Indiana Tribüne, Volume 29, Number 190, Indianapolis, Marion County, 5 April 1906 — Page 4

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(I. Jndlana Tribüne, 6. April 16.

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Indiana Tribüne. Htraulgieien von der Gutuberg C. Indianapolis, Ind. gany O. Thudinm . PrSfideut. GeschSftSloeal: o. 31 Süd Delaware Straße. TELßPHONE 269. Entcred t the Pott Office pt Indianapolis a, second clats matter. Ablenkungen.

Die englische TageZpreffe giebt sich anscheinend große Mühe Prinzipien fragen in persönliche Kontroversen ab zulenken, wie die? nun wieder in der von Richter Alford gegen Polizei' chef Metzger angebahnten Untersuchung zu Tage tritt. Fragen, welche sich einfach darum drehen, ob Gesetze ver. letzt worden find, gelangen dadurch ganz zwecklos in ein Stadium von im berechtigter Bitterkeit oder Gereiztheit, wobei häufig der Kern der Angelegenheit bei Seite geschoben und schließlich US den Augen verloren wird. Dem Kriminalrichter liegt die Pflicht ob Mittheilungen über Uebertretungen der Kriminalgesetze die ihm zugehen oder die er persönlich entdeckt, den Großgeschworenen zur Untersuchung zu unterbreiten. DaS muß der Kriminalrichter thun, selbst wenn sein eigen Fleisch und Blut Znvolvirt ist. Er darf sich nicht durch Rücksichten auf die einflußreiche Stel. lung der Betheiligten zurückhalten las sen, besonders ist eS aber seine hohe Pflicht, nicht zu gestatten, daß Beamte, die mit Durchführung der Gesetze be traut sind, selbst Ungesetzlichkeiten de gehen. Für ihn darf eS u Erfüllung seiner Pflicht weder Reich noch Arm, weder Freund noch Feind geben. Eben so streng vorgezeichnet sind auch die Pflichten deS PolkzeichefS. Ihm liegt eS ob, die GefetzeSübertreter zu belangen, nicht um sie zu bestrafen, sondern um dieselben dem Richter zur Aburtheilung vorzuführen. Er verletzt die Gesetze in noch größerem Maß wie lynchende MobS, welche, ohne auf ge richtlicher Verfahren zu warten, Ver dächtigen Züchtigung angedeihen lassen. wenn er Gefangene, die unter seiner Obhut und seinem Schutz stehen, miß handelt. Sei das Verbrechen, dessen der Höft ling verdächtig ist, noch so scheußlich, so darf sich der Polizeisuperintendent nicht thätlich an der Person desselben vergehen. Ein -Polizcichef darf in Ausübung seines Amtes ebensowenig seiner Leidenschaft folgen, wie der Richter' Im vorliegenden Falle gilt eS nicht Alford Metzger oder Metzger Alford. Die Personen treten völlig in den Hin tergtund. Die einzige Frage, , welche zu entscheiden ist. ist die. ob eS unter unserem RegierungSsyftem Beamten gestattet sein soll, ihre persönliche Wuth an Häsllingen thätlich auSzulaffen. Ob die Knute oder der Gerichtshof freundlose Verdächtige übersühren soll. Die persönlichen Beziehungen attischen dem Richter und dem Polizeichef sind völlig belanglos. Herr Metzger selbst wünscht jedenfalls nicht, daß die Angelegenheit zur Fak tionSfache gemacht wird, sondern eS kann ihm nur daran liege, der Bevöl kerung zu beweisen, daß. er rechtlich seine Pflicht als Beamter dieses Ge meinwesenS that. Er ist als ein MiniaturTrttiow verschrieen worden, eS wird ihm nicht schwer fallen, wenn unschuldig, dieS in der Verhandlung vor - Gericht, wenn Anklage gegen ihn erhoben wird, zu beweisen. Er ist jedenfalls der Letzte, der eS Wünschen würde die Aufmerksamkeit deS Publikums von der eigentlich vor liegenden Frage abzulenken. Der Zuknnfts Nöman der Londoner Daily News." Der Einfall im Jahre 1910 ist der Titel eines neuen FeullletonromanS, den die Londoner Daily NewS" mit großer Reklame ankündigt. . Im Unterhause hat ein liberaler Ab geordneter den Premierminister darauf aufmerksam gemacht. An -der Spitze einer Anzeiae und großen Kriegskarte, womit der Feuille tonroman eingeleitet wird, erscheint ein Zitat aus elner Rede, die Lord Ro bSrtö am 10. Juli v. I. im Oberhause gehalten ht, um gegen die Bemach lässigung der Landmacht Englands Einspruch zu erheben.. Ich appellire an. das Volk unseres Lande?," rief damals der greise Feld

marschall,- und fordere eS auf, die HeereSfrage in vernünftiger, praktischer

Weise in die Hand zu nehmen. Möge eS um alles dessenwillen, waS ihm theuer ist, sich zu Herzen nehmen, was Großbritanniens Lage wäre, falls eS seinen Reichthum, seine Macht und seine Stellung einbüßen sollte." WaS den vorliegenden Roman anbe langt, so bescheinigt Lord Roberts, die Katastrophe, die eintreten köimte, falls England in seinem heutigen Zustande der Unvordereitung verharre, sei an schaulkch und wirksam ii diesem neuen Buch'erläutert und er empfehle eS jedem, dem die Wohlfahrt deS britischen Reiches am Herzen liege, zur Lektüre. Verfasser ist ein Herr Le Queux. der schon vor längeren Jahren ein Buch mit dem Titel Der große Krieg in &ng land 1897- in die Welt gesetzt hat. DaS erste Kapitel deS Zukunftsro manS (oder ZukunftSblechS?) erzählt, wie an einem frühen SonntagSmorgen anfangs September 1910 zwei englische Zeitungsleute, Mitarbeiter an Sonn tagsblättern, zusammen nach Hause gehen und sich darüber unterhalten, daß eine Neuigkeit von der Ostküfte, die ihnen kurz zuvor telegraphisch und telephonisch zuging, plötzlich' in der Ue Vermittlung abgebrochen worden sei. Einer begiebt sich zu der Telephon zentrale und ermittelt dort noch und nach, daß alle Verbindungen, auch die französischen und holländischen, mit der Ostküfte fast um dieselbe Zeit unter brachen wurden. Allmählich geht dann auf Umwegen und durch Augenzeugen die Bestätigung dafür ein, daß dieS Menfchmwerk ist und daß an einer Menge von Punkten deutsche Soldaten aufgetaucht sind. Drr Zeitungsmann stürzt in die Re daktion zurück, veranstaltet zunächst eine sensationelle Sonderausgabe und eilt dann auf dem Automobil zum KriegSamte, wo mit Ausnahme des Pförtners und eineS Wache haltenden Schutzmannes keine Seele zu Hause ist. Er stürzt in die Wohnung des ständigen UnterstaatSsekretärS, der aber über Sonntag auf dem Lande weilt und zu letzt 70j Km. von London auf dem Landsitz eines Freundes aufgefunden wird. Und nun kann die Geschichte loögehen. In der Nordsee haben zwei große Seeschlachten stattgefunden, die eine nordöstlich von Newcaftle, die zweite auf der Höhe von Hull. Aisher galt den Engländern ihre Flotte für un überwindlich, aber Herr Le Queux scheint kurzen Prozeß damit zu machen' Denn die Deutschen landen. Der Au tor schifft nicht weniger als sieben oder acht deutsche Armeekorps nach England, die anZ der Küste starke Positionen" einnehmen während es auf dem Meere von vielen deutschen Seemmen" wkm melt. Die englische Armee sucht Lon don zuj retten, wobei es eine große Schlacht.deiZ.Cambridge giet. Alles umsonst. Wir finden bei den Kapiteln den Vermerk London blockirt. bom bardirt und geplündert". Nun weichen die Engländer nach Norden zurück, und noch mehrereZ Schlachten sinden statt. DaS Parlament irrt, aus der Haupt ftadt verjagt, im Lande umher und findet in Manchester eine letzte Unter kunft. Ob die Deutschen ganz in England bleiben oder schließlich doch auf irgend eine Art wieder herausgehen, läßt sich leider aus der ZKarte noch nicht ersehen. Solches Zeug, bemerkt dazu die Köln. Ztg.", wird ja nun in allen Ländern gedruckt und gelesen. Neuartig ist aber, daß eine militärische Autorität, und gai die höchste, sich damit identisizirt. Der Premierminister hat auf die Anfrage m Hause erklärt, er überlasse das Ur theil über die Angelegenheit dem gefun den Sinn und dem guten Geschmack deö englischen Volkes. Das ist ganz gut. aber wenn sich der erste lebende englische General in eine so unzweideutig antideutsche Kundgebung hineinziehen läßt, so wäre ein Wort mehr nicht überflüssig gewesen. Die AlgeciraS Konferenz hat sich nun in eitel Liebe und Wohlgefallen anfgelöft. Die schlimmsten Gegensätze wurden durch die diskrete Vermittlung deS amerikanischen Sendboten Andrew White überbrückt. Wenn auch das deutsche Volk sich über die Ergebnisse der Konferenz, die ja im Wesentlichen nichts ändern, nicht gerade freuen, so hat doch der Kaiser durch die Säbel rasslerei ! seine Marinevorlage durch bringen können. Zur. Feier von Bismarcks Ge burtötag (1. April) erledigte die Kon ferenz in AlgeciraS ihre Geschäfte ob dieselbe" wohl stattgefunden hätte, wenn der eiserne Kanzler noch lebte i

Aus den Gerichten. ' Superiorgericht. Frau Daisy D. Wrlght wurde die

Scheidung von ihrem Gatten Hermann A. Wright bewilligt. Scheidungsklagen. Mary Townsend verklagte ihren Gatten George P. Townsend auf Schei dung. Die Eheleute sind seit dem 20. Dezember 1894 verheirathet. Der Mann ist Eigenthümer einer Farm von 100 Acker Land in Johnson County. Derselbe besitzt Häuser in Edinburg im Werthe von $5000 und in GaS City im Werthe von $6000. Seine Depositen in einer Bank in In dianapolls betragen $12,000. In den letzten 3 Jahren hat sich der Mann dem Trunke ergeben, nnd behandelte seine Frau, wenn er in betrunkenem Zu stände von der Stadt nach Hause kommt, in grausamer und Unmensch licher Weise. Sie wünscht, daß diese Klage geheim gehalten wird, da sie be fürchtet, daß er, wenn er dieselbe er führe, sich auf und davon machen wür de. Sie fordert Scheidung und die Bezahlung von $15,000 Alimente. Susie N. Mann verklagte ihren Gatten Harry L. Mann auf Schei dung. Die Ehe wurde am 24. Sep tember im Jahre 1834 geschlossen und die Verehelichten lebten bis zum 21. März 1906 als Mann und Frau zusammen. Dieser Ehe find fünf Kin der entsprossen. In den legten zwei Jahren hat sich der Mann dem Trunke ergeben und sür den Unterhalt seiner Familie nicht mehr gesorgt. Sie for dert Scheidung, die Erziehung der Kin der, da der Mann nicht die geeignete Person ist, dieselbe übernehmen zu können und $10 per Woche sür den Unterhalt der Kinder. Rosinia Bauchman strengte gegen ihren Gatten John U. Bauchman eine Klage auf Ehescheidung an. Diese Ehe wurde im Februar 1892 geschlos senr wahrend welcher Zeit die Verehe lichten als Mann und Frau zusammen gewlrthschastet haben. In den letzten Jahren hat sich der Mann so dem Trunke ergeben, daß er für den Unter halt der Frau absolut nicht sorgte, Sie fordert Trennung der Ehe. :l Dora Daily verklagte ihren Batten William Daily auf Scheidung der Ehe. Die Ehe wurde im Jahre 1899 In NobleSville, Hamilton County, Ind., geschlossen und die Verehelichten lebten bis Juli 1902 als Mann und Frau zusammen. Nach kieser Zeis ließ der Mann die Frau ohne Grund und mit telloS zurück. Sie fordert vollständige Scheidung und die Erlaubniß, ihren Mädchennamen Dora Fischer wieder annehmen zu dürfen. Clizabeth Sebastian strengte gegen ihren Gatten Orvllle Sebastian eine Scheidungsklage an. Die Ehe wurde am 23. Februar 1834 in Franklin, Ind.. geschlossen und die Eheleute leb- i ten bis zum 18. November 1903 als Mann und Frau zusammen.. Sie be gründet ihre Klage auf grausame lud unmenschliche Behandlung von Seiten deö Mannes. Sie fordert Scheidung und die Bezahlung von $50 Advokaten Gebühren. ' David W. Smith strengte gegen seine Gattin Elizabeth E. Smith eine Klage auf Trennung der Ehe an. Die Ehe wurde am 15. Jan. 1873 in Terre Haute geschlossen. Er begründet seine Klage auf Ehebruch und grausamer Behandlung von Seiten seiner Frau. Sie behauptet, daß sie ihn nicht liebe und wünscht, daß er sich eine andere Wohnung suchen soll. Sie hat Besitz von den Möbeln genommen, die sein rechtmäßiges Eigenthum find. Er for dert vollständige Scheidung und die gleichmäßige Vertheilung der Möbeln. Elizabeth E. Lakin verklagte ihren Gatten Edward I. Lakin auf Schei dung. Die Ehe wurde am 15. Mai 1370 geschlossen und die Eheleute leb ten bis zum 1. April 1906 als Mann und Frau zusammen. Dieser Ehe find 2 Kinder entsprossen. Der Mann hat sich in den letzten Jahren dem- Trunke ergeben und für den Unterhalt seiner Familie keine Sorge getragen. Sie fordert Scheidung die Erziehung der Kinder, da der Mann nicht die ge nügende Person diese übernehmen zu können und Alimente für den Unter halt der Kinder, deren Höhe das Ge richt bestimmen möge. ' Kreisgericht. Die Klage auf Ehescheidung 'von Herbert E.'Beeson gegen seine Gattin Lela Beeson wurde zu Gunsten iti Kläger? entschieden. ' . Dem Martin McCran wurde die

Scheidung von seiner Gatttn Emma

G. McCran bewilligt. Ihm wurde verboten, innerhalb 2 Jahren wieder zu heirathen. Nachlaßgericht. Das Testament des Friederich Beck, 756 Süd Meridian Straße, welches im Nachlaßgericht hinterlegt wurde, hatte folgenden Inhalt: 1. Sein Vermögen, bestehend aus Grund und bewegliches Eigenthum vermachte er seiner Frau. . 2. Nach dem Tode derselben soll die Besitzung 756 Süd Meridian Straße in den alleinigen Besitz seiner Tochter grau Louise Kitzet übergehen. Sein übriges Grundeigenthum, un ter dem Namen Friedrich Beck Süd Meridian Straße Addition bekannt. soll sein Vermögensverwalter zu recht mäßigem Preis verkaufen und da? in baarem Gelde erhaltene Kapital tn fol gender Weise vertheilen: Ein Viertel desselben soll als allein! ger Besitz Frau Louise Natzel erhalten, ein Viertel Maria Kabel, ein Viertel Margaretha Kabel, ein Achtel Cliza beth Kabel, ein Achtel Magdalena Ka bel, die fünf Kinder seiner verstorbenen Schwester, Margaretha Kabel, geb. Beck. Als VermögenLvervalter setzt er Albert E. Metzger ein. Neue Inkorporationen. Die 'folgenden neuen Gesellschaften ließen sich beim Staatssekretär inkor poriren: Die Vreat Western Life Insurance Company", Directoren : John A. Lockard von Wellfton, O.. Charles McNaull. Jacob Frankel, Vanton O. Foulk, F. W. Mahan, E. Pretzfelder und D. C. Marsh von Indianapolis. Die NewmaN'Monger Company", Elkhart. Capital 520,000; Jncorpora toren: Warfield Newman, Charles L. Monger und Benjamin S. Monger. Die Booth Furniture Company-, Peru, Capital 40,000; Jncorporato ren: John Booth,. Frank T. Edcnhar ter und T. H. K. EnoS. Die Miller.HopkinS Manusacturing Company", Indianapolis. Capital $15,000; Directoren: William T. Miller, Thomas H. New. Frank NuckolS und Murat W. HopkinS. Die General Manufacturing Com pany" Elkhart ist, mit einem Kapi tale von 850,000 gegründet worden und fabrizirt Allerlei aus Holz und anderem Matertale. Jncorporatoren: Edward MacCarthy, Charles G. Sie venS und Albert D. Dorman. Die Portage Home Telephone Com pauy". CriSman, erhöhte ihr Kapital von $10,000 aus $30,000 und wird den Mehrbetrag zur Erweiterung ihrer Linien benutzen. Gottlieb Leukhardt, Die gemüthliche Ecke", Ecke Noble und Market Str. Bauerlaubnißschein e. Frau M. L. Burnett, Store u. Wohn Haus, 2505 West Washington Straße. $2000. E. E. MorrlS, Wohnhaus, Tuxedo nahe 12. Str., 81200. H. A. Russell, Fabrikanbau, Woodlawn Ave. nahe Shelby Str., 8600. Leo Lando. Reparaturen, 1525 Park Ave.. 81400. Frank E. Jansen, Wohnhaus, Terrace Ave. und Elmwod Str.. $2200. John Uhl, Anbau, Fletcher Ave. und Shelby Str., 8900. H. R. Spring fteen, Wohnhaus, 416 Ruckle Straße, 8415. Matilda Youngerman, Wohn haus, Mount und South Str., 81930. Martin Relly, Reparaturen, 226 Miley Ave.. 8500. W. T. White, Wohnhaus, 33. nahe Capitol Avenue, 81900. Jacob Neldligh, Wohnhaus. Dye nahe 30. Str., 81725. Emi Beier, Wohnhaus, 2214 Brookfide Av., 82000. George Stilz, Wohnhaus, Wright nahe Terrace Ave., 81700. MerSantS' Heat & Light Company, Anbau, New Jersey und Pearl Str., 85000. Ed. I. Craig, Wohnhaus. 2113 Nord Delaware Str., 87440. G. M. Bunt, zwei Wohnhäuser, Har riö Ave. und Vinton Str.. 82000. Charles Raney, Wohnhaus, Oakland Ave. nahe 13. Str., 8l350. Henry Richter. Wohnhaus, 25. und Delaware Str., 81800. Jennte B. Crow, Wohnhaus, 25. Str. und Broadway, S1525. Frau Catherlne Diehl.Wohn Haus, 2327 Nord Meridian Str., 85000. M. MatthewS. Reparaturen 413 Nord State Ave.. 81600. Wal ter S. Sprankle 809 Oft 11. Str., 81700. Minnie Lexsow, Reparatu ren, 1513 Barth Ave.. $800. Frau tt. Burkhardt. Wohnhaus, Locke und Smith Str.. 5)2300. .

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Präsident. H. A. Tchlotzhuer, Schatzmeister.

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