Indiana Tribüne, Volume 29, Number 165, Indianapolis, Marion County, 7 March 1906 — Page 4
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Indiana Tribüne. Crraaljectes von der Gtmrg Indianapolis, Ind.
varry O. Tiudiu Vräfident. GeschäftSloealt iRo, 31 Süd Delaware-Straße. TELEPHONE 2S. K. terd i the Post Office ol Indianapolis as second clais matter. Die Hepburn-Dolliver-Bill. DaS Congreß.Comtte, welchem die HepburN'Dolliver.Bill. dieses Meister. weil prohibitioniftischer Spitzfindigkeit, zur Cinberichtung vorliegt, hörte ge ftern die Argumente für und gegen diese Vorlage, welche, wenn zum Gesetz er hoben, alle Sendungen, welche Bürger eine ProhibitionZ'StaateS oder OrteS aus anderen Staaten empfangen, un ter Polizeiausftch! gellen Würde. -Der deutsche Nationalbund hat es seinen Prinzien treu übernommen. Wirksamen Protest gegen das hirnver brannte Machwerk einzulegen und 58er trete? der deutschen Staatsverbünde in ftruirt, durch geeignete Vertretung bei der gestrigen 'Versammlung in Wash lngton anwesend zu sein. Für den Staat Jndiana hat der Präsident des StaatZverbandeS Herr Jos. Keller die Vertretung übernommen. HerrKeller brachte für die liberalen Bürger linse 3 Staates etwa folgende Argumente gegen Annahme der Bill vor: Die liberalen Bürger des Staates Jndiana find der Anficht, daß die HepburnDol lider.BiS einen direkten Schlag gegen die Wurzel der uns gewahrten verfas sungSmSßigen Freiheiten führt; daß sie die persönliche Freiheit des Jndivi duums beschränkt, weil wir eZ fürun fer Recht und Privilegium halten Er. frischungen, die nur für unS und UN sere Familien heilsam erscheinen, selbst roählen zu dürfen. Eine große Anzahl unserer Bürger würde die Annahme dieser Vorlage als einen directen Angriff gegen ihren Haushalt empfinden. . Diese Bürger, welche gewohnt sind, keinen Mißbrauch mit ihren Freiheiten zu treiben, wür den eS für eine unverzeihliche Ungerech tigkeit betrachten, wenn wegen einiger Wenigen, die ihren Zlppetit nicht mei ftern können, ihre persönlichen Freihei ten eingeschränkt würden. Wir hassen die Heuchelei und der bei weitem größte Theil der Bevölkerung unseres Staates würde Prohibition als Tyrannei en vsinden. Im Jahre 1372, sagte Herr Keller weiter, nahm die Legislatur ein Li quörGesktz an, welches unter Anderem bestimmte, daß eine Applikation für eine LiquorlicenS von einer Majorität der Wähler der Ward oder Tovnship unterzeichnet sein mußte. Dieses Ge setz, unter dem Namen Baxter.Gesetz, war der Bevölkerung des Staates der art zuwider, daß, sobald eS in Kraft trat, Rechts, und FreiheitZ.LigaS sich im Volk bildeten und sich mit erstaun licher Schnelligkeit im ganzen Staate verbreiteten. Die Folge war, daß in der Wahl von 1874 die Partei, welche für das Bax terEesetz verantwortlich lwar, mit rie siger Majorität an den Wahlurnen ge schlagen und in 1875 das BaxterGesetz gestrichen und ein LicenZ'Gesetz ange nommen wurde. In 1831 brachte die Annahme eines prohibitionlgischen AmendementS das selbe Ergebniß. Die trefflichen Argumente, welche ' durch ebenso schwerwiegende von den Vertretern anderer BundeSzweige un terstützt wurden, dürften den Herren vom Comite zu denken geben. Sie müssen einsehen, daß die Vor läge eine nichtswürdige ist, und in einer freien Republik kaum Erörterung ver dient. Der Wald in Europa. Das allgemeine Gesetz der Bewaldung Europa? in ihrer heutigen Form ist dies, daß der Waldreichthum von Süden nach Norden fortgesetzt zunimmt Eine Ausnahme hiervon machen Hol land, Dänemark und Großbritannien. In Holland, Dänemark und England liegt die Gefahr einer Entblößung von Berghängen nkHl vor, fo'daßman den Wald hier unieojnklich der Acker und Wiesenkultur', opfern konnte. Schot! land und die Westküste von Irland sind dem Anpralle der atlantischen Stürme zu heftig ausgesetzt, als daß der Wald hier gedeihen könnte; die Funktion, die Erdkrume festzuhalten, haben hier Heidefträucher und Krüuter übernom mm. In . den waldlosen 2 andern deö Südens hingegen ist nach erfolzter Sft
hzlzung der Berghänge die Erdschicht, nachdem sie deö HalteS des Wurzelge flechteS beraubt war. widerstandslos in die Ebene und daS Meer hinabge schwemmt worden, bis der Fels absolut nackt zu Tage trat. So wurden Pisa. Ephesus. Milet, alles große alte Ha fenstädte. kilomcterweise inS Lagd hineingerückt; Sicilien, einst die Korn kammer Italiens, wurde in der Haupt sache eine felsige und dürftige Insel und Attika gewann jene starre Felsen schönheit, die zugleich starre Unsrucht. darkeit bedeutet. Das absolut wald reichste Land Europas ist Rußland, das über 187 Millionen Hektar Wald ver. fügt. d. b. eine Waldfläche, die 3i mal so groß ist, wie das ganze deutsche Reich. Doch ist keineswegs diese ganze Wald fläche als ergiebiger Forst anzusehen, da von geordneter Forstwirthschaft kaum die Rede ist, für Nachwuchs nicht gesorgt wird und man den geschlagenen Wald der bloßen Fürsorge der Natur überläßt. ES folgen an absolutem Waldreichihum Finnland mit 20 M Honen Hektar, Schweden mit 19z Millionen Hektar. Oesterreich'Ungarn mit 13,7 Millionen Hektar, Deutsch, land mit 14 Millionen Hektar und Frankreich mit 9j Millionen Hektar. Ganz anders stellt sich das Verhältniß, wenn man das Verhältniß des Wald besta'ndeS zur Größe des Gesammtum fangeS der Länder betrachtet. Hier stecht Finnland mit 63 Prozent Wald, land bei weitem an der Spitze, es fol gen Bosnien mit der Herzegowina mit 50 Prozent allerdings relativ unergie bkger Waldungen und Schweden mit 47.6 Prozent. Rußlands Wa!d be
rügt 37, Oesterreichs (ohne Ungarn) 32.5. Deutschlands 26.9, Frankreichs 18,2, Italiens 13.6. Großbritanniens 3.9 Prozent ihrer Gesamtfläche. Der Zustand der Waldwlrthschaft in den einzelnen Ländern ist sehr verschieden. Wir bemerkten schon, daß sie in Ruß and höchst unvollkommen ist. Die Ausbildung der Forftkultar als Wis. enschaft ist eine Leistung der Deutschen, und in Deutschland und Oesterreich steht in der That die Waldpflege am höchsten. Die Forgfläche deö deutschen Reiches ist in unausgesetzter Zunahme. Sie betrug in runden Zahlen im Jahre 1863 gegen 13z Millionen Hektar, im Jahre 1900 aber 14 Millionen Hektar, hat sich also in 32 Jahren um mehr als Million Hektar vermehrt. Diese Vermehrung geht zum guten Theil darauf zurück, daß man Oedländereien, geringwerthlgr Weiden und ähnliches Terrain, das zu besseren Kulturen nicht geeignet ist, aufgeforstet hat; von 1893 bis 1900 hat sich durch diesen Prozeß das geringwerthige Areal der bezelch neten Art um ein ganzes Fünftel ver mindert. .Wie bekannt, haben die Deutschen ihr System der Forstvirthschast auch auf ihre Kolonien übertragen und ha den speziell in Tsingtau sehr vielver sprechende Aufforstungen der kahlen Berghänge in Angriff genommen, um der Gegend regelmäßige und geordnete Bewässerung, gleichmäßiges Klima und ausreichenden Windschutz zu sichern. Auch im Süden Europas wird ja die dringende Nothwendigkeit der Wieder aufforftung der Berge anerkannt und popularitätZlüsterne Minister haben so. gar die schöne Erfindung der Wald pflanzungSfefte gemacht. Dann er scheint irgendwo die Excellenz mit einer Schaar von ein paar tausend römischen Schulkindern; nach entsprechenden Re den pflanzt jedes Kind ein Reislein in den Boden, und am nächsten Tage ver künden die Zeitungen triumdhirend die Entstehung eines neuen großen Waldes in oen aomer ergen. gs m nur gut, daß keiner der Herren Bericht, ftatter eine Woche später die Stelle des t-9 rv n m . rr Iconen Heues roieoer ausUQl, oa er sich dann überzeugen müßte, daß sich inzwischen niemand um die Zungen Reiser gekümmert hat auZgenommen die Ziegen, die sie als willkommenes Futter ansahen. Für die Aufforftung großer Gebirgsgegenden in Italien sind die Ziegenheerden, denen man den Zutritt nicht zu verwehren wagt.' ein unüberfteiglicheS Hinderniß. Nur die wenigsten der europäischen Länder vermögen ihren Holzbedarf auS der eigmen Produktion zu decken. Eng land impmtirt jährlich für 500 bis 550 Millionen Mark an Holz, Deutsch land für 220 Millionen, Frankreich für 90 biS 105 Millionen; bei diesen Zahlen ist die Ausfuhr dieser Länder an Holz abgerechnet. .Die Hauptaus fuhrlärkder für Holz sind .in Europa Oesterreich'Ungarn, Rußland, Schve den und Finnland. Oesterreich!! garnö Holzexport beträgt jetzt mehr als 200 Millionen Mark im Jahre, wovon
die größere Hälfte nach Veulichlanv geht. Dagegen ist Rußlands bester Kunde Großbritannien; von den 140 Millionen Mark, die Rußland jährlich an Holz ausführt, bezieht eS etwa die Hälfte, ein Viertel geht nach Deutsch, land, der Rest nach Frankreich und Holland. Schweden exportlrt jährlich für 160 Millionen Mark, Finnland an 100 Millionen Mark an Hölzern. Bei der völligen oder theilweisen Waldarmuth großer Theile der Erde ist die Gefahr, daß der Holzbedarf der Kulturmenfchheit keine Deckung mehr sind't, durchaus -nicht abzuweisen. Schon jetzt braucht Mitteleuropa seine Holzprodultion selbst aus imb Oesterreich-Ungarns Ueberfchuß reicht bereits nicht mehr aus, um Deutschlands Be darf zn decken. Die großen ZukunftS ländec der Weltholzproduktlon sind die subarktischen Zonen in Europz, Asien und Amerika: Schweden. Nordrußland und Finnland Sibirien Canada und Alaska. In diesen Ländern schlummert noch ein riesenhafter und und großentheils noch kaum berührter Holzschatz. der ein ungeheures Kapital für diese Länder bedeutet. Grundeigenthums Uebertragunge.
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m Verantwortung, übernehmen!''. . ;
Die Kohlenflöze.
Ihre Lagerung daf Kennzeichen ihre Wer denS iu der Urzeit.' An der Lagerung der Kohlenflöze kann man noch heute die Art ihrer Entstehung erkennen. Die Kohlen sind :ine Bildung von Sumpfpflanzen, die in weiten Becken und Mulden des Festlandes wuchsen. Riesige Farnkräuter tixi dicken, 16 bis 20 Yards hohen Stämmen und zierlich zertheiltem Laubwerk, baumhohe Bärlapparten, wie die Siegelbäume und Schuppenbäukne. mannsstarke Rohrgewächse und. Vorläufer . der heutigen Valmenarten waren es. die in der Urzeit in den weiten Sumpfen wucherten. Jahr um Jahr sanken Hunderte der Baumriesen, vom Alter zermorscht oder von gewaltigen Stürmen gebrochen, in das morastige Sumpfbett. Aber auck große Ueberschwemmungen trugen zur Schaffung oer Kohlenlager der. Die angeschwollenen Flüsse, die. in die Sumpfbecken mündeten und sie überflutheten, ließen ihre Sinkstoffe, Sand, Thon und Gesteinstrümmer, fallen, und infolge einer oftmaligen Wiederholunz der Ueberschwemmungen in dieser regenreichen Erdperiode legte sich allmälig eine feste Decke über den Sumpf und die in ihm begrabenen Baümlcichen. Die Decke wuchs und wurde stärker und stärker, bis auf dem trockenen Lande durch die Stauung der hindurchströmenden Flüsse oder Verschiebungen in der Erdrinde sich in den Becken abermals die Wasser ansammelten und von neuem Sümpfe entstanden. Jetzt siedelten sich wiederum in den Morästen Sumpfbäume- an, die ebenfalls in das feuchte Vett hincbsanken. Nach langen Zeiten kam eZ zum zweiten Male zu Ueberschwemmungen. durch deren Sinkstoffe abermals eine feste Decke über die gefallenen Vaumstämme gelegt und der Sumpf allmälig ausgetrocknet wurde. Dieses Wechselspiel wiederholte sich im Verlauf der Jahrtausende vielfach, so duß sich Sumpfbaumanhäufungen mit Lagern von Thon, Schiefer, Sand und Geröll in der Weise übereinanderschichteten, wie man es jetzt in den Kohlengruben sieht. VrojcktirteS Mnftcrdorf. Die Stadt Berlin will im nahen Buch ein Musterdorf anlegen und zu diesem Zwecke einen Theil eines ihr gehörigen Geländes von 4000 Morgen benutzen. Für das dort zu errichtende Vorwerk. daS mit dem städtischen Hauptgut durch eine Feldbahn verbunden werden soll, ist zur Unterbringung der Arbeiterfamilien eine eigene, von den Hauptgebäuden getrennte Dorfanläge im Prinzip beschlossen worden. Zunächst sollen zwei VierfamilienHäuser erbaut werden. In Aussicht qenommen sind jedoch acht solcher Gebauoe, sämmtlich an emer Straße l:egend. Damit jede Familie einen besonderen Ernganz mit Garten. Hof raum. Stallungen erhält, sind zwei Parallelwege borgesehen. Im ErdgeschvJ eines jeden Gebäudes sind vier vollständig von einander getrennte Wohnungen, aus Stube, großer Wohnkuche besiehend, angeordnet. Im ausgebauten Dachgeschoß sind für jede FaMllle eme helzbare Kammer, ein großer Bodenraum, eine Räucherkammer und für je zwei Familien eine gemeinschaftliche Stube, die als Krankenoder Kinderzimmer benutzt werden kann, eingerichtet. Die Gebäude werden theilweise unterkellert. ' Jede Familie soll ferner einen massiven Kleinviehstall und einen Heuschuppen Mit einem offenen Holzschuppen erhalten. Natürlich fehlt es weder an einer gemeinschaftlichen Waschküche noch an einem Backofen, einem Nohrbrunncn. Die einzelnen Hofe, beziehungsweise Gärtchen werden durch Drahtgeflechtzäune mit Hecken voneinander getrennt. Die Gesammtkosten für diese beiden Häuser sind mit rund 55.000 Mark veranschlagt. Kleine Träger großer Nameu. Den bescheidenen Posten eines BahnHofdieners hatte seiner Zeit in 'Augsbura ein Mann Namens Mozart inne. Er war der letzte erwachsene Verwandte des unsterblichen Tondichters gleichen Namens. In Paris ist ein Napoleon als Weinverkäufer thätig, ein Robesvierre handelt mit Koks, ein Racine spekulirt in Getreide,' ein Moliere soll ' . . als Schneider sehr Achtvares leinen. und ein Viktor Hugo erfreut sich als Zahnarzt eines auten Zuspruches. ' In England kann man sich ber einem Shakespeare einen Miethswagen bestellen :nb seine Wohnunq von Oliver Cromr.-:ll möbliren lassen. In Berlin gibt es Bäcker. Kutscher und (.-igarrenHändler, die des NaMens Goethe stolz sein dürfen, ferner einen Schiller, der Bierfahrer, einen Herder, der Sa'eiderMelster. und ein Fraulcm Schopc::Hauer, das Näherin ist. ' P rötest vom Kaiser der Samara." -Aus Alaeciras wird berichtet, daß Jacques ' Lebaudy.der ehemalige - Zuckerfabnkant uno .Kaiser der Sahara.'an die Delegirten der Marokko-Konferenz ein Schreiyf W i i V . . - . f.! . ocn gericyltt oaoe, worin er gegrn nen Ausschluß von der Konferenz Aer Wahrung einlegt. v' - -' D ie e rste Reichspost mit Pferde n . die geschichtlich nachweisbar ist. bestand m Persien zur Zeit
deSassaniden (2gG bis 636 n, Chr.). , .,,., ' i i " . v." . . . . -
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Wird eine Frau einer Empfehlung folgen ? Eelbstverständlich -, fall, dieselbe zu ihrem Besten ist. Eine Liste von 17 praktischen Empfehlungen wurde grati, vertheilt, indem man dieselbe mit der Gasrechnung zugleich aussandte. Tiefe Empfehlungen sind Ansichten eine, Koche über Frauea-ngelegn. heilen'. Dieselben haben in etwa zwanzig tausend Wohnungen ihren Einzug gehalten und sie ertheilen Anweisungen über
Oekonomie
des Gas - Kochherdes
'"K 3 Hier folgt eine weitere Empfehlung : Nochmali, un? fall, Eke Schwierigkeiten ' Ihnen einzelne Punkte nicht klar sind, einerlei toa für eine Sorte von a, w n.ni .
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o o o 0e00tQtQ0tQt0c30t0tO0t Der GkburtSüversciuJ in Frank reich nähert sich mit Riesenschritten dem Nullpunkte. Nach einer soeben abgeschlossenen Statlsttt betrug die natürliche Bevölkerungszunahme, d. h. der Ueberschuß der Geburten, der nach Abzu der Todesfälle verbleibt, im Jahre 1904 genau 57.026 gleich 1.5 auf -je 1000 Einwohner, wahrend auf das Jahr 1903 noch 73.106 gleich 1.9 pro Tausend entfielen. Vergleicht man diese Zahlen mit denen des Deutschen Reiches, so ergiebt sich ein gewaltiger Unterschied, denn dort belief sich der Geburtenüberschuß auf mcht weniger als M.830 Köpfe, gleich 13.9 pro Tausend; r erreichte also im Verhält mg zur Einwohnerzahl das Siebenfache und war 1903 schon um 780,724 Köpfe größer als in Frankreich. Der Geburtenüberschuß allein im Deutschen Reiche war größer als die Gesammtzahl aller Geburten m Frankreich, die sich auf 818.229 belief, und um 28.017 geringer als im Jahresdurchschnitt des letzten Dezenniums war: sie oetrua 21.0 pro Tausend gegenüber 34.9 für ds Jahr 1903 im Deutschen Reiche. Außerehelicher Abkunft waren dort 8.77. in Deutschland 8.5 v. H. der Ledendqeborenen: hierin besteht also kein erhebkicher Unterschied zwischen beiden Ländern. Gestorben sind rn ffrankreich 761.203 Personen, 7.597 mehr als im Vorjahre. Zwischen Requisitenstücken zerquetscht. JmCirkus Busch in Berlin gerieth der Statist Beyer infolge eines unglücklichen Zufalls zwischen zwei schwere Requisitenstücke, die gegeneinander geschoben ryurden. Ihm wurde dabei der Kopf zerquetscht. Er starb nach wenigen Minuten. 2Clf M (adllr! 1658.) ...Jndiasa'S größter Laden... Ochwarze Kleider Zeuge Auf de ittleren Varaaintisü Um die Auszeichnung einer Waare für den Bargaintisch zu verdienen, muß jedes Waarenstück welches aus geboten wird, von auiergewöhnlichem Interesse in Qualität und Preis sein. DaS ist der Grund weshalb diese Fabrikate spezielle Auszeichnung am Donnerstag erlangen. 42zSllige. schwarz ' schattirte kar rirte SergeS, - 38zöllig schwarz schattirte karrirte Granites und 3gzö2ige reine Mohair ' schwarze BnlliantineS. fabrizirt um für 59e und 69c pro Yard verkauft zu wer? deAm Donnerstag, AnS . -. - : , i Qestlicher Gang. ' - Hirrasf
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