Indiana Tribüne, Volume 29, Number 185, Indianapolis, Marion County, 30 March 1906 — Page 4
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Indiana Tribüne. Hnaulgeaeie vu bei te TB. Indianapolis, Ind. vry O.TZndin PrSfldeut. - OeschSftS localt llo. 31 Süd Delaware Straße. telcphone S6S.
Entertd t the Pott Office ol India&apoli ccond das matter. Streik. Vom nächsten Montag an wird .wie 'tonnn ein Riesen - Ausstand Handel und Wandel der Nation stören. Die Forderungen der Grubenarbeiter waren bescheiden. Sie verlangten nur, daß die Skala von 1903 wieder in ihre Rechte trete. Sie ergaben sich damals in eine sünfprozentige Lohnredultion, in der Aussicht, daß wenn die dreijährige vertragsmäßige Frist dieses Ueber einkommenS abgelaufen ist, die Gru benbesitzer ihr BillkgkeitZgesühlt walten lassen würden. Man kann eS den Leuten, welche so zahlreicher Gefahren in ihrem schweren Berufe entgegensehen, nicht verdenken, Kenn sie auch eine bescheidene Krume der Prosperität, welche ihre Beschsftiger zu Millionären macht, zu ergattern wünschen. DieS'ist ihnen versagt worden und ein schwerer großer Kampf, an dem leider die ganze Nation direkt in Mit leldenschast gezogen wird, steht bevor. Die Bergleute find der Sympathie de- großen Publikums gewiß wenn sie sich in streng gesetzlichen Schranken Hai ten und . alle Gewaltthätigkeiten der meiden. Zu bedauern ist besonders, daß so diel? andere fleißige Arbeiter, wenn FeuerupgZmangel in den Fabriken ein trit, brotlo? werden. Die Grubenbesitzer hätten wohl Nach giedigkeit zzsgen können, ihre . Hart näckigkeit läßt den Schluß reifen, daß sie den Streik herbeiführen wollten, weil sie nur gewinnen können, denn ihre Verluste muß schließlich doch das große Publikum decken. Freundlicher Angriff. In. einem Leitartikel eröffnete ge siem die Sun- die Attacke gegen die Wiedernomination des RichtzrS Alford für das von ihm innegehabte Amt als Kriminalrichter. ES ist dies jedenfalls in AuSfühlung der Drohung geschehen. daß Herr Alford nicht wieder nominirt werden würde, wenn er die Untersuchung über die körperliche Mlßhand lung von Häftlingen durch Polizei beamte weiter fortsetzen würde. . Wir hatten z. Z. als Richter Alford über den khm angedrohten politischen Tod sprach, kaum glauben können, daß diese Drohung irgend welchen anderen Hintergrund hätte, als den Uebereifer einiger übelberathener Freunde des Polizei-ChefS; wir sind auch jetzt über zeugt, daß Herr Metzger das Vorgehen dieser Uebereifrigen nicht billigt, son dern in seinem eigenen Interesse lieber eine vollständige Unschuld- Erklärung durch die Großgeschworenen zu nlangen .wünscht. ES ist ungemein amüsant, den , la pischen und tölpelhaften Versuch der Sun- Richter Alford eins zu ver setzen, etwas näher zu betrachten. Gerade was der 'Schreiber des A tikelS in der Sun- Herrn Alford als Fehler anrechnet, sind die höchsten Tugenden, die einen Richter zieren. Be? fagter Artikel erklärt einleitend in pom pöfer Weise : - Wenn ein Beamter Wiedernomination sucht, so ist eS gut, wenn man seine früheren AmtShand lungen prüft. Richter Alford war acht Jahre Kriminalrichter von Marion Eounty. Was hat er in dieser Zeit gethan, um seine Wiederwahl zu recht fertigen? Was hat er vollbracht? - Man erwartet nun selbstverständlich, daß nach dieser Einleitung Enthüllun gen über gezeigte Parteilichkeit, unge rechte Richtsprüche, ja vielleicht über Einverständnisse mit hervorragenden Anwälten, folgen würden, aber anstatt dessen folgt eine Fülle deS höchsten Lo beS in ungeschickt maSkirter Form. Da wird gesagt, .'daß selbst die besten Anwälte' der Stadt eS vorziehen, ihn in seiner richterlichen Eigenschaft zu vermeiden. Die Anwälte hätten, kein Verträum in ihm und nähmen ihre wichtigen Fälle lieber vor einem ande ren Richter, weil Alford nur nach Recht und Gesetz urtheilt und sich durch Gefühlsduselei nicht beeinflussen lasse, .i Daß ist die Summe, toi gegen ihn erhobenen Beschuldigungm, aus die
jeder Richter im Lande ,st,olz sein
könnte. Richter Alford will das Recht und nichts als das Recht, daß hat er in dem KoonSfalle. bewiesen, der ihm daS Miß vergnügen einiger Politiker eingebracht hat. Er hat ton Verbrecher KoonS zur höchsten zulässigen Strafe verurtheilt, dann aber hat er dem Bürger KoonS, den schönsten Beweis von der Wabrheit des Rechtes geLeben, indem er demon' strirt, daß selbst ein hoher Beamter nicht ungerügt die Gesetze deS LandeS übertreten darf, daß auch ein . solcher die Rechte selbst eines Schurken nicht ungeftrast verletzen kann. Möge eö unserem Lande nie an so! chen Richtern fehlen, denn sie stehen allein zwischen dem Volke undBeamten Willkür. Weder die Sun- noch einige Poli tlker werden Richter Alford gesügig machen können, er wird unentwegt die Sache deS Rechtes verfechten. Der versuchte Angriff gegen ihn ist unbeschreiblich komisch und wir danken dem Verfasser uns bei dem deprimiren den Wetter etwas Stoff zur Heiterkeit gegeben zu haben, die bis zu den le tm Zeilen des Artikels anhält, welche lauten: Ein besserer weit besserer Mann für ttrimlnalrlchter ist in James A. Pritchard, der ein Kandidat ist, ge funden.Ja aber weshalb und warum denn, theurer Sonnenbruder? Würde Pritch ard vielleicht alle Advokaten zu Freun den haben und seine Rechtssprüche durch Geshlsduselei beeinflussen lassen? Internationaler Lehreraus' tansch. Wie der deutschamerikc.iische Pro fessorenauStausch diesseits rnd jenseits des Ozeans als ein wirksames Mittel beurtheilt wird, um die geistige Anna herung und die Verständigung der bei den Völker zu fördern, so dient auch der LehrerauStausch , zwischen England, Deutschland und Frankreich, der soeben zur Vereinbarung gelangt ist, der inne ren Verknüpfung der großen europäl schen Kulturvölker. ES haben sich nämlich die deutsche, die französische und die englische UnterrichtSverwaltunz da hin geeinigt, daß sie regelmüßig eine Anzahl von Lehrkräften höherer Lehr anftalten untereinander austauschen. Diese werden mindestens auf ein halbes und in der Regel höchstens auf ein gan zeS Jahr in das andere Land geschickt und ihre Hauptaufgabe besteht darin, die Schüler in den lebendigen Gebrauch ihrer Muttersprache einzuführen. An dererseitS sollen die Lehrer auf diese Weise Gelegenheit erhalten, sich selbst in der Sprache des Landes weiterzubil den. Sie nehmen insofern eine Son Verstellung ein, als sie unmittelbar der Leitung des AnstaltZdirektorS unter stehen und täglich nur zwei Stunden geben sollen, die übrigens auch auf Spaziergüngen, Ausflügen usw. statt sinden können. ES erhalten diese fremden Lehrer in England eine jährliche Vergütung von 65 bis 70 Pfund, in Deutschland eine solche von 100 bis 110 Mark im Monat in Frankreich freie Verpflegung. Dies die Grundlage der Vereinbarung, die zweifellos g-eignet ist. dahin zu wirken, daß das gegen feitige Verständniß dieser drei Nationen wächst. Die Lehrer lernen die Unter richtSmethoden des anderen Landes ken nen, gewinnen einen Einblick in seine gesellschaftlichen .und kulturellen Ver Hältnisse und tragen den Keim diese besseren Verständnisses in ihre Heimath zurück. Speziell zwischen Deutschland und Frankreich ist ein solcher Austausch verkehr auch auf anderen Gebieten be reitö eingerichtet. So besteht z. B. an der Universität Grenoble ein eigener Kursus für Ausländer, an dem deutsch: Studenten sich regelmäßig zu betheili gen pflegen. Mehr und mehr endlich gewinnt auch die hübsche Einrichtung an Boden, daß deutsche und französische Eltern ihre Kinder während der Ferien gegenseitig austauschen. Der kleine Deutsche verlebt seine Ferien in einer französischen Familie, der kleine Iran zose die seinigen in einem deutschen Hause, und bei beiden übt dies Erleb niß sicherlich den wohlthätigen Einfluß auf die ganze Entwicklung ihrer Ideen aus. Einer, der Redner der Chicago' Massendemonstration am vergangenen Sonntag verglich den dortigen Mayor Dünne mit einem Paralleloplpedon. Wie er. zu diesem merkwürdigen Ver gleich kommt, hat er nicht näher erläu tert. Der Mayor aber, der von einem Parallelepipedon .noch nicht? gehört hatte, hielt eö für ein neues und. ganz besonders . ehrenrühriges Schimpfwort und gerieth darüber in die größte Auf regung. ' ' (Meftl. Post.) Nun schmeichelhaft ist eZ gerade nicht, ein vierseitiges Prisma genannt zu verton. - -
Jnvlana Qtbüne,
Aus den Gerichten. Ehescheidungsklagen. Matthew H. Harmon strengte gegen seine Gattin Emily Harmon eine Schei dungSklage an. Die Ehe wurde am 16. Dezember 1903 geschlossen und die Verehelichten lebten bis zum 29. Jan. 1906 zusammen. Die. Verklagte war zur Zeit der Heirath Besitzerin einer KolonialwaareN'Handlung an Shelby Straße. DaS Geschäft war jedocy auf dem Rückgang begriffen und der Kläger steckte baar Geld in daS . Geschäft und brachte dasselbe wieder in die Höhe. Derselbe brachte zwei Töchter mit in die Ehe, welche die Arbeiten im Hause und im Geschäft verrichten mußten, während die Tochter von der verklagten Seite die Dame spielte. Die Verklagte sei eine sehr zanksüchtige und unzufrie dene Person, die ihm das Leben in jeder Weise unerträglich machte. Die Frau hat eö schließlich so weit getrieben, daß er mit seinen Töchtern hätte ausziehen müssen. Eines guten Tages hätte die Frau das Geschäft von der alten Nummer 1801 nach dem Hause 1630 Shelby Straße verlegt, ohne seine Erlaubniß darüber einzu holen. Seine Sachen hätte sie auf die Straße ohne Schutz vor Regen und sonstigem' Unwetter gestellt, wo er sie am nächsten Tage vorgefunden hätte. Er konnte das Gebahren von Seiten der Frau nicht länger ertragen und wünscht die Trennung. Er fordert die Ehescheidung und Bezahlung seiner Interessen am Geschäft. Forderungsklage. Die Cinclnnati Brewing Eo. ver klagte Thompson F. Thomas auf Be Zahlung von 81147.96 an. Am 1. Sept 1905 versprach der Verklagte die Summe in Theilzahlungen abzutragen und machte eine Zahlung von $100. Fünf weitere Zahlungen von $7 hatte man gleichfalls gemacht. Jetzt feien $65 Zinsen und Advokotengebüh' ren fällig und unbezahlt geblieben. Die Company fordert die Bezahlung von $500. Kreisgericht. - In der Klage auf 'Einsetzung eines Verwalters von Mary Weer gegen die Indianapolis Canning Machinery Co. wurde Gedicn W. Blain als solcher vom Richter deS KrelSgerichtS bestimmt. ' Superiorgericht. .' ; In der Scheidungsklage von Georgia Coval gegen ChaS. Coval wurden die Zeugen vernommen und die Gründe unter Berathung gezogen. ' ; Der Scheidungsprozeß von Leonora Dodds gegen Thomas DoddS wurde, nachdem die Zeugen verhört waren, von dem Richter unter Berathung ge zogen. ' ' Die Scheidungsklage von Mattie M. Whitftt gegen Jesse B. Whitsit wurde zu Gunsten der Klägerin entschieden. Die Kinder der Japaner haben die schönsten Puppenstuben, die es überhaupt gibt. Die Stuben (oder Häuschen) sind vollstän dia ausmöblirt und eingerichtet; sie enthalten auch kleine Käfige für zirpende Insekten statt der Vögel und soaar niedliche Bücherschränke mit Ge oichtbüchern in 'der Größe von Briefmarken für die prächtig angeputzten Puppen. Unter den hervorragenden Persönlichkeiten mit selteneren Liebhabereien ist Prinz Ludwig von Bayern zu nennen. Seine Insektensammlung ist wahrscheinlich die größte und vollständigste, die eö überaupt gibt, und der Prinz ist em alleitig erfahrener Entomolog, der mit )en Gewohnheiten der Ameisen. Bienen, Motten, Fliegen, Ohrwürmer und der Jnsektenwelt im ganzen innigst vertraut ist. .Schwielen bei Hunden. Um Schwielen oder Stallbeulen an den Ellenbogen der Hunde zum Verschwinden zu bringen, ist vor allem em weiches Lager erforderlich. In die HundeHütte muß eine reichliche Lage von Stroh. Holzwolle oder Torfstreu komwen. Da viele Hunde die Streu an die Wände der Hütte schieben, daher auf dem Bretterboden liegen, fo ist eS angezeigt, eine den Boden der Hütte vollkommen - bedeckende Matratze zu benutzen, die mit Zuhilfenahme von Säcken, Holzwolle, Torfstreu, Stroh leicht und billig hergestellt werden kann. Liegt der Hund in der Wohnung, so genügt als Lager eine welche, dicke Wecke oder Matratze. Die Beulen selbst sind mit zertheilenden Mitteln zu behandeln. Sind sie soeben erst entstanden, so genügt öfteres Einreiben mit Vaseline. Aeltere Geschwulste werden mit Jodsalbe eingerieben, oder eö wird ein Lrniment angewendet, bestehend aus 120 Theilen grüner Seife, 30 Theilen Salmiak, je 16 bis 20'Theilen Steinöl und Kantharidentinkwr. Bei sehr alten ganz verhärteten Beulen bleibt nur die Ausschälung übrig, die jedoch von . fachkundiger - Hand auögtsührt werden mu.
T?örz I00J.
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Zlttor aus Bstasrik. Seltsame Liedertexte, Liebes, nd lagelie er der Mrimaleute." ' Die Mrima"-Leute. d. h. die Kllstenöewohner Deutsch-Ostafrikas. zeichnen sich vor anderen Negervölkern durch eine besondere musikalische Begabung aus.' Ihr Liederschatz besteht aus zahl-, reichen, bald heiteren, hdb schwermiithigen Melodien, die auch unserm Ohre angenehm klingen. Um so merkwürdiger berührt uns der Text dieser Lieder, die oft stundenlang hintereinander gesungen werden. Wohl der seltsamste solcher Tert: lautet: er Rand des Topfes." Ein anderes Volkslied lautet in der Uebersetzung: O, Hirse ist nicht zu tadeln." Ein sehr verbreitetes Kinderlied singt: Da bin ich und trage ein Kleid ohne Saum." Eines der bekanntesten Liebeslieder wiederholt unablässig die Worte: Du Lügenmund, sieh keinen weißen Lendenschurz, d. h. du Ungetreue, sieh nicht nach anderen Männein." Moralische Lehren enthält folgender Text: Wenn du deine Frau verlassen willst, so gib ihr den Scheidungsakt, damit du sie verlassest, gib ihr auch ihr Geld, damit sie zu ihrem Vater gehe, wenn du schon die Liebe ihres Herzens vergessen hast." Eine große Anzahl von Texten beschäftigt sich mit Ereignissen aus dem Araberausstande vom Jahre 1888. . , Ein sehr bekanntes VagamoyoBombom" handelt von dem Araberführer Buschiri; der Text heißt: Bagamoyo, bumbum, Buschiri sagte, nun Deutsche geht heim." Von der Eroberung Tangas handelt das folgende: ,Atö der Deutsche kam. landete er bei der Säule und sagte auf deutsch: vorwärts, geht hinein, vorwärts." Aus dem deutschen vorwärts" haben sich die Suaheli das Wort foeni" gemacht. Schließlich sei noch der Text zweier Nuderlieder mitgetheilt. Wie bei den Alten zum Ruderschlage bekanntlich die Flöte geblasen wurde, singen hier die Neger dazu. Das eine Lied lautet: Pemba" eine dem Sultan von Sansibar gehörige Insel ist sehr gut, aber ich habe kein Schiff, hinzureisen." Das andere klagt humoristisch: Papier und Tinte, die reichen Leute von Lamu," Papier und Tinte, das soll etwa heißen Papier und Tinte sind die Werkzeuge der reichen Händler von Lamu; wir armen Teufel aber müssen emsig rudern. ' . . ' ' Der Manu mit den zwei Herzen. Der Italiener Giuseppe Di Maggio aus Lecca, der vor längerer Zeit so viel fcon sich "reden machte, weil er, wie von mehreren Aerzteil konstatirt worden ist, zwei Herzen besiht. und der von einem medizinischen Institut in New Fork $8000 erhielt, nachdem er testamentarisch festgesetzt hatte, daß nach seinem Tode sein Leichnam den Aerzten jenes Instituts zum Studium überlassen werden solle, wird wezen Betrugs von den Behörden seiner Heimath verfolgt. Nachdem Maggio sein kleines Vermögen durchgebrachi hatte, schlich er sich in das Vertrauen eines reichen Besitzers Namens Giovanni Toffoletto und gewann bald die Gunst der Schwägerin seines Freundes. Das anmuthige junge Mädchen schien hochbeglückt zu sein über die Liebe eines Mannes mit zwei Herzen.' Di Maggio versprach ihr die Ehe und erzählte ihr die Geschichte von seinem durch das amerikanische Institut erworbenen Reichthums, wobei er jedoch wohlweislich verschwieg, daß er von dem Gelde auch nicht mehr einen Cent besaß, Er behauptete sogar, daß ihm das Geld überhaupt noch nicht ausgezahlt worden sei, und bewirkte dadurch, daß ihm die Braut und ihr Schwager mehrere Tausend Lire vorstreckten. Bald darauf erschien er mit einem gefälschten Kabeltelegramm, das ihn angeblich nach New Jork rief, damit er dort die 58000 in Empfang nehme. Auf dieses Telegramm hin streckte ihm die glückliche Braut noch einige Tausend Lire vor. Der Schwindel kam aber bald zu Tage. , Datlo" Bryan. William Jennings Bryan wurde gelegentlich seines Aufenthaltes auf den Philippinen eine merkwürdige' Ehrung zu Theil. Er erhielt nämlich die Würde eines Datio" (Moro-Häuptlings) und wurde von den Eingeborenen mit 50 Salutschüssen begrüßt und dann auf einer von 40 Moros bemannten Vinta," dem Königsboot des Datto" Pfang. nach des.sen Palast geleitet, wo ihm zahlreiche Geschenke dargebracht wurden. D ! e A n g l i x i n F r a n kr e i ch benutzen neuerdir.is kleine Spiegel, die an der Angelschnur v:t dem Haken mit dem Köder b:'tigi sind. Der. Gedanke ist dabei der. daß der Fisch, wenn er sich widergespiegelt sieht, eiligst auf den Köder schnappt, weil er einen Rivalen vor sich zu sehen glaubt. Durch Benutzung dieses merkwürdigen Hilfsmittels fallen recht gute Ergebnisse erzielt werden. , , , . '. V o n e i n e r Irrsinnig e n überfallen. In einem plötzlich zum Ausbruch gekommenen Wahnsmnsanfall stürzte sich das Dienstmädchen Maggie.Foley in Sioux City. Ja., auf ihre ahnungslose Diensthcrrin, Frau William Malst, und brachte ihr schwere Verletzungen bei, ehe die zu Hilfe gerufenen Polizisten interveniren konnten. ' " '
Geplanter neuer Panzcrkoloß,. Eine Uebertrumpfung deS englischen Schlacht schiffes Treaduaught." Das Konnte für Marinewesen im Nepräsentantenhause erregt augenblicklich dadurch besonderes Interesse, daß für die Ver. Ctaaten-Flotte unter anderem der Bau eines Panzerschiffes von nicht weniger als 20.000 Tonnen Gehalt in Vorschlag gebracht worden George E. Foß. ist. In der Befugniß des Komites liegt es. den Bau anzuordnen ode? andere Bestimmungen zu treffen. Mit dem projektirten Kolosse will man augenscheinlich, das neueste englische Panzerfahrzeug, die Dreadnaught" mit ihren 18.000 Tonnen Gehalt übertrumpfen. Der Chef des Konstruktions-Bureaus im Bundes-Marine-Departement. ' Rear-Admiral Capps, hat sich dahin geäußert, daß die amerikanischen neuen 16,000 TonnenSchiffe Michigan" und South Carolina" ebenso tüchtig sind als die Dreadnaught," weil die 2000 Tonnen mehr nicht genug Wasserverdrängung geben, um höheren Panzerschutz und größere Fahrgeschwindigkeit neben der Vermehrung der Haupt-Batterie zu gewähren. . Dazu 1e,ien weitere 2500 Tonnen erforderlich. Der Vorsitzende beregten Komites, Repräsentant George E. Foß von INnois. gilt in , Marineangelegenheiten als Sachkenner. Seit seinem Eintritte in das nationale Unterhaus im Jahre 1894 hat , er diese zu seinem Spezialstudium' gemacht. Er brachte bereits im 55. Kongresse eine Bill zur Reorganisirung der Marine ein und war im 56. Kongresse Vorsitzer des Ausschusses für Flottenangelegenheiten. George E. Foß wurde 1L63 in Berkfhire, Vt., geboren und etablirte sich, nachdem er an der Columbia-Universi-tät in New Nork, sowie ' am Union College in Chicago rechts- und staatswissenschaftliche Studien betrieben,' 1889 in Chicagoals Advokat. , Neuer Botschafter sur Wien. Sohn eines Diplomaten, selbst erfahrene Diplomat nd Zeitungsmann. . Charles Spencer Francis von Troy, N. ber an die Stelle des plötzlich von seinem Posten zurückgetretenen bisherigen Botschafters in Wien, Bellamy Storer. berufen ward, ist der Sohn eines Diplomaten und hat sich selbst bereits die diplomatischen Sporen verdient.' Sein Vater. John Morgan Francis, war nacheinander Gesandte? für Griechenland, Portugal und'- Oesterreich-Ungarn. Während der "dreijährigen Thätigkeit John Morgan Francis' in Athen diente ihm sein Sohn als Sekretär; von 1900 bis 1902' war . Charles Spencer Francis Gesandter für Griechenland, Rumänien und Serbien. Charles Spencer Francis, der ge-genwärtig-im 53. Lebensjahre sieht, Charles Spencer Francis. graduirte 1877 än der Cornell-Unlver-sität. N. F., und erlernte bei der 1851 don seinem Vater begründeten Zeirung, den .Troy Daily Times," das Setzerhandwerk. Er war nachdem an der Zeitung Reporter, Redakteur und Geschäftsführer und ist seit dem 1897 erfolgten Tode seines Vaters der alleinige Inhaber des Blattes. Francis ist als ein eifriger Sportsmann bekannt und' hat sich insonderheit als geschickter Ruderer mehrfach Preise errungen. Er hegt eine große Vorliebe für Militärwesen und gehörte unter anderem elf Jahre lang dem Stäbe des' Generalmajors ' Carr von der' Nationalgarde vom Staate New gork an. DeS Ferneren ist. Francis Mitglied verschiedener .historischer, und fcatrfc Wck Gesellschaften.
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Kornrade als Mastfutter für Schweine. Einem Bericht des Herrn Professor Dr. Hag;mann in Bonn über Untersuchungen betreffs der Giftigkeit der Kornrade entnehmen wir folgendes: An Mastschweine und noch wachsende Schweine, sowie trächtige Sauen können FutterMischungen verfüttert werden, welche bis zu 60 Prozent reine Kornrade enthalten, ohne daß irgend eine Schädigung der Gesundheit nachzuweisen war. Einige der Thiere nahmen aber die hochprozentigen Mischungen nicht auf. was offenbar auf den Geschmack derselben zurückzuführen . war. An kranke oder krank gemachte Schweine verfütterte Kornrade zeigte ebenfalls keine' Giftwirkung, dagegen ist ein schädlicher Einfluß der Kornrade in Bezug auf die Milch von säugenden -Sauen festgestellt worden. - Hier 'ge- ' diehen in zwei verschiedenen Fällen die'" Jungen unter Kornradefütterung' der? 5??utter schlechter als nachher, als keine Kornrade mehr gefüttert wurde.
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