Indiana Tribüne, Volume 29, Number 157, Indianapolis, Marion County, 26 February 1906 — Page 4

Jnvlana Tribüne, 20. Februar isoö.

Indiana Tribüne. Hnäulzteiku von dtt Suttvdg 8. Indianapolis, Ind. garry O. Thndinm ... Präsident. GeschäftSloealt fto. 31 Süd Delaware Straße. TELßPHOKE 2G9

Kntcrcd at the Pott Office ot Indianapolis a accond cltii matter. Ein Kolosseum Im Interesse der Stadt ist zu hoffen, daß die Versammlung der kaufmänni schen Körperschaften, welche Dienstag über die Kolosseum'Angelegenhelt zur Berathung zusammentritt, dem Plane feste Form giebt. Die Kaufmannschaft unserer Stadt hat dadurch große Vortheile erreicht, daß Indianapolis ein begünstigter Ort zur Abhaltung großer Konventionen ist. Diese find eS, welche in erster Linie einen Fremdenverkehr für uns schaffen und das Stagniren unserer Bevölkerung verhindern. Wenn der Geschäftsmann nur auf lokalen Handel angewiesen ist, so muß sein Unternehmungsgeist allmühlig ein schlumern. ES ist der Zufluß Auswärtig, der Leben in die Bude bringt und den Geschäftsmann anspornt, im gewöhnliche Anstrengungen für solche Zeiten zu machen. Die natürliche günstige Lage unserer Stadt, die Gastfreundschaft unseres BürgerthumS und die günstigen klima tischen Verhältnisse bringen eS mit sich, daß Indianapolis, wo immer eS angeht, zur Abhaltung großer Konven tionen gewählt wird. Da ist eS aber doch Zeit geworden, auch für diese Gelegenheiten ein passen deS Quartier zu besorgen, damit wir auch den'größten Versammlungen wür dige Stätten bieten können, in denen sie ihre Versammlungen abhalten. Gelingt eS dem Gemeinfinne der Bürger, den Bau eines Kolosseums zu erzielen, dann können wir uns auch er folgreich um die nationalen Conventko. nen und die größten Festlichkeiten be mühen. Viele Städte von geringerer Bedeu tung in der kommerziellen Welt, wie unser Ort, haben ohne große Schwie rigkeit würdige Bauten errichten, um den angegebenen Zwecken zu genügen. ES wäre ein Armuth-zeugniß ohne Gleichen, wenn ein solches Projekt, wie der Bau eines Kolosseums, hier nicht möglich gemocht werden könnte. Die Stadt St. Paul, in welcher im Sommer das Süngerfeft deSordwest lichm Sängerbundes abgehalten wird, baut nun ein Kolosseum, wohl wissend, daß jeder besuchende Sänger eine ledende Reklame für den Unternehmungsgeist der St. Pauler sein wird, wenn er in sein Heim zurückkehrt. Das St. Pauler Auditorium, wel. cheö nun errichtet wird, kann füglich als mustergültig gelten. Diejenige Eigenschaft, welche eS vor allen anderen ähnlichen Gebäuden in den Vereinigten Staaten auszeichnen wird, ist seine Dehnbarkeit. Der Architekt hat seine Pläne so geschickt ausgearbeitet, daß ein hübsches Theater, welches 3000 Per sonen ausnehmen kann, in ein größeres mit Raum für 5000 Menschen und schließlich in eine riefige Halle mW 10,000 bequemen Sitzplätzen verwan delt werden kann. Diese Dehnbarkeit deS Zuschauer oder Sitzraumes giebt dem St. Pauler Auditorium seine eigenthümliche Stellung unter den ahn lichm Gebäuden dek Landes, die meist nur als Aufnahmestätten für Riesen Versammlungen ohne besondere Rück ficht auf Konzert, oder Opernzwecke an gelegt worden find. ES liegt in der Natur der Sache, daß eine riesige Halle, ' welche 10,000 Personen unterbringen, aber nicht verkleinert werden kann, we nig geeignet für Konzerte oder Opern vorstellnngen ist, und daß sie daher weit seltener benutzt wird, als eS der Fall fein würde, wenn sie sich auch Zwecken dienstbar machen läßt, bei deutn die Besucher nicht nach Zehntaufen den zählen. Ein anderer Umstand, der besondere Erwähnung verdient, ist die Art und Weise, welcher der Architekt die in nere K;mftru!tion deS Auditoriums an geordnet hat. ES wird nicht noch je nem gewöhnlichen Plan gebaut werden, wo eS eigentlich nur aus einer riesigen, scheunenähnlichen Halle besteht, in wel cher eiserne Träger und gewaltige Säu lm den Ausblick unterbrechen und die Akustik ungünstig beeinflussen. Wird das Auditorium für eine Audienz von 3000 Personen gebraucht, so wird eS sich als eines der hübschesten und gleich

zeitig bequemsten Theater im Westen

darstellen, ein Theater mit einer Bühne, auf der auch die allergrößten Schauste! laugen untergebracht werden können. Das Auditorium wird in oblonger Ge ftalt 180 bei 300 Fuß groß gebaut wer den. Indianapolis braucht in dem Wett bewerb um große Konventionen nicht zurückzustehen, wenn es gleichfalls einen würdigen Platz zur Abhaltung solcher errichtet. Man darf nicht vergessen, daß wir ohne Konventionen auch keinen nen nenSwerthen Fremdenverkehr haben würden. N TemperenzfanatiSmuS. . Unter der Spltzmarke Prohibition in Sicht- schreibt die .New York Staats zeitung : Niemand, der das Verhalten der Le giölatur in Bezug auf die AcciseGesetz gebung beobachtet hat, kann fich der Ueberzeugung verschließen, daß eine ziel bewußte und entschlossene Klkque darauf hinarbeitet, im Staate New York die Prohibition einzuführen. Nachdem das RaineZ'Gefeb erlassen worden war, hieß eS. man werde nun keine weiteren Schritte unternehmen, um den Verkauf von Getränken zu erschweren, aber jedes Jahr beinahe sah neue Maßregeln, die diesem Zweck dienen sollten, auf tauchen. Diese Session hat mehr und schärfere Vorlagen gezeitigt, als je eine zuvor, und die Stimmung in Albany ist derart,, daß man wohl befürchten muß, daß einzelne dieser Bills ange nommen werden. Gouverneur Higgws steht, wie bekannt, auf Seite der Was serleiligen und v:n ihm ist daher nicht das Geringste zu hoffen. ' Wir haben bereits einige Punkte der Wainwright'schen Local Option Bill besprochen, wollen unS aber heute mit einer anderen Vorlage beschäftigen, die von dem Brooklyner Assemblymltglied Murphy eingereicht worden ist.- Unser Albanyer Korrespondent hat bereit den Inhalt dieser Maßregel mitgetheilt, wir wollen aber kurz wiederholen, daß jeder Verein, welcher die religiöse und soziale Hebung seiner Mitglieder an strebt, verhindern kann, daß innerhalb von zweihundert Fuß von seinem Ver sammlnngSlokal Getränke verkaust wer den. Ein solcher Verein braucht nicht etwa ein HauS oder ein besonderes Lo kal zu besitzen, sondern eS genügt, wenn er einen Theil eines Hauses, einen Hof räum, eine Bude, ein Zelt oder sonst einen Raum zu seinen Versammlungen benützt. DaS bedeutet also, daß irgend Je mand, dem ein Hotel oder eine Wirth schaft oder selbst ein Club in seiner Nachbarschaft ein Dorn im Auge ist. ein Zimmer einem derartigen Verein zur Verfügung stellen kann, wodurch dieser das .Recht erhält, den Verkauf von Getränken innerhalb von zweihun dert Fuß zu verbieten. Es genügt so gar, wenn in dem Hofraum des Hauses oder auf einer leeren Baustelle ein Zelt errichtet wird, in dem die Verfammlun gen abgehalten werden. Ohne' bemerkenswerte Kosten kann also z. B. die Christian Women'S Tem peraence Union durch Orgnifirung kleiner Clubs in allen Theilen der Stadt den ,Auöschank von Getränken vollständig unterdrücken.' Auögenom men find nur Plätze, die schon seit dem 23 März 1896, also zehn Jahre be. stehen, und das Gesetz bezieht fich nicht nur auf! Wirthschaften, sondern auch auf Hotels und Clubs. Ein paar hundert Fanatiker können ganz New York .trocken" machen, können Tau sende von Geschäften vernichten und ebensoviele Existenzen zu Grunde.rich' ten. Außerdem würde natürlich durch das Gesetz der gemeinsten Erpressung Thür und Thor geöffnet. Die Vereine die religiöse und soziale Zwecke verfolgen, können nämlich ihre 'Einwilligung ge ben, daß in den benachbarten Lokalen auch in Zukunft Getränke verkauft werden. Was liegt nun näher, als der Gedanke, daß fich ein Dutzend Menschen zusammenthut und einen Verein mit angeblich religiösen und sozialen Zielen gründet, dann die benachbarten Hotels, ClubS und Wirthschaften von der Ab. ficht, gegen den Auöschank zu pro teftlren, benachrichtigt und fich schließ lich für die Einwilligung gut bezahlen läßt ? DaS ist so einfach und läßt fich mit so wenigen Kosten durchführen, daß eS ein recht einträgliches Geschäft wer den könnte. Man steht also, daß den überall mit der Prohibition verbünde nen Laft;m : der Heuchelei, der Räch, sucht, der Erpressung etc. ein großer Spielraum gegeben wird. Unter der

Murvbv'Bill ist eS ja für jeden Men

schen, der fich an' einem Club, einem Hotelbesitzer oder einem Wirth rächen will, möglich, ihn auS dem Geschäft zu trelpen. Er braucht nur einen kleinen Verein zu gründen, die erwähnten Zwecke angeben und Versammlungen innerhalb von zweihundert Fuß abzu halten. DaS läßt fich überall leicht be werkftelligen. Wir glauben nun nicht, daß diese wahnwitzige Bill in diesem Jahre Gesetz werden kann, aber sie ist ein Zeichen der Zeit. Daß sie und andere ähnliche, wenn auch nicht so weitgehende Maß regeln austauchen, zeigt, daß man lang sam den Verkauf von Getränken ganz ausrotten möchte. Die Wainwright Bill will das in einzelnen Stadttheilen thun, die Murphy.Bill überall. Wir haben keinen Zweifel, daß dies nur der Anfang ist und man Schritt für Schritt weitergehen wird, wenn , der erste ge thcm ist. Deshalb heißt eö. bei Zeiten aufzuwachen und auch den ersten Schlag schon abzuwehren, well ihm der zweite sicher sofort folgen würde. Die Geheimpolizisten Mor gan und Kinny .nahmen gestern den 16.jührigen Otto Goerke, 411 Nord Illinois Straße, wegen Großdiebftahl in Haft. Goerke bewohnte mit CaS well Brown ein Zimmer in der Jlli nois Straße. Gestern Morgen mußte Brown arbeiten und ließ fein Zeug, welches er am Samstag Abend getragen hatte, mit seiner Börse im Zimmer mit seinem Schlasgenossen zurück. Als er am Mittag zurückkam, war sein Kollege ausgegangen. Er kleidete sich um, und als er seine Börse aus seiner Tasche nahm, bemerkte er, daß Jemand aus derselben Geld entnom men hatte. Die Börse war an der Seite aufgerissen und beim Rauöziehen der Scheine waren einige derselben in der Oeffnung stecken geblieben. Brown zählte sein Geld nach und vermißte $40. Er ging zur Polizeiflation und gab derselben von seinem Schlafgenossen, da er in demselben den Thäter vermu thete, eine genaue Beschreibung. - Nach dieser Beschreibung erkannten die Be amten Morgan und Kinny Goerke auf der Illinois Straße und machten den selben dingfest. Beim Verhör gab Goerke zu, daß er 520 aus der Börse genommen und in dem Zimmer ver steckt habe. Die Polizisten durchsuch te'.i das Zimmer und fanden in seiner Kommode $40, die Summe, welche dem Brown an seinem Gelde fehlte. ElephantenalS Retter. New B o r k, 25. Febr. Bei einer Straßenbahnkolliston an 42. Straße und 6. Avenue wurden ein halbes Dutzend Personen verletzt. Zwischen den 2 Wagen eingeklemmt lag ein Mann, der um Hilfe rief. Alle Ver suche einen Wagen wegzuschaffen waren vergeblich. Da kam einem Angestellten des im nächsten Block gelegenem Hippo dromö ein Gedanke. Er holte aus dem Hippodrom 4 Elephanten mit ihrem Wärter Ben Powers. Auf Be kehl des Wärters hoben die Elephanten den Wagen in die Höhe, sodaß der Verunglückte unter demselben heraus gezogen werden konnte. Er hatte ein Bein gebrochen. Fünfzig Kinder verletzt. Alton, Jll., 25. Febr. Wäh rend einer Kinderunterhaltung in der St. Mary's Schule entstand eine Panik unter den 500 Kindern. Etwa 50 er litten ernstliche Verletzungen. ' Zu der Landesverrathsaffäre in Eisenach, die die Verhaftung des 32jährigen Eisendrehers Richard Weidner zur Folge hatte, wird weiie: berichtet, daß der aus Potschappel be! Dresden gebürtige Thäter erst vor etwa drei Monaten von Hamburg aus in Eisenach zugezogen ist. wo er Anstellung in der Fahrzeugfabrik fand und sich im Laufe weniger Wochen das Vertrauen seiner Vorgesetzten und Kollegen zu erwerben wußte, bis er jetzt seitens der Staatsanwaltschaft wegen Landesverraths unter Anklage gestellt wurde. Wie eine in seinem Logis vorgenommene Haussuchung ergab, hat er aus der Fahrzeugfabrik, mehrere Geschütztheile, unter Anderem einen Vorlaufdorn, ein Kolbenstange für Mohrrücklaufbremse u. s. w. von den Geschützen gestohlen, die für Rechnung eines deutschen Bundesstaates dort bestellt waren. Da Weidner auch weiterer Diebstähle verdächtigt ist, wird die Untersuchung durch die Eisenacher Kriminalvoli! noch fortgesetzt. . Die AI ten der Landesverrathsafsare sind so-" fort dem Reichsgericht m Leipzig zugestellt worden, wohin der Angeschuldigte nach Abschluß der Diebstahlsuntersuchung übergeführt werden wird. , ' '

Theakerbrand-Probm.

ffchmännische versuche mit bemerken Resultaten Tie Rauchklappe. Die furchtbaren Theaierbrände der letzten Jahre haben eine allgemeine, eingehende Prüfung der vorhandenen Sicherheitsvorrichtungen und, wo solche nicht genügten, den völligen Umbau vieler Theater zur Folge gehabt. DaS Wiener Modelltheater für Brandversuchc, von den Architekten Fellner und Hclmer. den Schöpfern manch schönen, stilvollen Musentempels. erbaut, soll zu den theoretischen Ergebnissen die praktischen fügen, und' eZ hat sich in etwa 3O Proben, die. währcnd des Winters im Beisein vielcr Fachleute imfr Theaterdireltoren vorgenommen wurden, ' als Lehrmittel glänzend bewährt. Von den. Sicherheitsrorrichtungen, die auf ihre Wirk.samkeit hin geprüft wurden, sind als die bedeutsamsien die Rauchklappen zu bezeichnen, die, möglichst nahe am Dachfirst, über Bühne, und Zuschauerräum angebracht, den verhängnißvollen Gasen, dem Rauch unö Qualm Abzug bieten. Diese giftigen Rauchgase, die sich bei jedem Theaterbrand sofort entwickeln, lassen die Temperatur bis auf 400 Grad Celsius sieigen, füllen blitzschnell den ganzen Zuschauerraum und verlöschen sofort alle Lampen, zu dem schon herrschenden Schrecken eine undurchsichtige Finstermb fügend, darin selbst das elektrische Glühlicht unsichtbar wird. Sogar der n m i I X WM v. -r-Tr.''rvl Mitmm l:r----gx-V&A 7 - 3 C-i. . ".- Modelltheatkr in Wien. eiserne Vorhang, der sich im übrigen gut bewährt hat, erwies sich gegen diese Gase machtlos. Dagegen hat sich nun gezeigt, daß nach Anbringung der Rauchklappen ein Heller Brand auf offener Bühne den Aufenthalt im Zuschauerraum durchaus erträglich bleiben läßt, und daß im selben Fall auch der eiserne Vorhang und die elektrische Nothbeleuchtung gut funktioniren. . Die Beobachtungen im Modellth5ater 'selbst werden in der Weise borge'nommen, daß der Zuschauerraum aus einer feuersicheren Loge mit'Glasfen'stern,'die den Zutritt des Rauches verhindern, überblickt wird. ! . Erinnerung n schnurr Zeit. T!e Gesetzvorlagen deS Repräsentanten eulirr von New Vorl. Berechtigtes Interesse im qanzen 'Lande erregen zur Zeit zwei von dem Repräsentanten William 'Sulzer tm Unterhause des Kongresses eingereichte Bills, von denen die eine die Präzisirung der Verantwortlichkeit der Bundesregierung bei der Slocum"-Kata-sirophe bezweckt, die andere die Haftbarachung der Schiffseigenthümer für Schadenersah 'bei Schiffsunfällen anstrebt. Für die Entstehung der Bills haben offenbar die Schadenersätzansprüche, welche die Hinterbliebenen an die Bundesregierung gestellt haben, den Anlaß gegeben. Vor dem Komite des Repräsentantenhauses für Ansprüche, vor dem Sulzer neulich mit einer Delegation des Vereins' der Slocum-Hin-terbliebenen" erschien, trat er aufs Wärmste für die an jenem Unglückstage, dem 15. Juni 1904, vom Schicksal so schwer Betroffenen ein. William Sulzer erblickte 1863 als Sohn deutscher Eltern in Elizabeth. -R. I.. das Licht der Welt. Er bezog die Columbia-Universität . in New Jork, widmete sich dem Rechtsstudium und übte von 1884 ab in der HudsonMetropole die Anwaltspraxis aus. 'Sulzer gehörte von 1890 bis 1894 William Sulzrr. , , - der Assembly des Staates New Dork an und war 1893 Sprecher jener Körperschaft.' Als Repräsentant in den 54. Kongreß gewählt, wurde er für alle folgenden Kongresse wiedererwählt. Als Mitglied der New Yorker Legislatur sekte Sulzer unter anderem eine Vorlage durch. welche für Arbeiter und m .... w rr V l! nroelieiinnen oeere Aliommovul'v nen zur Anhörung öffentlicher. Vorlesungen schuf. Im Kongreß war er , Mn i tf C w IT Al!ig!!eo veriqieoener Ausjozune.

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Die Geschichte eines Unierrocks wurde kürzlich vor dem SheriffGericht in London erzählt. 'Die Klägerin war Frau Gwen Leader, der Beklagte war Herr C. Simon, von der Firma C. Simon & Co., Damenkonfektion in Ridinghouse Street. Frau Leader hielt sich im Februar verflössenen Jahres in Monte Carlo auf. Dort kaufte sie den strittigen Unterrock. Ihr Anwalt suchte zum Vergnügen der ZuHörer den Unterrock zu beschreiben: Es war ein Taft - Unterrock, ein besonders schönes Kleidungsstück mit einem rosaseidenen Spitzenvolant." Am 10. Juli kam Frau Leader nach England zurück, und während sie in Regent Street an den Läden promenirte. wurde sie bon der Frau des Beklagten gestellt, die zu ihr sagte: Ich wünsche zu wissen, wo Sie den Unterrock her haben, den Sie tragen." Frau Leader war natürlich auf das äußerste über diese Frage erstaunt; sie erklärte, sie habe den Rock in Monte Carlo gekauft, ließ die Frau stehen und trat in einen Apothekerladen ein. Nachdem sie dort einige Einkäufe gemacht hatte, nahm sie eine Droschke und fuhr nach ihrer Wohnung in Museum Chambers. Sie bemerkte zu ihrer großen Ueberraschung. daß ihr eine ganze Anzahl von Leuten folgte. Ihr Gefolge bestand aus zwei Detectives, einem Schutzmann. Herrn Simon und einigen Angestellten seiner Firma. Sie stellten sich vor dem Hause auf, bis Frau Stormand, die Gesellschafterin von Frau Leader, eintraf, und dann interpellirten sie diese Dame über den gefährlichen Unterrock. Schließlich betrat Herr Simon, der sich nicht abweisen ließ, 'mit einem Detectiv die Wohnung, ließ sich den Unterrock zeigen und rief, als man ihm diesen vorlegte, sofort aus: Das ist meiner. Meine Firma hat diesen Unterrock verloren. Er gehört zu einer Collektion, die ich von "Paris mitgebracht habe, und ist im verflossenen Juni . gestohlen worden." Er behauptete, daß Frau Leader um die unrechtmäßige Herkunft des Kleidungsstückes gewußt habe. Hierin erblickte der Gerichtshof eine verlernnderische Beleidigung. Er verurtheilte Herrn Simon zu 50 Pfd. Sterl. Geldstrafe und den Gerichtskosten. Rechnet man dazudaß der Mann auch noch den Detectiv und seine Auslagen zu bezahlen hat, so hat er das Vergnügen, den verlorenen Unterrock wiederzuschen, theuer genug zu bezahlen gehabt. Abgeblitzt. Gigerl: Sie finden Ihren Gemahl wirklich schön? Aber sein Gesicht 'hat doch bereits viele Falten!" Dame: Da haben Sie Recht; 'das Ihre dagegen ist noch ganz einfältig." Der MM 8 (tablirt 1853.) ...Jndiana'S größter Lade... Cravenette Mantel Zeit Ein Cravmette ist für Dienst barkeit Staub und Regendicht leicht in Gewicht, doch warmangemessen für Auto, 'auf Reisen oder zum tragen für jeden Tag. Ein extra guter ist der Mantel in voller Länge, Box Falten Nüster mit Taschen. Wir offeriren diese als Spezialitat zu... ..$12.50 speziell ' Gerade zehn, schwarze und navy blaue Cheviot JacketS, i Lange, angepaßte Muster mit Atlas Futter, waren $10. so lange dieselben anhalten zu .03. 3 Zweiter Stock. PErflS M GfiOBS G).

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