Indiana Tribüne, Volume 29, Number 175, Indianapolis, Marion County, 19 March 1906 — Page 4

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Jndwna Tribüne. Hna2ad v, Ux Cltttntbetc TB. Indianapolis, Ind.

gany O. Thudi ' ' yrSfldenK "" GeschSftSlocalt ilo, 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269 Eitered at the Pott Office ot Indit&apolU a. ccond dass matter. Parkrs Warnung. Man kann den Worten des Richters Alton B. Parker wohl unbedingt zu. stimmen, die er kürzlich in Jackson, Mississippi, an die Mitglieder der ge. setzgebenden Körperschaft über die Ge fahren, welche die großen Kapital. anhSusungen in den Hünden Weniger und dem Erstarken der Monopole, rich tete und wenn er sagt, daß die Vertre ter der Monopole, mit Hülfe unserer BundeSgesetze sich in den Besitz riesiger Reichthümer und kolossaler Privilegien gesetzt hätten und dann durch die Machi Nationen einer schlauen Lobby auch die Legislaturen der Einzelstaaten auf ihre Seite gebracht, um die Ausbeutung des Volkes ganz ungehindert vorneh men zu können. Durch die Reform bewegung des letzten Jahres feien die erstaunlichsten Enthüllungen über das Treiben der Trusts und der großen Korporationen auf allen Gebieten deS industriellen und kommerziellen Lebens gemacht worden, gerade noch zür rech ten Zeit, um das Land vor einer schrecklichen Katastrophe zu bewahren. DaS Gewissen des Volkes sei erwacht etc. Ja! Richter Parker, der letzte demo kratische PräftdkntschastZ.Kandidat. hat völlig Recht, aber er vergaß hinzuzu fügen, daß für die von ihm erwähnten Uebel nicht nur die Republikaner, son dern auch die Demokraten die Schuld tragen. DieS gilt wenigstens soweit eS die Korrumpirung der Legislaturen betrifft. Da haben republikanische wie demo kratische Gesetzgeber gleichmäßig die Budelei betrieben und ihre Konftituen ten an die Monopol Interesse der rathen und verkaust. Wäre dies nicht der Fall gewesen, sondern hätten einzelne Legislaturen den Versuchungen zu widerstehen ge wußt, so hätten die Monopole nicht ihre Macht über daS ganze Land erstrecken können. Die Regierungen in Washington feit den letzten 15 Jahren tragen zwar einen Theil der Schuld aber nicht die ganze. Herr Parker Hütte noch weiter gehen und sagen können, daß die Stadträthe in erster Linie die Schuld an der Herr schaft der Monopole tragen, und er wäre der Wahrheit näher getreten. Von den Städten?erwirkten die Monopole die weitgehendsten' Gerechtsame , die ihnen Befitzthum über die Straßen gab nahezu ohne Entgelt, wenn man die an die käuflichen Stadtverordneten bezahl ten Budelgelder nicht rechnet. Die Jeremiaden, ob sie nun in der wohlmeinendsten Weise von Richter Parker oder anderswo herkommen, werden.keinen Wandel schaffen. ' Niemand weiß besser, als er, welch' verworfene und korrupte Elemente nicht nur den Präsidentschaft, fondern auch die Gouverneurs und MayorSKandi daten umgeben, wenn sie in die Kam pagne eintreten. Er weiß, daß die Kandidaten gezwungen find, Ja und Amen zu den. politischen Schlichen und Ränken sagen, welcheie gewerbZmäßi gen Politiker, die die .Campagne füh ren. zu sagen, ob eS ihnen gefüllt oder nicht. Er weiß, daß die ttandi daten. wenn sie irgend welche Chancen auf Siege haben wollen, die Verpflich tungen eingehen müssen, welche die ttampagnelelter mit den großen Geld interessen oderZMonopolen abmachen. Die großen Monopole und ttapita listen Hütten niemals so gedeihen kön nen. wenn nichtbeide Parteien sich ih nen mit Haut und Haaren verschrieben hätten. , 'Richter Parker hat Recht. Die Mo nopole sind zu einer Gefahr für daS L cnd geworden aber nur durch M? Hülfe der Gefetzgeber in Stadt, Staat und Nation. - . , CHft wohl so viele Freunde für ganly verwenden würden, wenn er im gleichen Schlamassel süße wie Sherrick? .Dak däsMeraZe Llernent fich auf .die Defentzve:.btschränkt anstatt selbst zum' Angriff' überzugehen, ist die Hauptursache des großen Einflusses der - Temperenzler.

Da sage noch einer, dak die MoroS

nicht von der Kultur beleckt find. Nach General.Major WoodS Bericht haben die Morofrauen die Hosen an. Diese Woche geht in Washington die Frachtraten Bill auf der TageS ordnung. Wenn all die Redner, die fich gemeldet haben, ihr Sprüchlein ge sagt haben wirddoch wieder alles beim Alten bleiben. Aus Michigan kommt die Mel. düng, daß der Pastor eine Baptiftischen Gemeinde mehrere Mal seinen eigenen Sohn an den Meistbietenden für baar Geld verkaust habe trchdem erlaubt man dem guten Manne ruhig weiter zu predigen. Nach den Berichten des geologi schen Vermessungsbureaus hat die Be Wässerung der trockenen Landstreckn unseres Südwestens in den letzten Zei, ten wirklich erfreuliche Fortschritte ge, macht, besonders durch Anlage von flußartigen größeren wie kleineren Ka nülen. So ist Land im Werthe von über S150.000.000 sür die Kultur ge wonnen worden, und heute wohnen an zwei Millionen Ansiedler friedlich und zufri.'den auf blühendem Boden, wo vor Kurzem noch öde Wildniß dem ein samen Wanderer entgegenstarrte. Fraglos hat fich keine Anlage staat licher Gelder besser bezahlt gemalt, als die für BewüsserungSzwecke. Davon kann sich jeder Überzeugen, der Colorado, Neu Mexico, Arizona und Süd'Californim besuchte. Gegen den, wo oft 8 Monate im Jahre kein Tropfen Regen fällt, find durch die Bewässerungskanäle vollständig der wandelt worden. SüdCalifornien, jetzt einer der reichsten Theile der Ver einigten Staaten würde ohne die künstliche Bewässerung' zum größten Theile eine trockene und unbewohnbare Wüste fein. Das Wort: Wasscr ist Leben- ist in diesen Gegenden eine Wahrheit, die anderöwo gar uicht in dem Maße empfunden wird. Hier wird diese Wahrheit die Hauptquelle der Wohlfahrt eines Theiles unserer Mit bürger, und damit ein Beitrag zur Wohlfahrt der ganzen Nation. Frl. Phocbe Ceuzins scll fich, wie wir zu unserem Bedauern erfahren, körperlich jchwach fühlen, daß. fie aber mehr als je im vollen Besitze ihrer Geisteskräftr ist. das steht unzweifelhaft fest. ' Sie hat da neulich von der Red nerbühne der StaatSLegiSlatur in Albany ihren Zuhörern einige Wahr heiten gesagt, die sie unbedingt sehr nöthig hatten. Wir wollen hier Frl. CouzinS' an dere Spezialität, ihre Thätigkeit gegen das Frauenftimmrecht, nicht weiter de rühren. In ihrer Eigenschaft als Bekümpferin der Prohibition steht sie auf gleichem Boden, wie die geschützten Frauen der Army and Navy League", die durch die Abgeschmacktheit ihrer Mltschweftern aus ihrer Neigung zur Zurückgezogenheit herausgetrieben find. Frl. CouzinS hatte den Herren von der New tyoxUx Legislatur Dinge zu sagen, die beweisen, daß die Prohi bition thatsächlich ihren Zweck nicht erreicht. Nicht als ob die Herren Ge setzgeber daS wirklich nicht wüßten, sondern weil die Legislatur in diesem Falle geradeso wie bei der Abschaffung der Kantine unter dem Pantoffel steht. Als Frl. CouzinS aus ihrer eigenen Erfahrung mittheilte, wie in KanfaS ein Alkoholiter den begangenen Mein eid als die Ursache angegeben hatte, durch welche er immer von Neuem zum Alkoholgenuß gelrieben wurde, um fich damit zu betäuben, lieferte fie die hin reichende Erklärung, daß Prohibition nicht nur unwirksam ist, sondern daß fie auch eine Trübung der moralischen Krüste veranlaßt, die weit gesühlllSer noch für die Gemeinwesen ist, als der übertriebene Alkoholgenuß, den ,sie zu bekämpfen vorgiebt. Frl. CouzinS' Ansprache an die Le. glSlatur sollte wenigsten? den Erfolg haben, diese Körperschaft von unfrucht baren Theorien auf den Boden der Wirklichkeit zurückzuführen, denn nur auf ihm kann eine nützliche Gesetzgebung erblühen." (New York TZmeS.) T e r r e H a u t e , . 18. Mürz. Petitionen an Gouverneur Hanly, welche eine' Begnadigung des früheren StaatSAuditok5 Sherrick bezwecken. wurden hier in Umlauf gegeben. Die ersten Schritte hierzu wurden von Ge schästöreisenden gemacht, welche Person llche Freunde von Sherrick find. Die circullrenden Petitionen werden bal dtgft nach Indianapolis abgehen.

Ziu-Iitfu.

Eine alte Geschichte aus Japan von bar.S Bußmann. Drei Brüder Munho, Kusaka und Romopi wollten gemeinsam eine Reise unternehmen, wozu sie durch eine reich Erbschaft die nöthigen Mittel bekommen hatten. Sie steckten einen Theil des geerbten Vermögens zu fich, legten den Rest in einen Kasten und gaben diesen bei einem Freunde, einem Wirthe namens Nanga, den sie als treu befunden hatten, in Verwahrung. Doch mußte sich ihnen Nanga durch einen schriftlichen Vertrag verpflichten, den Schatz nur Kann wieder herauszugeben, wenn alle drei Brüder zusammen ihn zurückforderten, dagegen solle er zweien von ihnen oder gar einem die Auslieferung verweigern. Munho aber, der ' älteste der drei' Brüder, war ein Betrüger, der es nicht aufrichtig mit den beiden andern meinte und nicht willens war, nach der Rückkehr von der Reise das Erbe mit ihnen zu theilen. Gleich nachdem er sich mit seinen Brüdern von Nanga verabschiedet hatte, schlich er sich heimlich zu ihm zurück und bat ihn, ihm den Schatzkasten nebst Schlüssel auf eine kurze Weile zu lassen, da er noch etwas hineinzulegen habe, was vorhin vergessen worden sei. , Nanga war arglos, denn er glaubte, Munho handele im Auftrage feiner Brüder. So lieferte er ihm denn Schakkasten und Schlüssel aus. Aber ehe er sich's versah, hatte Munho schon den Kasten geöffnet, steckte rasch so viel wie möglich von dem kostbaren Inhalt zu sich und ergriff dann eilends die Flucht, den halbentleerten Kasten zurücklassend. Nanga setzte ihm zwar nach, doch gelang es ihm nicht mehr, seiner habhaft zu werden, trotzdem noch andere Manner mit ihm die Verfolgung des Diebes aufgenommen hatten. Da erschrak er über seine Leichtgläubigkeit, und erst jetzt fiel es ihm ein, daß er ja den mit den Brüdern geschlossenen Vertrag gedrochen hatte. Eiligst kehrte er m sein Haus zurück und fand, daß Munho, der Betrüger, weit mehr als sein Antheil betrug, gestohlen hatte. Demnach hätte er den Brüdern den Schaden ersetzen müssen. Es war aber eine so große Summe entwendet worden, wie sie der arme Wirth in seinem ganzen Leben noch nicht besessen hatte. Er erwog hin und her, wie er sich aus der schrecklichen Lage, rn die er gekommen war. befreien könnte. Aber der Vertrag ließ sich nicht aus der Welt schaffen, und es war klar, daß die Brüder ihn, falls er nicht gutwillig bezahlen wollte, vor den Richter fordern würden. Da fiel ihm cro altes Buch ein, in das sein Vater die Erfahrungen des Lebens eingetragen .hatte und das ihm sterbend mit den Worten überreicht hatte: Wenn du einmal im Le-' ben nicht aus noch ein weißt, so greif zu diesem Buch; es wird dich nie im Stiche lassen." Nanga holte das Buch hervor und schlug es auf. Auf der ersten Seite war in großen Buchstaben geschrieben Jiu-Jitsu", und darunter stand folgende Bemerkung': WenndU' dir durch einen Fehler, den du begangen hast, eine Schwäche gegeben hast, so hat es meist nicht viel Zweck, den Fehler zu leugnen oder fich seinetwegen rechtfertigen zu wollen. Suche vielmehr den Fehler zu eigenem Vortheil auszubeuten; kehre den Spieß um und schlage die. Feinde mit der Waffe, mit der sie dich haben schlagen wollen." Der Rest des Buches enthielt erläuBernde Beispiele. Das war also das berühmte JiuJitsu, von dem Nanga schon so. oft gehört hatte. Er hatte sich noch nie darin versucht. Jetzt überlegte er, wie er sich wohl des Jiu-Jitsu mit Vortheil U dienen könnte. Nachdem er den ganzen Vorgang noch einmal sorgfältig in Gedanken durchgegangen war, glitt ein zufriedenes Lächeln über sein Gesicht. Er schien einen Ausweg gefunden zu haben und er erschrak nicht im minde sten, als bald darauf die beiden Brü der halb zornig, halb aufgeregt bei ihm eintraten. Wie viel hat er gestohlen?" war die erste Frage, denn-sie hatten inzwischen von dem Diebswhl ihres Bruders gehört. Nanga gab keine Antwort, und so sehr die Brüder auch auf ihn einrede, ten mit Fragen und zuletzt mit Dro hungen er verweigerte ihnen jede Auskunft. Darauf gingen die beiden zum Richter, erzählten ihm von dem. Diebstähle und daß Nanga den Vertrag gebrachen hätte. Nanga ward vor Gericht gefordert.- und der Richter sagte zu ihm: Du hast den Schatz, der dir an vertraut war. schlecht gehütet. Du wirst den Schaden ersetzen müssen. Hast du etwas zu deiner Vertheidigung zu sagen?" . Der Wirth machte ein Pfiffiges Geficht und.saate: 'Der Schatz, der mir in Verwahrung gegeben ist, befindet sich unversehrt, wie er war. Wer da behauptet, ,es sei ein Diebstahl verübt worden, der lugt. Ueber diese Rede Nangas verwunderten sich alle. )er Micyler fragte weiter: Es stehen aber etliche einwandfreie Männer hier als Zeugen, die gesehen haben, wie du den Munho verfolgtest, und die dir qelbZt dabei ge holfen haben. Ms fie dann mit dir zu sammen in dem HauS zurückkehrten. soll die geöffnete Kassette auf dem Ttsch gestanden haben. Leugnest du

Nein; denn wie kann ich das leua

nen, was andere deutlich-gesehen habe? Ich hatte den Kasten oeöffnet und probirte, ob Schloß und Schlüssel noch in Ordnung waren. Diesen Augenblick benutzte Munho, der bei mir im Laden war, sich an meinen eigenen Geldkasten zu machen. Er steckte rasch eine Anzahl Geldrotten zu sich und ergrisf die Flucht; so kam ich dazu, ihn zu verfolgen." Gegen diese Erklärung, so unwahrscheinlich sie auch klang, ließ fich nichts einwenden. So beweise uns," sagte der Richter, daß der Schatzkasteu wirklich unangetastet ist. Die beiden Brüder kennen den Inhalt genau. Bringe den Kasten herbei, so werden wir sehen, ob du die Wahrheit geredet hast." Der Kasten." erwiderte der Wirth mit, höflichem, aber entschiedenem Tone, ist in meme Verwahrung gegeben; ich brauche ihn nicht unnütz vorzuweisen." So befehle ich es dir! rief der Richter. Beeile dich!" Gewahrt Mir eine Frage," antwortete der Wirth: Weshalb bin ich angeklagt?, Hab' ich gestohlen?" Davon ist kerne Rede; sondern du hast den Vertrag gebrochen und dadurch den Brüdern geschadet." Gut," sagte der Wirth, denselben Vertrag, den ich gebrochen haben soll. den nehme ich zetzt für mich in An spruch. Ich werde den Schatz erst dann vorweisen, wenn alle drei Brüder zusammen ihn von Mir fordern; so steht es im Vertrage, und danach richte ich mich. Schafft erst den dritten herbei, anders liefere ich den Schatz nicht aus. Wenn ihr ihn aber mit Gewalt von mir ertrotzen wollt, so gehe ich Mit dem schriftlichen Vertrage zum Mikado. Dann wird es vielleicht offenbar werden. daß em gewisser Richter seine Pflicht nicht erfüllt, weil er die Verträge, die doch vor allem heilig und unantastbar sind, nicht beachtet. Dann gibt s vielleicht ein Harakiri." Er treibt Jiu-Jitsu." riefen einige der Umstehenden. Andere lachten über das Harakiri. Die Brüder und der Richter mußten schweigen und sich fügen; Nanga behielt die Kassette. Das Jiu-Jitsu hatte ihn gerettet. Die Musik der Insekten. Die poetische Bezeichnung der Heimchen und Heuschrecken als Violinisten des Feldes" ist. wie erschöpftde Unterfuchungen erwiesen haben, wissenschaftlich besser begründet, als man zunächst annehmen möchte. Man weiß jetzt, daß die Kehle der Insekten mit der Hervorbringung solcher Töne gar nichts zu thun hat, sondern daß alle Insekten eine Art Instrument" haben, mit dem die, Natur sie zu diesem Zweck begabt hat. In den meisten Fällen ist dieses Instrument wenigstens im Prinzip auffallend einer rudimentären Violine ähnlich, wie mikroskopifche Untersuchungen zeigen. Die geflügelten musikalischen Jnsekten kann man in zwei Gruppen theilen: 1. Insekten, die ihre Flügel nicht gebrauchen? und 2. solche, die sie zur ErZeugung der Töne gebrauchen. Die zweite Art ist die bei weitem zahlreichere.' Sehr merkwürdig ist die Thatsache, daß alle Insekten Tenöre sind und tiefe Baßstimmen ganz unbekannt sind; immer sind auch die Männchen die Musiker, die Weibchen bleiben stumm. Viele Insekten singen bei Tage. Ein Insekt dieser Art ist die schwarze Feldgrille, die sich in der Erde eine kleine höhlenartige Wohnung bereitet. Andev Insekten singen nur Nachts, z. V. die Haus- oder Baumgrillen, deren regelmäßig modulirte Tone Jeder kennt. Der von dn Inselten gebrauchte Apparat ähnelt genau einer Violine, der Hinterleib ist' zum Theil mit kleinen, brückenartigen Erhebungen oder Kanten bedeckt, gegen die die Flügel gerieben werden, wodurch dann der für das Insekt charakteristische schneidende Ton entsteht. Andere Insekten, wie Heuschrecken und verwandte Arten, haben wirkliche Bogens die mit feinen Erhebungen bcdeckt und mit zwei knopfartigen Auswüchsen an dn Flügeln befestigt sind. Andere haben Höhlen, über die eine feine Membrane gezogen ist, und die als Resonatoren wirken; bei fast' allen Insekten biesec Art dient ein pcrgamentartiger Theil des Hinterleibs als eine Ar! Resonanzboden. ' Es ist höchst merkwürdig, daß viele dieser rnusikalischen Jns.kten kein Gehör haben; die Grillen bilden jedoch eine Ausnahme, denn sie haben scharfe Ohren und hören bei dem Ton sich nähernder Fußtritte mit ihrer Musik auf. Einige Insekten können auch ein Geräusch hervorrufen, obgleich fi: anscheinend aller Mittel zur. Erzeugung von Tönen beraubt sind. Ein.Beispiel dieser Art bildet die Heuschrecke Mi: roCentrum teti nervis, vie einen kurz,.:: monotonen Klang hervorbringt, wie wenn zwei Metall oder Flintsteine aneinander gerieben würden. Weiteren Untersuchungen muß es überlassen bleiben, die Stimmen - der Insekten musikalisch zu bestimmen und' festzustellen, ob; ihr Gesang durch die Iahreszeit. die Tagesstunde, das Alter der Insekten und meteorologische Bedingungen beeinflußt wird. : Leichtsinn. Sie: Wahrend ich im Bade war,, hast Du gewiß den Ehering' in der Westentasche .getragen? Er: Wie kannst Du mich -nur für so leichtsinnig halten, da ist ja ein großes' Löch drin!

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II um

Die Nationalhymne. AuS persönlichen Erinnerungen an Kaiser Wilhelm gab ein deutscher Offizier folgende hübsche Geschichte zum Besten: Am 9. Juli 1868 meldeten sich beim König zwei neue beförderte Gardeleutz nants. Der eine war seiner Abstammung nach Vollblutpole und des Deutschen nur so weit mächtig, daß er sich im Dienst verständlich machen konnte; in der Conversation dagegen haperte es bisweilen, namentlich mit dem Berstehen von Fragen. Der andere Offizier antwortete auf die Frage des Königs, wie im Regiment der 3. Juli (Königgrätz) gefeiert worden sei: Du: Compagniechef hielt einen Appell ab und brachte ein Hurrah auf 'Eure Majestät aus. Darauf sang die Compagnie das Lied Jch'bin ein Preuße." ' Als sich der König sichtlich befriedigt nunmehr mit der gleichen Frage an den Polen wandte, antwortete dieser: Haben wir auch Hurrah auf Eure Majestät gerufen." Die weitere Frage des Königs, ob die Compagnie nicht auch ein Lied, und welches, gesungen habe, schien der Offizier nicht verstanden zu haben. Sein Kamerad suchte nachzuhelfen und raunte ihm zu: Nationalhymne!" Da kam's sogleich von den Lippen des Polen mit Stentorstimme: JeszczePolska nie zginela" (Noch ist Polen nicht verloren"), Eure Majcstät!" Der König habe über das Mißverständniß nicht wenig gelacht und dann, dem Polen die Hand reichend, gesagt: . Werden Sie mir ein so treuer Offizier, wie Sie ein guter Pole sind. Das läßt sich wohl vereinigen, wie (auf den Flügeladjutanten Fürsten A. Radziwill deutend) exempla docent!" DerMMM (Etablirt 1853.) .Jndiana'S größter Laden.. grauen Union Unterzeug 49c Eine ausgezeichnete Gelegenheit für Diejenigen, welche niemals versuchten, wie angenehm ein Union Anzug ist, dieselbe roahrzunehmen, für Die jenigen welche dieselben tragen, eine Gelegenheit sich einen Vorrath , der selben in Nlttelschwere einzulegen. ' Frauen rein weiße, elastische Jers . gerippte ' Union . Anzüge, mitte!, schwer, Knöchellange, mit hohem HalSftücke und langen Aermeln 49t Fein gebleichte Lisle Union Anzüge -fc'r Frauen, rein eiß Jersey gerippt, ausgeschnittenem Nacken, ohne Aermel, eng anschließende, Knielange Nüster zu . 49c . . . Ost Gang MUMM

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