Indiana Tribüne, Volume 29, Number 164, Indianapolis, Marion County, 6 March 1906 — Page 4
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Indiana Tribüne. CttaaJjtatltn von Itt OtsttvMea 8 Indianapolis, Ind. gnry O. Thudinm Präsident. GesÄSftSlocal: No, 31 Süd Delaware Straße. TELßPHONE 2O. h. trred R, the Post OSce ol Indiantpoli as ccond dass matter. Heute wird vor dem Kongreß Comite den Befüiworttrn und Gegnern Gelegenheit gege.ben für oder gegen die HepburN'DolliverVorlage zu sprechen angenommen darf sie keinen Falls trerden. Die Sängerfest Behörde sollte ent schieden den Umstand, daß ein großes CiikuZzelt sich vortrefflich 13 Sänger, fefthalle eignen würde, nicht außer Acht laffen. In einem großen Cirkuszelt finden 13.000 Personen bequeme Unterkunft und die Akustik ift gewöhnlich vortrefflich. Wenn wir kein Kolloffeum bis zum Cüngerfeft fertig stellen können, so muß man der Zeltfrage näher zücken. In Nev Jork wurde unser wer ther Gast. Dr. Ludwig Fulda, bei seinem Empfange angeredet, angesungen und angedichtet. In den anderen Städten, in denen er weilte, begnügte man sich, ihn anzureden und anzudich ten. Wie eine Oase in der Wüste mußte ihm -unsere Stadt vorkommen, da man nur Gleiches mit Gleichem ver galt, d. h. Reden gegen Rede. Wir hoffen im Interesse der Behag lichkeit des berühmten Dichters, daß man in den anderen Orten, die er de suchen wird, ebenso Maß in seinem Enthusiasmus zu halten weiß wie in Indianapolis. Denn allzugroße Stre nösttät dürfte dem Dichter das Wieder kommen verleiden 'S ifch viel vor'n Einzelnen". Aus der Bundeshaustavt. An PensionSverpflichtungen für KriegSveteranen wird eS den Ver. Staa ten auf absehbare Zeit nicht fehlen. In die sich lichtenden Reihen der UnionZkümpfer treten jkp dle Soldz ten, die den spanischen Krieg mitge macht haben, ein, und wer weiß, ob nicht über kurz oder lang PensionSan spräche auf Grund eineS chinesischen Kriege erhoben werden können. Der Krieg mit Spanien hat dem Lande eine kostspielige Hinterlassenschaft gebracht. Das zeigt sich jetzt schon sehr deutlich. Der Prozentsatz der seit der Eroberung von Santiago eingereichten Pension-' ensprüche ift bei Weitem größer als wahrend des gleichen Zeitraumes nach Beendigung des Bürgerkrieges. Und das, obschon die Sichtung des Rekrutenmaterials bei den Anmeldungen zum spanischen Kriege bedeutend schärfer war, als in jenem, wo fast unbesehen Alle genommen wurden, die sich zur Fahne meldeten. Die Veteranen, die gegen die Re bellen gekämpft hatten, waren mit der Cinreichung ihrer Ansprüche nicht so sehr in der Eile. Anfänglich kamen nur solche, die infolge von Verwundüngen und anderweitigen Schädigun gen vollauf berechtigt waren, aus die Beihülfe des Landes sür ihren weite ren Lebensunterhalt zu rechnen. Erst als das Gesetz vom Jahre 1879 erlas, sen war, daS die Zahlung rückständiger Pensionen verfügte, don zwei bis sechs Dollars monatlich, je nach der Schwere des Schadens, da verursachte die gebotene leichte Gelegenheit einen Massen anlauf von PenfionSgesuchen. Wo Hunderte oder Tausende von Dollars auf einen Streich einzuheimsen waren, da machte mancher mit, der eS zuvor abgelehnt hatte, einiger paar Dollars wegen seine Ansprüche anzumelden. Jetzt ist der Nachweis einer Verwun dung gar nicht mehr erforderlich, feit dem durch Erlaß des PensionSkommif särS Ware das erreichte 62. Lebensjahr schon als Beweis der Untauglichkelt zum Erwerb deS Lebensunterhaltes gilt. Dieser Erlaß soll nun Gesetz werden, demzufolge jeder ehrenvoll ent lassene Veteran vom 62. Jahre an sechs Dollars monatlich erhält, vom 65. acht, vom 63. zehn und nach dem 70. Jahre zwölf Dollars per Monat. Längere Dienstzeit als die. von drei Monaten ist dabei nicht nachzuweisen. Für die Soldaten dc3 spanischen Krieges wird diese Bestimmung noch auf lange Zelt nlcht'gelten können, eS waren durchschnittlich' junge Leute, die sich für diesen einmuftern ließen. Aber auch das Gesetz vom Jahre 1LS0 kön
nen sie noch .nicht für sich geltend machm. Dieses spricht den Veteranen, die ganz oder theilweise erwerbsunfähig geworden find, Pensionen zu, gleichviel ob ihre Untauglichkeit aus dem Dienst herrührt oder nicht, sofern diese niazt durch eigene Schuld verursacht worden ift. Aber eS gielt nur sür Soldaten, die den Bürgerkrieg mitgemacht haben. Natürlich wird der Versuch gemacht werden, seine Bestimmungen auch aus die Veteranen des letzten Krieges aus zudehnen. obgleich nach dem Bürger kriege bereits sünfundzwanzlg Jahre vergangen waren, ehe eS erlassen wurde. ES wird sich gegen allzugroße Liberal!' tät in diesem Punkt? Opposition gel tend machen. Soll ein Soldat deS spanischen Krie geS jetzt Pension beziehen, wenn er aus anderen Ursachen als aus solchen, die auf jene zurückzuführen find, untaug lich wird? ES liegt da ein Fall vor,, wo ein solcher Soldat als Arbeiter in einem Eisenwerk beide Hände verlor. Man will ihm Pension verschaffen und der zuständige Ausschuß hat die Sache in Erwägung. Aber im Zusammenhang mit dem Kriege steht die Ursache deS Gesuch? doch nicht. In welchem Verhältniß die Zahl der P-nsionüre aus dem letzten Kriege wächst, zeigen folgende Angaben. Im Jahre 1899 waren für die Pensionslifte 528,000 erforderlich, ein Jahr danach zwölfmal so viel, in wiederum einem Jahre hatte sich der Betrag aus 81.200.000 erhöht, im letzten Jahre war er schon auf 3. 409,998 gestiegen. Andere Ansprüche werden hinzukommen und sicher ift, daß deren Zahl aus lange Zeit hin nicht ab nehmen wird, wie dies jetzt bei den Ve teranen des Bürgerkrieges der Fall ift. Die vom MarmeDepartement an die SchissSbauhöfe erlassene Weisung. eS müsse in jeder Hinsicht gespart wer den, speziell mit den Kohlen, dann auch' bei der Anstellung von Arbeitern :c, hat in den zuständigen KomlteS deS Repräsentantenhauses nicht wenig ffom mentar hervorgerufen und eS ift eine Bewegung im Gange, um dem Marine Departement gründlich auf den Zahn zu fühlen. DaS HauS'Komite für Be willigungen bat ermittelt, daß das Ma rine.Departement mit den vorjährigen Bewilligungen allerhand Voltigeur Künste getrieben hat. Bewilligungen, welche für gewisse Zwecke gemacht wa
ren und für den Rest deS Fiskaljahres auch genügt haben würden, sind für andere Zwecke verwendet worden, und dann find Lücken entstanden, die nun nicht mehr ausgefüllt werden können. Mehr als sechs Millionen Dollars find auf. solche Weise verausgabt worden, ohne daß das Departement, wie man im Kongreß sagt, dazu gesetzlich berech tigt gewesen wäre. Der Vorsitzende deS KomiteS für Bewilligungen hat den Vorsitzenden des KomiteS für Marine wesen, Foß, daraus aufmerksam ge macht, und dieser hat sich an den Ge neral'Zahlmeifter der Flotte um Aus klärung gewandt, aber die Antwort er halten, eS würde iine gar zu enorme Arbeit erfordern, alle die Konti aufzustöbern. Nun hat der Vorsitzende des KomiteS für Bewilligungen, Towney. erklärt, wenn das Marinettomite nicht dafür sorge, daß Klarheit in die Sach läge komme, so werde Tawney die Sache selbst in die Hand nahmen und eine Untersuchung anordnen. Man müsse Aufklärung darüber haben, wo die Gelder hingekommen seien. Für ttüstenbefestigung wird im dies, malkgen Budget die Summe von $4. 838,993 verlangt. DaS ift weniger als feit Jahren und daraus erklärlich, daß von der dauernden .Bewilligung noch ein Ueberschuß auS dem vorigen Jahre vorhanden , ift. Vor achtzehn Jahren wurde unter dem damaligen Kriegssekretär William C.. Endicott. auS Cleveland erster Administration, vom Kongreß für Befestigung der Lan deSgrenzen die Summe von hundert Millionen ausgesetzt, die für eine Reihe von Jahren ausreichen sollte, seitdem aber um zwanzig Millionen erhöht wor den ift. 64 Millionen davon sind für BefeftkgungSwerke verausgabt worden, das übrige für die Anlage von Ge schützgießereien, Erwerbung von Land und andere Erfordernisse. Der von Endicott ausgearbeitete Plan fußte auf den damaligen 'Verhältnissen, inzwischen aber find im Kriegswesen so man cherlei Veränderungen eingetreten, die eine Umarbeitung desselben nothwen dig machten.' Sekretär Tast hat die Aufgabe einer Kommission überwiesen, die demnächst dem Kongreß Bericht er statten wird. In demselben werden abermals etwa hundert Millionen ge fordert werden, .die ebenfalls für eine
Jttdlana Tribüne,
Reihe von Jahren einen ausreichenden Fonds bilden sollen. Wag Befestigungsanlagen und Ar, mierung betrifft, ift nicht mehr sehr viel zu thun. ES ist an diesen AuSrüftun gen so eifrig gearbeitet worden, daß wir darin hinter keiner andern Nation zurückstehen, aber ihre Erhaltung kostet Geld und ihre Bemannung dazu. Das letzte ift der schwierigste Punkt. Nach dem Cndicoit.Plan sollten dasür 38. 000 Mann im Dienst gehalten werden, gerade so viel, wie absolut nothwendig waren, ohne irgend welche Reserve. Die Taft'Kommisfion fordert 47,000 Mann. Für daS Artillerie-Korps find zur Zeit 18,000 Mann benöthigt, in Wirklichkeit aber 4000 weniger im Dienst. Dann find noch die Offiziere und Mannschaften der dreißig Feldbat. terien in Abzug zu dringen, so daß für die ttüstenvertheidigung wahrscheinlich nicht mehr als 12,000 zur Verfügung stehen. Diese aber reichen für gehörige Garnisonirung nicht auS, höchstens zur Instandhaltung, daß die kostspieligen Geschütze nicht verrosten, die Anlagen verfallen. DaS Kriegsdepartement for dert 6000 Mann mehr für die Küsten feftungS'Artillerie und 1500 Mann für die Feldartillerie. Damit ift aber nur den allernothwendigften Anforderungen entsprochen und um für effektive Be reitschaft za sorgen, plant man die Or ganisation einer permanenten Milizre serve. ii T e r r e H a u t e, 5. März. Zum ersten Male seit der strengen Durch führung der SonntagS-Gesetze waren gestern die Theater wieder geöffnet. Verschiedene Verhaftungen wurden vor genommen, doch nahmen die Vor stellungen ungestört ihren Verlauf. Die Polizei ist nicht mehr so darauf ver sessen, MasseN'Verhaftungen vorzuneh men, da flch bis jetzt noch keine Jury gefunden hat, die einen angeklagten Zuckerwaaren' oder Cigarren'HSndler oder Wirth schuldig gesprochen hat. Auch die öffentliche Meinung richtet sich immer mehr gegen die Blue LawS" und selbst die Stimmung der Sonn wgS'Gesetz'Fanatiker fängt allmühlig an, in daS Gegentheil umzuschlagen. M o r o c c o, 5. März. Unvorstch tigeS Hantlren mit einem geladenen Gewehr verursachte die schwere Ver wundung John Lane'S. Der junge Mann war zu Pferde und wollte das Gewehr einem ihm in einem Wagen begegnenden Freunde geben, als der Schuß loögwg. Die Schrotladung zerfleischte Lane's Oberschenkel; die Wunde wird für gefährlich gehalten. V i n c e n n e 5, 5. März. La fayette Kinneman aus Sanborn wurde heute Abend verhaftet wegen des Ver dachts feine im Wochenbett gestorbene Frau ermordet zu haben. Nach dem Tode der Frau wurde eine Flasche, die ein starkes Gift enthielt, gefunden und fünf Aerzte bemerkten andere seltsame Umstände, dazu kam daS sonderbare Benehmen Kinneman's und alles das wirkte zusammen, daß der Verdacht ge gen letzteren gerechtfertigt erscheint. R i ch m o n d, 5. März Der junge Farmer William Holler, welcher erst kürzlich auS dem Irrenhause als geheilt entlassen war, wurde plötzlich wieder vom Verfolgungswahn ergriffen und mußte wieder nach der Anstalt gebracht werden. Vor ungefähr einem Jahre wurden ihm aus seinem Hofe fortgesetzt Hühner gestohlen und er legte sich mit seiaem Bruder Frank auf die Lauer. In einer Nacht sah William einen vermeintlichen Hühnerdieb und er gab aus seiner Schrotflinte Feer. Sein Bruder Frank war der Getroffene, der durch den Schuß seine rechte Hand verlor. Dies nahm William sich so zu Herzen, daß ec den Verstand verlor. Vor Kur zem gelang eS ihm, aus der IrrenAnstalt zu entkommen und da die Aerzte ihn als geheilt betrachteten, ließ man ihm feine Freiheit. Letzten Samftag -versuchte er, eine ansehnliche Summe in Papiergeld zu verbrennen, um dieselbe vor eingebildeten Verfol gern in Sicherheit zu bringen. Neue Inkorporationen. Folgende Gesellschaften reichten beim Staatssekretär ihre JncorporationS Papiere ein: . Second Christian Church", Terre Haute; , Direktoren, Thomas Godsey, Jameö F. Ashley und Joseph Wilson. Der August Bazaar", Madlson. Capital $6000; Direktoren. Herman Auguft, Joseph E. MarkS und Joseph M. Benson,
6 März 1000.
Polizeiliches. Der 34-iährige Lon Woods mußte gestern zur Pollzeistation wandern, weil er sich auf die Straße herumprü gelte. Die Beamten Cd. Wheler Johnson und .Okey nahmen prompt die Verhaftung vor. Der Ruhestörer Wm. Cald well, 31 Jahre. 1651 Ludlow Ave., wurde gestern von dem Beamten Merz und den Radlern Durican und Aökin hinter Schloß und Riegel gebracht. Caldwell gehört einer rauflustigen Bande an, .welche durch allerlei Händel die Straße unsicher machen. Die Polizisten Brady und Sanders brachten gestern den 27jühri gen Fred DiZmer, 923 West Wafhing. ton Str . wegen Kleindiebstahls hinter Schloß und Riegel. Dis.mer soll zwei Pserde'Geschirre gestohlen haben. Der 36jüh rige John HugheS hatte sich gestern in eine Prügelei eingelassen. Die Beamten Cox und Huhn stellten die Ruhe wieder her und brach ten den Wütherich hinter das eiserne Gitter. ' D i e R a d l e r Hull und Chine brachten gestern 2 Wahrsagerinnen Marie Unnish und Aliene Unnish we gen KleindiebstahlS hinter Schloß und Riegel. Sie hatten dem Neger Harry Blackmore an der Virginia Ave. seine Zukunft erzählt und als derselbe das Geld zur Bezahlung aus der Kasse nahm, brachte die eine der Zigeunerinnen in einem unbemerkten Augenblick, 50 Cents an sich. Der Neger vermißte nach Zählen der Kasse die 50 Cents, lief den Zigeunern nach und ließ dieselben verhaften. George Pinnell, 2140 Pleasant Straße, hatte Händel mit einem Straßenbahnbeamten wegen Bezahlung seiner Fahrt angefangen und wurde von den Radlern Bernauer und Kitz miller eingesperrt. Der Neger Sam Thomson, 21 Jahre alt. 834 Minerva Str., wurde gestern von den DetcctivS Duggan und Kurtz dingfest gemacht. Thomson war in dem Gefängniß in Plainfuld par donirt worden, wußte jedoch die Güte nicht zu würdigen und entfloh. Der Farbige wurde gestern wieder erwischt und' wird nun die scharfe Ruthe zu schmecken bekommen. ' Der Wirth JaS. S. Jinly. 43 Jahre alt. 1419 Hillside Ave., verging sich am Sonntag gegen das Nicholson Gesetz und wurde gestern von dem Po lizisten Mlrz in Haft genommen. I.Jacob Hirt. 39 Jahre alt. 716 Hiawatha Straße, wurde von den Be amten Brady und Holtz wegen AnkaufenS von gestohlmen Sachen zur Polizeistation gebracht. Der 20jährkge Neger John Hollis, Jndiana Ave., wurde von den Beamten Carter eingesperrt, weil er ziellos auf der Straße herumbummelte 'und dabei allerlei Händel suchte. Der Beamte Thomson von Plainsielö brachte gestern den Neger W. McClain, 18 Jahre, von EvanS vill: in .das hiesige Gefängniß, um ihn heute nach. Plainsield weiter zu beför dern. McClain war von der Straf anstatt in Plainsield auf Parole ent lassen worden. Er beging jedoch wie der einen Diebftahl und muß nun wieder nack der Besserungsanstalt zurück wandern. Joseph Newman, 26 Iah alt. 1630 Brookfide Ave., Bert Lynch, 27 Jahre alt, 1042 Hamilton Avenue, hatten sich am Sonntag geprügelt. Sie waren jedoch am Sonntag der Po lizel entkommen. Gestern uun sielen sie in die Hände deS Beamten Merz und die Radler Duncan und ASkinS und wurden prompt eingesperrt. ' Bauerlaubn ißsche i n e. L. u:d A. Denning, Reparaturen, Michkgcn und Alabama.Str.. $1,500. F. E. Hayer, Frame-Cotta. Elder Ave. und Vermont Str., $1.250. Q. Vollrath. Wohnhaus. 1503 MaU'cn Ave., $2,900. George E. Churchi, Geschäftsgebäude, Northwestern Ave. und Eugene Str., $1,100. Juday Erben, Reparaturen, Brandon Block, $1.500. M. G. Bennett, Wohnhaus, Cliston Str., $1.500. Frank Knause, Reparaturen, 1534. Sheldon Str., $925. John Dlederich, Wohnhaus, Alabama, .nahe 22. Str., $3.500. Lewis Frazier, Wohnhaus. 2019 Su gar Grove Ave., $1.000. Jacob Scharz.. Wohnhaus,- Raymond, nahe Sheldon Str.. $2,400. F. M. ffauvre, BacksteinGebüude, Delaware,
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ttrottifcg Departene Wechsel, Kreditbriefe, Postantveisungen, ' aus alle Städte Europas, Kchiffsschetns von und nach Europa. n- und Verkauf anSUb scheu Geldes.
3lo. 35 Süd Meridian Str. ftlftrchant National Bank. irn Zeitungs-Artikel erzählte letzte Woche von dem Glücksfall von Martin Kellar, Kellner in einem Seattle Cafe. An einem Tische über hörte er eine Diskussion über dle wunderbaren Gelegenheiten von Fluth Land zu Tacoma, und da er $2000 von seinem mäßigen Einkommen erspart hatte, so versicherte, er sich eines Angebots von Land, welches Angebot er einige Tage später an die Union Pacific Railway ' Company zu einem Prosir von 60,000 an seiner Anlage verkaufte. Dies ist natürlich ein seltener ffall aber er illustrirt völlig was mit BaarGeld manchmal erreicht werden kann. Ein Spar-Conto mit dieser starken Gesell chaft ift ein idealischer Weg zum Er sparen von Geld. Beginnt heute noch. THE Indiana Trust Co. Kapital... $1,000,000.00 Ueberschuß 300,000.00 MPf IHPIAHAP0L1S BREWIHG Cd Düsseldorfer DaS Bier, welches auf der Weltausstellung zu St. LouiS den Preis erhielt als Der Welt Standard Für Vollkommenheit. In Pints ud Quarts) Flaschen Dep't. Tel. 578 und 690. Iiidilra&i)o1i8 Brciving Co. Zwei Professoren der Hochschule für Ackerbau in Tokio haben ein praktisches Verfahren zur Ab scheidung einer großen Menge Kautschuk aus dem in Japan seit langer Zeit aus der Rinde von gewissen Bäumen gewonnenen Vogelleim entdeckt, während nach dem bisherigen Versahren nur 6 v. H. darin gefunden wurde. Bei dem hohen Preise des Kautschuks und der die Bäume vernichtenden Gewinnungsart in tropischen Ländern dürfte der Kautfchukgewinnung in Japan eine große Zukunft bevorstehen, um so mehr, als nach dem neuen Verfahren genügend Kautschuk aus der Rinde der Bäume gewonnen werden kann, ohne daß diese dadurch getödtet werden. Bei dieser neuen Art der Kautfchukgewinnung wird gleichzeitig ein beträchtlicher Antheil des NebenerZeugnisses in Form von japanischem Wachs gewonnen. ' In der Familie des Väckermeisters Michalski zu Janowitz in Posen war mit der zunehmenden Kälte die Schlafstube noch vor dem Schlafengehen geheizt und der Ofen wohl zu s?ük ocklossen. Mitten in der Nackig fing das Kind, das in einem Wagen an der Thür schlief, an zu weinen. Davon erwachte die Mutter, die aber beim Aufstehen von dem in der Stube . schon vorhandenden Kohlendunst sich' kaum noch aufrecht halten konnte. Die anderen Familienmitglieder lagen im tiefsten Schlaf. Das Kind hatte wohl ' durch die Thür etwas frische Luft bekommen, konnte aber den Kohlendunst nicht ertragen und weckte durch daS Schreien die Mutter, der es noch mög-' lich war, das Unglück abzuwenden. In der Domkirche zu Schwerin in Mecklenburg fand dieser Tage unter großem Andrang Neugieriger die Trauung des Musikdirektors George Hepworth mit einem Fräulein V. statt. , Der glückliche Bräutigain vollendete am 22. December d. I. sein achtzigstes Lebensjahr, während seine Auserwählte erst dreißig Lenze zählt. Musikdirektor Hepworth wurde im Jahre 1864 von dem damals regierenden Großherzog .Friedrich Franz 11. als Organist an die Schweriner Domkirche berufen, an der er noch heute trotz seines hohen Alters sein Amt mit ungemind'erter Fertigkeit und in voller Rüstigkeit verwaltet .
