Indiana Tribüne, Volume 29, Number 195, Indianapolis, Marion County, 11 April 1906 — Page 6

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Europäische Nachrichten.

'F.heinprsvinz. Köln. In der 9!ähe von Linn ist . c . r . : S3 (X.I rti'A&Ty n erx im iftcjein oic cciu;c vt iiHiunvj Trompeter vom hiesigen Infanteriewnirvrrt No. 65 aelandet worden. V(v'". u Düsseldorf. Won uanciug ist der a. o. Professor in der medicim- ' . . . swt r 'Ll ..so schen Fakultät Wz. m. tecornioi cu Direktor des pathologischen nimuia an die hiesige Akademie berufen worden, wo er auch das roinariar ai pathologische Anatomie übernehmen wird. E u s k i r ch e n. Der Frau Wittwe Heinrich Mählberg hier wurde durch Bürgermeister Dr. Sester die vom Konig Friedrich Wilhelm III. gestiftete und vom Kaiser verliehene Rettungsmedaille und ein Geldgeschenk von 20 Mark überreicht. Diese Anerkennung hat Frau Mahlberg sich dadurch erworden, daß sie im August vorigen Jahres in Rheinbach, während sie dort zu Besuch weilte, lhr Enkelkind, welches in einen Weiher gefallen war. vom Tode des Ertrinkens rettete. Die AusZeichnung ist um so wohlverdienter, als bei dem Unfall in Rheinbach die jetzt L9jährige Frau durch einen Sprung in den Weiher mehr Muth gezeigt hat, cls zwei anwesende Männer, die selbst auf Bitten der Frau das Rettungswerk nicht ausführen wollten. Geilenkirchen. Letztens kehrte der Gutsbesitzerssohn Hensen vom Gut Tisch:len von Herzogenrath zurück und fuhr infolge Irrthums durch. Als er die hiesige Station verlassen hatte, bemerkte er den Irrthum und sprang aus dem in voller Fahrt begriffenen Zuge. Der zunge Icann gerieth unter die Räder und rckirde zer malmt. K u p f e r d r e h. Hier stürzte sich der Arbiter Staebel in die Ruhr, nachdem er vorher mit seiner Familie in Streit gerathen war, und ertrank. - München- Gladbach. Die Stadtverordneten beschlossen, aus Anlaß der silbernen Hochzeit des KaiserPaares für den bereits bestehenden Unterstutzungsfonds für invalide stadtrsche Arbeiter und Angestellte 30.000 Mark zu stiften. Neunkirchen. Auf grählicheArt ist der Hüttenarbeiter Heß auf dem hiesigen Hüttenwerk um's Leben gekommen. Beim Mischen des flüssigen Erzes ergoß sich unversehens eine Pfanne der glühenden Masse über seinen Körper. Die Ohren waren im Nu verschwunden, außerdem wurde der ganze Körper so mitgenommen, daß er nur eine einzige Brandwunde bildete. Der Tod war für den Unglücklichen eine Erlösung von entsetzlichen Qualen. Provinz Aesfen-?ssau. Kassel. Anläßlich der silbernen Hochzeit des Kaiserpaares stiftete der Magistrat das Grundstuck hinter dem Wimmeldenkmal, das jetzt als Stadtbauamt dient, im Werthe von 500.000 Mark für die Errichtung eines Lan- ? mm . ff ä S ucmuc;um. Amoneburg. Zum Bürgerin-! ster unserer Stadt an Stelle des- nach Amerika verschwundenen früheren Bürgermeisters Weber wurde der hiestge Lehre? Schick gewählt. E h r : n g e n. Dieser Tage feierte im Kreise seiner Kinder und Enkel und Urenkel der Landwirth Johann Georg Henkelmann, der Senior unserer Gemcmde, seinen 90. Geburtstag. Seit 76 Jahren wieder der erste 90jährige Greis hiesiger Gemeinde. Lange Jahre bekleidete er das Amt eines Gemeinderaths. Frankfurt. Auf dem Haupt rangirbahnhof wurden dem'Rangirer Vogel beim Zusammenkoppeln der Wagen beide Beine zermalmt. Außerdem erlitt 'der Verunglückte schwere Quetschungen des Unterleibs. Er ist beim Verbinden gestorben. Der an der Niederräder Schleuse gelandet: Todte ist der 20 Jahre alte Schneidergehilfe Karl Biesner aus Nancy. Er war bis zum 27. November v. I. bei einem hiesigen Schneidermeister in Stellung und wurde seit dieser Zeit vermißt. Die Leiche kam infolge der Niedersetzung der Wehre zum Vorschein. Ober-Neichenbach. Letztens unternahmen der Bürgermeister und der Milchhändler Pammler mit ihren Einspännern eine Wettfahrt. Dabei stürzte Pammler aus dem Wagen und brach das Genick. Schlangenbad. Infolge eines Schlaganfalls ist Geh. Sanitätsrath Dr. Baumann gestorben, ein weitbckannter und allgemein beliebter Arzt, der seit etwa 50 Jahren hier seine Pra?is auZllbte. Um unseren Ort hat er sich sehr verdient gemacht. Zollhaus. Im Steinbruch Heimann unweit don hier ereignete sich ein schweres Unglück. Die Steinbrecher Eberhard und Keppel wurden getödtet. Steinbrecher Rucher todtllch verletzt. Zllltlekdeutsche Staaten. Braunschweig. In der Beth mann'schen Wurstfabrik an der Pe tersllienstraße verunglückte derSchlach ter Gärtner. Er gerieth beim Fleisch wiegen mit der rechten Hand unter das Wiegemesser und verletzte sich so schwer, daß er in. das Krankenhaus gebracht werden mußte. Dibbesen-Donnerstedt. Der Gemeindevorsteher Seekanw konn

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um freien Raty zu Chattanooga Me. - '7'?''Sr7: c 11 "Xy?. der 11jährige Sohn des Christian Schöniger so unglücklich an die Stirn getroffen wurde, daß er an einer GeHirnhautentzündung erkrankte und starb. Freibergs dorf. Sein 60jähriges Meisterjubiläum konnte der Bäckermeister Stirl feiern. Der deutsche Bäckerverband Germania" ließ dem Jubilar ein Diplom überreichen. Friede u r g. Beim Schlittschuhlaufen ertrunken ist in einem Teich der 13jährigeSchulknabe Käppler von hier. Als der Knabe einbrach, ergriffen seine Genossen die Flucht und überließen ihn seinem Schicksal. Großschweidnitz. Kürzlich ist das massive Haus des Materialwaarenhändlers Karl Krahl ausgebrannt. Leipzig. Eine der angesehensten Rechtsanwälte unserer Stadt, Geh. Justizrath Dr. Oehme, beging dieser Tage sein 50jähriges Anwaltsjubiläum. Neustädte!. Das 50jährige Bürgerjubiläum feierten zugleich Privatus und ehemaliger Gutsbesitzer Adam Hergert und Landwirth Heinrich Hornig. S t e i n p l e i ß. Unlängst sind hier 6 Schulknaben beim Schlittschuhlaufen ertrunken. Von dem Unglück betroffen sind die Familien des Bauunternehmers Dürr, des Zimmermanns Wedel, des Fabrikarbeiters Hänel, des Klempnermeisters Kleinhempel, des Krempelmeistcrs Seiler und des Formers Demmler. Z s ch o u p a u. Vor Kurzem stürzte daö am Markte gelegene Hintergebäude des Wirthschaftsbesitzers Göthel plötzlich ein. In dem Gebäude war eine Filiale der Tüllausbesserei der Firma Siems & Co. in Plaue bei Flöha untergebracht, in der 25 Mädchen beschäftigt waren. Die Mädchen wurden zum größten Theile unter den Trümmern begraben. Einige erlitten schwere, die meisten leichtere Verletzungn. Kesscn'crrnstadt. Darmstadt. Das Fest ihrer silbernen Hochzeit begingen Kunst- und Handelsgärtner Adolf Schneider und Gemahlin. Dem ' in den weitesten Kreisen unserer Stadt bekannten und beliebten Ehepaar wurden viele EhrenWeisungen zutheil. Hirschhorn. Das 17jährige Dienstmädchen Anna Hagendorn entfernte sich aus der Behausung ihrer Herrschaft und wird seitdem vermißt. Letztens endlich entdeckte man am Neckarufer die Schürze der Vermißten. Man neigt nunmehr zurAnnahme, daß, das Mädchen sich in die hochgehenden Wogen des Neckars gestürzt 'habe. L e i s e l h e i m. Vor Kurzem wurde auf freiem Felde der hiesigen Gemarkung der 68jährige Hausirhändler Johann Giegerich aus Fürth i. O. als Leiche gefunden. Er wurde zuletzt auf dem Wege nach hier gesehen, scheint in der Nacht' in angetrunkenem Zustande vom Wege abgekommen zu sein und hat sich, nachdem er sich theilweise entkleidet, an der betreffenden Stelle niedergelegt. Da in der folgenden Nacht Frost .herrschte, ist jedenfalls der Tod infolge Erfrierens eingetreten. Mainz. Vierzia Jahre treue, uneigenützige Mitarbeit vollendete dieser Tage, der in Weinhändlerkreisen bekannte Franz Zahn von der Kellerge-räthe-und Kapselfabrik Karl Jacobs hier. Der Großherzog von Hessen hat dem Jubilar aus diesem Anlaß den Philippsorden verliehen. 'Nayern. "Vrtrglengenfeld. Vor einter Zeit wurde der Oekonom Georg Karl von Katzenhüll in der 'Naab ertrunken aufgefunden. Wahrscheinlich ist der Verunglückte, der sich zuvor in einer hiesigen Wirthschaft-befand, vom Wege abgekommen und in den Fluß gerathen. Erlangen. Der Assistent an der hiesigen Universität. Dr. Wolfgang Weichardt, wurde als Privatdocent für ezperimentale Therapie in die medizinisAe Fakultät aufgenommen.

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L Eine etwas' frühzeitige Schwimm - Wetttour wurde dieser Tage von zwei Frauen in Coney Jsland ausgeführt. George F. Herring, der Besitzer des Sea Gate Beach Hotel, und Alphonse Munger, ein Weinagent, promenirten ganz gemüthlich mit ihren respektiven Gattinnen im Sonnenschein in der Surf Ave. in Coney Jsland, als Herring naturgemäß, da fowohl die Damen wie die Herren vorzügliche Schwimmer, sind, die Ansicht aussprach, daß es trotz der Kälte ein ganz herrlicher Tag wäre, um eine kleine Schwimmtour zu unternehmen. Und 'kaum hatten die Damen dieses Wort gehört, als sie sich auch schon bereit erklärten, sofort um die Wette zu schwimmen, wenn die Herren der Siegerin in Form einer Wette einen hübschen Preis aussetzten. Man einigte .sich auf verschiedene Flaschen Wein und Handschuhe. Sofort warfen sich die Damen in ihre Badeanzüge und stürzten sich vom Dreamland Pier unter jubelnden Zurufen von etwa 2000 Zuschauern in's .kühle Meer hinab. Und nun begann ein eifriges Wettschwimmen über 200 ?)ard weit, aber .dann hatten die Damen genug, denn es war ihnen doch noch im Wasser zu Winterlich kalt. Wer aus dem Wettschwimmen als Siegerin hervorgegangen ist, meldet Fama nicht. Einer der alte st e n Zeitungsveteranen der Stadt Baltimore, Norval E. Foard, einer der Redakteure der Sun", ist dieser Tage im Alter von 69 Jahren gestorben. Er begann feine Journalistenlaufbahn im Jahre 1857 als Berichterstatter des BaUimore Republican" und im Anfang der 1860er Jahre ging er nach dem Süden und berichtete die historischen Ereignisse jener Zeit. Herr Foard sandte die erste Depesche, über die Schießerei auf Fort Sumter nach dem Norden. Die Depesche wurde zuerst gar nicht geglaubt. Er war bei 'dem Bombardement des Forts zugegen. Um stets am rechten Platze sein zu können, ließ er sich in der Compagnie A. des 17. Virgwier Regiments anwerben. Später wurde er zum Clerk im SchatzamtsDepartement der onsoderlrten evnannt und leitete den Druck der Conföderirten - Noten. Von Richmond verlegt: er sein Hauptquartier nach Augusta, Ga., und blieb daselbst bis zum Ende des Krieges. Seit 1865 gehörte er zum Stäbe der Sun". In 1886 ging er als Spezial - Berichte?statter der Sun" nach Charleston, um die Verwüstungen des Erdbebens am 31. August des betreffenden Jahres zu berichten. In 1891 ernannte Gouverneur John Walter Smith Hrn. Foard zu einem der Commissäre der Auspellung zu Charleston. Herr Foard war seit 1867 der Redakteur des Sun"Almanachs und gab selbst vor einigen Jahren das Buch: Maryland und seine Hilfsquellen" heraus. Ein Fall von großer Kaltblütigkeit von Seiten einer Schauspielerin wird aus New Jork berichtet. Fräulein Beatrice Colon, eine Schauspielerin, welche im vierten Stock des Hotels Audubon ein Zimmer bewohnt, hatte ihr Fenster Nachts offen gelassen, und es begab sich, daß ein Windstoß einen der Vorhänge gegen eine Gasflamme wehte und ein kleiner Zimmerbrand sich im Umsehen entwickelte. Fräulein Colon erwachte und erhob beim Anblick der Flammen ein gewaltiges Geschrei; Fräulein Violet Hall, die in einem ' benachbarten Zimmer schlief, fuhr aus d;m Bett, benahm sich kaltblütiger ls ihre Kollegin und benachtichtigte den Nachtclerk John Fischel und den Manager Howard Close von dem Brande. Diese beiden Braven rückten in Begleitung eines BlaurockS, der von der Straße aus das Feuer bemerkt hatte, dem entfesselten Element mit Handlösch - Apparaten gu Leibe. Manager Close ersuchte weiter, der Vorsicht halber, die Gäste zum Verlassen ihrer Zimmer zu bewegen; im Allgemeinen gelang ihm das schnell, eine Ausnahme aber bildete Fräulein Beatri Brown, eine dritte

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