, dasselbe 1000. Bauerlaubnißfchein e. Walter T. Stelzel, FrameWohnhauS. 34. Str., nahe Clifton. $1800. W. G. Rice,.WohnhauS, Capitol Ave. und 35. Str., $2450. Louis Dicyer. Wohnhaus, 33. Str., nahe Clifton Ave.. $2100. F. I. Diehl, Wohn Haus, 25. und Bellefontaine Str., $2000. Lulu K. Off, Wohnhaus, Warman Ave., nahe 10. Str. I. C. Rocker, FrameWohnhauS, Washing ton Str., nahe Bloomlngtsn, $1200. A. R. A. Baughman, Reparaturen, 1123 Jletcher Ave., $700. JameS Huzley, Wohnhaus, Olney, zwischm 11. St., $1000. E. L. Cothrell, Cottage, 1319 Süd Eaft Str., $1600. Merchantö National. Bank, Stein Gebäude, Meridian und Pearl Str., $250,000. Maria L. Carrick, Wohn Haus. 1003 West 26. Str.. $700.. Oöcar A. Jose, 4 Wohnhäuser, Spann Ave., nahe Nelson Str.. $3600. A. M. Lock, Wohnhaus, Adam, nahe 24. Str.. $1200. Louise Schultz, Repa rsturen, 2629 Weft Washington Str., Marren B. Warren, Cottage, De pot Str., nahe Gale. $300. John Stewart. 2 Wohnhäuser. 643 Weft 30. Str., 3350. Der gestern abgelaufene Termin, zur Erreichung von Angebo tln für die Conftruction eines Abzugs Kanales in Weft Indianapolis ver strich, ohne daß ein einziges Angebot eingelaufen ist. Die Behörde für öf fentliche Arbeiten wird die Frist verlän gern und die Voranschlüge jedenfalls ändern, da die Bauunternehmer erklü ren, zu dem vom städtischen Ingenieur festgesetzten Höchft.Koftenprelse die Ar fl rtl nkü?,n III ttnn,n.

Der Verkehr, in London.

Vttesenbevölkerung der britischen Metropol und Verkehrswesen. Nach dem Bericht einer Kommission, welche die Probleme des Londoner. Verührs zu .untersuchen hatte, wohnen innerhalb eines Umkreises von zehn Meilen Durchmesser von Charinz Croß, das als das Centrum von London gilt, entfernt. 4.880.460 Personen. ,' Vergrößert man den Kreis auf 20 englische Meilen Durchmesser, so hat man 6,349.958 Personen in diesem Kreise, und bei 40 englischen Meilen umfaßt der Kreis nicht weniger als 7,003.924 Personen. Innerhalb dieses Kreises wohnt mithin eine Bevölkerung. die fast so groß ist wie die Bevölkerung von Schottland und Jrland zusammen und die allein schon den vierten Theil der Bevölkerung von England und Wales ausmacht. Ganz bebaut mit Straßen und Häusern ist ungefähr eine Kreisfläche von 24 englischen Meilen Durchmesser. Auf dieser bebauten Fläche würden ganz Liverpool. Manchester, Bristol, Lceds. Cardiff und Swansea sammt ihren Vorstädten Platz finden. Von der Riesenbevölkerung Groß-Londons macht jeder durchschnittlich im Jahre 140 Fahrten innerhalb Londons; im Jahre 1867 kamen auf jeden Londoner erst 23 Londoner Fahrten pro Jahr. Ein erheblicher Theil des Verkehrs in London erfolgt per Omnibus; die Eisenbahnen in Groß-London befördein aber ebensoviele Passagiere, wie die Omnibus-Linien, und die Trambahnlinien befördern noch 50 Prozent mehr. Omnibus-, Trambahn-Linien und Eisenbahnen in Groß-London zusammen befördern im Laufe eines Iahres eine Menschenaffe?, die drei Viertel der ganzen Menschheit ausmacht. Wenn der Verkehr am stärksten ist. kann man in manchen Hauptstraßen Londons in einer Stunde 200 Omnibusse vorbeifahren sehen. In Oxford Street steht man in einer Stunde sogar 400 Omnibusse, die 29 verschiedenen Linien angehören, und im Menschenund Wagengewühl vor der Bank von England wurden in einer Stunde sogar 642 verschiedene Omnibusse ge Zählt. ' Etwa Z82.500.000 wurden in den letzten 50 Jahren für Straßenerweiterungen und Durchbrüche ausgegeben, und in den letzten Jahren hat der Grafschaftsrath in dieser Beziehung mehr gethan, als je zuvor geschah. Er hat in der Straße Kingsway mit ihrer Trambahn unmittelbar unterhalb des Straßenpflasters und mit ihren unter den Bürgersteigen in Gewölben offen daliegenden und darum jeder Zeit ohne Aufreißen von Pflaster zugänglichen Leitungen für Wasser. Gas und Elektrizltat bit technisch modernste Straßenanlage geschaffen, die es gibt. Aber unendlich viel mehr ist noch zu thun. Vor allem kommt es. dem Berichte zufolge darauf an, eine einheitliche, Behörde zu schaffen, die den Verkehr der Riesenmctrovole unter einheitlichem Gesichtspunkte einheitlich leitet. Man braucht ein mit den Befugnissen eines Ministeriums ausgestattetes Verkehrsamt für Groß-London. SchrcckenSszene im Bahnhof. Im Bahnhof zu Klosterneuburg. Oesterreich, erregte jüngst bei der Aus -fahrt eines Zuges eine Schreckensszene großes Aufsehen. Eben- als das Zeichen zur Abfahrt gegeben war und die Lokomotive zu pusten begann, wollte die 15jährige Mathilde Wieser aus Klosterneuburg aus einem Waggon in den anderen gelangen. Statt die Brücke zwischen den Waggons zu benützen, kletterte sie die Stufen hinab und wollte auf die Stufen des anderen Waggons hinüberstcigen, als sie plötzlich den festen Boden unter den Füßen verlor und, mit der Hand den Eisenstab haltend, vom ausfahrenden Zuge mitgeschleift wurde. Das Mädchen wäre zweifellos auf die Schienen gefallen, wenn nicht im letzten Augenblicke der Stationsvorstand Ludwig Höller das drohende Uflheil gesehen hätte. Er lief dem Zuge nach, erreichte den Waggon und bemühte sich, mit dem Train laufend, das Mädchen , wegzureißen. Doch sie hielt sich krampfhaft fest und brachte ihren Netter in Gefahr. Höller schrie, um das Zugspersonal aufmerksam zu machen, laut um Hilfe und lief, immer das Mädchen in die Höhe haltend, mit. Die Kondukteuere wurden schließlich aufmerksam und zogen das Nothsignal. Der Zug hielt, und da löste sich auch die krampfhafte Umklammerung, und die Mathilde Wieser fiel, halb ohnr ächtig. dem Stationsvorstand in die r?me. Es zeigte sich, daß das Mädchen, dank dem Opferr'uthe und der Gttstesgcgenwart des Vc:hnbeamten, ganz unverletzt geblieben ist. Freigesprochener Zopfa b s ch n e l d e r. Der unlängst in Berlin verhaftete Schiffsbaustudent Stoß, der Frauen und Mädchen in gewaltsamer Weise die Zöpfe abaeschmt ten hatte und in dessen Wohnung 31 Zöpfe vorgefunden wurden, wurde, von dem Sckoffenaerickt aeman dem Antrage des Staatsanwaltes von der Anklage des Diebstahls, der körperlichen Mißhandlunq und der thätlichen Be leidiauna freiaesprocben. in der ErWartung, daß seine Familie ihn sofort einer Anstalt zuführe. Die Sachver ständigen hatten übereinstimmend daS Vorhandensein ein freien WmenSde siimmung verneint.

Sohn Perrin, hl 1505 Jan. 1906 Tie American umziehen sobald fertiggestellt sind.

'mwr(utMMntmm

9

MUWMM

000

Kein Kaufmann in der Stadt führt einen solch großen Vorrath von Diamanten.

:

CARL, L. R05T, Diaanten. Kaufmann.

13 Vöord Illinois Str. ittttt?ttfttti

: 0T(Gr (GrOT 9 :

Hausgebackenes Brod. :

Sie sparen über 10 Prozent eryaitcn vas wirkliche

...Sehr niedrige Raten... Californicn, Washington, Oregon, Zdaho, Utah und dazwischen liegendes Tcnitorium. Billette taglich zum Verkauf. BIG FOÜR ROUB Fragen Sie in der Stadt Billett-Office, No.1 Ost Washington Str. an, oder schreiben Sie an C. C. Clark, General'Agcnt im Passagier'Dkpartement für volle Information.

Penn8y1vamaliiies 1725 TerreHaulcoud zurück 81.25 81.00 Greencastle und zurück 81.00 Sonntag, 15. April. Abfahrt von Indianapolis um 7:30 Uhr Morgens ; Retourfahrt von Terre Haute um 7:30 Uhr Abends. Das Opfer 1 etne G eWissens. Der Farmer John Whitehead in Miller County, Tex.. wurde unlanast aus seinen eigenen Wunsch in's Gesangnik gebracht, damit er nicht in einem Wahnsrnnsansalle Jemand Leid anthun mochte. Whitehead hat vor acht Jahren einen jungen Mann erschossen, der seiner Schwester ein Unrecht zugefügt, wurde aber nach langem Prozeß freigesprochen, woraus ihn jedoch, wie er sagte, der Geist des Verstorbenen stets verfolgte, bis er schließlich Wahnsmnsanfälle hatte und selbst seine Nachbarn ersuchte, ihn nach dem Gefängniß zu bringen, damit er nicht in einem seiner Anfälle ein Verbrechen begehe. , Eine falsche Prophetin. Vor Kurzem hatte eine Negerin aus Arkansas prophezeit, am 27. März werde die Stadt Memphis, Tenn.. unter das Niveau des Mississippi sinken und alle Bewohner würden den Tod des Ertrinkens sterben. Die Folge war, daß Tausende von Negern das Weite suchten und sich in einer ungeHeuren Aufregung befanden. Die Eisenbahnen hatten 'Ezkursionszüge nach dem benachbarten Gebiet eingestellt, vermochten aber die langen Reihen von Männern, Frauen und Kindern nicht zu befördern, welche der Stadt den Rücken zu kehren wünschten. Am merkwürdigsten war dabei, daß die Neger trotz der erwarteten Katastrophe sämmtlich Rückfahrtsbillets gelost hatten. Abenteuer e i n e 8 Jungen. Nach dreijähriger Abwesenheit kam jüngst ein 17jähriger Junge Namens Herman Kraft wieder bei seinen Eltern in Hoboken. N. I., an. Er hatte eine Reise von mehr als 30,000 Meilen hinter sich, die ihn nach fast allen großen Städten Europas und auch nach Asien und Australien gebracht hatte. Herman trieb sich anfangs in Rußland und Südafrika herum. Später arbeitete er als Druckerlehrling in London. Von da ging er wieder nach Cape Town, Südafrika, zurück, kam dann nach LiverPool, und reiste von da nach Australien. Dort wurde er ein Schäfer, bis ihn Heimweh wieder zum Reisen veranlaßte. Er kehrte wieder nach LiverPool zurück, schlich sich dort an Bord eines Schiffes, verbarg sich, bis der Dampfer Queenstown hinter sich hatte, und bezahlte , dann seine 'Fahrt mit Kartoffelschälen und Aufwaschen.

Präsident. H. A. Schlotzhr, Schatzmeister.

Depositen Conto?. 3,791 4,596 Teposit. erclusive Ver. Ct. Tepositen. $4,567,772.34 5,571,461 29 Nationa! Ban! wird in da? alte PostgebSude die RenovirungS- und UmSnderungs-Arbeiten . , JU K? 000 if ' -lt ntftitttiiii Hin 7

...EHt...

Ihrer Brodrechnung unv hausgebackene Brod. Wtzaisches eMtemn Wechsel, ,CrcdUbricsc, Postanweisungen, auf alle Städte Europas. Schiffsscheine von und nach Europa. An- und Verkauf auslandischeu Geldes. lir j No. 35 Süd Meridian Str. Merchants National Bank. iine sehr interessante Geschichte erUC schien neulich in einer Nummero 1 . ft m ü oer saluroay tzvemng yot" über einen jungen Bank-Angestellten der gesundyeltshalber seme Aroelt aufgeben mußte. Mit S500.die er sich erspart hatte machte er einen bescheide nen Anfang mit Hühnerzucht und der Liefe rung von frechen, nrnen inrnx in ipezieuen Verpackungen, welche deren Frische garan tirte. Nach den ersten achtzehn Monaten wurden des jungen Mannes größte Hoffnungen erfüllt und feine Gesundheit war wieder hergestellt, alles dieL war nur durch sein Sparkonto und seiner rechtzeitigen Ersparniß möglich. Beginnt ein Sparkonto mit dieser starken Company heute noch. THE Indiana Trust Co. Kapital .'...$1,000,000.00 Ueberschuß 300,000.00 . . Wer höchste Bau oer Welt ist der Eiffelthurm in Paris, dessen Höhe 1000 Fuß betragt. Die deutsche Kiefer erreicht, auf zusagendem Standort, eine Höhe von 132 Fuß und ein Alter von 200 Jahren. -AuS den 24 Buchstaben des Alphabets lassen stÄ nachLeibnitz 602.443,701.723,293,360 Wörter zusammenstellen. Das Ausleihe von Verlobungsringen und Hochzeitsaussiattungen ist in Austra--lien zu einem Geschäft geworden. dvurclzaesieöte Kompoi:erde ist für feinere Sämereien undbei kaltem feuchten Vodcn insofern sehr werthvoll, als dieselbe über die !esä:en Beete gestreut, größere Wärme verursachte und dadurch die Samen schnel-. ler und gleichmäßiger zum Keimen brinat. . ,.

Dirs

KW

vt. hhk b .... x

4