Indiana Tribüne, Volume 29, Number 175, Indianapolis, Marion County, 19 March 1906 — Page 6

Jndlana Tribüne lS. März 1006

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Eine Zieisegeschichto aus ür.

flciuiiiicn. Aus dem Tsgkbuche eines Ivcitrnbummlers. Von C. v. viUkbois. Der Neisetrieb, der uns Deutschen keine Ruhe läßt, lcarf in ich wieder einmal in die weite Welt hinaus. Diesmal war Südamerika mein Ziel. Das Bündel war geschnürt, ein Äillet auf den Lloyddampfer Balti' nicre" gelöst und los ging die Neisc. Nach genau fünfwöchiger Fahrt lang ten wir in Buenos-Ayres an, wo ich noch einige Zeit mit mehreren anderen Mitreisenden recht frohe Tage verlebte. Am letzten Abend unseres Beisam menseins passirte mir eine außerordent lich unheimliche Geschichte: Wir hatten uns unserer sieben Bekannte vom transatlantischen Dampfer her zusammengethan und in einem recht nieder' trächtigen Gaslhause einquartirt, weil es dort billig war und wir unter unö Bekannten bleiven wollten, ehe wir nach allen Richtungen auseinander gilt gen. Ich wohnte mit vier mir fremden Einwanderern, möglicher Weise waren es auch eingeborene Argentinier, in einer sit venia verbo Höhle ohne Fenster; als Thüre war ein großes, nicht verschließbares i'odj in die Wand geschlagen und drinnen war eine egyvtische Finstern!?. Diese Hökle war ein Gasthzuözimmer, in dem sechs Betten skande.t, was man aber eist erkennen konnte, nachdem man Licht angezündet hatte. Aujzer den ganz nuten Betten waren noch unzählige Moskitos rorHanden, öine Moölito-Plage läßt sicd nicht beschreiben, das muß man durch' machen, um sie zu verstehen. Unter Anderen befand sich autti ein Mami im Gasthanse, der. wie alljährlich so Biele, die ausgescte StaatsPrämie für ein Mittel, Moskitos zu vertreiben, erwerben wollte. Um imd den Beweis der Güte seines Mittel? zu geben, versuchte er eS in unserer Höhle. Natürlich durste Keiner zusehen. 3!ach viertelstündiger Arbeir kam er wieder heraus und wirklic? waren die kleinen Blutsauger auf ungefähr eine weitere Viertelstunde vrschwunden, erschienen dann aber wiecer in ungezählten Mengen. Mit der Plä mie wird es wohl nichts geworden sein. Am letzten Nachmittag unseres Beisammcnscins hatten wir hinter dem Becher stark Abschied gefeiert, und da ich am nächsten Morgen ganz in der Flühe ab- und gen Noiden Weiterreisen wollte, hatte ich mich frühzeitig in mein Schlaflock zurückgezogen, um ohne jedes Nachgefühl von Alkohol, geistig frisch und empfänglich für alles chö ne, das mir bevorstand, am nächsten Morgen abzureisen. Aus der Ueber fahrt schon waren uns die schauderhafresten Geschichten über die persönliche Sicherheit, richtig gesagt:- Unsicherheit, erzählt worden, die in Argentinien und dortherum überhaupt Herrscheu sollte. Wir hatten uns darum Alle mit Revolvern furchtbarsten tfalibers versehen, trugen diese beständig bei uns und legten sie Nacht unter das Kopfkissen, natürlich immer scharf geladen. Den Schlaf der Gerechten schlief man, trotz des Bewußtseins völligcr Süudlosigkcit, seit der Ankanst in Buenos-Ayres durchaus nicht, aus Furcht, so oder so in'S Jenseits befordert zu werden. Das Abmurksen war damals aber auch wirklich an der Tagesordnung! Ich legte mich also hin und verfiel in einen ängstlichen Halbschlummer, aus dem ich aber bald durch das Geräusch eines leise Eintretenden erwachte. Ich öffne die Augen und er. kenne undeutlich eine menschliche Gestalt, die behutsam an mein Bett schleicht; ihr folgt eine zweite und dritte und leise flüsternd schlich gar noch eine vierte hinterher. Ich blinzelte mit den Augen nach den undeimlichen Kerlen, spannteeisc den Hahn meines Revolvers und war entschlossen, mein 'eben so theuer als möglich zu verkaufen. Schreckensbleich, mit gesträubtem Haar, kaltem Angstschweiß am ganzen Körper, sah ich plötzlich, wie einer von den Mördern oder Dieben die Hand gegen mich erhob und zugleich den Anderen einige Worte zuflüsterte. Da zog ich meinen Revolver heraus und brüllte: Halt! oder ich Doch weiter kam Ich nicht, denn in demselben Anaenblick erscnoll das Quar tett: So leb' denn wohl- und ein bengalisches Streichholz beleuchtete alle Anwesenden, in denen ich nun, noch von Todesangst geschüttelt, unser Qullitett vom Baltimore" erkannte. das mir zum Abschied ein Ständchen bringen wollte und dem diese Liebcnswürdittkeit leicht hätte verhängnißvoll weiden können. Ich mußte aus dem Bett hätte ia auch sobald nicht wieder schlafen können -und ein gäjchen Bier auflegen, womit dann der Schrecken dinunter gespült wurde.' Am nächsten Morgen begleiteten mich' die Zurlickbleivenden noch bis zum Hafen Va Boca" und unter ihrem lauten Hurrah !" dampfte der prachtvolle Schnelldampfer Rio Paraguay- den Parana gen Norden hinaus. In Nosario de St. Fe stieg ich aus, um mir die Stadt zu besehen, an der nicht viel Merkwürdiges ist, es wären denn die ganz unglaublichen Preise für Alles und Jedes. Bon hier mußte ich die Eisenbahn benutzen, da ich nach Tuecuman, der Endstation an den Anden wollte. Auf dem Perron befiel mich ein gelindes Grauen: Der Lug

lief ein. Zuckst, wie es sich gehört.

eine Lokomotive, die nur eine höchst merkwürdige Bauart aufwies; dann aber Trümmer von mehreren Gepäckwagen (ich dachte der Zug wäre unter, wegs überfallen, geplünder'. und halb demolirt worden), dann einige ganz ordentliche Frachtwagen und zuletzt die recht hübschen, bequemen, lustigen großen Personenwagen. Auf meine Frage, warum hinter dem Tender diese Menge völlig zerbrochener, unbrauchbarer Güterwagen angehängt wären, erfuhr ich zu meinem nicht ge' ringen Entsetzen: das geschähe zur Sicherheit des reisenden Publikums, wegen der fast bei jeder Fahrt vorkommenden Unglücksfälle, von denen ge wohnlich nur- die ersten drei bis sechs Wagen zu leiden hätten. Na! Angenehme Aussicht das! Aber was thun! Immer zu ! war ja das Losungswort, und was auch kommen möge. Eine merkwürdigere Reise als diese habe ich nicht wieder mitgemacht und das war im Jahre 1889. Wir fuhren nicht sehr schnell, aber bequem. So weit man sehen konnte, jlache Pampa; kein Hügel, selten ein Bäumchen, dazwischen eine Lagune mit Schilf bewachsen und von unzähligen Wasservögeln bevölkert; überall eine Unmenge von Rindern, Pferden und Schafen. Unsere Fahrt sollte achtund' vierzig Stunden dauern, aber aus den Gesprächen der Mitreisenden ersah ich, daß das gar nicht so sicher sei. Ein Kellner kam durch die Waggons,, um Bestellungen auf Essen entgegenzunehm?n. Ich bestellte, aber es wollte mir nicht recht schmecken, da mir der Ocl' geschmack Anfangs sehr unangenehm war. Wie bald habe ich mich aber daran gewöhnt ! Nach einer recht langen Fahrt hielten wir an der ersten Station nach Nosario. Wie sie hieß, wußte Niemand; ausgerufen wurde sie nicht, angeschrieben stand der Name nicht und auf Anfragen an das Dienstpersonal erhielt man die recht unhöfliche Antwort: Das wäre nicht ihre Sache; Jeder müsse selbst wissen, wo er auszusteigen habe. Ich habe die tragikomischsten Berzweislungsszenen wegen dieser Kalamität mit angesehen. So war es übrigens auf allen kleineren Stativnen. Jetzt ist das ja alles ganz anders und viel besser geworden. Ich für meine Person hatte durchaus keine Angst, denn weiter als Tuecuman ging ja der Zug doch nicht. Ich stieg aus, um eine Erfrischung zu mir zu nehmen, aber quod noul So etwas gibt es auf den meisten Stationen dort nicht. Ich tröstete .mich nun damit, daß ich mir ja unterwegs etwas vom Kellner bestellen könne da pfiff die Lokomotive plötzlich und ohne daß vorher ein Abgangszeichen gegeben worden war, rumpelte der Zug davon. Wir Ausgestiegenen rannten natürlich nach und sprangen, während der Zug ging, ganz unbehindert in diesen ein. Einen Stationschef habe ich aus den kleineren Stationen nirgends gesehen. Weiter ging es in die endlosen Pampas, durch den gran chfleo, das Jndianerterritorium von Argentinien, wo Jahr ein Jahr aus ein blutiger Krieg gesührt wird. Nach ungefähr eintägiger Fahrt hielt der Zug plötzlich. Weit und breit kein Haus, keine Hütte zu sehen, nur Gras und weidendes Lieh und hier und da ein kleines Bäumchen. Der erste Gedanke war natürlich: die Indianer. Aber nichts davon! Es war' kaum kann man es für möglich halten das Heizmaterial für die Lokomotive auögegangen! Wenn die Herrschaften weiter fahren wollten, so möchten sie sich gefälligst um Holz oder anderes Brennmaterial bemühen!- hieß es. Zu dem Zweck man scheint damals in Argentinien mit diesem Faktor von vornherein gerechnet zu haben wurden uns Passagieren aus einem Güter wagen Aexte und ziemlich zerrissene Säcke verabreicht. Da sich die Meisten ohne Murren an die Arbeit machten, griff ich auch zu und begab mich zu einem Baume, um ihn zu fällen. Die Bäume dort sind durchschnittlich drei bis vier Meter hoch, ziemlich dünn, ihre Aeste mit Stacheln versehen. Es ist das der bekannte Quebracho.- Ich holte mit einem wuchtigen Hiebe aus und dachte den kleinen Kerl mit einigen Schlägen zum Fallen zu bringen, aber der erste. Hieb schlug nur die Rinde ab und das Beil sauste in die Erde. Das Holz war hart wie Stein! Diese klei' nen Bäume im südlichen Argentinien sind zum Bauen so gut wie unbrauchbar. Das Holz ist zu kurz, zu dünn und nicht gerade. Höher im Norden sind die Quebrachobäume groß und schön und bekanntlich ein sehr gesucht Artikel. Sehr gewundert habe ich mich, daß fast alles Bauholz zu enormen Preisen aus Nordamerika und Nuß land eingeführt wird. Um dieses kleine Bäumchen zu sällen, brauchte ich wenigstens eine Bierl(sj..V. C fc. V . u V o iti luiioc. uno vanii lllill uuu uuo ver kleinern. Stunden gingen darüber hin. aber endlich war wirklich Holz genug gesammelt, die Maschine wurde von Neuem angeheizZ'und es ging wieder weiter. Allerdings nur ganz kurze Zeit, denn plötzlich standen wir wieder ohne ersichtlichen Grund. Diesmal war zur Abwechselung das Wasser ausgegangen! Aber auch dieser Fall war borge sehen: Jeder Passagler bekam zwei zusammenlegbare Segeltucheimer und aus ein nicht gerade übermäßig naheLelegenen Lagune sollte Wasser damit geholt werden; dabei war es Nacht geworden und Niemand wollte recht dran. Wir dachten, es müsse uns doch

bald ein Zug begegnen oder einholen, . V . . V a Orl . f ..

von oeill Ivil.oas tviyige vls zur nacy-i sten Station bekommen könnten, und so war es auch. Ein Zug kam uns ent gegen gab aber kein Wasser, da er es selbst brauchte, und stolz verschwand er in der Ferne. Der erwartete Zug, der uns hätte einholen sollen, kam nicht, und so gingen wir resignirt und ergeben in unser Schicksal, an diese wahrhastige Danaidenarbeit. Eine schändliche Arbeit bei dieser Entfernung und besonders bei diesen Eimern! Dabei peinigte uns der Hunger und in der Zug. restauration gab es nichts Eßbare? medr. Die Nadit machte -aber unter dessen dem Tage Platz, einige Jäger schössen Vögel an der Lagune es herrschte dort ein geradezu unglaublicher Wildreichthum und ' auf der nächsten Station wurde ordentlich Wasf er und Heizmate: ! eingenommen. Während dessen setzten wir uns um ein schnellgemachtes Feuer hin, die Frauen rupften und reinigten die Jagdbeute vom Morgen, wir machten Bratspieße und tzochst fröhlich wurde das einfache, aber nach allen Aufregungen und Anstrengungen vorzüglich fchmeckende Mahl eingenommen Wunderbar ka:n es mir vor, daß keincr von den Passagieren sich in Schimpfreden wegen unseres Unglücks erging. ,,(iic van;o3liaccr?" ist die beliebte Redensart in solchen Fällen. Frei übersetzt heißt es: Hol'ö der Kuckuck, hier ist'S nun einmal nicht anders, was soll einer dabei lhun!" Jn Paraguay, auf der bekannten Kolonie Nueva Germania,- halte ich zwei gute Bekannte, die ich gerne besuchen wollte, und suhr daher eines schönen Tages auch dorthin. Diese Reifc hatte einige Aehnlichkcit mit der vorher beschriebenen, ich setze aber gleich hinzu, daß sich die Verhältnisse seither ganz wesentlich zum Besseren gewendet haben. Ich kam von Mendoza, nachdem ich von Ehile aus zu Maulthier die Anden auf recht beschwerliche Art überschritten hatte,, mit der Bahn, merkwürdiger Weise ohne besonderen Unfall, nach St. Fe de Resario am Rio Salado (Salzfluß, so genannt wegen' seines starken Salzgehaltes) uud fuhr von dort mit einem Dampfer weiter. Meine Endstation war das elende Nest- Assuneion, von wo aus ich auf einem kleinen Dampfer den Rio Para guay hinauffuhr, um dann nochmals in einen noch kleineren Dampfer umzusteigen, einer winzigen, ganz flach gehen den Nußschale, der uns nach'Nueva Germania- oder wenigstens in die Nähe bringen sollte. Alle Augenblicke saßen wir fest und die Passagiere mußten mit Stangen arbeiten, um wieder flolt zu werden. Endlich saßen wir aber dermaßen fest, daß von Loskommen überhaupt keine Rede mehr war ! Der Kapitän erklärte, wir müßten nun warten, bis ein Re genguß das Wasser zum Steigen bringe, oder zu Fuß weiter oder nach Assuncion zurück. Das Gepäck und so weiter wolle er schon besorgen. Dieses tagelange Festsitzen passirt aber ebenso den großen Dampfern auf dem Parana. Ich bin einmal auf der sogenannten Baranea- bei La Paz de Entre Rios acht Tage gelegen. Die armen AusWanderer blieben denn in Erwartung auf Regen, ich aber und noch zwei Andere, wir entschlossen uns, auszusteigen und zu Fuß nach Ajsuncion zurückzugehen, da es ja nicht übermäßig weit sein konnte. (Schluß folgt.) Im dänischen Folkething brachte der Ministerpräsident Christensen außerhalb der Tagesordnung einen Gesetzentwurf ein. betreffend die Civilliste für König Frederik VIII., die Apanage für Kronprinz Christian und das Nadelgeld und die WittwenRente für die 5NonPrinzessin Alexandnne. Es wird vorgeschlagen, die Apanage für den Kronprinzen auf 120.000 Kronen jährlich und das Nadelgeld für die Kronprinzessin auf 11,200 Kronen jährlich festzusetzen; im 5?alle des Todes des Kronprinzen erhält die Wittwe außer einer standes- ' ' r . rrrt l'ZLl 1 -fy ' gemaszen Avoynuilg eine juymu Wittwenrente von 60,000 Kronen. Die Crvrlliste des Königs soll unverändert auf eine Million Kronen festgesetzt bleiben. Auf die Civilliste sollen das Schloß Christian IX. übertragen werden, sowie das Schloß Charloitenlund. Ueber ihre Himalaya-Forschungen in Baltistan. über die vste Erforschung des Gnuba- und des SosbonGletKers. berichtete kürzlich Mrs. Fanny Bullock Workmann vor einer großen Zuhörerschaft in der kgl. Geographischen Gesellschaft in London. Der Präsident Sir George Goldie sagte bei der Einführung der R?dnerin. dak es erst das zweite, Mal sei. daß eine Frau die Ergebnisse ihrer Forzcyungen an oxetx isreue vorlege; vor Mrs. Workmann habe nur Mrs. Vilbov hier gelesen. Der ausaezeichnete Vortrag, der Mrs. Workmann wurde mit starkem Verfall aufgenommen. Die Diskussion eröffnete der Tibet-Forscher Sir Frank E.Jonna husband. AufdemAnwesendesehemaligen, . wegen , Weinpantscherer bestraften Neichstagsabgcordnelen Sartorius in Mußbach ließ der StaatsAnwalt die im Kriminalprozeß beanstundeten und beschlagnahmten Weine ln den Mußbach laufen.

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' Sie (zu ihrem sehr verschuldeten Gatten, der mit ihr große Einkäufe gemacht hat): Du. Egon, kauf' mir nur gleich noch das schöne Pelzjackett jetzt geht's in einem Offenbarungseid hin!"

Mimische Studien. Wie der Herr Ober" ausschaut, wenn er Austern Wild, Kalsbraten und ein Paar Würste servirk. Falsch verstanden. So, Sie haben auch erst klein angefangen?" 'Arzt: Ja, ich war erst Kinderarzt." Alternative. Tochter eines Zahnarztes (deren Vater unvermuthet auf der Treppe hörbar wird, zu ihrem Verehrer): Um Gottes Willen, der Vater, kommt! Wenn der uns beisammen findet, sind wir verloren .... O, er kommt herein, halten Sie schnell um meine Hand an. oder lassen Sie sich ein paar Zähne ausreißen." Sehr wahrscheinlich. Gattin (einem Besuch erzählend): . . . Ich konnte die Person nie leiden, und als sie sich damals so unverschämt gegen mich benahm, war ich so verblüfft, daß ich kein Wort erwidern konnte!" - . .'. Gatte (für sich): Das muß vor unserer Verheirathung gewesen sein!" ' Seine Ansicht. Bauer (der beim Notar soeben ein Schriftstück mit drei Kreuzeln unterfertigt hat. als ein Anderer eine Urkunde , ebenfalls mit drei Kreuzeln unterschreibt): Da schau, Alte,.der heißt auch so wie ich!" Anerkennung! Richter (zum Automobilisten): War s JH nen denn nicht möglich, das Fahrzeug zum Stehen zu bringen?. . . Es gehört doch viel dazu, so einen korpulenten Mann, wie den Herrn Kläger, zu überfahren!" Automobilist: Ja,.,, der Motor arbeitet eben vorzüglich!"

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Unsere Backfische. Mutter: Wie kannst Du nur solch' schmutzigen und abgegriffenen Leihbibliothekschmöker in die Hand nehmen? Töchterchen: Ach, Mama, gerade in den ältesten Schmökern da kriegen sie sich am schönsten! . AufUmwegen. Ein Einjähriger ist sehr guter Laune und ladet den Feldwebel ein, mit ihm eine Flasche Sekt zu trinken. Natürlich schlürft der.Feldwebel dieses seltene Getränk mit größtem Behagen. Der Einjährige löst die Etikette von der Flasche und sendet sie, auch mit des Feldwebels Unterschrift versehen, an einen Freund. Da meinte der Feldwebel: Sollten wir nicht noch jemand so eine originelle Postkarte schicken?" Zu ängstlich. Mutter: Nun, so gib doch das Stück Zucker dem Elefanten hin!" Fritzchen: Ich will's erst auseinanderbrechen, wmit sich das Thier nicht verschluckt!" . Rangordnung. Werkmeister (zum neueingetretenen Atbeiter, der ihm auf sein Niesen mit Prosit geantwortet hat): So, jetzt passen Sie auf. wie ich's mit dem Niesen gern gehalten hab: Zum Prinzipal sagt man: Zur Genesung!", zum Werkführer: Gesundheit!", zum Arbeiter: Prosit!" und zum Lehrling: Halt's Maul!" Schönes Verhältniß. Wie leben Sie mit Ihrer Frau?" O, wir pflegen uns den ganzen Tag gegenseitig zu bedauern!" , Widerlegt. A. (auf eine sehr magere, einfache Dame weisend): Sag 'mal, lieber Freund, hattest Du nicht einmal um jene Dame dort angehalten?" B. : Aber, Mensch, bei der fehlen doch sämmtliche Anhaltspunkte." Im Wirthshaus. A.: Wie sich die beiden Wirthstöchter gleichen!" V.: Ja da weiß man niemals, cb sie Zwillinge sind, oder ob man zu viel getrunken hat!" Verlockend. Annonce. Medaillon mit einer Locke verloren gegangen. Wer das Medaillon zurückbringt, kann die Locke behalten. Zu erfragen in der Expedition. Die enge Wohnung. ' Mutter: .Kinder,. machtS. Platz ...der Vater will niesen!"

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