Indiana Tribüne, Volume 29, Number 157, Indianapolis, Marion County, 26 February 1906 — Page 3
Jndkana Tibüne, 2. Februar IO06.
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Des deutschen Kaiser - Paares Anlaß vieler wohlthätiger Stiftungen.
Kinutschau ott Elephant DeuMaud? in Ostasien bezeichnet. Durchstich dcZ rr r . . , ( "-.1. 7VuiAii .k! mTiT OTIrtTiT-
jiiqcngcoirgc gepiani. vuig vrwuwiu uuvnu, uuwm vvkrawall in Warschau. MaroZka redet in der Konsereoz.
Deutschland. Silberne Hochzeit. Berlin, 25. Februar. Kaiser Wilhelm und Kaiserin Auguste Victo ria empfingen heute im Paläste Depu. tattonen des Reichstags, des preußischen Herrenhauses und des Abgeordneten Hauses, sowie anderer replüsentativerKörperschasten, die Glückwünsche zur silbernen Hochzeit darbrachten, die auf Dienstag fällt. v Der Bürgermeister von Berlin über. i41e ein Dokument. welckeS die Stif tung von $125,000 zu wohlthatigen Zwecken bekundet. Das Jubelpaar hatte schon vor Monaten darum er sucht, von persönlichen Geschenken abzu sehen und in wohlthätigen Werken den guten Willen zu zeigen.- Man glaubt. hrtfc M &Mlnnnn fflr fSnftiilAIev 2C. Mr Höhe vn 10. bis 12.000.000 I erreichen. Ein prunkvolles Schauspiel boten die Militärdevutationen Rußlands. Groß britannlenS, Oesterreichs und anderer rw m r? i v t . w M I cacyle. ais ne umer oen moenhlnabsuhren, um tm feqiofle lyre m l . I mawunsye oarzuormgen. Auch eine Deputation deS Krieger bundeS von Nordamerika empfing der Kaiser. Die Deputation überreichte eine große Bowle, die aus elner Onyx Säule ruht. Das ganze Schaustück ist etwa süns uv yocy. ES iu mit tt m m . m rs.. !. 1 B2Nett0pfen una Jnotancryguren ge. ziert und trägt auch die Bilder deS Kai serS und des Präsidenten Roosevelt. Hochzeit des Prinzen üxi?. Berlin, 25. Febr. DaS Pro gramm für die am Dienstag stattsin dende Hochzeit deö Prinzen Eitel Fritz mit der Prinzessin Sophie Charlotte tonn nlhnfiiirr hilth fnss hnffflfi Un I w. .v..v.n 1 - ! " ii- ! 1 wie bei der deS Kronprinzen. Beim! Slnzuae wird die Braut VSN ihrer Großmutter, der Prinzessin Karl, be gleitet sein, da die Kaiserin etwas xxi päßlich ist. D e r oftasiatische Ele p h a n t. Berlin, 25. Feb. - Die unab hängige Presse Deutschland'S hat sich ohne Ausnahme der Führerschaft der .Frankfurter Zeitung" angeschlossen
sechs Wochen Gefängniß bestraft
"" " ....... rtr4IMrth toMt.r In WufrtfMtsh.h, schen und Spezialartikeln gegen die Beibehaltung Niautschau's. Die Solirtlm.n sr,tt,n fi natfirliA 'rnl di,
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oen die sich für die Aaitation beael lesung kam. die angebliche Heuchelei ' " "l.vn . . .
gern, so könnte man die Sacke weiter ' unbeachtet lassen. Aber die großen industriellen und politischen Elemente. die durch ihre Zeitungsorgane den Ruf US Niautschau- ausgenommen haben, können nicht unbeachtet beiseite 8cWrtfB ttetbcn Die Summa Summarum d,r Ve vegung ist, daß eö das beste sei, den . - . - . . . . ttWcn öo Pacytgebtet gegen Er,a der Kosten zurückzugeben. SS wird darauf Hingewiesen und Zahlen und . ' ? ' . . .r.u.. k.. UMUiytii wciucu in ociiuiia uu Behauptung tn endlosen Retyen ange führt, daß Kiautschan das viele daraus verwendete Geld nicht werth uud daß , -in. fnTnffrtf. ITttr.lf.itrtfi s,k. . . V . wmrmmmj vm m ... OTr.. j' I ' Tfingtau skr den herrlichsten Hafen Ostasiens zu erklären. -Deutschland habe sich dieses HasenS bemächtigen können, weiter den anderen Nationen nicht gut genug gewesen sei. In den amtlichen Denkschristen über Kiautschau werde diel von der rapiden Zunahme deS Handels berichtet. Prüfe man aber die HandelSstatiftlk so ergebe sich, daß die Zunahme fast ausschließlich auf die Japaner entfiele, während der deutf. hnn h.v ft.Tfm sche Handel nicht von der Stelle volle. Die deutschen Kaufleute, ebenso wie die . , . ' Ingenieure und Techniker ln Tfingtau twi v . X v n..f r v... f .1 - lagen oeni? auej oer Juiunsl ver coio nie reckt trübe entaeaen. ?natau sei mit unaebeurm Koken in eine scböne II " ' ' lachmde Beamtenftadt verwandelt vor . Ä den. Ein Amerikaner, der ganz Ost afien kenne, habe gesagt, die Deutschen befolgten die entgegengesetzte Methode wie die Amerikaner. Gründetm diese eine Stadt, so begnügten sie fich On
Hochzeit
fangS mit Holzschuppen und dem aller nothwendigsten, bis sie sähen, daß der Handel auch gedeihe. Deutschland aber baue zuerst auf Staatskosten eine prächtige Stadt und warte dann, ob wohl der Handel komme. Durchstich der Schnee k op p e. B r e ö l a u. 25. Feb. Mit einem großartigen Projekt beschäftigt sich laut einer Meldung auS BreSlau die Gräf lich Schaffgotsche Verwaltung. ES handelt sich um den Durchstich der Schneekoppe, des höchsten Punktes des RkesengebiergeS, wodurch der südliche Riesen oder Aupogrund mit dem n0rd liegen Melzergrund verbunden werden soll. Ferner steht eS im Plan, einen Ele ''' der Svige der SchneeldWA EiILm pi im. K ö n i g E d v a r d'S Wunsch, den K aiser zu be suchen. Berlin. 25. Feb. UngemeineS Interesse hat die Bestätigung der Nach richt von 'der Wiederannäherung zwischen Kaiser Wilhelm und König Edward wachgerufen. Der britische Monarch schrieb seinem kaiserlichen Neffen zum GeburtStaa. übermittelte ihm seine besten Glück ttßnf$c unv gab die Abficht zu erken ibn zu besuchen, woraus der Kai ret ln freundlichster Weise antwortete. c ii f rn f . i ! m ti 1. vleier M,ucy m Berun aoge liciici weroen soll, in spaierer Nl' n.il.l . w t n in r. . rr- i I scheidung überlassen. Einstweilen ist so viel sicher, daß in den persönlichen Beziehungen zwischen Onkel und Neffen eine Besserung einge treten ist. rn . x. , V . -nii.i risycnqi oc jiaugi Urtheil im S im pli c i s s i m uö-.Prozeß. Leipzig. 25.. Feb. Das Reichs aerickt in Leio,!a bat hh am 2si. tmt letzten JahreS in Stuttgart erfolgte Verurtheilung der SimplicisfimuS' . . I Redakteure Thoma und Linnekogel be . . I stätigt. Thoma war damals als Verfasser eines für anstößig befundenen Gedichtes 0IHH.l...( .f. w i M,WkWlu Wilü i aniwörtlicher Redakteur mit zweihundert maü buße. Thema hatte tn dem Gedicht, das einen! slUQ tm AktchStaa zur Ver. oer Pastoren aus dem Kölner Sittlich. i . .... m mm I k.Zt. st kettSlongrev gegelßelt eA r I f r l m q r e t v e r l n anonymer k.n.kt -ö 1 1 c t e 0 e n t a s t. B o ch u m, 25. Feb. Vom hiesi gen Vertaz, tfl dte grau des Amt mannS Dr. Laroche aus gerne wegen Schreibens anonymer Schmähbriefe zu , I Monaten Gefängniß und in dle Kosten des Verfahrens verurtheilt worden. Xtx Przß MM, .in , O fl..Xi cn:. r . , rutvcr luulrozeß. lüilt IN Kl- . C a .kl.ll.u I 4. w cuiUy, iumuua,in ver ez. xmau V fi m.f.flfi -u ciuc uuicti uci ciicn i2)eituimaTi - . lorigeseßl louyme Brlkse zugesandt, I f V ir . , , . , in denen belßender Spott seine Zügel iw. er nyau war ,cywer veletdtgend. Beroaqr kenne ftch aus dle Frau Amt mann, die dann verhaftet wurde und nunmeyr Udersllhrt worden ist. Oefterreich.Ungarn. ' Freiwillige St e u e r b e i träge ausgeliefert. Wien, 25. Febr. Nach einer Meldung auS Budapest, hat der dortige Magistrat nunmehr dem entschiedenen I Mi m FM t f . ...1 Befehl der Krone, sofort die freiwillig .tA.Aftf tn ditAtSRoii.n Caufl.t.aM ub'8v" wumiuuu uvjaucicin, Folae gegeben. ' Die bisherige hartnäckige Weiaeruna I r " " I der- Stadtdehörde, jene-aus freien Stücken gemyeien kteuerbeiträae der lfrmj A.f.rn.. Regierung zu überantworten, führte bekanntlich unlängst zum Rücktritt deö Oberbürgermeisters 'Markus und deS Bürgermeister HalmoS.
Trauriger Fund.
Leichen von vier Kadetten. Gambier, O., 25. Febr. Die verkohlten Leichen der Kadetten Win ürib Scott ttunkle von Ashtabula, O.. S. C. ?moer,on von Rtdge Farm, Jll., und James I. Füller von Warn. rouroen oeuie cacymmag mu l -... . .. I oen krummern der Delano'Halle gefunden. Dle Kadeltm varr Rarn.S und LkNor Nak,r rntrhm niif TOnli-nfern heute Morgen nach Hospitälern in Cleveland gebracht. Andere Kadetten. -w mm J V I die leichter verlekt sind, beaaben kick ,u ihren Eltern. K . , , a T Rukland. Wahlkrawall. ' Warschau. 25. Feb. Zwischen nationalen Demokraten und Sozialisten kam es zu einem Kampfe, als letztere eme Wahlversammlung der ersteren sprengen wollten. Ein Mann wurde getödtet und 15 verwundet. Truppen umringten die Halle und nahmen viele Verhaftungen vor. ES wurde eine große Menge Waffen konfiSzirt. Kampf bis a u f ' s Messe r. Odessa. 25. .k. Um 3 116t Uhr beute Morgen Übersiel die Polizei die Wohnung dreier Anarchisten und wurde mit Bomben mvkannen. in Polkzeicommiffär. der Hausverwalter und sein w tmithftt AfiftMii. 5. auf bombardirten. Kossacken daS HauS und tödteten die drei Anarchisten. thnT.tuHxv. a.hI ;;(; l er- x on.i.-:.. o r cv.t I v 1 1 1 f u i fl, co. eo. um me ttlm zur or.skVung lyres ampses zu erlangen, yaoen Q Revolutionäre der extremsten Sorte auf eine ganz neue Thäthigkeit verlegt, den rn i:rx tn ...t ..w ric.x. rn nmmau cgen auu unoj inorucg. lyre womoaoenoeren eimnungsgenos. m, von welchen sie bisher mit Geld Dcneccn wuroen, zum großim xgrn . w mW 1 F 1 veryafltt nno uno lym m erlern 4. . t . ja r w eatr . I scymaqlkN, lyellö nacy Slolklen ver schickt wurden, ist ihre KriegSkasse leer. Sie haben daher beschlossen, die selbe durch Raubzüge auf die Post ümter, Banken RegierungS-Brannt weinNlederlagen und die Wohnhäuser der reichen Reaktionäre wieder zu füllen, Der Anfang damit ist bereits ge macht. Letzte Woche verübten sie in elner hiesigen Sparbank einen erfolg reichen Einbruch, und heute versuchten sie ähnliche Handstreiche in Eharkoff. Willna und vier anderen Städten. In Wilna demolirten sie das Lokal eines i. rf.c ausmannes, oer q igncn enrgegen m, tm. i k Qsl . t . V Heute, mll emer Vvmoe un l fifx ... en.m oen ungmattqen zenser. Märtyrerin. St. Petersburg. 25. Februar, I ' . .. . . . ... . rat06 Entrüttuna vat tn ttveralen Kreisen ein Bries der 17'ji:hrigen Spi rldonovo erregt, die im Auftrage deö Anarchisten LuzhenoffSlu. den Chef der I 1 " .. I .. - . m m m aebe men Volizet zu Tamhott er chok. Sie beschreibt darin die gemeine Be I . . . . m Handlung. d!e fte nacy tyrer Beryas. tuna erfuhr Wie ne von den WMen w. rt.rr.j. w.M e.. .k. o ' I ÜC" ü UUCil uu um vua& ! ..,.."...,.?. m . Vcyllllen gefqittil, im Ikillttgnliic sujon 2 Offizieren mit ihren Zigarretten gebrannt wurde. frn ... k rV T . I I E E MSi l I l e UNO 41 ul Hl u j l n S t. P e t e r s b u r g, 25. Feb. SandelSminister Ttmtrtazen, welqer seine Resignation eingereicht hat. speist, heute bei Premier Witte und hatte dann mit demselben eine mehrstündige .7 Witte suchte ihn zum Bleiben im Amte zu bewegen. Das Resultat war an ni&t 11 r(nrn hft '3't mtrlsllPtf ttit .,, q - j , I' ..Mitt.rnat in seine Wobnuna m .MJ....f - T , V , kehrte, aber eö müssen ihm große Konzessionen gemacht worden .sein, wenn er bleibt. Arabien. Erfolge der Rebellen. ülnfel Bei im. 25. Feb. Die -hi l - . r Rkiellen In der Prodln, Femm ficAm 06 die Mllischm Truppe betriich,. ltaze Erfolge errungen. zogen sich nach Taiö zurück, verfolgt von den rädern. Die Letzteren haben .auch Kbamt .eb el Doran und Maaber ' besetzt. I Canada, , " F e u er schaden. Mon et on, N. B.. 25. Febr. Die canadifche Regieruna erlttt einen Verlust von Sl. 000,000 durch ein Feuer, welches dt meisten hlefigen Ce bände der Jntereolenial Sahn z:r I störte. . - ,
Italien.
Confecration französi scher Bischöfe. Rom. 25. ftefir. Der Nakk con, secrirte beute im Batkcan die am lebten Mittwock creirten 19 FramfififAm m. schgf.. Mehrere Tausend Personen wobnten der ffeier bei. Die Bischöfe speisten heute Abend dem dädlllicben Staatssekretär Merry del Val. nm " 11 a n " I 1 1 e n. Vt t Ü V t l , ZS. eVk. Vtt ÖMC aikanische Consul Ryington denachrich 4Ötc b!e Polizei, daß von dem ameri kamschen Geschwader 16 Matrosen desertirt seien. Sieben davon wurden verhaftet und an Bord der amerikani. schen Schiffe geschickt. China. Keine Unruhen. Peking, 25. Feb. Nach Allem, was man erfahren kann, waren die militärischen Maßregeln um den Palast nur in Folge der unbestätigten Ge röchle hervorgerufen, daß am SamS tag ein Aufruhr losbrechen werde. Die Entdeckung eines PacketS Dynamit außerhalb deS PalaftthoreL erhöhte die Besorgniß. - Die Polizei erschien heute Abend ohne Gewehre. Die Stadt war niemals hig. s ist keinerlei Zeichen von tmoenyav zu oemerren I.Dle Depeschen daß die Vereinigten "aim oroerellungen lur unruyen ln 6na trstfcn' Wtn Wtx W mi B'mac?,. - Venezuela. Castro übermüthig. Willemstad. Curacao, 25. Feb. ' Nach hier elngetroffenen Nachrichten hat erklärt, er werde Frankreich de mütdiaen. die MonroeDoktrin svren ficn blc Fnzosen und dann die Ame xllüm gn8lstnl)et unb Deutschen aus dem Lande jagen, die noch schlechter Utn ttle b. mmtt Sowobl die besseren Klassen wie das ffiöfinI:e SoIf wünläen anaeblicb in " o w knsckUen der N,r. Siaalm. 'I-" Großbritannien. De? König angeblich unwohl. London, 25. Feb. Man weiß hier, daß der König nicht wohl ist und daß Dr. Ott, der ihn ln Marienbad behandelte, im Schloß Wlndfor ist. Lord Knollys, der Privatsekretär deS Königs, hat nun eine offizielle Erklä rung erlassen, daß Dr. Ott nur einen privaten Besuch mache. Dle ErNä rung findet nur geringen Glauben. Spanien. I Marokko Konferenz. I 1 0 AlaeciraS. 25. Febr. DaS I " w Bankprojekt, welches die marokkanische vorlegte, ist nach Angabe der franzöfi (X.. t.!i:ri.H m.U.I.H .1 M. len Uttv l.tteu muüuku ein iuv Gesüge von franzöfischen und deutschen Vorschlügen hauptsächlich nach deutschen Planen. . m- . fm (M. ..IClXli. ..V V.IlllJl.M U . ,ruuzvst,tt Uttv umui legalen glauben, daß das Projekt auf I W ...irX. CW... k.M..sAl Uiit.V. iri oeulie ANttuun uuizn um vle nonze,nonen unzuorulen. i w ? . . r n ...W...l.. die eui Klana wlllens IN in mamen. I . m Af f . rr t n ir I -"' ' ha 3MnTtrti hr Pnnfni find die Ansichten noch immer getheilt. Nach Manila. fit I h r n f t n r ÖS. Stfr. i amerikanischen Transportschiffe Kil M B' W M va w w vatrlck und .McClellan-. welche das i. Infanterieregiment an Bord haben und nach Manila bestimmt sind, segel ten heute nach Malta w:iter. Die Kes fel des McClellan- mußten hier repa ,irt werden. Kampf gegen Theater. L ouiSville..Ky.. 25. Febr. Nachdem die SlcherheitSdehörde letzten Dienstag eine Ordre erlassen hatte durch welche all-ÄergnügungSplütze Sonntag? geschlossen werden müssen. verhaftete die Polizei heute Nachmittag die Leiter und Schauspieler der drei größten Theater. Wtrtysqasten und Laden war ge gt offen ,U i:N. ZugL.entgleisung. Peoria. Jll., 25. Febr. Der Toledo, Peoria Western Zug No. 1 I . . ... -m entgleiste 25 Meilen östlich von CreS cent City, Jll. Die Lokomottve, der Gepäck und der Rauchwagen geriethen in Graben und ein Personenwagen schlug um. Lokometlvsührer I. (Z. LeIS von hier wurde getödtet. mehrere Personen erlitten Owifiusctt: T'.k O.;zlei senz fcurt : durH tzx C:s3 e!:Z V.z rd:Z Z:zl:z ti'zl; '
?mlMger ohne Hände. LZerkrdige Ollleuökraft eises verunglück , tm nechteS. Jäger mit nur einem gesunden Arm beziehungsweise solcher Hand findigerade keine Seltenheit und es ist vielfach bekannt, daß solche Herren recht gute Schützen find. Daß jedoch ein Mann, dem' beide Hände vollständig fehlen, nicht nur ein erfolgreicher Jäger und Schütze ist, sondern sogar als Berufsjäger sein Brot verdient, ist gewiß ein einzig dastehender Fall. Der Deutsche Jäger" berichtet hierüber: Dem jetzigen Revierjäger Thomas Keller in Dasing, Bayern, wurden im Jahre 1882 als Dienstknecht, damals 21 Jahre alt. beide Hände zugleich in der FÜtterschneidmaschine ab gequetscht. Vielfach wurde daraufhin dem anscheinend vollständig Erwerbsunfähiggewordenen gerathen, sich ein gewiß auskömmliches Dasein durch Inanspruchnahme der öffentlichen Wohlthätigkeit zu verschaffen. Doch Keller war von zu gutem Holze, als daß er diesem Rathe Gehör geschenkt hätte. . Der angeborenen Freude an der Nawr folgend, begleitete er vielmehr nach seiner Wiederherstellung einen benachharten " Revierjäger regelmäßig auf dessen Dienstgängen und noch gegen Ende des - Unglücksjahres gelang es ihm selbst, eine bescheidene Stellung als Wald- und später als Jagdaufseher in
nächster Nahe semer Heimath zu flnden. Nachdem Keller sich eine nothdürftige, der jetzigen ähnliche Hakenkorrichtung nach eigenen Angaben hatte konstruiren lassen, versuchte er es allmälig auch mit dem Schießen und brachte es darin im Laufe der Jahre zu einer ganz hervorragenden Fertigkeit. Die mittlerweile zwar verbesserte, aber immer noch höchst primitive Vorrichtung, die ihm die verlorenen Hände ersetzt, besteht zunächst aus einem Lederrohr mit Schnallen, das die untere Hälfte des Oberarms ziemlich fest umschließt und zur Fixirung des ganzen Apparates dient; nach abwärts stellt eine Lederverschnürung um das Ellenbogengelenk die bewegliche Verbindung mit einem zweiten, den Unterarm um fassenden Lederstulpen her, in dem de? Armstumpf steckt. Das untere Ende der Stulpen trägt Holzfüllung' mit Metallbeschlag und hier ist linkerseits ein einfacher Haken, rechterseits ein Messer mit nur einer Klinge und einem kürzeren Haken, beides zum Einklappen gerichtet, eingefügt. Mit diesem mehr als einfachen Handwerkszeug vermag Keller nicht nur gut und flink zu schießen, sondern auch seine sonstigen beruflichen Verrichtungen zu besorgen, Tellereisen zu stellen etc., auch seine kleine Oekonomie nothdürftig zu versehen (beim Ackern z. B. läßt er sich beide Stümpfe an die Pfluggriffe schnallen), das Essen zu sich zu. nehmen, wobei ihm allerdings Fleisch etc. vorgeschnitten werden muß und mit Zuhilfenahme gewisser Vortheile auch die meisten kleineren Verrichtunge des täglichen Lebens zu erledigen wie seine Unterschrift zu gefpn ßir,hfcKs3n fmiitiünhpn mtl Vttl Wlii J'1 Q v'' Taschentuch zu Hantiren, zu schnupfen, zu rauchen und, , recht gut sogar, den Bierkrug zu schwingen! Vieles allerdings muß ihm die treue Lebensgefährtin Keller ist zum zweiten Male und recht glücklich verheirathet und Vater zweier Kinder besorgen. Der todte Bandit. Das Brigantenunwesen nimmt in Italien immer mehr ab zum großen Leidwesen sowohl der Verehrer der frischen Räuberromantik als auch der Personen, denen die Ritter von der Landstraße zu ihrem Lebensunterhalt verhalfen. In Süditalien hauste ein berüchtigter . Bandit Namens Barsalona. für dessen Verfolgung die Regiecung schon große Aufwendungen gemacht hatte. Die Landgendarmen durchstreiften Berg und Thal und verzehrten dabei die Diäten, immer aber wußte der kühne Räuber sich den Verfolgungen zu entziehen. Da spielte er eines Tages seinen Verfolgern einen noch schlimmeren Streich: Er starb. Allerseits erregte dieser Todesfall aufrichtiges Beileid, besonders in den Kreisen der Beainten, die mit seiner Verfolgung beauftragt waren. So entschlossen sie sich denn kurzerhand den Todesfall zu ignoriren und den grausamen Räuber weiter zu verfolgen. Die Gelder der Regierung flössen weiter, bis diese endlich eines schönen Tages dahinter kam, daß der noch immer so eifrig verfolgte Varsalona schon seit 1893 todt fel. Den Betrugern wnv der Kopf wohl kaum abgerissen werden, da man in Süditalien ja bekanntlich solchen Kleinigkeiten gegenüber eine große Gesinnung an den Tag legt. Eine seltene Feier wurde kürzlich in Heiligenstadt, Provinz Sachsen, begangen, das 200jährige Bestehen des Knabenwaisenhauses, einer der ältesten Stiftungen dieser Art in Deutschland. Die Stistungsurkünde, wonach der Amtsvogt auf Vischofstein kurmainzische Rath Urban Jgnaz Gläsener fast sein gesummtes Vermögen zur Stiftung eines katholi schen Knabenwaisenhauses hergibt, datirt vom 16. Januar 1706. Eine von den einzigen noch lebenden Nachkam men des Stifters, den Mitgliedern der eltm eichsfeldifchen Familie von Zwehl gestiftete Qotivtafel wurde jüngst am 7.?2lt?7.:bäudz angebracht.
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