Indiana Tribüne, Volume 29, Number 167, Indianapolis, Marion County, 9 March 1906 — Page 3
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Wird endlich heute im Senate zur Schlußabstimmung gelangen. Eedächwißfeier für Gen. Wheeler. Vcrsicherungsbeamte in New Dork angeklagt. Roosevclt räumt in einem Landamte ans. Untersnchung gegen die Polizei in St. Louis. Mord zu Shreveport, La.
59. KongreKSenat. Washington. 3. März. Der heutige Tag bot die letzte Gelegenheit im Senate für eine allgemeine Debatte über die Staatenbill. Die ganz? Sitzung wurd'e dieser Bill gewidmet und von drei Senatoren in Anspruch genommen. ES waren Beveridge für die Bill und McCumber und Patterson gegen dieselbe. Der Senator von Jndiana dehaup tete, Arizona und New Mexico seien zwar nicht vorbereitet, getrennt die Staatenrechte zu besitzen, aber eö sei ungerecht, sie als einen Staat aus der Union zu halten. Er war entschie den gegen daZ Foraker-Amendement, welches jedem Territorium erlaubt, ge trennt über die Frage der Vereinigung abzustimmen. McCumber war gegen die Verein!gung von Oklahoma und dem Jndia nerTerritonum, und Patterson. war der Anficht, Arizona und New Mexico sollten als getrennte Staaten zugelassen werden. Nach der vor einer Woche getroffenen Vereinbarung wird der Senat morgen Nachmittag um 4 Uhr anfangen, über die AmendementZ zur Bill abzuftim rnen und vor der Vertagung morgen wird er zur Schlußabstimmung schrei' ten. Hauö. Das Haus nahm heute die IndianerVerwilligungSdill in der Höhe von 735.523 an. Darauf kam eS über die Bill den (?rad eines General'LeutnantZ in der Armee aufzuheben, zu einer verWickel ten Debatte. Den Schluß bildete Vertagung, da kein Quorum vorhanden war und ein HilfSSergeant'atarmS vergeblich die verschiedenen Hotels nach Mitgliedern abgesucht hatte. Die Abstimmung, die Bill in Bera. thung zu ziehen, zeigte aber, daß eine überwiegende Majorität zu Gunsten der Bill ist. Gedüchtnißfeier für Gen. Wheeler. Atlanta. Ga., 8. März. An der Gedüchtnißfeier für Gen. JoS. H. Wheeler. die am 27. März hier statt', findcn wird, werden viele hervorragende Persönlichkeiten thettnehmen. Redm werden halten: General Ben net H. Voung, Commandant der sten" tucky Division der vereinigen konföde rirten Veteranen; Corpora! JameS Tenner, Commanderin'hief der G A. R.; Gen. Stephen D. Lee, CommanderlN'Ehief der vereinigten kon föderirten Veteranen; Gen. Julian S. Earr von North Carolina, Comman derin-Chief der Blauen und Grauen; Maj. Charles R. Miller von Cleve land, CommanderiN'Chief der Bete ranen des spanischen KriegeS; Col. Thomas M. Owen von Montgomery. Ala., CommanderiN'Chief der Söhne konsöderirter Veteranen und die Gon verneure verschiedener Staaten. Versicherung 5b eamte an geklagt. New Bork, 8. März. Die Großgeschworenen erhoben heute An klagen gegen drei Beamte der Mutual Reserve Life Insurance Co. Die An geklagten find Fred. A. Burnham, Jräfident; Geo. D. Eldridge, 1. Vize tnXR.t nH sR.n 5Rttifftm ! -UlUtUlill UitU Tit. "WUWH(HMI 2. Vize.Prüsident. 192 Millionen für Post. Washington, 8. März. DaS HauSkomite für Postämter und Routen wird eine Bill einreichen, welche 191,552.348 für den Poftdienst ver willigt. Congo Greuel. Boston, 8. März. In Tremon Temple fand heute Abend eine Ver fammlung statt um gegen die Zustände im Cougo.ZZreiftaate zu proteftiren und den Präsidenten sowie den Kon greß aufzufordern sich mit denselben .zu beschäftigen.
Für die Nothleidenden in Japan. Washington. 8. März. Der Christian Herald- hat für die Noth, leidenden in Japan wieder $10,000 gegeben. Roosevelt räumt in Okla h o m a auf. Washington, 8. Mürz. Präsident Roosevelt hat John D. Oliphant, Regiftrar. I. A. Trotter. Receiver und I. I. Chapman, Clerk deS LandamteS zu Mangum, Okla., wegen Unregelmäßigkeiten in der Amtsführung entlassen. Er ernannte heute Geo. B. RobbertS als Registrar. Die Ernennung ist nur temporär, da das Landamt zu Mangum im April ein geht. Green freige.sp rochen. Washington,. März. Die Geschworenen haben den früheren StaatSsenator Geo. E. Green, welcher angeklagt war, sich mit Anderen ver chworen zu haben, die Regierung beim Verkaufe von Uhren zu betrügen, frei gesprochen. Marokko Konferenz. Washington, 3. März. Nachrichten, welche das StaatSdeparte ment von AlgeciraS erhielt, lauten er muthigend. Einzelheiten werden vom Departement nicht bekannt gegeben. Man glaubt, daß die Lage zu AlgeciraS fich in 12 Tagen geklärt haben wird. Vergnügungsfahrt. A u g u ft a, Ga., 8. März. Das HauSkomite für Flüsse und Häfen kam heute hier an und wurde vom Mayor und hiesigen Delegationen begrüßt, die ür feine Unterhaltung reichlich gesorgt haben. Heute Abend wird das Komite mit einem Extrazuge nach Macon, Ga.', reisen. Nachspiel z u m Faust kämpfe. SanFranciSco, 3. März. Die CoronerSgeschworenen erklärten heute, daß Harry Tonnebaum oder Tenny- in Folge von Schlägen starb. die er im Faustkampfe mit Franlie Neil erhielt. Sie beschuligm die Veranstalter deS Kampfes schwerer Nachlüssikeit, indem sie die Kämpfer nicht vorher durch einen licenfirten Arzt untersuchen ließen und halten sie aus diesem Grunde für den Tod Tenny'S verantwortlich. Meuterei. New York, 8. Mürz. Bei einem Krawalle an Bord des Dampfers Massachusetts, der an seinem Dock zu Brooklyn liegt, wurde der Heizer JaS. Slocum getödtet. Das unzufriedene Element waren die Heizer, welche feit der Abfahrt deS Dampfers von Car diff, Wales, am 5. Feb. Beschwerden Über daS Essen erhoben. Die Matrosen hielten zu den Osfiz'eren. Fast täglich kam eS zwischen den Parteien zu Faust kämpfen. Einige Heizer verbrachten letzte Nacht in der Stadt und als sie heute Morgen zurücklehrten, ging der Streit loS. Die Polizei, welche aufmerksam ge worden war, verhaftete 6 Mitglieder der Bemannung sowie den 1. Offizier Albert I. EvanS und den 4. Offizier E. H. Kerwin als Zeugen. . Zwei Morde. Shreveport, La., 3. März. L. Stuckey,Z Redacteur von.People'S DemandS- wurde heute Morgen am Bahnhöfe zu Colfax. La., von A. M. Goodwin, Redacteur deS Chronicle" durch 3 Schüsse getödtet. Er hatte in einem Artikel Goodwin'S Charakter an gegriffen. . S h r e v e p o r t, La., 8. März. Die Leiche Frau John Naglie's von KansaS City, KanS., die am Dienstag auf der Durchreise nach Le Compte, La., hier ankam wurde auf dem Green wood Friedhofe mit einem Strick um den Hals gefunden. Die Frau war ermordet, aber sie war weder beraubt noch mißhandelt ChaS. Sertlch wurde auf Verdacht hin verhaftet. "'"
Neues Kabel.
Morida-Cuba Panamazone. Washington, 8. März. Sekretär Shaw übermittelte heute dem Congreß einen Voranschlag in der Höhe von 5927,000 sür ein Kabel, das von Key West, Fla., nach Guantanamo. Cuba, und von dort nach der Panama Kanalzone führen foll. Der Voran schlag wurde auf' Ersuchen Sekretär Taft'S von Gen. Allen, dem Chef des Nachrich'endiensteS der Armee gemacht. Eine Note, die dem Berichte Gen. Allen'S beiliegt, sagt, daß Armee wie Flottenosfiziere daS Kabel als noth wendig sür die amerikanischen Inte ressen bezeichnen. Untersuchung gegen Polizei. St. LouiS, 8. März. Zwei Sergeanten und 8 Polizisten wurden durch den stellvertretenden Chef Gilles pie vom Dienste suspendirt, bis die gegen sie schwebenden Anklagen vom Polizeirathe untersucht sind. Die An geklagten waren seither im Zentral diftrikte thätig, der den Mittelpunkt der Untersuchungen der Großgeschwore nen wegen Korruption bildet. Gen. Corbin angekommen. San Francisco, 3. März. Generalmajor Corbin, seither Befehls haber der Truppen auf den Philip pinen, kam mit seiner Frau und p?r sönlichens Stäbe heute von Manila an. Corbin übergab das Oberkommando am 1. Februar Generalmajor Leonard Wood. Gomperö und Mitchell konferiren. New York. 8. Mürz. Samuel Gomperö, der Präsident der American Federation of Labor, hatte heute eine Unterredung mit John Mitchell, dem Präsidenten der Vereinigten Kohlen gräber. Sie besprachen die zwischen Grubenbesitzern und Kohlengrübern schwebenden Verhandlungen. Nach Schluß der Unterredung sagte Gom perS, er habe Mitchell alle mögliche Unterstützung versprochen, welche die Federation leisten könne. Gomperö kam hierher, um mit den Arbeiterführern die Differenzen zu be sprechen, welche zwischen den Kontrak toren und den Eifenarbeitern im Bau gewerke bestehen. Untersuchung deS Kanal b a u e S. W ash ington, 8. Mürz. Prof. Burr,Mitglied deS BeiratheS der Ingenieure deSPanamaKanaleS, stand heute den ganzen Tag als Zeuge vor dem UnterfuchungSkomlte des Senates. Auf Sen. Morgan'S Anfrage er klürte Burr, im Ganzen halte er es für im Interesse der Regierung die Kanal arbeit durch Kontraktoren besorgen zu lassen, einerlei ob ein Kanal auf dem Meeresspiegel oder ein Schleufenkanal gebaut werde. Die Regierung solle jedoch die Arbeiten fortsetzen, um fich eine Berechnung machen zu können, was dieselben kosteten. Burr war der Anficht, daß der Beirath die Arbeiten zu hoch eingeschätzt habe und daß der Kanal in jeder Form nicht so viel kosten werde, wie man angenommen habe. Die Aussagen Burr's waren rein technischer Art und kritifirten vielfach' den MtnorttütSbertcht. O r e g o n" k o m m t b, e i m. Washington, 8. März DaS Flottendepartement hat von Dokohama. Japan, eine Depesche erhalten, daß das Schlachtschiff Oregon von Hono lulu die Heimfahrt nach den Ver. Staaten angetreten hat, wo eS einer gründlichen Reparatur unterzogen wer den soll. Zugskollisionen. 4 Arbeiter todt, zahlreiche verletzt. Greensburg, 8. März. Eine Lokomotive der Pennsylvania Bahn stieß nahe Ridebang, Pa., auf einen Reparaturzug, auf dem fich 75 italie Nische Arbeiter befanden. Vier der letzteren wurden getödtet, 35 verletzt. Lake Charles. La.,8. Mürz Bei der Kollision eines Personenzuges der KansaS City Southern Bahn mi einem Frachtzuge zu Bon Ami wurde der Heizer Kek Wardell auf der Stelle getödtet, die Lokomotivführer Watsoü und Smith trugen Verletzungen davon die sich wahrscheinlich als tödtlich er weisen werden. ' ,Eine offene Weich war die Ursache deö Unfalles.
j , - - -w w v y v . New York. 3. März. Vier junge Leute, die bei Passaic, N. I.. verhaftet wuiden. w?il sie heute Mor gen den Versuch machten, einen Zug der Delaware, Lackawana & Western Bahn zum Entgleisen zu bringen, haben ge standen, daß dies ihr 4. derartiger Versuch war. AIS einzigen Grund geben t an, daß fie einmal die Auf. regung hätten sehen wollen, die einer Entgleisung folge. Heute sah der Lo omotivführer daS Hinderniß' auf den Schienen und konnte den Zug rechtzeitig anhalten. Rassenkrieg. Duquoin. Jll., 8. März. Zwischen Negern und Ungarn, die in den Zeigler.Gruben zu Zeigler beschüf. igt find,! kam es heute zu einem Ras enkrieg. Auf beiden Seiten gab eS Verletzte, doch keine Todte. ES kamen Revolver, Messer und Knüppel in Aktion. Für heute ist Ruhe, aber man glaubt, daß dieselbe nur vorüber gehend ist. ES soll zwischen beiden Rassen wegen der Arbeit zur Feind chaft gekommen sein. Gegen Lohnerhöhung.. C l e v e l a n d, O., 8. März. Heute hielten hier die Grubenbesitzer von Ohio eine Konferenz um die For derungen der Kohlengräber zu bera hen. Es heißt, daß die Theilnehmer einstimmig gegen eine Lohnerhöhung waren. Oesterreich'Ungarn. Arbeiten zusammen. Wien, 8. März. Die Neue Freie Presse" meldet, Dentschland habe einen Beamten nach Wien geschickt um Oefter reich über die Instruktionen auf dem Laufenden zu verhalten, die Deutsch and seinen Delegaten zu AlgeciraS gibt und daß Oesterreich seinen Delega en entsprechende Instruktionen ge chkckthat. Grubenunglück. W i e n, 8. März. Durch den Zu ammenbruch einer Gallerie in der FarlS'Grube zu Raibl,. Kärnten, wur den 40 Bergleute und ein Maschinist getödtet. ,, Schisssnachrichten. New York: Königin Luise" von Genua; La Gaöcogne nach Havre; Prinzesfin Victoria" Louise" nach St. ThomaZ; Chemnitz" nach Bremen; Prinz Oskar" nach Neapel und Genua. Boston: Menominee" von Antwerpen. Yokohama: China" von San Fran ciöco nach Hong Kong; Empreß of China" von Vancouver nach Hong Kong; Nicomedia" don Portland nach Hong Kong. Antwerpen: Marquette" nach Boston und Philadelphia. Queenötown: Majeftic" nach New Aork. Liverpool: Cymric" von Boston über QueenStown; Havre" nech Phi ladelphia. London: Mefaba" nach New York. Hamburg: Graf Walderfee" von New Aork. Plymouth: New Vor!" nach Ham bürg. Alte Obstbäume wieder trag fäbig zu machen. Oft stehen die Öbstbäume in einer dichten Grasnarbe, welche bis zum Stamme reicht. Diese wird, soweit die Krone den Boden beschattet, sorgsam losgeschält, die darunter befindliche Erde vorsichtig, um die Haarwurzeln nicht ZU besckädiaen. acht Zoll tief aufgehoben und dann eine möglichst . dicke Schickt reiner Holzasche ausgestreut. Diese wird tüchtig angegossen und, um eine innige Verbindung herbeizuführen, wieder mit der ausgehobenen Erde bedeckt. Statt der Rasendecke kommt eine entsprechende Lage gut verrotteten Dünaers darüber, welcher einerseits das Eindringen des Frostes hindert. ,, r .! S.-'. S.. Cs unvercriells oas izuiiuiumu vci ynt dersckläae erleichtert und so die Nahr sioffbestandtheile dem Untergrunde, den Wurzeln, zuführt. Vom Stamme und den Hauptästen wird die alte Rinde, sowie etwa anhaftendes Moos abgekratzt, und alsdann werden sie m einer Mischung von Kalk, Lehm und Kuhfladen dick bestrichen. Alle überflüssiaen Aeste. namentlich trockenes Holz, wird ausgeschnitten und die Krone tüchtig gelichtet.' Der Erfolg dieser Bebandluna' ist em wayryas überraschender. Will man weiter hohe l." ui.Sj im 1 1 fci .-.r viwiugc rrgieicn, ju jucntu wu uuputu Umkreise, soweit der Vaumschatten reicht, größere Drainröhren, vier bis fünf Stück bei jedem Baum, aufrecht in den Boden eingelassen und durch dieselben verdünnte Jauche oder derdünnter Abtrittsdünger eingegossen. Die reichlichen' Ernten lohnen gewiß i , ' n , . vi-f-lllcyr als oie geringen jtojicn rnqc n Probten Verfahrens. ;" ' '
Gedankenlas nrftrv
Crinknrlvrr in Aasts. Einkünfte und merkwürdige grohe Abgabe von Berliner ttellnern. Welche ungeheuere Summe von Kafebesuchern in europäischen Großstädten an Trinkgeldern verausgabt wird, zeigt eine Statistik, welche der deutsche Gastronomische Gehilfen-Ver-band über die Arbettsverhaltmsse der Kellner in den Berliner Kaffeehäusern aufgestellt hat. In den Berliner Kafes erhalten die Kellner nicht nur keine Besoldung, son-' dern sie müssen von ihren Trinkgeldern noch einen großen Theil an den Wirth abliefern oder tn Form von Bruchgeld" dafür den Prinzipal entsch'ädien, daß in seinem Lokal bedienen dürfen. Von den Kaffeehausangestellen werden au, btt Weise m den circa 60 größeren Berliner Kafes jährlich 847.764 Mark an die Prinzipale gezahlt. Dabei müssen sich die Kellner überall aus eigenen Mitteln selbst beöstiaen: nur in wemaen Fällen machen die jüngeren Kellner, die söge? nannten Zuträger, davon eine Ausnähme. Auch für gelieferte Wäsche muß der Kellner den Wirth entschädiyen, und zwar in einem Käse mit 30 Pfennig und in acht Kafes mit 60 Pfennig täglich. Des Ferneren haben die Kellner vielfach noch das Kuchenpersonal, Hausdiener, Portier und Zitherspieler zu besolden und für Streichhölzer, Zeitungen und Garde-robe-Aufbewahrung zu zahlen. Alle diese Ausgaben bestreiten die Ganymeds aus Trinkgeldern. Dabei herrscht noch ein Wettlauf um solche Stellungen, und wer Zahlkellner werden will, muß an den Stellenvermitter Gebühren von 80 bis 300 Mark bezahlen. Bei Revierkellnern beträgt die Gebühr 10 bis 50 Mark und bei Zurädern 6 bis 10 Mark. Der KaffeeHausbesitzer zieht seinen Gewinn ferner aus der Verpachtung der Toiletteräume. Garderobe, dem Postkartenund Blumenverkauf. Diese Pacht beträqt jährlich in einem Kafe (Jmpenah 5000 Mark, in 7 Kafes je 4000 Mark und in den übrigen 1000 bis 3000 Mark. In vielen Kafes besorgen die Pächter der Toiletten unentgeltlich die 'Reinigung des Lokals und liefern die Utensilien dazu. Die Ftreichhölzcrfabrikation. Die Fabrikation der Streichhölzer ist durch Einführung automatisch arbeitender Maschinen unendlich verbilligt worden. Von der Einführung der das Rohmaterial bildenden Espen-, Pappel- und Fichtenstämme erfolgt alles bis zur Verpackung der etikettirten Schachteln durch Maschinenkraft. Dampfsägen zerlegen die Stämme in scheibenförmige Blöcke. Durch SchälMaschinen werden lange schmale Holzbander heruntergeschalt. aus denen die Hölzer und die Holzstreifen für die Schachteln wiederum durch Maschinen hergestellt werden. Trockenapparate und Putzmaschinen präpariren die H'ölzer so weit, bis sie in die Rüttelmaschinen kommen, wo sie in den Tumkrahmen senkrecht gestellt werden. 5zn anderen Maschinen werden die Hölzchen mit Paraffin und Zündmasse versehen. Wieder andere Maschinen besorgen das Falzen und Kleben der Schachteln und Schiebn und .den Anstrich der Reibfläche. Selbst das Einfüllen der Holzchen in die Schachteln geschieht durch Maschinen, an denen der V c. . sw Y I - i !jtl3 i -1 ... oeoienenoe roeuei nicgia rociiec ju thun hat. als die locker liegenden Streichhölzchen haufenweise hineinzuladen. Zum Schlüsse werden die gefüllten Schachteln zu je ehn Stück von einer Maschine abgezählt, die sie auch noch mit der Papierumhüllung und Etikette versieht. Heidnischer Unsinn. Im heidnischen Volk der römischen Kaiserzeit war allgemein der Glaube verbreitet, daß die Christen zu ihren Liebesmahlen. die sie hinter geschlossenen Thüren hielten. Fleisch und Blut von geschlachteten Kindern genössen. Eine Hauptbeschuldigung, welche gegen die Christen gerichtet wurde, war diese: Der in ihre Gemeinschaft Aufzuneh mende war verpflichtet, ein neugeborenes. mit Mehl bestreutes Kind mit einem Messer zu erstechen. Das Blut des gemordeten Kindes sollte nach dem Glauben des Volkes dann von den An wesenden getrunken, die - zerstückelten Glieder in gemeinsamem Mahl genossen werden. Millionen-Schif f sladung versunken. Derbe rühmte englisch-russische Dampfer Carlisle" ist infolge eines Feuers an Bord in die Luft geflogen und sein Wrack im Saigonfluß, Kotschinchina, untergegangen. Mit dieser Kata strophe hat die Laufbahn eines der toll kühnsten Vlockadebrecher des russisch japanischen Krieges ihr Ende erreicht. Die Carlisle" ' führte die ; werthvollste Ladung, die vielleicht jemals in einem Dampfer ruhte. In ihrem geräumige? Innern lagerte Kriezsmunition im Werthe von 1,000,000 ($4.860.000) versteckt, das Eigenthum der russischen Regierung. Der St.einkohlenhand e l im Osten der Ver. Staaten beaann im ?kabre 1804 Mit der Versen dung von 2000 Tonnen - in Manch Chunk. die auf dem Lehigh und Delawäre Niver mittelst -ftlöfctti und aus dem Lande per Wagen befördert wuroen. . -
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